Die Leber beim Pferd

Leber beim Pferd – Kraftwerk des Stoffwechsels

Dieses Organ hat Aufmerksamkeit verdient! Die Leber ist eine Stellschraube für die Gesundheit und das Immunsystem ihres Pferdes. Und sie ist immer häufiger angeschlagen: Erhöhte Leberwerte im Blutbild des Pferdes treten heutzutage immer öfter auf.

Ursache können zum Beispiel Fütterungsfehler und Grundfutter minderer Qualität sein oder Medikamentengaben. Ist die Leber überbelastet, können die Auswirkungen auf den Stoffwechsel und das Immunsystem des Pferdes fatal sein. Denn die Leber hat vielfältige Funktionen. Eine ihrer Hauptaufgaben ist es, die Abfallstoffe aus dem eigenen Stoffwechsel des Pferdes abzubauen.

Leberprobleme beim Pferd werden häufig sehr spät erkannt: Die Leber kann viel kompensieren. Störungen laufen häufig schmerzlos und ohne eindeutige Symptome. Eine Therapie zielt darauf ab, die Leistungsfähigkeit der Leber des Pferdes wieder zu erhöhen und die Regeneration des Lebergewebes zu unterstützen.

Die Leber des Pferdes - das Entgiftungsorgan

Die wichtigste Aufgabe der Leber ist das Entgiften, sowohl körpereigener Abbauprodukte als auch körperfremder Stoffe. Die Leberfunktion vom Pferd beinhaltet, Blut zu filtern und zu reinigen und zwar über den Pfortaderkreislauf. Die Pfortader ist eine Vene, in der sich das Blut aus Dünndarm, Dickdarm, Magen, Bauspeicheldrüse und Milz sammelt. Dieses Blut ist reich an Nährstoffen.

Es kann aber auch Rückstände aus Medikamenten, Giftpflanzen oder Stoffwechselabbauprodukten enthalten. Die Leber sortiert nun: Giftstoffe werden unschädlich gemacht und ausgeschieden. Nährstoffe werden weiterverarbeitet und dem Körper zur Verfügung gestellt.

Leberschaden Pferd: Die Schreck-Diagnose

Sind die Leberwerte schlecht oder es liegen nur leicht erhöhte Blutwerte für die Leber des Pferdes vor, kommen manche Pferdebesitzer auf die Idee, alle Ergänzungsfuttermittel und Zusatzfuttermittel sofort abzusetzen.

Das ist kein guter Weg! Bei Spurenelement-, Mineral- und Proteinmängeln kann sich die Funktion weiter verschlechtern. Stellen Sie das Futter für Pferde, deren Leber unterstützt werden soll, sinnvoll zusammen. Eine Leber Kur fürs Pferd kann gute Dienste leisten. Solch eine Leberkur soll die Zellgenese und die Gallensaftproduktion unterstützen.

Sinnvoll zusammengestellte Leberkuren und Ergänzungsfutter für die Pferdeleber enthalten zum Beispiel die Kräuter- und Pflanzenstoffe Silymarin aus der Mariendistel und Cynarin aus Artischockenblättern, dazu später mehr.

Leberprobleme beim Pferd rechtzeitig erkennen

Die Leber hat eine sehr hohe Kapazität und ein enormes Regenerationspotential. Daher zeigen sich Probleme erst im fortgeschrittenen Stadium, wenn 60-70 Prozent der Funktionskapazität eingeschränkt sind. Zeigt ein Pferd eines oder mehrere der folgenden unspezifischen Symptome, dann denken Sie an die Leber:

  • deutlicher Leistungsabfall nach ungefähr 15-20 Minuten Arbeit
  • Gewichtsverlust
  • Lethargie
  • mangelnder Appetit
  • angespannter, hochgezogener Bauch
  • leichte, wiederkehrende Koliken


Eine Gelbfärbung der Schleimhäute und zentralnervöse Störungen treten erst auf, wenn die letzten Reserven der Leber beinahe erschöpft sind. Faule oder triebige Pferde leiden ebenfalls oft an Leberproblemen. Hier ist der MASTERHORSE FLOTTMACHER eine sinnvolle Ergänzung. Das Zusatzfutter stärkt die Leber durch Kräuter und Lecithin, enthält leicht verdauliche Energie in Form von Reismehl und unterstützt die Futterverwertung.

Leber beim Pferd - Diagnose über das Blutbild

Nehmen Sie auch leicht erhöhte Leberwerte im Blut ernst! Eine Lebersanierung durch eine angepasste Fütterung und Kräuter, welche die Leber stärken, kann helfen, die Werte zu verbessern. Es geht also bei einer Leberkur als Fütterung immer darum, die Leber in ihrer eigenen Regeneration zu unterstützen.

Falsches Futter belastet die Leber beim Pferd

Die Verdauung des Pferdes ist auf die kontinuierliche Aufnahme kleiner, faserhaltiger, energie- und eiweißarmer Futtermengen eingestellt. Bekommt ein Pferd zu viel energie- und eiweißreiches Futter, gelangt die Leber häufig an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit.

Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, weshalb die Leber zu stark belastet ist: Umweltgifte und Medikamente zählen dazu. Giftpflanzen im Futter führen zu einer erhöhten Entgiftungsleistung. Dramatisch ist es, wenn toxische Pflanzen wie das Jakobskreuzkraut im Heu enthalten sind. Schimmel im Futter, schimmeliges Heu, schlechte Heulage oder verpilztes Getreide können ebenfalls zu Leberproblemen beim Pferd führen. Im schlimmsten Fall führen solch verdorbene Futtermittel zu einem Leberschaden beim Pferd.

Leber beim Pferd - Entgiftungsleistung durch Kräuter und andere Zusätze verbessern

Eine wichtige Rolle für die Regenerationsfähigkeit der Leber spielt die ausreichende Versorgung mit Zink. Das Spurenelement fördert nicht nur die Regeneration der Leberzellen: Es wird auch für die Ammoniakentgiftung benötigt.

Leberprobleme Pferd: Zink nicht vergessen!

Viele Leberenzyme benötigen Zink. Durch einen ausreichenden Zink-Gehalt im Futter wird ihre Aktivität garantiert (MASTERHORSE ZINK-PRO). Zu jeder Lebertherapie gehören die Kräuter Mariendistel und Artischocke. Sie sind in MASTERHORSE MARI-KUR beispielsweise enthalten. Dieses Futter für die Leber können Sie über einen Zeitraum von fünf bis sieben Wochen geben.

Die Leber vom Pferd durch Artischocke stärken

Die Artischocke ist reich an Cynarin, dieser Wirkstoff regt die Leberentgiftung und den Gallefluss an. Cynarin ist sozusagen ein externer Fettemulgator für den Dünndarm, denn dort kommt die Galle an und verrichtet ihre Arbeit. Die Mariendistel enthält hohe Gehalte an Silymarin. Dieser Wirkstoff ist antioxidativ, fördert die Regeneration von Leberzellen und regt auch die Produktion von Galle an.

Regeneration der Leberwerte

Es gibt weitere Stoffe, welche die Leber beim Pferd unterstützen: Vitaminähnliche Substanzen wie Cholin und Lecithin sind Bausteine der Leberzellen und unterstützen die Lebergesundheit. Cholin kommt in der Natur zum Beispiel im Löwenzahn vor. Darüber hinaus sind die Aminosäuren Arginin und Methionin sinnvoll, um die Entgiftungsarbeit der Leber bei Pferd zu unterstützen.

Eine Kombination aus Mariendistel, Artischocke und anderen leberschützenden Kräutern, sowie dem Cholin und Lecithin sowie antioxidativen Vitaminen und Aminosäuren, sind in dem Ergänzungsfutter für die Pferdeleber EQUIPUR-metabol enthalten.

Expertentipp - Fütterung bei Leberproblemen

Die Leber des Pferdes sollte in ihrer Regenerationsphase durch eine schonende Fütterung unterstützt werden. Die Basis dieser Fütterung ist qualitativ hochwertiges Heu, das Sie nach Bedarf mit kleinen Mengen an Kraftfutter pro Mahlzeit ergänzen können.

Hochwertige Biokatalysatoren, Aminosäuren, Kräuter, Vitamine, Spurenelemente und Antioxidantien schützen die Leber und fördern die schnelle Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten.

Kleinere Mengen an hochwertigen Ölen, wie zum Beispiel Leinöl (50 – 60 ml bei 600 kg Lebendmasse) sind sinnvoll, da sie reich an ungesättigten Fettsäuren sind, die eine entzündungshemmende Wirkung haben.

Dauer der Regeneration der Leber vom Pferd

MASTERHORSE-HEPADURE können Sie auch zur Leberstärkung nach Medikamentengaben oder Wurmkuren füttern. Eine längerfristige Gabe von MASTERHORSE-HEPADURE ist sinnvoll: Eine Kur von acht bis zwölf Wochen ist zum Beispiel ein empfehlenswertes Zeitfenster. So können die Leberfunktionen beim Pferd sehr gut unterstützt werden. Eine Regeneration ist dann an den verbesserten Leberwerten natürlich auch ablesbar.


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