Arthrose beim Pferd

22.02.2015

Arthrose beim Pferd - Therapie und Fütterung

Arthrose beim Pferd

Nasskalte Witterungsbedingungen führen bei Pferden mit Arthrose oftmals zu erheblichen Schmerzen im Gelenk. Zudem sind das Bindegewebe der Pferde sowie die Muskulatur deutlich schlechter durchblutet, was  eine mangelnde Nährstoffversorgung zur Folge hat. 

Arthrose beim Pferd - Ursache und Symptome!

Die Hauptursache für eine Arthrose bei Pferden sind Fehlstellungen der Gliedmaßen. Ebenfalls reicht ein fehlerhafter Hufbeschlag, bzw. eine schlechte Hufbearbeitung aus, um den Bewegungsapparat einseitig zu überlasten. Verletzungen oder Traumata, Übergewicht, falsche Haltung oder eine nährstoffarme Fütterung sind weitere belastende Faktoren für Gelenkbeschwerden oder Knorpeldefekte des Pferdes. Da auch viele ältere Pferde unter Arthrose leiden, kommen altersbedingte Verschleißerscheinungen im Bewegungsapparat des Pferdes als Ursache hinzu. (Fehl-) Belastungen können so noch leichter zu Knorpeldefekten führen. Die Zusammensetzung des Gelenkknorpels und der Synovia (Gelenkflüssigkeit) verändert sich im Laufe der Zeit. Der Wassergehalt nimmt ab und der Anteil an Glykosaminoglykanen (Chondroitinsulfat, Hyaluronsäure, u.a.) geht zurück. Das führt zu einer geringeren Kompressionsfähigkeit des Knorpels und einer schlechteren Gleitfähigkeit der Gelenkflüssigkeit,

Eine Arthrose beim Pferd wird häufig von Schmerzen begleitet. Anzeichen sind nicht selten eine während der Aufwärmphase beim Reiten sichtbare Lahmheit. Diese verschwindet meist nach einer gewissen Dauer der Bewegung, da sich der Knorpel mit Gelenkschmiere „vollsaugt“ und dadurch die Reibung im Gelenk nachlässt.

 INFO TO GO - Arthrose beim Pferd

 
  • Arthrose ist eine Gelenkerkrankung, die sich durch Veränderungen im Gelenk und andere Faktoren wie z. B. Fehlstellungen und Überlastungen entwickelt.
  • Regelmäßige moderate Bewegung ist wichtig, um die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten.
  • Zusatzfutter mit Gelenkkräutern, Antioxidanten, Spurenelementen und Omega-3-Fettsäuren wie z.B. im MASTERHORSE GSM-FORTE sind wertvoll in der Futterration eines Arthrose-Pferdes.
 

Pferde richtig füttern bei Arthrose

Mit einer gezielten Fütterung kann man den Verlauf der Arthrose nachhaltig eindämmen. Sinnvoll sind hochwertige Öle (z.B. Leinöl) und eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien sowie Spurenelementen.
Unsere MASTERHORSE-Gelenkzusatzfutter werden insbesondere eingesetzt für die Bindung freier gelenkzerstörender Radikale, zur Eindämmung von Entzündungen sowie zur Regenerationsunterstützung des Gelenkstoffwechsels. 

Gelenkprobleme wie Arthrose sind ein Teufelskreis aus erkranktem Gewebe und Entzündung. Ein Teil der Therapie ist die Versorgung des Körpers mit den notwendigen Nährstoffen. In einem erkrankten Gelenk entstehen freie Radikale, die das umliegende Gewebe stark schädigen können. Antioxidantien, wie das Vitamin C und E sowie die selen-, zink- und manganabhängigen Enzyme Superoxiddismutase oder Glutathionperoxidase neutralisieren diese freien Radikale und verhindern so weiteren Schaden. Die Entzündungshemmung kann über Medikamente, aber auch über gut verträgliche Gelenkkräuter wie Weidenrinde, Ulmenspierkraut, Teufelskralle oder Ingwer erfolgen. Omega-3-Fettsäuren aus Leinöl oder neuseeländischer Grünlippmuschel greifen ebenfalls effektiv in das Entzündungsgeschehen ein. Für die Regeneration des Gelenkknorpels benötigt der Körper Glykosaminoglykane (Chondroitinsulfat, Hyaluronsäure etc.) sowie Mangan und Eisen. Glykosaminoglykane können über die neuseeländische Grünlippmuschel oder die bewährten Einzelkomponenten Chondroitinsulfat, Glucosamin oder Hyaluronsäure zugeführt werden. Die Spurenelemente sind Bestandteil von Enzymen, die bei Reparaturprozessen benötigt werden.

Kräuter gegen Arthrose beim Pferd!

Pferde mit Arthrose brauchen das richtige FuttermanagementHäufig werden schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente eingesetzt. Diese haben den Nachteil, dass sie bei längerer Gabe zu Magenproblemen führen. Deswegen werden spezielle Gelenkkräuter und Gewürze immer beliebter zur Behandlung bei degenerativen Gelenkerkrankungen. Sinnvoll sind Kräuter, die sowohl die Schmerzen als auch die Entzündung verringern, die Durchblutung verbessern und den Abtransport von Giftstoffen fördern. Bewährt haben sich Pflanzen mit entzündungshemmender und schmerzlindernder Wirkung wie TeufelskralleIngwer, Weidenrinde und Ulmenspierkraut. Die beiden Letzteren sind reich an Salicin, einer natürlichen Vorstufe von Aspirin. Kreislaufanregende und entschlackende Kräuter wie Brennnessel oder Vitamin C-reiche Pflanzen wie Hagebutten sind ebenso sinnvoll in der Ration eines Pferdes mit Arthrose. Im Vergleich zu Medikamenten sind pflanzliche Bestandteile in der Regel verträglicher. 

Pferde mit Arthrose richtig halten!

Moderate Bewegung ist das A und O bei Pferden mit Arthrose, dadurch wird die Durchblutung aufrechterhalten, der Knorpel mit Nährstoffen versorgt und der Abbau verzögert. Ein Offenstall oder viel Weidegang ermöglichen eine freie und kontinuierliche Bewegung des Pferdes ohne enge Wendungen. Wichtig ist eine homogene und friedliche Gruppe, in der das betroffene Pferd nicht ständig gejagt wird. Tägliche, dem Arthrosegrad angepasste Bewegungseinheiten schmieren die Gelenke und regen zusätzlich den Kreislauf an. Besonders wichtig ist ein sorgfältiges Warmreiten im Schritt (mindestens 10-15 Minuten).
Ein korrektes Ausschneiden und Beschlagen bringt einem Pferd mit Arthrose ebenfalls eine Erleichterung. Bei Arthrose-Patienten werden häufig Rundeisen („Eiereisen“) mit Silikonfüllung und Platte verwendet, viele Pferde kommen aber auch nach einer Korrektur ohne Eisen zurecht. Der Pferdehalter muss zusammen mit dem Tierarzt und dem Hufschmied entscheiden, welche Art der Hufbearbeitung für das Pferd die Sinnvollste ist.

Die ausgewogenen Vitamin- und Mineralstoffversorgung bei Arthrose - Expertentipp

Neben einer ausgewogenen Vitamin- und Mineralstoffversorgung sind spezielle Zusatzfutter sinnvoll, die dem erhöhten Bedarf von Pferden mit Arthrose gerecht werden. MASTERHORSE GSM-FORTE zum Beispiel ist reich an Gelenkkräutern, neuseeländischer Grünlippmuschel (Omega-3-Fettsäuren), Antioxidanzien und Spurenelementen. Bei älteren Pferden kann dieses Produkt dauerhaft gegeben werden. Alternativ können Kräutermischungen wie  MASTERHORSE ARTHROLINT oder auch Einzelfuttermittel wie  MASTERHORSE INGWER  in leichten Fällen wertvolle Dienste leisten.

Fütterungstipps

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