Brennnessel für Pferde

Die Brennnessel in der Pferdefütterung

Wahrscheinlich hat jeder von uns mindestens einmal in seinem Leben die schmerzhaft-juckende Bekanntschaft mit ihr gemacht: mit der Brennnessel. Wer ihre Brennhaare berührt, wird sofort ein unangenehmes Brennen verspüren, die Haut wird zusehends rot. Und genau deshalb meiden viele Menschen die Brennnessel, so gut es eben geht. Dabei gerät häufig in Vergessenheit, dass sie als wichtige Heilpflanze viel mehr „Ansehen“ verdient hätte– und das ebenfalls in der Pferdefütterung. Denn auch der Nutzen für die Pferde wird häufig unterschätzt, da zum einen ihr Immunsystem und zum anderen ihr Stoffwechsel und selbst die Gelenke von der Brennnessel im Futtertrog profitieren.

Doch bevor wir uns der harntreibenden, entzündungshemmenden und stoffwechselanregenden Wirkung des Brennnesselkrautes zuwenden, nehmen wir zunächst die Pflanze an sich unter die Lupe. Bei uns in Deutschland wachsen sowohl die Große (Urtica dioica) als auch die Kleine Brennnessel (Urtica urens). Bei der Großen sprechen wir von einer Höhe bis zu 150 cm, die Kleine erreicht in etwa 45 cm. Weitere Merkmale wären:

  • Botanische Zuordnung: Brennnesselgewächse
  • Vorkommen: überall auf der Nordhalbkugel, ausgenommen tropische und arktische Gebiete
  • Liebste Umgebung: Wegränder, Mauern, Hecken und Wälder, besonders auf stickstoffhaltigen Böden
  • Größe: 30 bis 300 cm
  • Erkennungsmerkmale:
    • kantiger Stängel
    • Brennhaare an Blättern und Stängel
    • herzförmig zugespitzte Blätter
    • eiförmige Nussfrucht
  • Hauptwirkstoffe: Acetylcholin, Flavonoide, ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe

 

Von Mai bis November wächst die Brennnessel hartnäckig auf nahezu allen Weiden und die Pferde fressen sie im Grunde sehr gern – meist aber erst dann, wenn sie abgemäht wurden und angewelkt oder getrocknet sind. Und vor allem im Winter ist sie oft fester Bestandteil der Futterration. Zu Ihren Inhaltsstoffen zählen unter anderem Chlorophyll und Eisen, Kalium, Natrium, Magnesium, Calcium, Kieselsäure, Vitamin C, Histamin, Ameisensäure und Gerbstoffe. Durch die hohen Gehalte an Vitamin C und Eisen trägt die Brennnessel maßgeblich zur Bildung der roten Blutkörperchen bei. So wird sie als Heilkraut besonders interessant für Pferde, die unter einer Anämie leiden – denn hiermit bietet sich eine pflanzliche Behandlungsalternative: Die Bildung neuer Blutzellen wird maßgeblich unterstützt und der Abbau bestmöglich verhindert.

Brennnessel für die Nieren

Brennnessel

Die Nieren sind unentbehrlich zum Abtransport von Giftstoffen aus dem Körper. Funktioniert dieser Vorgang nicht optimal, kann es zu angelaufenen Beinen, einer erhöhten Wasseraufnahme sowie zu geringeren Harnmengen oder einem nur sehr langsam von Statten gehenden Absetzen des Harns kommen. Die Brennnessel kann die Nierentätigkeit anregen und so Wassereinlagerungen reduzieren oder gar beseitigen. Durch die Aufnahme von Brennnesseln wird auch das Durstgefühl beim Pferd aktiviert. Die daraus resultierende erhöhte Harnmenge fördert die Ausleitung von Giftstoffen.Aufgrund ihrer entwässernden und antibakteriellen Wirkung hilft die Heilpflanze auch Pferden, die nach langen Stehzeiten, wie sie im Winter ohne Weide leider oft vorkommen, oder bei Wetterschwankungen zu leichten Ödemen neigen. Auch die Tätigkeit von Leber und Bauchspeicheldrüse werden durch die Inhaltsstoffe der Brennnessel angeregt.

Zudem wirken sich die vielen enthaltenen Gerbstoffe positiv auf den Magen-Darm Trakt aus. Denn diese gelten als entzündungshemmend und verfügen darüber hinaus über die Eigenschaft, sich mit Eiweiß zu verbinden. Das wiederum führt zu einem zusammenziehenden Effekt auf den Darm; daher profitieren Pferde mit einer Kotwasser- oder Durchfallproblematik ebenso von der Fütterung der Brennnessel.

 

Brennnessel für die Gelenke

Aufgrund ihres entzündungshemmenden und schmerzlindernden Effekts findet die Brennnessel auch gerne Einsatz bei Pferden mit Gelenksproblemen wie Arthrose und Arthritis. Botenstoffe, die Entzündungen und den Abbau des Knorpels im Gelenk verursachen, können durch die Inhaltstoffe der Brennnessel nicht mehr ihre volle Wirkung entfalten. Gerade jetzt in der nasskalten Jahreszeit ist das eine große Erleichterung für die betroffenen Pferde.

Brennnessel für die Abwehrkräfte

Pferde mit einem schwachen Immunsystem profitieren ebenfalls von den positiven Effekten der Brennnessel, da sie zum einen die Bildung von Antikörpern anregt und zum anderen die Aktivität der weißen Blutkörperchen und damit die Infektionsabwehr fördert. Damit sind die Pferde mit der Brennnessel fit für den Winter.

Brennnessel in Kombination mit anderen Heilkräutern

Damit sich die Wirkung der Brennnessel bestmöglich entfalten kann, empfiehlt sich eine Gabe über etwa vier Wochen. Ein Großpferd sollte dabei 30 bis 50 g zu sich nehmen, Ponys und Kleinpferde die Hälfte. Auch in sinnvoller Kombination mit ausgewählten anderen Heilpflanzen kann auf die Brennnessel zurückgegriffen werden. Im MASTERHORSE HEAMOCLEAR wird sie beispielsweise mit Heidekraut, Birkenblätter, Löwenzahnkraut, Ackerschachtelhalm und Walnussblättern kombiniert, was eine hervorragende Mischung zur Anregung der Nierentätigkeit darstellt. Eine perfekte Ergänzung stellt die Brennnessel auch zu Gelenkkräutern wie der Weide oder der Teufelskralle dar, wie im EQUIPUR-glykan. Im Zusammenspiel mit entwässernden Heilpflanzen wie Ackerschachtelhalm, Stiefmütterchen, Kamillenblüten und Klettenwurzeln kurbelt die Brennnessel übrigens auch den Hautstoffwechsel an und sorgt so – wie im MASTERHORSE ECZEMA – für eine elastische, widerstandsfähige und natürlich intakte Pferdehaut.

  •   Info TO GO – die Brennnessel in der Pferdefütterung
  • Die Brennnessel ist mit den Wirkstoffen Acetylcholin, Flavonoiden, ungesättigten Fettsäuren und Mineralstoffen eine Heilpflanze, die sehr vielseitig eingesetzt werden kann. So beispielsweise zur Unterstützung der Entgiftung, der Gelenke und des Immunsystems.
  • Bei Arthrose, Arthritis, Nierenproblemen und angelaufenen Beinen gilt sie als ebenso beliebt wie zur Bildung von Antikörpern und zur Unterstützung der weißen Blutkörperchen.
  • Betroffene Pferde profitieren von einer Kur über vier Wochen in an die Körpergröße angepasster Dosierung.

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