Magnesiummangel beim Pferd!

01.12.2016

Erkennung, Vorbeugung und Behandlung von Magnesiummangel bei Pferden

Magnesiummangel beim PferdWas gibt es für einen Reiter Schöneres, als auf dem vertrauten Pferd Lektionen zu perfektionieren, ein paar Sprünge zu absolvieren oder sich einfach durch die Natur tragen zu lassen? Im ohnehin schon hektischen Alltag bedeutet das für viele eine wohlverdiente Entspannung. Doch dieses Vergnügen wandelt sich schnell in Stress für den Reiter, wenn das Pferd aus unerfindlichen Gründen übermäßig verspannt und nervös ist, vor gewohnten Dingen erschrickt oder plötzlich durchgeht. Wiederholt sich dieses untypische Verhalten, ohne dass sich die gewohnte Situation des Pferdes verändert hat, könnte dies durch einen Magnesium-Mangel verursacht werden. Woher kommt dieser Mangel? Kann er weitere Folgen haben? Und was dagegen tun? Diese Fragen stellen sich dem verantwortungsvollen Tierbesitzer. Die Antworten darauf gibt es hier in unserem MASTERHORSE-Expertentipp.

Der Magnesiumbedarf des Pferdes – wichtig für Nerven, Muskeln, Knochen und Herz

Der Mineralstoff Magnesium gilt neben Kalzium, Phosphor, Natrium, Kalium, Chlor und Schwefel als eines der wichtigsten Mengenelemente im Organismus des Pferdes. Wie dieser Überbegriff bereits verrät, müssen sie in einer vergleichsweise hohen Menge zugeführt werden, damit der Körper optimal versorgt ist. Um dies zu erreichen, muss das Pferd bei einem durchschnittlichen Körpergewicht von 600 kg und bei durchschnittlicher Arbeit zwischen 6 und 7 g Magnesium pro Tag aufnehmen.

Magnesium ist an vielen Stoffwechselvorgängen des Körpers beteiligt. Zu den Hauptaufgaben zählen

  • die Harmonisierung der Reizleitung in den Nerven und am Übergang auf die Muskulatur,
  • die Entspannung der Muskeln,
  • die Freisetzung von Energie in den Muskeln,
  • die Regulierung des Herzrhythmus sowie
  • die Regulierung des Blutzuckerspiegels,
  • der Aufbau und die Erhaltung der Elastizität der Knochen.

Folgen eines Magnesiummangels bei Pferden

Circa 60 % des gesamten Magnesiums lagern in den Knochen und rund 30 % in den Muskeln. Es liegt nahe, dass es hier im Falle eines Magnesiummangels zu schweren Folgen kommen kann: Knochen können porös und damit bruchanfälliger werden, Herz- und Skelettmuskeln verlieren möglicherweise an Leistungsfähigkeit, was einen spürbaren Rückgang der Kondition zur Folge hat.

Ursachen einer Magnesiumunterversorgung bei Pferden

Um derartig schwerwiegenden Folgen entgegenzuwirken, sollte man sich als Pferdebesitzer zunächst einmal mit den möglichen Ursachen eines Magnesiummangels beschäftigen. Dazu zählen hauptsächlich starke Defizite im Futter. In älterer Literatur findet man häufig die Aussage, dass der Bedarf eines Pferdes an Magnesium bei einer bedarfsgerechten Fütterung mit Heu, Stroh und Getreide durchaus gedeckt wird. Neuere Studien widerlegen dies. Der Bedarf des Pferdes an Magnesium wird deshalb auf natürliche Art häufig nicht mehr vollständig gedeckt.

Besonderes ältere Pferde, Pferde im Wachstum, tragende oder laktierende Stuten sowie Sportpferde haben generell einen höheren Bedarf an Nährstoffen, auch an Magnesium. Darüber hinaus können Krankheiten wie Allergien, Cushing, Koliken oder das Equine Metabolische Syndrom ebenfalls einen Magnesium-Mangel zur Folge haben.

Magnesiummangel – Anzeichen bei Pferden

Die Anzeichen für einen Magnesiummangel können sehr unterschiedlich sein. Häufig kommt es, wie eingangs erwähnt, aus unerfindlichen Gründen auch bei sonst eher entspannten Pferden zu Nervosität. Ein untypisches unwilliges Verhalten kann eine weitere Folge sein. Mögliche Verspannungen können sich bis hin zu Muskelzittern, Muskelschwäche oder regelrechten Krampfanfälle steigern. Vor allem bei Wetterumschwüngen können Kreislaufprobleme, erschwerter Kotabsatz (Achtung bei sehr kleinen, dunklen, harten Pferdeäpfeln) oder Krampfkoliken auftreten. Arbeitsunlust, Mattigkeit und angelaufene Beine zeigen sich gerade bei betroffenen älteren Pferden oder bei jüngeren Pferden im Training.

Magnesiummangel beim Pferd vorbeugen

Die optimale Magnesiumversorgung fürs Pferd

Ein Magnesium-Mangel ist im Blutbild erst erkennbar, wenn der Pferdekörper bereits einen großen Teil des gespeicherten Magnesiums verbraucht hat. In diesem Fall erweisen sich Kuren mit Magnesium in hochwertiger Verbindung als sehr sinnvoll. In Situationen mit erhöhtem Bedarf empfiehlt sich auch eine vorbeugende Gabe. MASTERHORSE MAG-B12 ist eine Kombination aus Magnesium und Vitamin B12 zur Stabilisierung der nervlichen Belastbarkeit des Pferdes. Es fördert gezielt die Leistungsbereitschaft im Training und unterstützt das Pferd, stressige Situationen wie ein Turnier oder eine neue Umgebung besser zu meistern. Damit sorgt es für Nervenstärke und Ausgeglichenheit beim Pferd. Wichtig dabei ist vor allem die Kombination mit Vitamin B12; es stärkt gezielt die Schutzhüllen rund um die Nerven – eine optimale Kombination zur Reduzierung von Stress.

Das Zusatzfutter MASTERHORSE MAG-PRO enthält die hochwirksame Kombination aus Magnesium, Tryptophan, B-Vitaminen und Vitamin E. Diese Nährstoffe sind bei nervösen und schreckhaften Pferden häufig nicht ausreichend im Futter vorhanden. MASTERHORSE MAG-PRO enthält nervenstärkende Vitalstoffe, welche die Basis für ein ausgeglichenes Pferd schaffen.

Vorbeugung einer Magnesiumunterversorgung

Der Bedarf des Reitpferdes an Magnesium wird durch eine Fütterung mit Heu, Stroh und Getreide nur dann ausreichend gedeckt, wenn das Pferd keiner besonderen Belastung ausgesetzt ist. Das heißt: kein Turniereinsatz, kein Stallwechsel, keine Ausbildung, keine Fortpflanzung, kein besonderer Schweißverlust, wenig Stress und kein allzu hohes Alter. Wird die Magnesium-Zufuhr nicht an den individuellen Bedarf angepasst, kann es schnell zu einer Unterversorgung kommen.
Unser Tipp: Machen Sie sich vertraut mit den Nährstoffgehalten der Weiden und Wiesen in Ihrem Umfeld, lesen Sie aufmerksam die Zusammensetzung des verabreichten Mischfutters und beobachten Sie Ihr Pferd aufmerksam.
Bei Fragen steht Ihnen unser Expertenteam jederzeit gerne zur Verfügung.

Die richtige Fütterung zur Vermeidung eines Magnesium-Mangels beim Pferd – MASTERHORSE-Expertentipp

  • Magnesium gilt als einer der wichtigsten Mineralstoffe, der dem Pferd über die tägliche Futterration zugeführt werden muss. Achtung: Die Versorgung über Heu, Gras und Getreide alleine reicht oft nicht aus!
  • Besonders Zuchtstuten, junge Pferde in Wachstum und Ausbildung sowie Sportpferde und ältere Pferde benötigen eine höhere Menge an Magnesium.
  • Ein Magnesiummangel macht sich im Blutbild erst bemerkbar, wenn die körpereigenen Reserven stark angegriffen sind. In Situationen mit einem erhöhten Bedarf wie im Alter, im Training und bei Zuchtstuten erweist sich eine vorbeugende Gabe als sinnvoll.

Fütterungstipps

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    • die Kombination aus Magnesium und Vitamin B12
    • unterstützt in Stress-Situationen
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  • MASTERHORSE MAG-PRO

    • hochwirksame Kombination aus Tryptophan, Magnesium sowie den Vitaminen E, B6 und B12.
    • stabilisiert das Nervenkostüm
    • nicht ADMR-konform

    ab 49,95 €*
  • EQUIPUR-magnovit

    • Stabilisiert das Nervensystem
    • Fördert Ausgeglichenheit und Leistungsbereitschaft
    • Mit Magnesium und Vit. B12

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  • MASTERHORSE SPORT

    • bedarfsgerechte Vitamin- und Mineralstoffversorgung
    • die Aminosäuren Lysin und Methionin unterstützen den Muskelaufbau
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