Ein Mash fürs Pferd!

25.01.2015

Mash füttern

Mash fütternDer Begriff „Mash“ kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet Maische. Als Pferdefutter hat Mash nur noch wenig mit der Maische zu tun, die man von früher aus der Herstellung von Alkohol kannte. Getreide- oder Kartoffelmaische war früher ein aus der Not heraus häufig gegebenes Pferdefutter. Es waren in der Mehrzahl Arbeitspferde, die erst Getreide, Obst oder Kartoffeln zu Brauereien oder Brennereien fuhren. Anschließend erhielten sie den bei der Herstellung des Alkohols übrig gebliebenen „Abfall“ – die Maische. Leider war dieser nährstoffreiche Futterbrei auch sehr stärke- oder zuckerhaltig. Viele Pferde bekamen davon Mauke und/oder Raspe. Andere Quellen für Pferdemash, wie die aus der Kavallerie, waren hier schon pferdegerechter. Hier gab es Rezepte für Maische zum Selbermachen. Die meisten bestanden aus Weizenkleie, Leinsamen, Hafer, Gerste oder gebrochenem Mais und wurden mit heißem Wasser aufgegossen und eingeweicht. Bereits hier schätzte man die guten Eigenschaften von Pferdemaische als Energielieferant und nützlichen Helfer für den Magen- und Darmtrakt des Pferdes.

Weizenkleie reguliert die Verdauung

Heute sollte ein gutes Pferdemash nicht wesentlich andere Bestandteile enthalten als sie damals von den Stallmeistern gefüttert wurden. Die Erfahrung zeigt, dass mit einer Mischung aus Weizenkleie, Leinsamen, Mais, Gerste, Apfeltrester und Bierhefe eine hohe Akzeptanz und größtmöglicher Nutzen bei der Verfütterung an Pferden erreicht wird. Wichtiger Bestandteil eines Mash ist die Weizenkleie. Neben den hochwertigen nativen Vitalstoffen der Weizenkleie (Magnesium, Kalium, Selen, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Vitamin E und B6) liefert die Kleie auch wichtige Schleimstoffe. Eingeweichte Weizenkleie regt die Verdauung der Pferde an und wird gerne auch bei Pferden mit Kolikneigung kurweise verfüttert.

Leinsamen liefert nicht nur Öl für das Pferd

Wie die Weizenkleie hat Leinsamen die Schleimstoffe überwiegend in seiner Schale sitzen. In Verbindung mit dem warmen Wasseraufguss entfalten diese schnell ihre wohltuende Wirkung. Dieser Schleim enthält zusätzlich hochwertige Aminosäuren und liefert die Bausteine zur Bildung einer schützenden Magen- und Darmschleimhaut. Die im Samen enthaltenen Aminosäuren, ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffe und Vitamine ergänzen die natürliche Vitalstoffversorgung des Pferdes.

Apfeltrester

Der schmackhafte Apfeltrester zeichnet sich durch seinen hohen Pektingehalt aus, der weitestgehend insulinunabhängig im Dickdarm des Pferdes verdaut wird. Diese Besonderheit gibt ihm die Eigenschaft, auch auf den ph-Wert im Dickdarm des Pferdes regulierend einwirken zu können.

Mash verfüttern!

Muss das Pferdemash warm gefüttert werden?

Der Aufguss mit Wasser sollte nicht zu heiß sein (höchstens 40 bis 50 Grad), da sonst die enthaltenen Vitamine verloren gehen könnten. Geben Sie dem Mash ca. 30 Minuten Zeit zum Quellen. In dieser Zeit können sich die Schleimstoffe entfalten und gleichzeitig erhöht sich die Dünndarmverdaulichkeit und Futterverwertung. Achten Sie darauf, dass das Pferdemash nur noch handwarm ist, wenn Sie es füttern. Pferde sind im Maul weitaus hitzeempfindlicher als wir Menschen. Ob das Mash am Ende ausgekühlt oder noch handwarm verfüttert wird, ist unerheblich – hier kann man je nach Vorliebe des zu fütternden Pferdes vorgehen.

Mash: Zwei- bis dreimal pro Woche füttern

Ein Pferdemash füttern Sie optimaler Weise nicht täglich, sondern maximal zwei bis dreimal die Woche. Bei Pferden mit der Neigung zu Koliken oder bei abgemagerten Pferden können sich nach Rücksprache mit dem Tierarzt andere Mengen ergeben – achten Sie dann auf eine ausreichende Versorgung mit Kalzium (Mineralfutter). Dünnen Pferden oder alten Pferden mit Zahnproblemen mischen Sie ruhig auch etwas Wiesenflakes und zusätzliches Leinöl in das Mash. Das erhöht die notwendige Energiezufuhr ohne den Eiweißgehalt zu stark zu erhöhen.

Empfehlung von Masterhorse - Die Futterexperten:

MASTERHORSE MASH mit Weizenkleie, Leinsamen, Mais, Gerste, Apfeltrester und Biertreber-Hefe ist das ideale Pferdemash als Ergänzung zum Heu oder zur Heulage. Bei älteren Pferden mit Zahnproblemen oder dünnen Pferden empfehlen wir zusätzlich die MASTERHORSE-HEU-FLAKES aus kräuterreichen Wiesen des Voralpenlandes sowie unser Leinöl. Auch eignet sich die gesamte MASTERHORSE-Urkornserie (mit Leinsamen und dem Urgetreide Emmer) zur Zubereitung als Mash – für die tägliche Fütterung.

Wichtig: Eine Mash-Fütterung ersetzt nicht das Mineralfutter.

Fütterungstipps

  • MASTERHORSE MASH

    • sehr schmackhaft, leicht verdaulich, moderate Energie
    • mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen
    • auch für alte Pferde (oder Pferde in der Regeneration)

    ab 15,95 €* 1,60 € * / 1 kg
  • MASTERHORSE LEINÖL

    • kaltgepresstes Leinöl
    • sorgt für ein glänzendes Fell
    • fördert die Verdauung

    ab 7,95 €*
  • MASTERHORSE BERGKRÄUTER-MASH

    • leckeres Mash
    • ohne Getreide und Melasse
    • mit aromatischen Bergkräutern

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