Zink beim Pferd – was tun bei Zinkmangel?

03.02.2015

Zinkmangel beim Pferd

Zinkmangel beim PferdDiese Frage hören wir fast täglich im Rahmen unserer Fütterungsberatung. Tatsächlich wird im Rahmen einer Blutuntersuchung häufig ein Zinkmangel beim Pferd festgestellt. Da aber nur ein kleiner Teil des im Körper befindlichen Zink im Blut zu finden ist, lässt sich ein Mangel im Blut erst recht spät feststellen. Daher sind bereits die ersten Anzeichen eines nur geringen Mangels an Zink beim Pferd ernst zu nehmen. Nicht immer gibt auch das äußere Erscheinungsbild einen Hinweis auf einen möglichen Zinkmangel. Selbst dann, wenn noch keine Symptome erkennbar sind oder sich der Zinkgehalt im Blut sogar leicht über dem Referenzwert befindet, empfiehlt es sich die Zinkversorgung des Pferdes genauer zu überprüfen.

 

Wie wichtig ist Zink für unser Pferd?

Zinkmangel wird häufig mit Hautproblemen wie z.B. Ekzeme, einem schuppigen Fell oder schlechten Hufen in Verbindung gebracht. Im Hautstoffwechsel spielt das Spurenelement eine bedeutende Rolle. Darüber hinaus ist es wichtig für die Bildung von Keratin und somit unentbehrlich für kräftiges Fell und feste Hufe beim Pferd. Die biologische Funktion von Zink erstreckt sich über nahezu alle Körpergewebe. Da Zink zu den essenziellen Spurenelementen für den Stoffwechsel zählt, muss dieses daher ständig über die Nahrung zugeführt werden.

Zink ist im Körper an vielen verschiedenen wichtigen Funktionen beteiligt:

  • Mitwirkung an einer Vielzahl von enzymatischen Stoffwechselvorgängen
  • unentbehrlich für den Hautstoffwechsel und die Wundheilung
  • fördert die Regenerationsfähigkeit der Leberzellen
  • im Rahmen der Entgiftungsleistung der Leber spielt Zink ein entscheidende Rolle
  • aktive Schlüsselrolle im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel

Wie entsteht Zinkmangel bei Pferden? Fütterungsfehler, andere Ursachen und Symptome:

Aus den aktuellen Untersuchungen der Inhaltsstoffe von Pferdeweiden oder Pferdeheu hat man die Erkenntnisse gewonnen, dass die Gehalte an Spurenelementen wie z.B. Zink oder Selen in den letzten Jahren deutlich zurückgingen. Dies ist oft die Folge der intensiv betriebenen Bewirtschaftung von Weideflächen oder Wiesen zur Herstellung des Pferdeheus. Hohe Kraftfuttergaben oder überhöhte Gaben an Calcium oder Kupfer können die Aufnahme von Zink beim Pferd ebenfalls beeinträchtigen. Darüber hinaus sind Pferde häufig viel zu gut genährt. Pferde mit Diabetes, EMS, Cushing oder einfach nur dicke Pferde haben einen erhöhten Zinkbedarf. Grund hierfür ist die fütterungs- oder krankheitsbedingt erhöhte Stoffwechsel- und Regenerationsleistung des Pferdes. Darüber hinaus kommt es häufig zu einer erhöhten renalen Zinkausscheidung beim Pferd.

Ein Zinkmangel beim Pferd hat demzufolge negative Auswirkungen auf das gesamte Tier. Erste Anzeigen dafür wären z.B.:

  • Haarausfall, struppiges oder glanzloses Fell
  • verzögerte Wundheilung
  • verminderte Regenerations- und Entgiftungsleistung der Leber
  • verringerte Futterverwertung
  • Fruchtbarkeitsstörungen

Was tun, wenn beim Pferd das Blutbild Zinkmangel anzeigt?

Ein Blutbild, welches einen Zinkmangel belegt oder einen "Zinkblutwert" nahe dem Referenzbereich aufweist, sollte in jedem Fall Anlass sein, die Zinkversorgung zu überprüfen. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass auch die für den Zinkmangel ggf. verantwortlichen Stoffwechselentgleisungen (EMS, ECS, Diabetes usw.) berücksichtigt werden. Nicht umsonst enthalten darauf ausgerichtete Ergänzungsfutter einen hohen Gehalt an leicht verfügbarem Zink.
Um eine fütterungsbedingte Zinkunterversorgung wieder auf ein optimales Niveau zu bringen, sollte die Zinkzufuhr über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen deutlich erhöht werden. MASTERHORSE bietet für die gezielte Versorgung mit Zink unter anderem das ZINK-PRO an. In einigen Fällen ist neben Zink auch das Selen im Blutbild unter dem Referenzwert. Für solche Fälle bietet sich die MASTERHORSE SPUREN-KUR als geeignetes Ergänzungsfutter an. MASTERHORSE-SENIOR versorgt ältere Pferde mit einer Extraportion Zink und Kupfer und hilft so einem erneuten Zinkmangel vorzubeugen.

Wie kann ich einen Zinkmangel bei Pferden vorbeugen?

Über ein entsprechendes Mineralfutter kann die Ration aus Grund- und Kraftfutter an die Bedürfnisse des Pferdes angepasst werden. Unser Beratungsteam unterstützt Sie bei der Auswahl des geeigneten Mineralfutters für Ihr Pferd.

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