Magenschleimhautentzündung beim Hund

Keine Seltenheit: Magenschleimhautentzündungen beim Hund

Übelkeit, Krämpfe, Schmerzen – das sind nur ein paar wenige, dafür aber nicht mindere Symptome einer Magenschleimhautentzündung beim Hund. Leider leiden heutzutage sehr viele Hunde an diesem schmerzhaften Problem. Und Ursachen dafür gibt es viele. Da die Anzeichen eines Magengeschwürs als eher unspezifisch gelten (sprich auch auf andere Krankheitsbilder hindeuten können), bleibt eine Magenschleimhautentzündung, auch Gastritis genannt, in vielen Fällen auch lange unerkannt. Schlimmstenfalls kann sich eine derartige Entzündung aber zu einem Magengeschwür bzw. auch zu einem Magendurchbruch entwickeln – eine nicht selten lebensgefährliche Situation. Daher empfehlen wir allen Hundebesitzern, sich – im besten Fall nur prophylaktisch – mit diesem Thema vertraut zu machen.

Warum ist der Hundemagen so anfällig?

Der Hund stammt ja bekanntlich vom Wolf ab, einem Jäger und Beutefresser. Von ihm hat er auch den Aufbau seines Verdauungstraktes „geerbt“ – darauf ausgerichtet, seine Beute schnell herunterzuschlingen, um sie nicht mit anderen Rudelmitgliedern teilen zu müssen. Trotz der vielen tausend Jahre der Evolution und Domestikation ist der Magen des Hundes auf der Entwicklungsstufe eines Beutejägers stehengeblieben. Störungen in der Magenverdauung gehen daher in den meisten Fällen auf die grundsätzliche Beschaffenheit des Hundemagens zurück. Bei diesem handelt es sich nämlich um einen sogenannten „Sackmagen“, der zum einen sehr dehnbar und zum anderen beweglich im Bauchraum des Hundes aufgehängt ist. Um das Organ vor der starken, zur Verdauung aber notwendigen Magensäure zu schützen, ist er von innen komplett mit einer Schleimhaut ausgekleidet. So kann dem gesunden Organ bei den Verdauungsprozessen nichts passieren, obwohl die Magensäure als ziemlich aggressiv gilt. Mit einem pH-Wert von 1 bis 2 tötet sie nicht nur viele Krankheitserreger auf dem Futter ab, sondern zersetzt auch den kompletten Nahrungsbrei. Damit gilt sie als so stark, dass sie selbst den Magen, wäre er nicht mit der Magenschleimhaut versehen, zersetzen würde.  Diese natürliche Schutzbarriere hält vielen Angriffen stand, kann aber auch auf Dauer angegriffen werden. Dann kommt es zu Reizungen und letztendlich eben zu Entzündungen, da Säuren in die tiefen Schichten des Magengewebes vordringen – eine Magenschleimhautentzündung kann entstehen.

Ursachen für eine akute Magenschleimhautentzündung beim Hund

Der Fachbegriff Gastritis leitet sich aus dem Griechischen von dem Wort Gaster (zu Deutsch Magen) kombiniert mit der Endung „itis“, die in der Medizin stets auf eine Entzündung hindeutet, ab. Als Ursache für eine akute Gastritis kommt zum einen die Aufnahme von schlechtem oder verdorbenem Futter in Frage. Aber auch Infektionen oder eine starke Verwurmung können eine akute Magenschleimhautentzündung beim Hund hervorrufen. Ein weiterer Auslöser ist möglicherweise die Aufnahme eines Fremdkörpers, doch dies lässt sich in den meisten Fällen schnell herausfinden. Dagegen stellen Infektionen mit Bakterien oder Viren aufgrund verdorbener Nahrungsmittel, eine Vergiftung oder bestimmte Medikamente als Auslöser eine nicht so rasch erkennbare Ursache für eine Magenschleimhautreizung dar. Auch eine individuelle Futterunverträglichkeit (allergisch oder nicht allergisch bedingt) kann zu einer akuten Gastritis führen. Hinzu kommt, dass auch körperlicher oder seelischer Druck akute Magenbeschwerden bei Hunden bewirkt.

Was sind begünstigende Faktoren für eine chronische Gastritis beim Hund?

Wie bei so vielen Krankheitsbildern kann auch eine akute Magenschleimhautentzündung, sollte sie nicht oder nicht ausreichend behandelt werden, zu einem chronischen Problem werden. Gründe dafür sind:

  • eine über langen Zeitraum fehlerhafte Fütterung bzw. falsche Ernährung des Hundes
  • dauerhafte Medikamentenvergabe
  • permanenter Stress
  • bestimmte Bakterien (z.B. Helicobacter pylori
  • Primärerkrankungen z.B. an der Leber oder der Bauchspeicheldrüse, den Nieren sowie der Schilddrüse

Symptome einer Gastritis beim Hund

Erkrankungen an den inneren Organen des Hundes sind nicht immer einfach zu erkennen und Symptome oft auch nicht eindeutig zuzuordnen. Daher hier eine Sammlung an möglichen Anzeichen, bei denen man als Hundebesitzer aufmerksam werden sollte:
Bei Verdacht auf eine Magenschleimhautentzündung können die Hunde beispielsweise unter Sodbrennen leiden. Dies zeigt sich durch ungewöhnliches Schmatzen, Leerschlucken, Speicheln, häufiges Gähnen, vermehrtes Fressen von Gras, Erde oder Aas. Auch Appetitlosigkeit wird bei Hunden mit einer Gastritis nicht selten bemerkt. Was zunächst danach aussieht, also ob die Hunde heikel werden, begründet sich dann darin, dass sie nach dem Fressen oft unter einem starken Unwohl sein leiden.
Morgens sind die Magenschmerzen bei vielen Hunden am schlimmsten, weshalb sie ihr Frühstück erst im Laufe des Tages anrühren. Hunde, die an einer chronischen Gastritis leiden, werden nicht selten von einer gewissen Ruhelosigkeit geplagt. Sie legen sich ab, stehen wieder auf, suchen sich einen neuen Liegeplatz – und das kann den ganzen Tag so gehen. Antriebslosigkeit, Mundgeruch, ein nach oben gekrümmter Rücken, Geräusche im Verdauungstrakt, Schmerzen in der Magen- und Darmgegend, ein großer Durst und ungewohntes Erbrechen können ebenfalls darauf hindeuten, dass der Hund an einer chronischen Magenschleimhautentzündung leidet.

Wenn sich der Hund erbricht…

…kann die Flüssigkeit ganz unterschiedlich aussehen. Das gibt Aufschluss über den Status der Magenschleimhautentzündung und sollte dem Tierarzt in jedem Fall mitgeteilt werden können:

Bei einer leichten Gastritis handelt es sich zumeist um einen eher wässrigen Auswurf mit weißem Schaum. Typisch hierfür ist auch ein sofortiges Erbrechen des aufgenommenen Futters.

In fortgeschrittenem Stadium gehen die Magenkontraktionen oft mit einer kräftigen Bauchpresse einher, so dass sich der Hund neben dem Erbrochenen auch gleich seines Darminhalts entledigt.

Bei einer starken Gastritis sind bereits Schäden an der Magenschleimhaut bzw. deren Blutgefäße zu verzeichnen, weshalb es zu einer leicht roten Färbung des Auswurfs kommt.

Diagnose Gastritis – je schneller, desto besser

Da sich unsere Hunde – ähnlich wie wir Menschen auch – in schmerzunempfindliche und eher wehleidige Charaktere einteilen lassen, ist es nicht immer einfach, eine Magenschleimhautentzündung schnell zu erkennen. Das bedeutet, dass es sich, auch wenn das Tier nur wenige der oben genannten Symptome zeigt, dennoch um eine Gastritis handeln kann. In diesem Fall sollte der Hund zur Sicherheit einem Tierarzt vorgestellt werden. Zögert man eine Untersuchung zu lange hinaus, kann sich aus einer vielleicht schnell behandelbaren, akuten Gastritis eine langwierige und für den Hund schmerzhafte, chronische Erkrankung entwickeln.

Der Tierarzt kann mit Hilfe einer Magenspiegelung (Gastroskopie) oder eine Ultraschalluntersuchung Aufschluss sowohl von innen als auch von außen über die Magengesundheit des betroffenen Hundes geben. Ergänzend nimmt er unterschiedliche Blut- und Kotuntersuchungen vor. So kann in vielen Fällen sofort festgestellt werden, ob etwas und wenn ja was dem Hund auf den Magen schlägt.

  • INFO TO GO - Magenschleimhautentzündung beim Hund
  • Hunde sind aufgrund ihres empfindlichen Magens sehr anfällig für Magenschleimhautentzündungen.
  • Glück im Unglück: Steht schnell die Diagnose fest, kann man die Entstehung einer chronischen Erkrankung oft noch abwenden.
  • Sowohl bei einer akuten als auch einer chronischen Gastritis sollte der Tierarzt zu Rate gezogen werden. Begleitend zur medikamentösen Therapie empfiehlt sich in jedem Fall auch eine Schonkost-Diät ergänzt mit magenschützenden und -schonenden Komponenten.
Mein Hund leidet an einer Gastritis – der MASTERDOG-Expertentipp

In nicht seltenen Fällen fordert eine vollständige Therapie einer Gastritis Zeit und Geduld. Der Tierarzt wird zunächst zu einer Therapie mit Hilfe von Antibiotika und Säureblockern raten. Dazu kommt eine Diät in Form von Schonkost. Diese kann mit speziellen Ergänzungsfuttermitteln optimal abgerundet werden. Dazu empfiehlt sich beispielsweise das MASTERDOG MAGEN-PERFEKT. Es enthält zum einen Komponenten, die die Magenschleimhaut explizit schützen. Dazu zählen beispielsweise Lein- und Flohsamen. Ebenfalls enthalten sind spezielle Säurepuffer in Form von Magnesiumoxid und Natriumcarbonat. Stressige Situationen erscheinen dem Hund nicht mehr so gravierend, wenn er regelmäßig Magnesium und Tryptophan zu sich nimmt. Auch diese finden sich im MAGEN-PERFEKT wieder. In weniger schweren Fällen oder prophylaktisch in stressigen Situationen kann auch der Griff in die Kräuterkiste helfen: Schafgarbe oder Süßholz sind als pflanzliche Magen-Helfer bekannt, und helfen dem Hund dabei, „cooler“ zu werden.


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