EICHE


  • reguliert die Verdauung
  • reich an Gerb- und Bitterstoffen
  • äußerlich bei Hautproblemen

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Artikelnummer:
2576
Grundpreis:
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Inhalt:
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Eichenrinde (Quercus robur) – unterstützt den Verdauungsapparat des Pferdes

Schon früh in der Geschichte wird die heilsame Wirkung der Eiche beschrieben. Noch heute macht man sich die adstringierende (zusammenziehende) Wirkung der Gerbstoffe aus der Rinde der dünneren Äste und der Zweige dieses Baums sowohl innerlich bei Durchfall als auch äußerlich bei Hautproblemen zunutze.

Die in allen Erdteilen der nördlichen Halbkugel verbreitete Eiche wird in Deutschland auch als „Königin der Bäume“ verehrt, nicht zuletzt durch ihr sehr stabiles, robustes Holz. Eichen bevorzugen karge, sandhaltige Böden. Sie wachsen v.a. an Waldrändern, in Gärten oder in Parkanlagen, können bis zu 50 m hoch und 1000 Jahre alt werden. Charakteristisch für Eichen sind ihre stark gefurchte Rinde, ihre ausgeprägt knorrigen Äste sowie ihre Früchte, die etwa 3 cm langen Eicheln, welche im oberen Bereich von einem Fruchtbecher umhüllt sind.

Eichenrinde – Gutes für Haut und Schleimhaut

  • adstringierend (zusammenziehend)
  • antibakteriell
  • entzündungshemmend
  • blutstillend

Leichte Durchfälle, Kotwasser oder auch Darmentzündungen sind keine Seltenheit beim Pferd. Daher hat sich die Fütterung der gerbstoffreichen Eichenrinde hier bewährt. Aber auch äußerlich, z. B. bei Hautentzündungen, kleinen Verletzungen, Ekzemen oder Zahnfleischentzündungen leistet die Eichenrinde gute Dienste. Bis zu 20 % der Gerbstoffe befinden sich in der Rinde des Baums. Ihre Wirkung kommt dadurch zustande, dass sie mit den Eiweißen der Haut und Schleimhaut reagieren und deren Struktur verändern. Dies bewirkt eine Verfestigung der oberen Gewebsschichten. Dadurch werden kleinste Blutgefäße verschlossen und es tritt eine blutstillende Wirkung ein. Durchfall auslösende Viren oder Bakterien können die veränderte Schleimhaut nicht mehr durchdringen, wodurch die Beschwerden abklingen.

Wissenswertes über die Eichenrinde

In der Phytotherapie wird hauptsächlich die Eichenrinde verwendet. Sie zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Gerbstoffen, Bitterstoffen und Flavonoiden aus. In gemahlener Form können die Wirkstoffe auch optimal verwertet werden.

Eichenrinde in Kombination mit anderen Heilkräutern für Pferde

Bewährt hat sich eine Kombination von Heilpflanzen mit einer ähnlichen Wirkung oder gleichem Anwendungsgebiet. So können sich die Wirkstoffe gegenseitig ergänzen, unterstützen und intensivieren. Für eine Kombination mit Eichenrinde eignen sich beispielsweise Salbei, Pfefferminze und Kamillenblüten; sie ergeben eine Kräutermischung, die zum Beispiel bei Durchfall sinnvoll ist.

Eichenrinde – Fütterungsempfehlung für Pferde

Für Eichenrinde hat sich eine tägliche Dosis von 10 bis 25 g für ein Großpferd bewährt. Ponys und Kleinpferde sollten jeweils die Hälfte der angegebenen Menge erhalten.

Eichenrinde – das Wichtigste in Kürze

Zur ernährungsphysiologischen Unterstützung der Verdauung.

 

verwendeter Pflanzenteil: Rinde
Hauptinhaltsstoffe:

Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide.

Analytische Bestandteile:

Rohfaser 28,2 %

Fütterungsempfehlung:

10 bis 25 g je Großpferd
Ponys und Kleinpferde die Hälfte.

mögliche Zubereitung:

Kann trocken zum Krippenfutter gegeben werden.

Fütterungsdauer: ca. 4 Wochen
   

Hinweis: Gemäß den Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) besteht bei diesem Produkt eine empfohlene Karenzzeit (von der letzten Anwendung des Produktes bis zum Einsatz auf dem Turnier) von 48 h.

  

 

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