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    <updated>2026-04-30T12:37:49+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Fohlen richtig füttern</title>
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                                            Fohlen benötigen in den ersten Wochen kein zusätzliches Futter. Die gut versorgte Mutterstute liefert über ihre Milch ...
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                   Mineralfutter für Fohlen   
 Gesunde, vitale Fohlen, die zu leistungsstarken Pferden heranwachsen, das wünscht sich jeder Züchter. Ob auf großen Gestüten geboren oder in der kleinen Hobbyzucht, für alle Fohlen gilt eins: Sie sollten mit hochwertigen Nährstoffen versorgt werden. 
 Doch auch die Mutterstute ist hochwertig zu mineralisieren, denn nur so kann sie das Fohlen optimal versorgen. Fohlenfütterung beginnt schon bei der Fütterung der Stute. Nur was die Stute hat, kann sie an ihren Nachwuchs weitergeben. Im Fohlenalter wird der Grundstein für seine spätere Gesundheit gelegt. 
 Über die Fütterung hat der Züchter einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Fohlens. Um dem Pferdekind den besten Start in ein langes Pferdeleben zu ermöglichen, ist eine bedarfsgerechte Fütterung ratsam. Ein Mineralfutter, zu allen Zeiten der Fohlenaufzucht, ist daher sinnvoll. 
   Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine   
 Das Fohlen hat einen hohen Nährstoffbedarf durch sein Wachstum. Es wächst schnell, bereits mit einem halben Jahr hat es ca. 50% seines späteren Gewichts erreicht. Mit einem Jahr etwa hat es 90% der Widerristhöhe erreicht. Es gibt allerdings Unterschiede bei den Rassen. Vollblut- und Warmblutfohlen wachsen schneller als der Nachwuchs von Robustpferden oder Ponys. Um diesen Nährstoffbedarf zu decken, ist eine optimale Versorgung mit Spurenelementen, Mineralstoffen, Vitaminen und essentiellen Aminosäuren nötig. 
 Das Fohlen benötigt für stabile Knochen, belastbare Gelenke und Sehnen Magnesium, Calcium, Phosphor, Zink und Kupfer. Eisen benötigt es für die Blutbildung. Aminosäuren wie Lysin und Methionin tragen dazu bei, den hohen Eiweißbedarf zu decken, Wachstumsstörungen zu verhindern und Muskeln aufzubauen. 
 Vitamin A, E, Beta-Carotin und Selen dienen dem Zellschutz und stärken das Immunsystem. Fohlen kommen mit einem sehr geringen Vitamin A Level zur Welt. Vitamin D3 ist für ihre Knochengesundheit unerlässlich. Mängel in der Nährstoffversorgung zeigen sich oft erst beim Anreiten in Form von Lahmheiten aufgrund von Gelenkserkrankungen. 
   Die ersten Lebenswochen des Fohlens   
 Die erste Mahlzeit des neugeborenen Pferdes ist die Biestmilch, auch Kolostrum genannt. In ihr stecken neben Eiweiß und Vitaminen vor allem die lebensnotwendigen Antikörper. Fohlen können in den ersten Lebenswochen selber noch keine Antikörper bilden. Sie sind daher auf die Versorgung über die Biestmilch angewiesen. Die Aufnahme der Biestmilch muss in den ersten Stunden erfolgen, später kann das Fohlen die Antikörper nicht mehr aufnehmen und der Antikörpergehalt der Milch geht rasch zurück. 
 Die Stute versorgt das Jungtier in den ersten Wochen über die Milch mit allen benötigten Nährstoffen. Fohlen knabbern bereits nach wenigen Tagen an Heu und Gras, später auch am Krippenfutter. Sie trainieren auf diese Weise Darmflora und Stoffwechsel. Die ersten Wochen ist die Muttermilch ausreichend für die Versorgung mit allen Nährstoffen. Als Besitzer kann man sich jedoch schon Gedanken machen,  welches Mineralfutter man für sein Fohlen  wählt. 
 Kombinationen aus Hafer plus einem Fohlenmineral sind bewährt und eine gute Alternative zu Fohlenstartern. Fohlen fressen von den frischen Pferdeäpfeln der Mutter. Dies ist normal und dient der Aufnahme von B-Vitaminen und den für die Besiedlung des Darmtraktes nötigen Bakterien. Salzlecksteine dürfen für Fohlen nicht erreichbar sein, eine Salzaufnahme kann bei Saugfohlen Durchfall verursachen. 
   Mineralfutter für Fohlen   
 Spätestens ab dem 3. Lebensmonat brauchen Fohlen Mineralfutter. Sie können ab diesem Zeitpunkt etwas Hafer und ein hochwertiges Fohlenmineral fressen. Die Nährstoffe aus der Milch sind nun nicht mehr bedarfsdeckend, sowohl was die Menge als auch die Qualität angeht. Fohlen, die frühzeitig bei der Stute am Krippenfutter naschen, fressen auch später besser ihre eigene Ration. 
 Ein Fohlentrog mit schmalen Fressschlitzen verhindert, dass Mama dem Kleinen alles wegfuttert. Die frühe Gewöhnung an etwas Kraftfutter sorgt dafür, dass das Fohlen auch später seine Portion Mineralfutter brav frisst. Es kommt vor, dass das Fohlen sein Mineralfutter nicht frisst, wenn es dies nicht kennt. Jungtiere, die mit ihren Müttern den ganzen Sommer auf der Weide verbringen, müssen ebenfalls ein Mineralfutter fressen können. Auch wenn dies mit Arbeitsaufwand verbunden ist, lohnt sich die Mühe. 
 Welches Mineralfutter für Fohlen ist nun das Beste? Es sollte in erster Linie ein spezielles Fohlenmineral sein und kein Mineralfutter für ausgewachsene Pferde. Nur ein Mineralfutter für Fohlen deckt deren Bedarf an Nährstoffen sicher ab. Sobald sie Kraftfutter fressen, müssen Fohlen auch Wasser angeboten bekommen. 
   Fütterung des Absetzers   
 Fohlen sollten frühestens nach dem 6. Lebensmonat abgesetzt werden. Wenn sie beim Absetzen an Kraftfutter gewöhnt sind, lassen sich Entwicklungseinbrüche verhindern. Das Kraftfutter muss schließlich die fehlende Milch ersetzen. Vor allem fehlt nun das hochwertige Eiweiß, also essentielle Aminosäuren, aus der Milch. 
 Das Absetzen findet oft zeitgleich mit dem Ende der Weidesaison statt. Der Nährstoffbedarf durch den Absetzstress, fehlendes Weidegras im Winter und das Wachstum ist nicht zu unterschätzen. Hafer liefert hochwertiges Eiweiß, eine reine Heu-Hafer Fütterung in der Fohlenaufzucht ist jedoch nicht ausgewogen und verursacht Mangelsituationen. 
 Ein gutes  Mineralfutter für Fohlen  gleicht diese aus und versorgt das Jungpferd mit Aminosäuren, Mineralstoffen und Spurenelementen. Rationen aus Hafer und Mineralfutter haben gegenüber Fohlenstartern oder Fohlenmüslis den Vorteil, dass sich die Hafermenge an den Energiebedarf anpassen lässt ohne die Mineralzufuhr zu verändern. Robustpferde und Ponys benötigen weniger Hafer als frohwüchsige Warmblut- oder Vollblutabsetzer. 
 Welche Menge an Mineralfutter für Fohlen und Jungpferde täglich nötig ist, ist von den Inhaltsstoffen und dem Gewicht des Pferdes abhängig. Dies ist jeweils auf der Verpackung unter dem Punkt „Fütterungsempfehlung“ nachzulesen. Die Menge an Hafer richtet sich nach vielen Faktoren wie Rasse, Qualität der Weide, Heu etc. Das Kraftfutter ist bei größeren Mengen in mehreren Portionen zu verfüttern. 
   Bewegung ist wichtig für Fohlen   
 Um die Kochen zu stärken und die Gelenke und Sehnen belastbar zu machen, ist Bewegung wichtig. Fohlen und Stute müssen täglich die Gelegenheit haben zu rennen und zu toben. Auf sehr junge Fohlen passt die Mutterstute gut auf und lässt sie nicht weit laufen. Ist das Kleine jedoch etwas älter, tobt und spielt es gerne mit Altersgenossen. 
 Fohlen, die gemeinsam über die Weiden flitzen und Freudensprünge machen, sind glückliche Tiere. Bewegung und frische Luft trainieren sowohl das Immun- als auch das Herz-Kreislauf-System und sind vor allem wichtig, um das Calcium in die Knochen einzulagern. Für Absetzer und Jungpferde ist auch im Winter die Möglichkeit zur Bewegung wichtig. Fohlen wachsen zwar relativ schnell, jedoch ist ein übermäßiges Wachstum gefährlich. 
 Zu viel Energie im Futter und Bewegungsmangel lässt die Jungpferde verfetten und die Knochengesundheit leidet nachweislich. Gelenkchips, auch OCD oder Osteochondrosis dissecans genannt, sind eine gefürchtete Folge dieses zu schnellen Auffütterns, welche auch mit einem Mangel an Spurenelementen und Bewegung im Zusammenhang steht. 
 
 Info to Go – Mineralfutter für Fohlen, die richtige Mineralstoffversorgung 
 Die Milch einer hochwertig gefütterten Stute versorgt das junge Fohlen in den ersten Wochen mit allen nötigen Nährstoffen 
 Ab dem 3. Monat ein hochwertiges Fohlenmineral füttern, es verhindert Nährstoffmängel. Nach dem Absetzen weiterhin Mineralfutter zufüttern 
 Spurenelemente und Aminosäuren verhindern Wachstumsstörungen und sorgen für gesunde Fohlen und leistungsstarke Pferde 
 
   Fohlen richtig füttern   
 Reichlich gutes Heu oder Weidegras bildet stets die Basis der Fütterung. Ein gutes Mineralfutter für Fohlen zum Hafer und das junge Pferd ist mit wichtigen Nährstoffen versorgt.   MASTERHORSE JUNIOR   ist ein pelletiertes Mineralfutter für Fohlen ab dem dritten Lebensmonat. 
 Für tragende und laktierende Stuten ist es ebenfalls geeignet. Es enthält alle für ein gesundes Wachstum nötigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Die Aminosäuren Methionin und Lysin für die körperliche Entwicklung sowie Kupfer, Zink und Selen für stabile Gelenke und Knorpelaufbau. 
 Jährlinge können   JUNIOR   bis zum dritten Lebensjahr fressen. Die kleinen Pellets lassen sich optimal unter Hafer mischen.   EQUIPUR fohlen   ist ein sehr hochwertiges Mineralfutter in Pulverform. Es gleicht fütterungsbedingte Mängel aus und verhindert so Störungen in der Gelenk- und Skelettentwicklung. 
 Vitamine stärken das junge Immunsystem und unterstützen den Knochenaufbau. Die Spurenelemente und das Calcium sind in   EQUIPUR fohlen   in organischer Form enthalten und daher hochverfügbar. 
    
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                            <updated>2019-10-21T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Hengste und Zuchtstuten richtig füttern!</title>
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                                            Zuchtstuten und Hengste müssen zu Beginn der Decksaison gut vorbereitet sein. Das richtige Futter und hochwertige Nährstoffe ...
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                   Frühjahr - Hochsaison für Hengste und Zuchtstuten   
 Mit dem Frühlingsbeginn Ende März werden die Tage länger, die Sonne gewinnt immer mehr an Kraft und die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf. Durch das Sonnenlicht wird die Produktion der Fruchtbarkeitshormone angeregt und das Nahrungsangebot auf den Wiesen und Weiden wächst. In der freien Natur macht ein späterer Geburtstermin durchaus Sinn. Zum Geburtstermin steht der Stute dann ausreichend Futter für die Milchproduktion zur Verfügung. Das neugeborene Fohlen kann gleich auf der Wiese toben und sein Skelett stärken. Auch ist im späten Frühjahr der Zyklus stabiler und die Stute nimmt besser auf. 
 Unter den Sportpferdezüchtern wird allerdings ein Geburtstermin früher im Jahr angestrebt, so hat das Jungpferd einen Entwicklungsvorsprung gegenüber den später geborenen Jungpferden. Ein früher Deck- und Geburtstermin noch fast im Winter stellt allerdings besondere Anforderungen an die Fütterung und Haltung von Zuchtpferden. 
   Der Hengst wartet - Stuten richtig füttern, damit sie tragend werden   
 Eine Zuchtstute sollte nicht zu dünn sein, damit sie problemlos tragend wird. Angestrebt wird ein Body Condition Score von 6, ähnlich wie bei einem Dressurpferd. So wird dem Körper signalisiert, dass genügend Reserven für eine Trächtigkeit vorhanden sind.  Ist die Zuchtstute zu dick , kann es zu  Zyklusstörungen  oder einer sogenannten „Maststerilität“ kommen. Fütterungsfehler führen häufig zu einer ausbleibenden oder unregelmäßigen Rosse. Der Körper benötigt für eine gesunde Entwicklung der Eierstöcke hochwertige essenzielle Aminosäuren (v.a. Methionin). Ein Jodmangel kann ebenfalls mit verantwortlich dafür sein, dass der Zyklus unregelmäßig ist und die Stute nicht tragend wird. Das bekannteste  Fruchtbarkeitsvitamin ist „Provitamin A“  besser bekannt als  Beta-Carotin  (ß-Carotin). Bei Zuchtstuten fördert es die Hormonsynthese in den Eierstöcken, dadurch ist der Zyklus regelmäßig und die Rosse ausgeprägter. Nach der Befruchtung fördert ß-Carotin die Bildung des „Schwangerschaftsschutzhormons“ Progesteron und erhöht dadurch die Überlebensrates des Embryos. Im Winter ist die Versorgung mit Carotin durch Heu und Hafer nicht ausreichend. Daher sollte die Stute mindestens vier Wochen vor dem geplanten Decktermin und bis acht Wochen danach mit einem Zusatzfuttermittel mit einem hohen Carotin-Gehalt versorgt werden. So verbessern sich die Chancen, dass die Stute aufnimmt und die Eizelle sich fest einnistet. 
 Bei Zyklusstörungen haben sich Kräutermischungen mit Mönchspfeffer (z. B.    MASTERHORSE STUTEN-KRÄUTER   ) bewährt. Oft reicht es aus, diese Kräutermischungen über einen Zeitraum von drei Wochen zu füttern, damit sich der Zyklus stabilisiert. Die Energieversorgung orientiert sich an der Leistung der Stute (Arbeitsleistung unter dem Sattel, Laktation). Je nach Futterzustand kann die Kraftfutterration vor dem Decktermin um etwa 20 % angehoben werden. 
 
 INFO TO GO 
  Vor dem Decktermin:  Die Stute darf nicht zu dick und nicht zu dünn sein. Rechtzeitig Carotin füttern reguliert die Rosse und verbessert die Fruchtbarkeit. 
  Der Deckhengst : Er sollte nicht zu fett sein. Aminosäuren, fettlösliche Vitamine, Carotin und Spurenelemente verbessern die Spermaqualität. 
  Die trächtige Stute:  Sie braucht erst im letzten Trächtigkeitsdrittel mehr Futter, wichtig ist eine ausreichende Spurenelementversorgung für die Stute und den Fötus. 
  Die laktierende Stute : Sie benötigt viel hochwertiges Eiweiß und Mineralstoffe. 
 
   Manneskraft - Deckhengste richtig füttern   
  Hengste sind häufig zu fett , das wirkt sich  negativ  auf die  Spermaqualität  und die Libido aus. Der Mehrbedarf an Energie eines Deckhengstes richtet sich nach seinem Temperament, seiner Arbeitsleistung sowie seinem Deckeinsatz und variiert zwischen 25 % und 50 % (bei 1 stündiger Bewegung und intensivem Deckeinsatz). Der Eiweißbedarf steigt um das 2-fache des Erhaltungsbedarfs an. Vor allem die Aminosäuren Methionin, Cystin und Lysin werden benötigt. Hafer alleine kann den Bedarf nicht decken; ein Zusatzfutter mit Aminosäuren oder ein Zuchtfutter schließt diese Lücke. Der Vitamin- und Mineralstoffbedarf ist ähnlich wie bei einer hochtragenden Stute, es sollte vor allem auf die Versorgung mit Vitamin A, E, ß-Carotin, Zink und Selen geachtet werden. Besonders wichtig ist auch hier das  ß-Carotin ; ein Carotin-Mangel führt zu einer Rückbildung des Hodengewebes. Die Folge sind eine gestörte Entwicklung der Samen und eine geringe Spermiendichte. 
   Tragende Stuten - Erst in den letzten Wochen mehr füttern!   
 Der Fötus entwickelt sich anfangs sehr langsam. Nach etwa 200 Tagen hat der Nachwuchs erst 10 % seines Geburtsgewichtes erreicht, der große Wachstumsschub folgt im letzten Trächtigkeitsdrittel. Eine Stute muss daher erst gegen Ende der Trächtigkeit &quot;für zwei&quot; fressen. In den ersten zwei Trächtigkeitsdritteln ist der zusätzliche Energie- und Eiweißbedarf relativ gering und kann in der Regel über Weidegang abgedeckt werden. Die Stuten benötigen dennoch zusätzlich ein hochwertiges Mineralfutter mit ausreichend Vitalstoffen und Spurenelementen. Gerade in den ersten 3 bis 4 Monaten der Trächtigkeit entwickeln sich alle Blutgefäße, das Herz, Gehirn und z.B. die Wirbelsäule.  Eine Mangelversorgung hätte frühembryonale Schäden zur Folge.  
 Mit dem letzten Trächtigkeitsdrittel beginnt die Hauptwachstumsphase des Fötus. Der Energie- und Eiweißbedarf steigt um das 1,2 bis 1,5-fache des Erhaltungsbedarfs an. Der Bedarf an Mineralstoffen (Mengen- und Spurenelemente) und Vitaminen ist während der Hochträchtigkeit stark erhöht.  Nimmt die Zuchtstute nicht ausreichend davon auf, so besteht die Gefahr von Fehlgeburten , geringem Geburtsgewicht und lebensschwachen Fohlen. Mengenelemente erhält das Fohlen später über die Muttermilch, die Spurenelemente (v.a. Kupfer, Selen, Jod) müssen daher schon vorher über die Stute in ausreichender Menge zugeführt werden. Kupfer ist wichtig für die Gelenkentwicklung. Eine ausreichende Versorgung reduziert die Gefahr einer Osteochondrose beim Fohlen. Der Fötus speichert Kupfer in der Leber und braucht diesen Speicher innerhalb der ersten sechs Monate auf. Ein  Jodmangel  kann zur Kropfbildung und Skelettdeformationen führen, ein  Selenmangel  hat oft die Weißmuskelkrankheit zur Folge. Die betroffenen Fohlen kommen mit einer ausgeprägten Muskelschwäche zur Welt, sie können sich kaum bewegen (Ataxie, Lähmungen, Festliegen), saugen wenig und haben Kreislaufprobleme. Viele Fohlen sterben innerhalb der ersten Wochen. 
 Gegen Ende der Trächtigkeit wird es langsam eng im Bauchraum der Stute, das Fohlen nimmt viel Platz ein. Dies führt dazu, dass die Stute weniger faserhaltiges Futter frisst. Der erhöhte Energie- und Eiweißbedarf kann über eine höhere Krippenfutterration gedeckt werden. Etwa zwei bis drei Wochen vor der Geburt ist es sinnvoll ein Zuchtstutenfutter zu zufüttern, dann kann sich die Stute sowohl an die größeren Kraftfutterportionen und das eiweißreichere Futter gewöhnen. Vorsicht bei Robustrassen, ihnen reicht eine kleine Portion Kraft- und Zuchtstutenfutter aus, sonst besteht die Gefahr der Verfettung und von Schwergeburten. 
  Expertentipps:  
 Vor dem Decktermin sollte die Stute in einem guten Futterzustand sein. Zusätzlich hat sich die Gabe von ß-Carotin-haltigen Futtermitteln wie     EQUIPUR-ß-carotin     bewährt. Dieses Zusatzfutter wird vier Wochen vor dem geplanten Decktermin und bis acht Wochen danach gefüttert. Im letzten Trächtigkeitsdrittel braucht die Stute vermehrt Energie, hochwertiges Eiweiß und ein ausgewogenes Mineralfutter. Eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen liefert unser Mineralfutter    MASTERHORSE POWERSPORT    für Hochleistungspferde .  
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