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    <updated>2026-08-24T01:26:39+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Eiweißversorgung beim Pferd</title>
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                                            Enthält die Ration zu wenig Protein, verliert das Pferd an Muskelmasse
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                   Eiweiß im Pferdefutter   
 Die Hauptnährstoffe des Pferdes sind Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Aber bei kaum einem Thema in der Pferdefütterung herrscht so viel Verunsicherung unter Pferdehaltern wie bei dem Thema Eiweiß. Bei Sport- oder Zuchtpferden ist Eiweiß unerlässlich für den Muskelaufbau oder zum Beispiel die Entwicklung des Fohlens. Aber auch alle anderen Pferde benötigen Eiweiß in der richtigen Menge. Ein Eiweißüberschuss beim Pferd wird, manchmal auch fälschlicherweise, mit vielen Erkrankungen in Verbindung gebracht. 
 Von  Eiweiß Unverträglichkeit beim Pferd bis Ekzem hin zu angelaufenen, dicken Beinen; zu viel Eiweiß kann den Stoffwechsel des Pferdes ziemlich belasten . Ein Eiweissüberschuss lässt keine Muskeln wachsen, sondern macht das Pferd auf Dauer tatsächlich krank. Dabei benötigt jedes Pferd für den Erhalt und Aufbau von Körpergewebe hochwertiges Eiweiß bzw. essentielle Aminosäuren. 
   Jedes Pferd benötigt Eiweiß   
 Um die große ernährungsphysiologische Bedeutung von  Eiweiß in der Fütterung des Pferdes  zu begreifen, muss man verstehen, was Eiweiß ist und wozu der Körper es braucht. Das Pferd benötigt für den Erhaltungsbedarf, abrufbare Leistung und seine Gesundheit Energie und Nährstoffe. Kohlenhydrate und Fette dienen in erster Linie der Energieversorgung; Eiweiße dienen vor allem dem Aufbau und Erhalt von Körpersubstanz. Eiweiß, auch Protein genannt, besteht aus Aminosäuren. Es gibt etwa 20 verschiedene Aminosäuren, die bei allen Lebewesen vorkommen. 
 Durch ihre vielfältige Kombination entsteht eine unzählige Vielfalt an Proteinen. Sie sind quasi die Grundbausteine allen Lebens. Diese Eiweiß-Bausteine wandelt das Pferd zum Beispiel in Muskelmasse oder anderes Körpergewebe um. Denn der gesamte Körper des Pferdes enthält und benötigt Eiweiß. Bindegewebe, Organe, Blut, Haut, Haare, Hufe, Nerven, Muskeln, all das besteht zum Großteil aus Eiweiß. Der Hauptbestandteil jeder Körperzelle ist Protein. Sogar Antikörper, die dem Immunsystem dienen, bestehen aus Proteinen. Proteine können die Grundlage der Enzyme und Hormone sein, was ihre Bedeutung für den Stoffwechsel des Pferdes verdeutlicht. 
 Da der Körper Proteine, im Gegensatz zu Fetten und Kohlenhydraten, nur bedingt speichern kann, ist er auf die tägliche Zufuhr von ausreichend Eiweiß angewiesen. Wen man nun noch bedenkt, dass sich viele Gewebe täglich erneuern oder regenerieren, wird klar, wie enorm wichtig die richtige Versorgung mit Eiweiß in der täglichen Ration des Pferdes ist. 
 Daher gibt es bei  Pferden selten eine Allergie  oder  Unverträglichkeit  auf Eiweiß im Futter. Problematischer sind vielmehr die Reaktionen auf einen Eiweißüberschuss. Zu viel  Eiweiß im Pferdefutter  bzw. der Ration belastet den Stoffwechsel und die Verdauung. Ein Pony auf der Weide benötigt zum Beispiel wesentlich weniger Eiweiß als eine Zuchtstute oder ein Sportpferd. Aber es benötigt dennoch ausreichend lebensnotwendige essentielle Aminosäuren. 
   Essentielle Aminosäuren im Pferdefutter   
 Pferde brauchen Eiweiß, so viel ist nun klar. Aber welches  Eiweiß fürs Pferd  ist das richtige? Um das zu beantworten ist zunächst ein Blick auf die Aminosäuren nötig. Es wird zwischen essentiellen Aminosäuren und nicht-essentiellen Aminosäuren unterschieden. Nicht-essentielle Aminosäuren kann der Körper des Pferdes aus Kohlehydraten und Fetten selber herstellen. Essentielle Aminosäuren wie Lysin, Methionin, Tryptophan oder Threonin muss das Pferd regelmäßig über das Futter aufnehmen. Pflanzen können alle Aminosäuren selber herstellen, Tiere müssen die essentiellen Aminosäuren mit ihrer Nahrung aufnehmen. 
 Fehlt nur eine dieser Aminosäuren in der Ration, so ist die Bildung von körpereigenem Eiweiß, also zum Beispiel der Muskelaufbau, schon nicht mehr optimal möglich. Diese essentiellen Aminosäuren sind im Grundfutter, also Heu, Hafer und Stroh, nur in geringen Mengen enthalten. Gerade Lysin ist oft der limitierende Faktor. Jede essentielle Aminosäure hat bestimmte Aufgaben im Körper. Sie fördern nicht nur den Muskelaufbau, sie sind ebenso für das Nervenkostüm notwendig, für das Hufwachstum oder den Hormonhaushalt. 
 Lysin ist für den Aufbau von Muskeln und den Erhalt der Muskelmassen während Trainingspausen von entscheidender Bedeutung. Da es in Getreide, Gras und Heu nur in sehr geringem Maß vorkommt, ist eine Fütterung von lysinhaltigen Futtermitteln sehr sinnvoll. Threonin ist ebenfalls entscheidend für die Bildung und den Erhalt von Muskulatur nötig. 
 Methionin ist eine schwefelhaltige Aminosäure und für den Körper die bedeutendste Quelle an organisch gebundenem Schwefel. Diese Schwefelverbindung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Beschaffenheit der Haut, der Haare und des Hufhorns. Das Methionin ist für den Zellstoffwechsel unentbehrlich. Eine nicht ausreichende Versorgung führt zu Abbau von Körpersubstanz, Leberschäden und Hautproblemen. 
 Tryptophan wandelt das Pferd in seinem Stoffwechsel u.a. zu Serotonin und Niacin (Vitamin B3) um. Serotonin ist ein Botenstoff bei der Reizübertragung im zentralen Nervensystem und trägt zur Stressreduzierung wesentlich bei. Regelmäßige Zufuhr von Tryptophan ist nötig, um den raschen Serotonin-Verbrauch zu kompensieren. Niacin findet sich in allen Zellen, dient der Energiegewinnung und wirkt als Antioxidans. 
   Eiweißverdauung beim Pferd   
 Die Verdauung von  Eiweiß beim Pferd  beginnt im Magen, die Magensäure enthält das eiweißspaltende Pepsin. Der Dünndarm setzt die Eiweißverdauung mit Hilfe von Enzymen fort. Das Pferd spaltet die Proteine mit Hilfe von Trypsin in seine Bestandteile, die Aminosäuren, auf. Diese werden anschließend von der Leber zu körpereigenem Eiweiß umgebaut. 
 Muskeln können effektiv aufgebaut werden, Stoffwechsel und Immunsystem funktionieren reibungslos und Gewebe kann sich erneuern. Steht mehr Eiweiß zur Verfügung als das Pferd benötigt, dient es der Energiegewinnung. Den bei diesem Verdauungsprozess anfallenden Stickstoff wandelt das Pferd zu Harnstoff um und scheidet ihn mit dem Urin über die Nieren aus. Bakterielle Prozesse wandeln den Harnstoff in der Einstreu zu Ammoniak um und dieser belastet wiederum die Atemwege. 
 Nimmt das Pferd zu viel Eiweiß auf, kann es dieses im Dünndarm nicht vollständig resorbieren. In Folge gelangt das übrige Eiweiß unverdaut in den Dickdarm. Die Eiweißbausteine kann das Pferd im Dickdarm jedoch kaum verdauen. Der Aufschluss erfolgt über Mikroorganismen, wobei Abbauprodukte wie Ammoniak entstehen. Die Darmschleimhaut nimmt diese Abbauprodukte auf und entgiftet sie über die Leber. 
 Ein Eiweißüberschuss in der Ration belastet somit die Leber wie auch die Nieren des Pferdes. Außerdem gerät die Darmflora im Dickdarm aus dem Gleichgewicht, da diese auf den Abbau von Rohfaser und nicht von Eiweiß spezialisiert ist. Durchfälle können bei großen Eiweißmengen die Folge sein. 
   Eiweißüberschuss beim Pferd   
 Die meisten  Pferde nehmen bei einer Fütterung mit Heu und Gras sowie mit zusätzlichem Kraftfutter ausreichend Eiweiß  auf. Ein Mangel ist also üblicherweise nicht zu befürchten. Dies gilt vor allem im Erhaltungsstoffwechsel, also bei Pferden, die nicht arbeiten, sich nicht im Wachstum befinden, trächtig oder laktierend sind. Aber was passiert bei zu viel Eiweiß? Das Pferd baut Muskulatur ab. 
 Was sich paradox anhört, wird logisch, wenn man die immense Belastung des Stoffwechsels bei einem Eiweißüberschuss betrachtet. Die Leber ist mit der Entgiftung der Eiweißabbauprodukte ausgelastet. Eine Umwandlung der Aminosäuren zu körpereigenem Eiweiß ist nun nicht mehr möglich. Diese werden aber für den Entgiftungsprozess benötigt und daher aus der Muskulatur abgebaut. Die übermäßige Belastung für Leber und Nieren durch einen Überschuss an Protein in der Ration des Pferds führt zu Leistungsabfall und Substanzabbau. 
  Angelaufene, dicke Beine, Allergien, Juckreiz, Ekzem oder Durchfall können die Folge von zu viel Eiweiß beim Pferd  sein. Gesunde Pferde kommen jedoch mit dem 3fachen des Erhaltungsbedarfs an Eiweiß im Futter zurecht. Ist der Stoffwechsel aber schon durch andere Erkrankungen angeschlagen, reagiert das Pferd empfindlicher. Die Eiweißversorgung des Pferdes lässt sich übrigens nicht am Blutbild ablesen. 
 Dort ist zwar der Wert „Eiweiß, gesamt“ aufgeführt, doch hohe Werte deuten auf Infektionskrankheiten hin und sagen nichts über die Fütterung in Bezug auf Eiweiß aus. Eine Berechnung der Ration im Hinblick auf den Bedarf des Pferdes ist hier aufschlussreicher. Hat das  Pferd Protein im Urin , deutet dies auf eine Entzündung der Nieren hin und hat ebenfalls keine Aussagekraft über die Fütterung. 
   Eiweißmangel beim Pferd   
 Obwohl unter der hierzulande üblichen Fütterung kein  Eiweißmangel beim Pferd  in der Fütterung zu erwarten ist, sollte man doch ein Augenmerk auf die Versorgung der essentiellen Aminosäuren werfen. Ein Mangel an diesen kann gravierende Folgen haben und sollte auch bei Freizeitpferden nicht außer Acht gelassen werden. 
 Ein  Eiweißmangel beim Pferd  ist fast immer ein Mangel an essentiellen Aminosäuren. Bei Sport-, Zucht-, Jungpferden sowie alten Pferden liegt ein erhöhter Bedarf vor, den das Grundfutter nicht abdecken kann. Für Muskelaufbau, Entwicklung des Fohlens, Milchproduktion und Wachstum benötigen diese  Pferde ein Extra an Eiweiß bzw. essentielle Aminosäuren im Futter . Reichlich hochwertiges Heu und ausreichend Weidegras sind für die Fütterung dieser Pferde eine gute Grundlage. Ergänzt mit speziellem Kraftfutter oder Ergänzungsfutter ist auch der Bedarf an Aminosäuren sicher gedeckt. 
 Aber auch energiearm gefütterte Pferde oder Ponys, die eine Ration aus wenig spätem Heu und reichlich Futterstroh erhalten, benötigen gegebenenfalls eine Zufuhr von essentiellen Aminosäuren. Denn Futtermittel, wie spätes Heu und Futterstroh, sind sehr arm an hochwertigem Protein. Ein besonderes Augenmerk sollten Besitzer von alten Pferden auf die Proteinversorgung legen. Ältere Pferde haben einen erhöhten Bedarf, da sie eine mit zunehmendem Alter abnehmende Eiweißverwertung haben. Das  alte Pferd hat somit eher einen Eiweißmangel . 
 Ein Mangel an den essentiellen Aminosäuren hat Muskelabbau zur Folge. Haut und Fell leiden, das Immunsystem ist geschwächt, es können Leber- und Nierenschäden auftreten. Die Pferde magern ab und fressen schlecht. Es kann keine Leistung erbringen;  ohne Eiweiß ist dem Pferd der Muskelaufbau  unmöglich. Jungpferde bleiben im Wachstum und ihrer Entwicklung zurück. Bei diesen Symptomen denkt man zunächst nicht daran, dass das Pferd mehr Eiweiß benötigt. Daher lohnt es sich für jeden Pferdebesitzer einmal die Fütterung bezüglich der Eiweißversorgung zu überschlagen. 
   Rationsberechnung – ein Beispiel   
 Um einen Eiweißüberschuss beim Pferd zu vermeiden ist eine Rationsberechnung ratsam. Den exakten Eiweißbedarf sowie den Eiweißgehalt der Ration zu berechnen ist etwas komplex. Bei dem Eiweißgehalt von Weidegras und Heu geht man von durchschnittlichen Werten aus. Mit exakten Werten kann man nur rechnen, wenn man die Futtermittel analysieren lässt. Da das Weidegras jedoch jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt, sind dies jeweils nur Momentaufnahmen. 
 Bei Kraftfutter sind die Werte des Rohproteins auf dem Sack nachzulesen. Unter dem Punkt analytische Bestandteile ist der Wert zu finden. Dass Proteingehalt und Bedarf manchmal in Rohprotein, in verdaulichem Rohprotein oder in dünndarmverdaulichem Rohprotein angegeben sind, gilt es zu beachten. Bei dem Bedarf des Pferdes geht man ebenfalls von Durchschnittswerten aus. Diese sind obendrein abhängig von der korrekten Einschätzung des Besitzers in Bezug auf Arbeitsleistung und Futterzustand des Pferdes. 
 Nehmen wir ein 600kg Freizeitpferd mit leichter Arbeit als einfaches Beispiel für eine grobe Rationsüberprüfung. Diese liefert einen Eindruck zur Eiweißversorgung bei üblicher Fütterung. Der Eiweißbedarf liegt bei diesem Pferd bei ca. 360-450g verdaulichem Rohprotein. In Bezug auf den Energiebedarf des Pferdes rechnet man alternativ mit 5g verdaulichem Rohprotein pro MJ (Megajoule) oder man geht von 0,5-1g verdaulichem Rohprotein je kg Lebendmasse aus. 
 Die Fütterungsempfehlung für ein 600kg Pferd liegt bei ca. 9kg Heu (1,5kg Heu je 100kg LM). Heu enthält im Durchschnitt 7-10% Eiweiß, was bei 9kg 630-900g Eiweiß bedeutet. Gras enthält zwar relativ wenig Eiweiß, jedoch hat das Pferd nach einigen Stunden etliche Kilo davon aufgenommen und somit eine große Menge Eiweiß. 400-500g Eiweiß nach einigen Stunden Weide ist also durchaus möglich. Nehmen wir weiter an, das  Pferd bekommt noch 1kg Müsli oder Hafer, was ebenfalls mit ca. 100g Eiweiß  zu Buche schlägt. 
 Anhand dieses Beispiels wird deutlich, dass das Pferd bei dieser Fütterung seinen täglichen Eiweißbedarf schon deutlich überschreitet. Für kurze Zeit, wenn im Frühjahr besonders viel Gras auf der Weide steht, kann das Pferd diese Eiweißflut gut kompensieren. Ebenso verkraften arbeitende Pferde einen Eiweissüberschuss besser als Pferde im Erhaltungsbedarf. Gerade Besitzer von Pferden, die wenig arbeiten, sollten also die Ration diesbezüglich im Blick behalten. 
   Wie viel Eiweiß ist im Pferdefutter?   
 Welche Futtermittel sind nun arm oder reich an Eiweiß? Arm an Eiweiß sind vor allem Stroh und spätes, überständiges Heu. Von den Getreiden hat der Mais den geringsten Eiweißgehalt. Öl enthält gar kein Eiweiß und ist daher sehr gut geeignet, um die Energiezufuhr ohne Eiweißbelastung zu erhöhen. Rübenschnitzel sind ebenfalls relativ arm an Eiweiß. Reichhaltige Eiweißquellen sind Leinsamen, Luzerne, Sojaschrot und Bierhefe. Diese enthalten zudem viele wertvolle essentielle Aminosäuren. 
 Bei den Müslis oder Mischfuttern kommt es ganz darauf an. Es gibt  eiweißarmes Müsli für Freizeitpferde, aber auch gehaltvollere für alte Pferde, Sportpferde oder Zuchtstuten . Getreidefrei bedeutet übrigens nicht automatisch eiweißarm. Diese Rezepturen haben häufig ebensolche Gehalte an Eiweiß wie normale Müslis oder klassischer Hafer. Heucobs verfügen oft auch über recht hohe Gehalte an Protein. Bei Weidegras schwanken die Werte saisonbedingt erheblich. 
 Hochleistungsgräser im Frühjahr auf gut gepflegten Weiden haben hohe Eiweißwerte. Im Spätsommer nimmt der Eiweißgehalt ab. In trockenen Sommern wächst das Gras weniger gut, dann enthält das Gras auch weniger Protein. Wer es mit dem Eiweißbedarf seines Pferdes ganz genau wissen möchte, dem sei ein Fachbuch ans Herz gelegt. Dort finden sich Tabellen mit Bedarfen je nach dem unterschiedlichen Anspruch. Außerdem die durchschnittlichen Gehalte an Protein der verschiedenen Futtermittel. 
 
 INFO TO GO – Die richtige Eiweißversorgung des Pferdes 
 Bei Eiweiß ist die richtige Menge wichtig, sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss kann zu Leistungsdefiziten und schwacher Muskulatur führen. Ein Proteinüberschuss beim Pferd belastet zudem Leber und Nieren. 
 Eiweißmangel selten – Aminosäurenmangel oft: Die meisten Pferde bekommen mehr als ausreichend Eiweiß, jedoch zu wenige essentielle Aminosäuren. Ausgleich schafft eine Optimierung der Ration sowie eine gezielte Futterergänzung. 
 Jungpferde, Pferde im Aufbautraining, Sportpferde, Zuchtstuten und ältere Pferde haben einen erhöhten Bedarf an hochwertigem Eiweiß bzw. essenziellen Aminosäuren. 
 
   Eiweißgehalt in der Ration optimieren   
 Wird nach der Berechnung der Ration deutlich, dass das  Pferd deutlich zuviel Eiweiß  aufnimmt, sollte man als Pferdebesitzer die Fütterung überdenken. Doch wie lässt sich der Eiweißanteil in der Ration optimieren? Zunächst gilt es, das Angebot an Heu kritisch zu überprüfen. Wiegen ist Wissen gilt in diesem Fall. Wie viel Heu frisst das Pferd tatsächlich und wie viel benötigt es? Über das Heu nehmen Pferde nicht unerhebliche Eiweißmengen auf. Das Heu lässt sich mit eiweißarmem Futterstroh strecken, der Eiweißgehalt des Raufutters auf diese Weise senken. Heunetze helfen die Fresszeiten zu verlängern, wenn man die Menge an Heu reduziert. Weidezeiten kann man der jeweiligen Jahreszeit oder dem Bewuchs der Weide anpassen. 
 Hat man Einfluss auf die Heuqualität, lohnen sich Analysen. Manche Landwirte lassen ihr Heu inzwischen sogar analysieren, so dass man beim Kauf gezielt auf den Eiweißgehalt achten kann.An Kraftfutter sollte das Pferd nur so viel bekommen, wie es tatsächlich benötigt. Ein Beispiel für ein eiweißarmes Kraftfutter sind Maisflocken mit Öl. Hier bietet sich Lein- oder Reiskeimöl an. Nachdem nun der Eiweißgehalt optimiert ist, schenken wir den essentiellen Aminosäuren die nötige Aufmerksamkeit. 
 Jung- und Zuchtpferde, Senioren, Sportpferde und Pferde im Aufbautraining profitieren von einem Ergänzungsfuttermittel mit einer Extra-Portion Aminosäuren, wie zum Beispiel   MASTERHORSE TRI-POWER PLUS  . Es enthält die Mikroalgen Spirulina und Chlorella, welche sich durch einen hohen Gehalt an essenziellen Aminosäuren auszeichnen, ähnliches gilt für das enthaltenen Sojaproteinkonzentrat und die wertvollen Leinsamen. 
 Lysin, Methionin, Threonin und Tryptophan runden die Rezeptur des   MASTERHORSE TRI-POWER PLUS   ab. Sportpferde und alte Pferde profitieren von den Müslis aus dem Masterhorse Sortiment. Das   NATURKORN-SPORT   und das   NATURKORN-SENIOR   berücksichtigen den jeweils erhöhten Bedarf an essentiellen Aminosäuren. Ein richtiger Booster an Aminosäuren ist das   EQUIPUR amino  . 
    
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                            <updated>2022-10-06T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Eisenmangel beim Pferd</title>
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                                            Die Symptome eines Eisenmangels sind sehr oft unspezifisch, da die Beschwerden stets auf eine andere Grunderkrankung zurückzuführen sind. 
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                 &amp;nbsp; 
   Eisenmangel beim Pferd und seine Folgen   
 Bei Eisenmangel handelt es sich um ein Problem, dass viele von uns von sich selbst wahrscheinlich zu gut kennen. Insbesondere Frauen kämpfen häufig gegen ein Defizit dieses Spurenelements an. Doch nicht nur wir Menschen, auch unsere Pferde können Probleme bekommen, wenn der Eisenwert im Körper zu gering ist. Daher legen viele Pferdebesitzer legen ein besonderes Augenmerk auf die Eisenversorgung ihres vierbeinigen Partners. Lesen Sie in diesem MASTERHORSE-Expertentipp, welche Rolle Eisen in der Pferdefütterung spielt, wie ein Eisenmangel beim Pferd entstehen und was man dagegen tun kann. 
   Das Spurenelement Eisen - wie wichtig ist es für das Pferd?   
 Bei Eisen handelt es sich um ein Spurenelement und gleichzeitig auch um einen sogenannten Mikronährstoff. Spurenelemente liegen, wie ihr Name schon sagt, nur „in Spuren“ im Körper vor. Doch die Tatsache, dass sie nur in kleinsten Mengen im Organismus vorhanden sind, bedeutet das nicht gleichzeitig, dass sie keine wichtigen Aufgaben im Körper erfüllen. Sie spielt Eisen beispielsweise als Bestandteil des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) und des roten Muskelfarbstoffs (Myoglobin) eine tragende Rolle für unsere Pferde. Denn diese beiden Farbstoffe sind unter anderem für den Sauerstofftransport in Blut und Muskel unentbehrlich. Damit der Körper eine ausreichende Menge dieser Farbstoffe bilden kann, muss das Pferd in jedem Fall regelmäßig und ausreichend Eisen über das Futter aufnehmen. Abhängig von Lebensabschnitt und Nutzung liegt die Empfehlung zur täglichen Eisenversorgung bei einem 500kg schweren Pferd ungefähr zwischen 400 und 530mg. 
 Wichtig zu wissen: Vor allem bei großen Blutverlusten oder in starken Belastungssituationen durch Leistungstraining steigt der Eisenbedarf des Pferdes. Doch nicht nur „die Großen“, auch heranwachsende Fohlen brauchen für die Blutbildung vermehrt Eisen. Deshalb kommen sie mit einer Art Reservepuffer an Eisen zur Welt, der einen Eisenmangel verhindert, bis das Fohlen selbstständig festes Futter aufnimmt. 
   Eisenanteil im Pferdefutter – die Menge macht‘s   
 Heu und Gras enthalten in der Regel ausreichende Mengen des Spurenelements, um den Eisenbedarf zu decken. Dennoch tritt ein Eisenmangel beim Pferd immer wieder auf. Eine Tatsache, die die Pferdebesitzer immer wieder verblüfft. Eine Tatsache, die schnell zu erklären ist: Denn ein Eisenmangel entsteht in der Regel nicht durch eine mangelnde Zufuhr über die Fütterung, sondern durch andere Faktoren. Ein sehr starker Befall mit Würmern beispielsweise kann zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt des Pferdes führen. Durch den dauerhaften Blutverlust im Körperinneren gehen auch große Mengen an Blutfarbstoff und mit ihm Eisen verloren. Die Pferde entwickeln eine Blutarmut (Anämie, Eisenmangelanämie). Andere Blutverluste z.B. durch Magengeschwüre, Verletzungen oder Operationen können ebenfalls zu einer vorübergehenden Blutarmut und damit zu einem Mangel an Eisen führen.   Wie bereits erwähnt kann der Eisenbedarf eines Pferdes unter sehr starken Belastungen kann gravierend steigen und die Versorgung über das Futter in Ausnahmefällen zu knapp sein. Vor allem Rennpferde müssen für die hohe Leistung, die sie erbringen, viele rote Blutzellen bilden und benötigen vermehrt Eisen. Außerdem kommt es über den Schweiß zu Eisenverlusten, was den Bedarf bei häufigem und sehr starkem Schwitzen erhöhen kann. 
 Um abzuschätzen, ob die Eisenversorgung in solchen Situationen weiterhin ausreichend ist, empfiehlt es sich, die täglichen Futtermengen grob zu errechnen, um festzustellen, wie hoch die Eisenversorgung tatsächlich ist. In vielen Fällen übersteigt sie den Erhaltungsbedarf und ist so auch in belastenden Situationen noch ausreichend. Hierbei muss man aber auch den im Futter vorliegenden Eisenverbindungen und ihrer Verfügbarkeit sowie eventuellen Überversorgungen mit anderen Spurenelementen, die mit Eisen in Konkurrenz stehen, Beachtung schenken. 
   Anzeichen eines Sideropenie beim Pferd   
 Da sich ein Eisenmangel beim Pferd in der Regel immer auf eine andere Grunderkrankung zurückführen lässt, überwiegen meist die Symptome der für den Mangel ursächlichen Krankheit. Handelt es sich aber beispielsweise um einen starken Parasitenbefall, können neben Gewichtsverlust trotz gutem Fressen und Leistungsschwäche im Training zum Beispiel Koliken auftreten. Häufig ist der Bauch eines Pferdes, das unter einem Eisenmangel leidet, stark aufgetrieben, während es selbst ansonsten dünn erscheint. Das Haarkleid wirkt ungepflegt und struppig.   Wie beschrieben, führen auch sehr weit fortgeschrittene Magen- oder Darmgeschwüre zu dauerhaften Blutverlusten und können so zu einer Eisenmangelanämie führen. Wie beim Parasitenbefall überwiegen hier die Symptome der Grunderkrankung, wie mäkeliges Fressen, Gewichtsverlust und allgemeines Unwohlsein des Pferdes. Die Anämie selbst verursacht – wenn überhaupt – nur sehr unspezifische Symptome. 
 Bei bekannten Grunderkrankungen, die eine Eisenmangelanämie begünstigen können, ist es deshalb sinnvoll, eine Blutuntersuchung durchführen zu lassen. Schon ein kleines Blutbild gibt Aufschluss über eine mögliche Blutarmut  beim Pferd . Auch bei scheinbar grundlosen Leistungseinbußen im Training oder anderen unklaren Symptomen kann ein Blutbild hilfreich bei der Ursachenforschung sein. 
 
 INFO TO GO - Eisenmangel beim Pferd 
 Die Eisenversorgung über das Heu ist in den meisten Fällen ausreichend. Im Wachstum oder bei Hochleistungspferden kann eine zusätzliche Eisenergänzung sinnvoll sein. 
 Eisenmangel tritt bei Pferden fast immer als Folge einer anderen Grunderkrankung mit Blutverlusten auf. Dazu zählen z.B. starke Verwurmung und weit fortgeschrittene Magen- oder Darmgeschwüre. Auch stark blutende Verletzungen oder operative Eingriffe können zu einem Eisenverlust führen. 
 Bei einer Blutarmut durch einen Eisenmangel (Eisenmangelanämie) gilt es die zugrundeliegende Krankheit zu finden und zu behandeln, damit das Pferd seine Eisenspeicher wieder füllen und Blutverluste ersetzen kann. 
 
   Wie lässt sich eine Unterversorgung an Eisen beim Pferd beseitigen?   
 Die Zufütterung eisenhaltiger Spezialfutter ist bei einem Eisenmangel grundsätzlich sinnvoll. Hier empfehlen wir, besonders darauf zu achten, dass das Eisen in hoch verfügbaren Verbindungen vorliegt. Eine ausreichende Versorgung ist wichtig, damit das Pferd verlorene Blutzellen ersetzen kann.  Da es sich fast immer um einen sekundären Mangel handelt, der auf eine Grunderkrankung mit Blutverlusten zurückzuführen ist, sollte die Behandlung zusätzlich immer auch dort ansetzen. Bei einem starken Befall mit Parasiten kommt man um eine zeitnahe Entwurmung nicht herum. 
 Eine Abklärung von Magen- oder Darmgeschwüren durch den Tierarzt ergibt ebenfalls Sinn, da diese meistens schon weit fortgeschritten sind, wenn sie eine Eisenmangelanämie verursachen. Eine fachgerechte Einordnung der zugrundeliegenden Krankheit und ihre Behandlung sind also unablässig. 
 Neben der Zufütterung von Eisen und dem Abstellen der Ursache für einen Mangel braucht der Körper des Pferdes für den Ausgleich einer Eisenmangelanämie Zeit. Die Bildung neuer rote Blutkörperchen beginnt im Knochenmark und jede Blutzelle durchläuft mehrere Vorläuferstadien, bevor sie ihrer Aufgabe als Sauerstofftransporter nachkommen kann. 
   Eisenüberschuss beim Pferd   
 Pferde sind gut daran angepasst, mehr Eisen aufzunehmen als sie benötigen, da sie ihre Nahrung vom Boden aufnehmen und dadurch immer auch eisenhaltige Erde in den Verdauungskanal des Pferdes gelangen kann. Regulationsmechanismen im Darm sorgen dafür, dass der Körper nicht zu viel des Spurenelements aus dem Futter aufnimmt. 
 Überschüssiges Eisen im Körper liegt an Eiweiße gebunden vor allem in der Leber vor. Durch diese Mechanismen kann das Pferd relativ hohe Eisenaufnahmen tolerieren, ohne dass es sich an dem Spurenelement vergiftet. Doch wie bei den meisten lebenswichtigen Nährstoffen gibt es auch beim Eisen ein „zu viel des Guten“. In den letzten Jahren diskutierten Experten darüber, ob ein Eisenüberschuss im Futter an Erkrankungen wie dem equinen metabolischen Syndrom (EMS) beteiligt sein könnte. Fragestellungen wie diese sind immer wieder Gegenstand von Forschungsarbeiten, bisher können Wissenschaftler aber keine sicheren Aussagen über einen möglichen Zusammenhang treffen. Akute Vergiftungserscheinungen traten beim Pferd bisher nur nach sehr hohen Gaben an Eisenfumarat auf. Diese befanden sich aber in Dimensionen, die in der herkömmlichen Pferdefütterung nicht zu erreichen sind. Dennoch ist es empfehlenswert, große Eisenüberschüsse zu vermeiden, da sie zu einem sekundären Mangel an Phosphor, Zink und Mangan führen können. 
 Eisenmangel im Blutbild erkennen 
 Wurde vor kurzer Zeit ein Blutbild erstellt und deuten nun gewisse Symptome auf einen Eisenmangel hin, kann man sich in erster Instanz auch hier rückversichern. Interessant: Der Eisengehalt im Blut wird am besten über Ferritin gemessen. Dabei handelt es sich um eines der erwähnten Eiweiße, das Eisen speichert. Ferritin gilt als der wichtigste Eisenspeicher des Körpers und kann mehrere tausend Eisenmoleküle speichern. Ist der Ferritinwert zu niedrig, liegt in jedem Fall ein Eisenmangel vor. 
  Die Versorgung des Pferdes mit Eisen - MASTERHORSE Expertentipp  
 Eine pferdegerechte Fütterung mit mindestens 1,5kg Heu pro 100kg Körpermasse des Pferdes sichert die Eisenversorgung im Normalfall ausreichend. Um auch eine optimale Versorgung mit allen anderen Nährstoffen zu gewährleisten, empfehlen wir bei Freizeitpferden eine Ergänzung der Futterration aus Heu und gegebenenfalls Hafer mit   MASTERHORSE BASIS  . Es enthält neben Eisen auch andere lebenswichtige Nährstoffe wie Kupfer, Zink, Selen und Vitamine. Besondere Lebensumstände wie Wachstum oder Hochleistungstraining stellen auch besondere Ansprüche an die Nährstoffversorgung. 
 Beim heranwachsenden Pferd ab dem dritten Lebensmonat empfehlen wie deshalb eine Zufütterung von   MASTERHORSE JUNIOR  . Durch höhere Gehalte an Eisen als im   MASTERHORSE BASIS   fängt es den Mehrbedarf durch das Wachstum ab und gewährleistet eine gesunde Entwicklung, damit einer späteren Karriere als Reitpferd nichts im Wege steht. Auch Pferde im Leistungssport haben durch hohe Belastungen des Herz-Kreislauf-Systems und Nährstoffverluste über den Schweiß einen höheren Eisenbedarf als Freizeitpferde. 
   MASTERHORSE POWERSPORT   enthält deshalb mehr Eisen als Mineralfutter für Pferde, die nur freizeitlich genutzt werden. Nach besonders belastenden Situationen mit großen Schweißverlusten in Training oder Wettkampf kann außerdem eine Fütterung von   MASTERHORSE-ELEKTROLYT-2000 PLUS PELLETS   sinnvoll sein. Neben Eisen enthält es auch die Elektrolyte Natrium, Chlorid und Kalium, um Verluste schnell und effektiv auszugleichen. 
 Neu im Sortiment haben wir unser   MASTERHORSE MONO-EISEN  . Es wurde speziell dafür entwickelt, dem Organismus der Pferde gezielt Eisen zur Verfügung zu stellen. Besonders erwähnenswert ist dabei die hohe Verfügbarkeit und damit die Tatsache, dass die Pferde das Eisen gut aufnehmen können. Daher werden überwiegend organische Verbindungen eingesetzt. Darüber hinaus ist das Pulver getreide- und melassefrei. Es kann gezielt über einen bestimmten Zeitraum oder auch in reduzierter Dosierung längerfristig gegeben werden. Damit kann gezielt die Eisenversorgung verbessert werden, ohne dass die gewohnte Vitamin- und Mineralstoffversorgung komplett umgestellt werden muss. 
 Zusätzlich ist in unserem Sortiment das speziell für die Eisenversorgung des Pferdes entwickelte   EQUIPUR-ferrochel   erhältlich. Neben Eisen enthält es unter anderem auch die Spurenelemente Silizium, Zink, Kupfer und Kobalt sowie lebenswichtige Vitamine. Es führt dem Organismus alle für die Blutbildung notwendigen Nährstoffe zu und unterstützt das Pferd so bei der Genesung. 
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            <title type="text">Elektrolyte beim Pferd</title>
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                                            Wenn Pferde schwitzen - Wasser- und Elektrolyte beim Pferd
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                   Elektrolyte – lebensnotwendige Salze für den Stoffwechsel   
 Im Sommer schwitzen Pferde besonders häufig und stark, wodurch übermäßig viele Elektrolyte über den Schweiß verloren gehen. Zu den Elektrolyten zählen die Salze Natrium (Na), Chlorid (Cl) und Kalium (K). Sie sorgen für den Erhalt des osmotischen Drucks in den Zellen, regulieren den Nährstoff- und Flüssigkeitsaustausch im Gewebe sowie den Säuren-Basen-Haushalt.  Werden hohe Schweiß- und Elektrolytverluste beim Pferd nicht zeitnah ausgeglichen, kann es zu Leistungseinbußen bis hin zum Organversagen kommen.  
   Sport- und Freizeitpferde brauchen Elektrolyte   
 Genaugenommen ist Muskelarbeit recht uneffektiv. Es werden nur bis zu 35 % der Energie in Bewegung umgewandelt, der Rest verpufft in Form von Wärme. Je intensiver ein Pferd geritten wird, desto mehr Wärme entsteht, die der Körper durch Schwitzen abzuleiten versucht. Der Schweiß bildet dabei einen Feuchtigkeitsfilm auf der Haut; beim Verdunsten entsteht dann die so genannte „Verdunstungskälte“, welche für eine Abkühlung sorgt.  Pferde, die schnell und/oder lange geritten werden, wie z.B. Vielseitigkeits- oder Distanzpferde, schwitzen besonders stark und verlieren dadurch viele Elektrolyte. Aber auch bei einem Freizeitpferd darf der Elektrolytbedarf nicht unterschätzt werden. Während eines längeren Ausritts mit vielen Trab- und Galoppeinheiten sowie bei hohen Temperaturen kommt es ebenfalls zu hohen Schweißverlusten. Wird dieser  Elektrolytmangel  nicht ausgeglichen, kommt es zu einer „Eindickung des Blutes“. Dadurch wird die Muskulatur schlechter durchblutet, was zur  Zerstörung der Muskelzellen  und einer  Übersäuerung  führen kann. Bei leichten Elektrolytmängeln bringen die Pferde nicht mehr die volle Leistung und ermüden schnell. Je größer der Elektrolytverlust beim Pferd ist, desto gravierender sind die Folgen: Es kommt zu  Muskelverspannungen, Krämpfen, Kreuzverschlag  und im schlimmsten Fall zu  Herz- und Kreislaufversagen . 
 
 INFO TO GO 
 Elektrolyte statt Salz: Spezielle Zusatzfutter führen dem Pferd die Elektrolyte im richtigen Verhältnis zu. 
 Erst Elektrolyte, dann Wasser: Elektrolyt-Präparate gleichen die Schweiß-Verluste aus und regen zum Saufen an. 
 Ausreichend Heu füttern: Das führt zu einem guten Elektrolyt- und Wasserreservoir im Dickdarm. 
 
   Wieviel Liter Schweiß hat mein Pferd verloren?   
 Der Schweißverlust hängt von Arbeitsintensität, Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Sonneneinstrahlung ab. Beim Pferd sind die Schweißdrüsen überall am Körper verteilt; besonders viele Drüsen sind am Hals, der Schulter und am Unterbauch zu finden. Genau an diesen Stellen kann über einen sogenannten  Schweiß-Score  die Schweißmenge in Litern geschätzt werden, die ein Pferd während eines Rittes oder einer Trainingseinheit verloren hat: 
  So ermitteln Sie den Schweiß-Score:&amp;nbsp;  
     
 Bei Distanzpferden ist der Schweißverlust noch größer. Sie verlieren auf einem Ritt bis zu 35 Liter Schweiß; bezogen auf das Körpergewicht entspricht das einem Gewichtsverlust von etwa 6 %. 
   Elektrolyte fürs Pferd – reicht auch normales Salz?   
 Einfaches  Kochsalz  enthält ausschließlich Natriumchlorid (NaCl) und  bietet  daher  keinen ausreichenden Ersatz  für Elektrolytverluste. Auch Kalium, Magnesium und Calcium gibt das Pferd in nennenswerten Mengen mit dem Schweiß ab. Besonders gravierend wirkt sich ein  Kaliummangel  aus, denn dieser Mineralstoff spielt eine wichtige Rolle bei der Kontraktion der Herzmuskulatur. Große  Kaliumverluste  können zu  Herzrhythmusstörungen oder sogar zum Tod  des Tieres führen. Daher sollte nach größeren Schweißverlusten nicht auf Salz oder einfache Lecksteine zurückgegriffen werden, sondern auf spezielle Elektrolyt-Präparate für Pferde. Diese enthalten neben Natrium und Chlorid auch die richtigen Mengen Kalium, Calcium und Magnesium und gleichen damit die Salzverluste über den Schweiß optimal aus. 
   Expertentipp   
 Elektrolyte für das Pferd gibt es in verschiedenen Darreichungsformen: Als     Pulver    ,     Pellets    ,     flüssig    &amp;nbsp;oder auch als     Paste    . Pasten eignen sich sehr gut für Turniere oder Wettkämpfe. Sie können zwischen den Prüfungen oder in den Pausen während eines Distanzrittes gegeben werden. Meistens enthalten sie zusätzlich B-Vitamine und Antioxidantien zur Verbesserung des Muskelstoffwechsels und der Leistungsbereitschaft. Ansonsten darf die Darreichungsform gewählt werden, die einem selbst und dem Pferd am besten passt. Es ist wichtig, dass die Elektrolyte zum richtigen Zeitpunkt gegeben werden. Häufig wird folgender Fehler gemacht: Man bietet dem Pferd erst Wasser und danach Elektrolyte an. Viele Pferde saufen nach größeren Schweißverlusten schlecht und machen damit instinktiv alles richtig: Durch das Schwitzen verliert das Pferd mehr Elektrolyte als Wasser. Würde das Pferd jetzt saufen, dann würden sich die Elektrolyte auf ein größeres Blutvolumen verteilen und der Elektrolytgehalt im Blut weiter sinken.   Daher ist es sinnvoll, erst Elektrolyte zu geben und dann Wasser anzubieten.  Elektrolyte lassen sich nur etwa 24 Stunden auf Vorrat füttern. Nicht benötigte Elektrolyte werden über den Harn ausgeschieden. Vor einem heißen Turnierwochenende, einem Distanzritt oder auch einem Wanderritt sollten die Depots über ein Elektrolyt-Zusatzfutter gefüllt werden. Neben zugefütterten Elektrolyten ist auch ausreichend Heu wichtig.   Heu bildet im Dickdarm ein großes Elektrolyt- und Wasserreservoir,  auf das das Pferd zurückgreifen kann. An einem schweißtreibenden Tag können Elektrolyte bis zu fünfmal gegeben werden. Die maximale Menge hängt von der Zusammensetzung des Zusatzfutters ab. Bei den gängigen Elektrolytmischungen sind etwa 200 g pro Großpferd und Tag die Obergrenze. 
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                            <updated>2022-08-15T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Mineralfutter für Pferde</title>
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                                            Mineralfutter - für eine optimale Mineralstoff- und Vitaminversorgung. 
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                   Mineralfutter – ein wichtiger Bestandteil in der Grundversorgung des Pferdes    
 Rein futtermittelrechtlich steht der Begriff „Mineralfuttermittel“ für ein Ergänzungsfuttermittel mit einem Rohaschegehalt von über 40 %. In der Pferdefütterung ist der Begriff „  Mineralfutter für Pferde  “ allerdings ein Synonym für die Grundversorgung mit lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Diese Vitalstoffe erfüllen im Organismus wichtige Funktionen. Ohne sie würden Mangelerscheinungen auftreten und die Gesundheit des Pferdes leiden. Eine optimale   Mineralstoff- und Vitaminversorgung   über ein Mineralfuttermittel für Pferde beugt dieser Unterversorgung vor und schafft die Basis für ein leistungsfähiges Pferd. 
 Verschiedentlich kursiert bei einigen Pferdehaltern die Meinung, dass ein Pferd gar kein Mineralfuttermittel braucht; „Pferde in freier Wildbahn fressen auch kein Mineralfutter“ oder „früher bekamen die Pferde keine zusätzlichen Vitamine und Mineralstoffe“. Nur welches Pferd kann heute täglich mehrere Kilometer auf verschiedenen Wiesen zurücklegen und sich mineralstoffreiche Kräuter aussuchen? Pferde in freier Wildbahn sind überwiegend im Schritt unterwegs und müssen keine große körperliche Arbeit verrichten. Ein Sportpferd hingegen muss kurzfristig Höchstleistungen erbringen; das stellt ganz andere Anforderungen an den Körper als den ganzen Tag gemütlich zu fressen und zu weiden. 
 Zudem waren vor einigen Jahrzehnten die Wiesen und Weiden artenreicher und somit spurenelement- und vitaminhaltiger. Die heutige Artenarmut auf den Grünflächen und die intensive Nutzung führen dazu, dass das Pferd über das Grünfutter nicht mehr optimal mit Spurenelementen, Vitaminen, essenziellen Fett- und Aminosäuren sowie sekundären Pflanzenstoffen versorgt ist. Diese Lücke in der Vitalstoffversorgung kann durch Mineralfutter für Pferde und andere hochwertige Futterzusätze geschlossen werden. 
 
 INFO TO GO 
 Eine optimale Vitamin- und Mineralstoffversorgung ist wichtig für ein gesundes und leistungsstarkes Pferd. 
 Die Wahl des richtigen Mineralfutters sollte sich an der körperlichen Belastung und Haltung des Pferdes orientieren. 
 Mit Mangelversorgungen beim Pferd ist hauptsächlich im Bereich der Spurenelemente und fettlöslichen Vitamine zu rechnen. 
 
   Mengen- und Spurenelemente in der optimalen Mineralfutterversorgung für Pferde   
 Mineralstoffe erhält das Pferd grundsätzlich über das Futter. Die Mineralien sind u.a. Bestandteile der Knochen und lebensnotwendig für diverse Stoffwechselvorgänge. Die Mineralstoffe gliedern sich in Mengen- und Spurenelemente. 
  Mengenelemente – für starke Knochen und mehr  Zu den Mengenelementen zählen Calcium, Phosphor, Natrium, Magnesium, Schwefel, Kalium und Chlor. Sie dienen überwiegend als Baustoffe für Knochen, kontrollieren Stoffwechselprozesse, sind beteiligt an biochemischen Reaktionen und regulieren den Elektrolyt- und Wasserhaushalt. 
 Die Mengenelemente sind in größeren Mengen im Körper enthalten. Das trifft vor allem auf Calcium und Phosphor zu, die etwa die Hälfte der Mengenelemente im Organismus ausmachen. Sie sind Hauptbestandteil der Knochen, eine ausreichende Versorgung ist für ein stabiles Skelett essenziell. 
 Die Versorgung mit Mengenelementen ist in der Regel bei Pferden über hochwertiges Heu und Gras gesichert. Bei Mineralstoffen kommt es nicht nur auf die absolute Versorgung mit den jeweiligen Elementen an, sondern auch auf ihr Verhältnis zueinander. Besonders wichtig ist das Gleichgewicht von Calcium und Phosphor, man spricht auch vom Ca:P-Verhältnis. Das Ca:P-Verhältnis in der Gesamt-Futterration des Pferdes sollte bei 1,5-2:1 liegen. Heu und Gras haben ein relativ ausgewogenes Ca:P-Verhältnis. Wird zusätzlich phosphorreiches Getreide gefüttert, so wird das Ca:P-Verhältnis eng, bei calciumreicher Luzerne verschiebt es sich in Richtung 3:1. Eine dauerhafte Verschiebung führt zur Demineralisierung der Knochen und sollte vermieden werden. Das Ca:P-Verhältnis kann durch ein passendes Mineralfutter wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. 
 Ein weiterer Mineralstoff-Komplex, der im Auge behalten werden sollte, sind die Elektrolyte Natrium, Chlorid und Kalium. Sie sind für die Aufrechterhaltung des Wasserhaushalts sowie des Säure-Basen-Gleichgewichts verantwortlich. Natrium und Chlorid kann das Pferd über einen Salzleckstein aufnehmen. Große Elektrolytverluste durch starkes Schwitzen sollten zeitnah mittels eines speziellen Elektrolyt-Ergänzungsfuttermittels ausgeglichen werden. So bleibt das Pferd leistungsbereit und gesund. 
  Spurenelemente – wichtig für den Stoffwechsel  Wichtige Spurenelemente für das Pferd sind vor allem Eisen, Kupfer, Zink, Selen, Jod und Mangan. Sie sind Aktivatoren und Bestandteile von Enzymen, Proteinen und Hormonen. Spurenelemente übernehmen wichtige Rollen im Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. Liegt ein Zinkmangel oder eine andere Spurenelement-Mangelversorgung beim Pferd vor, so kann der Stoffwechsel nicht richtig funktionieren. Daher ist eine ausgewogene Versorgung mit diesen Nähr- und Vitalstoffen so wichtig. 
 In den letzten Jahren rückten die Spurenelemente vermehrt in den Fokus einer ausgewogenen Pferdefütterung. Die Spurenelementgehalte im Grundfutter sind rückläufig, häufig ist eine bedarfsdeckende Versorgung des Pferdes mit den Mineralstoffen Zink und Selen sowie weiteren Spurenelementen nicht mehr möglich. 
 Zudem leiden viele Pferde an Sommerekzem oder auch Stoffwechselstörungen wie zum Beispiel dem Equinem Cushing Syndrom (ECS) oder dem  Equinem metabolischem Syndrom  (EMS). Bei diesen Krankheiten bzw. Stoffwechselstörungen werden vermehrt Spurenelemente verbraucht, eine Versorgung in Anlehnung an die gängigen Bedarfswerte für  Zink und Selen  sowie die anderen Spurenelemente ist nicht ausreichend. 
 Bestimmte Regionen in Deutschland, z.B. Süddeutschland, gehören zu den klassischen Selen- und Zinkmangelgebieten. Hier wird häufig ein Selen- und/ oder Zinkmangel beim Pferd diagnostiziert. Abhilfe schafft eine ausgewogene Versorgung mit diesen Mineralien oder die kurweise Gabe von speziellen Spurenelement-Zusatzfuttermitteln. 
   Vitamine – unerlässlich in der Mineralfutterration für Pferde   
 Der Bestandteil „vita“ (lat. das Leben) charakterisiert sehr treffend die Notwendigkeit von Vitaminen für Pferde. Der Körper benötigt sie für die verschiedensten Stoffwechselprozesse. Man unterteilt sie in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine. 
  Fettlösliche Vitamine  Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören die Vitamine A, D, E und K, sie müssen größtenteils über das Futter zugeführt werden. Wie der Name schon sagt, sind diese Vitamine in Fetten bzw. Lipiden löslich. Ist das Pferd viel auf der Weide, so ist die Versorgung mit den meisten fettlöslichen Vitaminen gedeckt: Vitamin A kann es aus dem ß-Carotin im Weidegras synthetisieren, Vitamin D wird durch Sonnenstrahlen in der Haut des Pferdes gebildet, Vitamin K ist im Gras enthalten bzw. wird im Dickdarm des Pferdes synthetisiert. Bei einem gesunden, erwachsenen Pferd ist der Vitamin E Gehalt im Gras ausreichend. Kritisch wird die Vitamin E-Versorgung über das Weidegras bei Sportpferden oder bei kranken Tieren. Bei Stallhaltung und im Winter sollten Pferde fettlösliche Vitamine grundsätzlich über ein vitaminisiertes Mineralfutter oder ein anderes Zusatzfuttermittel erhalten, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. 
  Wasserlösliche Vitamine  Zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen Vitamin C und die Vitamine der B-Gruppe. Das Pferd kann, wie die meisten Säugetiere auch (Ausnahme: Meerschweinchen), Vitamin C selbst herstellen. Eine zusätzliche Gabe ist vor allem bei älteren oder kranken Pferden sinnvoll. Die B-Vitamine werden im Dickdarm des Pferdes durch die Bakterien der Darmflora gebildet. Die körpereigene Produktion reicht für ein gesundes Pferd aus. Leidet das Pferd unter Durchfall, Hautproblemen oder unter Störungen des Nervensystems, dann ist z. B. für die Regeneration des Nervengewebes, eine zusätzliche Gabe von B-Vitaminen empfehlenswert. Eine Überdosierung mit wasserlöslichen Vitaminen ist nicht möglich, die überflüssigen Vitamine werden mit dem Urin ausgeschwemmt. 
   Expertentipp für die richtige Ration mit Mineralfutter   
 Die optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist für ein gesundes und leistungsfähiges Pferd immens wichtig. Sie sorgen für ein stabiles Knochengerüst und optimal ablaufende Stoffwechselvorgänge. 
 Die grundlegende Bedarfsdeckung kann über ein vitaminisiertes Mineralfuttermittel wie z.B.    MASTERHORSE BASIS    erfolgen. Wird das Pferd intensiv geritten, so decken Sport-Mineralfutter wie unser&amp;nbsp;   MASTERHORSE SPORT    den erhöhten Bedarf an Antioxidanzien und allen anderen wichtigen Nähr- und Vitalstoffen. Bei reiner Weidehaltung sind    MASTERHORSE WEIDE-BIGS    empfehlenswert; sie enthalten die Vitamine und Mineralstoffe, welche dem Weidegras fehlen. Zudem können sie direkt aus der Hand gefüttert werden, was insbesondere bei Gruppenhaltung oder auch bei Pferden, die kein Kraftfutter bekommen, von Vorteil ist.&amp;nbsp; 
 Für ältere Pferde sowie Tiere, die in Zink- und Selenmangelgebieten leben sind&amp;nbsp;spezielle Mineralfuttermittel wie z.B.&amp;nbsp;   MASTERHORSE SENIOR   &amp;nbsp;empfehlenswert. Sie enthalten höhere Gehalte an Zink sowie Selen und sind auch für jüngere Pferde geeignet. 
    MASTERHORSE PONY-BIGS    sind für Robustrassen und andere leichtfuttrige Pferde konzipiert. Diese Tiere werden häufig knapp gefüttert, oft zu Lasten der Vitamin- und Mineralstoffversorgung. Sie schließen diese Nährstofflücke und berücksichtigen den erhöhten Mineralstoffgehalt der kargen Futtergrundlage in der Heimat der Robustrassen. 
 Bei akuten Zink- oder Selenmangelerscheinungen kann das körpereigene Depot mit hochdosierten Spurenelementpräparaten gezielt wieder aufgefüllt werden. 
 Viele Pferde erhalten ein Müsli, das mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert ist. Hier hilft ein Blick auf den Sackanhänger oder die Fütterungsempfehlung des Herstellers. Füttert man weniger als angegeben, so sollte die Futterration zusätzlich mit einem Mineralfuttermittel für Pferde ergänzt werden. 
 Die individuelle Mineralfuttergabe stellt als Ergänzung zur Grundfutterration die optimale Versorgung für ein vitales und leistungsfähiges Pferdes sicher. Wie eine ausgewogene und den jeweiligen Anforderungen des Pferdes entsprechende Futterration mit Wasser, Rau- und Kraftfutter aussehen soll, erfahren Sie in unserem Expertentipp „  Die Grundversorgung des Pferdes  “. 
 &amp;nbsp; 
    
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                            <updated>2022-07-10T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zink beim Pferd – was tun bei Zinkmangel?</title>
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                                            Über 200 körpereigene Enzyme, die alle wichtigen Stoffwechselvorgänge steuern, benötigen Zink. Die höchsten Mengen an Zink enthalten die Skelettmuskulatur und das Knochengewebe, 
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                   Zinkmangel beim Pferd   
 Diese Frage hören wir fast täglich im Rahmen unserer Fütterungsberatung. Tatsächlich wird im Rahmen einer Blutuntersuchung häufig ein Zinkmangel beim Pferd festgestellt. Da aber nur ein kleiner Teil des im Körper befindlichen Zink im Blut zu finden ist, lässt sich ein Mangel im Blut erst recht spät feststellen. Daher sind bereits die ersten Anzeichen eines nur geringen Mangels an Zink beim Pferd ernst zu nehmen. Nicht immer gibt auch das äußere Erscheinungsbild einen Hinweis auf einen möglichen Zinkmangel. Selbst dann, wenn noch keine Symptome erkennbar sind oder sich der Zinkgehalt im Blut sogar&amp;nbsp;leicht über dem Referenzwert befindet, empfiehlt es sich die Zinkversorgung des Pferdes genauer zu überprüfen. 
   Wie wichtig ist Zink für unser Pferd?   
 Zinkmangel wird häufig mit Hautproblemen wie z.B. Ekzeme, einem schuppigen Fell oder schlechten Hufen in Verbindung gebracht. Im Hautstoffwechsel spielt das Spurenelement eine bedeutende Rolle. Darüber hinaus ist es wichtig für die Bildung von Keratin und somit unentbehrlich für kräftiges Fell und feste Hufe beim Pferd. Die biologische Funktion von Zink erstreckt sich über nahezu alle Körpergewebe. Da Zink zu den essenziellen Spurenelementen für den Stoffwechsel zählt, muss dieses daher ständig über die Nahrung zugeführt werden. 
  Zink ist im Körper an vielen verschiedenen wichtigen Funktionen beteiligt:  
 
 Mitwirkung&amp;nbsp;an einer Vielzahl von enzymatischen Stoffwechselvorgängen 
 unentbehrlich für den Hautstoffwechsel und die Wundheilung 
 fördert die Regenerationsfähigkeit der Leberzellen 
 im Rahmen der Entgiftungsleistung der Leber spielt Zink ein entscheidende Rolle 
 aktive Schlüsselrolle im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel 
 
   Wie entsteht Zinkmangel bei Pferden? Fütterungsfehler, andere Ursachen und Symptome:   
 Aus den aktuellen Untersuchungen der Inhaltsstoffe von Pferdeweiden oder Pferdeheu hat man die Erkenntnisse gewonnen, dass die Gehalte an Spurenelementen wie z.B. Zink oder Selen in den letzten Jahren deutlich zurückgingen. Dies ist oft die Folge der intensiv betriebenen Bewirtschaftung von Weideflächen oder Wiesen zur Herstellung des Pferdeheus. Hohe Kraftfuttergaben oder überhöhte Gaben an Calcium oder Kupfer können die Aufnahme von Zink beim Pferd ebenfalls beeinträchtigen. Darüber hinaus sind Pferde häufig viel zu gut genährt. Pferde mit Diabetes, EMS, Cushing oder einfach nur dicke Pferde haben einen erhöhten Zinkbedarf. Grund hierfür ist die fütterungs- oder krankheitsbedingt erhöhte Stoffwechsel- und Regenerationsleistung des Pferdes. Darüber hinaus kommt es häufig zu einer erhöhten renalen Zinkausscheidung beim Pferd. 
  Ein Zinkmangel beim Pferd hat demzufolge negative Auswirkungen auf das gesamte Tier. Erste Anzeigen dafür wären z.B.:  
 
 Haarausfall, struppiges oder glanzloses Fell 
 verzögerte Wundheilung 
 verminderte Regenerations- und Entgiftungsleistung der Leber 
 verringerte Futterverwertung 
 Fruchtbarkeitsstörungen 
 
   Was tun, wenn beim Pferd das Blutbild Zinkmangel anzeigt?   
 Ein Blutbild,&amp;nbsp;welches einen Zinkmangel belegt oder einen &quot;Zinkblutwert&quot; nahe dem Referenzbereich aufweist, sollte in jedem Fall Anlass sein, die Zinkversorgung zu überprüfen. Vergessen Sie&amp;nbsp;dabei aber nicht, dass auch die für den Zinkmangel ggf. verantwortlichen Stoffwechselentgleisungen (EMS, ECS, Diabetes usw.) berücksichtigt werden. Nicht umsonst enthalten darauf ausgerichtete Ergänzungsfutter einen hohen Gehalt an leicht verfügbarem Zink. Um eine fütterungsbedingte Zinkunterversorgung wieder auf ein optimales Niveau zu bringen, sollte die Zinkzufuhr über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen deutlich erhöht werden.  MASTERHORSE  bietet für die gezielte Versorgung mit Zink unter anderem das     ZINK-PRO     an. In einigen Fällen ist neben Zink auch das Selen im Blutbild unter dem Referenzwert. Für solche Fälle bietet sich die     MASTERHORSE SPUREN-KUR     als geeignetes Ergänzungsfutter an.     MASTERHORSE-SENIOR     versorgt ältere Pferde mit einer Extraportion Zink und Kupfer und hilft so einem erneuten Zinkmangel vorzubeugen. 
   Wie kann ich einen Zinkmangel bei Pferden vorbeugen?   
 Über ein entsprechendes Mineralfutter kann die Ration aus Grund- und Kraftfutter an die Bedürfnisse des Pferdes angepasst werden. Unser Beratungsteam unterstützt Sie bei der Auswahl des geeigneten Mineralfutters für Ihr Pferd. 
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                            <updated>2022-02-03T00:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Magnesiummangel beim Pferd!</title>
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                                            Magnesium – einer der wichtigsten Mineralstoffe für Nerven, Muskeln, Knochen und Herz. Wie eine optimale Magnesiumversorgung des Pferdes sein sollte erfahren Sie hier. 
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                  Erkennung, Vorbeugung und Behandlung von Magnesiummangel bei Pferden  
 Was gibt es für einen Reiter Schöneres, als auf dem vertrauten Pferd Lektionen zu perfektionieren, ein paar Sprünge zu absolvieren oder sich einfach durch die Natur tragen zu lassen? Im ohnehin schon hektischen Alltag bedeutet das für viele eine wohlverdiente Entspannung. Doch dieses Vergnügen wandelt sich schnell in Stress für den Reiter, wenn das Pferd aus unerfindlichen Gründen übermäßig verspannt und nervös ist, vor gewohnten Dingen erschrickt oder plötzlich durchgeht. Wiederholt sich dieses untypische Verhalten, ohne dass sich die gewohnte Situation des Pferdes verändert hat, könnte dies durch einen  Magnesium-Mangel  verursacht werden. Woher kommt dieser Mangel? Kann er weitere Folgen haben? Und was dagegen tun? Diese Fragen stellen sich dem verantwortungsvollen Tierbesitzer. Die Antworten darauf gibt es hier in unserem MASTERHORSE-Expertentipp. 
  Der Magnesiumbedarf des Pferdes – wichtig für Nerven, Muskeln, Knochen und Herz  
 Kurz zusammengefasst gilt das Magnesium als ein sehr bedeutender Mineralstoff, von dem 60 % im Skelett unserer Pferde und 30 % in deren Muskulatur zu finden sind. Er aktiviert zahlreiche Enzyme im Energiestoffwechsel der Nerven- und Muskelzellen. Bei einer Unterversorgung verlieren Herz- und Skelettmuskulatur ihre Leistungsfähigkeit, Muskelschwäche und -krämpfe sowie Leistungsabfall und Nervosität sind die Folge. &amp;nbsp;Im Detail steckt noch einiges mehr hinter dem  Mineralstoff Magnesium:   Magnesium gilt neben Kalzium, Phosphor, Natrium, Kalium, Chlor und Schwefel als eines der wichtigsten Mengenelemente im Organismus des Pferdes. Wie dieser Überbegriff bereits verrät, müssen sie in einer vergleichsweise hohen Menge zugeführt werden, damit der Körper optimal versorgt ist. Um dies zu erreichen, muss das Pferd bei einem durchschnittlichen Körpergewicht von 600 kg und bei durchschnittlicher Arbeit  zwischen 6 und 7 g Magnesium pro Tag  aufnehmen. 
  Magnesium  ist an vielen Stoffwechselvorgängen des Körpers beteiligt. Zu den Hauptaufgaben zählen 
 
 die Harmonisierung der Reizleitung in den Nerven und am Übergang auf die Muskulatur, 
 die Entspannung der Muskeln, 
 die Freisetzung von Energie in den Muskeln, 
 die Regulierung des Herzrhythmus sowie 
 die Regulierung des Blutzuckerspiegels, 
 der Aufbau und die Erhaltung der Elastizität der Knochen. 
 
 &amp;nbsp; 
  Wichtig zu wissen:  Nach der Fütterung wird Magnesium sowohl im Dünn- als auch im Dickdarm resorbiert. Hier stellt sich die Frage, wieviel das Pferd von der gefütterten Menge für sich aufnehmen kann. Dies ist in jedem Fall abhängig von der Bindungsform, in der das Magnesium dem Körper angeboten wird. Während die Tiere Magnesiumoxid nicht ganz so gut aufnehmen, sind organische Bindungsformen wie Magnesiumcitrat, -aspartat oder -fumarat für sie leichter verwertbar. Vor allem bei der Versorgung älterer Pferde darf dieser Punkt nicht in Vergessenheit geraten. Besonders wertvoll sind Magnesiumcitratverbindungen, die bis zu 15 Prozent Magnesium enthalten und zudem extrem gut resorbierbar sind. 
  Folgen eines Magnesiummangels bei Pferden  
 Circa 60 % des gesamten Magnesiums lagern in den Knochen und rund 30 % in den Muskeln. Es liegt nahe, dass es hier im Falle eines Magnesiummangels zu schweren Folgen kommen kann: Knochen können porös und damit bruchanfälliger werden, Herz- und Skelettmuskeln verlieren möglicherweise an Leistungsfähigkeit, was einen spürbaren Rückgang der Kondition zur Folge hat. 
 Plötzlich schreckhaft? Vielleicht fehlt Magnesium! 
 Nicht selten kommt es vor, dass Pferde, die eigentlich ganz entspannt sind, beginnen, „Gespenster zu sehen“. In den meisten Fällen handelt es sich um Sportpferde oder Pferde, die aus anderen Gründen unter einem hohen Schweißverlust leiden. Denn auch starkes Schwitzen kann bei den Pferden zu einem bedingten Verlust an Mineralstoffen (insbesondere Magnesium) führen – und damit kommt es eben zu einer mangelbedingten Schreckhaftigkeit. Denn das Magnesium gilt als wesentlicher Faktor, wenn es um die Erregungsweiterleitung in den Nervenzellen und eben der dortigen Impulsübertragung auf die Muskulatur geht. Liegt Magnesium im Mangel vor, kommt es logischerweise in diesem Bereich zu Störungen, die Pferde werden zusehends nervöser, sind häufig ängstlich, nervös und verspannt. Doch keine Panik, eine erhöhte Magnesiumzufuhr über das Futter kann sich in einem solchen Fall rasch positiv auf die Übertragung der Nervenreize auswirken. Und im Umkehrschluss kann Magnesium bei ängstlichen Kandidaten eben einen beruhigenden Effekt haben, ohne sich negativ auf Aufmerksamkeit oder Leistungsbereitschaft auszuwirken. 
 Magnesium für die Pferdemuskulatur 
 Magnesium ist darüber hinaus bekannt als wichtige Komponente für eine funktionierende Muskulatur sowie für den gesamten Muskelstoffwechsel. Genauer gesagt aktiviert Magnesium die Umwandlung von Adenosintriphosphat (ATP) in Adenosindiphosphat (ADP) – ein wichtiger Prozess im Organismus eines Pferdes, bei dem optimalerweise viel Energie frei wird. Außerdem wird die Verbrennung von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten stark angekurbelt. Daraus ergibt sich die Konsequenz, dass Magnesium nicht nur einen großen Stellenwert für die Muskulatur, sondern auch im Leberstoffwechsel innehat. Somit sollte man nicht nur bei den Sportlern, sondern auch bei Pferden mit Stoffwechselstörungen (EMS, ECS etc.) auf eine ausreichende Versorgung mit diesem Mineralstoff achten und gegebenenfalls ein geeignetes Ergänzungsfutter in die tägliche Mahlzeit integrieren. Geeignete Produkte finden sich im weiteren Textverlauf. 
  Ursachen einer Magnesiumunterversorgung bei Pferden  
 Um derartig schwerwiegenden Folgen entgegenzuwirken, sollte man sich als Pferdebesitzer zunächst einmal mit den möglichen Ursachen eines Magnesiummangels beschäftigen. Dazu zählen hauptsächlich starke Defizite im Futter. In älterer Literatur findet man häufig die Aussage, dass der Bedarf eines Pferdes an Magnesium bei einer bedarfsgerechten Fütterung mit Heu, Stroh und Getreide durchaus gedeckt wird. Neuere Studien widerlegen dies. Der Bedarf des Pferdes an Magnesium wird deshalb auf natürliche Art häufig nicht mehr vollständig gedeckt. 
 Besonderes ältere Pferde, Pferde im Wachstum, tragende oder laktierende Stuten sowie Sportpferde haben generell einen höheren Bedarf an Nährstoffen, auch an Magnesium. Darüber hinaus können Krankheiten wie Allergien, Cushing,   Koliken   oder das   Equine Metabolische Syndrom   ebenfalls einen Magnesium-Mangel zur Folge haben. 
  Magnesiummangel – Anzeichen bei Pferden  
 Die Anzeichen für einen Magnesiummangel können sehr unterschiedlich sein. Häufig kommt es, wie eingangs erwähnt, aus unerfindlichen Gründen auch bei sonst eher entspannten Pferden zu Nervosität. Ein untypisches unwilliges Verhalten kann eine weitere Folge sein. Mögliche Verspannungen können sich bis hin zu Muskelzittern, Muskelschwäche oder regelrechten Krampfanfälle steigern. Vor allem bei Wetterumschwüngen können Kreislaufprobleme, erschwerter Kotabsatz (Achtung bei sehr kleinen, dunklen, harten Pferdeäpfeln) oder Krampfkoliken auftreten. Arbeitsunlust, Mattigkeit und angelaufene Beine zeigen sich gerade bei betroffenen älteren Pferden oder bei jüngeren Pferden im Training. 
 Anzeichen für einen Magnesium-Überschuss 
 Eine Magnesium-Vergiftung zu erreichen, gelingt nur sehr schwer. Sogar eine drei- bis vierfache Überversorgung des täglichen Mg-Bedarfs ist als unproblematisch anzusehen. Das einzige Problem dabei ist das Ausschleusen des überschüssigen Magnesiums; denn das belastet die Entgiftungsaktivität der Nieren zusätzlich. In Verbindung mit einer zu hohen Phosphorgabe steigt on top das Risiko von Darm- und Harnsteinen. Wichtig für die Züchter: Selbst im Rahmen einer Trächtigkeit steigt der Bedarf der Stute an Magnesium nur geringfügig an. Erst während der Laktation und im Wachstum des Fohlens ist eine Zufütterung nötig. Übrigens: Ein zu viel an Eisen, Calcium, Zink, Vitamin D, Fette und Proteinen kann die Aufnahme von Magnesium in den Organismus beeinträchtigen. 
  Die optimale Magnesiumversorgung fürs Pferd  
 Ein Magnesium-Mangel ist im Blutbild erst erkennbar, wenn der Pferdekörper bereits einen großen Teil des gespeicherten Magnesiums verbraucht hat. In diesem Fall erweisen sich Kuren mit Magnesium in hochwertiger Verbindung als sehr sinnvoll. In Situationen mit erhöhtem Bedarf empfiehlt sich auch eine vorbeugende Gabe.   MASTERHORSE MAG-B12   ist eine Kombination aus  Magnesium und Vitamin B12 zur Stabilisierung der nervlichen Belastbarkeit des Pferdes . Es fördert gezielt die Leistungsbereitschaft im Training und unterstützt das Pferd, stressige Situationen wie ein Turnier oder eine neue Umgebung besser zu meistern. Damit sorgt es für Nervenstärke und Ausgeglichenheit beim Pferd. Wichtig dabei ist vor allem die Kombination mit  Vitamin B12 ; es stärkt gezielt die Schutzhüllen rund um die Nerven – eine optimale Kombination zur Reduzierung von Stress. 
 Das Zusatzfutter   MASTERHORSE MAG-PRO   enthält die hochwirksame Kombination aus Magnesium, Tryptophan, B-Vitaminen und Vitamin E. Diese Nährstoffe sind bei nervösen und schreckhaften Pferden häufig nicht ausreichend im Futter vorhanden.   MASTERHORSE MAG-PRO   enthält nervenstärkende Vitalstoffe, welche die Basis für ein ausgeglichenes Pferd schaffen.&amp;nbsp; Auch im   EQUIPUR-magnovit   ist Magnesium enthalten – dieses Produkt empfiehlt sich ebenfalls zur Nervenstärkung bei nervösen Kandidaten.  
  Vorbeugung einer Magnesiumunterversorgung   
 Der Bedarf des Reitpferdes an Magnesium wird durch eine Fütterung mit Heu, Stroh und Getreide nur dann ausreichend gedeckt, wenn das Pferd keiner besonderen Belastung ausgesetzt ist. Das heißt: kein Turniereinsatz, kein Stallwechsel, keine Ausbildung, keine Fortpflanzung, kein besonderer Schweißverlust, wenig Stress und kein allzu hohes Alter. Wird die Magnesium-Zufuhr nicht an den individuellen Bedarf angepasst, kann es schnell zu einer Unterversorgung kommen.  Unser Tipp: Machen Sie sich vertraut mit den Nährstoffgehalten der Weiden und Wiesen in Ihrem Umfeld, lesen Sie aufmerksam die Zusammensetzung des verabreichten Mischfutters und beobachten Sie Ihr Pferd aufmerksam.  Bei Fragen steht Ihnen unser Expertenteam jederzeit gerne zur Verfügung. 
  Die richtige Fütterung zur Vermeidung eines Magnesium-Mangels beim Pferd – MASTERHORSE-Expertentipp  
 
 Magnesium gilt als einer der wichtigsten Mineralstoffe, der dem Pferd über die tägliche Futterration zugeführt werden muss. Achtung: Die Versorgung über Heu, Gras und Getreide alleine reicht oft nicht aus! 
 Besonders Zuchtstuten, junge Pferde in Wachstum und Ausbildung sowie Sportpferde und ältere Pferde benötigen eine höhere Menge an Magnesium. 
 Ein Magnesiummangel macht sich im Blutbild erst bemerkbar, wenn die körpereigenen Reserven stark angegriffen sind. In Situationen mit einem erhöhten Bedarf wie im Alter, im Training und bei Zuchtstuten erweist sich eine vorbeugende Gabe als sinnvoll. 
 
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            <title type="text">Vitamine fürs Pferd</title>
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                                            Ein nicht vernachlässigbarer Baustein in der Fütterung unserer Pferde stellen die Vitamine dar.
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                   Vitamine in der Pferdefütterung   
 Ein nicht vernachlässigbarer Baustein in der Fütterung unserer Pferde stellen die Vitamine dar. Wo wir Menschen uns über das Jahr hinweg immer wieder vornehmen, mehr Obst und Gemüse „wegen der Vitamine“ zu essen, müssen wir bei der Zusammenstellung der Futterration für unsere Pferde schon mehr nachdenken, wie und wann wir die Zufuhr gegebenenfalls erhöhen können. Denn nur, wenn die Pferde ausreichend mit Vitaminen versorgt sind, bleiben sie gesund und können die Leistung erbringen, die wir von ihnen erwarten. 
   Definition Vitamine   
 Bei Vitaminen handelt es sich, wenn man in die Tiefen der Chemie eintaucht, um sogenannte organische Verbindungen – sprich Verbindungen, die auf Kohlenstoff basieren. In der Pferdefütterung reden wir von 14 relevanten Vitaminen. Dazu zählen Vitamin A, C, D, E und K, die Vitamine B1, B2, B6 und B12 sowie Biotin, Nicotinsäure, Pantothensäure, Folsäure, und Cholin. Diese wiederum lassen sich in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine unterteilen. Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen 
 
 Vitamin A 
 Vitamin D 
 Vitamin E und 
 Vitamin K. 
 
  Die fettlöslichen Vitamine kann der Organismus der Pferde nicht selbst bilden, weshalb sie in ausreichender Menge über das Futter zugeführt werden müssen. Als fettlöslich werden sie deshalb bezeichnet, da sie nur mit Hilfe des Transportmittels Fett vom Körper verwertet und eben nicht durch Wasser „aufgelöst“ werden können. 
 Die restlichen, wasserlöslichen, Vitamine wie beispielsweise die B-Vitamine sowie das Vitamin C können die Pferde selbst im Körper herstellen. Der Organismus transportiert sie in wässrigen Lösungen, weshalb sie vermehrt im Blut, aber auch in den Zellzwischenräumen, vorzufinden sind. 
   Die Aufgaben der Vitamine im Pferdekörper   
 Ebenso wie bei uns Menschen sind die Vitamine auch für die Pferde lebensnotwendig.  Zu ihren Hauptaufgaben gehören u. A. 
 
 die Aufrechterhaltung verschiedener Stoffwechselvorgänge 
 die Gewährleistung der Leistungsfähigkeit 
 die Unterstützung des Wachstums und der Fortpflanzungsfähigkeit 
 der Erhalt der Lebensqualität des Pferdes in sämtlichen Einsatzbereichen 
 
  All jene Bereiche können nur dann reibungslos funktionieren, wenn der Bedarf an allen Vitaminen gedeckt ist. Dieser unterscheidet sich je nach 
 
 Nutzung des Pferdes (Freizeitpferd, Sportler oder Zuchtpferd) 
 Alter (im Wachstum, ausgewachsen oder Senior) 
 Jahreszeit 
 Gesundheitszustand 
 
   Der Vitaminbedarf bei Pferden   
 Hat ein gesundes Freizeitpferd im Frühjahr / Sommer Zugang zu frischem Gras, kann man davon ausgehen, dass sich sein Vitaminhaushalt im Gleichgewicht befindet. Steht ihm ansonsten qualitativ hochwertiges Heu zur Verfügung, sind das gute Voraussetzungen für eine ausreichende Vitaminversorgung. Ergänzt durch ein adäquates Mineralfutter sind die Pferde sehr gut aufgestellt. Steigt die körperliche Belastung beispielsweise durch den Einsatz im Sport oder in der Zucht, so sollte die Vitaminzufuhr allerdings erhöht werden. 
 Dies geschieht am besten mit Hilfe eines auf das jeweilige Einsatzgebiet angepassten, hochwertigen Mineralfutters. Junge Pferde im Wachstum sowie Senioren haben ebenfalls einen erhöhten Bedarf an Vitaminen, weshalb auch sie mit speziellen, auf ihr Alter angepassten Futterzusätzen versorgt werden sollten. Einen weiteren Ausnahmefall bilden kranke Pferde und Pferde in der Rekonvaleszenz. 
 Hier sollten sich die Besitzer am besten mit dem behandelnden Tierarzt absprechen, damit gerade diese Kandidaten nicht zusätzlich in einen Mangel abrutschen. Zudem unterstützen zusätzliche Vitamine ja auch die Genesung! 
 
 INFO TO GO – Vitamine fürs Pferd: 
 Es gibt 14 in der Pferdefütterung wichtige Vitamine. Sie unterteilen sich in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine. 
 Vitamine sind auch für Pferde lebenswichtig, um die Stoffwechselvorgänge aufrecht zu erhalten. 
 Der Bedarf an Vitaminen unterscheidet sich je nach Einsatzgebiet, Alter, Jahreszeit und Gesundheitszustand. Je nachdem empfiehlt sich, ein entsprechendes Mineralfutter zuzufüttern. 
 
   Die Vitaminversorgung beim Pferd   
 Generell sollten unsere Pferde mit jedem der eingangs erwähnten Vitamine ausreichend versorgt sein. In der Folge wird jedes Vitamin mit seinen lebenswichtigen Funktionen kurz beleuchtet: 
  Vitamin A  
 
 besonders wichtig in der Trächtigkeit und der Laktation 
 Förderung der Fruchtbarkeit 
 wichtig zum Aufbau, Schutz und der Regeneration von Haut und Schleimhäuten 
 für stabile Knochen 
 Unterstützung der Immunabwehr 
 essentiell für das Sehvermögen 
 
   Vitamin D  
 
 reguliert den Kalzium- und Phosphorstoffwechsel 
 unterstützt Kalzium- und Phosphorabsorbtion aus dem Darm 
 steuert Kalzium- und Phosphorausscheidung über die Nieren 
 lenkt die Calcium- und Phosphoreinlagerung in das Skelett 
 
   Vitamin E  
 
 verbessert die Fließfähigkeit des Blutes 
 steigert die Leistungsfähigkeit 
 reguliert die Entwicklung und Funktion von Keimdrüsen 
 erhält die Stabilität der Muskelmembranen (besonders Herz- und Skelettmuskulatur) 
 wichtiges Antioxidans 
 
   Vitamin K  
 
 essentiell für die Blutgerinnung 
 für stabile Knochen 
 besonders wichtig im Wachstum 
 
   B-Vitamine, Biotin, Folsäure, Niacin und Pantothensäure sind alle gemeinsam nötig  
 
 im Kohlenhydrat-, Aminosäuren- und Fettsäurestoffwechsel 
 bei der Erregungsübertragung 
 beim Energieumsatz 
 
   Vitamin B 12  
 
 fördert die Blutbildung 
 unterstützt das Wachstum 
 
   Biotin  
 
 für intakte, belastbare Hufe 
 für ein glänzendes Fell und gesundes Langhaar 
 für eine strapazierfähige Haut 
 
   Folsäure, Niacin, Pantothensäure  
 
 ebenfalls wichtig für die Stoffwechselvorgänge, die die Haut und das Fell beeinflussen 
 für funktionierende Schleimhäute 
 
  Anhand dieses Überblicks lässt sich zum einen schnell erkennen, dass nur dann, wenn alle Vitamine ausreichend zur Verfügung stehen, sämtliche Funktionen im Organismus des Pferdes aufrechterhalten werden können. Zum anderen wird deutlich, dass Mängel im Bereich der Vitamine gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. 
   MASTERHORSE EXPERTENTIPP – die richtige Vitaminversorgung:   
 Um jedes Pferd in seiner jeweiligen Lebensphase und Umgebung optimal mit Vitaminen zu versorgen, haben wir unser Mineralfuttersortiment genau darauf ausgerichtet. Mit dem   MASTERHORSE JUNIOR   und dem   MASTERHORSE SENIOR   werden die Wachstumsphase und das Alter berücksichtigt. Das   MASTERHORSE BASIS   und   MASTERHORSE BASIS PLUS   versorgt die Freizeitpferde und Pferde bei leichter Arbeit optimal. 
 Das   MASTERHORSE SPORT   und   MASTERHORSE POWERSPORT   ist dagegen auf die Sportler unter den Pferden ausgerichtet.   MASTERHORSE WEIDE-BIGS   und   MASTERHORSE WINTER-BIGS   stellen die Versorgung von Weidepferden zu den unterschiedlichen Jahreszeiten sicher. Und mit dem   MASTERHORSE BASIS-MEATBOL   oder   MASTERHORSE BASIS-CORTOCARE   werden die Kandidaten mit empfindlichem Stoffwechsel bestmöglich mit Vitaminen versorgt. 
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            <title type="text">Vitamin E Mangel beim Pferd</title>
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                                            Ein Mangel an Vitamin E kann die Leistungsfähigkeit des Pferdes einschränken und die Gesundheit schädigen.
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                   Vitamin E - ist mein Pferd gut versorgt?   
  Vitamin E  schützt Zellen vor oxidativem Stress und unterstützt unter anderem die Funktion von Muskulatur, Herz und Immunsystem. Deshalb sollten Pferdebesitzer darauf achten, dass sie ihr Pferd ausreichend mit Vitamin E versorgen. Vor allem während sportlicher Belastung oder in den Wintermonaten ist die Vitamin-E-Versorgung häufig zu knapp.  Lesen Sie in diesem  MASTERHORSE -Expertentipp, wie Sie den Vitamin-E-Bedarf Ihres Pferdes abschätzen und über die Fütterung decken können. 
   Vitamin E beim Pferd - was bewirkt es?   
  Vitamin E , auch  Tocopherol  genannt, schützt die Membranen der Zellen vor Schäden. Bestimmte Sauerstoffverbindungen (freie Radikale) können die in Zellmembranen vorhandenen Fette angreifen (oxidieren) und stellen deshalb eine Gefahr für den Körper dar. Denn eine zerstörte Zellmembran bedeutet den Untergang der betroffenen Zelle. 
  Vitamin E  ist ein sogenannter Radikalfänger, der die freien Radikale umwandeln und damit unschädlich machen kann. Vor allem für die Muskulatur und das Herz ist Vitamin E deshalb besonders wichtig. Außerdem gehen Experten davon aus, dass Vitamin E einen großen Einfluss auf das Immunsystem hat und Entzündungen entgegenwirkt. 
 Der Körper des Pferdes kann Vitamin E, wie alle Vitamine, nicht selbst herstellen. Darum muss es immer in ausreichenden Mengen im Futter vorhanden sein, um den Bedarf des Pferdes zu decken und eine reibungslose Funktion aller Organe zu gewährleisten. 
   Die Symptome eines Vitamin-E-Mangels beim Pferd   
 Füttert man seinem Pferd dauerhaft zu wenig Vitamin E, hat das negative Folgen für seine Gesundheit. Durch Schäden an den Zellmembranen kommt es zu Gewebsschäden, die sich vor allem an der Muskulatur bemerkbar machen. Das Pferd ist weniger leistungsfähig und kann sogar sichtlich abbauen. Auch die Anfälligkeit für Infektionen kann steigen, da ein Vitamin-E-Mangel das Immunsystem negativ beeinflusst. 
 Fohlen können durch einen Vitamin-E-Mangel die Gelbfettkrankheit (Steatitis) entwickeln. Dabei kommt es zur Oxidation in den Fettreserven des Fohlens, die das Fett gelb erscheinen lässt. Das betrifft vor allem das Unterhautfettgewebe und ist sehr schmerzhaft. Die gute Nachricht: Durch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin E kann sich das Fohlen wieder erholen, sofern die Krankheit noch nicht weit fortgeschritten ist. 
 Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass unzureichend mit Vitamin E versorgte Pferde ein höheres Risiko haben, an der Equine Motor Neuron Disease (EMND) zu erkranken. Dabei kommt es zu Schäden an Nervenzellen, die die Muskulatur steuern. In der Folge baut sich die Muskulatur stark ab. Auffälligkeiten im Bewegungsablauf, Muskelzittern und Schwäche sind die Folge. Leider gilt die Krankheit bisher als unheilbar. 
   Die optimale Versorgung mit Vitamin E - wie hoch ist der Bedarf des Pferdes?   
 Wie hoch der Bedarf eines Pferdes an Vitamin E ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Die Empfehlungen zur Grundversorgung liegen bei rund 100mg Vitamin E pro 100kg Körpergewicht. Das entspricht 500mg Vitamin E bei einem 500kg schweren Pferd. 
 Durch sportliche Belastungen kann sich der Bedarf des Pferdes bereits verdoppeln oder verdreifachen. Bei Hochleistungspferden kann sogar eine bis zu viermal höhere Versorgung mit Vitamin E sinnvoll sein. Auch bei Zuchtstuten in der Hochträchtigkeit oder mit Fohlen bei Fuß ist der Bedarf erhöht. Vitamin E gelangt in die fettreiche Milch der Stute und steht dem Fohlen so in ausreichenden Mengen zur Verfügung, bis es selbst festes Futter frisst. 
 Auch Pferde, die sehr fettreiches Futter aufnehmen, sollten zusätzliche Gaben an Vitamin E erhalten. Zwar sind viele Pflanzenöle, wie Lein- oder Rapsöl, reich an Vitamin E. Ihr hoher Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren erhöht aber auch den Bedarf des Pferdes, da es ständig zu Oxidationsvorgängen im Öl kommt. Dadurch nimmt das Pferd vermehrt oxidierte Fettsäuren auf. Vitamin E als Radikalfänger bewirkt, dass diese keine Schäden im Körper anrichten. 
   Einem Mangel an Vitamin E beim Pferd vorbeugen   
 Um einem Vitamin-E-Mangel vorzubeugen, sollte man stets ein Auge auf die ausreichende Versorgung des Pferdes mit diesem essenziellen Nährstoff haben. Gras ist reich an Vitamin E. Deshalb ist die Gefahr eines Mangels bei Weidepferden ohne große sportliche Belastung eher unwahrscheinlich. Im Heu geht das Vitamin E durch die Lagerung jedoch weitgehend verloren. 
 In den Wintermonaten, bei begrenztem Weidegang oder bei Pferden, die grundsätzlich kein frisches Grün fressen dürfen, ist eine zusätzliche Versorgung mit Vitamin E deshalb unerlässlich. Auch Sportpferden sollte man immer ergänzend Vitamin E füttern, damit sie ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten können. 
 Neben Gras enthalten vor allem Sämereien und viele Pflanzenöle Vitamin E. Da sie jedoch sehr fettreich sind, können sie zwar den Mehrbedarf durch die Ölfütterung zum Teil abfangen, gleichzeitig jedoch nicht den Gesamtbedarf des Pferdes decken. Deshalb ist es unerlässlich Vitamin-E-arme Rationen mit Zusatzfuttermitteln zu ergänzen, die mit diesem essenziellen Nährstoff angereichert sind. 
 
 INFO TO GO - Vitamin E in der Pferdefütterung 
 Vitamin E gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und schützt Zellen vor Schäden durch freie Radikale. Vor allem Muskulatur, Herz und Immunsystem sind auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin E angewiesen, um optimal arbeiten zu können 
 Gras ist reich an Vitamin E, im Heu geht der Nährstoff aber während der Lagerung verloren. Deshalb ist es sinnvoll, zusätzlich Vitamin-E-reiche Produkte zu füttern, die den individuellen Bedarf des Pferdes decken. 
 Ein Vitamin-E-Mangel schränkt die Leistungsfähigkeit des Pferdes ein und kann seiner Gesundheit schaden. Pferdebesitzer sollten deshalb immer auf einen ausreichenden Gehalt an Vitamin E in der Fütterung achten. 
 
   Welche Auswirkungen hat eine Überdosierung von Vitamin E beim Pferd?   
 Vitamin E gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Anders als die wasserlöslichen Vitamine kann das Pferd es deshalb nicht einfach über die Nieren mit dem Urin ausscheiden. Stattdessen sind Leber und Fettgewebe dazu in der Lage, überschüssiges Vitamin E aus dem Futter zu speichern. 
 Das hat den Vorteil, dass das Pferd das Vitamin in Zeiten des Überflusses speichern und in kargen Zeiten davon zehren kann. Allerdings bergen fehlende Regulationsmechanismen auch immer das Risiko, dass ein deutliches Überangebot dem Körper Schaden zufügen kann. 
 Anders als bei den beiden anderen fettlöslichen Vitaminen A und D, toleriert der Körper des Pferdes eine Überversorgung mit Vitamin E aber sehr gut. Erst bei 20-fachen Überdosierungen sind nachteilige Effekte zu erwarten. Dennoch sollte man sich bei der Fütterung immer am individuellen Bedarf des Pferdes orientieren, um es möglichst optimal zu versorgen. 
   MASTERHORSE-Expertentipp: Berdarfsdeckend füttern   
 Um den Grundbedarf an Vitamin E zu decken, empfiehlt es sich zusätzlich zum Heu ein Mineralfutter zu füttern, das ausreichend mit Vitamin E angereichert ist. 
   MASTERHORSE BASIS   enthält alle wichtigen Mineralien und Spurenelemente, die im Heu zu knapp sein können und sichert so eine bedarfsdeckende Versorgung mit allen Nährstoffen. Haben Pferde durch Sport- oder Zuchteinsatz einen erhöhten Bedarf an Vitamin E, ist es sinnvoll speziell für das Einsatzgebiet entwickelte Produkte zu füttern, die zusätzlich den Mehrbedarf decken. 
 Speziell bei Sportpferden hat sich hier   MASTERHORSE MAG-E   bewährt, das neben Vitamin E auch das Extra an Magnesium enthält. Das beugt Muskelverspannungen vor und lässt das Pferd auch in stressigen Situationen die Nerven behalten. 
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                            <updated>2018-02-28T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Selen fürs Pferd</title>
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                                            Der Selenbedarf bei Pferden ist unterschiedlich. Schnell liegt ein Selendefizit oder eine „Selenvergiftung“ vor. Was ist bei der Futterration zu beachten?
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                   Selen fürs Pferd – wann liegt ein Selenmangel vor?    
  Selen  ist sicher eines der bekannteren Spurenelemente und den meisten Pferdehaltern ein Begriff. In vielen Ställen, Fütterungsforen und den Sozialen Medien wird das Thema „Selen fürs Pferd“ ausgiebig und teilweise auch sehr kontrovers diskutiert. Die Meinungen reichen von „Selen ist total giftig für Pferde und darf gar nicht im Pferdefutter sein“ bis „Jedes Pferd braucht täglich Selen“. Die Wahrheit liegt wie so oft irgendwo in der Mitte. Sicher ist, Deutschland gilt als Selenmangelgebiet und sowohl Gras als auch Getreide weisen nur geringe Mengen Selen auf. Somit ist eine Supplementierung über das Pferdefutter wichtig, um einen Selenmangel beim Pferd auszugleichen bzw. zu vermeiden. Welche Wirkung Selen beim Pferd hat, wie eine Über- und Unterversorgung festgestellt werden kann und wie eine bedarfsgerechte Dosierung aussieht, erfahren Sie in unserem neuen Expertentipp. 
   Selen im Pferdefutter    
 Je nach Bodentyp, Ausgangsgestein und Bodenbeschaffenheit sind die Selengehalte im Boden von Region zu Region verschieden. Sand-, Moor- und Granitverwitterungsböden weisen naturgemäß niedrige Gehalte auf. Ganz Deutschland ist Selenmangelgebiet und innerhalb Deutschlands nehmen die Gehalte im Boden und damit in Gras, Heu, Heulage aber auch Getreide von Norden nach Süden hin ab. Der tägliche Selenbedarf des Pferdes, der je nach Alter und körperlicher Beanspruchung von Pferd zu Pferd verschieden ist (Zuchtstuten, Hengste, Fohlen und wachsende Pferde sowie Sportpferde haben einen höheren täglichen Bedarf) kann somit nicht gedeckt werden. Wird die Selenzufuhr nicht an den individuellen Bedarf angepasst, kommt es schnell zu einer Unterversorgung. 
   Wozu benötigt das Pferd Selen – seine Aufgaben im Pferdekörper   
 Selen übernimmt im Pferdekörper ganz unterschiedliche Aufgaben. Eingebaut in verschiedene Proteine, die dann unter dem Begriff Selenoproteine zusammengefasst werden, ist es an unzähligen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Insgesamt gibt es rund dreißig unterschiedliche Selenoproteine im Säugetierorganismus. Einige dieser Selenoproteine sind Enzyme, die so genannten Selenoenzyme. Die bekanntesten Vertreter dieser Enzyme sind wohl die Glutathionperoxidasen (GPx). Diese Enzyme sind wichtige Radikalfänger und schützen den Körper vor aggressiven Sauerstoffverbindungen. 
   Exkurs: aggressive Sauerstoffverbindungen   
 Um die Bedeutung von Selen für das Pferd besser zu erläutern, wollen wir an dieser Stelle kurz das Thema aggressive bzw. reaktive Sauerstoffverbindungen anschneiden. Im Körper der Säugetiere entstehen diese reaktiven Verbindungen des Sauerstoffs unter anderem bei der Zellatmung und bei Entzündungsprozessen aber auch durch exogene Einflüsse wie z.B. Umweltgifte oder auch Strahlung. Die besser unter dem Begriff „freie Radikale“ bekannten Sauerstoffverbindungen sind für den Organismus schädlich. Der Körper ist in der Lage, eine gewisse Menge an freien Radikalen zu neutralisieren. Dafür besitzt er eine Reihe verschiedener Enzyme, Hormone und anderer Stoffe, die als Radikalfänger oder auch Antioxidanzien bezeichnet werden. Werden mehr freie Radikale gebildet als neutralisiert werden können, spricht man von oxidativem Stress. Dieser wird in Verbindung mit einer Reihe von Erkrankungen gebracht und ist maßgeblich am Alterungsprozess der Zellen beteiligt. Zu den Antioxidanzien zählen unter anderem die Enzyme Superoxiddismutase und die Glutathionperoxidasen, aber auch Vitamine wie beispielsweise Vitamin E und Vitamin C. Als Enzymbestandteile sind indirekt auch die Spurenelemente Mangan, Kupfer, Zink und insbesondere Selen wichtig für die Abwehr freier Radikale. 
 Neben den Glutathionperoxidasen ist Selen auch Bestandteil der Dejodinasen. Diese Enzyme aktivieren und deaktivieren die Schilddrüsenhormone. Sie haben im gesamten Körper eine zentrale Bedeutung und regulieren unter anderem den Energie- sowie den Proteinstoffwechsel und damit auch ganz entscheidend das Wachstum und die Bildung der Muskulatur. 
 
 INFO TO GO - Selen für Pferde 
 Selen ist ein essenzielles Spurenelement, das dem Pferd über die tägliche Futterration zugeführt werden muss. 
 Da die Schwelle zwischen Unter- und Überversorgung recht schmal ist, sollte der tägliche Bedarf eines Pferdes individuell ermittelt und an die körperliche Beanspruchung angepasst werden. 
 Besonders Zuchtstuten, Jungpferde im Wachstum sowie Sportpferde haben einen erhöhten Selenbedarf, was bei der Rationsgestaltung beachtet werden sollte. 
 
   Selenbedarf des Pferdes   
 Der tägliche Bedarf an Selen kann bei Pferden recht unterschiedlich ausfallen und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Nach den neuesten Empfehlungen der Gesellschaft für Ernährungsphysiologie (GfE) liegt der Grundbedarf erwachsener Pferde bei täglich etwa 0,01 mg Selen pro kg metabolischer Körpermasse (mg/kg 0,75 ). Für ein 600 kg schweres Pferd sind das etwa  1,2 mg Selen pro Tag . Für Sportpferde, Zuchtstuten, Fohlen sowie Jungpferde im Wachstum werden 0,015 mg/kg 0,75  empfohlen, was für ein 600 kg schweres Pferd rund  1,8 mg Selen pro Tag  ergibt. Der individuelle Bedarf sollte also für jedes Pferd gesondert ermittelt und auch an die aktuelle körperliche Beanspruchung angepasst werden. 
   Die tägliche Selenaufnahme mit einer typischen Heu-Getreide-Ration   
 Die Futterration wird häufig aus Heu oder Heulage als Raufutter sowie Getreide zur Energieaufwertung zusammengestellt. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist das eine absolut sinnvolle Ration. Allerdings sollte man auch immer die Versorgungslage mit Vitaminen und Mineralstoffen überprüfen, was wir im Folgenden am Beispiel des Spurenelements Selen tun wollen. Unsere Beispielration ist für ein Großpferd mit einem Gewicht von 600 kg Lebendgewicht und leichter Arbeitsbelastung bestimmt. Es bekommt 8 kg gutes, spät geschnittenes Heu sowie 2 kg Hafer. Mit dem Heu nimmt das Pferd pro Tag etwa 0,8 mg Selen auf, der Hafer liefert nochmal etwa 0,16 mg. Das ergibt eine Selenaufnahme von ca. 0,96 mg pro Tag. Wie oben bereits erwähnt, liegt der Bedarf bei etwa 1,2 mg. Die Ration weist demnach ein Defizit von 0,24 mg Selen auf. Das klingt im ersten Moment nach wenig und man könnte dazu neigen, dieses Defizit unter den Tisch fallen zu lassen. 0,24 mg sind aber im Bereich der Spurenelemente eine Menge, weshalb eine solche Ration unbedingt mit Hilfe eines ausbalancierten Mineralfutters ergänzt werden sollte, da sonst auf lange Sicht ein Selenmangel auftreten kann. 
   Symptome der Selenunterversorgung beim Pferd     
 Bei erwachsenen Pferden sind eindeutige Selen-Mangelerscheinungen nicht bekannt. Eine Selen-Unterversorgung kann aber zu einer Schwächung der Infektionsabwehr, allgemeiner Leistungsschwäche sowie zu einer Degeneration der Muskulatur führen. Da Selen durch seine Wirkung auf die Schilddrüsenhormone eine wichtige Rolle bei Wachstum und Entwicklung spielt, ist eine ausreichende Zufuhr bei Fohlen besonders wichtig. Dafür muss die Selenversorgung bei tragenden und laktierenden Stuten sichergestellt sein. Bei Fohlen, die nicht ausreichend mit Selen versorgt werden, können spezifische, degenerative Veränderungen an der Herz- und Skelettmuskulatur auftreten. Betroffene Fohlen haben Schwierigkeiten beim Stehen und Gehen und insbesondere beim Saugen. Die Überlebenschancen dieser Fohlen sind entsprechend schlecht. 
   Wann liegt ein Selenmangel beim Pferd vor – das Blutbild    
 Um den Versorgungsstatus von Selen beim Pferd zu untersuchen, ist ein Blutbild eine recht verlässliche Methode. Optimal ist es, wenn sich der Blut-Selenwert etwa im mittleren Bereich zwischen den beiden Referenzwerten bewegt. Der Referenzbereich reicht in der Regel von 100 bis 200 µg/l. Nähert er sich stark dem unteren oder dem oberen Referenzwert, sollte die tägliche Selenversorgung des Pferdes bereits angepasst werden. Denn wie bei vielen anderen Blutwerten auch, reagiert der Selenwert im Blut etwas verzögert, als der in der Muskulatur. Befindet sich der Blut-Selenwert noch im Normbereich, kann er in der Muskulatur bereits deutlich weiter verschoben sein. Indirekt können auch die Muskelwerte Creatinkinase (CK), Laktatdehydrogenase (LDH) sowie Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT) einen Hinweis auf einen Selenmangel geben. Sind diese Werte erhöht und kann kein anderer Grund dafür gefunden werden lohnt es sich, den Gehalt im Blut nachzuuntersuchen. Denn erhöhte Muskelwerte können auch die Folge eines Selenmangels sein. 
   Folgen einer Überversorgung mit Selen beim Pferd    
 Selen ist das Spurenelement, bei dem der Bereich zwischen Mangel und Überversorgung mit Abstand am geringsten ist. Da eine Überversorgung recht gravierende Folgen für das Pferd haben kann, sollte die Selenversorgung wirklich genau geprüft werden. Allerdings darf Selen deswegen nicht verteufelt werden; es ist ein essenzielles Spurenelement und damit für das Pferd lebenswichtig. Nur trifft eben hier der alte Spruch von Paracelsus „Allein die Dosis macht, ob ein Ding ein Gift ist oder nicht“ besonders gut zu. 
 Es gibt zwei verschiedene Arten von Selenvergiftungen beim Pferd. Eine  chronische Selenvergiftung  tritt dann auf, wenn über einen Zeitraum von mehreren Wochen erhöhte Selenmengen aufgenommen werden. Anzeichen für eine akute Selenvergiftung sind Haarverlust an Mähne und Schweif, Lahmheit sowie ringförmige Einschnürungen an den Hufen, denen im schlimmsten Fall ein Ausschuhen der Hornkapsel folgt. Grund dafür ist die „Kompatibilität“ von Selen mit Schwefel. Bei einer Überversorgung mit Selen verdrängt dieses Spurenelement den Schwefel in verschiedenen schwefelhaltigen Aminosäuren (Methionin, Cystin und Cystein). Da diese eine wichtige Rolle bei der Keratinbildung spielen, beeinträchtigt eine Überversorgung mit Selen auf lange Sicht die Qualität des Keratins und damit die Festigkeit des Horns. Eine chronische Selenvergiftung kommt in der Regel nur bei falscher Dosierung selenhaltiger Futtermittel vor. 
 Neben der chronischen Selenvergiftung tritt bei der Aufnahme von etwa 3 mg Selen pro kg Körpergewicht eine akute Selenvergiftung auf. Bei einem 600 kg-Pferd entspricht diese Angabe etwa 2 g Selen. Anzeichen hierfür sind starkes Schwitzen sowie Koliken. Eine akute Selenvergiftung tritt meistens dann auf, wenn ein Pferd unkontrolliert große Mengen eines selenhaltigen Futters frisst, beispielsweise dann, wenn es sich aus der Box befreit hat und sich über die Futtervorräte hermacht. Futtermittel, die hohe Gehalte an Vitaminen oder Spurenelementen aufweisen, sollten daher immer so aufbewahrt werden, dass die Pferde auch dann nicht drankommen, wenn sie unbeaufsichtigt im Stall herumlaufen. 
   Die richtige Dosierung von Selen fürs Pferd – Expertentipp    
 Wie bei allen anderen Vitaminen und Mineralstoffen gilt auch für Selen, dass die tägliche Zufuhr möglichst gut an den tatsächlichen Bedarf des Pferdes angepasst sein sollte. Natürlich ist es möglich, im Rahmen einer Blutuntersuchung den Versorgungsstatus zu überprüfen und einen eventuellen Mangel dann durch die kurweise Gabe eines hochdosierten Futterpräparates auszugleichen. Gesünder für den Pferdekörper ist es aber auf jeden Fall, die tägliche Ration so zu gestalten, dass es weder zu einem Mangel noch zu einer Überversorgung kommt. 
 
 Für ein Pferd in Ruhe oder leichter Arbeit reicht die Versorgung über ein gut ausbalanciertes Mineralfutter in der Regel aus. In der Beispielration wurde ohne Mineralfutter ein Selendefizit von rund 0,24 mg pro Tag festgestellt. Dieses Defizit deckt ein Mineralfutter wie beispielsweise   MASTERHORSE BASIS   problemlos ab. 
 Wichtig ist eine erhöhte Selenzufuhr besonders bei trächtigen und laktierenden Stuten sowie bei wachsenden Pferden. Für Zuchtstuten empfehlen sich generell Zusatzfuttermittel für Sportpferde wie das   MASTERHORSE SPORT  . Durch den leicht erhöhten Selengehalt versorgt es sowohl Sportpferde als auch Zuchtstuten und wachsende Pferde bedarfsgerecht mit allen wichtigen Nähr- und Vitalstoffen – auch mit Selen. 
 Für wachsende Pferde eignet sich besonders   MASTERHORSE JUNIOR  . Neben einem erhöhten Selengehalt sind hier auch die Gehalte aller anderen wichtigen Nähr- und Vitalstoffe an den Bedarf von Jungpferden im Wachstum angepasst. 
 Zum Zeitpunkt des Antrainierens kann auf das   MASTERHORSE SPORT   umgestellt werden. 
 Den höchsten Selenbedarf haben Sportpferde bzw. Pferde im Aufbautraining. Durch die erhöhte Muskelarbeit werden vermehrt Stoffwechselprodukte in Form von freien Radikalen gebildet. Für deren Neutralisation werden auch vermehrt Antioxidanzien benötigt.   MASTERHORSE TRAINING   deckt nicht nur den erhöhten Bedarf an Selen sondern liefert zusätzlich Vitamin E sowie die Aminosäure Lysin zur Unterstützung der Muskelbildung. 
 Wird bei einer Blutuntersuchung ein Selenmangel diagnostiziert, sollte dieser möglichst rasch mit Hilfe eines hochdosierten Selenpräparates ausgeglichen werden. Die  MASTERHORSE-SELEN-TABS  liefern Selen in einer gut verfügbaren Form und gleichen den Mangel schnell und zuverlässig aus. 
 Wird neben Selen auch ein Zinkmangel festgestellt ist es sinnvoll, ein Kombinationspräparat zu verabreichen.   MASTERHORSE SELEN-PRO   enthält neben Selen zusätzlich weitere wichtige Spurenelemente. 
 
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                            <updated>2016-09-14T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Mangan für das Pferd</title>
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                                            Das Spurenelement Mangan - nicht nur für Knorpel und Bindegewebe beim Pferd entscheidend.
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                   Mangan in der Pferdefütterung&amp;nbsp;- wichtig für Stoffwechselprozesse   
  Mangan  gehört zu den Spurenelementen, die in der Pferdefütterung etwas weniger im Vordergrund stehen. Meistens dreht sich alles um  Zink, Selen und Kupfer . Eigentlich zu Unrecht, denn Mangan ist an vielen wichtigen Stoffwechselprozessen des Pferdes beteiligt. 
  Mangan nimmt das Pferd hauptsächlich über Heu und Gras auf . Die Gehalte schwanken hier allerdings so stark, dass eine bedarfsgerechte Versorgung über das Grundfutter nicht immer gewährleistet werden kann. So wurden im Gras Mangangehalte von 20 bis 400 mg je kg Futtertrockensubstanz gemessen. Vor allem auf Sandböden oder Böden mit einem hohen pH-Wert (Kalkverwitterungsböden) muss mit niedrigen Mangangehalten im Gras und Heu gerechnet werden. Inzwischen enthalten die meisten Mineralfuttermittel sowie Müslis oder Kraftfutterpellets Mangan und tragen damit zur Manganversorgung des Pferdes bei. 
   Mangan – wichtig für den Gelenk- und Bindegewebsstoffwechsel des Pferdes   
 Den meisten Pferdehaltern ist  Mangan  für seine entscheidende Rolle in der Knorpelbildung bekannt. Das Spurenelement  steuert  die Funktion des  Enzyms „Glycosyltransferase“ , das vor allem für die körpereigene Bildung von  Chondroitinsulfat  benötigt wird. Chondroitin zählt zu den Glycosaminglykanen und &amp;nbsp;ist u.a. für die Bildung eines elastischen  Knorpels  und stabilen  Bindegewebes  mit verantwortlich. Durch die bedarfsgerechte Manganversorgung des Pferdes wird die Knorpelbildung und -regeneration aufrechterhalten. Deswegen sollte bei Jungpferden oder bei Pferden mit Gelenkproblemen auf eine ausreichende Manganzufuhr geachtet werden. 
   Mangan – für ein kräftiges Knochengerüst der Pferde   
 Mangan hat auch einen großen Einfluss auf die Stabilität des Knochengerüsts. Über 50 % des im Körper vorhandenen Mangans finden sich in den Knochen wieder. Es steuert die Aktivität der Knochenzellen (Osteoblasten und Osteoklasten) und unterstützt dadurch das Knochenwachstum und die Knochenfestigkeit. Ein Mangel an Mangan kann zu Fehlbildungen des Skeletts führen. Durch einen Manganmangel im Heu sind Jungpferde schnell mit Mangan unterversorgt. Veränderungen wie Kissing Spines, Gelenkchips oder Muskelprobleme können sich leicht entwickeln. 
   Mangan – wichtig für sportliche Leistung und Fruchtbarkeit des Pferdes    
 Für Sportpferde ist vor allem die Aktivität des Enzyms Pyruvatcarboxylase von besonderer Bedeutung. Dieses Enzym wird von Mangan aktiviert und fördert den Abbau von Milchsäure nach sportlicher Leistung. Die Erholungsphase verkürzt sich dadurch erheblich. Das Spurenelement ist auch Bestandteil der manganabhängigen Superoxiddismutase. Dieses Enzym ist eines der wirksamsten Antioxidanzien und schützt das Erbgut vor Zerstörung durch schädliche Sauerstoff-Moleküle. Bei hoher Leistung oder auch in Stresssituationen ist der Bedarf der manganhaltigen Superoxiddismutase erhöht.&amp;nbsp;Dauert dieser Zustand über einen längeren Zeitraum an, so besteht die Gefahr eines Manganmangels beim Pferd. Des Weiteren wird  Mangan  für diverse Vorgänge im  Fruchtbarkeitsgeschehen  benötigt und spielt eine bedeutende Rolle im  Mineral- und Fettstoffwechsel des Pferdes.  
 
 INFO TO GO 
 Der  Grundbedarf an Mangan  liegt bei etwa 485 mg je Großpferd (600 kg LG) und Tag. 
  Mangan  hat vielfältige Wirkungen im Organismus des Pferdes: Es ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt und vor allem für die  Knorpel- und Knochenbildung  wichtig. 
  Die Manganversorgung  über das Grundfutter ist nicht immer gewährleistet, ein Manganmangel kann sich daher schnell entwickeln. Eine bedarfsgerechte Versorgung über ein Mineralfutter ist empfehlenswert. 
 
   Mangan: Bedarf, Überschuss und Mangel beim Pferd   
   Der Manganbedarf des Pferdes   
 Laut den aktuellen „Empfehlungen zur Energie- und Nährstoffversorgung bei Pferden“ der Gesellschaft für Ernährungsphysiologie liegt der  Manganbedarf bei 4,0 - 4,5 mg je kg  metabolische  Lebendmasse  (mg/kg 0,75  LM). Ein  Großpferd mit 600 kg  Körpergewicht hat somit einen Manganbedarf von  485 - 545 mg pro Tag.  Als Faustregel für die Dosierung von Mangan kann man mit 100 mg pro 100 kg Körpergewicht rechnen. Für Jungpferde, tragende Stuten sowie Pferde im Stress wird der Bedarf und daher die Dosierung höher angesetzt; die Empfehlung liegt bei der doppelten Menge an Mangan im Vergleich zum Erhaltungsbedarf. 
   Manganüberschuss: kritisch für das Pferd?   
 Pferde sind gegenüber einem Manganüberschuss eher unempfindlich. Es gibt nur wenige Versuche hinsichtlich einer Überdosierung mit Mangan, als Höchstmenge je kg Trockensubstanz werden 400 mg angesehen. Bei 8 kg Heu wären das etwa 2.800 mg Mangan pro Tag. Bei sehr hohen Mangangehalten im Futter und folglich einer zu hohen Manganaufnahme wird in der Literatur von einem sekundären Eisenmangel und einer Beeinträchtigung des Phosphatstoffwechsels berichtet. 
   Manganmangel beim Pferd   
 Wie weit ein echter  Manganmangel  verbreitet ist, kann nur schwer gemessen werden. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Manganversorgung vor allem in Süddeutschland in vielen Fällen nicht ausreichend ist. Das große Blutbild gibt in der Regel nur Aufschluss über den Zink-, Selen- und Kupferstatus. Mangan wird leider selten standardmäßig untersucht. Je nach Labor gelten&amp;nbsp;Manganwerte unter 1,0 µg/l Blutserum als kritisch. Hier sollte die Manganversorgung genauer überprüft werden. 
   Manganmangel beim Pferd - die Symptome   
 Ein Manganmangel kann bei Stuten zu einem  unregelmäßigen Zyklus  führen. Bei Fohlen und wachsenden Pferden kommt es&amp;nbsp;zu Bewegungsstörungen, Skelettdeformationen und zu einem fehlerhaften Aufbau des Bindegewebes (u.a. Sehnen, Bänder und Gelenkknorpel). Bei erwachsenen Pferden sollte bei Knorpeldefekten, Symptomen wie Lahmheiten&amp;nbsp;oder Muskelverspannungen an eine ausreichende Manganversorgung gedacht werden. Vor allem der Muskelstoffwechsel verbraucht viel Mangan, bei einem Mangel laufen die Pferde steif und &quot;klemmig&quot;. Auch entzündliche Gelenkerkrankungen gehen oft mit einer unzureichenden Manganfütterung des Pferdes einher. Deswegen sollte man bei Gelenkproblemen dem Pferd ausreichend Mangan füttern. 
   Expertentipp - Manganmangel vorbeugen   
 Heu und Gras gehören eigentlich zu den manganreichen Futtermitteln. Doch sind die Gehalte im Heu sehr schwankend und der Bedarf kann vor allem bei Stress etc. nicht immer durch das Grundfutter gedeckt werden. Da  Mangan  eine wichtige Rolle in diversen Stoffwechselprozessen spielt, sollte das Spurenelement  regelmäßig über ein Zusatzfutter  zugeführt werden. So wird einem Manganmangel beim Pferd vorgebeugt. 
 
 
 Liegt ein isolierter  Manganmangel beim Pferd  vor, so hilft die Gabe eines hochkonzentrierten Mangan-Zusatzfuttermittels, den Mangel zu beheben. Je nach Schweregrad sollte so eine Kur über vier bis zwölf Wochen erfolgen. 
 
 
 In der Regel ist ein ausgewogenes Mineralfutter, wie zum Beispiel das     MASTERHORSE BASIS-PLUS    , ausreichend. 
 
 
 In vielen Fällen liegt kein reiner Mangan-, sondern ein  genereller Spurenelementmangel  vor. Hier hilft     MASTERHORSE SPUREN-KUR     die Spurenelement-Depots wieder aufzufüllen. Auch&amp;nbsp;in diesem&amp;nbsp;Fall&amp;nbsp;ist eine Kur über vier bis zwölf Wochen sinnvoll. Auch die prophylaktische Gabe zur Auffrischung der Spurenelement-Depots ist zweckmäßig.  Gerade im Herbst oder im Frühjahr ist eine Kur über vier Wochen sinnvoll.  
 
 Bei  Knorpeldefekten oder Gelenkproblemen  sollte ein Zusatzfuttermittel mit  Mangan  gewählt werden (z.B.     MASTERHORSE REPAR G    ). So werden Knorpelregeneration und Bindegewebsfestigkeit zusätzlich durch eine ausreichende Manganzufuhr unterstützt. Eine längerfristige Gabe ist empfehlenswert. Dieses Zusatzfuttermittel enthält neben Mangan wertvolle Vitalstoffe für eine optimale Bildung von Gelenkschmiere, Ernährung des Gelenkknorpels sowie zum Aufbau regenerationsfördernder Enzyme. 
 
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                            <updated>2015-10-27T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Zink, Selen, Mangan fürs Pferd!</title>
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                                            Der Körper benötigt jeden Tag nur wenige Milligramm der Spurenelemente, ohne diese würde der Stoffwechsel aber nicht funktionieren. Die wichtigsten Spurenelemente sind Selen, Zink, Mangan, Kupfer, Eisen und Jod. 
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                   Selen-, Zink- oder Manganmangel beim Pferd   
  &quot;Mein Pferd hat einen Selenmangel&quot;, das hören wir fast täglich in unseren MASTERHORSE-Beratungsgesprächen. Auch ein  Zinkmangel  macht den Pferdebesitzern häufig Sorgen. In den letzten Jahren werden vermehrt Spurenelement-Mangelerscheinungen diagnostiziert.    
   Was ist die Ursache eines Mangels an Spurenelementen?   
  Süddeutschland gehört zu den Selenmangelgebieten, aber auch die sandigen und moorigen Böden Norddeutschlands sind arm an Selen. Fehlt den Böden Selen, so führt das auch zu niedrigen Gehalten im Grundfutter. Durch veränderte Anbau- und Erntebedingungen sinken nicht nur die Selengehalte, sondern auch die Menge an Zink, Mangan und anderen Spurenelementen geht im Grundfutter sowie im Getreide zurück.  Eine bedarfsgerechte Versorgung von Pferden mit Spurenelementen über die klassische Heu- und Hafer-Ration ist meist nicht mehr möglich.  Weitere Ursachen sind die veränderten Leistungs- und Haltungsbedingungen der Pferde. Vor allem Sportpferde müssen in kurzer Zeit hohe Leistungen erbringen. Das führt zu einem sprunghaften Anstieg des Bedarfs an Energie, Vitaminen und auch Spurenelementen (vor allem Selen). Umweltgifte oder eine falsche Fütterung (Energie- und Eiweißüberversorgung) führen beim Pferd häufig zu einer vermehrten Leberbelastung. Für die Entgiftungsfunktion sind zinkabhängige Enzyme notwendig. Müssen viele Giftstoffe neutralisiert werden, erhöht sich der Zinkbedarf beim Pferd.  
   Selenmangel, Zinkmangel oder fehlendes Mangan - Welche Funktionen übernehmen Spurenelemente beim Pferd?   
  Pferde benötigen&amp;nbsp;täglich nur wenige Milligramm&amp;nbsp;an Spurenelementen. Besteht ein Mangel kann es zu deutlichen Stoffwechselproblemen kommen. Die wichtigsten Spurenelemente sind Selen, Zink, Mangan, Kupfer, Eisen und Jod. Diese sind unter anderem Bestandteil von Enzymen und übernehmen wichtige Funktionen im Kohlenhydrat-, Energie- und Fettstoffwechsel.  
  Die wichtigsten Spurenelemente beim Pferd  
 
   Selen  gehört zu den Antioxidantien und schützt Zellen vor Zerstörung durch aggressive Sauerstoffradikale. Ein  Selenmangel  führt bei Pferden u.a. zu Schädigungen der Muskulatur (Myopathien).  
   Zink  ist bekannt für seine Funktion in der Haut, im Immunsystem und in der Leber. Ein   Zinkmangel bei Pferden   führt u.a. zu schuppiger Haut, Ekzem, Mauke, schlechter Wundheilung, erhöhter&amp;nbsp;Anfälligkeit für Infekte&amp;nbsp;oder einer verminderten Entgiftungsleistung der Pferdeleber.  
   Mangan  wird vor allem für den Muskelstoffwechsel und bei der Knorpelbildung benötigt. Ein  Manganmangel beim Pferd  zeigt sich durch Muskelverspannungen und Gelenkprobleme.  
   Eisen  wird für die Blutbildung benötigt und ist damit für den Sauerstofftransport mitverantwortlich.  Erhöhter Bedarf  besteht bei Sportpferden und nach Blutverlusten.  
   Kupfer  ist an der Knorpelbildung und Pigmentierung der Haut beteiligt. Ein  Mangel  führt zu Gelenkproblemen und zeigt sich in der so genannten Kupferbrille sowie anderen Pigmentstörungen.  
   Jod  ist Grundbaustein des Schilddrüsenhormons Thyroxin. Fehlt Jod, so sind Stoffwechselstörungen und Kropfbildung die Folge.  
 
   Pferde richtig füttern bei Selen-, Zink- und Manganmangel    
  Liegt&amp;nbsp;ein  reiner Selenmangel  vor,&amp;nbsp;ist es sinnvoll das Depot mit&amp;nbsp;Hilfe spezieller&amp;nbsp;Selen-Präparaten, wie z.B. den   MASTERHORSE SELEN-TABS  , wieder aufzufüllen. Analog dazu kann man bei einem  Zink- oder Manganmangel  verfahren. Sehr häufig liegt gleichzeitig ein Mangel von&amp;nbsp; mehreren Spurenelementen vor.  Das Pferd ist matt, das Fell glanzlos und die Leistungsbereitschaft sinkt. In so einem Fall wäre eine mindestens 30-tägige Gabe von hochkonzentrierten Spurenelement-Präparaten, wie die    MASTERHORSE SPUREN-KUR   , empfehlenswert. Bei längerfristiger Gabe kann die Fütterungsmenge halbiert werden. Bei deutlichen Mangelerscheinungen kann für 2 Wochen die doppelte Menge verabreicht werden. Um langfristig einem Mangel vorzubeugen, muss die tägliche Futterration des Pferdes optimiert werden. Wichtig ist eine bedarfsgerechte Ergänzung mit Spurenelementen,&amp;nbsp;Mineralstoffen und Vitaminen. Dies kann über ein   hochwertiges Mineralfutter   wie z. B.&amp;nbsp;    MASTERHORSE BASIS-PLUS      in Kombination  mit einem Spurenelement-Präparat erfolgen.  
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