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    <updated>2026-10-16T03:29:36+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Leberwerte im Blutbild beim Pferd</title>
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                                            Hier geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über die verschiedenen Leber-Laborwerte, die in der Regel standardmäßig im großen Pferdeprofil analysiert werden
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                 In diesem kurzen Beitrag geben wir Euch einen kleinen Überblick über die verschiedenen Leber-Laborwerte, die in der Regel standardmäßig im großen Pferdeprofil analysiert werden. Die meisten Parameter müssen im Zusammenhang mit anderen Werten gesehen werden. Auch der klinische Zustand des Pferdes spielt eine wichtige Rolle bei der richtigen Interpretation des Blutbildes. 
 Was kann alles zu erhöhten Leberwerten im Blutbild führen? 
 
 Aufnahme von Giftpflanzen (z.B. Herbstzeitlose) oder Giftstoffen (z.B. Schimmel, Mykotoxine) über das Futter 
 Parasitenbefall 
 virale oder bakterielle Infekte 
 zu energie- und eiweißreiche Rationen --&amp;gt; Übergewicht 
 ein Umkippen der Darmflora 
 
  ɤ-GT oder GGT – Die Gamma-Glutamyltransferasen 
 GGTs sind Enzyme des Aminosäuren-Stoffwechsels, die überwiegend in der Leber vorkommen. Es handelt sich um einen sehr sensiblen Leberwert, der schnell bei einer akuten Leberüberlastung freigesetzt wird. Leicht erhöhte Werte weisen Pferde mit EMS, dicke Pferde oder überfütterte Tiere auf. Erhöhte GGTS können auf eine Virushepatitis, einen Gallenstau (z.B. bei Koliken) oder eine Pankreatitis hindeuten. Bei chronischen Leberproblemen sind die GGTs oft die einzig erhöhten Leberparameter. Stark erhöhte Werte können grundsätzlich ein Zeichen für eine Überlastung des Leber- und Gallensystems sein. 
 AST - Aspartat-Aminotransferasen 
 Die ASTs sind an Ab- und Umbauprozessen von Eiweißbausteinen beteiligt. Sie befinden sich in der Leber aber auch in der Muskulatur, den Nieren oder der Lunge. Daher handelt es sich nicht um einen rein spezifischen Leberwert, die AST muss deswegen immer im Zusammenhang mit anderen Laborparametern gesehen werden! So ist der Wert beispielsweise nach einem intensiven Training oft erhöht. Erhöhte Werte können aber auch ein Hinweis auf geschädigte Leberzellen, eine Vergiftung, eine Entzündung der Leber oder der Gallenwege sein. 
 GLDH – Die Glutamatdehydrogenasen 
 Diese leberspezifischen Enzyme weisen auf eine Schädigung der Leberzellen hin. Erhöhte GLDHs können ein Anzeichen für aufsteigende Infekte, z.B. aus dem Dünndarm, sein. Ein Anstieg des Blutspiegels ist ein Indiz für ein akutes bzw. fortschreitendes Leberproblem. Gründe für erhöhte Werte können Vergiftungen, Gallenstau oder Leberzirrhose sein. 
 ALP/AP – Alkalische Phophatase 
 Das Stoffwechselenzym ist v.a. in den Zellen der Knochen, der Leber und der Gallenwege zu finden. Es kann Hinweise auf eine Überlastung bzw. Erkrankung der Leber, der Gallenwege oder Veränderungen im Knochenstoffwechsel liefern. 
 Bilirubin 
 Hierbei handelt es sich um ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Bilirubin ist verantwortlich für die typische Gelbfärbung bei Leberproblemen, diese tritt allerdings erst bei stark erhöhten Werten auf.  Es ist hauptsächlich bei akuten Lebererkrankungen erhöht. Man unterscheidet direktes und indirektes Bilirubin, meist wird das „Gesamt-Bilirubin“ bestimmt, welches allerdings eine geringere Aussagekraft hat. Erhöhte Werte können beispielsweise durch Giftpflanzen, Medikamente oder Störungen des Gallenflusses entstehen. Bilirubin steigt ebenfalls an, wenn Pferde hungern oder bei einer Hämolyse (u.a. Blutverlust). 
 Gesamteiweiß 
 Das Gesamteiweiß gibt Anhaltspunkte auf die Eiweißversorgung bzw. Störungen des Eiweißstoffwechsels. Bei einer Mangelernährung oder bei schweren Leberschäden ist der Wert zu niedrig. Des Weiteren führen Proteinverluste bei Nierenerkrankungen oder bei akuten Blutverlusten zu niedrigen Werten. Bei einer Leberzirrhose oder chronischen Infekten hingegen sind die Werte im Blut erhöht 
 Albumin 
 Albumin ist Bestandteil des Gesamteiweißes. Es transportiert u.a. fettlösliche Vitamine, Spurenelemente, Hormone und andere wasserunlösliche Stoffe. Des Weiteren dient es u.a. der Entgiftung und beeinflusst den Flüssigkeitshaushalt. Zu niedrige Gehalte sind ein Hinweis auf chronische Darmprobleme, Infekte und darauf, dass die Leber stark belastet ist. Durchfall, Kotwasser, Nierenerkrankungen und Leberentzündung führen ebenfalls zu niedrigen Werten. Bei niedrigen Albumingehalten steigt die Gefahr von Ödemen an. 
 Leberproblemen beim Pferd: Gezielt ergänzen 
 Kommen der behandelnde Therapeut bzw. Therapeutin zum Schluss, dass ein Leberproblem vorliegt, dann ist es sinnvoll das Pferd gezielt über die Fütterung zu unterstützen. In unserem &quot; Expertentipp Leber beim Pferd &quot; gehen wir detailliert auf die Fütterung eines Pferdes mit Leberproblemen ein. Seitens der Futterergänzung lohnt sich ein Blick in die Kräuterkiste. Denn  Mariendistel  und  Artischocke  sind die besten und beliebtesten Kräuter für die Leber. Sie sind reich an Bitterstoffen, regen dadurch den Gallenfluss an, unterstützen die Leberentgiftung und regen vor allem die Regeneration des Lebergewebes an.    MASTERHORSE HEPADURE   enthält Mariendistel, Artischocke, Fenchel und Petersilie und hat sich schon seit vielen Jahren zur Unterstützung der Leber bewährt. 
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                            <updated>2024-04-28T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Leber beim Pferd</title>
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                                            Falsches Futter, Medikamente und Pflanzengifte belasten die Leber beim Pferd. Unterstützen Sie die Leber - Expertentipps!
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                   Leber beim Pferd – Kraftwerk des Stoffwechsels   
 Die Leber ist eine Stellschraube für die Gesundheit und das Immunsystem unserer Pferde. Erhöhte Leberwerte im Blutbild sind heutzutage leider keine Seltenheit mehr. Ursache können zum Beispiel Fütterungsfehler und Grundfutter minderer Qualität sein oder Medikamentengaben. Ist die Leber überbelastet, können die Auswirkungen auf den Stoffwechsel und das Immunsystem des Pferdes fatal sein. Denn die Leber hat vielfältige Funktionen. Eine ihrer Hauptaufgaben ist es, die Abfallstoffe aus dem eigenen Stoffwechsel des Pferdes abzubauen. Leberprobleme werden häufig sehr spät erkannt, da das&amp;nbsp;Organ viel kompensieren kann und Störungen häufig schmerzlos und ohne eindeutige Symptome verlaufen. Eine Therapie zielt darauf ab, die Leistungsfähigkeit der  Leber des Pferdes  wieder zu erhöhen und die Regeneration des Lebergewebes zu unterstützen. 
   Die Leber des Pferdes - das Entgiftungsorgan   
 Die wichtigste Aufgabe der  Leber  ist das Entgiften, sowohl körpereigener Abbauprodukte als auch körperfremder Stoffe. Sie filtert und reinigt das Blut über den Pfortaderkreislauf. Die Pfortader ist eine Vene, in der sich das Blut aus Dünndarm, Dickdarm, Magen, Bauspeicheldrüse und Milz sammelt. Dieses Blut ist reich an Nährstoffen; es kann aber auch Rückstände aus Medikamenten, Giftpflanzen oder Stoffwechselabbauprodukten enthalten. In der Leber wird nun sortiert: Giftstoffe werden unschädlich gemacht und ausgeschieden; Nährstoffe werden weiterverarbeitet und dem Körper zur Verfügung gestellt. 
   Leberprobleme beim Pferd rechtzeitig erkennen   
 Die  Leber  hat eine sehr hohe Kapazität und ein enormes Regenerationspotential. Daher zeigen sich Probleme erst im fortgeschrittenen Stadium wenn 60-70 % der Funktionskapazität zerstört sind. Zeigt ein Pferd eines oder mehrere der folgenden unspezifischen Symptome, so sollte an ein Leberproblem gedacht werden: 
 
 deutlicher Leistungsabfall nach ungefähr 15-20 Minuten Arbeit 
 Gewichtsverlust 
 Lethargie 
 mangelnder Appetit 
 angespannter, hochgezogener Bauch 
 leichte, wiederkehrende Koliken 
 
 Eine Gelbfärbung der Schleimhäute und zentralnervöse Störungen treten erst auf, wenn die letzten Reserven der Leber beinahe erschöpft sind.&amp;nbsp; 
   Leber beim Pferd - Diagnose über das Blutbild   
 Erhöhte Leberwerte im Blutbild zeigen sich häufig erst im fortgeschrittenen Stadium, daher sollten auch leicht erhöhte Leberwerte im Blut ernst genommen werden. 
   Falsches Futter belastet die Leber beim Pferd   
 Die Verdauung des Pferdes ist auf die kontinuierliche Aufnahme kleiner, faserhaltiger, energie- und eiweißarmer Futtermengen eingestellt. Bekommt ein Pferd zu viel energie- und eiweißreiches Futter, muss es in kurzer Zeit zu hohe Mengen an Nährstoffen verarbeiten, damit gelangt die Leber häufig an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Zudem verlangen die Belastungen durch Umweltgifte, Medikamente und auch das vermehrte Aufkommen von Giftpflanzen (z.B. Jakobskreuzkraut) eine höhere Entgiftungsleistung. Sinkende Futterqualitäten wie schimmeliges Heu oder verpilztes Getreide belasten die Pferdeleber ebenfalls. Im schlimmsten Fall führen solch verdorbene Futtermittel zu einem Leberschaden beim Pferd. 
  Leber beim Pferd - Entgiftungsleistung durch Kräuter und andere Zusätze verbessern  
 Die Leber besitzt zum Glück eine sehr große Regenerationsfähigkeit. Eine wichtige Rolle spielt hierbei eine ausreichende Versorgung mit Zink. Das Spurenelement fördert nicht nur die Regeneration der Leberzellen, sondern es wird auch für die Ammoniakentgiftung benötigt. Nicht fehlen sollten in jeder Lebertherapie Kräuter wie Mariendistel und Artischocke. Die Artischocke ist reich an Cynarin, dieser Wirkstoff regt die Leberentgiftung und den Gallefluss an. Die Mariendistel enthält hohe Gehalte an Sylimarin. Dieser Wirkstoff ist antioxidativ, fördert die Regeneration von Leberzellen und regt auch die Produktion von Galle an. Vitaminähnliche Substanzen wie Cholin und Lecithin sind Bausteine der Leberzellen und unterstützen ihre Regeneration. Darüber hinaus sind die Aminosäuren Arginin und Methionin sinnvoll, um die Entgiftungsarbeit der Leber zu unterstützen. Eine Kombination aus Mariendistel, Artischocke und anderen leberschützenden Kräutern, wie dem Cholin und Lecithin sowie antioxidativen Vitaminen und Aminosäuren sind in dem Ergänzungsfutter   EQUIPUR-metabol   enthalten. 
   Expertentipp - Fütterung bei Leberproblemen   
 Die Leber des Pferdes muss in ihrer Regenerationsphase durch eine schonende Fütterung unterstützt werden. Die Basis dieser Fütterung sollte qualitativ hochwertiges Heu bilden, das mit kleinen Mengen an Kraftfutter pro Mahlzeit ergänzt wird. Hochwertige Biokatalysatoren, Aminosäuren, Kräuter, Vitamine, Spurenelemente und Antioxidantien schützen die Leber und fördern die schnelle Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten. Kleinere Mengen an hochwertigen Ölen, wie zum Beispiel   Leinöl   (50 – 60 ml bei 600 kg Lebendmasse) sind sinnvoll, da sie reich an ungesättigten Fettsäuren sind, die eine entzündungshemmende Wirkung haben. Viele Leberenzyme benötigen Zink. Durch einen ausreichenden Zink-Gehalt im Futter wird ihre Aktivität garantiert  (   MASTERHORSE ZINK-PRO  ). Neben einer Futterumstellung auf eine eiweiß- und fettarme Ration sind Kräuter wie Mariendistel und Artischocke ein wertvoller Bestandteil in der Futterration. So kann&amp;nbsp;  MASTERHORSE MARI-KUR   über einen Zeitraum von fünf bis sieben Wochen gegeben werden. Im Anschluss ist eine längerfristige Gabe von (8 bis 12 Wochen)   MASTERHORSE-HEPADURE   sinnvoll. Beide Futtermittel können auch zur Leberstärkung nach Medikamentengaben oder Wurmkuren zugefüttert werden. Faule und triebige Pferde leiden ebenfalls oft an Leberproblemen. Hier ist der MASTERHORSE FLOTTMACHER eine sinnvolle Ergänzung. Das Zusatzfutter stärkt die Leber durch Kräuter und Lecithin, enthält leicht verdauliche Energie in Form von Reismehl und unterstützt die Futterverwertung. 
    
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                            <updated>2019-10-24T02:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Nieren beim Pferd</title>
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                                            Erhöhte Nierenwerte im Blutbild des Pferdes müssen sehr ernst genommen werden. Nieren beim Pferd entgiften...
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                  Die Nieren beim Pferd - eine beachtliche &quot;Filteranlage&quot;  
 Pferde haben genau wie Menschen zwei Nieren. Sie sind braunrot, ungefähr so groß wie eine Handfläche und ungleich geformt. Die linke Pferdeniere erinnert von ihrer Form an eine längliche Bohne. Sie liegt unter den Querfortsätzen der ersten Lendenwirbel. Die rechte Pferdeniere ist eher herzförmig. Sie liegt weiter vorne, unter den letzten Rippen. Die Nieren bilden als harnbereitende Organe zusammen mit den ableitenden Organen (Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre) die Harnorgane. Alle zusammen dienen der Ausscheidung von Abfall- bzw. Abbauprodukten aus dem Stoffwechsel des Pferdes sowie solcher Stoffe, die in zu großer Menge vom Organismus aufgenommen wurden. Darüber hinaus regulieren sie den Salz- und Wasserhaushalt beim Pferd. Die Harnorgane sind damit hauptverantwortlich für die Zusammensetzung des Blutes und der Extrazellularflüssigkeit. Zudem werden in den Nieren wichtige Hormone gebildet, wie zum Beispiel Renin und Erythropoetin. 
  Anatomie der Pferdeniere  
 Die Niere setzt sich hauptsächlich aus Nierenmark und Nierenrinde zusammen, die von der Nierenkapsel umschlossen werden. Die winzigen Arbeitseinheiten der Niere bezeichnet man als Nephrone – davon gibt es pro Niere mehr als eine Million.Die Nephrone kümmern sich, vereinfacht gesagt, um die Bildung des Urins. Der Harn sammelt sich dann im Nierenbecken, das ist ein Hohlraum im Inneren des Organs. Von dort fließt der Urin über den Harnleiter in die Blase ab. 
  Die Nieren beim Pferd: Funktion  
 Die Hauptaufgabe der Nieren ist wie bereits erwähnt die Harnbildung. Dies ist ein kombinierter Vorgang aus Filtration, Sekretion und Resorption. 
 Bei der  Filtration  fließt aus den feinen Blutgefäßen Wasser in die Filtereinheit der Nieren. Zusammen mit dem Wasser werden Stoffwechselabbauprodukte, Schadstoffe, etc. aus dem Blut gefiltert. Diese Lösung bezeichnet man als Primärharn. Ein ausgewachsenes Großpferd bildet pro Tag etwa 550 Liter Primärharn. Durch die Filtration werden bereits die meisten Stoffwechselendprodukte aus dem Blut entfernt. Es gibt aber auch andere harnpflichtige Substanzen, die nicht aus dem Blut gefiltert, sondern aktiv in den Nierenfilter abgesondert werden. Hierzu zählen beispielsweise Kalium oder auch Abbauprodukte von Arzneimitteln. Diesen Vorgang bezeichnet man als  Sekretion . Im Primärharn befinden sich zunächst neben harnpflichtigen Stoffen auch solche, die dem Körper nicht entzogen werden dürfen. Diese werden im nächsten Schritt, der  Resorption , wieder aus dem Primärharn aufgenommen und dem Kreislauf zugeführt. Hierzu zählt auch ein Großteil des Wassers. Am Ende der Harnbildung sind aus den etwa 550 Litern Primärharn durch die Wasserresorption nur etwa 3 bis 10 Liter Endharn geworden.&amp;nbsp;Diese Harnmenge setzt ein Pferd in etwa pro Tag ab. 
 Symptome einer Nierenerkrankung 
 Bei Rittigkeitsproblemen und Verhaltensauffälligkeiten denkt kaum ein Reiter an Nierenprobleme. Sollte er aber, besonders, wenn ein früher gelassenes Pferd darüber hinaus plötzlich schreckhaft oder ängstlich wird. Denn die Giftstoffe, die von der kranken Niere nicht mehr vollständig abgebaut werden, können über den Blutkreislauf ins Gehirn gelangen und dort  Wahrnehmungsstörungen  auslösen. Weitere Anzeichen für solche Entgiftungsstörungen sind eine verspannte Muskulatur im Rücken- und Beckenbereich sowie ein Nachlassen der Leistungsbereitschaft. Das Fell riecht in manchen Fällen unangenehm nach Urin. Betroffene Pferde können zu angelaufenen Beinen neigen. Auch Ekzeme können ein Hinweis auf Probleme im Leber- und Nierenstoffwechsel sein. Akute Nierenentzündungen können unerkannt, aber auch sehr schmerzhaft verlaufen. Dann ähneln die Symptome häufig den einer Kolik. Das Pferd ist unruhig, krümmt seinen Rücken, vor allem beim Urinieren und geht vor Schmerzen klamm. Die Körpertemperatur kann erhöht sein, das Pferd trinkt mehr als sonst. Eitrige Nierentzündungen verlaufen oft in Schüben, in denen der Patient Fieber bekommt. Der Harn wird trübe und flockig, das Urinieren schmerzt sichtbar. Kommt es zum chronischen Nierenversagen, wird der Harnstoff nicht mehr vollständig abtransportiert. Da Harnstoff einen narkotisierenden Effekt hat, wirkt das Pferd müde und antriebslos. Es hat viel Durst, frisst aber schlecht. Pferde, die an chronischer Niereninsuffizienz leiden, sind oft sehr dünn, bekommen struppiges Fell und Ödeme. Eine weitere Begleiterscheinung kann Durchfall sein. Besonders vorsichtig sollte man auch bei den folgenden beiden Symptomen sein: 
  1.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   Veränderte Harnmenge  Ein gesundes Pferd uriniert etwa fünf bis acht Mal in 24 Stunden, dabei setzt es fünf bis 15 Liter Harn ab. Bei geschwächten oder entzündeten Nieren urinieren Pferde entweder ungewöhnlich viel oder ungewöhnlich wenig. Auch wenn sich die Farbe des Harns verändert, zum Beispiel weißlich oder dunkel wird, ist das ein Hinweis auf Probleme. Höchste Alarmbereitschaft ist angesagt, wenn ein Pferd gar keinen Harn mehr absetzen kann. Liegt das an  chronischem Nierenversagen , ist eine Rettung nicht mehr möglich. Ist an der so genannten Harnvergiftung aber ein Problem im Harnleiter schuld, kann eine Notoperation helfen. 
  2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   Erhöhte Nierenwerte beim Pferd  Eine  Harnuntersuchung  unter dem Mikroskop gibt wichtige Hinweise für die genaue Diagnose. So deuten weiße Blutkörperchen und viele Bakterien im trüben Urin auf eine eitrige Nierenentzündung hin. Bei der nicht eitrigen Nierentzündung findet man dagegen vermehrt Proteine. Schwimmen abgestorbene Zellen des Nierengewebes im Harn, ist das ein weiterer Beweis für eine Schädigung einer oder beider Nieren. Ist die Nierenfunktion schon stark beeinträchtigt, kann man das auch im  Blutbild  erkennen. Dann erhöht sich der Kreatininwert. Kreatinin ist ein Abbauprodukt des Muskelstoffwechsels. Zusätzlich deutet meist eine erhöhte Anzahl von Harnstoffmolekülen im Blut auf einen überlasteten Nierenstoffwechsel hin. 
  Was passiert, wenn Pferdenieren erkranken?  
 Zudem äußern sich Nierenprobleme beim Pferd häufig durch ein struppiges, stumpfes Fell. Beim Auftreten dieser Symptome kann eine Blutuntersuchung nähere Hinweise auf den Zustand bzw. die Leistungsfähigkeit der Nieren geben. Blutwerte, die Informationen zum Zustand der Nieren geben können, sind die Harnstoff-, Elektrolyt- und Kreatininwerte. 
  Harnstoff  ist ein Abbauprodukt aus dem Eiweißstoffwechsel. Die Nieren bauen den Harnstoff normalerweise fast vollständig ab, weshalb ein erhöhter Harnstoffwert im Blut ein Indiz für eine eingeschränkte Nierenfunktion sein kann. Da die Nieren hauptverantwortlich für die Regulierung des  Elektrolyt haushalts sind, spielen auch die Elektrolytwerte im Blut eine wichtige Rolle für die Diagnose eines Nierenproblems.  Kreatinin  ist ein Abbauprodukt aus dem Muskelstoffwechsel. Auch Kreatinin wir normalerweise fast vollständig von den Nieren aus dem Blut gefiltert und über den Harn ausgeschieden. Der Blutplasmaspiegel hängt von verschiedenen Faktoren ab. Neben Alter und Geschlecht spielt auch die Gesamtmuskelmasse sowie die körperliche Belastung eine entscheidende Rolle. Im Blut steigt der Kreatininwert gegenüber dem individuellen Normalwert eines Tieres erst dann an, wenn die Nierenfunktion bereits zu etwa 50 % eingeschränkt ist. Erhöhte Kreatininwerte im Blut sind daher ein Zeichen für eine gravierende Schädigung der Nieren. 
 Ein frühzeitiges Erkennen von Nierenproblemen beim Pferd ist deshalb so wichtig, weil einmal geschädigte Nierenzellen sich nicht wieder regenerieren können. Ein Pferd mit einer chronischen Nierenerkrankung kann nicht geheilt werden und benötigt für den Rest seines Lebens besondere Aufmerksamkeit was Haltung und Fütterung anbelangt. 
 
 INFO TO GO – Um die Nieren beim Pferd gesund zu erhalten und in ihrer Funktion zu unterstützen, sollte man einige Punkte bei der Haltung und der Fütterung beachten: 
 Stellen Sie eine ausreichende Wasserversorgung sicher! Pferde sollten 24 Stunden Zugang zu frischem und sauberem Wasser haben. Bei Selbsttränken ist es wichtig, dass das Wasser nicht zu langsam läuft. Pferde sind in dieser Hinsicht recht ungeduldig und hören bei geringem Wasserfluss häufig zu früh auf zu saufen als wenn sie die Möglichkeit haben, aus einem Eimer zu trinken. 
 Achten Sie auf eine bedarfsgerechte Fütterung! Sowohl die Protein-, als auch die Mineralstoffgehalte sollten auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Pferdes angepasst sein. 
 Entfernen Sie Giftpflanzen von der Pferdeweide oder aus der Reichweite Ihres Pferdes. 
 Regelmäßige Kräuterkuren zur Unterstützung der Nierentätigkeit sorgen dafür, dass dieses wichtige Organ gesund bleibt. 
 
  Die Nieren beim Pferd gesund erhalten  
 Die Nieren werden bei jedem Pferd durch einen Eiweißüberschuss im Futter sowie durch die Aufnahme von Giftpflanzen oder Giftstoffen aus der Umwelt belastet. Häufig lösen Fehler im Futtermanagement Nierenprobleme aus. Um die Entgiftungsleistung der Nieren zu verbessern, macht es daher Sinn, dieses wichtige Organ auch beim gesunden Pferd zu unterstützen: Wichtig für eine optimale Nierenfunktion ist eine ausreichende Wasserzufuhr. Pferde nehmen - abhängig von der körperlichen Belastung und der Umgebungstemperatur - pro Tag zwischen 30 und 60 Liter Wasser auf. Liegt die Wasseraufnahme längerfristig unter diesem Bereich, kann dies zu einer Schädigung der Nieren führen. 
 Futterrationen mit einem sehr hohen Proteingehalt belasten die Nieren ebenfalls. Durch die große Menge an Harnstoff, die die Nieren aus dem Blut filtern müssen, wird das Nierengewebe stark beansprucht. Daher sollte der Eiweißgehalt in der Fütterung immer möglichst an den tatsächlichen Bedarf des Pferdes angepasst werden. Wichtig ist dabei auch, dass ausreichend hochwertiges Protein mit einem breiten Spektrum an Aminosäuren gegeben wird. Da häufig Lysin und Methionin in der Ration fehlen, ist eine Ergänzung mit diesen essenziellen Aminosäuren sehr sinnvoll und führt dazu, dass die übrigen Aminosäuren aus dem Grund- und Kraftfutter besser und effizienter verwertet werden können.   MASTERHORSE TRI-POWER-PLUS   oder   EQUIPUR-amino   werten die Futterration insbesondere während des Muskelaufbaus gezielt auf. 
 Auch die Aufnahme von Giftpflanzen kann die Nieren beim Pferd schädigen. Die Überprüfung der Weide auf Giftpflanzen ist sehr wichtig und sollte in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. 
 Nicht zuletzt sollte bei der Fütterung auch immer auf ein ausgewogenes Verhältnis von Mineralstoffen und Vitaminen geachtet werden. Neben weiteren Faktoren kann beispielsweise eine überhöhte Calcium-Aufnahme zur Bildung von Nieren- oder Blasensteinen führen. Die Gesamtration bestehend aus Heu, Stroh, ggf. Gras, Kraftfutter und Mineralfutter sollte daher ein Calcium-Phosphor-Verhältnis von nicht unter 1:1 und nicht über 3:1 aufweisen. 
 Neben einer direkt die Nieren betreffenden Erkrankung bzw. Störung können die Nieren aber auch durch andere Krankheiten sekundär betroffen sein. Eine solche Erkrankung ist zum Beispiel der Kreuzverschlag. Bei diesem „Massensterben“ an Muskelzellen geraten Zellbestandteile in den Blutkreislauf und so auch in die Nieren, was diese nachhaltig schädigt. Insbesondere die großen Myoglobin-Moleküle verstopfen nach und nach die „Filterporen“ im Nierengewebe, was zum Nierenversagen führt. Ein Kreuzverschlag ist relativ deutlich durch die dunkle Verfärbung des Harns zu erkennen, was durch den erhöhten Myoglobin-Gehalt zustande kommt. Bei einer schweren Verlaufsform des Kreuzverschlags kann das Pferd an Nierenversagen sterben. 
  Expertentipp: Nieren beim Pferd entschlacken bzw. entgiften  
 Zur Unterstützung der körpereigenen Entgiftungsfunktion hat sich seit vielen Jahren die Zufütterung von bestimmten Kräutern bewährt. Harntreibende Kräuter wie  Birke ,  Zinnkraut ,  Brennessel  oder  Löwenzahn  können kurweise über einen Zeitraum von ca. 3 Wochen unter das Futter gemischt werden. Sie bewirken eine erhöhte Wasserausscheidung, haben also eine durchspülende Wirkung (Wichtig: Achten Sie daher auf eine ausreichende Versorgung mit Trinkwasser!). Auf diese Weise können auch Giftstoffe in erhöhtem Maß ausgeschieden werden. Eine so genannte Durchspülungskur kann mehrmals pro Jahr durchgeführt werden und trägt nachhaltig zur Nierengesundheit bei.   MASTERHORSE HAEMOCLEAR   beinhaltet sieben aufeinander abgestimmte Kräuter, die sich für eine solche Kur optimal eignen. 
 Bei Pferden, die unter Nierenproblemen, wie z.B. chronischer Niereninsuffizienz leiden, hat sich das   EQUIPUR-renal   bestens bewährt. Die hochwertigen Bestandteile unterstützen die Nierenfunktion wirkungsvoll. Durch die resultierende Unterstützung der Herztätigkeit und des Kreislaufs wird die Lymphdrainage verbessert und somit angelaufenen Beinen und Ödemen vorgebeugt. 
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            <title type="text">Entgiftung beim Pferd</title>
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                                            Erfahren Sie, wie Sie die Funktion von Leber, Nieren und Darm Ihres Pferdes optimal durch eine Entgiftung unterstützen können.
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                   Sinnvolle Entgiftung beim Pferd – wenn der Stoffwechsel streikt   
 Das Thema „ Entgiften “ hat tatsächlich auch bei Pferden einen sehr hohen Stellenwert. Denn ebenso wie wir Menschen sind auch unsere Pferde Umwelteinflüssen ausgesetzt, die dem Organismus nicht unbedingt gut tun und dem Stoffwechsel sogar erheblich schaden können. Leber, Nieren, Darm, Lunge und Haut erbringen oft Höchstleistungen, um aufgenommene Schadstoffe wieder aus dem Körper zu schleusen. Nicht selten werden die Organe dabei selbst in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb erweist es sich als sinnvoll, vor allem Leber und Nieren regelmäßig in Form einer Entgiftungskur zu unterstützen. 
   Entgiftung beim Pferd – warum und wann ist diese erforderlich?    
 Eine gute Frage – denn eigentlich geht man ja davon aus, dass es in der Natur der entsprechenden Organe liegt, den Körper eigenständig von Schadstoffen zu entgiften. Doch die schädlichen Einflüsse aus der Umwelt überfordern Leber und Co oftmals. Konsequenz sollte es sein, die schädlichen Belastungen zu reduzieren und den Organen im Bedarfsfall mittels Kuren bei ihrer körpereigenen Entgiftung zu helfen. 
 Bei einem bereits leber- oder nierenerkrankten Pferd erweist sich eine Entgiftung stets als sinnvoll – allerdings bringt sie erst dann den gewünschten Erfolg, wenn man den Auslöser für die Beeinträchtigung oder die erhöhten Werte gefunden und eliminiert hat. Wie Sie Ihr Pferd im jeweiligen Krankheitsfall optimal unterstützen können, weiß Ihr behandelnder Tierarzt sicher am besten. 
 Über das Jahr verteilt gibt es aber auch für das gesunde Pferd immer wieder Situationen, in welchen sich eine Entgiftung als hilfreiche Stütze anbietet. Dabei handelt es sich zum einen ganz klar um den Fellwechsel im Herbst und im Frühjahr. Auch zu schnelle Futterumstellungen wie zu Beginn der Weidezeit können die Pferde oft nicht ohne weiteres verarbeiten. Unausgewogene Rationen, eine Zuviel an Kraftfutter, eine mindere Qualität der Futtermittel (Schimmelpilze oder Giftpflanzen) sowie Gras und Heu von sogenannten Hochleistungsweiden sollten vermieden werden. 
 Achtung auch bei Gärfuttermitteln: Heulagen, die oft ein zu hohes Maß an Säuren, Hefen, Keimen oder Schimmelpilzen enthalten, können den Organismus des Pferdes ebenso belasten wie zu säure- und bakterienüberladene Silage. Der Befall mit Parasiten oder eine lang andauernde Gabe von starken Medikamenten gehören ebenfalls zu den Faktoren, die Leber, Nieren und Darm in vielen Fällen stark und manchmal eben zu stark angreifen. Dementsprechend darf eine regelmäßige Unterstützung der Entgiftungsorgane nicht in Vergessenheit geraten. 
 
 INFO TO GO - Entgiftung beim Pferd 
 Schlechte Futterqualität, unausgewogene Futterrationen, Parasiten oder starke Medikamente – all diese Faktoren können die erfolgreiche Selbstentgiftung des Organismus erheblich beeinflussen. 
 Horn-, Haut- und Fellprobleme, anhaltender Leistungsabfall, schlechte Futterverwertung oder Übergewicht, wiederkehrende Mängel trotz Supplementierung und ein anhaltend schlechtes Immunsystem können auf die Notwendigkeit einer Entgiftung hindeuten. 
 Eine Entgiftung ist dann besonders erfolgreich, wenn möglichst alle Ursachen für die erhöhte Belastung des Organismus gefunden und eliminiert wurden. 
 
    Entgiftung über Leber, Nieren und Haut   
 Nehmen wir Leber, Nieren und Haut in Bezug auf eine Entgiftung einmal genauer unter die Lupe: 
  Die Entgiftung über die Leber  Bei der Leber handelt es sich um eine Drüse mit einer Vielzahl an Aufgaben. Unter anderem filtert und reinigt sie das Blut. Doch nicht immer schafft sie es, aufgenommene, giftige Stoffe wieder komplett auszuscheiden. Die Rückstände lagern sich dann in ihr ab und beeinträchtigen die Leistung auf Dauer stark. Die Leber gilt als sehr „leidensfähiges Organ“. In der Regel verspürt das Pferd erst dann Schmerzen, wenn die Leber 60 - 70% geschädigt ist. Die Symptome einer geschädigten Leber sind häufig unspezifisch, wie Leistungsabfall bereits nach 15 bis 20 Minuten Belastung, Müdigkeit, Inappetenz, Gewichtsverlust, unnormale Körpertemperaturen, leichte, wiederkehrende Koliken oder Durchfälle. So werden Leberleiden in vielen Fällen erst sehr spät entdeckt. Doch hier hat die Leber das sprichwörtliche Glück im Unglück; sie verfügt über eine erstaunliche Regenerationsfähigkeit. Wenn man Erkrankungen frühzeitig erkennt, ist eine vollständige Regeneration möglich.   Die Entgiftung über die Nieren  Auch die Nieren sind Multifunktionsorgane. Zu ihrer Hauptaufgabe – der Harnbildung – gehört auch die Entgiftung. Wie alle Säugetiere besitzt auch das Pferd zwei Nieren, die Schädigungen gegenseitig kompensieren können. Deshalb sind nicht alle Nierenerkrankungen mit nachweisbaren Leistungsbeeinträchtigungen verbunden. Doch ein falsches Fütterungsmanagement (z.B. zu proteinhaltiges Futter) können auch die Nieren über einen langen Zeitraum nicht ausgleichen. Daraus möglicherweise resultierende, unspezifische Symptome wie angelaufene Beine, übermäßiges Trinken, zu viel oder zu wenig Harnabsatz, Fressunlust, Trägheit oder stumpfes, struppiges Fell zeigen sich oft nur schwach. Hier heißt es: Wachsam sein! Denn im Gegensatz zur Leber regenerieren sich einmal geschädigte Nierenzellen nicht mehr. Regelmäßige – auch prophylaktische – entwässernd wirkende Kräuterkuren regen die Nierenfunktion an, entlasten den Stoffwechsel und tragen so zur Gesunderhaltung der Nieren bei.   Die Entgiftung über die Haut  Die Haut ist das größte Organ des Pferdes. Als äußere Hülle schützt sie auch vor schädlichen Umwelteinflüssen. Eine ihrer Aufgaben ist es, Stoffwechselprodukte und Giftstoffe auszuscheiden. Damit greift sie den Nieren und der Leber bei der Entgiftung tatkräftig unter die Arme. Aber auch sie kommt zeitweise an ihre Grenzen. Anzeichen für eine Überlastung können Ekzeme, Mauke, Haarausfall, Schuppen oder Juckreiz sein. Durch die Wahl des richtigen Futters können Sie den Hautstoffwechsel gezielt fördern und die Genesung der Haut erfolgreich unterstützen. 
   Symptome, die auf die Notwendigkeit einer Entgiftung des Pferdes hindeuten   
 „Vorsicht ist besser als Nachsicht!“ Oft verraten schon kleine Anzeichen, dass Leber, Niere und Haut an ihre Grenzen kommen könnten. Achten Sie auf Horn-, Haut- und Fellprobleme wie Pilz, Mauke, stumpfes, brüchiges Fell oder ein schlechtes Hufwachstum. Anhaltender Leistungsabfall, schlechte Futterverwertung oder Übergewicht, wiederkehrende Mängel trotz Supplementierung und ein über längere Zeit schlechtes Immunsystem können gegebenenfalls mit einer Entgiftung positiv beeinflusst werden. 
   Die optimale Fütterung – MASTERHORSE-Expertentipp   
 Die Grundlage für eine Stoffwechselkur für Pferde bilden hochwertiges Heu, nicht zu große Mengen an Kraftfutter und eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen. Leber, Niere und Haut können wie folgt unterstützt werden: 
 
  Die Leber entgiften  Regelmäßige Kräuterkuren mit   MASTERHORSE HEPADURE   können einen wertvollen Beitrag zur Gesunderhaltung der Leber beim Pferd leisten. Dabei handelt es sich um eine naturbelassene Mischung aus vier naturreinen Kräutern (Mariendistelfrüchte, Artischockenblätter, Fenchelfrüchte und Petersilienkraut), die den Leberstoffwechsel des Pferdes wirkungsvoll unterstützen sowie den Gallenfluss und die Entgiftung des gesamten Organismus anregen. Auf diese Weise werden vermehrt Giftstoffe aus dem Körper transportiert und der gesamte Stoffwechsel des Pferdes entlastet.   
 
 
  Die Nieren durchspülen  Können die Nieren die Entgiftung des Organismus nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ausüben, wird früher oder später der gesamte Organismus geschädigt.   MASTERHORSE HAEMOCLEAR   ist eine naturreine Mischung bewährter Kräuter, die ganz gezielt die Nierentätigkeit der Pferde unterstützt und bei regelmäßiger Anwendung dafür sorgt, dass diese wichtigen Organe gesund bleiben. Es beinhaltet sieben naturreine Kräuter (Birkenblätter, Brennnesselkraut, Löwenzahn, Walnussblätter, Wacholder und Zinnkraut). Eine Durchspülungskur ist mehrmals im Jahr über einen Zeitraum von etwa drei Wochen empfehlenswert. Entscheidend für den Erfolg einer Entwässerung ist, dass das Pferd in dieser Zeit ausreichend Trinkwasser zur Verfügung hat.   
 
 
  Die Haut entlasten  Wie bereits erwähnt, wird auch die Haut oft in Mitleidenschaft gezogen. Hier hilft   MASTERHORSE REPAR H  . Die enthaltenen Kräuter (u. A. Brennnessel, Kamille, Mariendistel, Schafgarbe und Ringelblume) erhöhen darüber hinaus die Entgiftungsfunktion von Leber und Nieren und unterstützen dadurch wirkungsvoll den Hautstoffwechsel. Dazu liefert das Ergänzungsfuttermittel Nährstoffe, welche zur Regeneration der Pferdehaut beitragen. Hochkonzentrierte Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitalstoffe halten die Haut des Pferdes elastisch und widerstandsfähig.   
 
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            <title type="text">Leberentgiftung beim Pferd</title>
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                   Entgiftung beim Pferd - eine Frühjahrskur bringt Leber und Darm wieder in Schwung   
 Im Frühjahr leistet der Pferdekörper Schwerstarbeit. Der Fellwechsel läuft auf Hochtouren und bald steht mit der Weidesaison ein Futterwechsel an. 
 Jetzt ist es an der Zeit, sich um die Entgiftung des Pferdes zu kümmern. Die Leber spielt dabei eine Schlüsselrolle. Sie ist das Zentralorgan für die Lebenskräfte und sorgt dafür, dass der Stoffwechsel so richtig rund läuft. Lesen Sie, wie es zu Problemen mit der Leber des Pferdes kommt, welcher Zusammenhang&amp;nbsp;mit dem Darm besteht, wie Sie das Pferd entschlacken und welche Kräuter die Frühjahrskur für Pferde komplettieren. 
   Die Leber beim Pferd – wie sie den Stoffwechsel reguliert   
 Die Leber ist eine große Drüse mit vielen Aufgaben. Sie bildet Hormone und produziert Gallensaft, welcher eine entscheidende Rolle bei der Fettverdauung und der Ausscheidung von Giftstoffen spielt. Die Leber bildet zudem Eiweiße, die für den Muskelaufbau, das Immunsystem und den Blutkreislauf wichtig sind. Das Pferd speichert in der Leber auch Glykogen, Fett, Vitamine und Aminosäuren, falls diese nicht unmittelbar benötigt werden. 
 So genannte Lipoproteine und Cholesterin erzeugen Energie für die Muskeln. Darüber hinaus ist die Leber eine Art Entgiftungsstation für den Körper: Sie filtert und reinigt das Blut und funktioniert beim Entfernen von Toxinen wie ein Chemielabor. Als Stoffwechsel-Organ spielt die Leber eine zentrale Rolle im Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel beim Pferd. 
   Leberprobleme – Entgiftung der Leber beim Pferd   
 Die Leber&amp;nbsp;arbeitet Tag und Nacht. Was sie nicht ausscheiden kann, lagert sie in Depots ein. Viele Medikamente schlagen dem Pferd auf die Leber, weil giftige Stoffe vom Pferdekörper nicht immer ausgeschieden werden können. Auch zu energie- und eiweißreiches Futter und Gifte in der Umwelt stellen das große Organ auf die Probe. 
 Leberprobleme haben viele Gesichter und sind nur schwer zu diagnostizieren. Erst wenn 60 bis 70 Prozent zerstört sind, zeigen sich klinische Symptome. Leistungsabfall, Müdigkeit, Gewichtsverlust, angespannter Bauch, leichte Koliken gehören zu den Symptomen bei Leberleiden. Die&amp;nbsp;Leber hat zum Glück eine erstaunliche Regenerationsfähigkeit. Beim Entgiften des Pferdes soll die Leberfunktion wieder so richtig in Schwung kommen und die Stoffwechselüberlastung beseitigt werden. Geschädigte Leberzellen baut der Körper ab und macht Platz für neue. Eingelagerte Giftstoffe sollen gelöst und ausgeschieden werden. 
   Eine Stoffwechselkur mit Kräutern&amp;nbsp;reinigt die Leber des Pferdes   
 Bei der Entgiftung des Pferdes spielt die  Mariendistel  eine große Rolle. Das Heilkraut enthält einen hohen Anteil des sekundären Pflanzenstoffs Silymarin. Er stabilisiert die Membranen der Leberzellen und sorgt dafür, dass lebertoxische Substanzen weniger schädigend wirken. Zudem aktiviert Silymarin die Bildung von neuen Leberzellen und kurbelt die Leberdurchblutung sowie die Produktion von Gallenflüssigkeit kräftig an. 
 Auch Artischocke ist ein Heilkraut für die Leber. Hier sind es vor allem die Blätter der Pflanze, die reichlich Cynarin enthalten. Dieser Stoff bindet Gifte und funktioniert wie eine Art Leberschutzmittel. Es hilft bei der Regeneration der Leberzellen. Im  Löwenzahn  stecken Bitterstoffe, die bei der Entgiftung des Pferdes eine Rolle spielen. Sie regen die Produktion des Gallensafts an und aktivieren alle Leberfunktionen. Das bringt den gesamten Stoffwechsel des Pferdes in Schwung. Zink hilft ebenfalls bei der Entgiftung des Pferdes. Das Spurenelement fördert nicht nur die Regeneration der Leberzellen, sondern ist Bestandteil von über 100 Enzymen, die der Körper für den Entgiftungsprozess und die Verdauung braucht. Für eine Frühjahrskur eignet sich besonders    EQUIPUR-metabol   , weil es neben Mariendistel, Artischocke und Löwenzahn auch weitere Nähr- und Wirkstoffe enthält, welche die Leber schützen und ihre Stoffwechseltätigkeit unterstützen. 
 
 INFO TO GO 
 Die Leber ist das Zentralorgan für den Eiweiß-, Fett- und Kohlehydrat- Stoffwechsel. Gerade im Frühjahr ist es wichtig, die Stoffwechselüberbelastung – zumeist hervorgerufen durch fehlendes Ausscheiden und damit Einlagern von Giftstoffen aus zu energie- und eiweißreichem Futter, Medikamenten und Umweltgiften - zu beseitigen und sich um die Entgiftung der Leber des Pferdes zu kümmern. 
 Leberprobleme werden erst spät erkannt. Typische Symptome sind zumeist Leistungsabfall, Müdigkeit, Gewichtsverlust, angespannter Bauch, leichte Koliken. 
 Um die Leber des Pferdes zu entgiften und zugleich die Regeneration zu unterstützen helfen Biokatalysatoren, Aminosäuren, speziell die Kräuter Mariendistel, Artischocke und Löwenzahn sowie Vitamine und Spurenelemente (insbesondere Zink). 
 
   Leber und Darm unterstützen sich gegenseitig – Flohsamen helfen bei der Darmreinigung   
 Neben der Reinigung der Leber spielt die Darmreinigung mit  Flohsamen  bei Pferden eine wichtige Rolle bei der Frühjahrskur. Über den Winter stehen viele Pferde auf Sandpaddocks oder kargen Wiesen. Sie nehmen die letzten Grashalme mitsamt der sandigen Wurzel auf. Dieser Sand lagert sich im Darm ab und kann sogar zu Sandkoliken führen.   MASTERHORSE FLOHSAMEN   helfen bei der Darmreinigung. Quellstoffe aus Flohsamenschalen binden dabei Schmutz und Sand und beugen Koliken vor. Wir empfehlen zweimal jährlich eine 30-tägige Kur mit Flohsamenschalen. Sie müssen vor der Fütterung 30 Minuten lang im Wasser aufquellen. 
  Die Leber des Pferdes richtig entgiften - Expertentipp:  
 Die Grundlage für eine Stoffwechselkur für Pferde bilden hochwertiges Heu, kleinere Mengen an Kraftfutter und eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen. Um die Leber des Pferdes zu entgiften, helfen Biokatalysatoren, Aminosäuren, Kräuter, Vitamine und Spurenelemente. Antioxidanzien schützen die Leber und sorgen dafür, dass der Körper unnütze Endprodukte ausscheidet. 
   MASTERHORSE HEPADURE   enthält Mariendistel und Artischockenblätter. Füttern Sie es mindestens über vier Wochen. Weil viele Leberenzyme Zink benötigen, achten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit diesem Spurenelement. Eine Alternative dazu sind   MASTERHORSE MARIENDISTEL FRÜCHTE  . Sie stärken und reinigen die Leber besonders nach einer längeren Medikamentengabe oder nach Wurmkuren. 
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