<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Masterhorse</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/?sRss=1</id>
    <updated>2026-03-12T15:11:00+01:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Pfefferminze beim Pferd</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/pfefferminze-beim-pferd</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/pfefferminze-beim-pferd"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Bei Pferden wird Pfefferminze sowohl bei Blähungen und krampfartigen Verdauungsstörungen eingesetzt.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Pfefferminze für die Verdauung und die Atemwege   
 Die  Pfefferminze  (Mentha piperita) ist seit dem 17. Jahrhundert als Heilpflanze bekannt. Bei Pferden wird Pfefferminze sowohl bei Blähungen und krampfartigen Verdauungsstörungen als auch zur Schleimlösung bei Atemwegserkrankungen sowie zur Unterstützung des Immunsystems eingesetzt. 
 Wo die  Pfefferminze  tatsächlich ihre Heimat hat, gibt den Botanikern ein Rätsel auf. So manche meinen, sie käme aus Ostasien. In anderen Werken wird beschrieben, dass die heute bekannte Pfefferminze in England entstanden und von dort in alle Länder der Welt exportiert worden ist. Wiederum andere sehen das Ursprungsland der Heilpflanze in Griechenland. 
 Doch unabhängig davon: Einig sind sich alle, dass es sich bei der  Pfefferminze , so wie wir sie heute kennen, um eine natürliche Kreuzung aus der Wasserminze und der grünen Minze handelt. In Deutschland ist sie seit der Mitte des 17. Jahrhunderts nicht mehr aus der Kräuterliteratur wegzudenken – und ihre wohltuenden Eigenschaften haben ihr hier 2004 sogar den Titel „Arzneipflanze des Jahres“ eingebracht. 
  Steckbrief Pfefferminze:  
 
 Botanische Zuordnung: Lippenblüter 
 Vorkommen: Hauptanbaugebiete in großen Teilen Europas und Amerikas (bedeutende Anbaugebiete sind u.a. Griechenland, England und Spanien); in vielen Ländern auch wild anzutreffen, bevorzugt an feuchten oder sumpfigen Standorten 
 Größe: zwischen 25 und 100cm hoch 
 Erkennungsmerkmale: 
 
 vierkantiger Stängel, stark verzweigt und meist behaart 
 grob gezähnte Blätter, die beim Zerreiben angenehmen Duft versströmen 
 ausdauernd, krautig, winterhart 
 
 Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Flavonoide, Laminaceengerbstoffe 
 
   Pfefferminze – ein starker Helfer in der Stallapotheke   
 Die Blätter unterschiedlicher Pfefferminz-Sorten gelten als Ausgangsmaterial für eine Reihe von Arzneimitteln. Bei innerer Anwendung wirken  Pfefferminzblätter  und ihre Zubereitungen vor allem  krampflösend  (spasmolytisch),  blähungs - (karminativ) und  galletreibend  (cholagog),  schmerzlindernd  und  schleimlösend . Auch antibakterielle, antivirale und sedative Effekte werden vermutet. 
 Mit diesen Eigenschaften hilft die Pfefferminze nicht nur uns Menschen, sondern auch unseren Pferden. Der so hohe Anteil an ätherischem Öl regt bei den Tieren nicht nur die Verdauung an und bewirkt, dass mehr Gallensäuren gebildet werden. Zudem sorgt das Pfefferminzöl auch dafür, dass sich die Muskulatur der Darmwand entspannt. Davon profitieren Pferde mit einer sensiblen Verdauung, da Blähungen und krampfartige Verdauungsstörungen durch die regelmäßige Aufnahme von Pfefferminze gelindert werden. 
  Pferde mit Atemwegsproblemen  finden ebenfalls Erleichterung durch die Gabe von  Pfefferminze . Auch hier hat sich deren hoher Anteil an ätherischem Öl bewährt. Wenn es darum geht, festsitzenden Schleim aus den Bronchien zu lösen und diesen abzutransportieren, ist die Pfefferminze das Mittel der Wahl. 
   Pfefferminze &amp;amp; Co.   
 Wie wir es aus unserem Teeregal kennen, lässt sich die Pfefferminze sehr gut mit anderen Heilkräutern kombinieren – ihre positive Wirkung kann damit sogar noch verstärkt werden. Das Zusammenspiel von  Pfefferminze  mit  Kümmel  und  Salbei  beispielsweise eignet sich besonders gut bei  Pferden , die an  Verdauungsproblemen  leiden. 
 Eine gestörte   Verdauung beim Pferd   äußert sich häufig durch einen Blähbauch. Das ist per se (noch) nicht schlimm; betroffene Pferde zeigen sich meist trotzdem munter und lebhaft, sie äpfeln normal, zeigen aber starke Darmgeräusche. In schweren Fällen sind die Symptome viel deutlicher, der Darm kann soweit aufgasen, dass er sich nicht mehr bewegen kann und zur Ruhe kommt. Aufgeblähte Darmschlingen können sogar im Bauchraum nach oben wandern und sich dabei einklemmen oder verdrehen. 
 Bei dahingehend anfälligen Pferden empfiehlt es sich, die Pfefferminze zusammen mit   Kümmel   und   Salbei   unter die tägliche Futterration zu mischen.   Anis   und   Fenchel   hingegen unterstützen die Wirkung der Pfefferminze bei Pferden mit Atemwegserkrankungen. Bei chronisch angegriffenen Atemwegen wirkt eine aromatische, schmackhafte Mischung aus diesen drei Komponenten optimal – über einen Zeitraum von etwa 20 Tagen kann eine deutliche Linderung der Symptomatik stattfinden. Zusammen mit   Schwarzkümmel  ,   Eukalyptus   und   Eibisch   kann die   Pfefferminze   darüber hinaus auch die körpereigenen Abwehrkräfte optimal stärken. 
 Füttert man die Pfefferminze alleine, sollten folgende Dosierungsregeln nicht missachtet werden: Für die Großpferde (ca. 600kg Körpergewicht) hat sich eine tägliche Dosis von 20 bis 40 g bestens bewährt. 
 Ponys und Kleinpferde sind mit der halben Dosierung optimal versorgt. Mit heißen Wasser zu einem Tee aufgesetzt, kann das ganze nach einer Ziehzeit von zehn Minuten handwarm verfüttert werden. Dafür werden ausschließlich die Blätter mit ihrem ätherischen Pfefferminzöl verwendet. Am wichtigsten ist dabei das Menthol, das sich vor allem in den älteren Blättern vermehrt findet. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-05-12T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Fenchel für Pferde</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/fenchel-fuer-pferde</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/fenchel-fuer-pferde"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Heilpflanze Fenchel in der Pferdefütterung unterstützt bei Atemwegsproblemen oder zur Beruhigung des Magen-Darm-Traktes. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Der pflanzliche Schleimlöser für`s Pferd: Fenchel   
 Ob als Bonbon, Zahncreme, Seife, Salami, Likör, Gewürz oder Gemüse – der  Fenchel  erfreut sich bei uns Menschen großer Beliebtheit. Auch als  Heilpflanze  hat er sich einen Namen gemacht, nicht nur für uns, auch für unsere Tiere! 
 So profitieren ebenfalls unsere Pferde von der Wirkung der Knolle, die nicht ohne weiteres im Jahr 2009 zur Heilpflanze des Jahres gewählt wurde. Auswurffördernd, keimhemmend, krampf- und schleimlösend sowie entblähend sind die Eigenschaften, die ihm nachgesagt werden. 
 Daher empfiehlt sich die Fütterung vor allem an  kolikempfindliche Kandidaten  und   Pferde mit Atemwegsproblemen  . In diesem Expertentipp schauen wir uns den Fenchel einmal genauer an und verraten, wann er ein sinnvoller Helfer in der Stallapotheke sein kann. 
   Fenchel hält die Verdauung in Schwung   
 Unsere Pferde sind bekannt für ihren sehr langen und sensiblen Verdauungstrakt. Aufgrund des schrägen Mageneingangs mit seinem kräftigen Schließmuskel sind sie relativ anfällig für Gasansammlungen oder auch Blähungen. Entstandenes Gas muss erst einen langen Weg nach draußen finden. 
 Dabei kann es zu großem Unwohlsein oder gar zu einer  Gaskolik beim Pferd  kommen. Prophylaktisch kann einem Pferd, das zu einem   Blähbauch   neigt, regelmäßig  Fenchel  dazu gefüttert werden, um eben dies oder Schlimmeres wie eine Gaskolik zu vermeiden. 
 Sehr gut wirkt der Fenchel auch in Kombination mit anderen Heilpflanzen wie   Anis   und   Kümmel  . Gemeinsam beruhigen sie den Magen-Darm-Trakt optimal, daher finden wir sie so zusammen auch im   Dr. Schaette Colosan   – das Mittel, das jeder Pferdebesitzer im Stallschrank haben sollte. 
 Bei ersten   Kolikanzeichen   oder auch schweren Blähungen kann dies oft schnell und zuverlässig helfen, da sowohl dem Fenchel als auch Anis und Kümmel eine krampflösende, sekretionsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Dank des leckeren Geschmacks wird es von den Pferden auch in Schmerzsituationen gut aufgenommen. 
   Mit Fenchel gut versorgt bei Bronchialproblemen   
 Ob bei  Atemwegsinfekten  oder zur generellen  Unterstützung der Atemwege  – auch hier ist der  Fenchel  ein zuverlässiger Helfer. Das ätherische Öl, insbesondere die Substanzen trans-Anethol und Fenchon, löst festsitzenden Schleim aus den Bronchien und fördern zugleich dessen Abtransport aus den Atemwegen. 
 Daher ist der Fenchel beispielsweise im   MASTERHORSE BRONCHORAPID   enthalten. Ergänzt durch vier weitere, bewährte Bronchial-Kräutern, die reich an schleimlösenden Inhaltsstoffen sind, unterstützt der Fenchel hier speziell die Tiere mit Problemen an den unteren Atemwegen. Da der zähe Schleim in diesen Fällen nicht nur sehr tief sondern auch sehr hartnäckig sitzt, empfehlen wir, den Abtransport zum Beispiel mit Fenchel zu unterstützen. Er befreit und stärkt gezielt auch chronisch angegriffene Atemwege. Darüber hinaus unterstützen seine natürlichen Wirkstoffe die Pferdelunge. 
  Wertvolle Inhaltstoffe aus der Fenchelfrucht  
 
 Botanische Zuordnung: Doldenblütenartige (Apiales) 
 Vorkommen: Südeuropa, Nordafrika, Madeira, die Kanarischen Inseln, die Ukraine, Georgien, Pakistan und Westasien 
 Bevorzugte Umgebung: warme Standorte mit trockenem, nährstoffreichem Boden 
 Größe: 40 bis 200 cm 
 Erkennungsmerkmale: 
 
 gelbe Kronblätter bläulicher, runder, kahler Stängel 
 kleine, zylindrische Früchte 
 
 Hauptwirkstoffe: Ätherische Öle, Eiweiß, Flavonoide 
 
   Fenchel  ist bekannt für sein süßliches, anisähnliches Aroma und sehr kalorienarm. Er enthält hohe Gehalte an Vitamin C, Provitamin A, Vitamin B1, Vitamin B12, Vitamin B9, Vitamin E, Vitamin K, Kalium, Eisen, Kalzium, Magnesium und Ballaststoffen. Die wichtigsten Wirkstoffe stecken allerdings in den Fenchelsamen, nämlich die ätherischen Öle Anethol und Fenchon. 
 Diese gelten für den Geschmack, Geruch und für die Heilwirkung als ausschlaggebend. Zu erkennen gibt sich der Fenchel anhand seiner hübschen, federartigen Blätter, die aromatisch nach Anis duften. Mit diesem ist der Fenchel übrigens ebenso verwandt, wie mit den Heilkräutern Kümmel und Dill. 
 Die fleischigen, hohlen Stängel des Fenchels entspringen einer weißlichen Knolle, die in etwa der Größe einer Hand von einem Erwachsenen entspricht. Diese wird von kräftigen Speicherblättern gebildet, die in Zwiebelschalenformation angeordnet sind. Die Blütezeit des Fenchels erstreckt sich von Juli bis September. Danach entwickeln sich aus den leuchtenden Blüten die arzneilich bedeutsamen Früchte, die Samen. 
   Die Heilpflanze Fenchel auf einen Blick   
  Fenchel  besitzt eine antibakterielle, antiseptische, entspannende, harntreibende, krampflösende, schleimlösende, tonisierende, milchbildende und anregende Wirkung auf den Körper. Mengenmäßig empfehlen wir bei einem Großpferd, das 600 kg wiegt, 10 - 25 g am Tag. Ponys und Kleinpferde bekommen die Hälfte in ihre Ration gemischt. 
   Kräuter-Kombinationen mit Fenchel zum selbst mischen:   
 Wie in so vielen Fällen potenziert auch der Fenchel seine Heilwirkung, wenn man ihn mit anderen Kräutern zusammen verabreicht. Durchfall oder Kotwasser können Pferde über einen langen Zeitraum hartnäckig im Griff haben. 
 Hier empfehlen wir folgende Kräutermischung (Pferd 600 kg LG): Ergänzen Sie 6g Fenchel mit 12g Flohsamenschalen, 10g Eibisch, 6g Salbei, 6g Anis, 5g Ingwer sowie 5g Kümmel. Geben Sie diese Mischung über vier Wochen lang täglich ins Futter. Auch zur Kolik-Prophylaxe haben wir einen Tipp: 5g Fenchel zusammen mit 11g Baldrian, 10g Kamille, 9g Süßholz, 5g Anis, 5g Kümmel und 5g Pfefferminze unterstützen die Verdauung eines anfälligen Pferdes optimal. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-04-06T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Die Linde in der Pferdefütterung</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/die-linde-in-der-pferdefuetterung</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/die-linde-in-der-pferdefuetterung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Allem zur Stärkung des Immunsystems und zur Unterstützung der Atemwege bestens bewährt.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Eine nicht ganz so populäre Heilpflanze in der  Pferdefütterung  ist die  Linde . Trotzdem hat sie sich vor Allem zur  Stärkung des Immunsystems  und zur  Unterstützung der Atemwege  bestens bewährt. 
 So kennen wir die Linde beispielsweise als fixen Bestandteil im   MASTERHORSE BRONCHODURE   – der Kräutermischung zur optimalen Versorgung der oberen und unteren Atemwege. Wir empfehlen diese bei empfindlichen Pferden zur Unterstützung der Widerstandskraft, Pferden mit leichtem, unspezifischem Husten sowie Pferden mit chronischen Atemwegsproblemen. 
 Der Literatur zufolge existieren zwischen 20 bis 45 Arten der Lindengewächse (lat.: Tilioideae), die hauptsächlich in gemäßigten bis subtropischen Gebieten vorkommen. In Europa wachsen vor allem die Sommer-, Winter-, und Silberlinde. Wer die Linde als Heilpflanze verwendet, hat sowohl mit den Blüten der Sommerlinde als auch mit denen der etwas später blühenden Winterlinde zu tun. 
 Diese wachsen gerne in Mischwäldern und dort am liebsten an feuchten Standorten. Ihre wirksamen Inhaltsstoffe sind vor allem die ätherischen Öle, Flavonoide, Schleim- und Bitterstoffe. Diese verflüssigen den festsitzenden Schleim und erleichtern damit das Abhusten. Zudem wird ihnen eine reizlindernde Wirkung zugesprochen. 
   Die Erkennungsmerkmale der Linde   
 Abhängig von der Art werden Linden zwischen 15 und 40 Metern hoch. Über einem gerade gewachsenen Stamm thronen die strahlig nach oben zeigenden Zweige, die eine imposante, aufgewölbte Baumkrone bilden. Charakteristisch für die Lindenblätter ist deren Herzform, in der sie zweizeilig wechselständig an den Ästen angeordneten wachsen. 
 Übrigens: Aufgrund der Form werden die Blätter in der Volksmythologie nicht umsonst als Symbol für die Liebe gedeutet. Die Linden läuten jedes Jahr mit Ihrem süßliche Duft, den die Blüten vor allem in den Abendstunden verbreiten, den Sommer ein und locken Bienen und Hummeln an – sehr zur Freude aller Imker. Lindenbäume sind zudem dafür bekannt, dass sie ein sehr hohes Alter erreichen können. 
 In Deutschland finden sich vielerorts sehr hohe, knorrige, markante Linden. Manche davon zählen über 500 Jahresringe. Linden bevorzugen helle und vollsonnige Standorte mit einem gut durchlässigen, möglichst pH-neutralen Boden. 
   Pflanzen, pflegen, schneiden – so fühlt sich die Linde wohl   
 Wer eine Linde pflanzt, sollte folgendes wissen: Zum einen kommt es natürlich auf den perfekten Setz-Zeitpunkt an. Der ist bei diesem Baum im Herbst, bevor die ersten Fröste kommen. Zum anderen spielt auch der perfekte Ort eine wichtige Rolle – nicht nur, dass die Linde gerne ausreichend Platz und Licht nach allen Seiten hat. 
 Nein, nicht zu verachten ist auch die Tatsache, dass diese Bäume zur Blütezeit verstärkt von Blattläusen heimgesucht werden. Und diese wiederum, sondern in großer Zahl Honigtau ab, der dann einfach aus den Ästen heruntertropft. 
 Linden direkt an Parkplätzen, Swimming-Pools oder Terrassen zu kultivieren, ist daher nicht zu empfehlen. Wie bereits erwähnt, werden Linden sehr groß. Glücklicherweise gelten sie dazu aber auch als schnittverträglich. Daher empfiehlt es sich, sie einmal jährlich – am besten im Spätwinter – in Form zu bringen. 
   Lindenblüten-Tee selbst gemacht – kein Problem   
 Eine  Linde  im eigenen Garten kann durchaus nützlich sein, denn: Lindenblütentee kennen wir alle als klassisches Hausmittel gegen Erkältungen – er hilft nicht nur uns Menschen sondern auch unseren Pferden. Was die Großmütter früher selbst herstellten, ist auch in der heutigen Zeit per se kein Problem: Die Blüten sollte man kurz nach dem Aufblühen ernten und sie zusammen mit den Hochblättern trocknen. Danach können sie jederzeit ganz einfach mit heißem Wasser übergossen werden, zehn Minuten ziehen lassen und fertig ist das fruchtig-süß schmeckende, wohltuende Heißgetränk. 
 Dasselbe gilt für die Pferde: Auch Ihnen helfen am besten die Blüten die Linde. Sie wirken sich reizlindernd und beruhigend auf gereizte Atemwege aus. Dazu sind sie in der Veterinärmedizin auch für ihre harntreibenden, schmerzlindernden und fiebersenkenden Effekte bekannt. Insbesondere finden die  Lindenblüten beim Pferd  bei infektiösen Atemwegserkrankungen, Husten und auch Fieber ihren Einsatz. Füttert man die Linde alleine, bekommen Großpferde (mit einem Lebendgewicht von 600 kg) 20 bis 40 g am Tag, Ponys und Kleinpferde die Hälfte. Wie bei vielen anderen Heilkräutern entfaltet auch die Linde ihre Kräfte für das Pferd am besten in Kombination mit anderen Pflanzen. Dazu zählen beispielsweise   Süßholz  ,   Spitzwegerich   und   Thymian  . 
 All diese sind zusammen mit der Linde im eingangs erwähnten   MASTERHORSE BRONCHODURE   enthalten. Diese bewährte Kombination unterstützt effektiv das gesamte Bronchialsystem des Pferdes. Sollte sich das Atemwegsproblem hartnäckig halten bzw. immer wieder kommen, kann die Kräutermischung auch über einen längeren Zeitraum therapiebegleitend oder vorbeugend gefüttert werden. Optimal: Für staubempfindliche Pferde gibt es das  BRONCHODURE  auch in pelletierter Form. 
  Das Wichtigste in Kürze – die Linde im Steckbrief  
 
 Botanische Zuordnung: Malvengewächse 
 Vorkommen: Asien, Europa 
 Liebste Umgebung: helle und vollsonnige Standorte, durchlässige, möglichst pH-neutraler Boden 
 Größe: 15 bis 40 m 
 Erkennungsmerkmale: 
 
 kleine gelbe, süßlich riechende Blüten 
 herzförmige Blätter 
 gerade gewachsener Stamm; imposante, aufgewölbte Baumkrone 
 
 Hauptwirkstoff: ätherische Öle, Flavonoide, Schleim- und Bitterstoffe 
 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-02-10T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Eukalyptus beim Pferd</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/eukalyptus-beim-pferd</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/eukalyptus-beim-pferd"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Bei Pferden hat sich der Einsatz von Eukalyptus bei jeglicher Art von Atemwegserkrankungen bewährt. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Eukalyptus – damit Pferde frei durchatmen können   
 Gerade im Winter ist der  Eukalyptus  buchstäblich in aller Munde – ob bei uns Menschen oder bei den Pferden. Denn: Verspüren wir ein leichtes Kratzen im Hals, greifen wir zum wohltuenden Eukalyptus-Bonbon. 
 Zappen wir darüber hinaus durch die Fernsehwerbung, sehen wir auffällig viele Eukalyptus-Produkte, die uns fit und vital durch den Winter bringen sollen. Und auch in zahlreichen Winter-Kräutermischungen für die Pferde ist der Eukalyptus enthalten. Daher nehmen wir diese Heilpflanze einmal genauer unter die Lupe. 
   Der Steckbrief des Eukalyptus   
  Eucalyptus globulus  lautet der lateinische Name für den in Deutschland einfach kurz genannten  Eukalyptus . Auf Griechisch bedeutet „eu“ gut oder schön, „kalyptos“ wird mit bedecken oder verhüllen übersetzt. Da bei dieser Pflanze der Kelch die Staubblätter mit einem sogenannten Kapseldeckel zudeckt, passt dieser Namensteil schon einmal hervorragend. 
 Als vor über 200 Jahren ein Botaniker die kugelförmige Frucht dieser Pflanze betrachtete, beschrieb er sie wohl kurzerhand als „globulus“, also als Kugel. Und so beschreibt der Name die Pflanze optimal. 
 
 Botanische Zuordnung: Myrtengewächse (Myrtaceae) 
 Vorkommen: ursprünglich Australien, jetzt auch in vielen anderen subtropischen Gebieten Größe: bis zu 60m 
 Erkennungsmerkmale: 
 
 immergrüne Bäume und Sträucher 
 blau-grüne Blätter 
 einzigartige, immer wieder absterbende und sich neu bildende Rinde 
 exotische Blüten 
 
 Hauptwirkstoffe: ätherisches Öl, Gerbstoffe und Flavonoide 
 
   Eukalyptusblüten  verzaubern ihren Betrachter sofort. Ihre doldigen Stände leuchten in kräftigem Rot, Gelb oder Weiß. Da sie oft sehr nahe und traubenartig beisammenstehen, sehen sie aus wie Kugeln aus buntem Fell. Gemeinsam mit den duftenden Blättern machen sie den Eukalyptus aus. Insgesamt gibt es auf der Erde über 600 Arten. 
   Pferd kann tief durchatmen mit dem Eukalyptus   
 Bei  Pferden  hat sich der  Einsatz von Eukalyptus  bei jeglicher Art von  Atemwegserkrankungen bewährt . Ihm werden in der Fachliteratur die Eigenschaften 
 
 auswurffördernd 
 sekretlösend und 
 krampflösend 
 
  zugeordnet, sprich: Er hilft gegen Husten und eignet sich aufgrund seines hohen Anteils an ätherischem Öl besonders gut zur Unterstützung verschleimter Atemwege des Pferdes. 
 Besonders ist der Duft, der durch eine Vielzahl unterschiedlicher ätherischer Öle entsteht. Mehr als 40 verschiedene Öle konnten in den Eukalyptusblättern identifiziert werden. Den größten Anteil halten Cineol oder Eucalyptol inne, wobei Letzteres den typischen Eukalyptusduft ausmacht. Cineol hingegen verflüssigt das zähe Sekret in den Bronchien des Pferdes und fördert zugleich dessen Abtransport, wodurch das Pferd den Schleim leichter abhusten kann. 
  Eukalyptusöl  wirkt zudem entkrampfend auf den gesamten Atemtrakt, er hemmt die Vermehrung von Bakterien und ist bekannt für seinen auf Haut und Schleimhaut des Pferdes kühlenden Effekt. 
   Die richtige Kombination macht`s: Eukalyptus plus…   
 Pferde, die unter verschleimten Atemwegen leiden, erhalten  Eukalyptus  häufig zusammen mit anderen Kräutern wie z.B. Pfefferminze oder Anis. Diese Heilpflanzen enthalten ebenfalls reichlich ätherische Öle, die die Schleimlösung zusätzlich unterstützen und so den positiven Einfluss auf die Atemwege der Pferde verstärken. 
 In der Kombination mit den natürlichen Inhaltsstoffen und ätherischen  Ölen  aus  Pfefferminze ,  Anisfrüchten  und   Eibischkraut   ist der   Eukalyptus   beispielsweise ein fester Bestandteil in der   KräuterBrise   aus unserer   Stallmeister-Serie  . Ergänzt durch den Schwarzkümmel empfiehlt sich dieses Produkt optimal gegen hartnäckigen Schleim sowie festsitzenden Husten und stärkt darüber hinaus die Abwehrkräfte des Pferdes. 
   Eukalyptus – Fütterungsempfehlung für Pferde   
 Für Eukalyptus hat sich eine tägliche Dosis von 30 bis 50 g für ein Großpferd bewährt. Ponys und Kleinpferde sollten jeweils die Hälfte der angegebenen Menge erhalten. 
  Wirksam gegen Insekten: der Eukalyptus  
 Ein weiterer Bestandteil des Eukalyptus ist der Wirkstoff mit dem komplizierten Namen &quot;p-Menthan -3,8-diol&quot; (kurz PMD). Im Speziellen wird dieser aus dem in China beheimateten Zitronen-Eukalyptus (Eucalyptus citriodora) gewonnen. Die Blätter dieser Eukalyptus-Art riechen schon bei der bloßen Berührung stark nach Zitrone und Eukalyptus – was für uns Menschen sehr angenehm anmutet. Für Mücken, Bremsen oder Zecken allerdings scheint der Duft eher unangenehm – zum Glück für unsere Pferde. 
 Denn die Lästlinge nehmen bei der Wahrnehmung des Geruchs sofort Reißaus, die Wahrscheinlichkeit eines Stechens oder Zubeißens sinkt. Gut für die Insekten: Greift man beim Insektenschutz auf etwas Eukalyptushaltiges zurück, werden die kleinen Plagegeister nicht abgetötet, sondern nur vertrieben. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-01-26T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Schafgarbe beim Pferd</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/schafgarbe-beim-pferd</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/schafgarbe-beim-pferd"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Leicht krampflösend, antientzündlich, appetit- und verdauungsanregend – diese Eigenschaften lassen sich der Schafgarbe zuordnen.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Die Schafgarbe in der Pferdefütterung   
 Leicht krampflösend, antientzündlich, appetit- und verdauungsanregend – diese Eigenschaften lassen sich der  Schafgarbe  zuordnen. Aus diesem Grund wird sie bereits seit der Antike als wirksame Heilpflanze sehr geschätzt. In der Pferdefütterung wird die Schafgarbe mit Erfolg sehr gerne und sehr erfolgreich u.a. bei Verdauungsproblemen unter das Futter gemischt. 
 Ausschlaggebend für die wohltuende Wirkung sind die in der Schafgarbe enthaltenen Bitterstoffe. Diese üben sowohl eine pflegenden als auch eine schützenden Effekt auf die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt aus. 
   Die Schafgarbe, ein Multitalent für Pferde   
 Wer sich den lateinischen Namen der  Schafgarbe , Achillea millefolium, auf der Zunge zergehen lässt, denkt recht schnell an Achilles, den Held der griechischen Mythologie. Und das zu recht – der Sage nach soll er nämlich die Wunden seiner Feinde mit Schafgarbe behandelt haben. Diese profitierten von den antibakteriellen, blutreinigenden und durchblutungsfördernden Effekten der vielseitigen Heilpflanze. Aufgrund dieser Eigenschaften findet die  Schafgarbe  sogar Einsatz bei  Zahnfleischentzündungen des Pferdes . 
 Auch die Vierbeiner, die im Herbst viel im Matsch stehen, empfinden die faszinierende Heilpflanze als wohltuend. Denn in diesem Fall kann sie auch den Stoffwechsel im Beinbereich ankurbeln und damit der Entstehung von Mauke vorbeugen. 
 Früh genug unter das Futter gemischt, kann verhindert werden, dass die Haut trotz widriger Umstände an den betroffenen Stellen dünner als üblich wird; unerwünschte Bakterien können damit nicht so leicht in die Pferdehaut eindringen. Denn ist dies einmal geschehen, können sich die schädigenden Mikroorganismen vermehren und es kommt zu dem für Mauke typischen, schorfigen, manchmal auch nässenden und eitrigen Erscheinungsbild. Mit der Schafgarbe kann diesem entgegengewirkt werden. 
 Zur  Unterstützung der Verdauung  eignet sich die  Schafgarbe  ebenfalls. Eine gestörte Verdauung beim Pferd äußert sich häufig durch einen Blähbauch. Bei leichten Blähungen ist das Tier insgesamt munter, es äpfelt normal, lässt allerdings viel Gas ab und hat starke Darmgeräusche. 
 Je schwerer die Fälle, desto deutlicher die Symptome: Wo man anfangs laute Darmgeräusche hört, lassen diese anschließend komplett nach und man hört keinen Laut mehr aus dem Pferdebauch. In dieser Zeit gast der Darm soweit auf, dass er sich nicht mehr bewegen kann und zur Ruhe kommt. 
 Die Folgen: Er drückt dann u.a. auf das Zwerchfell und somit auch auf das Herz und die Lunge. Das wiederum wirkt sich negativ auf den Kreislauf und die Atmung des betroffenen Pferdes aus. Zudem können aufgegaste Darmschlingen im Bauchraum nach oben wandern und sich dabei einklemmen oder verdrehen. 
 Weitere Symptome für  Blähungen beim Pferd  sind möglicherweise ein druck-/schmerzempfindlicher Bauch, Bewegungsunlust oder Empfindlichkeit beim Satteln. Die  Bitterstoffe der Schafgarbe  wirken sich wohltuend auf Blähungen und anderen Gärungserscheinungen sowie Entzündungen des Magen- und Darmtraktes aus. 
 Die Schafgarbe unter der Lupe 
 
 botanische Zuordnung: Korbblütler 
 Vorkommen: Eurasien, Nord- und Mittelamerika 
 liebste Umgebung: Wiesen, (Schaf-)Weiden, Halbtrockenrasen, Acker- und Wegränder 
 Größe: bis zu 60 cm Wuchshöhe 
 Erkennungsmerkmale: 
 
 weiße, selten rosafarbene Blüten 
 Blütezeit Mai bis Juni 
 hartschalige, schwarz glänzende Früchte 
 glatte, längliche, braun glänzende Samen 
 
 Hauptwirkstoffe: Bitterstoffe, ätherische Öle, Gerbstoffe, Flavonoide und Kieselsäure 
 
   Gemeinsam sind sie stark: Womit kann die Schafgarbe kombiniert werden?   
 Je nach Einsatzgebiet lässt sich die  Schafgarbe  mit anderen Heilpflanzen sinnvoll ergänzen. Leidet das Pferd beispielsweise unter  Verdauungsproblemen , verstärkt die Schafgarbe z.B. in Kombination mit Kamille und Ringelblume ihre wohltuenden Effekte. 
 Bei  Zahnfleischentzündungen  führt die Ergänzung mit Salbei zu einer Potenzierung der Wirkung. Im  Fellwechsel  leistet die Gemeine  Schafgarbe  zusammen mit  Kamille  und  Brennnessel  hervorragende Dienste sowohl für das Fell als auch für die in dieser Zeit generell strapazierte Haut. Diese wird durch die Inhaltsstoffe der Kräuter besser durchblutet. 
   Schafgarbe – Fütterungsempfehlung für Pferde   
 Bei der Fütterung von Schafgarbe hat sich eine tägliche Dosis von 10 bis 25 g für ein Großpferd bestens bewährt. Ponys und Kleinpferden genügt jeweils die Hälfte. Gefüttert werden kann die Schafgarbe trocken oder als Tee zum Krippenfutter. Bei der zweiten Variante muss ganz simpel heißes Wasser über das Kraut gegossen werden; das Ganze sollte man dann mindestens zehn Minuten ziehen lassen. 
 Übrigens: Bei Pferden, die zu wenig oder gar kein Hungergefühl zeigen, kann die Schafgarbe auch den Appetit anregen. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-10-07T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Knoblauch für Pferde</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/knoblauch-fuer-pferde</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/knoblauch-fuer-pferde"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Knoblauch für Pferde - Eine Heilpflanze mit großem Wirkspektrum.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Knoblauch für Pferde – besser als sein Ruf    
 Die älteren Reiter unter uns können sich noch gut daran erinnern, dass der Knoblauch im Sommer in der täglichen Fütterung nicht fehlen durfte. Vor ca. 10 Jahren sorgte dann eine Studie über die Fütterung großer Mengen (bis zu 300 Gramm täglich) getrockneten Knoblauchs an 4 Pferde für reichlich Verunsicherung. Da Pferde solche Mengen gar nicht freiwillig fressen, war dieser Versuch nur mit Zugabe von viel Melasse möglich. Das Ergebnis dieser Studie war, dass die Anzahl der roten Blutkörperchen zurückging. Die Folge war, dass die heilsame Knolle weitestgehend aus der Fütterung verbannt wurde. Schade eigentlich, weil diese Studie – sieht man sich diese genauer an – eigentlich genau das bestätigt, was Paracelsus seinerzeit bereits feststellte: „ Die Dosis macht das Gift “. Gerade aber dann, wenn Heilkräuter in hohen Mengen auch negative Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben, können sie in bedarfsgerechten Dosierungen sehr effizient im Stoffwechsel wirken und damit hilfreich in Krankheitsprozesse oder Prozesse zur Gesunderhaltung des Pferdes eingreifen. Auch bestätigte diese Studie letztendlich die  hohe Wirksamkeit  der bereits bei den Ägyptern sehr geschätzten Heilpflanze. Der Knoblauch zählt seit jeher zu den wichtigsten Heilpflanzen und seine Wirkung wurde in etlichen Büchern von Ärzten und Naturheilkundlern bestätigt. 
   Knoblauch für Pferde – vielseitig wie kaum eine andere Heilpflanze    
  Knoblauch enthält Schwefelverbindungen  wie zum Beispiel das für den Knoblauchgeruch verantwortliche Alliin. Aber auch  ätherische Öle, Jod, Cholin, die Vitamine A, B und C, Aminosäuren und Spurenelemente  sind in hoher Konzentration in der Knolle enthalten. Auch wenn der Knoblauch bei Pferden hauptsächlich zur Abwehr von Fliegen oder Mücken verabreicht wird, sind die anderen Heilwirkungen nicht minder interessant. Viele Untersuchungen haben die  antibakterielle, antimykotische (pilzabtötend), antivirale und lipidsenkende Wirkung  des Knoblauchs bestätigt. 
   Knoblauch hält Pferde gesund    
 Nicht nur, dass der über die Haut ausdünstende typische Knoblauchgeruch viele Ektoparasiten wie Mücken, Bremsen und Zecken vom Pferd fernhält. Darüber hinaus tragen die natürlichen Wirkstoffe des Knoblauchs zum Schutz der Zellen bei und erhöhen somit die Abwehrleistung des Pferdes. Ein  aktives Immunsystem schützt Pferde  vor schädlichen Viren und Bakterien. Nur ein vitales und widerstandsfähiges Pferd kann Belastungen oder Stress unbeschadet überstehen. In Kombination mit Kräutern, wie Hagebutte, Echinacea oder Isländisch Moos eignet sich Knoblauch zur Unterstützung eines angegriffenen Immunsystems beim Pferd. 
   Knoblauch beim Pferd – richtig dosiert    
 Knoblauch in der richtigen Menge dosiert liefert Ihrem Pferd somit eine Vielzahl wirkungsvoller Vitalstoffe.  Für ein Pferd (600 kg) reichen 50 Gramm getrockneter Knoblauch bzw. Knoblauchgranulat pro Tag  verfüttert aus. Wer sich an die Dosierung hält, für den gilt noch immer: Knoblauch schützt vor Parasiten und Fliegen, mindert aufgrund der ätherischen Öle und pflanzlichen Wirkstoffe allergische Reaktionen, insbesondere in den Atemwegen, unterstützt das Immunsystem und liefert wertvolle Antioxidantien und andere Vitalstoffe für mehr Leistung und Widerstandskraft. 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-08-02T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Kamille in der Fütterung von Pferden</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/kamille-in-der-fuetterung-von-pferden</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/kamille-in-der-fuetterung-von-pferden"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Bei welchen Problemen hilft die Kamillenblüte als Kräuter-Futterzusatz dem Pferd? 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Die Kamille in der Kräuter-Apotheke für Pferde   
 Der typische Geruch der  Kamille  ist jedem von uns bekannt. War uns als Kind schlecht, gab es den obligatorischen Kamillentee, ob wir ihn mochten oder nicht. Beruhigend, entzündungshemmend und krampflösend – dies sind die Haupteigenschaften dieser Heilpflanze und von diesen profitieren nicht nur wir Menschen, sondern auch die Pferde. 
 Bei Unruhe, Anspannung und Stress findet die Kamille ebenso ihren Einsatz wie bei Magen- und Darmbeschwerden, Blähungen oder Koliken. So ist sie in der Kräuterheilkunde sowohl für Mensch als auch für Pferd eigentlich nicht wegzudenken. 
 
 Botanische Zuordnung: Asterales (Asternartige) 
 Vorkommen: In ganz Europa, Nord- und Südamerika und Australien 
 Liebste Umgebung: Äcker und Ödland, frische, nährstoffreiche, eher humuslose Lehm- und Tonböden 
 Größe: 15 – 50 cm 
 Erkennungsmerkmale: 
 
 erinnert etwas an das Aussehen von Gänseblümchen, diese sind allerdings kleiner 
 
 Hauptwirkstoffe: ätherische Öle, Schleimstoffe, Flavonoide, Cumarine 
 
 Die  Kamille , lat. Matricaria chamomilla, ist auch heute noch unter vielen Namen bekannt: Apfelkraut (wegen des Geruchs der Pflanze), Ganille, Haugenblume, Kamelle, Kummerblume, Mariamagdalenakraut, Muskatblume und auch Mutterkraut sind nur einige. In der Kräuterheilkunde finden ausschließlich die Kamillenblüten Einsatz. 
 Sie enthalten ca. 0,3 bis 1,5 Prozent ätherisches Öl, sowie Flavonoide und Cumarine. Die Kamille nicht nur als Futterzusatz, sondern auch äußerlich (bei allen bakteriellen Haut- und Schleimhauterkrankungen) und als Inhalation (bei Erkrankungen der Luftwege) anwendbar. 
   Für den Magen-Darm-Trakt   
 Wie eingangs erwähnt, ist die Kamille seit jeher bekannt für ihre beruhigende Wirkung auf Magen und Darm – eine Eigenschaft, die gerade bei den Pferden oft benötigt wird. Ein Pferd verfügt bekannter Weise ja über einen sehr langen und leider auch sehr sensiblen Verdauungstrakt. Wie alle anderen Pflanzenfresser benötigt auch das Pferd eine „Gärkammer“, in welcher es das faserreiche Futter mikrobiell verwerten kann. 
 Beim Pferd ist diese Gärkammer der Blinddarm, welcher relativ weit hinten im gesamten Verdauungstrakt liegt. Entstandenes Gas muss demzufolge erst einen langen Weg nach draußen finden, was nicht immer gelingt und häufig zu großem Unwohlsein oder gar zu einer Gaskolik führt. 
 Ist bekannt, dass ein Pferd dahingehend als anfällig gilt, des Öfteren unter einem aufgeblähten Bauch leidet oder sich Schmerzen entwickeln, kommt die Kamille ins Spiel. Ob prophylaktisch oder im Fall der Fälle kann sie sich beruhigend auf den Verdauungstrakt auswirken. 
   Kamille für die Nerven   
 Auch bei unerfahrenen oder nervösen Kandidaten kann die Kamille gute Dienste leisten. Ihre nativen Wirkstoffe verfügen über eine beruhigende Auswirkung auf das Gemüt des Pferdes. Stehen beispielsweise die Eingliederung in eine neue Herde, ein Stallwechsel oder ein anderes Ereignis bevor, das zu einer Überreaktion bzw. 
 Überreizbarkeit beim Pferd führen könnte, kann man bereits ein bis zwei Wochen vorher mit der Fütterung sogenannter „Nervenkräuter“ beginnen. Auch Boxenruhe, Krankheit, Schmerzen oder andere länger anhaltende und für das Pferd unangenehme Umstände sind Kräuter wie die Kamille neben Magnesium und Tryptophan eine gute Alternative. 
   Kamille für die Haut   
 Auf die Haut wirkt sich die Kamille pflegend, wundheilend und desinfizierend aus. Sie unterstützt die Hautfunktion und deren Stoffwechsel. Gerade zur Insekten- und Ekzemzeit leistet sie treue Dienste, um die Haut intakt und geschmeidig zu halten. 
 An Sommerekzem erkrankte Tiere reagieren auf diese Attacken von stechenden Insekten deutlich heftiger als „gesunde“ und leiden unter sehr starkem Juckreiz. Exzessives Schubbern und Kratzen sind die haut-angreifenden Folgen. Die ohnehin bereits strapazierte Haut wird dadurch nur noch mehr in Mitleidenschaft gezogen und entzündet sich leicht, was wiederum den Juckreiz weiter verstärkt. 
 Zu einer hautberuhigenden Salbe verarbeitet, kann die Kamille gut auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden, um den Juckreiz zu lindern, bereits entzündete Stellen zu beruhigen und die Wundheilung anzukurbeln. 
   Kamille – Fütterungshinweise   
 Die Kamille alleine ist schon eine vielfältige Heilpflanze. In Kombination mit anderen Kräutern lässt sich ihre Wirkungsweise in manchen Bereichen sogar noch verstärken. Eine den Darm beruhigende Kräutermischung beispielsweise kann sich aus Kamille, Pfefferminze und Kümmel zusammensetzen; in dieser Kombination profitieren Pferde mit kolikartigen Bauchkrämpfen und Blähungen. 
 Füttert man die Kamille alleine, empfiehlt sich eine Dosierung von 25 - 50 g täglich für ein Großpferd, das 600 kg wiegt. Ponys und Kleinpferde sind mit der Hälfte gut versorgt. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-07-10T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Baldrian für Pferde</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/baldrian-fuer-pferde</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/baldrian-fuer-pferde"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Viele kennen den Baldrian auch unter den Namen „Pestwurz“ oder „Katzenkraut“. Der Name des Baldrians, „Valeriana“ kommt ursprünglich aus dem Lateinischen. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Baldrian für die nervösen Pferde   
 In der Ruhe liegt die Kraft – und die Ruhe liegt im Baldrian 
 Das Fluchttier Pferd hat über viele Jahre der Domestikation seinen Reflex, vor allem Unheimlichen davonlaufen zu wollen, nur bedingt abgelegt. Einige ganz entspannte Exemplare vertrauen ihrem Reiter nahezu blind, andere dagegen sehen permanent „Gespenster“, werden in speziellen Situationen von einer inneren Unruhe geplagt und lassen sich nur schwer beruhigen. Hier hilft in vielen Fällen der Griff in die Kräuterkiste, genauer gesagt zum Baldrian. Denn dieser gehört nicht nur im Humanbereich, sondern auch bei den Tieren zu den am längsten bekannten Heilpflanzen. Da über 360 verschiedene Baldriangewächse existieren, sprechen wir hier vom sogenannten Echten  Baldrian , lat. Valeriana officinalis. 
 
 Botanische Zuordnung: Dipsacales (Kardenartige) 
 Vorkommen: Gemäßigte Zonen in Europa, Asien, Afrika und Amerika 
 Liebste Umgebung: wächst nahezu auf jedem Boden, mitteleuropäische Baldrian-Arten wachsen häufig an Weg- und Waldrändern sowie an Uferwegen bis hinauf in Bergregionen. 
 Größe: 80 – 150 cm Erkennungsmerkmale: 
 
 mint- bzw. hellgrüne gestielte Blätter 
 weiße bis rosafarbene Blüten in Trichterform 
 gestreifter, innen hohler Stängel 
 
 Hauptwirkstoffe: ätherisches Öl, Valepotriate, Lignane 
 
  Viele kennen den  Baldrian  auch unter den Namen „ Pestwurz “ oder „ Katzenkraut “. Der Name des Baldrians, „Valeriana“ kommt ursprünglich aus dem Lateinischen. Hier bedeutet das Wort „valere“ zu Deutsch „gesund sein“. 
   Ruhespender Baldrian   
 Fortwährende Unruhe, Konzentrationsschwäche, Spannungszustände oder gar Magen-Darm-Beschwerden sind bei nervösen Pferden keine Seltenheit. Ein neuer Herdenverband, viele Trainingseinheiten oder häufige Fahrten zum Turnier können diese Symptome noch verstärken. Im Baldrian stecken zahlreiche native Wirkstoffe, die sich beruhigend auf das Gemüt der Vierbeiner auswirken. 
 Ist dann ein Stallwechsel geplant oder stehen Silvester mit lautem Feuerwerk oder ein anderes Ereignis, das zu einer Überreaktion bzw. Überreizbarkeit beim Pferd führen könnte, bevor, kann man bereits ein bis zwei Wochen vorher mit der Fütterung dieses „Nervenkrauts“ beginnen. Studien belegen, dass die Inhaltsstoffe hemmend auf Botenstoffe im Zentralnervensystem eingreifen. Dadurch stellt sich eine entspannende und entkrampfende Wirkung ein. 
  Doch Achtung : Turnierpferde sollten zwei Tage vor dem Start eine Einnahme-Pause einlegen – denn wie jede andere Heilpflanze auch ist der Baldrian nicht ADMR-konform. 
   Baldrian – die Wunderwurzel   
 Nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen, in den Blättern, sondern in den Wurzeln der Heilpflanze steckt die beruhigende, entspannende Wirkung. Die Wunderwurzel sollte im Spätherbst gesammelt und nach dem Säubern an einem schattigen Ort getrocknet werden. 
 Was dabei schnell auffallen wird, Ihr Geruch ist durchdringend, der Geschmack süßlich bitter. Es ist übrigens nicht ein einzelner Inhaltsstoff, der für die beruhigende Wirkung verantwortlich ist – es ist das Zusammenspiel von ätherische Ölen, Valerensäuren und Alkaloiden. 
 Doch Baldrian stärkt nicht nur die Nerven unserer Pferde, er wirkt darüber hinaus auch beruhigend, krampflösend, wohltuend (karminativ) und entspannend (laxierend). Damit eignet er sich ebenfalls ideal, um Krämpfe im Magen, Koliken, Blähungen und Verstopfungen zu lindern. 
   Fütterungshinweise Baldrian   
 Ergänzend bleibt zu erwähnen, dass der  Baldrian  seine volle Wirksamkeit erst nach einer regelmäßigen Einnahme über einen Zeitraum von zwei oder mehr Wochen entfaltet. Wie viele andere Heilkräuter ist auch der Baldrian dafür bekannt, dass sich seine Wirkung in Kombination mit anderen Pflanzen verstärkt. 
 Dazu zählen beispielsweise Hopfen, Kamille, Melisse und Pfefferminze. Sie können die beruhigende Wirkung von  Baldrian auf Pferde  zusätzlich verbessern. 
 Um einen optimalen Effekt zu erzielen, empfiehlt sich, Großpferden eine tägliche Dosis von 25 bis 50 g in die Futterration zu geben. Für Ponys und Kleinpferde genügt jeweils die Hälfte der angegebenen Menge. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-06-27T09:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Löwenzahn beim Pferd</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/loewenzahn-beim-pferd</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/loewenzahn-beim-pferd"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Löwenzahn ist eigentlich eine faszinierende und vielseitige Heilpflanze – auch für unsere Pferde.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Löwenzahn für`s Pferd   
 Aktuell leuchten die Wiesen wieder gelb – der Löwenzahn macht sich breit. Was auf großen Wiesen sehr schön aussieht, kann im Blumenbeet, zwischen den Gartenstufen oder sogar in der geteerten Auffahrt die Nerven ziemlich strapazieren. Man, zupft und jätet, doch er kommt immer wieder. Nicht nur für die Hobbygärtner, auch für die Pollenallergiker kann er eine ziemliche Plage sein. Dabei ist der Löwenzahn eigentlich eine faszinierende und vielseitige Heilpflanze – auch für unsere Pferde. 
 
 Botanische Zuordnung: Asterales (Asternartige) 
 Vorkommen: auf der ganzen Erde außer in Polarregionen 
 Liebste Umgebung: nahezu überall, vorzugsweise auf Wiesen 
 Größe: bis zu 50 cm hoch 
 Erkennungsmerkmale: 
 
 gelbe Blüten 
 gezahnte Blätter 
 schlanke, mit haarigen Flugschirmen ausgestattete Früchte 
 
 Hauptwirkstoff: Bitterstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Triterpene, Schleimstoffe, Inulin, Kalium 
 
  Der Löwenzahn verfügt über einige Merkmale, die verstehen lassen, warum er sich überall und zahlreich durchsetzt: Seine dicke Pfahlwurzel kann über einen Meter tief in die Erde ragen. Das heißt, man entfernt meist nur das obere Stück, wenn man oberirdisch zieht – und der Löwenzahn kommt an derselben Stelle wieder. 
 Seine dichten, rosettenartig angeordneten Blätter machen sich im wahrsten Sinne des Wortes so breit, dass andere Kräuter regelrecht verdrängt werden. Auch regelmäßiges Mähen hilft nichts: Der Löwenzahn passt sich der Schnitthöhe an und bleibt dann einfach kurzstieliger, seine Blätter legt er in dichten Rosetten flach auf den Boden. 
   Löwenzahn – ein Helfer für die Leber   
 Verdauungsfördernd, appetitanregend, gallensekretionsfördernd, leberstoffwechselanregend und harntreibend – all diese Eigenschaften treffen auf den Löwenzahn zu. Er ist also ein wahres Multitalent, der seine Hauptwirkungen den in den Blättern enthaltenen Bitterstoffen und Flavonoiden verdankt. Damit ist er unter anderem neben der Mariendistel und der Artischocke ein zuverlässiger Helfer, wenn es darum geht, die Leber unserer Pferde zu unterstützen. Die wichtigste Aufgabe dieses Organs ist das Entgiften des gesamten Organismus. 
 Dabei „kümmert“ sich die Leber sowohl um körpereigene Abbauprodukte als auch um körperfremde Substanzen. Kurz gesagt filtert und reinigt sie das Blut, macht Giftstoffe unschädlich und scheidet diese aus. Gerade bei Verstopfungen, Blähungen oder anderen Verdauungsstörungen, die auf ein Leberproblem zurückzuführen sind, kann der Löwenzahn Abhilfe verschaffen. 
   Auch die Nieren profitieren vom Löwenzahn   
 Aufgrund des hohen Kaliumgehalts in seinen Blättern verfügt der Löwenzahn auch über eine harntreibende Wirkung, so dass dank ihm neben der Leber auch die Nieren aktiviert werden. Das führt wiederum dazu, dass die Stoffwechselabbauprodukte rascher aus dem Pferdekörper transportiert werden können. Somit empfehlen wir die Fütterung von Löwenzahnkraut zum einen zur kurweisen Entschlackung oder zum anderen in akuten Fällen wie angelaufenen Beinen, Ekzemen etc. 
   Löwenzahn zur Anregung der Verdauung   
 Bereits in alter Literatur findet man Überlieferungen über die Heilpflanze Löwenzahn, die schon damals als eines der beliebtesten Mittel zur Regulierung des Verdauungsablaufs galt. Als Beilage in Form eines Löwenzahn-Salates beispielsweise hilft er uns Menschen, „schweres“ Essen leichter zu verdauen. 
 Auch unsere Pferde profitieren von dieser Eigenschaft, da sich die Heilpflanze wohltuend auf die Darmflora auswirkt. Diese kann in Zeiten einer Fütterung unhygienischen Heus oder bei einem abrupten Wechsel zwischen verschiedenen Heusorten etc. schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Auch Futterumstellungen oder das Anweiden im Frühjahr sowie die Umstellung auf die Winterfütterung im Herbst stellen immer wieder eine Herausforderung für die Darmflora dar. 
 Kommt es deshalb zu Verdauungsproblemen, können Blähungen, Kotwasser, Durchfall und Koliken die Folge sein. Hier raten wir dazu, den Darm schonend zu unterstützen – beispielsweise in Form von Löwenzahn. 
   Fütterungsempfehlung für den Löwenzahn   
 Ein Großpferd mit 600 kg Körpergewicht sollte am Tag zwischen 20 und 40 g   Löwenzahn   gefüttert bekommen, Ponys und Kleinpferde die Hälfte. Er kann trocken zum Krippenfutter gegeben oder mit heißem Wasser übergossen werden. Alleine gefüttert kann der Löwenzahn schon viel bewirken. In manchen Fällen empfiehlt sich allerdings eine Kombination mit anderen Heilpflanzen. Im Falle einer Entschlackungskur erhöht sich die Wirkkraft beispielsweise durch die Kombination mit   Brennnessel   und   Birkenblättern  . 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-06-04T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Ginkgo beim Pferd</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/ginkgo-beim-pferd</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/ginkgo-beim-pferd"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Ginkgo wird bei Pferden oft bei Durchblutungsstörungen eingesetzt. Die Fütterung von Ginkgo unterstützt das Pferd bei Herzproblemen. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Ginkgo für Pferde   
 Vor etwa 280 bis 225 Millionen Jahren entstand – vermutlich in China – eine der heutzutage großen Heilpflanzen: der Ginkgo. Er fördert die Zirkulation des Blutes, verbessert die Blutfließeigenschaften, verbessert die Gehirnleistung, das Lernvermögen und die Stressadaption sowie die Durchblutung bis in die kleinsten Körpergefäße. Alles in allem ein sehr spannendes, lebendes Fossil – und auch in der Pferdefütterung bestens bewährt. 
   Ginkgo unterstützt die Durchblutung des Pferdes   
 Das Zusammenspiel der Hauptwirkstoffe des Ginkgos, nämlich Flavonoide, Ginkgolide und Terpene, haben zur Folge, dass sich der Ginkgo positiv auf die zahlreichen, oben genannten Punkte auswirkt. Beim Pferd findet er beispielsweise bei Durchblutungsstörungen seinen Einsatz. Dazu werden ausschließlich die inhaltsstoffreichen Blätter verwendet. Diese enthalten hauptsächlich Flavonoide, Ginkgolsäuren und Proanthocyanide. 
 Steckbrief Ginkgo: 
 
 Botanische Zuordnung: 
 Vorkommen: China und Japan sowie in europäischen Parkanlagen und Gärten Größe: bis zu 30 bis 40 m 
 Erkennungsmerkmale: 
 
 fächerförmige, gelappte Blätter 
 gabelige Blattnerven 
 kätzchenförmige Blüten 
 
 Inhaltsstoffe: Flavonoide (Kämpferol und Quercetin), Terpene und Ginkgolsäuren 
 
   Herzprobleme beim Pferd durch Ginkgo unterstützen   
 Ginkgo kann die Durchblutung insbesondere der kleinsten Blutgefäße anregen und somit auch die Pumpleistung des Herzens fördern. Das können wir uns für unsere Pferde sehr gut zu Nutze machen – vor allem bei für Herzprobleme prädestinierten Pferden oder Ponys, die in die Jahre kommen. Diese profitieren stark von einer prophylaktischen Gabe von herzunterstützenden Kräutern wie dem Ginkgo. Denn im Falle einer Erkrankung können sich sowohl das Herz an sich als auch seine Leistung deutlich verändern. 
 Ob zu seinem Vor- oder Nachteil sei dahingestellt: Tatsache ist, dass ein Pferdeherz derartige Probleme lange kompensieren kann. Man merkt dem Pferd zunächst nahezu keine Leistungseinbußen an. Doch die Herzklappen können im Laufe der Jahre Schäden davontragen, was zur Folge hat, dass die Pumpleistung des Herzens sehr stark nachlassen kann. 
   Der Einsatz von Ginkgo bei Hufrehe   
 Die Hufrehe gilt als eine der ältesten uns Pferdebesitzern bekannten Pferdekrankheiten. Dabei handelt es sich – vereinfacht ausgedrückt – um eine Durchblutungsstörung, aufgrund derer nicht mehr ausreichend sauerstoffreiches Blut in gewisse Teile der Huflederhaut transportiert werden kann. Dieser Sauerstoffmangel führt letztendlich dazu, dass die Zellen absterben und eine Entzündung entsteht. 
 Damit der Huf gesund bleibt, ist es wichtig, dass die Zellen der Huflederhaut möglichst gut versorgt werden. Dafür wiederum muss die Durchblutung an dieser Stelle sehr gut funktionieren. Dies erreichen natürlich blutverdünnende und durchblutungsfördernde Medikamente, aber auch Kräuter wie der Ginkgo sorgen dafür, dass auch die kleinsten Blutgefäße im Huf – die Kapillaren – ausreichend durchblutet werden. 
   Konzentrierter bei der Arbeit dank Ginkgo im Futtertrog   
 Wie wir Menschen profitieren auch unsere Pferde im Falle von Konzentrationsschwierigkeiten beim Reiten von der Aufnahme von Ginkgo. Denn dessen durblutungsfördernde Effekte können sich auch bei ihnen positiv auf Vermeidung von Ablenkungen aller Art oder übermäßiges Erschrecken auswirken. 
   Ginkgo in Kombination mit anderen Kräutern   
 Oft verstärken Heilkräuter in Kombination mit anderen Heilpflanzen ihre eigene Wirkung. Daher empfehlen wir beispielsweise für ältere Pferde eine Kräutermischung aus Ginkgo, Weißdorn, Mädesüß, und Löwenzahn, um die Durchblutung zu fördern und damit das Herz-Kreislaufsystem zu unterstützen. Wird der Ginkgo alleine gefüttert, sollte jedes Großpferd mit einer Lebendmasse von 600 kg 20 - 40 g pro Tag zu sich nehmen können. Ponys und Kleinpferden genügt die Hälfte. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-05-05T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Birke bei Nierenproblemen beim Pferd</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/birke-bei-nierenproblemen-beim-pferd</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/birke-bei-nierenproblemen-beim-pferd"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Für unsere Pferde kommt Birke zur Unterstützung der Nierenfunktion bzw. zur Entgiftung erfolgreich zum Einsatz. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Die Birke in der Pferdefütterung   
 Botaniker bezeichnen die Birke als „extrem anspruchslosen Baum“ - was auf`s erste Lesen eher despektierlich klingt, gilt aber als eine sehr gute Eigenschaft. Denn nur deshalb ist die Birke sowohl widerstandsfähig und weit verbreitet als auch vielseitig in ihrer Nutzung. Nicht nur bei uns Menschen - auch bei den Tieren, Für unsere Pferde kommt sie zum Beispiel zur Unterstützung der Nierenfunktion bzw. zur Entgiftung erfolgreich zum Einsatz. 
   Die Birke als Frühjahrskur   
 Im Frühling, begleitend zum Fellwechsel, bevor es wieder auf die Weide geht und nachdem die Wurmkur verabreicht wurde, empfehlen wir eine Entgiftungskur für die Pferde; gerne mit der Birke. Durch ihre harntreibenden Wirkstoffe ist die Birke dafür bekannt, dass sie die Nierentätigkeit anregt, was zu einer vermehrten Wasser- und Salzausscheidung im Organismus führt. Die körpereigene Entgiftung wird angekurbelt und Gifte sowie schädliche Stoffwechselprodukte werden über die Nieren aus dem Körper geschleust. Gut zu wissen: Das funktioniert nur, wenn während der Kur auch ausreichende Wasser zur Verfügung steht. 
 Doch nicht nur zum Entgiften, auch begleitend bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege sowie bei schuppiger Haut und Ekzem können wir die Zufütterung der Birke nur empfehlen. 
   Die Birke im Steckbrief   
 Mit ihrer weißen Rinde und der hochgewachsenen, schlanken Figur erkennt die Birke jeder auf den ersten Blick. Weitere charakteristische Merkmale sind: 
 
 Botanische Zuordnung: Birkengewächse (Betulaceae) 
 Vorkommen: Europa, Nordamerika und Asien 
 Bevorzugte Umgebung: überwiegend auf sauren Böden, Brach-, Trümmer- und Kahlflächen 
 Größe: bis zu 30 m hoch 
 Erkennungsmerkmale: 
 
 weiße Rinde Früchte: ca. drei Millimeter lange Nüsschen 
 gelber Samen 
 
 Hauptwirkstoffe: Flavonoide, Saponine, ätherisches Öl, Ascorbinsäure und Mineralstoffe 
 
   Wann braucht das Pferd Unterstützung für die Nieren?   
 
 angelaufene Beine 
 deutlich verringerte oder deutlich erhöhte Harnmengen 
 Aufnahme großer Mengen an Wasser 
 Schlappheit / Trägheit 
 Inappetenz 
 Abmagern 
 struppiges, stumpfes Fell 
 
 All diese Symptome können auf Nierenprobleme hindeuten. Das tückische an Nierenproblemen beim Pferd ist allerdings die Tastsache, dass die Symptome oft nur schwach oder unspezifisch auftreten und deshalb nicht sofort mit den Nieren in Verbindung gebracht werden. Die Folge: Die Nieren können ihrer Hauptaufgabe – die Entgiftung des Organismus – nicht mehr oder nur noch eingeschränkt nachgehen. 
 Das wiederum wirkt sich darin aus, dass früher oder später der gesamte Organismus geschädigt wird. Liegt der Verdacht nahe, dass ein Pferd an Nierenproblemen leidet, empfehlen wir eine Blutuntersuchung. Damit hat man dann schnell Einblick in die Harnstoff-, Elektrolyt- und Kreatininwerte und somit in den Zustand bzw. die Leistungsfähigkeit der Nieren. 
   Die Nieren in Schwung bringen mit der Birke   
 Um die Entgiftungsleistung der Nieren zu verbessern, macht es daher Sinn, dieses wichtige Organ auch beim gesunden Pferd zu unterstützen – wie beispielsweise mit der Birke. Kurweise verabreicht hilft sie nicht nur optimal durch den Fellwechsel, sondern ist auch in Situationen wie 
 
 bei der Aufnahme von Giftpflanzen 
 in Zeiten, in denen Pferde wenig Durstgefühl zeigen und daher wenig trinken 
 Futterrationen mit einem sehr hohen Proteingehalt 
 
 Die optimale Dosierung der Birke beträgt je Großpferd (600 kg LG) 40 - 50 g täglich. Ponys und Kleinpferde sollten die Hälfte bekommen. Sie kann sowohl im trockenen Zustand über das Futter gegeben als auch als Tee zubereitet werden. Dazu übergießt man die leicht bitter schmeckenden Birkenblätter und -knospen mit heißem Wasser und verabreicht sie frisch. So kommen die Flavonoide, Saponine und ätherischem Öl sowie die anderen Wirkstoffe bestmöglich zu Tage. 
 Zur Unterstützung des Nierenstoffwechsels kann auch eine Kombination aus mehreren Heilkräutern verabreicht werden. Perfekt ergänzen sich zu diesem Zweck Birkenblätter mit Brennnesselblättern und Löwenzahnkraut. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-04-12T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Huflattich beim Pferd </title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/huflattich-beim-pferd</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/pferd/kraeuter-fuer-pferde/huflattich-beim-pferd"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Der Huflattich gilt als schleimlösend und antibakteriell, weshalb er gerne bei Atemwegsproblemen bei Pferden eingesetzt wird. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Huflattich bei Husten beim Pferd   
 Die lateinische Bezeichnung für den  Huflattich  lautet  Tussilago farfara  – ein Name, der sehr treffend gewählt ist: „ Tussis ago “ bedeutet nämlich nichts anderes als „ Ich vertreibe den Husten “. 
 Der Huflattich gehört zu den  ältesten bekannten pflanzlichen Hustenmitteln  und macht seinem Namen alle Ehre:  Hustenreiz lindern  und  festsitzenden Schleim lösen  ist für ihn nur selten ein Problem. Dazu ist er mit seinen schönen leuchtend-gelben Blüten einer der auffallendsten Vorfrühlingsboten.   
   Auf die Blätter kommt es an   
 Wir Menschen können, wenn wir unter festsitzendem Schleim, leichten Entzündungen in Mund- oder Rachenraum oder Reizhusten leiden, auf einen Teeaufguss aus den Huflattich-Blättern zurückgreifen. Nicht ohne Grund wurde der Huflattich 1994 zur Heilpflanze des Jahres gewählt und seine Wirkung bei akuten Katarrhen der Luftwege mit Husten und Heiserkeit von der Kommission E bestätigt. 
 Auch in der Pferdefütterung hat sich der Huflattich seit langem bei Tieren mit Husten bzw. wiederkehrenden Atemwegserkrankungen einen Namen gemacht. 
 
 Botanische Zuordnung: Asternartige (Asterales) 
 Vorkommen: Europa, Afrika, Ost-Asien und Nordamerika 
 Bevorzugte Umgebung: trocken-warme Standorte auf durchlässigen Böden 
 Größe: 10 bis 30 cm 
 Erkennungsmerkmale: 
 
 gezähnte, herz- oder hufförmige Blätter 
 weißfilzige Blattunterseite 
 stark-nerviges Adernetz an der Blattunterseite 
 gelbe Zungenblüten 
 schwacher, honigartiger Geruch 
 
 Hauptwirkstoffe: Schleimstoffe, Inulin, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide 
 
   Atemwegsprobleme beim Pferd   
 Ungeahnt häufig leiden Pferde unter Atemwegserkrankungen. Meist in der kalten Jahreszeit hört man sie in den Ställen immer wieder deutlich husten. In vielen Fällen handelt es sich um akute Erkrankungen, die bei einer gezielten Behandlung wieder ausheilen. 
 Allerdings leiden Studien zufolge mittlerweile rund 50 % der Pferde unter einer chronischen Atemwegserkrankung. 
 Spezielle Kräuter, wie der Huflattich, können wunderbare Dienste bei der Vorbeugung vor oder der Behandlung von Atemwegsproblemen leisten. Zur richtigen Zeit eingesetzt, kann dem Pferd frühzeitig geholfen und so schlimmere Atemwegserkrankungen vermieden werden. 
   Huflattich lindert den Pferdehusten   
 Beim Huflattich handelt es sich um eine sogenannte „Schleimdroge“, was bedeutet, dass sein Wirkprinzip auf dem hohen Gehalt an Schleimstoffen beruht, welche gereizte Schleimhäute unmittelbar beruhigen. 
 Er gilt daher als besonders 
 
 schleimlösend 
 hustenreizlindernd 
 entzündungshemmend 
 antibakteriell. 
 
 Dabei übt er eine wohltuende Wirkung bei allen Beschwerden der Atemwege aus. Die Schleimstoffe hüllen die angegriffenen Schleimhäute des Pferdes ein, beruhigen sie und lindern auf diese Weise den Hustenreiz. Darüber hinaus schützen sie das Gewebe vor äußeren Einflüssen wie z.B. Staub. Aus diesem Grund haben sich Huflattichblätter auch bei einer angegriffenen Maul- oder Rachenschleimhaut bewährt. 
   Huflattich lindert den Pferdehusten    
 Wie eingangs bereits erwähnt, befinden sich die Inhaltsstoffe des Huflattichs in dessen Blättern. Wichtig zu wissen: Diese wichtigen Inhalte entwickeln sich erst nach der Blüte! Doch dann sind die Blätter besonders reich an pflanzlichen Schleimstoffen, Gerb- und Bitterstoffen und ätherischen Ölen. 
 Der  Huflattich  kann auch gut mit anderen   Atemwegskräutern   kombiniert werden. Mit beispielsweise   Spitzwegerich  ,   Isländisch Moos   und   Hagebutten   wird seine Wirkung und die der anderen Kräuter noch positiv verstärkt. 
 Aufgrund der enthaltenen Schleimstoffe empfiehlt es sich, den Huflattich nicht aufzukochen sondern kalt anzusetzen und das sogenannte Kaltmazerat drei bis fünf Stunden ziehen zu lassen. Auf diese Art verlieren die Schleimstoffe nicht an Wirkung, was unter Hitzeeinfluss jedoch der Fall wäre. 
 Für Huflattich hat sich eine tägliche Dosis von 10 bis 25 g für ein Großpferd bewährt, für Ponys und Kleinpferde genügt jeweils die Hälfte der angegebenen Menge. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-02-24T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
