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            <title type="text">Strahlfäule beim Pferd</title>
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                                            Strahlfäule beim Pferd kann häufig sehr hartnäckig sein. Erfahren Sie mehr über die Behandlung von Strahlfäule.
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                  Strahlfäule beim Pferd – Wenn‘s mal wieder strenger riecht  
  Strahlfäule  ist eine häufig auftretende Veränderung an den weichen Hornteilen des Hufes. Meist geht sie von der mittleren Strahlfurche aus und kann sich – wenn die  Strahlfäule  nicht  behandelt  wird – auf den gesamten Strahl und sogar das Ballenhorn ausbreiten. Um Folgeerkrankungen zu vermeiden, sollte man  Strahlfäule beim Pferd  frühzeitig behandeln. 
  Was genau passiert bei Strahlfäule beim Pferd?  
 Bei  Strahlfäule  zerstören anaerobe Bakterien (das sind Bakterien, die in einer sauerstofffreien Umgebung leben) das Hufhorn. Solche Bakterien sind Teil der normalen Darmflora und finden sich beinahe überall dort, wo Tiere leben. Faktoren, die für die Entstehung von Strahlfäule eine Rolle spielen, sind neben ungenügenden hygienischen Bedingungen oder vernachlässigter Hufpflege eine unsachgemäße Bearbeitung der Hufe sowie eine unphysiologische Hufform. 
 Bei Stellungsfehlern wie zum Beispiel einem Zwanghuf verengen sich die seitlichen Strahlfurchen stark. Das macht es fast unmöglich, diese sauber und trocken zu halten. 
 Symptome einer Strahlfäule 
 Die Strahlfäule beim Pferd zeigt sich mit typischen Symptomen: In den Strahlfurchen findet sich bräunlich, schwarzes, übelriechendes Sekret. Wenn man die Hufe reinigt, fällt auf, dass die Furchen tiefer und das Horn weicher als üblich sind. In den meisten Fällen sind die Hinterbeine häufiger von Strahlfäule betroffen als die Vorderbeine. Die Fäulnisbakterien weichen den Strahl weitestgehend auf, häufig sind große Anteile des Horns lose und müssen entfernt werden. Nicht selten liegt bei der Strahlfäule bereits die Huflederhaut frei, die sehr empfindlich ist. Das Pferd zeigt dann oftmals deutlich, dass es Schmerzen hat, in dem es stark lahmt. Manchmal zeichnen sich an der Hornwand auch Ringe ab – diese bilden sich als Reaktion des Hufs auf die Entzündung durch die Strahlfäule. Es ist in solchen Fällen immer empfehlenswert, einen Tierarzt zu Rate zu ziehen, damit dieser die Krankheit diagnostizieren, andere mögliche Erkrankungen ausschließen und die Strahlfäule angemessen behandeln kann. Eine frühzeitige Diagnose und konsequente Behandlung der Strahlfäule verbessert die Prognose für das Pferd deutlich. 
  Nicht nur schlecht versorgte Pferde leiden unter Strahlfäule  
 Die weit verbreitete Meinung, dass  Strahlfäule  grundsätzlich das Ergebnis von schlechten Haltungsbedingungen ist, stimmt so nicht ganz. Da ein Pferd mit jedem Kotabsatz auch Darmbakterien (sogenannte Fusobakterien) ausscheidet, befinden sich diese in mehr oder weniger großer Anzahl überall dort, wo Pferde leben. Zwar kann man die Masse durch eine gründliche Boxen- und Weidehygiene reduzieren, eine gewisse Anzahl solcher Bakterien bleibt aber immer zurück. Besonders groß ist die Bakteriendichte in Offenställen mit befestigten, nicht eingestreuten Laufflächen. Daher ist es wichtig, dass diese Flächen regelmäßig abgeschoben werden und die Pferde nicht permanent im Mist stehen müssen. Im gesunden und ordentlich bearbeiteten Zustand bietet der Pferdehuf wenig bis gar keinen Lebensraum für diese Erreger. 
 Schließen sich die Strahlfurchen aber durch zu lange Pausen zwischen den Schmied-Terminen oder durch Fehlstellungen, bilden sich sogenannte  Taschen . Das Horn wächst von der Seite über die  Strahlfurchen  und verschließt diese. Die entstandenen Hohlräume bieten für Fäulnisbakterien ideale Bedingungen. Die feuchte und sauerstoffarme Umgebung sorgt für eine rasche Vermehrung und dadurch eine schnelle Verbreitung der Strahlfäule-Erreger. 
 Bei Strahlfäule handelt es sich um ein heilbares Krankheitsbild. Dennoch ist das Handling der Symptome ausschlaggebend für den Therapieerfolg. Denn als entscheidend gilt dabei, ob es zu einer Folgeerscheinung wie Saumlederentzündung oder einem Trachtenzwanghuf kommt, denn gerade enge Hufe mit einem verkümmerten Strahl oder einer stark gewölbten Sohle können bei der Therapie Schwierigkeiten bereiten. 
 
 INFO TO GO – Strahlfäule bei Pferden 
 Desinfizierende Wirkung, die das Bakterienwachstum hemmt. 
 Schleppersubstanzen, die für ein tiefes Eindringen des Wirkstoffes sorgen. 
 Pflegende Komponenten, die das Horngewebe weich und elastisch halten. 
 
  Strahlfäule – Die richtige Hufbearbeitung  
 Um zu vermeiden, dass um den Strahl herum Hohlräume entstehen, sollte ein Hufschmied / ein Hufpfleger diesen regelmäßig bearbeiten. Die Überstände, die sich nach links und rechts in Richtung der Sohle bilden, sollten er mit einem Hufmesser vorsichtig entfernen. Um eine Verletzung des Hufes zu vermeiden, sollte man sich diese Handgriffe vom Hufschmied zeigen lassen. Wichtig für ein sauberes Arbeiten ist ein hochwertiges, gut geschliffenes   Hufmesser   (VORSICHT VERLETZUNGSGEFAHR!). 
 Die Schnittführung erfolgt grundsätzlich immer vom eigenen Körper weg und vom Ballen in Richtung Zehe. Damit nicht aus Versehen zu tief geschnitten wird, sollte man das Messer flach ansetzen und vorsichtig dünne Streifen abtragen. Ein gut verarbeitetes und scharfes Hufmesser gleitet schon bei wenig Druck in das Horn hinein. Einmal zu tief geschnitten kann man schlimme Verletzungen verursachen. 
  Pflege bei Strahlfäule bei Pferden – Welche Mittel zur Vorbeugung und Behandlung gibt es?  
 Immer wieder stellt sich bei  Strahlfäule -Patienten die Frage:  Was hilft?  
 Um ein weiteres Ausbreiten der Erreger zu verhindern, muss man die betroffene Stelle gründlich reinigen und trocken legen. Für die Reinigung empfehlen sich Mull-Binden oder Kompressen. Diese drückt man mit Hilfe eines Hufkratzers oder eines abgerundeten Holzspatels vorsichtig in die Strahlfurchen und reibt diese damit aus. Wichtig ist, dass die Reinigung trocken erfolgt, da Feuchtigkeit wiederum das Wachstum der Bakterien begünstigt. Diesen Vorgang sollte man so oft wiederholen, bis am Stoff keine Rückstände mehr hängen bleiben. Anschließend muss die gereinigte Stelle mit desinfizierenden und austrocknenden  Mitteln behandelt  werden. Da die Fäulnisherde meist relativ tief liegen, eignen sich hier besonders flüssige Substanzen. 
 Viele Jahre wurden  Jodoformether ,  Kupfervitriol  oder ethanolische Jodlösungen verwendet. Diese Mittel haben eine sehr gute desinfizierende Wirkung. Allerdings haben sie den Nachteil, dass sie eine starke Fettlösekraft besitzen und so dem Huf die Feuchtigkeit entziehen. Die Folge ist hartes und brüchiges Strahlhorn. Das beeinträchtigt zum einen die Hufmechanik massiv. Zum anderen macht es das Horn spröde und rissig. In die neu entstandenen Risse wandern wiederum Bakterien ein und die Strahlfäule kann sich weiter ausbreiten. 
  Mittel gegen Strahlfäule – auf die Schleppensubstanzen kommt es an  
 Ein wirksames und ungefährliches Mittel gegen Strahlfäule ist   EQUIPUR-chevaloxin  . Es enthält einerseits desinfizierende und pflegende Komponenten. Dazu gehören beispielsweise  Kupfersulfat  oder Dexapanthenol. 
  Kupfersulfat  unterstützt bei einer  Strahlfäule  durch seine fungiziden und bakteriziden Eigenschaften, Dexpanthenol mit seinem entzündungshemmenden Effekt. Andererseits beinhaltet   EQUIPUR-chevaloxin   auch sogenannte Schleppersubstanzen. Diese sorgen dafür, dass die Wirkstoffe tief in das Horngewebe eindringen und so auch tief sitzende Bakterienherde bekämpfen. 
 Die Pflege des Horngewebes ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Strahlfäule bei Pferden. Denn nur ein weicher und elastischer Strahl kann sich regenerieren und seine Aufgabe in der Hufmechanik erfüllen. Die Flüssigkeit träufelt man in die betroffenen Stellen hinein bis diese komplett gefüllt sind. Um ein Herauslaufen zu verhindern, sollte man den Huf noch einige Augenblicke hochhalten. Bei größeren Hohlräumen macht es Sinn, sie mit einer Tamponade zu versehen. Hierfür dienen ebenfalls Mullbinden oder  Kompressen , die in die Öffnungen hineingedrückt und anschließend ebenfalls mit dem Mittel getränkt werden. 
 Diese Tamponade verbleibt bis zur nächsten Behandlung im Huf und wird dann vorsichtig entfernt und durch eine neue ersetzt. In der Regel sollte man  Strahlfäule  einmal täglich behandeln und zwar so lange, bis die betroffenen Stellen komplett abgetrocknet sind und sich neues, gesundes Horn gebildet hat. 
 Bei leichter  Strahlfäule  kann auch   Blauspray   das  Mittel  der Wahl sein.Die desinfizierende Wirkung hemmt das Bakterienwachstum und verhindert ein Ausbreiten der Strahlfäule. Wichtig ist auch hier, dass das Pferd möglichst trocken steht. 
 Ein bekanntes  Hausmittel bei Strahlfäule beim Pferd  ist der Essig: Im Anfangsstadium einer Strahlfäule kann auch das Aufsprühen von Essig auf die betroffenen Hornstellen helfen. Er neutralisiert die Ammoniakrückstände im Bereich der Sohle und wirkt so der Ausweitung einer Strahlfäule entgegen. Darüber hinaus festigt der Essig die Plättchenstruktur am Huf, so dass er somit ebenfalls zur Hufgesundheit beitragen kann. 
  Strahlfäule – Vorsorge ist besser als Nachsorge!  
 Um einer Strahlfäule beim Pferd vorzubeugen, sind hygienische Haltungsbedingungen wichtig. Einmal täglich gründlich Ausmisten, Ausläufe regelmäßig absammeln und die Hufe vor und nach dem Bewegen sorgfältig säubern sollten selbstverständlich sein. Zudem ist es wichtig, dass man beim Einfetten der Hufe faulige Stellen ausspart! Der Fettfilm schließt Feuchtigkeit ein und begünstigt so die Ausbreitung der Strahlfäule. Das gleiche gilt für Hufteer. Dieser bildet ebenfalls eine wasserundurchlässige Schicht, die die Bakterien im Horngewebe einschließt. Diese können sich so rasch vermehren. Ebenso wichtig ist der regelmäßige Besuch von Hufschmied oder Hufpfleger um eine Taschenbildung am Strahl zu vermeiden. 
 Auch über die Fütterung kann man die Hufe bereits prophylaktisch unterstützen. Wer bemerkt, dass sich die Hornstruktur des Pferdes zum Negativen verändert, kann beispielsweise das   MASTERHORSE BIOTIN-PRO   füttern. Die perfekt aufeinander abgestimmte Kombination verschiedener Nährstoffe, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, sorgt für ein optimales Horn- und Fellwachstum des Pferdes. Es enthält folgende, für den Huf essentielle Nährstoffe: 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Biotin zur Unterstützung der Hornqualität. 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Vitamin B6 um das Zellwachstum im Huf anzuregen. 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Kupfer zur Bildung von Kollagen, einem wichtigen Eiweiß für Knochen, Haut und Bindegewebe des Pferdes. 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Schwefel zur Bildung von Keratin, einem wichtigen Bestandteil des Hufhorns. 
 Eine Alternative ist das   MASTERHORSE HUF-PERFEKT  ; es ist bekannt für seinen dreifachen Wirkkomplex: &amp;nbsp;Es liefert dem Pferd eine Komplettversorgung mit allen für das Hufwachstum notwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Vitalstoffen. Dazu enthält es verdauungsfördernde Wirkstoffe wie Bierhefe und Leinsamen. Diese ermöglichen dem Pferd eine optimale Aufnahme der enthaltenen Nährstoffe. Darüber hinaus ist es reich an ausgewählten Kräutern wie zum Beispiel Brennnessel und Walnussblätter. Diese regen den Stoffwechsel des Pferdes gezielt an und fördern so ein schnelleres Nachwachsen des Hufhorns. Zusätzlich schützen Vitamin E und Selen die Hornzellen vor Schädigungen durch aggressive Sauerstoffverbindungen. 
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            <title type="text">Hufrollenerkrankung beim Pferd</title>
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                                            Die Ursachen einer Hufrollenerkrankung beim Pferd sind vielfältig. Wie kann behandelt, vor- und nachgesorgt werden?
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                  &quot;Hufrolle&quot; &amp;nbsp;- eine Diagnose, die es so eigentlich gar nicht gibt. Dennoch gleicht das Wort in den Ohren von Pferdebesitzern oft einem Schreckensgespenst. Beinahe jeder Reiter kennt ein Pferd, das laut Volksmund „Hufrolle“ hat. Doch was steckt hinter dem Begriff, was sind die Symptome, wie müsste die Diagnose richtig lauten und wie sieht die richtige Behandlung aus? Lesen Sie in unserem neuen MASTERHORSE-Expertentipp mehr darüber, was eine Hufrollenerkrankung ist, was die Ursachen sind und wie eine Vor- und Nachsorge aussehen sollte. 
   Hufrollenerkrankung und Hufrollenentzündung beim Pferd - was ist das?   
 Jedes Pferd hat vier Hufrollen - und das ist gut so. Den Hufrollenkomplex in jedem Huf bilden das knöcherne Strahlbein mit seiner Gelenkfläche zum Hufbein, seinem Bandapparat sowie der Gefäß- und Nervenversorgung, der Hufrollenschleimbeutel und die unteren Anteile der tiefen Beugesehne. Die tiefe Beugesehne setzt am Hufbein an und gleitet bei jedem Schritt des Pferdes über das Strahlbein. 
 Der Hufrollenschleimbeutel dient dabei als Polster, damit Sehne und Knochen keinen Schaden durch die häufige Gleitbewegung nehmen. Die Hufrolle nimmt das Gewicht des Pferdes bei jedem Schritt auf und federt es ab. Dadurch ist dieser Bereich des Pferdehufes großen Belastungen ausgesetzt. Die Hufrolle an sich hat also keinen Krankheitswert und wenn Pferdebesitzer von „Hufrolle“ sprechen, meinen sie häufig das Hufrollen-Syndrom. 
 Als Hufrollen-Syndrom bezeichnet der Tierarzt alle schmerzhaften, degenerativen Prozesse in diesem Bereich, die zu Lahmheiten des Pferdes führen. Bei Reitpferden handelt es sich hierbei um eine relativ häufige Lahmheitsursache, die fast immer an den Vorderbeinen auftritt. Bei der Hufrollenentzündung (Podotrochlose) gehen akut-entzündliche Schübe und chronisch-degenerative Phasen immer wieder ineinander über. 
 Im Verlauf einer Hufrollenerkrankung kommt es vor allem zu Schäden am Strahlbein und der tiefen Beugesehne. Wiederkehrende Strahlbeinentzündungen führen zu Veränderungen an den Konturen und Gefäßdurchtrittsstellen des Strahlbeins. Die tiefe Beugesehne fasert in den stark beanspruchten Bereichen auf und der Hufrollenschleimbeutel entzündet sich ebenfalls (Bursitis). Diese Prozesse lassen sich nach heutigem medizinischen Stand nicht umkehren und schreiten ohne entsprechende Therapie weiter fort, bis es zu einem Einbrechen des Strahlbeins kommen kann. 
 Eine besondere Form der Hufrollenentzündung ist die infektiöse Podotrochlitis, die durch das Eindringen von Keimen in die Hufrolle entsteht. Häufig sind hier Verletzungen durch Nageltritte vorangegangen. Diese Art der Hufrollenentzündung wird an dieser Stelle nicht weiter behandelt. 
   Ursachen des Hufrollen-Syndroms nicht vollständig geklärt   
 Über die genauen Prozesse, die ursächlich für die Veränderungen im Hufrollenbereich sind, wird auch in Fachkreisen bis heute viel diskutiert. 
 
 Ein zu hoher Druck im Hufgelenk oder Durchblutungsstörungen könnten zu den Veränderungen führen. Schäden am Hufrollenkomplex stehen nach derzeitigem Wissen häufig mit einer Überbeanspruchung der zugehörigen Strukturen in Zusammenhang. Eine solche Überlastung kann unterschiedliche Ursachen haben. Neben möglichen erblichen Faktoren, die die Struktur des Hufrollenbereichs negativ beeinflussen, spielen Training und Hufzubereitung eine Rolle.   
 Ein zu frühes Anreiten des jungen Pferdes erhöht das Risiko einer späteren Erkrankung der Hufrolle. Strukturen, die noch nicht vollständig ausgereift sind, halten Belastungen weniger gut stand und können schneller Schaden nehmen.   
 Auch besondere Anforderungen im späteren Training, wie das Reiten vieler enger Wendungen vor allem auf harten Böden, beanspruchen den Hufrollenkomplex.   
 Falsch oder unregelmäßig zubereitete Hufe und schlechte Beschläge verändern die Stellung der Gliedmaße und können so ebenfalls zu einer Entzündung der Hufrolle führen.   
 Hufe von Pferden mit Podotrochlose zeigen außerdem häufig einem Trachtenzwang.   
 Aber auch Faktoren in der Aufzucht können eine spätere Erkrankung wahrscheinlicher machen. So können Nährstoff- und Bewegungsmangel ursächlich für eine mangelhafte Entwicklung der Hufrolle sein und ein späteres Hufrollensyndrom begünstigen.   
 Auch Fehlstellungen sollten rechtzeitig korrigiert werden, um Überlastungen der Hufrolle zu vermeiden. 
 
   Symptome einer Erkrankung der Hufrolle erst unspezifisch   
 Pferde mit entzündlichen Veränderungen an der Hufrolle zeigen häufig schon vor der ersten deutlichen Lahmheit unspezifische Symptome. Sie fußen nur zögerlich auf, wirken klamm und landen auf der Zehe. Auch häufiges Stolpern kann hinweisend sein. Während des Warmreitens kann sich das Gangbild verbessern, das Pferd läuft sich nach einiger Zeit ein. Im Stand stellen betroffene Pferde manchmal eines oder beide Vorderbeine nach vorne gestreckt heraus, um den Hufrollenbereich zu entlasten. 
 Da die Erkrankung meistens beide Vorderbeine betrifft, sind Lahmheiten gerade für den Laien lange oft nur schwer erkennbar. Durch den verkürzten Gang vermuten Pferdebesitzer das Problem häufig im Schulterbereich. Schmerzt eine Hufrolle schlimmer als die andere, geht das Pferd auf diesem Bein deutlicher lahm. Die Lahmheit verschlimmert sich in engen Wendungen (Wendeschmerz) und spricht bei der tierärztlichen Untersuchung in der Regel gut auf eine diagnostische Betäubung des betroffenen Bereichs an - das Pferd läuft auf dem anästhesierten Bein plötzlich wieder klar. Typischerweise fällt nun aber eine Lahmheit auf dem anderen Vorderbein auf, dessen Hufrolle dem Pferd ebenfalls Schmerzen bereitet. 
 
 Hufrollenerkrankung beim Pferd - INFO TO GO 
 Die Hufrolle des Pferdes ist hohen Belastungen ausgesetzt und dadurch eine sensible Struktur, die durch Überlastungen zu Problemen führen kann - der sogenannten Hufrollenentzündung (Podotrochlose). 
 Die genauen Ursachen der Hufrollenerkrankung sind noch nicht vollständig geklärt, vorbeugend sollten Pferdebesitzer jedoch auf eine gesunde Aufzucht mit ausreichender Bewegung, eine regelmäßige Hufpflege und eine bedarfsdeckende Nährstoffversorgung achten. Überlastungen im Training gilt es zu vermeiden. 
 Bei einer bereits bestehenden Podotrochlose können neben der Behandlung und Therapie durch den Tierarzt auch spezielle Zusatzfutter dabei helfen, die geschädigten Strukturen bestmöglich zu unterstützen und die Reitbarkeit des Pferdes möglichst lange zu erhalten. 
 
    Diagnose und Behandlung einer Hufrollenerkrankung   
 Dem Tierarzt gibt der Vorbericht des Besitzers häufig schon erste Hinweise auf eine mögliche Hufrollenerkrankung. Er führt eine Lahmheitsuntersuchung durch, hier spielt bei einem Verdacht auf Podotrochlose vor allem die Leitungsanästhesie eine wichtige Rolle. Spricht das Pferd auf die Betäubung des Hufrollenbereichs an, fertigt der Tierarzt Röntgenbilder um die Diagnose zu sichern. 
 Die sogenannte Oxspring-Aufnahme ist hier unabdingbar, um die Konturen und Gefäßdurchtrittsstellen am Strahlbein beurteilen zu können. Finden sich hier Unregelmäßigkeiten oder Erweiterungen, kann der Tierarzt im Zusammenhang mit der Lahmheit die Diagnose „Podotrochlose“ stellen. Es erfolgt eine Einteilung in unterschiedliche Grade und die Beratung des Pferdebesitzers über das weitere Vorgehen. 
 In Zusammenarbeit mit einem Schmied bekommt das Pferd in der Regel einen orthopädischen Beschlag, der den hinteren Hufbereich unterstützt und das Abrollen über die Zehe erleichtert. Zusätzlich können schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz kommen. Durchblutungsfördernde Präparate sollen helfen, die Nährstoffversorgung der betroffenen Bereiche zu verbessern. Dieses Therapiekonzept schafft dem Pferd Erleichterung und verlangsamt oder stoppt ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung. 
 Haltung und Training sollten dem Krankheitsprozess angepasst sein, um eine ausreichende Durchblutung des Hufrollenbereichs zu gewährleisten und ihn gleichzeitig nicht zu stark zu beanspruchen. 
 Das Pferd sollte sich ausreichend bewegen können, enge Wendungen gilt es jedoch zu vermeiden. Hat das Pferd weiterhin Beschwerden, kommt als letzte Behandlungsmöglichkeit ein sogenannter Nervenschnitt (Neurektomie) infrage. Hierbei nimmt der Tierarzt eine Durchtrennung der Nerven vor, die auch die Hufrolle versorgen. So kann das Pferd trotz der Hufrollenveränderungen ein schmerzfreies Leben führen. Im Sport dürfen betroffene Pferde allerdings nicht mehr laufen, da das fehlende Empfinden im Hufbereich Verletzungsgefahren birgt und der Eingriff als Doping gilt. 
   Fütterung als wesentlicher Bestandteil der Behandlung&amp;nbsp; der Hufrollenerkrankung – Vor- und Nachsorge   
 Da eine degenerativ veränderte Hufrolle nicht mehr heilbar ist, spielt die Vorsorge bei der Hufrollenerkrankung eine wichtige Rolle. Eine optimale Nährstoffversorgung bereits in der Aufzucht ist hier von großer Bedeutung. Im Wachstum hat das Pferd einen besonders hohen Bedarf an bestimmten Nährstoffen. 
 Kommt es hier zu Mangelsituationen oder Missverhältnissen, kann dies spätere Erkrankungen des Bewegungsapparats und so auch der Hufrolle begünstigen. Um die Entwicklung eines leistungsfähigen Bewegungsapparats zu gewährleisten, sollte das Jungpferd deshalb immer ein speziell für Pferde im Wachstum entwickeltes Mineralfutter erhalten. 
   MASTERHORSE JUNIOR   enthält Calcium und Phosphor, die für eine gesunde Knochenentwicklung unverzichtbar sind. Auch die Spurenelemente Kupfer, Mangan, Zink und Selen unterstützen eine gesunde Entwicklung von Knochen und Gelenken. Die Aminosäuren Methionin und Lysin tragen zur Entwicklung eines starken Bindegewebes und einer kräftigen Muskulatur bei. Diese in   MASTERHORSE JUNIOR   enthaltenen Nährstoffe unterstützen so auch das Heranreifen einer belastbaren Hufrolle. 
   MASTERHORSE BASIS   liefert dem erwachsenen Pferd Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die für den Knochenstoffwechsel des Strahlbeins entscheidend sind. Dadurch unterstützt es die Gesunderhaltung des gesamten Hufrollenkomplexes und sollte die Heu-Kraftfutter-Ration des Pferdes ergänzen. Bei bereits bestehenden Problemen gilt es Entzündungsprozesse zu stoppen und die Regeneration der beteiligten Strukturen bestmöglich zu fördern. 
   MASTERHORSE GELENK-PERFEKT   enthält gelenkaktive Glykosaminoglykane, um die Gelenkflächen des Strahlbeins, die tiefe Beugesehne und den Bandapparat der Hufrolle optimal zu unterstützen. Stoffwechselanregende Komponenten fördern ebenfalls die Reparatur verletzter Strukturen, indem sie die Nährstoffversorgung verbessern. Weidenrinde wirkt bestehenden Entzündungsprozessen und so weiteren Schäden an der Hufrolle entgegen. Dadurch kann dieses speziell entwickelte Zusatzfutter neben der durch den Tierarzt eingeleiteten Therapie einem weiteren Fortschreiten der Podotrochlose entgegenwirken. 
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            <title type="text">Schlechte Hufe beim Pferd!</title>
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                                            Schlechte Hufe sind in der Regel ein Zeichen dafür, dass das Pferd entweder einen Mangel oder einen Überschuss an bestimmten Mikronährstoffen hat.
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                   Gesunde Hufe braucht das Pferd!   
 Die Hufe des Pferdes sind Tag für Tag enormen Belastungen ausgesetzt. Sie tragen das gesamte Körpergewicht des Pferdes, das sich je nach Gangart und Bewegungsphase um ein Vielfaches erhöhen kann. Nur gesunde Hufe können dieser Belastung ein Pferdeleben lang standhalten. 
   Gesunde Hufe als Indikator für eine bedarfsgerechte Fütterung   
 Da für gesundes, stabiles Horn eine Vielzahl von Nährstoffen benötigt werden, sind die Hufe ein guter Indikator für die Überprüfung der Fütterung des Pferdes. Schlechte Hufe sind in der Regel ein Zeichen dafür, dass das Pferd entweder einen Mangel oder einen Überschuss an bestimmten Mikronährstoffen hat.  Risse, Hornspalten, Ringe  oder  ausgebrochene Hufe  sind ebenso ein  Zeichen für eine unzureichende Versorgung  wie mangelhaftes Hufwachstum oder weiches Horn. 
   Die Hufe als Verbindung zwischen Pferd und Boden   
 Der Huf stellt sozusagen die Verbindung des Pferdes zum Boden dar. Je nach Untergrund muss er dabei extrem stabil und anpassungsfähig sein und enormen Belastungen standhalten. 
 Der Hornschuh bildet die äußerste Schicht des Hufes. Er besteht aus verschiedenen Arten von Horn. Das so genannte Harthorn befindet sich an Wand und Sohle, aus Weichhorn bestehen Strahl und Ballen. Bei einem gesunden Huf bilden die verschiedenen Bestandteile eine stabile Einheit und arbeiten perfekt zusammen. Sohle und Ballen fungieren als eine Art Stoßdämpfer und fangen Druck und Zug ab, die durch die mechanische Belastung auf den Huf einwirken. 
 Verbunden ist die Hufkapsel mit dem Hufbein durch die Huflederhaut. Diese ist durchzogen von einer Vielzahl an Blutgefäßen und Nerven und ist ein ebenso stabiles wie empfindliches Gebilde. Die verschiedenen Bereiche der Huflederhaut produzieren die unterschiedlichen Hornarten und sorgen so für das Wachstum des Hufes. Die einzelnen Hornröhrchen werden durch eine Kittsubstanz zusammengehalten. Die Huflederhaut reagiert&amp;nbsp;dabei äußerst sensibel auf  Nährstoffimbalancen in der Futterration  sowie auf toxische Stoffwechselprodukte, die der Körper bei Vergiftungen oder  Fehlernährungen  bildet und in die Blutbahn abgibt. Als Folge können Krankheiten wie  Hufrehe  auftreten. 
   Hufverband beim Pferd anlegen – Tipp   
 Leidet das Pferd an einer Hufkrankheit, wie z.B. einer Huflederhautentzündung, einem Hufgeschwür, Hufabzess oder an einer Hufverletzung, so sollte zum Schutz und zur schnelleren Heilung des Hufes ein Hufverband angelegt werden.  Wie ein Hufverband beim Pferd angelegt werden kann, erfahren Sie in unserer Videoanleitung &quot;  Hufverband beim Pferd anlegen  &quot; sowie in unserer Downloadversion als PDF unter &quot;  Hufverband beim Pferd anlegen  &quot;. 
   Der Einfluss der Fütterung des Pferdes auf die Qualität der Hufe   
 Bei einer ausgewogenen und bedarfsgerechten Fütterung stehen dem Pferd die Nährstoffe für ein gesundes Hufwachstum in ausreichender Menge zur Verfügung. Stimmt die Ration nicht, kann sich das negativ auf den gesamten Stoffwechsel, insbesondere aber auf das Wachstum und die Qualität der Pferdehufe auswirken. Der Körper benötigt für die Bildung von gesundem, kräftigem Horn insbesondere die Spurenelemente  Kupfer  und  Zink  sowie das wasserlösliche  Vitamin Biotin  und das Mengenelement  Schwefel.  Eine angemessene Ergänzung mit Spurenelementen und Vitaminen sollte daher immer sichergestellt werden. 
  HINWEIS: Eine weitere wichtige Rolle spielt die Eiweißversorgung. Auch Eiweißmangel kann das Hufwachstum verzögern  
  Füttern Sie Ihr Pferd bedarfsgerecht und verbessern Sie dadurch nachhaltig die Qualität der Hufe!  
 Neben den Haltungsbedingungen, der Hufpflege und der korrekten Bearbeitung durch den Hufschmied oder Hufpfleger spielt die  Fütterung die wichtigste Rolle für gesunde und stabile Hufe . Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Raufutter, Energie und Eiweiß sollte immer durch das passende Mineralfutter ergänzt werden. Masterhorse bietet je nach Pferde- und Leistungstyp verschiedene Mineralfutter an.   MASTERHORSE BASIS-METABOL   beispielsweise versorgt Pferde in leichter Arbeit zuverlässig mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Bei Problemhufen ist eine zusätzliche Ergänzung mit den „Huf-Nährstoffen“ Biotin, Zink, Kupfer und Schwefel (z.B. Methionin) sinnvoll.   MASTERHORSE BIOTIN-2000-PRO   liefert all diese Nährstoffe und eignet sich besonders für Pferde mit leichten Problemhufen. Zur Pflege des Kronsaums empfehlen wir reines Lorbeeröl.   MASTERHORSE LORBEER-PUR   in den Kronsaum einmassiert regt die Durchblutung an, fördert damit das Wachstum und hält das Horn geschmeidig. 
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