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    <updated>2026-09-03T10:27:46+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Mauke beim Pferd</title>
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                                            Vor allem in den feucht-kalten Monaten im Herbst und Winter tritt bei Pferden eine Hauterkrankung, die sogenannte Mauke auf. 
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                  Mauke beim Pferd – die Ursachen und die richtige Behandlung  
 Die Haut unserer Pferde schützt deren Körper vor Umwelteinflüssen, regelt ihre Körpertemperatur und den Wasserhaushalt, stellt einen bedeutenden Speicher für Wasser, Elektrolyte, Fett, Vitamine und Eiweiß dar und ist außerdem ein wichtiges Sinnesorgan; solange sie gesund ist. Eine Hauterkrankung, die bei Pferden nicht selten auftritt, stellt die Mauke dar. Bei  Mauke – auch als Fesselekzem bekannt  – handelt es sich um eine schmerzhafte, entzündliche Hauterkrankung in den Fesselbeugen der Pferde. Die Frage nach der Entstehungsmöglichkeit gleich zu Beginn kurz zusammengefasst: Die Haut ist an den betroffenen Stellen dünner als üblich geworden; unerwünschte Bakterien können leichter in die Pferdehaut eindringen. Ist dies einmal geschehen, können sich die schädigenden Mikroorganismen vermehren und es kommt zu dem für Mauke typischen, schorfigen, manchmal auch nässenden und eitrigen Erscheinungsbild. Und jeder, der schon einmal ein Pferd mit Mauke versorgt hat, weiß: Diesen Zustand wieder loszuwerden, kann einige Zeit mühevoller Pflege bedeuten. Und damit das auch gelingt, sollte immer als erstes die Ursache gefunden und eliminiert werden. 
  Was ist unter der Hauterkrankung Mauke beim Pferd zu verstehen und welche Pferde sind besonders betroffen?  
 Mauke tritt überwiegend in den feuchten Monaten im Herbst und Winter auf. Hat das Pferd sich ein solches Fesselekzem „eingefangen“, kann sich diese in drei verschiedene Erscheinungsformen zeigen: Trockene Mauke mit Krusten- und Schorfbildung, nasse Mauke mit nässenden, übelriechenden Hautausschlägen und warzige Mauke mit warzenartigen Hautveränderungen. So unterschiedlich sie in ihrer Optik erscheinen, so haben sie – sehr zum Leidwesen der Pferde – doch einige Gemeinsamkeiten: Zunächst kann an dieser Stelle festgehalten werden, dass jeder Art dieser Entzündung eine Hautreizung vorausgeht. Dazu steht fest, dass Mauke in den allermeisten Fällen paarweise auftritt und verhältnismäßig öfter an den Hinterfüßen als an den Hintergliedmaßen. Befindet sich die Mauke dann in einem fortgeschrittenen Stadium, kann die Entzündung der Haut für das Tier so schmerzhaft sein, dass die betroffenen Pferde stark lahmen. 
 Im Zusammenhang mit dem Auftreten einer Mauke stellen sich uns an unserem Beratungstelefon immer wieder dieselben Fragen: Zunächst ist interessant, ob Pferde, die in einem Offenstall leben oder sich viel auf matschigen Flächen aufhalten, generell anfälliger für Mauke sind im Vergleich zu Pferden in Boxenhaltung? Dann könnte man vielleicht auch vermuten, dass es für Mauke besonders anfällige Rassen geben könnte. Und auch die Fellfarbe könnte vielleicht eine Prädisposition ausmachen, denn es stellt sich oft die Frage, ob Mauke wirklich häufiger Pferde mit weißen Fesseln betrifft. Um diese Fragen zu beantworten, lässt sich so viel sagen: Natürlich bestätigen auch bei der Maukeprophylaxe die berühmten Ausnahmen die Regel. Fakt ist: Stehen die Pferde immer wieder über einen längeren Zeitraum auf oder auch in nassem Boden, wird die Haut aufgeweicht. Abhängig davon, wie „dicht“ die Hautzellen des einzelnen Pferdes zusammenhalten und wie gut die Immunabwehr der Haut daraus resultierend ist, können die Bakterien mehr oder weniger leicht eindringen. 
   
 Mauke beim Pferd - Was tun? 
 Die Hauteigenschaft wird in den meisten Fällen vererbt. Stehen die Hautzellen der Pferde „dicht“ zusammen, sind damit auch die Durchblutung und der Lymphfluss besser. Aufgrund von Vorschädigungen wie abgeheilten Verletzungen können diese Eigenschaften geschwächt werden und die Anfälligkeit für Mauke steigt. Pferde mit weißen Fesseln (vor allem an den Hintergliedmaßen) sind dahingehend wirklich prädestiniert. Ihre helle Haut ist empfindlicher als pigmentierte Partien. Und in der Tat leiden Rassen wie Friesen, Tinker und Kaltblüter aufgrund der bereits erwähnten genetischen Faktoren eher an Mauke als andere Pferde. Dazu kommt ihr dichter Fesselbehang, unter dem sich Schmutz und Feuchtigkeit besonders leicht einnisten können. 
  Die typischen Symptome des Fesselekzems  
 Um Mauke zu erkennen, kann und sollte man auf die häufigsten Symptome achten. Dazu gehört natürlich zunächst, dass die Mauke meist im Bereich der Fesselbeuge auftritt; diese sollte man vor allem bei matschigem Wetter und prädisponierten Pferden in regelmäßigen Abständen kontrollieren. Finden sich dabei gerötete Stellen oder schorfige Krusten sowie ein weicher Belag auf der Haut, können das alles Anzeichen für eine Mauke sein. Auch der Ausfall von Haaren im betroffenen Bereich, Schwellung der Haut und auch eine eventuell eitrige Bläschenbildung sollten aufmerksam machen. Tastet man den betroffenen Bereich dann ab, fällt nicht selten eine Erwärmung aufgrund der Entzündung auf. Die Haut fühlt sich manchmal auch eher abnormal pergamentartig, knitterig, zart an. Auf Hautwucherungen sind in diesem Zusammenhang keine Seltenheit, ebenso wie eine deutlich erkennbare Lahmheit. 
  Genau betrachtet entwickelt sich eine Mauke in folgenden Schritten:  
 Schritt 1: 
 Die Haut ist noch weitestgehend intakt, einzig eine leichte Rötung ist sichtbar. 
 Schritt 2: 
 Die Pferdehaut ist erkennbar rot, weitere Entzündungszeichen wie Wärme und Schwellung machen sich bemerkbar 
 Schritt 3: 
 Die Haut reißt leicht ein, man erkennt offene Stellen, Wundsekret tritt an die Hautoberfläche 
 Schritt 4: 
 Betrachtet man nun die betroffenen Stellen, fällt auf, dass die Haut stark aufgequollen aussieht. Es haben sich dazu nun schmierige Beläge und Schorfkrusten gebildet, die sich nach und nach auf der kompletten Wundfläche ausbreiten. Auch die beschriebenen kleinen Knoten und Bläschen treten nun auf. Das Pferd zeigt sich bei Berührung schmerzempfindlich. Hierbei spricht man dann schon von einem schweren Befall von Mauke.&amp;nbsp; 
 Schritt 5: 
 Bleibt die Mauke bis dahin unbehandelt beziehungsweise bleibt der Behandlungserfolg aus, können sich die in Schritt 4 beschriebenen Symptome in Wucherungen weiterentwickeln. In diesem Fall ist dann die Rede von sogenanntem wilden Fleisch, das über das normale Hautniveau hinaus wächst. 
  Die häufigsten Ursachen – Hygiene und unzureichende Nährstoffversorgung  
 Wie bei uns Menschen ist auch beim Pferd die Haut das größte Organ. Sie bildet den Schutzschild um das wichtige Innenleben und schützt es vor schädlichen Umwelteinflüssen. Auch bei einem gesunden Pferd befinden sich auf der Hautoberfläche immer Bakterien. Diese sind im Grunde ungefährlich, helfen dem Pferd sogar, schädliche Keime abzuwehren. Dabei sprechen Fachleute von der sogenannten Mikroflora. Nur solange diese Mikroflora perfekt funktioniert, bleibt der Organismus geschützt. Kommt es vermehrt zu mechanischen Reizen, haben die Pferde Kontakt mit Chemikalien (nicht für Pferde geeignete Seifen oder Sprays) oder stehen sie über lange Zeit in unsauberer Einstreu wird die Mikroflora zunehmend schwächer und die Keime schädigen die empfindliche Haut. Die Gefahr für die Entstehung einer Mauke steigt. 
 Aber auch Ursachen wie eine schwache Immunabwehr können den Ausbruch einer Mauke begünstigen. Werden die Pferde vermehrt eiweiß- und stärkehaltige gefüttert, kann das auch die natürliche Hautbarriere irritieren. Wie wir Menschen können auch Pferde unter Allergien leiden, die die Haut negativ beeinflussen und angreifbar machen. Dazu ist auch der Stress in Form einer neuen Herdenkonstellation, eines Stallwechsels, ein häufiger Transport, viele Turnierstarts etc. etwas, was das Immunsystem und damit auch die Haut schwächt. In vielen Fällen spielt auch eine Mangelernährung die tragende Rolle. Pferde mit Mauke zeigen im Blutbild beispielsweise häufig einen  Mangel in Bezug auf die Mineralstoffversorgung  (z.B.  Zink  und  Mangan ) an. 
 
 INFO TO GO – die Hauterkrankung Mauke beim Pferd 
 In den feuchten Monaten im Herbst und Winter ist ein Ausbruch von Mauke beim Pferd keine Seltenheit. Daher sollten in dieser Zeit vermehrt optimale Haltungsbedingungen und eine angepasste Futterration im Mittelpunkt stehen. 
 Um eine Mauke erfolgreich zum Ausheilen bringen zu können, muss möglichen Ursachen wie ein permanentes Aufhalten auf matschigen feuchten Böden, ein Zuviel an Stress oder ein schwaches Immunsystem bestenfalls bereits im Vorfeld entgegengewirkt werden. 
 Mit einer individuell angepassten Versorgung mit Vitaminen, Mengen- und Spurenelementen kann man eine Mauke in vielen Fällen sehr gut bereits im Vorfeld abwehren. Und auch im akuten Stadium kann eine speziell aufeinander abgestimmte Fütterung mit mineralstoff-, aminosäuren- und faserreichen Komponenten das Abheilen positiv unterstützen. 
 
  Die wichtigsten Schritte bei der Behandlung von Mauke  
 Wie eingangs erwähnt, geht es bei der Behandlung zunächst darum, die Ursache zu finden und diese zu beseitigen. Ungenügende  Hygiene  im Stall sollte sich leicht ändern lassen. Eine saubere, trockene Einstreu in einem Stall mit entsprechend trockenem Boden ist in der Pferdehaltung selbstverständlich. Sind die Paddocks und Weiden zu nass, sollten empfindliche Pferde lieber im Stall bleiben. Ist das nicht möglich, kann sich über eine Drainagierung des Außenbereichs Gedanken gemacht werden. 
 Bei den bereits erwähnten  Pferden mit langem Fesselbehang  ist schon viel geholfen, wenn dieser für die Behandlung leicht gekürzt wird. Doch Achtung: Es ist jedoch nicht zu empfehlen, den Behang komplett abzuscheren, denn ohne den Behang sammelt sich das Wasser in der Fesselbeuge an. Dadurch entsteht dann wieder ein feuchtes Milieu, in dem sich die Mauke weiter ausbreiten kann. Um die irritierte Haut nicht zusätzlich zu reizen,  sollte man häufiges Waschen der Fesselbeuge vermeiden . 
 Auch Verbände, die die Haut luftdicht abdecken sind nicht zu empfehlen, da die Haut damit nicht trocknen und somit auch nicht ausheilen kann.  Die Futterration sollte in diesem Zug ebenfalls überprüft werden : Ein Mangel an wichtigen Vitaminen, essentiellen Fettsäuren und Spurenelementen kann die Entstehung einer Mauke ebenso fördern, wie ein Überschuss an Eiweiß und Stärke. 
  Mauke als Vorstufe einer Phlegmone  
 Hat sich die Hautbarriere aufgrund einer Mauke so weit geöffnet, kann es auch rasch zu einem Einschuss, auch Phlegmone genannt, kommen. Darunter versteht sich eine Entzündung des Unterhautgewebes, verursacht durch Bakterien, die durch die Mauke leicht in den Organismus des Pferdes gelangen und sich dann über die Lymphbahnen auch in tiefere Schichten des Gewebes ausbreiten können. Hier heißt es: schnell sein! Denn eine derartige Phlegmone entsteht in der Regel innerhalb weniger Stunden. Verantwortlich dafür sind in den meisten Fällen Streptokokken (Streptococcus equi). Bei diesen Bakterien handelt es sich im Grunde um normale Bewohner der Haut, die bei einer intakten Hautoberfläche überhaupt nicht gefährlich sind. Eine solche Infektion der Unterhaut führt nicht selten zu einer Entzündung der Lymphgefäße und der Lymphknoten, sie kann sich ebenfalls auf die Blutgefäße ausdehnen. Mehr zu diesem Thema findet sich in unserem gesonderten   Expertentipp Phlegmone.      
  Die wichtigsten Schritte bei der Behandlung von Mauke  
 Wie eingangs erwähnt, geht es bei der Behandlung zunächst darum, die Ursache zu finden und diese zu beseitigen. Ungenügende Hygiene im Stall sollte sich leicht ändern lassen. Eine saubere, trockene Einstreu in einem Stall mit entsprechend trockenem Boden ist in der Pferdehaltung selbstverständlich. Sind die Paddocks und Weiden zu nass, sollten empfindliche Pferde lieber im Stall bleiben. Ist das nicht möglich, kann sich über eine Drainagierung des Außenbereichs Gedanken gemacht werden. Bei den bereits erwähnten Pferden mit langem Fesselbehang ist schon viel geholfen, wenn dieser für die Behandlung leicht gekürzt wird. Doch Achtung: Es ist jedoch nicht zu empfehlen, den Behang komplett abzuscheren, denn ohne den Behang sammelt sich das Wasser in der Fesselbeuge an. Dadurch entsteht dann wieder ein feuchtes Milieu, in dem sich die Mauke weiter ausbreiten kann. Um die irritierte Haut nicht zusätzlich zu reizen, sollte man häufiges Waschen der Fesselbeuge vermeiden. Auch Verbände, die die Haut luftdicht abdecken sind nicht zu empfehlen, da die Haut damit nicht trocknen und somit auch nicht ausheilen kann. Die Futterration sollte in diesem Zug ebenfalls überprüft werden: Ein Mangel an wichtigen Vitaminen, essentiellen Fettsäuren und Spurenelementen kann die Entstehung einer Mauke ebenso fördern, wie ein Überschuss an Eiweiß und Stärke. 
  MASTERHORSE Expertentipp: Vorbeugung von Mauke bei Pferden – optimale Haltungsbedingungen und individuelle Fütterung  
 Ein hochwertiges Mineralfutter wie das   MASTERHORSE BASIS-METABOL   unterstützt Pferde in Zeiten eines stark beanspruchten Stoffwechsels mit organisch gebundenen Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen. 
 Gerade Zink befindet sich oft im Mangel – ein möglicher Auslöser einer Mauke. Mit dem   MASTERHORSE ZINK PRO   kann man einem Zinkmangel zum einen prophylaktisch vorbeugen, zum anderen aber im akuten Fall entgegenwirken. Ist die Mauke bereits ausgebrochen, empfiehlt sich in vielen Fällen eine längerfristige Gabe. Prophylaktisch genügt oft eine Kur. 
 Bei der Abheilung einer Mauke kann das   MASTERHORSE REPAR H   die Haut bestmöglich unterstützen. Es enthält eine Kräutermischung, die die Entgiftungsfunktion von Leber und Nieren anregt und damit auch den Hautstoffwechsel wieder ankurbelt. Hochkonzentrierte Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitalstoffe geben der Pferdehaut ihre Elastizität und Widerstandsfähigkeit zurück. 
 Ein Zuviel an Eiweiß, Zucker und Stärke kann die Entstehung einer Mauke beziehungsweise das Fortbestehen einer derartigen Erkrankung fördern. Daher empfiehlt es sich, für Mauke anfällige Pferde sowie Pferde, die unter Mauke leiden, speziell zu füttern. Das Futter sollte rohfaserreich sein. Hier empfiehlt sich das   MASTERHORSE FASER-PLUS  . Das Müsli kann mit den oben genannten Zusätzen ganz einfach ergänzt werden. 
    
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                            <updated>2022-01-17T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Haarlinge beim Pferd</title>
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                                            Haarlinge sind vor allem ein Problem, wenn die Pferde vermehrt im Stall stehen, also in der Herbst- und Winterzeit aber auch noch im Frühjahr. 
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                   Haarlinge beim Pferd – erkennen, behandeln und vorbeugen    
 Werneckiella (Damalinia) equi, das ist der lateinische Name für den Haarling beim Pferd. Haarlinge fühlen sich im dichten Fell des Pferdes wohl und haben in der nass-kalten Jahreszeit Hochkonjunktur. Sie werden auch Kieferläuse genannt und zählen genauso wie die Saugläuse  (Haematopinus asini)  zu den Ektoparasiten beim Pferd. Die Nahrungsgrundlage für Haarlinge sind Schuppen und Haare. Saugläuse hingegen ernähren sich vom Blut des Wirts. 
 Haarlinge sind mit dem bloßen Auge sichtbar. Sie sind bis zu 1,8 mm lang, haben einen hellgelblichen, breiten Körper und einen flachen Kopf mit beißend-kauenden Mundwerkzeugen. Ihr kompletter Lebenszyklus beträgt etwa 20 bis 40 Tage. 
   Was sind die Ursachen von Haarlingen beim Pferd?   
 Hochsaison haben die Lästlinge im Herbst, Winter und auch im Frühling – also die Zeit, in der Pferde viel im Stall stehen. Sie haben ein warmes und dichtes Fell, viele Tiere sind in einem engen Raum, in den Ställen ist es zudem feucht und dunkel – optimale Bedingungen für eine rege Vermehrung der Haarlinge. Die Einschleppung in den Bestand erfolgt meist über Neuzugänge, es können sich aber auch Pferde auf Turnieren oder Lehrgängen mit Haarlingen anstecken. Am ehesten gefährdet sind Tiere mit einem schwachen Immunsystem, Fohlen und Jungpferde, Senioren oder auch kranke Pferde. Aber auch Tiere, die nicht ausgewogen ernährt sind, scheinen anfälliger für einen Haarlingsbefall zu sein. 
 Haarlinge werden über den direkten Kontakt von Pferd zu Pferd übertragen, aber auch indirekt über gemeinsam benutztes Putz- oder Sattelzeug. Die Ursachen für Haarlinge beim Pferd sind damit vielfältig. Ohne den Wirt überleben Haarlinge in der Regel eine knappe Woche, unter optimalen Bedingungen können die Haarlinge bzw. ihre Eier bis zu drei Wochen überdauern. 
   Die Leitsymptome eines Haarlingbefalls beim Pferd   
 Haarlinge befallen vor allem den Rücken und den Hals des Pferdes, sehr wohl fühlen sie sich auch in der Mähne und im Schweif. Die gelblichen Kieferläuse lassen sich vor allem auf einem dunklen Fell mit bloßem Auge recht leicht erkennen. Kurz nach einem Befall wird das Fell des Pferdes löchrig, schuppig und sieht wie von Motten zerfressen aus. 
 Das erste Leitsymptom ist somit „struppiges, löchriges Fell“. Das zweite Leitsymptom bei einem Haarlingsbefall ist leichter bis mittelstarker Juckreiz. Ausgelöst wird er durch das Krabbeln der Parasiten im Fell und durch das Knabbern der Kieferläuse auf der Haut. Aber auch der Speichel der Ektoparasiten kann das Jucken auslösen. 
 Aufgrund des Juckreizes beginnen sich viele Pferde zu scheuern und sind unruhig. Teilweise werden Mähne und Schweif blutig gerieben, die wunden Stellen können sich leicht entzünden. Auf den ersten Blick kann ein betroffenes Pferd wie ein Sommerekzemer aussehen. Da Haarlinge gut sichtbar sind und die Symptome nicht in der typischen Sommerekzem-Jahreszeit auftreten, sollte die Diagnose allerdings schnell deutlich sein. 
   Behandlung eines Befalls mit Haarlingen – die optimale Haut- und Fellpflege beim Pferd   
 In der Regel sind mehrere Pferde eines Stalles von Haarlingen befallen. Damit man dem Problem Herr wird, sollten bei dieser hochinfektiösen Hauterkrankung alle Tiere eines Bestandes oder wenigstens des Stalltraktes behandelt werden. Bei einer konsequenten Behandlung betragen die Heilungschancen 100 % und betroffene Pferde erholen sich schnell. 
 Bei der Bekämpfung muss man den Lebenszyklus der Haarlinge berücksichtigen. Ein Haarlingsweibchen legt 80 bis 120 Eier auf dem Fell des Pferdes ab. Aus diesen schlüpfen innerhalb einer Woche die Larven, die sich über einen Zeitraum von zwei Wochen zu erwachsenen Haarlingen entwickeln. 
 
 INFO TO GO - Haarlinge beim Pferd 
 Ein Haarlingsbefall bei Pferden tritt vor allem während der Stallperiode auf. 
 Die Leitsymptome sind Juckreiz und ein löchriges Fell (wie von Motten zerfressen). 
 Eine ausgewogene Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementversorgung sorgt für ein gesundes Pferd mit einem aktiven Immunsystem. 
 Neben einer Behandlung mit Antektoparasitika sollten die betroffenen Pferde Zink und Biotin bekommen, damit sich das Fell regenerieren kann. 
 
  Eine regelmäßige Fellpflege entfernt Schuppen und minimiert so die Nahrungsgrundlage für die Haarlinge beim Pferd. Wunde Stellen sollten gepflegt werden, so dass sie sich nicht entzünden. Das Putzzeug ist regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren, damit es nicht zu einer Neuinfektion kommt. Die effektivste lokale Behandlung erfolgt mittels Puder, Spot-On Präparaten oder speziellen Waschlotionen. Sie beinhalten Antektoparasitika (Kontaktinsektizide mit den Wirkstoffen: Pyrethroid, Pyrethrum oder Diazinon). 
 Als systemische Behandlung hat sich eine 3-malige Gabe einer Ivermectin-Paste alle 14 Tage bewährt. Im Winter ist eine Waschung schwierig oder nur zu vertreten, wenn ein Solarium zur Verfügung steht. Von daher sollte das Mittel sorgfältig mit dem Tierarzt ausgewählt werden. 
 Eine einmalige Behandlung reicht nicht aus, man muss den Entwicklungszyklus der Haarlinge berücksichtigen. Eier und Larven werden durch das Insektizid nicht vollständig abgetötet, deswegen muss etwa 14 Tage nach der ersten Behandlung eine zweite durchgeführt werden. 
   Sind Haarlinge für den Menschen ansteckend?   
 Haarlinge sind streng wirtsspezifisch, eine Übertragung auf den Menschen und andere Haustiere ist nicht bekannt. Es wird allerdings von einem leichten Juckreiz bei Menschen und Hunden berichtet. 
   Wie kann Haarlingen beim Pferd vorgebeugt werden?    
 Die beste Vorbeugung ist es, neue Pferde sorgfältig zu kontrollieren, bevor sie den Stall beziehen. Haarlinge mögen es dunkel und muffig, deswegen senkt ein heller und luftiger Stall ebenfalls die Gefahr eines Haarlingsbefalls. Wann immer möglich, sollten Pferde auch in der Winterzeit auf eine Matschkoppel oder Paddock. Das „durchlüftet“ das Fell und hält die Pferde gesund. Eine regelmäßige Fellpflege sowie eine ausgewogene Fütterung tragen ebenfalls dazu bei, dass das Pferd nicht von Haarlingen befallen wird. 
   MASTERHORSE-Expertentipp    
 Eine ausgewogene und nährstoffbilanzierte Fütterung schafft die Basis für ein gesundes Pferd mit einem aktiven Immunsystem. Die klassische Heu- und Haferration deckt zwar den Energie- und Eiweißbedarf, enthält aber nicht alle notwendigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. 
 Ein Mineralfutter wie zum Beispiel das   MASTERHORSE BASIS-PLUS   schließt diese Lücke. Für Jungpferde und ältere Pferde gibt es bei  MASTERHORSE  die Mineralfuttermittel   JUNIOR   und   SENIOR  , sie berücksichtigen den besonderen Nährstoffbedarf in diesen Altersgruppen. 
 Bei einem akuten Befall hat sich die Kombination aus Zink und Biotin zur Unterstützung der Hautregeneration, der Haarneubildung und des Immunsystems bewährt. In leichten Fällen ist das   MASTERHORSE BIOTIN-PRO   ausreichend. Bei einem gravierenden Haarlingsbefall ist das   MASTERHORSE REPAR H   empfehlenswert. Es zeichnet sich durch einen sehr hohen Zinkgehalt sowie ausgewählte Vitalstoffe aus, die die Hautregeneration und das Haarwachstum unterstützen. 
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                            <updated>2021-10-27T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Fellwechsel beim Pferd – Häufig gestellte Fragen</title>
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                                            Die zehn häufigsten Fragen zum Thema Fellwechsel beim Pferd.
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                   Fellwechsel beim Pferd - Die 10 häufigsten Fragen   
 Etwa alle sechs Monate ist es soweit, der Fellwechsel beim Pferd. Der große Fellwechsel, vom Winter- auf das Sommerfell, ist eine sehr haarige Angelegenheit. Die Pferde verlieren das dichte und wärmende Winterfell. Beim kleinen Fellwechsel, vom Sommer- auf das Winterfell, &amp;nbsp;schiebt sich das isolierende Winterfell quasi zwischen das Sommerfell des Pferdes. Zwar verliert das Pferd auch hier ein paar Haare, die Mengen sind aber nicht vergleichbar mit denen im großen Fellwechsel des Pferdes. 
   Wie kann ich den Fellwechsel beim Pferd unterstützen oder erleichtern?   
  Neben einer bedarfsgerechten Vitamin- und Mineralstoffversorgung hilft eine zusätzliche Spurenelement-Gabe (z.B.   MASTERHORSE SPUREN-KUR  ) dem erhöhten Mikronährstoff-Bedarf in der Fellwechselzeit gerecht zu werden. Eine Hautstoffwechsel-anregende Kräutermischung wie z.B.   MASTERHORSE ECZEMA   hilft ebenfalls schneller durch den Fellwechsel zu kommen.  
   Während der Fellwechselzeit hat mein Pferd kahle Stellen im Fell - was tun?   
  Handelt es sich um kreisrunde und schuppige Stellen, so könnte das Pferd unter einem Hautpilz leiden. Hier sollte der Tierarzt zu Rate gezogen werden. Seitens der Fütterung kann man mit Zink-reichen Futtermitteln (z.B.   MASTERHORSE ZINK-PRO  ) das Immunsystem und die Hautregeneration unterstützen.  
  Brüchiges Haar und kahle Stellen an der Schenkellage oder hinter dem Sattel kommen bei Winterfell recht häufig vor; sie&amp;nbsp;können ein Hinweis auf eine Nährstoffunterversorgung sein. In den meisten Fällen reicht   MASTERHORSE BIOTIN-PRO   aus. Das Zusatzfuttermittel liefert Vitalstoffe wie Biotin, Zink, Kupfer und die schwefelhaltige Aminosäure Methionin für ein kräftiges Fell. Bei gravierenden Mangelerscheinungen muss die Basis-Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen (z.B.   MASTERHORSE BASIS-PLUS  ) auf 150% des Tagesbedarfs angehoben werden.  
   Mein Pferd nimmt während des Fellwechsels ab - wie füttern?   
  Der Fellwechsel ist insgesamt sehr nährstoff- und energiezehrend für das Pferd. Ältere und sehr schwerfuttrige Pferde verlieren deswegen während der Fellwechselzeit schnell an Gewicht. In dieser Phase kann die Futterration erhöht (10-20 %) und zusätzlich Leinöl (50-100 ml) gefüttert werden.  
   Welches Zusatzfutter soll ich meinem Pferd beim Fellwechsel zufüttern?   
 Eine wertvolle Ergänzung zur klassischen Ration aus Grund- und Kraftfutter sowie Mineralfutter  (z.B.   MASTERHORSE BASIS-PLUS  )  ist die    MASTERHORSE SPUREN-KUR   . Die überwiegend organisch gebundenen Spurenelemente werden vom Körper leicht aufgenommen und decken den erhöhten Mikronährstoffbedarf des Pferdes in der Fellwechselzeit. 
   Wann beginnt der Fellwechsel bei Pferden?   
 Der Körper des Pferdes stellt sich etwa ab der Sommersonnen- und Wintersonnenwende auf den kommenden Fellwechsel ein. Der Haarwechsel beginnt folglich im Inneren schon lange bevor er äußerlich sichtbar wird. Im Sommer bereitet sich das Pferd ab etwa Mitte Juni auf den Winterpelz vor. Ab Anfang bis Mitte September kann man das weiche Winterfell spüren. Im Winter startet der Körper des Pferdes schon in der Adventszeit mit der Vorbereitung auf das Sommerfell. Die ersten Haare fliegen schon lange bevor es frühlingshaft warm wird. Richtig „haarig“ wird es meist im März bzw. spätestens wenn die warmen Tage Einzug gehalten haben. 
   Mein Pferd ist während des Fellwechsels schlapp   
  Der Fellwechsel kostet ein Pferd viel Energie. Zudem ist in der Fellwechselzeit das Wetter häufig sehr wechselhaft, das belastet gerade bei alten Pferden den Kreislauf. Wichtig ist eine optimale Nährstoffversorgung, sowohl mit Energie, als auch mit Vitaminen und Mineralstoffen. Wenn nötig, kann die Futtermenge leicht erhöht werden. Ist das Pferd nach einem Wetterumschwung sehr schlapp, so helfen leichte Bewegungen und bei Bedarf Weißdorn zur Stärkung des Herz- und Kreislaufsystems. Tägliche Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und senkt das Kolikrisiko.   
   Mein Pferd hustet im Fellwechsel - was sollte ich tun?   
  Während des Fellwechsels&amp;nbsp; verbraucht der Organismus des Pferdes große Mengen an Zink, Methionin und ungesättigte Fettsäuren. Dem Immunsystem stehen somit nicht mehr ausreichend Vitalstoffe zur Verfügung. Zusätzlich ist der Stoffwechsel des Pferdes während dem Fellwechsel sehr belastet. Viren, Bakterien und Pilze haben in dieser Phase oft ein leichtes Spiel. Ein Husten beim Pferd darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden und ist nicht vergleichbar mit einer Erkältung beim Menschen. Deshalb sollte hier i. d. R. ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Spezielle Husten-Kräutermischungen helfen, festsitzenden Schleim in der Lunge zu lösen und abzutransportieren. Neben einer Bronchial-Kräutermischung helfen dem Pferd viel saufen, Bewegung, frische (Stall-) Luft, wenig Staub (staubige Reithallen meiden) und optimale Haltungsbedingungen den Schleim zu lösen und die Atemwege gesund zu erhalten. Neigt das Pferd in der Fellwechselzeit zu Husten, so können Kräutermischungen wie   MASTERHORSE BRONCHODURE   die Atemwege und das Immunsystem in dieser Phase unterstützen.&amp;nbsp;   
   Wie kann ich den Fellwechsel&amp;nbsp;meines Pferdes unterstützen?   
  Eine ausgewogene Mikronährstoffversorgung liefert ausreichend Vitalstoffe für einen reibungslosen Fellwechsel. Der erhöhte Bedarf während der Fellwechselzeit wird am besten durch ein hochwertiges Mineralfutter (z.B.   MASTERHORSE BASIS-PLUS   und durch die zusätzliche Gabe der   MASTERHORSE SPUREN-KUR   gedeckt. Zudem können Hautstoffwechsel-anregende Kräuter (z.B.   MASTERHORSE ECZEMA  ) den Haarwechsel beschleunigen. Nicht zu vernachlässigen ist regelmäßiges Putzen. Das entfernt lose Haare, regt die Durchblutung der Haut an und beschleunigt so den Fellwechsel des Pferdes.  Verliert ein älteres Pferd sein Haar nur langsam und dauert der Fellwechsel bis in den Sommer hinein, so sollte an Cushing gedacht werden. Zur exakten Diagnose und Behandlung ist ein Tierarzt notwendig.   
   Sind während des Fellwechsels beim Pferd homöopathische Mittel sinnvoll?   
  Neben einer bedarfsgerechten Nährstoffversorgung können auch homöopathische Mittel den Fellwechsel beim Pferd unterstützen. Wenden Sie sich in diesem Falle an ihren Tierarzt oder Tierheilpraktiker, er kann dann das richtige Mittel für Ihr Pferd aussuchen.   
   Mein Pferd hat schuppiges Fell, was kann ich dagegen tun?   
  Ein schuppiges Fell kann ein Anzeichen für eine mangelnde Zinkversorgung sein. Eine Kur mit   MASTERHORSE ZINK-PRO   füllt die Zinkdepots wieder auf. Des Weiteren wirken sich die ungesättigten Fettsäuren aus   MASTERHORSE LEINÖL   positiv auf das Hautbild aus.    
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                            <updated>2021-09-11T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sommerekzem beim Pferd</title>
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                                            Sommerekzem beim Pferd – eine Kriebelmücke kommt selten allein. Expertentipps zur Haltung, Pflege und Fütterung.
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                   Sommerekzem bei Pferden - Ursachen &amp;amp; Behandlung   
 Wenn im Frühjahr scheinbar ein Zebra auf der Koppel steht, dann könnte das an gewissen Insekten liegen. Forscher aus Ungarn konnten nämlich nachweisen, dass Zebras ihre Streifen entwickelt haben, um besser vor Mücken geschützt zu sein. Diese werden durch das auffällige Muster irritiert und finden so schlechter ihre Opfer. 
 Diese Erkenntnis machen sich hierzulande manche Pferdebesitzer zu Nutze und malen ihre Tiere entsprechend an. Einen Versuch ist es wert, schließlich setzen Mücken und Fliegen in den warmen Monaten allen Pferden und Reitern zu. Besonders hart trifft es aber die Pferde, die zum Sommerekzem neigen. Bei ihnen gehen die Folgen der Stiche über einen harmlosen leichten  Juckreiz  weit hinaus. 
   Was ist das Sommerekzem?   
 Sommerekzeme sind Hautreaktionen, die durch Insektenstiche ausgelöst werden. Am Anfang steht eine allergische Reaktion, die dann weitere Hautprobleme nach sich zieht. Diese schränken das Pferd gesundheitlich ein und stellen eine echte Belastung für den Organismus und die Psyche des Pferdes dar. 
  Symptome   Haltern fällt anfangs oft das veränderte Verhalten ihrer Tiere auf: Die Pferde scheuern sich, schlagen mit dem  Schweif  und wirken unruhig. Bei genauem Hinsehen sind die ersten körperlichen  Symptome  zu erkennen. Sie wirken zunächst noch harmlos: kleine Beulen an den Einstichstellen. Mücken stechen vorzugsweise an Stellen mit dünner Haut oder dort, wo die Haare senkrecht wachsen. 
 Deswegen sind besonders Mähnenkamm, Schweifrübe, Kruppe, Bauchnaht und  Ohren  betroffen. Im Verlauf lassen sich dann weitere Symptome feststellen: Die Haut wirkt deutlich mitgenommen. Nicht selten sind zahlreiche Körperstellen komplett kahl. Das  Sommerekzem  kann sich beim  Pferd  auch am  Kopf  zeigen. Durch das Scheuern von Mähnenkamm und Schweifrübe verlieren sie stellenweise auch ihr Langhaar. Starke Symptome im weiteren Verlauf der Krankheit sind Hautnässen und ein übler Geruch. Spätestens jetzt sollte der  Tierarzt  eingeschaltet werden. 
 Die  Symptome  kurz zusammengefasst: 
 
 Schwellungen im Bereich der Stiche 
 starker  Juckreiz , 
 wunde Stellen vor allem an Mähnenkamm, Schweifrübe, Kruppe, Bauchnaht und  Ohren , 
 kahle, blutige und entzündete Hautbereiche, 
 fehlendes Langhaar, 
 ein verändertes Verhalten: Pferde sind unruhig, nervös und schubbern sich dauerhaft 
 
   Ursachen für das Sommerekzem bei Pferden   Auslöser für das Sommerekzem beim Pferd sind Stiche von Mücken, wie Gnitzen und Kriebelmücken. Das weibliche Insekt injizierte ein Sekret unter die Haut des Pferdes, um die Blutgerinnung zu hemmen und das Blutsaugen zu erleichtern. Im Sekret sind spezielle Eiweißbausteine enthalten. Auf diese antwortet das Immunsystem mit einer überschießenden Reaktion. 
 Es handelt sich um eine Allergie vom so genannten Sofort-Typ: Entzündungsmediatoren werden umgehend freisetzt. Nun folgt eine Kette von Entzündungsreaktionen, die wiederum Schwellungen und  Juckreiz  verursachen. Wichtig zu wissen: Je häufiger das Immunsystem mit dem Auslöser konfrontiert wird, umso stärker fällt die Reaktion in der Regel aus. 
   Warum entwickelt mein Pferd ein Sommerekzem?   
 Stiche von Mücken setzen fast allen Pferden zu. Wieso aber entwickeln manche Pferde ein Sommerekzem, während andere Tiere, die unter den gleichen Bedingungen gehalten werden, kaum Probleme haben? Der Grund: An Sommerekzem erkrankte Tiere reagieren bedingt durch ihr Immunsystem auf die Stechattacken deutlich stärker als gesunde. 
 Sie leiden unter heftigem Jucken, was exzessives Schubbern und Kratzen zur Folge hat. Die ohnehin bereits strapazierte Haut wird dadurch noch stärker in Mitleidenschaft gezogen und entzündet sich. Das verstärkt wiederum den Juckreiz. So entsteht ein Teufelskreis. Denn die entzündete Haut zieht weitere Insekten wie Fliegen an. Diese können Bakterien in die Wunde eintragen, die die Entzündung verschärfen. 
 Die Haut wird aufgrund der ständigen Reizung immer dicker. Sie legt sich stellenweise sogar in Falten, vor allem am Widerrist und Mähnenkamm. Dort bildet sich dann ein anaerobes Klima. Die Haut verliert an Widerstandskraft. Erreger haben einfaches Spiel und führen leicht zu Entzündungen oder Pilzbefall. 
   Haltungsbedingungen und Genetische Faktoren des Sommerekzem bei Pferden   
 Für das Auftreten von Sommerekzemen kommt der genetischen Veranlagung eine große Bedeutung zu. So sind manche Rassen, etwa Friesen oder nordische Pferde wie Isländer und Norweger, stärker vom Sommerekzem betroffen als andere. 
  Vererbung  bestimmt aber auch innerhalb einer Rassen das individuelle Risiko für  Sommerekzem : Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung ist bei Nachkommen von betroffenen Pferden höher als bei gesunden Elterntieren. Daneben spielen die Lebensumstände für die körperliche Reaktion eine Rolle:So wurde beobachtet, dass frisch importierte Isländer stärker auf Mückenstiche reagieren als in Deutschland gezogene. Aber auch die Haltungsbedingungen haben großen Einfluss. Dort wo viele Mücken unterwegs sind, leiden die Pferde mehr. Feuchte Wiesen, Auwälder oder Bäche in der Nähe sind Brutstätten für Mücken. 
 Fehlt es dann an Wind, der die lästigen Viecher vertreibt, bleibt den Pferden nur ihr  Schweif , um sie zu vertreiben und sie sind ihnen an  Kopf  und Hals meist schutzlos ausgeliefert. Vor allem Pferde in Außenhaltung haben stärker mit Problemen zu kämpfen, wenn die Besitzer sie nicht mit Schutzmaßnahmen unterstützen. 
   Sommerekzem – Diagnostik   
 Tierärzte stellen Sommerekzeme vor allem über eine Ausschlussdiagnose fest. Das Problem: Die  Symptome  heftiger  Juckreiz  und Hautentzündungen können auch durch Hautpilz oder sogenannte Ektoparasiten, also Milben oder Haarlinge, ausgelöst werden. Um die Lästlinge als Verursacher auszuschließen, nimmt der Tierarzt in der Regel ein Hautgeschabsel ab und untersucht dieses unter dem Mikroskop. Eine ausführliche Anamnese und die Frage, wann die Symptome vermehrt auftauchen beziehungsweise abklingen, sind wichtig. So ergibt sich meist ein eindeutiges Bild. Der  Nachweis  eines  Sommerekzems  kann im Zweifelsfall auch über eine Reihe verschiedener Allergietests erfolgen. 
 Dabei muss man wissen, dass die Tests unterschiedlich genau und sicher sind. Sie können durchaus falsche Ergebnisse bringen und lassen sich je nach Test nur zu bestimmten Jahreszeiten durchführen. Relativ neu ist der funktionelle Invitro-Test, den die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover entwickelt hat. Dafür nimmt der Tierarzt dem Pferd Blut ab. In einem komplexen Laborverfahren lässt sich die Sensibilisierung des Tieres nachweisen. 
 Wegen seiner hohen Genauigkeit ist der Test auch vor Gericht zugelassen, etwa wenn es um die Feststellung des  Rückgaberechts  für ein Ekzemerpferd geht. Interessant ist der Test auch für Menschen, die kein  Pferd mit Sommerekzem  kaufen möchten – etwa im  Winter , wenn die  Symptome  nicht zu Tage treten. Die Kosten für diesen funktionellen Allergietest liegen, je nach Untersuchungsspektrum, etwa bei 200 bis 300 Euro. 
   Behandeln heißt Auslöser meiden   
 Die Vermeidung des Auslösers hat bei allen Allergien oberste Priorität. Bei Ekzemerpferden kommt der Bekämpfung der  Ursachen  daher eine besondere Bedeutung zu. Für allergische Pferde gilt die Grundregel: Je weniger es Mücken ausgesetzt ist, umso stressfreier wird der Sommer.  Vorbeugung  ist allemal besser als später behandeln zu müssen. Im Stall sollten Fenster mit Fliegengittern, Mückennetzen oder Streifenvorhängen ausgestattet sein. 
 Einige Stunden in einem gut geschützten Stall können dem Pferd durchaus eine Verschnaufpause vor den Insektenangriffen verschaffen. Da die meisten Mückenarten vor allem abends und nachts aktiv sind, ist es sinnvoll, Pferde mit Sommerekzem in den Abendstunden in den Stall zu bringen. Das heißt aber nicht, dass das Pferd die warmen Tage komplett drinnen verbringen sollte. 
 Schließlich ist die Außenhaltung naturgemäßer, auch drohen im Stall unter Umständen andere Gesundheitsrisiken. Eine gute Alternative sind spezielle  Decken für Ekzemer . Ekzemerdecken schützen empfindliche Körperstellen vor den Stechmückenangriffen. 
   Dem Juckreiz entgegenwirken   
 Das Sommerekzem verläuft kaskadenartig. Deswegen ist es besonders wichtig, das Pferd beim ersten  Juckreiz  umgehend zu handeln. Insbesondere wenn ein Pferd bereits einmal an Sommerekzem erkrankt war, sollten die Besitzer ihr Tier im Frühjahr besonders gut im Blick behalten. So können sie frühzeitig auf die ersten  Symptome  reagieren. 
 Zur akuten  Behandlung  eines Sommerekzems setzt der Tierarzt Medikamente ein. Abhängig vom Zustand der Wunde sind unterschiedliche Wirkstoffe hilfreich. Kortison stoppt die überschießende Reaktion des Immunsystems, mindert den  Juckreiz  und wirkt einer Entzündung entgegen. Antihistamine stoppen ebenfalls die allergische Reaktion. 
 Den  Juckreiz bei Pferden  zu  lindern , verschafft ihnen Erleichterung und verhindert vor allem das ständige Scheuern und Knabbern, das oft eine Verschlimmerung auslöst. Haben Pilze oder Bakterien die Haut einmal infiziert, wird der Tierarzt Antibiotika oder Antipilzmittel einsetzen. 
   Tipps zur individuellen Pflege von Ekzemer-Haut    
 Zusätzlich zu optimierter Haltung und Fütterung ist die  Pflege  der empfindlichen Ekzemer-Haut extrem wichtig. Hat ein Pferd sich wundgescheuert, sollte man die betroffenen Hautpartien alle ein bis drei Tage mit einer milden, fettenden und beruhigenden  Creme  oder  Lotion  behandeln, wodurch die Regeneration unterstützt und im Idealfall auch Insekten abwehrt werden. 
 Um zu vermeiden, dass sich Krusten aus Pflegemitteln und abgestorbenen Hautzellen bilden und die Poren verstopfen, kann man die betroffenen Pferde regelmäßig mit einem milden, rückfettenden Shampoo  waschen . 
 Die Auswahl an  Therapieansätzen  und Pflegeprodukten für Pferde mit Sommerekzem ist groß. Was einem Pferd hilft, kann beim nächsten ohne Wirkung bleiben. Nicht selten kommt es vor, dass ein Pflegemittel bei einem Ekzemer in einem Jahr Wunder wirkt, im nächsten Jahr aber keinen Effekt zeigt. Da hilft nur ausprobieren – und Geduld. 
   Impfung gegen das Sommerekzem   
 Relativ  neu  ist eine  Therapie  gegen Sommerekzem, die man ähnlich aus der Humanmedizin kennt. Für Pferde, die trotz aller Maßnahmen immer wieder am  Sommerekzem  erkranken, kann eine sogenannte allergenspezifische Immuntherapie (ASIT) eine Option sein. Manche sprechen dabei von einer  Impfung  für das an  Sommerekzem erkrankte Pferd . 
 Dabei spritzt der Tierarzt ein spezielles Präparat unter die Haut. Es enthält die Allergene in sehr geringer Dosis. Ziel ist eine  Desensibilisierung . Durch eine allmähliche Steigerung soll sich das Immunsystem an die auslösenden Stoffe gewöhnen. 
   Unterstützung für die Psyche des Pferdes   
 Viele Ekzemer-Pferde reagieren auch psychisch sehr stark auf Fliegen und Mücken und scheuern schon, bevor es überhaupt juckt. Fliegenmaske für Kopf und Ohren haben oft einen beruhigenden Effekt auf Pferde mit Sommerekzem. Fliegensprays wie das   MASTERHORSE MFS-N°2   halten Stechmücken stundenweise vom Pferd fern und reduzieren Stechangriffe. 
  Fütterung bei Sommerekzem  Auch eine bedarfsgerechte Fütterung und Versorgung lindert die  Symptome  des  Sommerekzems . Ein zu hoher Zuckergehalt im Futter wiederum, etwa bei Frischgrasfütterung, steht im Verdacht die allergischen Reaktionen des Körpers zu verstärken. 
 
 INFO TO GO - Sommerekzem beim Pferd 
 Allergenvermeidung ist die beste Vorbeugung: Ekzemer-Pferde helfen spezielle Ekzemerdecken oder stechmückenfreie Zonen, in denen sie sich Ruhe verschaffen können. 
 Für an Sommerekzem leidende Pferde ist eine ausreichende Versorgung mit Spurenelementen und Vitaminen genauso wichtig wie die Unterstützung der Entgiftungsorgane Leber und Niere. 
 Die geschädigten Hautpartien beim Ekzemer-Pferd müssen immer gut gereinigt und gepflegt werden, damit entzündete Stellen abheilen und die Haut sich beruhigen kann. 
 
   Im Winter eine gesunde Basis schaffen   
 Die kalte Jahreszeit bietet den meisten Ekzemer-Pferden eine Verschnaufpause. Wenn die Stechmücken nicht mehr da sind, hat der Körper Zeit sich zu erholen und die geschädigte Haut zu reparieren. Der Grundstein für eine erträgliche Sommersaison wird beim  Pferd mit Sommerekzem  im  Winter  gelegt. Je besser sich die Haut bei einem Ekzemer-Pferd regenerieren kann, umso besser ist die Ausgangssituation für den nächsten Sommer. 
 Um die Regeneration der Ekzemer-Haut bestmöglich zu unterstützen, ist gerade in den kühlen Monaten eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Spurenelementen und hautstoffwechselanregenden Kräutern besonders wichtig. Gerade die Spurenelemente Zink, Kupfer und Selen, die im Winter zusätzlich für ein aktives Immunsystem verbraucht werden, sollten ausreichend zur Verfügung stehen. Sinnvoll sind kurweise Spurenelement-Gaben zum Fellwechsel hin. 
 Das gilt sowohl für den Wechsel von Sommer- auf Winterfell als auch zum großen Fellwechsel im Frühjahr.   MASTERHORSE SPUREN-KUR   versorgt alle Pferde mit hochwertigen, überwiegend organischen Spurenelementverbindungen und einer bitterstoffhaltigen Kräutermischung, die den  Stoffwechsel  der  Leber  unterstützt. 
 Für zu Sommerekzem neigende Pferde empfehlen wir zusätzlich während des Fellwechsels   MASTERHORSE REPAR H  . Mit seiner ausgewogenen Kombination aus Vitaminen, Spurenelementen, Bentonit, Lebendhefe und einer hautstoffwechselanregenden Kräutermischung unterstützt es Pferde mit Sommerekzem optimal. 
   Expertentipp – Fütterung bei Sommerekzem:   
 Der Körper eines Ekzemerpferdes ist durch die dauernden Entzündungen permanent mit Reparaturprozessen beschäftigt. Das belastet auch den Stoffwechsel des Pferdes. Kräutermischungen zur Unterstützung von Leber und Niere bringen diese Organe in Schwung und helfen, Schadstoffe und Stoffwechselabbauprodukte aus dem Körper zu transportieren. Die bedarfsgerechte und ausgewogene Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen sowie ungesättigten Fettsäuren spielt eine wichtige Rolle bei der  Behandlung  und  Vorbeugung  vom  Sommerekzem . Sie sollte das ganze Jahr über sichergestellt werden. 
 
 Vitamine – darunter insbesondere die B-Vitamine sowie Vitamin A – spielen für einen gesunden Hautstoffwechsel eine wichtige Rolle. Eine ausreichende Versorgung mit diesen wichtigen Vitaminen sollte daher in jedem Fall sichergestellt werden. 
 Gleiches gilt für eine Reihe von Spurenelementen, allen voran natürlich Zink und Kupfer, die sowohl für eine intakte Haut, die Hautregeneration als auch für ein starkes Immunsystem benötigt werden. 
 Ein ausgewogenes   Basis-Mineralfutter   ist für jedes Pferd wichtig. Gerade aber für einen Ekzemer spielt die bedarfsgerechte Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen – vor allem mit den oben genannten Spurenelementen – eine entscheidende Rolle. 
 Ein Blutbild kann im Zweifelsfall wichtige Hinweise zum Versorgungsstatus mit Vitaminen und Mineralien des Pferdes geben. Bei den Spurenelementen lässt sich ein Mangel allerdings häufig erst dann im Blut nachweisen, wenn er im gesamten Körper schon deutlich ausgeprägt ist. Werte im unteren Normbereich können schon ein Hinweis auf eine mögliche Unterversorgung sein. In diesem Fall sollte die tägliche Versorgung überprüft und gegebenenfalls optimiert werden.  Basis-Mineralfutter  sind ein wichtiger Faktor bei der  Behandlung des Sommerekzems . 
 
   Mit Zusatzfutter gegen das Sommerekzem beim Pferd   
   MASTERHORSE ZINK-PRO   versorgt Pferde, die an Sommerekzem leiden, mit einer Extraportion Zink. Als kurweise Ergänzung über einen Zeitraum von mindestens 30 Tagen gleicht es einen bestehenden Zinkmangel zuverlässig aus oder sorgt dafür, dass ein Mangel erst gar nicht auftritt. Tipp: Um eine bedarfsgerechte Versorgung sicher zu stellen, kann es im Kampf gegen das Sommerekzem sinnvoll sein, ein reguläres Basis-Mineralfutter gegen eines mit einem höheren Gehalt an Spurenelementen auszutauschen. Ein Mineralfutter mit einem hohen Gehalt an Spurenelementen ist beispielsweise   EQUIPUR-organ  . 
 Hochwertiges Leinöl ist ein bewährtes Hausmittel im Kampf gegen das Sommerekzem. Es hält die gereizte und empfindliche Haut bei Pferden mit Sommerekzem elastisch und widerstandsfähig. Das Öl kann einfach zum Futter hinzugegeben werden. Die in ihm enthaltenen essenziellen Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren) haben einen positiven Effekt auf die Haut und spielen auch eine wichtige Rolle im Entzündungsgeschehen.   MASTERHORSE LEINÖL   ist von Natur aus reich an diesen wichtigen ungesättigten Fettsäuren und pflegt so die Ekzemer-Haut von innen. 
 Die Haut ist nicht nur das größte Organ der Pferde. Sie erfüllt auch viele wichtige Aufgaben. Zusammen mit  Leber  und  Niere  ist sie zentral an der Entgiftung des Körpers beteiligt. Hautprobleme können daher auch ein Hinweis auf eine gestörte Entgiftungsfunktion des Pferdekörpers sein. Wer der  Haut  eines  Pferdes mit Sommerekzem  helfen möchte, sollte auch an Leber und Niere denken. Harntreibende oder bitterstoffhaltige Kräuter leisten wichtige Dienste, indem sie die Organe in ihrer Funktion unterstützen und so die Entgiftungsleistung optimieren. 
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            <title type="text">Hautpilz beim Pferd erfolgreich behandeln</title>
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                                            Hautpilz beim Pferd - Achtung Ansteckungsgefahr! Schnell handeln ist angesagt. 
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                   Hautpilzerkrankung bei Pferden – die richtige Behandlung   
 Während der Fellwechselzeit sowie im Herbst und Winter haben  Hautpilzerkrankungen  Hochkonjunktur. Eindeutige Anzeichen: Das Pferd sieht aus wie „von Motten zerfressen“ und hat kreisrunde kahle Stellen im Fell. Besonders empfänglich für einen Befall sind junge und alte Pferde sowie Tiere mit einem   schwachen Immunsystem  . 
 Grundsätzlich heilt ein  Hautpilz  in den meisten Fällen allein ab. Die Krux daran ist allerdings, dass er sich sehr leicht von Pferd zu Pferd und auch auf den Menschen verbreitet. Daher empfehlen wir in jedem Fall eine schnelle Behandlung! 
   Die Ursachen und Symptome von Hautpilz beim Pferd    
 Der  Hautpilz  gehört zu den häufigsten  Hauterkrankungen beim Pferd  – man geht davon aus, dass etwa jedes 15. Pferd davon betroffen ist. Am häufigsten tritt beim Pferd die Gattung „Trichophyton equinum“ auf, aber auch „Microsporum canis“ nistet sich auf der Haut des Pferdes ein. Der Verlauf einer Pilzinfektion unterscheidet sich stark, abhängig vom jeweiligen Pilz. Trichophyton equinum beispielsweise führt schon im Frühstadium zu den typischen, kreisrunden Veränderungen im Hautbild und zu Juckreiz. Microsporum canis hingegen erkennt man eher an kleinere Läsionen in Haut und Fell. 
 Wichtig zu wissen: Pilze lieben eine warme, feuchte und muffige Umgebung – sprich sie fühlen sich in schlecht gelüfteten Ställen aber auch unter Pferdedecken oder dem Sattelgurt besonders wohl. 
 Bei vielen Pferden nistet sich der Hautpilz in Haut und Fell ein, führt aber nicht zu Problemen – es sind keine Symptome erkennbar. Bestimmte Faktoren aktivieren jedoch die Vermehrung des Pilzes und es kommt zu der unangenehmen Dermatomykose, so der Fachbegriff für diese Pilzinfektion. 
  Was kann einen Hautpilz beim Pferd auslösen?  
 
 Stress (z.B. durch falsche Haltung, Unruhe in der Herde) 
 ein schwaches Immunsystem 
 Unterversorgung mit Vitaminen und Spurenelementen 
 zu häufiges Waschen mit tensidhaltigen Shampoos 
 starker Wurmbefall 
 
  Eines der ersten  Symptome des Pilzbefalls  ist Haarbruch. Es bilden sich linsen- bis erbsengroße Pusteln mit gesträubten Haaren. Diese fallen leicht ab oder lassen sich sogar büschelweise ausreißen. Es bleiben die für den Hautpilz typischen, runden und kahlen Stellen zurück. Oft jucken und nässen die betroffenen Bereiche. Dort können auch Schorf und Krusten entstehen. Kratzt sich das Pferd übermäßig, so kann sich die Haut zusätzlich entzünden. 
 Besonders häufig breitet sich ein  Hautpilz  in der Sattel- und Gurtlage des Pferdes aus, dort bildet sich schnell ein pilzfreundliches, feucht-warmes Klima. Ansonsten sind oft Kopf, Hals und Schultern betroffen. Infolge dessen greift er dann auf die Flanken, Kruppe und Rücken über. 
 Gerade in der Zeit des „großen“ Fellwechsels von Winter- auf Sommerfell kommt es gehäuft zu einem Befall mit Hautpilz. Schaut man genauer hin, betrifft es häufig die Pferde, die nicht ausreichend mit allen zu dieser Zeit notwendigen Nährstoffen versorgt werden oder Pferde, in deren Ställen Grundfutter von minderer Qualität zur Verfügung steht. Auffällig ist, dass sich in diesen Fällen nicht selten Mauke, Milbenbefall, Kotwasser oder auch Atemwegsinfektionen zum Pilzbefall „dazugesellen“. 
 Dem sollte man so schnell es geht entgegenwirken, denn diese Folgeerscheinungen können lange über eine Pilzinfektion hinaus andauern. Um dem schnell Herr zu werden, sollte rasch auf eine optimale Versorgung mit   Vitaminen und Spurenelementen   geachtet werden, aber auch das   Immunsystem   sollte eine Unterstützung erfahren, da das mangelhafte Futter die Entgiftungsmechanismen des Körpers auf Dauer überstrapaziert. 
 Grundfutter wie Heu, Stroh und Krippenfutter sollten rasch wieder von einwandfreier Qualität sein, Heulage oder Silage dringend vermieden werden. Die Entlastung der Leber als zentrales Stoffwechselorgan in Form einer stärkenden Leberkur hilft darüber hinaus. 
 
 INFO TO GO - Hautpilz bei Pferden 
 Der Hautpilz beim Pferd ist eine relativ ungefährliche aber sehr leicht übertragbare Erkrankung. 
 Konsequente Behandlung des Pferdes sowie Desinfektion aller Gegenstände, mit denen das Pferd in Kontakt kommt, drängt den Hautpilz zurück. 
 Seitens der Fütterung gilt es, das Immunsystem zu stärken und auf eine ausgewogene Vitamin- und Mineralstoffversorgung zu achten. Eine besondere Rolle spielt hier das Spurenelement Zink. 
 
   Ansteckungsgefahr bei Hautpilz?   
 Eine  Hautpilzinfektion  ist lästig, aber nicht gefährlich und klingt meist von alleine ab. Die Selbstheilung kann sich allerdings sehr langwierig gestalten, nicht selten vergehen dabei bis zu sechs Monaten. Da sich die Pilzsporen, wie bereits erwähnt, leicht von Pferd zu Pferd und damit auch auf den Menschen übertragen, sollte eine derartige Erkrankung gleich zu Beginn behandelt werden. 
  Wie kann sich der Hautpilz verbreiten?  
 
 direkte Übertragung von Pferd zu Pferd 
 direkte Übertragung über den Menschen (z.B. Stallpersonal) 
 Nutzung von gleichem Putzzeug oder Pferdedecken für mehrere Pferde 
 Wälz- und Scheuerstellen 
 
  Nimmt man eine  Pilzinfektion  auf die leichte Schulter, können Hautpilze auch zu  chronischen Hautveränderungen  mit der Ausbildung von Narbengewebe führen. Und gerade in der Sattel- und Gurtlage sollte man eine solche Entwicklung vermeiden, da dies zu starken Einschränkungen bei Reitpferden führen kann. 
   Die innere und äußere Behandlung von Hautpilz bei Pferden   
 Am effektivsten ist eine Kombination von mehreren Maßnahmen, um dem Hautpilz Herr zu werden. Ein bisschen Geduld ist während einer Hautpilzinfektion angesagt, die Maßnahmen fruchten nicht sofort. Man muss mindestens 14 Tage für eine Behandlung einrechnen. Spezielle Impfungen gegen Hautpilz sind sowohl vorbeugend als auch im akuten Fall möglich. Sie bieten allerdings keinen 100 % Schutz bzw. keine Heilungsgarantie. 
   Äußerliche Behandlung des Hautpilzes beim Pferd:   
 Zur Bekämpfung von Pilzsporen „von außen“ eignen sich pilztötende Waschlotionen sehr gut: Hierzu sollte das Pferd alle drei bis vier Tage mit einem beim Tierarzt oder in der Apotheke erhältlichen, antimykotischen Mittel komplett gewaschen werden. Im Winter stellt sich diese Behandlung eher schwierig dar, dennoch empfehlen wir – v.a., wenn kein Solarium zur Verfügung steht – zumindest die betroffenen Stellen zu waschen. 
 Sonne pur oder auch ein Solarium helfen natürlich „at on“, den Hautpilz rasch zu verdrängen. In leichten Fällen bzw. zu Beginn der Hautpilzerkrankung können auch Hausmittel wie eine Waschlotion aus Obstessig (2/3 Wasser und 1/3 Apfelessig) wirksam sein. 
   Innerliche Behandlung des Hautpilzes beim Pferd:   
 Über eine spezielle Ergänzung der Futterration gelingt eine zusätzliche Unterstützung der Pilzbekämpfung. Eine nährstoffbilanzierte Fütterung mit einer optimalen   Vitamin- und Mineralstoffversorgung   hilft, das Immunsystem und die Haut zu stärken. Hier spielt   Zink   eine tragende Rolle. 
  Weitere Maßnahmen:  
 
 Desinfektion der Box. 
 Desinfektion des Putz- und Sattelzeugs. 
 Waschen von Satteldecken, Abschwitz- und Winterdecken wenn möglich bei 60 °C oder Verwendung eines antimykotisch wirkenden Waschmittels. 
 Verwendung von Einmalhandschuhen bei der Pflege von betroffenen Pferden. 
 
  Auch Sporen, Reithosen, Handschuhe und Reitstiefel dürfen bei der antimykotischen Behandlung auf keinen Fall vergessen werden! Obwohl alle diese Maßnahmen sehr aufwändig und zeitintensiv erscheinen, gelten sie als die besten Möglichkeiten, um den Hautpilz effektiv zu bekämpfen. 
   Vorbeugung eines Hautpilzbefalls   
 Die perfekte Vorbeugung gegen Hautpilz ist ein starkes Immunsystem. Und das lässt sich sowohl über eine ausgewogene Fütterung als auch über eine artgerechte Haltung sehr gut unterstützen. 
 Haltungstipps zur  Vorbeugung  gegen  Hautpilz beim Pferd : 
 
 Optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen, vor allem auf die Zinkversorgung sollte geachtet werden. 
 Jedes Pferd hat sein eigenes Putzzeug, Satteldecke und Abschwitzdecke. 
 Regelmäßiges Waschen des Zubehörs, vor allem der Winterdecke. 
 Auch im Winter gilt: Fenster und Türen auf – so kommt frische, „pilzfeindliche“ Luft in den Stall. 
 Regelmäßiger Auslauf auch bei Minusgraden stärkt das Immunsystem, zudem mögen Pilze kein Sonnenlicht. 
 Bei empfindlichen Pferden empfiehlt sich eine Impfung. 
 
   Die optimale Fütterung bei Hautpilz / MASTERHORSE-Expertentipp   
 Mit der Fütterung kann man einen entscheidenden Einfluss auf den  Verlauf der Hautpilzerkrankung  nehmen. Bei der Zusammenstellung der Futterration sollte allerdings folgendes beachtet werden: 
 Besonders bei einem Pilzbefall gilt ein  hochwertiges Mineralfutter  als das bekannte A und O! Das   MASTERHORSE BASIS-PLUS   zum Beispiel versorgt von einer Pilzinfektion betroffene Pferdbestmöglich mit hochwertigen Vitaminen und Mineralstoffen. Zusätzlich enthält es eine probiotische Lebendhefe, die den Darm, der als Sitz des Immunsystems gilt, stärkt. 
 Bei Pferden, die unter einem lang andauernden Pilzbefall leiden, wird der Zinkhaushalt über kurz oder lang nicht standhalten. Daher empfiehlt sich eine zusätzliche Gabe über ein Mono-Präparat wie das   MASTERHORSE MONO ZINK  . Es unterstützt den Hautstoffwechsel und ist unentbehrlich für das optimale Wachstum von Fell und Langhaar. 
 Besonders wichtig ist darüber hinaus eine ausreichende Versorgung mit Vitamin A, B-Vitaminen (z.B. aus   MASTERHORSE BIERHEFE-PUR  ), Schwefel (z.B. Methionin,   MASTERHORSE MSM  ) und essenziellen Fettsäuren (z.B. aus   MASTERHORSE LEINSAMKUCHEN   oder   MASTERHORSE LEINÖL  ). 
 Zusätzlich profitieren betroffene Pferde von der  Anregung des Hautstoffwechsels  mit Hilfe ausgewählter Kräuter, wie z.B.  Brennnesselblätter ,  Schachtelhalmkraut  oder  Klettenwurzeln . Diese gibt es entweder einzeln oder bereits bestmöglich aufeinander abgestimmt im   MASTERHORSE ECZEMA  . Das Immunsystem an sich stärken Heilpflanzen wie Echinacea und Hagebutten. 
 Eine entgiftende Leberkur kann mit dem   MASTERHORSE HEPADURE   erfolgen: Mariendistelfrüchte, Artischockenblätter, Fenchel und Petersilie regen Leber- und Gallenfluss sowie den Harnstoffwechsel optimal an. 
 Mit einer ausgewogenen Fütterung und einer konsequenten Bekämpfung des Hautpilzes ist das Pferd schnell die Hauterkrankung wieder los. 
    
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            <title type="text">Fellwechsel beim Pferd</title>
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                                            Einige Wochen vor dem sichtbaren Fellwechsel beginnt die Stoffwechselarbeit beim Pferd.
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                   Der Fellwechsel beim Pferd   
 Zwei mal im Jahr wechselt das Pferd sein Fell. Im Herbst, von feinem Sommerfell auf plüschiges Winterfell, um sich vor der Kälte und Nässe zu schützen. Im Frühjahr fällt das dicke Winterfell aus und macht dem kürzeren und leichterem Sommerfell platz. Was für den Reiter mit den viel Haaren die herausgebürstet werden wollen, anstrengend und nervig ist, ist für das Pferd eine Höchstleistung auf Stoffwechselebene. 
 Der Fellwechsel ist daher auch die Zeit, in der das Pferd zu Infekten neigen kann, schlapp und müde wirkt oder mit Hautproblemen zu kämpfen hat. Während manche Pferde den Wechsel des Haarkleides mühelos meistern, kommen andere nicht gut durch den Fellwechsel. 
 Ältere Pferde haben häufiger Probleme den dicken Winterpelz zügig zu verlieren. Eine Fellwechsel Kur hilft dem Pferd gut durch den anstrengenden Fellwechsel zu kommen, auch ein Mash oder Kräuter können zur Unterstützung für das Pferd hilfreich sein. 
   Die Haut des Pferdes   
 Bevor das Pferd jedoch das alte Fell verliert, muss es zunächst neue Haare bilden. Da die Haare in der Haut wachsen, ist eine gesunde Haut für ein gesundes Haar unerlässlich. Die Haut ist das größte Organ des Pferdes, sie hat zahlreiche, wichtige Aufgaben zu erfüllen. Neben der Bildung der Haare, ist die Haut für die Immunabwehr von Bedeutung. Krankheitserreger werden daran gehindert in den Körper einzudringen. 
 Gemeinsam mit dem Fell, ist die Haut für die Thermoregulation zuständig. Ist es kalt, stellen die Haarbalgmuskeln das Fell zu einem isolierenden Polster auf. Ist es warm, sorgt der Schweiß für Abkühlung und die Körpertemperatur bleibt auf ihrem Niveau. Außerdem wird in der Haut Vitamin D gebildet, sie leitet Reize aus der Umgebung weiter und ist Teil der Entgiftung. Pferde mit Hautproblemen, wie etwa   Sommerekzem  , kommen daher schlechter durch den Fellwechsel. 
   Wann findet der Fellwechsel statt?   
 Die sich verändernde Tageslichtlänge, jeweils zur Winter- und Sommersonnenwende, gibt den Startschuss für den Wechsel des Haarkleides. Der Fellwechsel beginnt, bevor wir ihn sehen können, mit der Bildung der neuen Haare. Jedoch erst wenn die neuen Haare vorhanden sind, beginnen die alten Haare auszufallen. 
 Im Winter werden die Tage ab dem 21.12. länger und das Pferd beginnt jetzt schon mit dem Fellwechsel zum Sommerfell hin. Kurz darauf, etwa von Januar bis März, fallen die alten Haare aus und die neuen schieben sich hervor. Zur Sommersonnenwende am 21.06. werden die Tage wieder kürzer, bzw. die Tageslichtlänge verkürzt sich. Der Wechsel auf das Winterfell findet etwa von September bis November statt. 
 Der  Fellwechsel beim Pferd  dauert unterschiedlich lange, je nach Rasse, Haltungsbedingungen, Wetter und Alter des Pferdes. Von wenigen Wochen bis zu einigen Monaten kann es dauern, bis das Pferd komplett mit dem Fellwechsel durch ist. Stockt der Fellwechsel mal, kann dies zum Beispiel an einem Kälteeinbruch im Frühjahr liegen. 
 Während der Zeitpunkt des Fellwechsels vom Tageslicht abhängig ist, hat die Temperatur wiederum Einfluss darauf, wie dicht und lang das Winterfell des Pferdes wird. Ein weiterer Faktor ist die genetische Veranlagung. Ponys und die Nordrassen haben eher dickes, langes Winterfell. Warm- und Vollblüter bekommen einen nicht so dicken Pelz. 
   Probleme des Pferdes im Fellwechsel   
 Kommt das Pferd schlecht durch den Fellwechsel, ist es hilfreich die Ursache zu ergründen um das Pferd optimal unterstützen zu können. Ein Problem im Fellwechsel kann Müdigkeit sein, das Pferd ist schlapp und lustlos. Müde Pferde haben nicht selten   Probleme mit der Leber  . Wenn der Stoffwechsel auf Hochtouren läuft, wie in der Zeit des Fellwechsels, ist auch die Leber gefragt. 
 Ein weiteres Problem im  Fellwechsel  ist, dass einige Pferde abnehmen und zu dünn werden. Ältere Pferde leiden häufig unter Gewichtsverlust oder bauen während des Fellwechsels ab. Dieser enorm zehrende Prozess erfordert es, die Pferde frühzeitig mit ausreichend Energie und hochwertigen Nährstoffen zu versorgen. 
 Leidet das  Pferd bei dem Wechsel des Fells  unter Infektionen und hustet, ist das Immunsystem an seiner Grenze angekommen. Pferde mit chronischen Krankheiten wie   Cushing   oder   Sommerekzem   sind im Fellwechsel besonders anfällig. Die Haut des Pferdes ist während des Fellwechsels empfindlich, es kann zu Schuppen, Pilzbefall oder anderen Hautproblemen kommen. 
 Manche Pferde brauchen auch sehr lange für den  Fellwechsel . Sie haben im Sommer noch Winterfell übrig. 
   Warum kommt es zu Problemen beim Fellwechsel?   
 Der  Fellwechsel bei Pferden  kann zu Problemen führen. Die Ursache liegt häufig in einer Belastung des Stoffwechsels oder eine unzureichende Versorgung mit Energie oder Nährstoffen. Denn mit dem ausfallenden Fell, gehen auch eine Menge Nährstoffe wie Aminosäuren und Spurenelemente verloren. 
 Die Bildung der neuen Haare erfordert wiederum eine beachtliche Menge an Nährstoffen. Je dicker das Winterfell, je mehr Nährstoffe benötigt das Pferd. Da insbesondere Robustpferde ein dichtes Winterfell bekommen, aber häufig Energie- und Eiweißarm gefüttert werden, ist bei diesen Pferden besonders auf die ausreichende Versorgung mit genügend Nährstoffen zu achten. Stehen die Pferde im Sommer auf der Weide, nehmen sie viele Nährstoffe mit dem Gras auf. Es fehlen dann jedoch häufig noch die Spurenelemente in ausreichender Menge. Versorgungsengpässe mit Nährstoffen im Frühling sind zu erwarten, wenn das Pferd im Winter vorrangig überständiges oder älteres Heu und Stroh bekommen hat. 
 Magere Winterfütterung mit einem   Mangel an Vitaminen, Spurenelementen und essentiellen Aminosäuren   kann daher zu Problemen mit dem  Fellwechsel  im Frühling führen. 
   Im Fellwechsel benötigt das Pferd vermehrt Nährstoffe   
 Um die Haut, die Haare und den Stoffwechsel zu unterstützen, werden hochwertige Nährstoffe benötigt. Die Haut und auch die Leber, benötigen ausreichend Zink um ihre Aufgaben im Fellwechsel zu erfüllen. Zink verhindert brüchiges Fell, fördert die Wundheilung und ist für das Immunsystem von Bedeutung. 
 Pferde mit Sommerekzem oder anderen Hautkrankheiten, haben zudem einen erhöhten Bedarf an Zink. Die Vitamine C und A schützen als Antioxidantien die Zellen und sorgen somit für eine ungestörte Zellteilung, was für die Haarbildung in den Follikeln entscheidend ist. Die B Vitamine sind am Eiweiß- und Energiestoffwechsel beteiligt, ein Mangel an B12 kann sich beispielsweise an struppigem Fell zeigen. Ein weiteres wichtiges Vitamin, was entscheidend für die Bildung neuer Haare ist, ist Biotin. Es ist für die nachwachsenden Haare erforderlich, damit sie nicht brüchig und stumpf, sondern glänzend und schön werden. 
 Auch Mähne und Schweif werden mit einer ausreichenden Versorgung mit Biotin voller, die Haut elastischer. Pferde können Biotin zwar selber im Darm synthetisieren, jedoch sind Mängel bei erhöhtem Bedarf durchaus möglich. Für eine ausreichende Pigmentierung der neuen Haare, ist wiederum Kupfer nötig. Haare bestehen aus Keratin, welches aus Aminosäuren, also Eiweiß, besteht. 
 Essentielle Aminosäuren kann das Pferd nicht selbst herstellen, es muss sie mit dem Futter aufnehmen um ausreichend Keratin bilden zu können. Hier ist vor allem das Methionin zu nennen. 
 Für elastische und strapazierfähige Haut sind wertvolle Omega-3-Fettsäuren wichtig. Diese sind entzündungshemmend und verbessern die Durchblutung der Haut. Manche Reiter schwören im Fellwechsel auf Malzbier oder Bierhefe für das Pferd. Zielgerichteter ist es jedoch, ein spezielles Ergänzungsfutter als Zusatzfutter zu wählen. 
   Kräuter können den Fellwechsel unterstützen   
  Pferde im Fellwechsel  profitieren sehr von den Wirkstoffen der Kräuter. Sie lassen sich gezielt einsetzen um das Pferd bei Problemen im Fellwechsel optimal zu unterstützen. Kräuter für die Haut, für die Leber oder eine Kräuterkur speziell für den Fellwechsel – ein unterstützter Stoffwechsel ist im Fellwechsel die halbe Miete. Als Stoffwechsel werden alle Vorgänge im Körper bezeichnet, die der Umwandlung von Stoffen, wie Futter oder Sauerstoff, in Endprodukte, wie Körpersubstanz (Haare) oder Bewegung, dienen. Wesentlicher Bestandteil dieses komplexen Zusammenspiels ist die Leber mit ihrer Aufgabe als zentrales Entgiftungsorgan. 
 Die Leber ist auch am Stoffwechsel von Spurenelementen und Aminosäuren beteiligt, somit wichtig für einen reibungslosen Fellwechsel. Pferde neigen häufig zu Leberproblemen. Wenn das Pferd im Fellwechsel schlapp und angeschlagen ist, sollte an Leberprobleme gedacht werden. Mariendistel, Artischocke und Löwenzahn sind die Kräuter, die in eine Leberkur zu finden sind. Mit ihren Bitterstoffen unterstützen sie wirksam die Leber. Bei Pferden mit Sommerekzem ist die Haut ohnehin angeschlagen. Verletzt durch intensives Schubbern oder geschwollen durch die Reaktion auf den Mückenspeichel. Diese gereizte Haut benötigt besondere Unterstützung, um ein schönes, funktionsfähiges Haar zu bilden. 
 Damit auch ein Ekzemer gut durch dem Fellwechsel kommt, können ebenfalls Kräuter zur Unterstützung eingesetzt werden. Bewährt haben sich Brennnessel, Klebkraut und Schachtelhalm. Seealgen sind zwar keine klassischen Kräuter, sind jedoch ebenfalls bewährt bei Hautproblemen. Sie versorgen das Pferd auf natürliche Weise mit einer Vielzahl an Mineralstoffen und Spurenelementen. 
   Alte Pferde im Fellwechsel unterstützen   
 Alle Pferde haben schon Sommerfell, nur die Rentner haben noch Plüsch über. Damit auch die alten Pferde gut durch den Fellwechsel kommen, kann man ihnen helfen. Wichtig ist, sie rechtzeitig vor dem Beginn des Fellwechsels mit ausreichend Energie, essentiellen Aminosäuren und Spurenelementen zu versorgen. 
 Mash mit reichlich Leinsaat ist da eine gute Wahl für die Senioren. Als Kur empfiehlt es sich zudem, das alte Pferd mit zusätzlichen Spurenelementen zu versorgen. Wird es im Frühjahr sehr warm und es ist noch Winterfell vorhanden, kann man alte Pferde natürlich auch scheren. Dann ist auf jeden Fall auf Witterungsschutz zu achten, da Nässe auf geschorenem Fell nicht abläuft, sondern das Pferd bis auf die Haut durchnässt. 
   Die richtige Pflege im Fellwechsel   
 Um das Pferd im Frühjahr, wenn das dicke Winterfell ausfällt, zu unterstützen, kann man es mit geeigneten Bürsten putzen. Ob Gummistriegel oder spezielle Striegel für dickes Fell, Hauptsache das Pferd wird vom Winterfell befreit. Die Massage tut obendrein der Haut gut und fördert die Durchblutung. Der  Fellwechsel des Pferdes  wird durch kräftiges Bürsten angeregt. Wird das Winterfell nicht regelmäßig herausgebürstet, droht eine Verfilzungen des Fells. 
 Kommt dann noch Schweiß hinzu, juckt die Haut und das Pferd beginnt sich zu schubbern oder zu scheuern. Auch bei Schabracken, Decken, Gurten oder Gamaschen ist darauf zu achten, dass sich das lose Winterfell hier nicht zu sehr festsetzt und scheuert. Bei manchen Pferden, die sich sehr schwer tun ihr Winterfell zu verlieren, kann es nötig sein, diese zu scheren. Der Wechsel zum Winterfell ist meist weniger pflegeaufwändig. Die feinen, kurzen Sommerhaare fallen problemloser heraus. 
 
 INFO TO GO 
 Pferde wechseln 2x im Jahr ihr Fell. Das Pferd benötigt große Mengen an Nährstoffen um das neue Fell zu bilden und gut durch den Fellwechsel zu kommen 
 Frühzeitig gefütterte essentielle Aminosäuren, Omega-3-Fettsäuren, Kräuter und Spurenelemente helfen dem Pferd im Fellwechsel 
 Ein hochwertiges Mash und eine Kur mit Spurenelementen tun den Pferden in dieser Zeit gut 
 
   Das Pferd im Fellwechsel richtig Füttern   
 Ein wahrer Spurenelemente Booster ist die   MASTERHORSE SPUREN-KUR  . Neben den Spurenelementen Zink, Selen, Kupfer und Jod enthält es die Leberkräuter Mariendistel und Artischocke. Die Spurenelemente sind überwiegend organisch gebunden und sind daher hoch bioverfügbar für das Pferd. Die enthaltenen Seealgen unterstützen die Haut.   MASTERHORSE SPUREN-KUR   ist ideal als 30 Tage Kur vor dem Fellwechsel geeignet. 
 Ein Klassiker im Fellwechsel ist natürlich Mash!   MASTERHORSE MASH   enthält reichlich Leinsamen und kann zwei- bis dreimal wöchentlich gefüttert werden. Eine wertvolle Quelle für essentielle Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren ist der Leinsamen, er ist daher ideal im Fellwechsel. 
 Für empfindliche Pferde ist das getreidefreie   MASTERHORSE BERGKRÄUTER-MASH   eine Alternative. 
 Für schönen Fellglanz sorgt das   MASTERHORSE LEINÖL   welches sich positiv auf den Hautstoffwechsel auswirkt. Es wird aus ausgewählter Leinsaat schonend kaltgepresst und zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren aus. 
 Für schönes Fell sorgt eine Kur mit dem   MASTERHORSE BIOTIN-PRO  . Der hochwertige Wirkstoffkomplex aus Haar- und Hautnährstoffen mit Biotin, Zink, Kupfer und der Aminosäure Methionin sorgt für gesunde Haut und glänzendes Fell.   MASTERHORSE BIOTIN-PRO   verbessert außerdem die Hufqualität. 
    
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                            <updated>2019-12-01T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Herbstgrasmilben beim Pferd</title>
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                                            Die lästigen Plagegeister führen zu nässenden und juckenden Stellen an den Pferdebeinen.
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                   Herbstgrasmilben - Plagegeister im Herbst   
 Sinken die Temperaturen unter ca. 16 Grad, schlüpfen die Larven der Herbstgrasmilben und können zur Plage für die Pferde werden. Die zu den Spinnentieren zählenden Insekten sind vor allem im Spätsommer und jetzt im Herbst aktiv. Auf Wiesen, in Waldrandnähe und neben Gewässern fühlen sie sich besonders wohl. 
 Die Larven der Herbstgrasmilben (Neotrombicula autumnalis) „lauern“ im Gras regelrecht auf ihren Wirt. Dazu zählen nicht nur Pferde, Hunde, Katzen und Nagetiere - auch der Mensch bleibt nicht verschont. Ein Befall mit diesen Parasiten kann zur so genannten „Erntekrätze“ führen. 
   Wie äußert sich ein Befall mit Herbstgrasmilben beim Pferd?   
 Mit ihren Mundwerkzeugen bohren sich die Larven der Herbstgrasmilbe einen Zugang in die obersten Schichten der Pferdehaut. Dort ernähren sie sich von Zellsäften und Lymphe. Haben die Larven ausreichend gefressen, so fallen sie meist nach einigen Stunden vom Pferd ab. Auf dem Boden entwickeln sie sich über verschiedene Stadien zu ausgewachsenen Herbstgrasmilben, die wiederum neue Eier legen. 
 Den Pferdebesitzern fallen meistens zuerst kleine, offene und juckende Wunden im Bereich der Fesselbeuge oder des Kronsaums auf. Häufig nässen und bluten diese Stellen auch, so dass sie oft mit Mauke verwechselt werden. Die Hautreizungen können auch den Bereich der Nüstern betreffen. Diese wunden Stellen treten erst mehrere Stunden nach dem Befall mit den Larven der Herbstgrasmilben auf. Also dann, wenn die Plagegeister oft schon gar nicht mehr am Pferd nachweisbar sind. 
   Die richtige Behandlung bei Herbstgrasmilben   
 Wirksam gegen Milben ist Waschen mit Kernseife, Apfelessig, Salzwasser oder mit Pyrethrumextrakt (z.B. in Dr. Schaette Milbizid). In hartnäckigen Fällen muss zu einem Insektizid auf chemischer Basis gegriffen werden. Sind alle Milben eliminiert, so gilt es anschließend die betroffenen Hautstellen zu pflegen. Sinnvoll sind Salben, die sowohl juckreizlindernd als auch entzündungshemmend wirken. Bewährt haben sich Produkte, die auch bei Mauke oder Sommerekzem eingesetzt werden, wie zum Beispiel eine Lebertran-Zink-Salbe. Bis alle Wunden abgeheilt sind, sollte das Pferd möglichst trocken stehen. In der Regel klingen die Beschwerden innerhalb von 10 bis 14 Tagen ab. 
 
 INFO TO GO - Herbstgrasmilben 
 Herbstgrasmilben sind im Spätsommer und Herbst aktiv und führen zu Mauke-ähnlichen Wunden. 
 Hilfreich sind Waschungen mit Kernseife oder milden Insektiziden. 
 Seitens der Fütterung kann man die Wundheilung mit Zink oder B-Vitaminen unterstützen. 
 
   MASTERHORSE-Expertentipp: Zink und B-Vitamine füttern   
 Zink und B-Vitamine unterstützen bei einem akuten Befall mit Herbstgrasmilben den Heilungsprozess der Haut. Zink wird sowohl für das Immunsystem als auch für die Regenerationsprozesse der Haut benötigt. Bewährt hat sich die Zufütterung von   MASTERHORSE ZINK-PRO  . 
 B-Vitamine, z. B. aus   MASTERHORSE BIERHEFE-PUR   fördern den Hautstoffwechsel. 
 Auch Kräutermischungen wie   MASTERHORSE RESISTANT   mit Echinacea zur Stärkung des Immunsystems können sinnvoll sein. Die gute Nachricht zum Schluss: Mit dem ersten Bodenfrost sind auch die Herbstgrasmilben verschwunden. 
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                            <updated>2017-09-23T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sommerekzem vorbeugen</title>
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                                            Eine optimale und rechtzeitige Nährstoffversorgung kann die Symptome von Sommerekzem lindern.
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                   Sommerekzem beim Pferd vorbeugen   
 Die kühle Jahreszeit ist eine wahre Erholung für Pferde mit Sommerekzem und deren Besitzer. Die Wunden müssen nicht mehr täglich behandelt werden und können heilen. Die Haut regeneriert sich in der Regel komplett und abgescheuerte Haare wachsen langsam nach. Mit Beginn des Frühlings geht die Erholungsphase langsam zu Ende und das Hoffen auf ein schwaches Sommerekzem-Jahr beginnt. Eine frühzeitige Nährstoffversorgung sowie ein ausgewogene Fütterung optimieren den Stoffwechsel des Pferdes mit Sommerekzem und helfen die Symptome zu lindern um damit dem Sommerekzem vorzubeugen. 
   Sommerekzem beim Pferd: Ursachen und Symptome   
 Die Ursache für das Sommerekzem des Pferdes ist eine allergische Reaktion auf den Speichel und die darin enthaltenen Proteine von Stechmücken. Die Symptome des Sommerekzems sind von Pferd zu Pferd verschieden. In leichten Fällen kratzt sich das Pferd nur an Mähne und Schweifrübe. Andere Tiere hingegen leiden so unter dem Juckreiz, dass sie sich die Haut regelrecht blutig scheuern. Die offenen Stellen entzünden sich und jucken noch stärker, was wiederum zu vermehrtem Scheuern führt. Der Teufelskreis beginnt. Die Mücken stechen bevorzugt in Stellen, an denen die Haare senkrecht aus der Haut kommen. Deswegen zeigen sich die Symptome meistens am Mähnenkamm, an der Schweifrübe, den Ohren und der Bauchnaht. 
 Das Sommerekzem beim Pferd ist übrigens keine ansteckende Krankheit. Gerade im Anfangsstadium mit leichtem Juckreiz, Scheuern und Schuppen kann es leicht zu Verwechslungen mit Milbenbefall oder einem Hautpilz kommen. Durch eine falsche Fütterung des Pferdes, eine mangelnde Nährstoffversorgung oder eine Überlastung des Stoffwechsels können sich die Symptome des Sommerekzems intensivieren. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass im Rahmen einer Behandlung ein richtiges Fütterungsmanagement die Symptome positiv beeinflussen kann. Je früher im Jahr mit der nährstoffbilanzierten Fütterung begonnen wird, desto besser ist die Haut eines Sommerekzem-Pferdes auf die stressige Zeit vorbereitet. 
   Sommerekzem beim Pferd - rechtzeitig die Haut stärken   
 Damit sich die Haut in den Wintermonaten erholen kann, muss das Pferd ausreichend mit Hautnährstoffen versorgt werden. Besonders kritisch ist die Fellwechsel-Zeit, denn der Körper benötigt ähnliche Nährstoffe sowohl für die Regeneration der Haut und als auch den Haarwechsel. Wichtig ist daher, bei Pferden mit Sommerekzem auf erhöhte Mengen an Vitamin A, B-Vitaminen, Spurenelementen (v.a. Zink, aber auch Kupfer und Selen) sowie Schwefel in der Fütterung zu achten. 
 Dies geschieht am besten über ein Mineralfutter wie das   MASTERHORSE BASIS-PLUS   und ein spezielles Ergänzungsfuttermittel für die Haut wie z.B. das   MASTERHORSE REPAR H  . Damit die Symptome so schwach wie möglich ausfallen und dem Sommerekzem rechtzeitig vorgebeut werden kann, sollte man optimaler Weise schon einige Wochen vor dem Fellwechsel eine Extra-Dosis Nährstoffe zufüttern. Wurde dies verpasst, so sollte der Sommerekzemer zu Beginn des Frühjahrs und vor dem ersten Jucken und Kratzen ein Zusatzfutterfuttermittel wie z.B. das   MASTERHORSE REPAR H   über mehrere Wochen bekommen. 
   Sommerekzem beim Pferd – oft ist der Stoffwechsel überlastet   
 Damit die Behandlung eines Pferdes mit Sommerekzem optimal anschlägt, ist eine Unterstützung des Stoffwechsels sinnvoll. Die Stoffwechselprozesse laufen bei Ekzemern in vieler Hinsicht auf Hochtouren: Die Stiche der Mücken bzw. ihr Speichel veranlassen das Immunsystem bestimmte Mediatoren auszuschütten. Das hat zur Folge, dass die Haut an vielen Stellen entzündet ist. Die Heilungs- und Reparaturprozesse beschäftigen den Organismus permanent. Für diese Vorgänge braucht der Körper viel Zink; dieses Spurenelement wird aber gleichzeitig für Enzyme in der Leber benötigt. Steht nicht ausreichend Zink zur Verfügung, so sind sowohl die Regenerationsprozesse der Haut als auch die Entgiftungsfunktion der Leber eingeschränkt. Das hat zur Folge, dass sich Giftstoffe vermehrt im Körper ansammeln. Das Pferd wird dadurch noch empfindlicher gegenüber den Stichen der Mücken. 
 Damit der Körper mit diesen Stoffwechselbelastungen besser zurechtkommen kann, ist es wichtig, ihn möglichst unbelastet und leistungsfähig in den Sommer zu schicken. Während der Winterzeit können viele Pferde nicht ausreichend bewegt werden. Der Stoffwechsel läuft deswegen auf Sparflamme; überschüssige Proteine, Kohlenhydrate und Stoffwechselendprodukte werden nicht ausreichend abgebaut und sammeln sich im Gewebe. Sie beeinträchtigen die Funktion des Bindegewebes und schwächen die Regeneration der Haut. Deswegen ist es sinnvoll, den Körper im Frühjahr zu entschlacken und zu entgiften. Entwässernde Kräuter wie z.B. Brennnessel und Birkenblätter (enthalten in der Kräutermischung   MASTERHORSE HAEMOCLEAR  ) spülen die Nieren durch, fördern dadurch den Abbau der Schlackenstoffe und regen den Lymphfluss an. Die Entgiftungsfunktion der Leber wird durch Heilpflanzen wie Mariendistel und Artischocke (z.B. in HEPADURE) gestärkt. Eine Fütterungs-Kur mit   MASTERHORSE HAEMOCLEAR   und   MASTERHORSE HEPADURE   ist besonders für Pferde mit Sommerekzem während der Fellwechselzeit im Frühjahr sinnvoll. Bei Bedarf kann diese Kur im Sommer wiederholt werden. 
 
 INFO TO GO 
 Eine frühzeitige Unterstützung der Haut und des Stoffwechsels hilft dem Pferd gut in die Sommerekzem-Zeit zu starten um dem Sommerekzem vorzubeugen. 
 Besonders wichtig sind eine eher eiweißarme Fütterung sowie eine ausreichende Versorgung mit Zink, Vitamin A, B-Vitaminen und Schwefel. 
 Durch eine optimale Fütterung wird die Haut gestärkt und der Regenerationsprozess unterstützt; die Ausprägung des Sommerekzems kann dadurch schwächer ausfallen. 
 
   Pferde mit Sommerekzem richtig füttern   
 Unter den Ekzemern findet man viele leichtfuttrige Typen wie z.B. Kaltblüter, Isländer oder Friesen. Sie kommen mit wenig Futter aus und reagieren auf hohe Proteinmengen empfindlich. Deswegen sollte bei der Fütterung eines Pferdes mit Sommerekzem auf einen niedrigen (Roh-) Proteingehalt in der Futterration geachtet werden. Die Basis bildet eher spät geschnittenes, eiweißärmeres Heu. Das Heu sollte von sehr guter Qualität sein, denn Staub und Schimmel würden den Stoffwechsel zusätzlich belasten. Kraftfutter sollte nur bei Bedarf gefüttert werden. Benötigt der Ekzemer mehr Energie als er über das Heu bekommt, so ist eine angemessene Portion Getreide und Öl sinnvoll. Reine Getreide (Hafer, Gerstenflocken, Maisflocken) sind gut verträglich und enthalten leicht verdauliche Energie. Hochwertige Pflanzenöle wie z.B.   MASTERHORSE LEINÖL   enthalten kein Protein und liefern ungesättigte Fettsäuren. Damit die Stoffwechsel- und Reparaturprozesse optimal ablaufen können, benötigt das Pferd eine bedarfsgerechte Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen. Bedarfsgerecht heißt bei einem Pferd mit Sommerekzem, dass die Haut-Vitalstoffe im Vergleich zu einem gesunden Pferd in einer erhöhten Menge zugeführt werden müssen. Das betrifft vor allem die Versorgung mit Zink, weiteren Spurenelementen wie Kupfer und Selen sowie Vitamin A, Vitamin E und die B-Vitamine. 
 Die Zink-Zufuhr sollte etwa verdoppelt werden, die anderen Haut-Vitalstoffe können in etwa der 1,5-fachen Menge des Tagesbedarfs eines gesunden Pferdes gefüttert werden. Über ein herkömmliches Mineralfuttermittel ist dies in der Regel nicht möglich. Deswegen sollte das Mineralfutter mit einem speziellen Zusatzfuttermittel für die Haut (z.B.   MASTERHORSE REPAR H  ) kombiniert werden. Des Weiteren hat sich   MASTERHORSE LEINÖL   in der Fütterung von Pferden mit Sommerekzem bewährt. Es enthält einen besonders hohen Anteil an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, die in das Entzündungsgeschehen eingreifen und das Abklingen der Hautveränderungen unterstützen. 
  Die richtige Versorgung zur Vorbeugung von Sommerekzem - Experten-Tipp  
 Wir empfehlen ein Pferd mit Sommerekzem rechtzeitig mit einer Extra-Portion Haut-Vitalstoffen zu versorgen. Es ist sinnvoll etwa im Februar mit der Fütterung eines speziellen Zusatzfuttermittels für die Haut wie z.B.   MASTERHORSE REPAR H   zu beginnen. So erhält das Pferd ausreichend Nährstoffe für den Fellwechsel und eine intakte Haut. Nach dem Fellwechsel kann die Dosis halbiert werden und der Körper erhält weiterhin die notwendigen Nährstoffe für die Haut. Beginnt sich das Pferd zu scheuern, muss man die Dosis wieder erhöhen. Ansonsten sollte zum Frühjahrsanfang der Organismus mit   MASTERHORSE REPAR H   gestärkt werden. 
 Am effizientesten wirken sich Haut-Zusatzfuttermittel aus, wenn man sie beginnend mit dem Fellwechsel füttert. Im besten Fall kann bei einem Pferd mit Sommerekzem sogar auf die Cortison-Gabe verzichtet werden. Für eine optimale Nährstoffversorgung bei Hautproblemen gilt „lieber spät als nie“. Hat das Pferd angefangen sich zu scheuern, dann helfen die Vitalstoffe aus   MASTERHORSE REPAR H   die Hautregeneration zu fördern und den Stoffwechsel zu unterstützen. In diesem Fall muss das Zusatzfuttermittel über einen längeren Zeitraum in einer höheren Dosierung gefüttert werden. 
 Ebenfalls bewährt hat sich eine Frühjahrs-Kur mit entwässernden und leberstärkenden Kräutern wie z.B. mit   MASTERHORSE HAEMOCLEAR   und   MASTERHORSE HEPADURE  . Sie hilft den Körper von belastenden Abbauprodukten zu reinigen. Der Stoffwechsel kann weitestgehend ungehindert arbeiten. Ansonsten gilt es die Haltungsbedingungen eines Pferdes mit Sommerekzem zu optimieren. Der Stall sollte möglichst Insektenfrei sein. Fliegengitter an den Fenstern und PVC-Streifenvorhänge an den Türen halten weitestgehend die stechenden Insekten fern. Mit einer gut sitzenden und luftigen Decke ist das Tier optimal gegen Stechmücken geschützt und kann mit anderen Pferden auf die Weide.  Zusätzlich hilft ein hautverträgliches Fliegenspray wie   MFS N°2   stechende und lästige Insekten vom Pferd fernzuhalten. Mehr Haltungstipps finden Sie in unserem Experten-Tipp unter dem Link „  Sommerekzem beim Pferd  “. 
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                            <updated>2016-03-19T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Kräuter für den Fellwechsel beim Pferd</title>
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                                            Erfahren Sie alles über Kräuter, die den Fellwechsel beim Pferd ...
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                   Die richtigen Kräuter für den Fellwechsel beim Pferd    
 Bereits jetzt läuft der  Fellwechsel der Pferde  auf Hochtouren – auch wenn äußerlich noch keine ersten Anzeichen für ein neues Haarkleid zu erkennen sind. Zunächst müssen sich die neuen Haare in der tiefen Hautschicht (Lederhaut) bilden, ehe diese nach und nach das ausgediente Winterfell ablösen. 
 Dieser im Organismus der Pferde ablaufende stille Prozess bedeutet aber Höchstarbeit für den Stoffwechsel und setzt voraus, dass die Pferde ausreichend Nährstoffe aus vorhandenen Körperreserven bereitgestellt bekommen. 
 Für Pferde mit Mineralstoff- oder Spurenelementdefiziten, für ältere Pferde oder Pferde mit Stoffwechselstörungen bedeutet dies, dass es zu gesundheitlichen Problemen im Fellwechsel kommen kann. Müdigkeit, Gewichtsabnahme, Durchfall, eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit oder Atemwegsprobleme treten insbesondere während der Monate Februar bis April auf.&amp;nbsp; Neben einer angepassten Mineral-, Vitamin- und Spurenelementversorgung sind daher die natürlichen Wirk- und Heilstoffe aus hochwertigen Kräutern eine große Unterstützung bei der Aktivierung und Aufrechterhaltung eines funktionierenden Haut- bzw. Fellstoffwechsels. 
   Kräuter unterstützen den Fellwechsel   
 Während des  Fellwechsels  sind wertvollen Pflanzenstoffe aus  Kräutern  eine hilfreiche Ergänzung um den Haar- und Hautstoffwechsel zu aktivieren.&amp;nbsp; Schleimstoffe, Flavonoide und&amp;nbsp; ungesättigte Fettsäuren sind sekundäre Pflanzenstoffe die die Leber und Niere beim Abtransport von hautbelastenden Abbauprodukten unterstützen.&amp;nbsp; &amp;nbsp;  Besonders eignen sich hier Kräuter wie: 
 
 Brennnessel 
 Bockshornkleesamen 
 Löwenzahn 
 Mariendistelkraut 
 Klebkraut 
 Weißdorn 
 Schachtelhalmkraut 
 
  Außer diesen Kräutern unterstützen den Fellwechsel auch hochwertige ungesättigte Fettsäuren aus Leinöl, Schwarzkümmelöl und dem   MASTERHORSE PROSKIN-OIL  , welche zudem eine rasche Hautregeneration fördern. Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren ist häufig Ursache für die verzögerte Bildung eines widerstandsfähigen Sommerfells. Hier reichen kleine Mengen täglich aus, um ideale Ergebnisse zu erzielen. 
   Sind&amp;nbsp; Kräuter allein ausreichend für den optimalen Fellwechsel?   
 Gerade der Wechsel des Haarkleides vom Winter auf den Sommer bereitet Pferden immer wieder massive Probleme. Im Winter werden sie meist weniger bewegt. Kohlenhydrate (Zucker und Stärke), pflanzliche Eiweißproteine, Medikamente und überschüssige Fette (Energie) belasten den Entgiftungsstoffwechsel. Die Folge sind Fettablagerungen, erhöhte Harnsäurewerte im Blut und Gewebe sowie langkettige schwer abbaubare Zucker-Eiweißverbindungen. 
 In der Heilkunde spricht man von einer sogenannten Schlackenbildung im Körper. Sie beeinträchtigen die Funktion des Bindegewebes wie z.B. der Haut. Regenerationsfördernde und harntreibende Kräuter unterstützen die Nieren sowie die Leber des Pferdes und aktivieren den entgiftenden Lymphfluss. Das wiederum hat positive Auswirkungen auf die Haut und somit den Fellwechsel. Hier bieten sich die oben genannten Einzelkräuter oder die Mischung   MASTERHORSE ECZEMA   als Zusatzfutter an. 
 Allerdings kann ein Mangel an Spurenelementen, z.B. im Heu,&amp;nbsp; nicht allein durch die Gabe von Kräutern gedeckt werden. Der zusätzliche Bedarf von Selen und Zink im Frühjahr kann durch die Gabe von   MASTERHORSE SPUREN-KUR   und einem Mineralfutter&amp;nbsp;ausgeglichen werden. 
 
 INFO TO GO 
 Der Fellwechsel des Pferdes beginnt bereits Monate vorher – ohne äußerlich erkennbare Anzeichen. Der Bedarf an Vitaminen, Aminosäuren, Mineralstoffen und Spurenelementen steigt in dieser Zeit massiv an. 
 Defizite in der Nährstoffversorgung erhöhen insbesondere im Fellwechsel das Risiko höherer Krankheitsanfälligkeit beim Pferd. 
 Kräuter unterstützen die Regenerationsfähigkeit der Haut und fördern die Entgiftungsleistung der Nieren und der Leber beim Pferd. 
 
  Expertentipp - Fütterung von Kräutern für den Fellwechsel:  
 Die optimale Kombination aus einer guten Basisversorgung, zusätzlich zu einer ausgewogenen Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und&amp;nbsp; die natürlichen Wirkstoffe regenerationsfördernder und harntreibender Kräuter, helfen dem Pferd während des Fellwechsels und vermeiden weitestgehend gesundheitliche Störungen. 
   Kräuter zur Unterstützung des Fellwechsels selber mischen:   
 Stellen Sie sich Ihre Kräuter für Pferde selbst zusammen. Eine Kur von 3 bis 4 Wochen ist hier empfehlenswert. 
 Bockhornkleesamen – 300 Gramm Klebkraut – 150 Gramm Brennnessel – 240 Gramm Löwenzahn – 240 Gramm Weißdorn – 150 Gramm Mariendistelkraut – 240 Gramm 
 Diese Kräuter mischen Sie vorsichtig in einer großen Tüte zusammen und geben einem 500 bis 600 kg Pferd täglich 50 Gramm. Diese Mischung reicht für 4 Wochen. Werten Sie Ihre persönliche Kräutermischung mit etwas   MASTERHORSE-LEINÖL  &amp;nbsp;auf. 
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                            <updated>2016-02-20T00:00:00+01:00</updated>
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