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    <updated>2026-09-08T16:01:28+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Heu waschen beim Pferd!</title>
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                                            Heu waschen bzw. Heu wässern steht mittlerweile in vielen Ställen, insbesondere für Pferde mit chronischem Husten.
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                   Heu waschen für Pferde   
 In vielen Ställen gehört es heute zum täglichen Bild:  Heu für die Pferde wird mit der Gießkanne nass gemacht , Heunetze werden mit dem Schlauch abgespritzt oder ganze Heuballen in Badewannen versenkt.  Heu waschen, wässern oder nass machen ist für viele Reiter Alltag, um ihre Pferde  vor Staub zu bewahren. 
 Was für die Pferde nötig ist, da sie sonst Staub einatmen, ist für den Reiter vor allem eins: sehr anstrengend. Es gibt vielerlei Arten dem Staub an den Kragen zu gehen. Das Heu lässt sich waschen, nass machen, tauchen, bedampfen oder besprühen. Denn Heu hat leider nicht immer die gewünschte staubarme Qualität. Pferde bekommen von zu viel Staub im Heu Husten und Atemwegsprobleme. 
   Warum wird Heu gewaschen?   
 Der Hauptgrund,  Heu für Pferde zu wässern , ist die Staubreduzierung. Durch das Wasser werden die Staubpartikel gebunden oder ausgewaschen. Wenn das Pferd seine Nüstern tief im Heu versenkt oder am Heunetz rupft, um zu fressen, atmet es unweigerlich den Staub ein, der dem Heu anhaftet. Jedes Heu staubt. Gutes Heu staubt weniger, schlechtes Heu kann sehr staubig sein. 
 Der Staub besteht zum einen aus Erde, die etwa über ein zu tief eingestelltes Mähwerk oder Maulwurfshügel ins Heu gelangt. Zum anderen sind Sporen von Schimmelpilzen, Milbenkot und feinste Heuteilchen Bestandteil von Staub im Heu. All dies reizt die Lunge, auch von gesunden Pferden. Die Pferde husten und bekommen schwer Luft. Nasses Heu staubt nicht und Pferde mit Atemwegserkrankungen vertragen es oft wesentlich besser.  Wie lange das Heu wässern  sollte, hängt von der Methode ab. Meist reichen wenige Minuten tauchen aus. 
 Der zweite Grund, Heu zu waschen, ist das Auswaschen von wasserlöslichen Kohlenhydraten, den Zuckern. Pferde, die aufgrund von Erkrankungen wie Equines Metabolisches Syndrom, also EMS, Cushing oder Hufrehe empfindlich auf zu viel Zucker im Futter reagieren, nehmen durch das gewaschene Heu weniger Zucker auf. 
   Vorteile von gewässertem Heu   
 Als Pferdebesitzer in einem Pensionsstall hat man meist keinen Einfluss auf die  Qualität von dem Heu für die Pferde . So muss manches Hustenpferd mit staubigem Heu vorlieb nehmen. In diesem Fall ist das Nassmachen von Heu für Pferde eine Lösung. Die Feuchtigkeit bindet den Staub im Heu und er wirbelt nicht durch die Luft. Atemwegsprobleme werden gemindert. Gewaschenes oder getauchtes Heu ist für viele Pferde eine echte Erleichterung und lässt sie wieder durchatmen.Tierarztkosten können langfristig gesenkt werden. 
  Heu kurz nass zu machen für das Pferd  ist eine bessere Alternative als Heulage. Diese kann nämlich den Stoffwechsel und Leber belasten. Nasses Heu sollten die Pferde möglichst unmittelbar nach dem Abtropfen fressen. Liegt es zu lange, verdirbt es. Keinesfalls sollte man das  Heu über Nacht einweichen . 
   Nachteile von nassem Heu   
 So vorteilhaft die  Fütterung von nassem Heu an das Pferd  auch ist, es gibt leider einige Nachteile. Der Staub, besonders problematisch sind die Schimmelpilze, landet zwar nicht in der Lunge des Pferds, dafür aber im Magen-Darm-Trakt. Die giftigen Schimmelpilze muss das Pferd nun über die Leber verstoffwechseln. Liegt das nasse Heu eine Weile, bevor das Pferd es frisst, oder weicht es zu lange im Wasser ein, verdirbt es sehr schnell, was eine noch höhere Belastung mit Pilzen und Keimen bedeutet. In warmen Sommermonaten geht dies binnen Stunden. 
 In frostig kalten Wintern ist fließendes Wasser in so manchen Ställen Mangelware, das nasse Heu friert zu Klumpen oder es bilden sich Eisplatten, wo Wasser abfließt. Nasses Heu ist schwer. Eine 6kg Heuportion lässt sich im trockenen Zustand problemlos händeln, nass hat es ein Vielfaches an Gewicht. 
 Ein weiterer Faktor sollte jeder Pferdebesitzer bedenken. Je länger und intensiver er das Heu taucht oder wäscht, je mehr Nährstoffe gehen verloren. Diesen Verlust sollte man über ein hochwertiges Mineralfutter ausgleichen. 
  Heu für Pferde nass machen , oder gar waschen, ist zeit- und arbeitsintensiv. In Ermangelung von Alternativen bleibt für viele Reiter keine andere Möglichkeit. Doch meist lohnt die ganze Mühe, wenn das Pferd besser atmen kann. 
 
 INFO TO GO – Heu waschen für Pferde 
 Heu waschen oder nass machen bindet Staub und entlastet die Atemwege 
 Nährstoffverluste und Toxinbelastungen müssen berücksichtigt und ausgeglichen werden, Atemwege lassen sich mit hochwertigen Kräutern sinnvoll unterstützen 
 Pferde mit Atemwegserkrankungen benötigen außerdem einen staubarmen Stall und viel frische Luft 
 
   Heu nass machen oder waschen?   
 Geht es allein um die Bindung von wenig Staub, kann es ausreichend sein, das Heu gründlich mit Gießkanne oder Schlauch zu wässern. Eine gründlichere Methode ist es, das Heu für einige Zeit ins Wasser zu tauchen, abtropfen zu lassen und dann zu verfüttern.  Über Nacht sollte man das Heu nicht einweichen , es verdirbt einfach zu schnell. 10 Minuten reichen schon aus, um den Staub auszuschwemmen.  Wie lange man das Heu für Pferde genau wässern  sollte, hängt davon ab, ob das Heu dicht gepresst ist oder eher locker im Wasser liegt. Das Wasser sollte aus hygienischen Gründen täglich bzw. nach jedem Tauchen gewechselt werden. 
 Zum Bedampfen von Heu ist ein spezielles Gerät nötig sowie ein Stromanschluss. Bedampftes Heu ist gewässertem vorzuziehen. Der heiße Dampf tötet Keime, die Feuchtigkeit bindet den Staub. Ob das  Heu für Pferde kurz  nass gemacht wird oder gewaschen hängt auch von der Heuqualität ab. Neben der Staubquelle Heu gibt es oft noch weitere Staubquellen im Stall, die dem Pferd das Leben schwer machen. 
 Es nützt natürlich wenig, nasses Heu zu verfüttern, wenn das Pferd in der Nachbarbox staubiges Stroh hat. Oft sind auch ungepflegte Hallenböden eine staubige Angelegenheit. Diese sollten Pferde mit Atemwegsproblemen meiden. Für solche Pferde gilt ohnehin: Raus an die frische Luft, so viel und oft es geht. Bewegen sich die Pferde viel, so unterstützt dies ebenfalls die Gesundheit der Atemwege. 
   Fütterung von Pferden mit Atemwegsproblemen   
 Neben nassem Heu können Heucobs eine Alternative sein, um das Pferd mit staubfreier Rohfaser zu versorgen. Die   MASTERHORSE HEU-COBS   sind aus Gras von ausgewählten Wiesen, welches warmluftgetrocknet ohne Melasse schonend zu Cobs gepresst wurde. Die Cobs lassen sich auch trocken verfüttern. 
 Um die Atemwege zu unterstützen, bietet sich das   MASTERHORSE BRONCHODURE   an. Es versorgt die Atemwege mit wertvollen Kräutern, Schwarzkümmelkuchen und Vitamin C reichen Hagebutten. 
 Da der Belastung mit Schimmelpilzen auf jeden Fall Rechnung getragen werden muss, empfiehlt sich das   MASTERHORSE DETOX  . Die Kombination aus Toxinbindern, Leberkräutern und verdauungsstabilisierenden Komponenten entlasten den Stoffwechsel. 
 Um die Nährstoffverluste des gewaschenen Heus auszugleichen, sind die   MASTERHORSE Mineralfutter   ideal. Es gibt sie als Pellets oder praktische Bigs für alle Altersstufen und unterschiedlichen Bedürfnisse. Vom Sportpferd bis zum Pony, für alle findet sich das passende Mineralfutter. 
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                            <updated>2019-10-02T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wenn Pferde husten</title>
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                                            Tatsächlich leiden mittlerweile annähernd 50 % der Pferde unter einer chronischen Atemwegserkrankung ...
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                 Das Pferd hustet bei den ersten Trabtritten und der Reiter sorgt sich. Na, wer kennt’s? Schließlich lautet die Nachricht:  Das Pferd hat Husten . Atemwegserkrankungen sind beim Pferd keine Bagatelle, eine zügige Behandlung ist daher notwendig. In kurzer Zeit kann sich ein scheinbar leichter Pferdehusten zu einer chronischen Erkrankung auswachsen, die die Leistungsfähigkeit des Tieres dauerhaft einschränkt. 
 Eine zügige  Behandlung  von Husten beim Pferd ist wichtig, damit aus der akuten Erkrankung kein chronisches Leiden wird. Im folgenden Expertentipp erfahren Sie viele wichtige Informationen rund um das wichtige Thema Pferdehusten – was Sie  prophylaktisch  und im Fall eines Falles wissen sollten. Im Zweifelsfall empfiehlt sich, einen Tierarzt zu Rate zu ziehen, um eine chronische Erkrankung zu vermeiden. 
  Symptome  
 Bei den ersten Anzeichen einer Atemwegsinfektion sollte man das Pferd intensiv beobachten. Dazu zählen Schnupfen und Husten. Aber auch ein unerwarteter oder schleichender Leistungsabfall, Mattheit oder Kurzatmigkeit können Alarmsignale für eine  Atemwegserkrankung  sein. Zeigt das Pferd einen gelblich verfärbten Nasenausfluss, ist matt, hustet oder hat Fieber, sollte der Tierarzt hinzugezogen werden. Husten tritt vor allem in zwei Formen auf: trockener Reizhusten und festsitzender Husten mit Schleimbildung. Eine schwere Form ist die Bronchitis, die die Atemwege stark belastet. 
  Behandlung  
  Gegen Pferdehusten  kann man einiges tun. Eine Behandlung von erkrankten Tieren ist sogar unbedingt notwendig. Abhängig von der Form des Hustens können schleimlösende und bronchienerweiternde Kräutermischungen eingesetzt werden. Sie unterstützen das Abhusten des festsitzenden Schleims. Entkrampfende Kräutermischungen entspannen die Bronchien und erleichtern dem Pferd das Atmen. 
 Erkrankte Pferde benötigen vor allem viel saubere Luft. Leichte Bewegung hilft, den Schleim zu lösen. Aber Achtung: Kranke Pferde können leicht überfordert werden. Am besten steigert man die Leistung nach der Genesung nach und nach, um einen Rückfall zu verhindern. Dennoch erkranken Pferde oft erneut an Husten oder können die Erkrankung einfach nicht überwinden. Daher ist es wichtig, die  Auslöser  für Husten beim Pferd zu kennen und zu beheben. 
  Ursachen für Pferdehusten  
 Die Auslöser und Ursachen dafür, dass ein Pferd hustet, sind vielfältig. Nicht selten spielen mehrere Faktoren zusammen. Eine entscheidende Rolle dabei kommt den Haltungsbedingungen zu. Denn während wild lebende Pferde Husten kaum kennen, sind unsere domestizierten Tiere viel anfälliger. Wieso kommen Wildpferde auch bei den widrigsten Witterungseinflüssen gut zu Recht? Und wieso leiden gerade  Stallpferde  – nicht selten dick eingedeckt - so oft an  Husten, Schnupfen und Bronchitis ? 
 Das ursprüngliche Steppentier Pferd lebt in freier Wildbahn – unabhängig von Wind, Wetter und Temperaturen. All diesen Faktoren ist es schutzlos ausgesetzt. Im Laufe der Jahrtausende haben die Tiere deshalb für sich eine ausgeklügelte Thermoregulation entwickelt. Sie stellen sich zum einen mit dem Fellwechsel auf die jeweilige Jahreszeit ein; zum anderen arbeitet das Organ Haut ständig daran, die Körpertemperatur zu regulieren. Aus diesen Gründen sollte in einem Pferdestall stets in etwa die gleiche Temperatur wie außerhalb vorherrschen, da das andernfalls seine natürliche Thermoregulation beeinträchtigen: Denn die Pferde gewöhnen sich logischerweise an die gleichbleibende Temperatur – ganz unabhängig von der Jahreszeit. 
 Pferde, die den Großteil ihres Lebens im Stall verbringen, sind permanent mit Staub oder Schimmelpilzsporen konfrontiert. Diese befinden sich meist im Futter und in der Einstreu. Gelangen Staub oder Schimmel in die oberen Atemwege, reizen sie dort die Schleimhäute und lösen einen trockenen Husten aus. 
  Mangelnde Futterqualität - häufig ein Grund für Husten beim Pferd  
 Eine hohe Qualität von Heu, Stroh und Kraftfutter zahlt sich also auch im Hinblick auf die Gesundheit der Atemwege aus und hilft, Pferdehusten zu verhindern. Vor allem bei chronischen Hustern sollten die Besitzer daher immer vermehrt auf die Beschaffenheit von Heu und Streu achten. 
 Anzeichen für Schimmelbefall sind weißer oder gräulicher, feiner Staub auf den Halmen, zusammengeklebte „Platten“ oder ein muffiger Geruch. Solches Futter oder Einstreu gehört auf den Misthaufen, aber nicht vor die Pferdenase. Um einen Husten beim Pferd durch Stäube und andere feine Partikel zu vermeiden, sollte man auf möglichst staubarmes Heu achten. Nicht immer lässt sich das umsetzen. Dann kann staubiges Heu gegebenenfalls gewässert (lesen Sie hierzu unseren   Expertentipp Heu waschen beim Pferd  ) werden, um die Partikel zu binden. Da beim Misten und Einstreuen die Staubbelastung in der Luft sehr hoch ist, bringt man die Pferde während der Arbeiten am besten aus dem Stall oder in einen anderen Teil. Der beste Platz ist die Koppel. 
  Hohe Belastung in Reithallen  
 Pferdehalter unterschätzen auch oft die Staubbelastung in Reithallen oder auf Reitplätzen. Stickige Reithallenluft ist  Gift für die Atemwege  und führt zu Husten beim Pferd. Die feinen Partikel aus Sand, Holz oder Textilfasern reizen nicht nur die oberen Atemwege, sondern sie können durch die tiefe Atmung bei der Arbeit auch bis in die empfindlichen Lungenbläschen transportiert werden. Außerdem ist die Keimbelastung im Reitboden durch Kot und Harn meist sehr hoch. Das wirkt sich negativ auf die Atemwege, aber auch auf das gesamte Immunsystem aus. Es steht unter Dauerbelastung und ist damit anfälliger für Krankheiterreger. Wie eine Studie aus dem Jahr 2015 ergab, steigt in den Monaten mit niedrigen Außen- und damit auch Hallentemperaturen die Staubbelastung in den Reithallen stark an. In Deutschland ist es meist in den Monaten Januar und Februar am kältesten – und die Dichte der Staubpartikel in der Luft am höchsten. Ein Ergebnis, was zu erwarten war, denn je näher die Temperaturen dem Nullpunkt kommen, desto schwieriger wird es für den Stallbesitzer mit einer regelmäßigen Bewässerung. Ab dem Nullpunkt ist diese dann ja auch gar nicht mehr möglich. Im Gegenzug lässt sich sagen, dass die niedrigsten Staubbelastungen im Sommer von Juni bis September verzeichnet wurden. Ein Ergebnis der Studie war dennoch, dass  Reithallen im Winter  Pferde- und Reiterlunge nicht mehr belastet werden. Der Grund hierfür: Gefährlicher als der Staub per se sind die darin enthaltenen Bakterien. Und misst man diese Gehalte, sieht das Bild schon wieder ganz anders aus: Je kälter es wird, desto weniger Keime befinden sich in der Luft. Die höchsten Werte wurden in den Monaten August, September und Oktober festgehalten. Der Grund: Keime können sich in kalte Umgebung weniger gut vermehren als bei Wärme. Dazu kommt, dass die Feuchtigkeit durch die Bewässerung (ein perfekter Nährboden für die Keime) im Boden fehlt. Darüber hinaus ergab die Studie, dass die Keimbelastung sich stark unterscheidet, wenn man die Werte vor dem Reiten und danach vergleicht. Die Gattung  Staphylococcus  zum Beispiel (dabei handelt es sich um Keime, die sowohl in der Umwelt als auch auf der Haut von Mensch und Pferd zu finden sind) schwebte nach dem Training in doppelt so hoher Zahl in der Halle wie vor dem Ritt – ganz unabhängig davon, ob es sich beim Boden um eine reine Sandunterlage oder ein Sand-Späne-Gemisch handelte. Die Messungen ergaben dazu, dass die Anzahl der Keime mit dem Alter des Bodenbelages ansteigt. Über die Jahre hatten die Bakterien Zeit, um sich im Boden einzunisten und dort zu bleiben. Doch sämtliche in den untersuchten Böden gefundenen Bakterien sind als nur in geringem Maße krankheitserregend einzuordnen. Gut zu wissen: Diese Untersuchungen wurden nicht nur für das Vorkommen von Bakterien, sondern auch für die Belastung der Luft mit Pilzsporen durchgeführt – mit demselben Ergebnis: Die Reithalle mit dem ältesten Bodenbelag vermaß die höchste Anzahl an Pilzsporen. Hier stieg die Belastung gleich um ein Hundertfaches gegenüber den Hallen mit jüngerem Belag an. 
  Viren und Bakterien als Auslöser für Pferdehusten   
 Erreger wie Viren und Bakterien greifen auch beim Pferd die Lunge an und sind oft Auslöser für Husten bei Pferden. Ein umfassender Impfschutz sollte daher selbstverständlich sein, vor allem dort, wo viele Pferde eng zusammenleben. In größeren Ställen und dort, wo ein häufiger Pferdewechsel stattfindet, steigt der Infektionsdruck auf das Pferd. 
 Das gilt auch für Transporte oder auf Turnieren. Erreger werden durch ein infiziertes oder erkranktes Pferd in den Stall eingeschleppt und wandern dann von Tier zu Tier durch den gesamten Bestand. Ein gesundes Pferd mit einem intakten Immunsystem und einem lückenlosen Impfschutz kann mit vielen Erregern selbst fertig werden. Eine entsprechende Impfprophylaxe deckt eine Vielzahl von viralen Erregern ab. 
 Einen 100-prozentigen Schutz aber bietet auch diese nicht. Selten lösen auch&amp;nbsp;  Bakterien oder Parasiten&amp;nbsp; beim Pferd Husten aus. Gelblich verfärbter Nasenausfluss kann ein Zeichen dafür sein. Um den Infektionsauslöser zu bestimmen, sollte der Tierarzt hinzugezogen werden. Er kann entscheiden, ob beim Pferdehusten Hausmittel ausreichen oder sogar Antibiotika notwendig sind. 
  Risikofaktor Zugluft  
 Ein weiterer großer Risikofaktor im Hinblick auf Atemwegserkrankungen beim Pferd ist Zugluft. Diese ist vor allem für Pferde in Stall- und Boxenhaltung ein Problem. Denn während Pferde mit Wind und Kälte überraschend gut zurechtkommen, stellt Zugluft eine echte Bedrohung für die Gesundheit und eine der häufigsten Ursachen für ein hustendes Pferd dar. 
 Der Unterschied zwischen Wind und Zugluft: Wind trifft in der Regel den ganzen Körper. Um sich vor Wind und Kälte zu schützen, hat das Pferd im Lauf der Evolution einen Schutzmechanismus entwickelt, die Thermoregulation. Diese sorgt dafür, dass die gesamte Oberflächendurchblutung reduziert wird, sobald das Pferd in kalter oder windiger Umgebung steht. So wird ein Absinken der  Körpertemperatur  vermieden und ein möglicher Schaden für den Organismus verhindert. 
  Behandlung heißt auch Ursachen beheben  
 Zugluft hingegen trifft nur einzelne Körperteile des Pferdes, etwa Beine oder Kruppe. Die große Gefahr: Der natürliche Schutzmechanismus der Thermoregulation kann nicht greifen und die betroffenen Bereiche kühlen aus. Besonders im Bereich von Kopf und Hals, aber bei Rücken und Kruppe ist Zugluft für Pferde gefährlich. Sie macht die Pferde anfälliger für Viren und Bakterien und kann zu Atemwegserkrankungen führen. Um bei Pferden Husten vorbeugen zu können, sollte man die Belüftung des Stalles ins Auge fassen. Sie ist eine knifflige Aufgabe: Einerseits muss ein ausreichender Austausch der Stallluft gelingen, gleichzeitig sollen die Pferde nicht in Zugluft stehen. 
 Pferdehalter und Stallbesitzer kommen gemeinsam oft zu guten Lösungen. Manchmal können auch Lüftungszeiten vereinbart werden, die Pferde dann außerhalb der Box oder des Stalles verbringen. Hustende Pferde sollten Pferdebesitzer nicht auf die leichte Schulter nehmen. Das gilt genauso für Schnupfen beim Pferd. Eine frühzeitige Behandlung von Atemwegserkrankungen ist wichtig, um chronische Verläufe zu verhindern. Mit der Zeit drohen sonst Schäden an der Lunge. 
  Die Chronisch Obstruktive Bronchitis   
 Eine der häufigsten chronischen Krankheiten beim Pferd ist die chronisch obstruktive Bronchitis (COB). Die Ursache für eine COB ist zumeist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf Heustaub, Schimmelpilzsporen und andere allergen wirkende Partikel in der Stall- und Reithallenluft. Durch die chronische Reizung der Atemwege und der Lunge kommt es zu einer Störung der körpereigenen Reinigungsfunktion. Der gebildete Schleim wird zäher, das Pferd kann ihn nicht mehr einfach abhusten. Außerdem lagert der Körper vermehrt immunologisch aktive Zellen in die Schleimhaut ein. Die Folge: Die Abwehrreaktion tritt beim nächsten Allergenkontakt noch stärker auf. Eine Kaskade entsteht. Handelt es sich um eine ausgeprägte COB, äußert sich das darin, dass das Pferd verstärkt mit dem Bauch atmet – vor allem bei der Ausatmung. 
 In der Folge bildet sich die Muskulatur am Bauch immer stärker aus, wodurch die Sehnen am Bauch stark eingefallen wirken können – hierbei spricht man von der klassischen „Dampfrinne“. Besteht die Chronisch Obstruktive Bronchitis über einen längeren Zeitraum, kommt es oft zu einem starken Gewichtsverlust bei den betroffenen Pferden. Dazu kommt, dass die Symptome stark zunehmen können, wenn das Pferd einer erhöhten Staubbelastung ausgesetzt ist (beispielsweise durch Heu und Stroh oder beim Kehren der Stallgasse sowie in einer nicht gewässerten Reithalle). 
  Husten beim Pferd vorbeugen  
 Eine Behandlung kann daher nur dann erfolgreich sein, wenn die Ursachen aus dem Weg geräumt werden. Und das sind zumeist die Haltungsbedingungen. Ändern sich diese nicht und werden die Pferde permanent mit Staub und Schimmel konfrontiert, verkrampfen sich mit der Zeit die Atemwege. In der Folge verengen sich die Bronchien stark. Als  Symptome  einer Chronisch Obstruktiven Bronchitis treten neben Husten erschwerte Atmung mit der typischen „Dampfrinne“ an den Flanken, übermäßige Schleimsekretion aus den Nüstern sowie Atemgeräusche auf. Dadurch ist das Pferd stark in seiner körperlichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Chronische Atemwegserkrankungen können aber auch dann entstehen, wenn akute Erkrankungen nicht oder nicht ausreichend behandelt werden. Warten Pferdebesitzer etwa zu lange mit der Behandlung einer akuten Bronchitis, kann sie sich zu einer  chronisch obstruktiven Bronchitis (COB)  auswachsen. Auch eine Dämpfigkeit, also ein Lungenemphysem, ist möglich. 
 
 INFO TO GO – Wenn Pferde husten 
 Staubige Luft durch Heu, Einstreu oder aufgewirbelten Stallgassen-Staub ist ein Risikofaktor und sollte vermieden werden. 
 Wässern reduziert die Belastung durch staubiges Heu. 
 Wird die Stallgasse vor dem Fegen gewässert, wirbelt weniger Staub auf. 
 Die Pferde sollten während des Mistens und Einstreuens nicht im Stall sein. 
 Besonders wichtig ist es, bei der Arbeit auf eine staubarme Umgebung zu achten! 
 Nur weil ein Pferd nicht hustet, ist es nicht zwangsläufig gesund. Auch erschwerte Atmung oder verlängerte Regenerationszeit können Hinweise auf eine Atemwegserkrankung sein! 
 Kräutermischungen leisten wunderbare Dienste bei der Vorbeugung vor oder der Behandlung von Atemwegsproblemen. 
 
  Hinweise für Probleme mit der Lunge des Pferdes  
 Die Chronisch Obstruktive Bronchitis ist für den Laien nicht unbedingt sofort ersichtlich. Als Folge der COB tritt ein zunehmender Verschluss der Bronchien auf. Das Pferd verliert nach und nach die Fähigkeit, Sauerstoff aufzunehmen. Dadurch vermindert sich die Leistungsfähigkeit und die Regenerationszeit verlängert sich stark. Überprüfen kann man das, indem man den Verlauf von Herz- und Atemfrequenz nach der Belastung kontrolliert. 
 Die Herzfrequenz bei einem Großpferd liegt etwa bei 30 bis 35 Schlägen pro Minute und steigert sich bei Belastung auf etwa 120 bis 210 Schläge. Je nach Trainingszustand dauert es 20 bis 60 Minuten bis die Ruhefrequenz wieder erreicht ist. Fünf Minuten nach Ende der körperlichen Belastung sollte die Herzfrequenz bei einem gesunden Pferd etwa beim 1,5-fachen des Ruhewerts liegen. Fühlen kann man die Herzschläge beim Pferd gut am Kopf in der Vertiefung, wo die Ganaschen in den Unterkiefer übergehen. 
  Die Atmung kontrollieren  
 Im Ruhezustand atmet ein gesundes Pferd zwischen 10 und 15mal, unter Belastung können etwa 100 bis 120 Atemzüge pro Minute erreicht werden. Ermitteln kann man die Frequenz der Atemzüge recht einfach durch Beobachten der Flankenbewegungen. Ähnlich wie bei der Herzfrequenz sollte auch die Zahl der Atemzüge weniger werden. 
 Fünf Minuten nach der körperlichen Belastung ist bei gesunden Pferden ein deutlicher Unterschied erkennbar. Dauert es wesentlich länger, bis Herz- und Atemfrequenz sich wieder normalisieren, ist das ein Anzeichen für eine verminderte Sauerstoffaufnahme und eine Schädigung der Atemwege. In solchen Fällen sollte der Tierarzt zu Rate gezogen werden. 
  Kräuter für Pferde – Hausmittel helfen  
 Eine Behandlung von erkrankten Tieren ist unerlässlich. Doch es muss nicht gleich die Chemiekeule sein. Für Pferde mit Husten haben sich Hausmittel als erste Maßnahme bewährt. Viele Kräuter bieten eine wirksame natürliche Medizin gegen Erkältung und Atemwegsprobleme. Im Bereich der Atemwege setzt man Kräuter sowohl vorbeugend als auch therapeutisch ein. Schwarzkümmel, Echinacea oder Hagebutten haben zudem einen positiven Einfluss auf das Immunsystem und können so insbesondere zur Stärkung der Abwehrkräfte gegeben werden. 
 Gegen trockenen Reizhusten helfen Kräuter, die einen hohen Schleimgehalt haben, und somit reizlindernd auf die oberen Atemwege wirken. Hierzu zählen Eibisch, Huflattich, Malve und Isländisch Moos, wie es beispielsweise in   MASTERHORSE BRONCHOSOFT   enthalten ist. Pflanzliche Hustenlöser helfen bei verschleimten Atemwegen. Kräuter mit hohen Gehalten an ätherischen Ölen oder Saponinen eignen sich am besten. Diese natürlichen Schleimlöser verflüssigen den zähen Schleim und unterstützen so den Abtransport aus den Bronchien. Eine natürliche Medizin gegen Schleimhusten sind Kräuter wie Fenchel, Anis, Spitzwegerich, Thymian und Süßholz. 
  Expertentipp für Husten beim Pferd  
 Zur Unterstützung der Abwehrkräfte und des gesamten Bronchialsystems empfehlen wir   MASTERHORSE BRONCHODURE  . Bei Infekt-anfälligen Pferden oder in der kalten Jahreszeit stärkt es das Immunsystem und kräftigt den gesamten Atmungstrakt. Als pflanzlicher Hustenlöser fürs Pferd hat sich   MASTERHORSE BRONCHORAPID   bewährt. Es wirkt als Schleimlöser beim Pferd und hilft, auch die unteren Atemwege von hartnäckigem Sekret zu befreien. Die sekundären Pflanzenstoffe tragen dazu bei, tiefsitzenden Schleim zu lösen. Sie unterstützen die Regeneration des Bronchialtrakts nachhaltig. Für ein bestmögliches Ergebnis sollte das Pferd   MASTERHORSE BRONCHORAPID   kurweise über einen Zeitraum von 30 bis 40 Tagen bekommen. Gut zu wissen: Moderate Bewegung an der frischen Luft fördert den Schleimauswurf beim Pferd zusätzlich. 
 Ist der Pferdehusten chronisch, ist   MASTERHORSE BRONCHOSOFT   das Mittel der Wahl. Die Inhaltsstoffe wirken reizlindernd auf die Atemwege. Die Wirkstoffe in den Kräutern legen eine schützende Schicht auf die Schleimhäute in den Atemwegen und wirken so Reizhusten beim Pferd entgegen.   MASTERHORSE BRONCHOSOFT   eignet sich daher auch sehr gut als vorbeugendes Mittel für Pferde, die häufig staubiger Luft ausgesetzt sind. 
  Ein starkes Immunsystem als Hustenprophylaxe  
 Oft meinen wir Pferdemenschen es mit unseren Vierbeinern im Stall auch zu gut und schließen vorsorglich schon bei zehn Grad Celsius sämtliche Tore und Fenster. Wir dürfen bei aller Fürsorge nicht vergessen: Die Wohlfühl-Temperatur der Pferde liegt bei 5 Grad Celsius. Selbstverständlich sollte Zugluft vermieden und der Stall mit frischer Luft durchflutet werden – aber dann ist der erste Schritt zu einem intakten Immunsystem schon getan. Darüber hinaus stärkt regelmäßige Bewegung das Immunsystem. Wenn die Koppeln im Herbst und Winter geschlossen bleiben, sollte das Reiten, Longieren oder Spazierengehen schon auf dem täglichen Programm stehen. Als verlässliche Anzeichen dafür, dass das Immunsystem eines Pferdes gestärkt werden sollte, gelten beispielsweise Pilzerkrankungen, Mauke oder ein Sarkoid. 
 Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auch stets auf den älteren Pferden liegen. Auch für sie sind optimale Haltungs- und Fütterungsbedingungen das sprichwörtliche A und O, um die Abwehrkraft nicht zum Erliegen zu bringen. Dazu sollte man stets übermäßigen Stress vermeiden und eine sorgfältige Entwurmung durchführen. Zudem sollten die Pferde, abhängig vom Alter, Einsatzgebiet und generellem Gesundheitszustand mit entsprechenden Ergänzungsfuttermitteln versorgt werden.   MASTERHORSE RESISTANT   stellt eine empfehlenswerte Mischung an bewährten Abwehrkräutern zur Unterstützung des Immunsystems dar. Sie enthält unter anderem Echinacea, oder auch Sonnenhut genannt, was sich nachweislich stimulierend auf das Immunsystem des Pferdes auswirkt. Es wird kombiniert mit der Kamille, die über bakterienhemmende Eigenschaften verfügt, der Hagebutte, die viel Vitamin C enthält und bei Atemwegserkrankungen erprobt ist sowie dem enthaltene Isländisch Moos, das die Schleimhaut von Darm und Atemwegen unterstützt sowie über eine antibakterielle Wirkung verfügt. Abgerundet wird die Rezeptur durch den Weißdorn für das Herz. Damit die Immunabwehr reibungslos laufen kann, ist eine ausreichende Versorgung mit einem qualitativ hochwertigen Mineralfutter nötig. In unserem MASTERHORSE Sortiment finden Sie für jedes Pferd ein   passendes Mineralfutter ,  ob für Sportpferde, Jungpferde, alte Pferde aber auch Freizeitpferde, Ponys oder Pferde mit Stoffwechselproblemen wie EMS. Viele weitere Informationen rund um ein intaktes Immunsystem finden sich im  hier verlinkten Expertentipp . 
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            <title type="text">Pferdeinfluenza</title>
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                                            Die Equine Influenza - die schwerste akute Erkrankung der Atemwege beim Pferd.
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                   Pferdeinfluenza – Symptome und Behandlung   
 Bei der  Equinen Influenza  – auch unter Hoppegartener Husten, Pferdegrippe oder infektiöse Tracheobronchitis bekannt – handelt es sich um die wohl folgenschwerste akute Erkrankung der Atemwege. Das  Equine Influenzavirus  (kurz:  EIV ) kann starken Husten, hohes Fieber, Nasenausfluss und geschwollene Lymphknoten auslösen; im Extremfall sogar chronischen Husten und bleibende Schäden an den Atemwegen. Wichtig zu wissen: Influenza-Viren besitzen die Fähigkeit, sich zu schnell zu verändern, so dass der Impfstoff oft nur eingeschränkt schützt. Die Pferde können sich also trotz regelmäßiger Impfung mit Influenza infizieren. Das Virus gilt als hochansteckend: Einmal im Stall ausgebrochen, kann es über direkten Kontakt oder über die Luft - beispielsweise nach Husten oder Niesen durch die dabei freigesetzten Sekrete – schnell übertragen werden. Wie Sie Ihr Pferd und damit den gesamten Stallbestand schützen können bzw. was im Krankheitsfall zu beachten ist - wir haben unsere Experten dazu befragt. 
   Wie entsteht eine Pferdeinfluenza und wie lange ist die Inkubationszeit?    
 Die Equine Influenza ist weltweit verbreitet und leider werden immer wieder Fälle eines Ausbruchs gemeldet. Für die Equiden relevant gilt aktuell das Virus des Typs H3N8. Wie bereits erwähnt, kann dieses mutieren, weshalb die Impfstoffe dagegen rasch veralten und ihre Wirksamkeit nicht mehr garantiert ist. Damit weist das EIV für das Immunsystem immer wieder neue Strukturen auf. 
 Die Folge: Die gewünschte Abwehrreaktion kann - trotz regelmäßiger Impfung - zum Teil nur langsam, im schlimmsten Fall auch gar nicht in Gang gebracht werden. 
 Bei der Equinen Influenza handelt es sich um eine hochkontagiöse Erkrankung, die sich über die Körpersekrete überträgt. Schleppt ein Pferd das Virus in den Bestand, reicht nur ein Husten oder ein Niesen, um diesen an den Boxennachbarn weiterzugeben. Selbst, wenn das Pferd (noch) keine Symptome zeigt, kann es ein Virenausscheider und damit eine Gefahr für den gesamten Stall sein. Bereits nach einer sehr kurzen Inkubationszeit von 24 bis 48 Stunden machen sich erste Symptome bemerkbar. 
   Die typischen Symptome einer Pferdeinfluenza   
 Ein bis zwei Tage nach der Infektion kann das Pferd bereits an Fieber leiden. Schubweise steigen die Temperaturen zum Teil bis zu 42°C an. Dies kann sehr zum Leidwesen des Pferdes über mehrere Tage andauern. 
 Ein weiteres erstes Anzeichen für die Equine Influenza ist ein heftiger, trockener Husten, der sich im weiteren Krankheitsverlauf in einen feuchten Husten mit Auswurf entwickeln kann. Nasenausfluss, Mattigkeit, Inappetenz gefolgt von Gewichtsabnahme, Atemprobleme und Apathie sind ebenfalls Begleiter einer Infektion mit der gefürchteten Viruserkrankung. 
   Die richtige Behandlung des Pferdes bei einer Grippe   
 Sobald nur der Verdacht auf den Ausbruch der Equinen Influenza besteht, sollte der Tierarzt schnellstmöglich informiert werden. Er wird alle wichtigen Maßnahmen in die Wege leiten, um die Ausbreitung im Bestand zu vermeiden beziehungsweise die Übertragung in andere Ställe zu verhindern. Eine medikamentöse Behandlung gegen das Virus existiert bis dato leider noch nicht. 
 Hat sich ein Pferd infiziert, geht es bei der Behandlung deshalb lediglich darum, die Symptome zu lindern. Leidet das Pferd unter starkem Fieber, empfiehlt sich der Einsatz fiebersenkender Medikamente. Ansonsten braucht es viel Ruhe und am besten viel frische staubarme Luft. Fällt dem Pferd in dieser Situation das Kauen und Schlucken schwer, frisst es am ehesten noch feuchte, warme Futtermittel wie Cobs oder Mash. Je nach Allgemeinbefinden darf sich das Pferd nach Abklingen der Symptome wieder leicht bewegen. Anstrengung sollte aber dabei noch so lange vermieden werden, bis der Tierarzt sein „Go“ gibt. Kuriert man die Infektion nicht komplett aus, kann es zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen wie Hufrehe oder einer eitrigen Rachenentzündung kommen. 
 Chronischer Husten oder bleibende Atemwegsschäden sind in diesen Fällen ebenfalls keine Seltenheit. Kommt es zusätzlich noch zu einer bakteriellen Infektion, kann das Pferd zusätzlich noch an einer Lungenentzündung erkranken. Kommt es nicht zu einer Folgeinfektion, ist die Sterberate bei Influenza-Pferden gering. 
   Prophylaxe einer Influenza beim Pferd nur mit Impfung?   
 Die Impfung gegen die Influenza ist gemäß der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Pflicht. Die Grundimmunisierung sollte bereits im Fohlenalter beginnen. Die erste Impfung erfolgt im sechsten Lebensmonat. Bereits vier bis sechs Wochen später muss diese aufgefrischt werden, danach ist die Impfung dann jedes halbe Jahr zu wiederholen. 
 Vor allem bei Pferden, die viel in anderen Ställen unterwegs sind, sind die Intervalle penibel einzuhalten. Denn diese Pferde sind jedes Mal dem Risiko ausgesetzt, einem „Ausscheider“ zu begegnen. Falls die Impfungen doch einmal in Vergessenheit geraten, muss wieder eine Grundimmunisierung in Form zweier 28 bis 70 Tage auseinanderliegenden Impfungen erfolgen. 
 Danach kann der halbjährliche Turnus wieder aufgenommen werden. Sobald der Verdacht besteht, dass sich ein Pferd im Stall mit der Equinen Influenza infiziert hat, sollte eine sofortige Isolierung erfolgen. Sowohl der direkte Kontakt als auch der indirekte (beispielsweise die Benutzung des gemeinsamen Waschplatzes, Verwendung von gemeinsamen Putz- oder Sattelzeug) muss streng gemieden werden. Pferdebetriebe, in welchen die Equine Influenza ausgebrochen ist, sollten mindestens vier Wochen gesperrt werden. Diese Maßnahmen und deren Aufhebung sind in jedem Fall in Rücksprache mit dem Tierarzt und / oder dem Veterinäramt zu ergreifen. 
   MASTERHORSE-Expertentipp – die richtige Fütterung des Pferdes zur Vorbeugung und Behandlung   
 Über die Fütterung kann man in jedem Fall das Immunsystem der Pferde stärken. Dazu eignen sich besonders sekundäre Pflanzenstoffe wie Saponine, Flavone oder Echinacin. Diese finden sich zum Beispiel in der   Hagebutte  , im   Isländisch Moos   oder auch in der   Echinacea  . 
   MASTERHORSE RESISTANT   enthält ausschließlich diese schonend verarbeiteten Kräuter (keine weiteren Zusätze) und unterstützt somit das Immunsystem optimal. Auch das Spurenelement Zink unterstützt die Abwehrkräfte. In unserem hochdosierten   MASTERHORSE ZINK-PRO   befinden sich dazu Vitamin C und die Hagebutte, die das Immunsystem zusätzlich stabilisieren. 
   Der SchutzPatron forte   aus der Stallmeister-Serie verfügt über eine Rezeptur bestehend aus den für die Körperabwehr wichtigen Vitamine A, C und E. Ergänzt werden diese durch das bereits erwähnte Zink sowie Selen, Eisen und Lysin. 
 Die wirksame Kombination unterstützt das Immunsystem. Generell empfehlen wir eine ausgewogene Grundversorgung mit Vitaminen, Spuren- und Mengenelementen in Form eines Mineralfutters. Auch hier hält das   MASTERHORSE -Sortiment  eine große Auswahl bereit. 
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                            <updated>2017-12-08T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Lungenentzündung beim Pferd</title>
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                                            Bei einer akut entzündlichen und infektiösen Pneumonie beim Pferd besiedeln Bakterien, Viren, in seltenen Fällen auch Pilze, die Lunge, was zu einer Veränderung des Lungengewebes führt. 
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                   Akut entzündliche und infektiöse Lungenentzündung beim Pferd – Ursachen und Behandlung   
 Das Pferd hustet - die meisten Pferdebesitzer denken zuerst an eine Heustauballergie. Doch auch wenn die durch eine mangelhafte Heuqualität ausgelöste Heustauballergie eine häufige Ursache für Husten beim Pferd ist, kommen immer auch andere Auslöser infrage. 
 Hier steht vor allem die Arbeit auf staubigem Boden an erster Stelle. Deshalb sollte man als Pferdebesitzer jeden Husten gründlich abklären lassen, nicht zuletzt um mögliche Folgeinfektionen mit Bakterien zu vermeiden. Lesen Sie in diesem MASTERHORSE-Expertentipp alles zum Thema Lungenentzündung beim Pferd. 
   Was ist die akut entzündliche und infektiöse Pneumonie beim Pferd?   
 Das Wort Pneumonie kommt aus dem Altgriechischen und steht für Lungenentzündung. Akut bedeutet, dass das Krankheitsgeschehen sich plötzlich entwickelt hat und noch nicht sehr lange andauert. Ist eine Entzündung infektiöser Natur, ist sie durch Krankheitserreger entstanden. Bei einer akuten, infektiösen Pneumonie kommt es zu Veränderungen im Lungengewebe des Pferdes durch das Eindringen von Bakterien, Viren oder in seltenen Fällen auch Pilzen. 
 Durch die Alarmierung der körpereigenen Abwehr entzündet sich das betroffene Gewebe, um die Eindringlinge zu bekämpfen und den Organismus vor den Schadwirkungen des Krankheitserregers zu schützen. 
   Ursachen der Pneumonie beim Pferd   
 Lungenentzündungen zeichnen sich beim Pferd meistens durch eine Besiedlung der Lunge mit Bakterien aus. Hierbei handelt es sich in der Regel um eine sogenannte Sekundärinfektion. Das bedeutet, dass das Lungengewebe bereits eine Vorschädigung z.B. durch Viren erfahren hat und Bakterien die Chance nutzen, sich ebenfalls in die Lunge des geschwächten Pferdes einzunisten. 
 Vor allem Fohlen und alte Pferde mit einem schwächeren Immunsystem oder Sportpferde, die häufig auf weiten Transporten unterwegs und großem Stress ausgesetzt sind, zeigen sich anfälliger für Pneumonien als andere Pferde. Aber auch schlechte Haltungsbedingungen mit unsauber entmisteten Stallungen und einer hohen Ammoniakbelastung können die Lungenabwehr schwächen. Typische Erreger, die eine bakteriell bedingte Sekundärinfektion beim Pferd verursachen, sind zum Beispiel Streptokokken. 
 Häufig ermöglichen Viren aus dem Herpes- oder Influenzakomplex den Befall der Lunge mit Bakterien, aber auch andere Erreger wie z.B. der Lungenspulwurm während seiner Wanderung durch den Pferdekörper können die Lunge vorschädigen. Nur wenige bakterielle Erreger sind dazu in der Lage, die Lunge ohne vorherige Schwächung zu besiedeln und so eine Pneumonie auszulösen. Dazu zählt beim Fohlen zum Beispiel das Bakterium Rhodococcus equi. 
   Die Symptome der akut entzündlichen und infektiösen Lungenentzündung beim Pferd   
 Pferde mit einer Pneumonie leiden häufig unter Fieber und wirken generell abgeschlagen. Die Atmung kann auffallend angestrengt wirken und beschleunigt sein. In Ruhe sollte die Atemfrequenz eines gesunden Pferdes nicht höher als 16 Züge pro Minuten liegen. Eine stark sichtbare Bauchpresse beim Atmen oder sogenanntes „Afteratmen“, bei dem sich der After des Pferdes rhythmisch mit der Atmung bewegt, sind immer Anzeichen für eine stark erschwerte Atmung. 
 Ein eindeutiges Indiz für eine Lungenproblematik ist das Auftreten von Husten. Dieser kann trocken oder feucht sein, ausgehustetes Sekret ist häufig eitrig oder schleimig. Auch ein schleimig-eitriger Nasenausfluss kann hinzukommen. Meistens tritt er aus beiden Nüstern aus, wenn die Ursache in den unteren Atemwegen liegt. 
   Folgen einer unbehandelten Lungenentzündung beim Pferd   
 Nimmt man eine akute Pneumonie des Pferdes auf die leichte Schulter, kann sie sich leicht zu einem chronischen Geschehen entwickeln. Das erschwert nicht nur die Therapie, sondern kann das Lungengewebe nachhaltig schädigen und die spätere Nutzbarkeit als Reitpferd stark einschränken. Auch die Lebensqualität des Pferdes kann sich durch eine Verschleppung der Lungenentzündung verschlechtern. Außerdem besteht die Gefahr, dass Krankheitserreger die Barrieren der Pferdelunge überwinden und sich auch in anderen Teilen des Körpers ansiedeln. Das kann zu lebensbedrohlichen Zuständen führen. 
 Deshalb sollte man bei Verdacht auf eine Lungenentzündung immer einen Tierarzt hinzuziehen, der die Erkrankung abklärt und alle notwendigen Therapieschritte einleitet. 
 
 INFO TO GO - die akut entzündliche und infektiöse Pneumonie beim Pferd 
 Bei infektiösen Lungenentzündungen (Pneumonien) handelt es sich meistens um Sekundärinfektionen durch bakterielle Erreger. Fohlen, alte Pferde und stark belastete Sportpferde sind häufiger von der Lungenerkrankung betroffen. 
 In der Therapie müssen häufig Antibiotika zum Einsatz kommen, um eine Ausbreitung der Bakterien zu verhindern und so die Regeneration des Pferdes zu ermöglichen. Bei rechtzeitiger Behandlung kann die Entzündung häufig vollständig ausheilen. 
 Speziell für die unteren Atemwege entwickelte Futtermittel mit Kräutern wie Anis, Fenchel und Thymian sowie Vitamin C können eine schnelle Erholung des Pferdes unterstützen. 
 
   Diagnose der Lungenentzündung beim Pferd   
 Der Tierarzt bedient sich unterschiedlicher Methoden, um eine Lungenentzündung beim Pferd festzustellen. Er beginnt mit einer allgemeinen Untersuchung, in der er bereits wichtige Informationen über Atemfrequenz, Atemgeräusche, die Beteiligung von Lymphknoten am Entzündungsgeschehen und die Körpertemperatur erhalten kann. 
 Ein besonderes Augenmerk legt er hier auf das Abhören (Auskultieren) der Lunge. Zusätzlich wendet er den Klopfschall (Lungenperkussion) an, der Rückschlüsse auf den Luftgehalt verschiedener Lungenareale zulässt. Auch ein Röntgenbild des Brustkorbes kann Aufschluss über eine Infektion des Lungengewebes geben. Entzündlich veränderte Bereiche stellen sich auf dem Röntgenbild heller dar als gesunde Anteile. Der Fachbegriff für solch helle Areale nennt sich Verschattung. Bei einer Lungenspiegelung (Bronchoskopie) kann der Tierarzt außerdem die Luftröhre und die Luftröhrengabel mit dem rechten und linken Hauptbronchus direkt beurteilen sowie eine Lungenspülprobe nehmen, um Krankheitserreger nachzuweisen. 
 Im Labor schließen sich nähere Untersuchungen des Probematerials an. So erhält man Informationen über die Art des Erregers und mögliche Resistenzen gegen Antibiotika. Auch ein Ultraschall oder eine Blutuntersuchung können bei der Diagnosestellung helfen. 
   Die richtige Behandlung, Prognose und Vorbeugung der akut entzündlichen und infektiösen Lungenentzündung   
 Da bei einer infektiösen Pneumonie beim Pferd meistens bakterielle Erreger ursächlich sind, stellt die Therapie mit Antibiotika die wichtigste Maßnahme dar. Hier ist wichtig, dass auf Basis der Lungenspülprobe ein Antibiotikum gewählt wird, auf das die Keime sensibel reagieren. Außerdem muss die Dosierung hoch genug sein und die Behandlung über einen ausreichend langen Zeitraum erfolgen. 
 Damit sich das Pferd schnell besser fühlt, ist außerdem häufig die zusätzliche Gabe eines Entzündungshemmers sinnvoll, der das Fieber senkt und dem Pferd die Schmerzen nimmt. Auch Medikamente, die den Auswurf von Sekret fördern (Expektorantien) können hilfreich sein, wenn das Pferd unter einer starken Verschleimung leidet. Früh genug erkannt und behandelt ist die Prognose einer Lungenentzündung beim Pferd in der Regel gut. 
 Bei komplizierten Verläufen oder einer längeren Verschleppung kann sich die Prognose allerdings verschlechtern. Vorbeugend sollte man sein Pferd in luftigen und sauberen Stallungen halten. Auch eine gute Pflege mit regelmäßigen Gesundheitsvorsorgen und die Vermeidung von unnötigem Stress schützen das Pferd vor Erkrankungen. 
   Unterstützung mit der richtigen Fütterung - MASTERHORSE-Expertentipp    
 An erster Stelle stehen bei allen Lungenerkrankungen des Pferdes die Arbeit in möglichst staubarmer Umgebung sowie die Verwendung von hygienisch einwandfreiem Grundfutter. Gerade Heu ist in guter Qualität aber häufig schwer zu bekommen. 
 Die warmluftgetrockneten   MASTERHORSE HEU-COBS   zeichnen sich durch eine geringe Staub- und Schimmelbelastung aus. Sie eignen sich sehr gut zur Ergänzung der Futterration eines Pferdes mit Atemwegsproblemen. Um das Ausheilen einer Lungenentzündung zu unterstützen ist es außerdem sinnvoll, dem Pferd zusätzlich Spezialfutter anzubieten, die die Erholung des Lungengewebes fördern. 
   MASTERHORSE REPAR A   enthält einen Nährstoffkomplex, den Pferde mit Atemwegsproblemen besonders benötigen. Das Ergänzungsfuttermittel zeichnet sich durch Bronchialkräuter sowie durch ausgewählte Vitalstoffe aus, die sowohl die Schleimhautregeneration als auch den Stoffwechsel des Pferdes unterstützen. 
 Alternativ stärkt das   MASTERHORSE BRONCHIAL-PAKET   die Atemwege im Anschluss an eine medikamentöse Behandlung.   Der Stallmeister SchutzPatron forte   eignet sich durch seinen Vitamin ACE-Komplex mit Zink für Pferde mit einem schwachen Immunsystem. 
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                            <updated>2017-11-23T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Allergischer Husten</title>
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                                            Winterzeit, Hustenzeit: Mangels frischer Luft leiden Pferde häufig an allergischem Husten. Was tun?
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                   Allergisch bedingter Husten bei Pferden   
 Geht man aufmerksam durch die Ställe, hört man immer wieder hustende Pferde. Das ist vor allem im Winter nichts Außergewöhnliches. Der Koppelgang ist in dieser Jahreszeit in vielen pferdehaltenden Betrieben stark eingeschränkt oder gänzlich gestrichen. Den Pferden fehlt frische Luft und Bewegung. Erschwerend kommt hinzu, dass sie oft 23 Stunden pro Tag in ihrer Box stehen und in dieser Zeit Staub oder auch Ammoniak ausgesetzt sind. Gerade&amp;nbsp;an den&amp;nbsp;&quot;kürzeren Tagen&quot;&amp;nbsp;der Winterzeit bleibt oft keine Zeit für einen längeren Ausritt mit dem Pferd; Bewegung ist so zumeist nur in der Reithalle möglich. Doch im ungünstigen Fall ist auch die Reithalle nicht gewässert und staubt. Empfindliche Pferde beginnen unter diesen Umständen rasch zu husten. Nun stellt sich die Frage: Handelt es sich bei dem Husten um einen akuten Infekt oder um eine chronische Entzündung der unteren Atemwege? Bei einer chronischen Entzündung muss kontrolliert werden, ob diese mit einer Allergie einhergeht oder nicht. In diesem Expertentipp nehmen wir den allergisch bedingten Husten unter die Lupe. 
   Was ist allergisch bedingter Pferdehusten?   
 Um diese Frage beantworten zu können ist es zunächst einmal wichtig zu wissen, was eine Allergie generell verursacht. Laut Definition handelt es sich bei einer Allergie um eine überempfindliche Reaktion des Immunsystems auf Stoffe in der Umwelt (Staub, Pollen, Schimmelpilzsporen), die sich häufig in Form von Haut- und Schleimhautreizungen zeigt. Gerade Pferde mit empfindlichen Atemwegen können eine allergische Reaktion gegen bestimmte Reize entwickeln. Diese findet tief in der Lunge statt, die mit einer Schleimbildung einhergeht. Ein mögliches Symptom ist der typische&amp;nbsp;trockene Husten, der vor Allem bei Beginn der Arbeit auftritt. 
 
 INFO TO GO - Allergischer Husten bei Pferden 
 Ziehen Sie zur Diagnostik eines allergisch bedingten Hustens immer den Tierarzt zu Rate. 
 Kein Training in staubiger Umgebung: Achten Sie bei Allergikern immer auf gut gewässerte Böden und ausreichend frische, unbelastete Luft. 
 Kräutermischungen wie   MASTERHORSE BRONCHORAPID   und   MASTERHORSE BRONCHODURE  &amp;nbsp;können bei rechtzeitigem Einsatz bei der Vorbeugung und während der Behandlung von Atemwegsproblemen optimale Unterstützung leisten. 
 
    Unterscheidung von akutem und chronischem Husten   
 Hinter dem Begriff des akuten Hustens verbergen sich alle akuten Entzündungen der Bronchialschleimhaut, deren Ursache häufig Viren oder Bakterien sind. Stress, Staub oder eine starke Ammoniakbelastung durch Einstreu können das Auftreten eines akuten Hustens verstärken. 
 Bei einem chronischen Husten, auch RAO (recurrent airway obstruction) oder früher COB (chronisch-obstruktive Bronchitis) genannt, handelt es sich um eine dauerhafte, sich quasi selbsterhaltende Entzündung, die bis zur Dämpfigkeit führen kann. Auch hier sind die Ursachen vielfältig. 
 Das Immunsystem reagiert überempfindlich auf Heustaub, Schimmelpilzsporen und andere allergen wirkende Partikel in der Stall- bzw. Reithallenluft. Durch die chronische Reizung der Atemwege kommt es zu einer permanenten Schleimbildung und einer Störung der körpereigenen Reinigungsfunktion der Lunge. Der gebildete Schleim ist sehr zäh und kann schwer abgehustet werden. Als Symptome einer COB treten neben Husten beim Pferd erschwerte Atmung, in fortgeschrittenen Fällen mit der typischen „Dampfrinne“ an den Flanken, übermäßige Schleimsekretion aus den Nüstern sowie Atemgeräusche auf. Durch die mangelhafte Sauerstoffversorgung ist das Pferd stark in seiner körperlichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Chronische Atemwegserkrankungen können aber auch dann entstehen, wenn akute Erkrankungen nicht oder nicht ausreichend behandelt werden. 
   Ursachen eines allergisch bedingten Hustens   
 Hauptursachen allergisch bedingten Hustens sind ungünstige Umweltfaktoren wie allergentragender Staub, beispielsweise aufgrund unzureichend gewässerten Böden in Reithallen oder auf Reitplätzen sowie in Futtermitteln (vor allem im Heu und Stroh, aber auch im Getreide). Hausstaub- und Vorratsmilben (im Müsli, Getreide, Heu, Stroh) oder Schimmelpilze beschleunigen einen solchen Verlauf zusätzlich. Auch eine genetische Ursache kann zu Grunde liegen. Derartig vorbelastete Pferde sind anfälliger für allergische Reaktionen. 
 Der „typische Allergiker“ ist im Regelfall älter als fünf Jahre. Häufig handelt es sich um Pferde mittleren Alters in Boxenhaltung, die mit Heu gefüttert werden und auf Stroh stehen. Seltener rufen Pollen von diversen Pflanzen im Sommer einen allergischen Husten hervor. Die Reaktion auf normalerweise unbedenkliche Stoffe kann so stark werden, dass das Pferd massiv beeinträchtigt wird. Unternimmt der Besitzer nichts, besteht die Gefahr einer Verengung der Atemwege, einer Zerstörung der Lungenbläschen und damit einer dauerhaften Schädigung des Lungengewebes. 
   Diagnose „allergisch bedingter Husten“   
 Diese Diagnose ist in vielen Fällen nicht sofort festzustellen: Die Lunge des Pferdes hat eine sehr große Reservekapazität und kann Einschränkungen lange kompensieren. Eine leichte Einschränkung der Lungenleistung führt nur bei Höchstbelastung zu Leistungseinbußen. Auffällig sind eher Symptome wie das typische Abhusten zu Beginn des Trainings oder beidseitiger, zäher Nasenausfluss. Des Weiteren kommt erschwerend hinzu, dass alle diese Anzeichen unterschiedlich stark ausgeprägt vorkommen können. Im Zweifel empfiehlt es sich, rasch einen Tierarzt zu Rate zu ziehen, um eventuellen Schädigungen der Lunge entgegenzuwirken, so lange dies noch möglich ist. 
   Allergisch bedingter Husten erfolgreich vorbeugen    
 
  Tägliche Bewegung  Um allergisch bedingtem Husten vorzubeugen ist letztendlich das Arbeiten in möglichst staubarmer Umgebung entscheidend. Unter körperlicher Anstrengung atmet das Pferd tief ein und aus und zieht die allergenbeladenen Staubteilchen bis in die Tiefe der Lunge, was dort zu gravierenden Schäden führen kann. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich daher, lieber ausreiten zu gehen als sich in allergenbelasteten, staubigen Reithallen aufzuhalten. Optimal wäre es, wenn anfällige oder betroffene Pferde mindestens 15 bis 20 Minuten an frischer Luft tief ein- und ausatmen, um das körpereigene Reinigungssystem der Lunge und somit den Schleimabtransport zu unterstützen.    
  Optimale Haltungsbedingungen   Zusätzlich sollte sich das Pferd in annähernd natürlichen Verhältnissen aufhalten können. Ganzjähriger Weidegang kombiniert mit einer Außenbox oder im Optimalfall mit einem Offenstall wären natürlich ideal. Ist solch eine Haltung nicht möglich, sollte zumindest auf eine stets saubere Box - die bei empfindlichen Pferden besser mit Sägespänen und nicht mit Stroh eingestreut ist - geachtet werden. Eine gute Belüftung im Stall, das Vermeiden des Putzens in der Box und das Wässern der Stallgasse vor dem Kehren sind zusätzliche Maßnahmen. Unter Zuhilfenahme eines qualitativ hochwertigen Ultraschall-Inhaliergerätes kann man das Pferd nach dem Reiten oder auch während der Bewegung mit Kochsalz oder gegebenenfalls Medikamenten unterstützen.    
  Richtig füttern   Kräutermischungen mit schleimlösenden Kräutern können sehr gute Dienste bei der Vorbeugung oder der Behandlung von Atemwegsproblemen leisten. Rechtzeitig verabreicht, kann dem Pferd geholfen und so schlimmere Atemwegserkrankungen vermieden werden.   MASTERHORSE BRONCHORAPID   enthält natürliche Wirkstoffe aus Kräutern, die die unteren Atemwege der Pferde von hartnäckigem Schleim befreien. Dabei helfen die sekundären Pflanzenstoffe das tiefsitzende Sekret zu lösen und den Bronchialtrakt bei der Regeneration nachhaltig zu stärken.   MASTERHORSE BRONCHORAPID   wird im Idealfall kurweise angewendet. Zur dauerhaften Unterstützung eignet sich   MASTERHORSE BRONCHODURE  . Hierbei handelt es sich um eine Mischung ausgewählter Kräuter zur Versorgung der oberen und der unteren Atemwege des Pferdes. Das Ergänzungsfutter stärkt effektiv das gesamte Bronchialsystem des Tieres und kann bei Bedarf auch über einen längeren Zeitraum therapiebegleitend oder vorbeugend angewendet werden. Der enthaltene Schwarzkümmelkuchen und die Vitamin C-reiche Hagebutte kräftigen nachhaltig die körpereigenen Abwehrkräfte des Pferdes. Die pelletierte Form ist auch für staubempfindliche Pferde geeignet. Staubiges Heu oder Getreide kann nass gefüttert werden. 
 
  Aber Achtung:   Beim Einweichen des Heus kommt es zur Auswaschung wichtiger Vitamine und Mineralstoffe. (Lesen Sie hierzu unseren Expertentipp „  Heu waschen  “) Diese müssen auf jeden Fall wieder über ein Pferde-Zusatzfutter zugeführt werden. Dies kann über ein vitaminisiertes Mineralfuttermittel wie z.B.   MASTERHORSE BASIS   erfolgen. Das enthaltene Zink sowie die B-Vitamine und Vitamin A unterstützen darüber hinaus die Regeneration der Schleimhäute. 
 Husten ist ein Zeichen für ein Problem mit den Atemwegen, dem auf jeden Fall nachgegangen werden sollte. Geschieht dies nicht, so kann dies zu gesundheitlichen Einschränkungen und Leistungseinbußen führen. Bei einem allergisch bedingten Husten bedeutet dies, die Staubbelastung zu minimieren, bevor es zu krankhaften Veränderungen in der Lunge kommt. Im Optimalfall kann das Pferd nahezu beschwerdefrei leben und auch sportlich erfolgreich sein. 
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