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    <updated>2026-09-08T16:03:55+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Arthrose beim Pferd</title>
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                                            Hat das Pferd Arthrose, gibt es unterschiedliche Ansätze der Behandlung. Das richtige Futter übernimmt eine zentrale Aufgabe.
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                 „Schau mal, lahmt der?“, das hat fast jeder Besitzer eines  Arthrosepferdes  schon einmal gesagt. Da Pferde mit Arthrose je nach Tagesform mal besser oder schlechter laufen, beobachten Reiter ihre Pferde genau, um einschätzen zu können, wie es ihnen heute geht. 
 Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die bei Pferden recht häufig vorkommt. Bei einer  Arthrose leidet das Pferd an abgenutztem Gelenkknorpel  in einem oder mehreren Gelenken. Da dies schmerzhaft ist, gehen die Pferde lahm. Meist sind die Gelenke der unteren Gliedmaßen des Pferdes von einer Arthrose betroffen, denn hier lastet das meiste Gewicht. 
 Vor allem ältere Pferde und Ponys sowie stark beanspruchte Sportpferd leiden oft an schmerzhaften Gelenkproblemen. Arthrose ist nicht heil-, aber behandelbar. In der Regel lässt sich der Verlauf dieser Krankheit immerhin aufhalten oder zumindest verlangsamen. Vor allem aber können die Symptome gelindert werden. Das Pferd gewinnt dadurch an Lauf- und Lebensfreude sowie an Beweglichkeit. 
  Arthrose beim Pferd – was ist das eigentlich?  
 Zunächst ein wenig Anatomie, um die Funktion der Gelenke zu verstehen. An einem Gelenk treffen zwei oder mehr Knochen aufeinander und ergeben eine bewegliche Verbindung. Die Gelenkflächen sind an dieser Stelle mit Knorpel überzogen und von der Gelenkkapsel umschlossen. Der Gelenkknorpel ist elastisch und dient als Puffer, um Stöße auf den Knochen abzufangen. Zwischen dem Gelenk, wo der Knorpel aufeinandertrifft, sorgt die Synovia für reibungslose Beweglichkeit. Die Synovia oder Gelenksflüssigkeit wird passenderweise auch Gelenkschmiere genannt. Die Synovialmembran an der Innenseite der Gelenkkapsel bildet die Synovia. 
 Neben der Aufgabe das Gelenk zu schmieren, sorgt sie noch für die Nährstoffversorgung des Knorpels. Sogar zur Abwehr von Infektionen im Gelenk ist die Gelenksflüssigkeit in der Lage. Die Synovia enthält unter anderem die Glykosaminoglykane Hyaluronsäure und Chondroitinsulfat, beide sind für die Viskosität mitverantwortlich. Damit diese Stoffe dort ankommen, wo sie gebraucht werden, nämlich im Knorpel, muss sich das Pferd bewegen. Denn der Knorpel hat keine Blutgefäße, die die Nährstoffe transportieren. Durch die Bewegung wird die Gelenksflüssigkeit in den Knorpel gepresst bzw. der Knorpel saugt sich mit Gelenkschmiere voll. Nährstoffe gelangen hinein, Abbauprodukte hinaus. 
 Läuft dieser Prozess reibungslos, ist der Knorpel in gewissem Maße regenerationsfähig. Bewegen sich Pferde jedoch dauerhaft zu wenig oder ohne ausreichende Aufwärmphase, kann der Knorpel nicht mit Nährstoffen versorgt werden. Er hat keine Gelegenheit sich mit ausreichend Synovia vollzusaugen. Es entstehen Schäden am Knorpel, er ist weniger elastisch und das Gelenk entzündet sich. Eine Arthritis entsteht, die der Arthrose vorausgeht. Das Pferd zeigt die Symptome einer Arthrose. Mit zunehmendem Knorpelabrieb werden auch die Schmerzen größer, die Knochen reiben schließlich aufeinander, wiederkehrende Entzündungen und Knochenzubildungen sind die Folge. Das Pferd geht nun hochgradig lahm. Im Spätstadium kann das Gelenk vollständig verknöchern. Bei Spat ist dies ein Ziel der Behandlung, ein verknöchertes Gelenk ist nicht mehr schmerzhaft und das Pferd wieder eingeschränkt belastbar. 
  Begriffe rund um die Arthrose  
 Je nach dem, in welchem Gelenk sich die Arthrose befindet, wird sie bei Pferden auch als Spat, Hufrolle, Schale oder Kissing Spines bezeichnet. 
 Spat 
 Bei Spat, auch Knochenspat genannt, handelt es sich um eine Veränderung in den Sprunggelenken. Dabei handelt es sich um einen Überbegriff für diverse entzündliche bzw. chronische Erkrankungen am Sprunggelenk. Sie alle zählen zu den „degenerativen Gelenkerkrankungen“ beim Pferd; das bedeutet, dass es sich dabei um eine durch Verschleiß entstehende Veränderung am Gelenk handelt. Dabei entwickeln sich im Gelenk schmerzhafte Entzündungen, was in den meisten Fällen zu einer Lahmheit führt. Die Folge: Das stoßdämpfende Knorpelgewebe verschleißt. Der darunterliegende Knochen verändert und verbindet sich mit anderen Knochen. Am Ende des Verknöcherungsprozesses ist das Gelenk steif und das Pferd in vielen Fällen schmerzfrei. Das besondere beim Spat sind die Spat-Schübe. Das Pferd läuft phasenweise sehr gut und lahmfrei, dann folgt wieder eine Periode mit Schmerzen und deutlicher Lahmheit. Mehr zu Spat beim Pferd   in unserem Expertentipp  . 
 Hufrolle 
 Als Hufrolle bezeichnet der Reiter alle Veränderungen, die die tiefe Beugesehne, das Strahlbein und den Hufrollenschleimbeutel betreffen. Pferde mit entzündlichen Veränderungen an eben dieser Stelle zeigen häufig schon vor der ersten deutlichen Lahmheit unspezifische Symptome wie ein zögerliches Auffußen, ein klammer Gang oder eine bewusste Landung auf den Zehen bis hin zu einem häufigen Stolpern. Stehen die Pferde, stellen sie häufig einer oder beide Vorderbeine nach vorne, um den Bereich der Hufrolle zu entlasten. Während des Warmreitens kann sich das Gangbild verbessern, das Pferd läuft sich nach einiger Zeit ein. Achtung: Da die Erkrankung nicht selten die Vorderbeine betrifft, zeigen die Pferde meist einen verkürzten Gang, was ebenfalls auf ein Problem im Schulterbereich hinweisen kann.&amp;nbsp; Die Lahmheit verschlimmert sich in engen Wendungen (Wendeschmerz) und spricht bei der tierärztlichen Untersuchung in der Regel gut auf eine diagnostische Betäubung des betroffenen Bereichs an - das Pferd läuft auf dem anästhesierten Bein plötzlich wieder klar. Typischerweise fällt nun aber eine Lahmheit auf dem anderen Vorderbein auf, dessen Hufrolle dem Pferd ebenfalls Schmerzen bereitet. Alles zur Hufrolle bei Pferden erwartet Sie in   diesem Expertentipp  . 
 Kissing Spines 
 Das Kissing Spines Syndrom oder auch thorakolumbale interspinale Syndrom (TLI-Syndrom) ist die am häufigsten diagnostizierte Rückenerkrankung beim Pferd. Unter diesen Oberbegriff fallen im Detail die krankhafte Annäherung der Dornfortsätze bis hin zur Berührung, Veränderungen im Ansatzbereich von Sehnen und Bändern an den Dornfortsätzen, Zysten oder zystenartige Veränderungen sowie leistenartige knöcherne Zubildungen in der Mitte der Dornfortsätze. In den meisten Fällen sind die Fortsätze vom zehnten Brustwirbel bis zum vierten Lendenwirbel betroffen. Im Bereich der Brustwirbel ist die Wirbelsäule besonders beweglich und die Dornfortsätze sind ziemlich lang. Wenn das Pferd also den Rücken &quot;wegdrückt&quot;, nähern sich die Dornfortsätze hier besonders schnell an. Das kann zu schmerzhaften Reibungen und in manchen Fällen sogar zu entzündlichen Prozessen zwischen den einzelnen Wirbeln führen. Auch derartige Veränderungen an den Dornfortsätzen der Wirbel können eine arthroseähnliche Form annehmen. Informieren Sie sich weiterführend über Kissing Spines bei Pferden in dem   hier verlinkten Expertentipp  . 
 Zubildungen bzw. Veränderungen am Fesselbein, Hufbein oder Kronbein werden Schale genannt. 
 Der Begriff Arthrose kommt übrigens von dem altgriechischen Wort „arthron“, was Gelenk bedeutet. Die Wortendung -ose bezeichnet eine nicht-entzündliche Veränderung. Manchmal liest man es falsch geschrieben als Athrose oder Artrose. Richtig schreibt es sich jedoch ausschließlich so: Arthrose. Eine Arthritis hingegen ist eine Entzündung im Gelenk. 
  Die Ursachen der Arthrose beim Pferd  
 Nachdem wir die Funktion der Gelenke verstanden haben, betrachten wir nun die verschiedenen Ursachen einer Arthrose. Arthrose kommt klassischerweise bei alten Pferden vor. Dies ist zum einen der jahrelangen Nutzung bzw. Belastung geschuldet; der Knorpel eines alten Pferdes ist schlichtweg abgenutzt. Zum anderen verliert das Pferd im Alter die Regenerationsfähigkeit des Knorpels. 
 Es ist nicht mehr ausreichend in der Lage, Nährstoffe, die für den Knorpel wichtig sind, über das Futter aufzunehmen. Zudem haben alte Pferde einen höheren Bedarf an knorpelwichtigen Nährstoffen, der oftmals nicht gedeckt wird. Der Knorpel des alten Pferdes enthält weniger Wasser und Glykosaminoglykane, er ist dadurch weniger in der Lage Stöße abzufangen und die Synovia ist weniger gleitfähig. 
 Auch hohe Belastungen im Sport sind eine Ursache für die Entstehung der Arthrose beim Pferd. Die immensen Belastungen auf die Gelenke durch Springen oder anspruchsvolle Lektionen begünstigen den Knorpelabrieb. 
 Traumata, das heißt Tritte oder Stöße gegen das Gelenk, können Schäden im Knorpel verursachen, die in einer Arthrose resultieren. Bei einem Unfall oder Rangeleien auf der Weide kann es dazu kommen. Nicht korrekt verheilte Knochenbrüche haben manchmal eine Arthrose zur Folge, da das Gelenk nicht mehr optimal aufeinander liegt. 
 Fehlstellungen der Hufe, angeboren oder durch unsachgemäßen Beschlag oder Hufbearbeitung, sind ein weiterer Grund für die Entstehung von Arthrose beim Pferd. Durch eine falsche Stellung werden die Gelenke falsch belastet, was dem Knorpel schadet. Verspannungen in der Muskulatur können ebenfalls für schädliche Belastungen auf die Gelenke des Pferdes verantwortlich sein. 
 Fehler in der Aufzucht können schon beim jungen  Pferd zu Gelenkproblemen und Arthrose  führen. Viel Bewegung ist für die Gelenkgesundheit von Fohlen und Jungpferden extrem wichtig. Ein ebenso großes Augenmerk sollte man bereits auf die Nährstoffversorgung der Mutterstute legen, um das Fohlen von Anfang an richtig zu versorgen. 
 Ein Punkt, der häufig außer Acht gelassen wird, ist das Gewicht des Pferdes. Ein übergewichtiges Pferd belastet seine Gelenke tagtäglich durch die extra Kilos. Abspecken tut also auch den Gelenken gut. 
 Oftmals kommen in einem Pferdeleben mehrere Faktoren zusammen, die eine Gelenkabnutzung begünstigen. Schafft es der Körper des Pferdes nicht, die Schäden im Knorpel zu reparieren, entsteht eine schmerzhafte Arthrose. Das Pferd ist dann oft für den Sport unbrauchbar, es ist „platt“. Diese degenerative Gelenkerkrankung ist einer der Hauptgründe, ein Pferd aus dem Sport zu nehmen. 
  Die Symptome der Arthrose beim Pferd  
  Arthrose bei Pferden  ist ein langsamer, schleichender Prozess. Geringe Schäden am Knorpel sind zunächst schmerzlos, der Reiter bemerkt vielleicht ein vermehrtes Stolpern, einen steifen Gang oder Taktunklarheiten. Es ist weniger lauffreudig oder hat Probleme beim Hinlegen und Aufstehen. Einige Pferde mit Arthrose haben auch Gallen an den betroffenen Gelenken oder die Gelenke werden schwammig. 
 Sehr typisch für Arthrose ist es, dass die Pferde zu Beginn des Bewegens lahmen, sich dann aber einlaufen. Die Lahmheit verschwindet, der Reiter ist daher oft verunsichert, wie es um die Gesundheit des Pferdes bestellt ist. Bei kaltem Wetter bewegen sich  Pferde mit Arthrose  schlechter als bei warmem Wetter. Sie sind steif und die Schritte weniger raumgreifend. Dass ein Pferd, welches lahmt, nicht geritten werden soll, versteht sich von selbst. „Ticken“ ist ebenfalls ein Lahmen, auch wenn dieser Euphemismus etwas anderes vermuten lässt. 
 Im späteren Stadium, wenn das Gelenk schon gravierendere Schäden aufweist, gehen die Pferde deutlich lahm. Es lohnt sich, schon bei geringen Symptomen den Tierarzt zu Rate zu ziehen bzw. über die Fütterung die Selbstheilung optimal zu unterstützen. Es erspart dem Pferd Schmerzen und eine frühzeitige Diagnose und Unterstützung verbessert die Prognose. 
 
 INFO TO GO – Arthrose bei Pferden 
 Arthrose ist eine Gelenkerkrankung, bei der sich durch Faktoren wie z. B. Alter, Fehlstellungen oder Überlastungen Veränderungen im Knorpel entwickeln. Regelmäßige, angepasste Bewegung des Pferdes ist wichtig, um die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten. Zusatzfutter wie   MASTERHORSE REPAR G   mit hoch dosierten, gelenkaktiven Substanzen wie Chondroitinsulfat, Glucosamin und Hyaluronsäure liefern wichtige Vitalstoffe für belastbare Gelenke 
 
  Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose  
 Klassisch wird eine Arthrose per Röntgenuntersuchung diagnostiziert. Tückisch daran ist jedoch, dass man die Arthrose auf dem Röntgenbild erst erkennt, wenn sich schon deutliche Schäden am Knochen manifestiert haben. Röntgen ist aber diagnostisch sinnvoll, um andere Erkrankungen auszuschließen. Veränderungen am Knorpel selber lassen sich mittels MRT (Magnetresonanztomografie) oder CT (Computertomografie) darstellen. 
 Schaut sich der Tierarzt die Synovia an, so ist gesunde Synovia an ihrer klaren, hellgelben Farbe und ihrer fadenziehenden Konsistenz zu erkennen. Bei krankhaften Veränderungen im Gelenk ist die Synovia meist dünnflüssig und auch farblich verändert. Der Tierarzt hat eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten. Neben Injektion in das Gelenk mit Hyaluronsäure oder Kortison werden häufig entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente verabreicht. 
 Ziel der Behandlung ist es, die Schmerzen zu lindern, den Fortschritt der Gelenkabnutzung zu verlangsamen und den Knorpelaufbau zu fördern. Der Knorpel ist im Frühstadium der Arthrose durchaus regenerationsfähig, das Pferd kann wieder lahmfrei werden. An einen Magenschutz (z.B.   MASTERHORSE MAGEN-PERFEKT  ) bei der oralen Verabreichung von schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten sollte gedacht werden. 
  Mein Pferd hat Arthrose – was kann ich tun?  
 Aber auch als Besitzer eines Pferdes mit Arthrose kann man auf dessen Befinden mit einigen Maßnahmen viel Einfluss nehmen. 
 Pferde sollten mindestens 15-20 Minuten im Schritt aufgewärmt werden, bis mit der eigentlichen Arbeit begonnen wird. Möglichst auf der Geraden mit wenigen Wendungen, longieren ist eher ungünstig. Generell gilt: Viel angepasste Bewegung ist gut für die Gelenke. So wird dem Knorpel die nötige Zeit gegeben sich geschmeidig zu machen.  Pferde mit Gelenkerkrankungen  sind daher grundsätzlich im Offenstall besser aufgehoben als in Boxenhaltung. 
 Eine fachmännische Hufbearbeitung, ob Beschlag oder barhuf, sollte selbstverständlich sein. Der Schmied bzw. Hufbearbeiter sollte über die Diagnose informiert werden, als Fachmann sollte er in der Lage sein, das Pferd entsprechend zu unterstützen. Dies ist zum Beispiel mit Polstern im Eisen möglich. 
 Neben der konventionellen Behandlung gibt es natürlich noch alternative Heilmethoden als Hilfe bei Arthrose. Mit Blutegeln haben viele Pferdebesitzer schon sehr gute Erfahrungen bei ihrem Pferd gemacht. Der Speichel der Blutegel enthält wirksame Substanzen, die entzündungshemmend, schmerzlindernd, antibiotisch und blutverdünnend auf die betroffenen Gelenke wirken. 
 Des Weiteren helfen Akupunktur oder auch eine physiotherapeutische Behandlung, Blockaden und Verspannungen zu lösen. Manchen Pferden hilft, je nach Witterung, das Eindecken oder spezielle Gelenkwärmer an den betroffenen Gelenken. Zu guter Letzt hat die gezielte Fütterung von Kräutern und Zusatzfuttermitteln einen großen Einfluss auf die Nährstoffversorgung der Gelenke und das Befinden des Pferdes. 
 Pferde mit Arthrose reiten 
 Steht die Diagnose Arthrose seitens des TIerarztes bedeutet das nicht unweigerlich, dass das Reiten des Pferdes nicht mehr möglich ist geschwiege denn, das Pferd deshalb eingeschläfert werden muss. Allerdings ist Vorsicht geboten und die Lektionen sollten mit Bedacht gewählt werden. Wichtig darüber hinaus ist ein ausreichendes Warmreiten im Schritt, um die Produktion von Gelenkflüssigkeit zu unterstützen. Ist ein Pferd sehr steif im Sprunggelenk, kannst es zusätzlich im Schritt über Stangen gehen, um eine aktive Bewegung zu unterstützen. Enge Wendungen und einseitige Belastungen sollten nicht mehr im Fokus stehen. Dazu sollte auf einen besonders weichen, ebenen Boden geachtet werden. Schmerzhafte Steifheit am Morgen kann durch eine möglichst bewegungsintensive Haltung positiv beeinflusst werden. 
  Arthrose beim Pferd kann man vorbeugen  
 Vorbeugen ist besser als heilen, dies gilt für die Arthrose besonders. Durch Vermeidung von Fehlern in Aufzucht, Haltung, Training und Fütterung lässt sich viel beeinflussen, so dass die Gelenke des Pferdes möglichst lange gesund und belastbar bleiben. Bewegung ist das A und O für das Pferd, das gilt für Fohlen in der Aufzucht gleichermaßen wie für Sportpferde oder ältere Pferde. 
 Viel Weidegang, wenn möglich Haltung im Offenstall und konsequentes Einhalten der Aufwärmphase im Schritt vor der eigentlichen Arbeit ist der Gesundheit der Gelenke zuträglich. Kaltstarts, wie sie häufig beim beliebten Laufenlassen in der Halle hingelegt werden, sind kontraproduktiv für die Gelenke. Das Argument, in der freien Natur müssen Pferde ja auch plötzlich vor Raubtieren flüchten, überzeugt wenig, wenn man bedenkt, dass sich das Pferd in freier Natur mindestens 16 Stunden langsam grasend fortbewegt. 
 Qualitativ hochwertiges Heu, abgestimmtes Mineralfutter, ausreichend Wasser sowie der Leistung angepasstes Kraftfutter sollte selbstverständlich sein. Regelmäßige, professionelle Hufbearbeitung und dem Alter und Ausbildungsstand angepasstes Reiten sind weitere Faktoren, um einer Arthrose vorzubeugen. 
  Die richtige Fütterung des Pferdes bei Arthrose  
 So hart die Diagnose Arthrose auch ist, so vielfältig sind doch die Möglichkeiten Pferden mit Arthrose durch gezielte Fütterung zu mehr Bewegungsfreude zu verhelfen. Eine Vielzahl an Nährstoffen, Wirkstoffen und Kräutern können den Gelenkknorpel unterstützen und Symptome bei Arthrose lindern. Die Versorgung des Gelenkknorpels mit Glykosaminoglykanen kann durch die Fütterung von Chondroitinsulfat, Glucosamin und Hyaluronsäure verbessert werden. 
 Der Körper verwendet diese zur Regeneration des geschädigten Knorpels. Die neuseeländische Grünlippmuschel ist dafür bekannt, einen hohen natürlichen Gehalt an Glykosaminoglykanen zu haben. Sie wird schon lange zur Stärkung der Gelenke eingesetzt. Inzwischen gibt es die wertvollen Bestandteile auch als einzelne Wirkstoffe in Arthrose-Zusatzfuttermitteln für Pferde. Sie haben den Vorteil einer besseren Akzeptanz, da sich nicht fischig schmecken. 
 Zudem unterliegen die Gehalte der Muschel natürlichen Schwankungen. Im   MASTERHORSE REPAR G   sind diese hochdosierten, gelenkaktiven Substanzen Chondroitinsulfat, Glucosamin und Hyaluronsäure mit Schwefelverbindungen und Kieselerde kombiniert.   REPAR G   erhöht die Elastizität des Knorpels und sorgt so für belastbare und kräftige Gelenkstrukturen. Es eignet sich besonders für Sportpferde. Eine natürliche Versorgung für die Gelenke des Arthrosepferdes bietet das  MASTERHORSE GSM-PLUS . Es enthält eine abgestimmte Kombination aus neuseeländischer Grünlippmuschel, Teufelskralle, Ingwer und Granatapfel. 
 Leinöl enthält einen hohen Anteil entzündungshemmender Omega-3-Fettsäuren und ist somit ein wertvoller Futterzusatz.. 
  Kräuter können Pferden bei Arthrose helfen  
 Neben den Klassikern Ingwer und Teufelskralle gibt es weitere Kräuter, die als Zusatzfuttermittel eingesetzt werden können. Hagebutten, Weiderinde und Mädesüßkraut sind  Kräuter, die traditionell zur Unterstützung der Gelenkfunktion  bewährt haben. Die Symptome lassen sich durch gezielte Anwendung oftmals verbessern. Ingwer gehört fast schon zu den Hausmitteln, die bei Pferden gerne im Futtertrog landen. Sein hoher Gehalt an Scharfstoffen, regt den gesamten Stallwechsel an und fördert die Durchblutung. Ingwer zeichnet sich durch einen hohen Gehalt Gingerolen und Shogaolen aus. Diese pflanzliche Inhaltsstoffe unterstützen den  Bewegungsapparat des Pferdes  auf positive Weise.. 
 Bei der Teufelskralle haben wissenschaftliche Studien eindeutig gezeigt, dass die Inhaltsstoffe die Beweglichkeit des Pferdes verbessern. Teufelskralle schmeckt nicht scharf, die Akzeptanz ist daher meist gut. Teufelskralle kann kurweise oder auch dauerhaft gefüttert werden, sie ist sehr verträglich. Besonders ältere Pferde profitieren von den positiven Eigenschaften der Teufelskralle. Recht neu ist der Einsatz von Hagebutte bei Pferden mit schwachen Gelenken. 
 Die Inhaltsstoffe der kleinen roten Früchte sind nicht nur reich an Vitamin C, sie enthalten auch Galaktolipide, die in den Gelenkstoffwechsel eingreifen. Weitere bioaktive Inhaltsstoffe sorgen auch bei körperlicher Belastung für geschmeidige Gelenke. Alle drei gibt es als Einzelkomponente von  MASTERHORSE  in bewährter Qualität. 
  Weiderinde  ist ein seit Jahrhunderten bewährtes Kraut bei Gelenkproblemen. Ebenso wie  Mädesüß  enthält sie Salicin, hierbei handelt es sich um die natürliche Form von „ASS“, der Acetylsalicylsäure. Beide Kräuter sind als   Einzelkräuter   bei MASTERHORSE oder in der Gelenk-Kräutermischung   MASTERHORSE ATHROLINT   in Kombination mit  Teufelskralle  und  Hagebutte  erhältlich. 
 Über die richtige Fütterung lässt sich viel an Beweglichkeit und Lauffreude zurückgewinnen. Viele Reiter fahren gut mit dem Motto: Befinden vor Befund. Sie hören auf ihr Pferd und nehmen, was es anbietet. An guten Tagen ist zum Beispiel ein flotter Galopp möglich, an schlechten Tagen lieber nur ein Spaziergang im Schritt. 
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                            <updated>2022-08-08T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Kissing Spines beim Pferd</title>
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                  Kissing Spines – eine unheilbare Rückenerkrankung beim Pferd  
 Die Diagnose Kissing Spines versetzt den Reitern den sprichwörtlichen Schlag in die Magengrube. „Unreitbares Pferd“ ist meist der erste Gedanke. Zugegeben, in manchen Fällen ist dem so: Die sogenannten Dornfortsätze der Wirbel reiben so stark aneinander, überkreuzen sich oder wachsen so zusammen, dass das Pferd kontinuierlich unter Rückenschmerzen leidet. Oftmals kann man aber durch einen schonenden Einsatz und einen perfekt auf den Muskelaufbau des Pferdes abgestimmten Trainingsplan das Fortschreiten dieser Krankheit einbremsen und das Pferd somit weiterhin reiten. Dazu sollte man wissen, wie Kissing Spines überhaupt entstehen, wie wir sie erkennen können und was im Falle dieser Wirbelsäulenerkrankung zu tun ist. Unsere Experten haben sich dieses Thema deshalb einmal genauer angesehen: 
  Was versteht man unter Kissing Spines?  
 Das Kissing Spines Syndrom oder auch thorakolumbale interspinale Syndrom (TLI-Syndrom) ist die am häufigsten diagnostizierte Rückenerkrankung beim Pferd. Unter diesen Oberbegriff fallen im Detail die krankhafte Annäherung der Dornfortsätze bis hin zur Berührung, Veränderungen im Ansatzbereich von Sehnen und Bändern an den Dornfortsätzen, Zysten oder zystenartige Veränderungen sowie leistenartige knöcherne Zubildungen in der Mitte der Dornfortsätze. In den meisten Fällen sind die Fortsätze vom zehnten Brustwirbel bis zum vierten Lendenwirbel betroffen. Im Bereich der Brustwirbel ist die Wirbelsäule besonders beweglich und die Dornfortsätze sind ziemlich lang. Wenn das Pferd also den Rücken &quot;wegdrückt&quot;, nähern sich die Dornfortsätze hier besonders schnell an. Das kann zu schmerzhaften Reibungen und in manchen Fällen sogar zu entzündlichen Prozessen zwischen den einzelnen Wirbeln führen. 
  Ursachen und Symptome der Wirbelsäulenerkrankung &quot;Kissing Spines&quot;  
 Kissing Spines machen sich meist zwischen dem sechsten und dem neunten Lebensjahr bemerkbar, manchmal sogar schon früher. Diese Rückenerkrankung kann sehr unterschiedliche Ursachen haben. Bei manchen Pferden stehen die Dornfortsätze von Natur aus enger. Diese sind, ebenso wie Pferde mit Senkrücken und wenig ausgebildeter Rückenmuskulatur, prinzipiell anfälliger für eine Ausbildung von Kissing Spines. Weitere mögliche begünstigende Faktoren können beispielsweise Schäden am Bandapparat bzw. an der Muskulatur des Rückens sowie Stürze oder ein Überschlagen sein. Leider sind auch Ausbildungs- beziehungsweise Reiterfehler nicht selten der Auslöser von Kissing Spines. Werden die Pferde zu früh angeritten oder wird ihnen zu früh zu viel abverlangt, kann das die Wirbel irreversibel schädigen. Eine zu harte Reiterhand, fehlende Dehnung sowie mangelnde Aufwölbung des Rückens in der täglichen Arbeit können ebenfalls zu krankhaften Veränderungen an den Dornfortsätzen führen. 
 Pferde reagieren auf Rückenschmerzen sehr unterschiedlich. Als Leitsymptom gilt eine verminderte Leistungsfähigkeit. Daneben kann es unter anderem zu folgenden Begleiterscheinungen kommen: 
 
 Empfindlichkeit beim Putzen / Abtasten des Rückens 
 Durchdrücken des Rückens beim Aufsteigen / Anreiten 
 Sattel- und- / oder Gurtzwang 
 Arbeitsunlust 
 Taktfehler 
 schief getragener Schweif 
 Rittigkeitsprobleme 
 schwungloser Gang 
 eingeschränkte Hinterhandaktivität 
 Springen „ohne Rücken“ 
 Verweigern vor dem Sprung 
 „Wegrennen“ bei bestimmten Lektionen 
 Unwilligkeit beim Beschlagen 
 Schwierigkeiten beim Urin- oder Kotabsatz 
 Widerwille sich in der Box zu legen oder sich zu wälzen 
 
 Doch Achtung, manchmal kann hinter den eben genannten Symptomen auch etwas ganz anderes stecken: Untugenden des Pferdes zum Beispiel, aber auch Erkrankungen des Kreuzbeines, der Kruppenmuskulatur, der Zähne oder der Halswirbelsäule sowie ein unpassender Sattel und auch schlichtweg ein schlechter Sitz oder andere Reiterfehler. 
 
 INFO TO GO - Kissing Spines beim Pferd 
 Drücken Pferde beim Putzen, Satteln und Aufsteigen den Rücken weg, zeigen sie nicht mehr die gewohnte Leistung, bewegen sie sich nicht mehr in der gewohnt schönen Manier oder haben sie Schwierigkeiten beim Pinkeln und beim Äpfeln und legen sie sich nicht mehr gerne ab, deutet das alles auf ein ernstzunehmendes Rückenproblem hin. 
 Die Diagnose Kissing Spines ist für die Pferde zum Glück nicht immer gleich ein Ausschlusskriterium aus dem Reitsport. Mit einem ausgeklügelten Trainingsplan zur Lockerung und zum Aufbau der Muskulatur kann die Wirbelsäule so unterstützt werden, dass sich das Pferd schmerzfrei bewegen kann – auch unter dem Sattel. 
 Korrektes Reiten und Longieren über den Rücken, ein passender Sattel sowie ein rückenstärkendes Futter bilden zum einen eine gute Grundlage, um Kissing Spines vorzubeugen. Darüber hinaus sind diese Faktoren auch oft der Schlüssel, Pferde trotz dieser Rückenerkrankung weiter reiten zu können. 
 
  Diagnose und Behandlung von Kissing Spines  
 Hinter Rückenschmerzen können sich neben Kissing Spines diverse andere Ursachen wie Verspannungen, Arthrosen oder Satteldruck verbergen. Deshalb sollte man bei der Diagnose akribisch und schrittweise vorgehen. Schon der erste Blick auf den Rücken hinsichtlich Narben, Satteldruck, Veränderungen des Fells, Erhebungen usw. lässt den einen oder anderen Hinweis auf die Ursache der Rückenschmerzen erkennen. Ist der Pferderücken übermäßig druckempfindlich? Ist er ausreichend beweglich? Diese Fragen kann am besten der Tierarzt beantworten. Dazu sollte er sich das Pferd in der Bewegung auf hartem und weichem Boden, an der Longe und unter dem Reiter, je nach Einsatz auch bei der dressurmäßigen Arbeit oder am Sprung ansehen. Weiterführend gibt eine Röntgenuntersuchung Aufschluss über knöcherne Veränderungen an den Dornfortsätzen. Um ganz sicher zu gehen, erweist sich – wenn möglich –&amp;nbsp; eine Szintigraphie als sinnvoll. Damit können auch kleinere störende Fehlbildungen erkannt werden. Dazu kommt, dass die hinteren Abschnitte der Wirbelsäule röntgenologisch nur sehr schwer, szintigraphisch aber um einiges besser einsehbar sind. 
 Um das Fortschreiten der Erkrankung der Dornfortsätze einzudämmen, sollte zunächst ein spezieller Trainingsplan erstellt werden, um die Belastung optimal an die Veränderungen des Rückens anzupassen. Vorwärts-abwärts lautet nun die Devise – sowohl unter dem Reiter als auch an der Longe. Das lockert die bestehende Muskulatur und regt auch den Muskelaufbau an. Denn nur mit Hilfe einer gut gearbeiteten Muskulatur kann die deformierte Wirbelsäule effektiv entlastet und gestützt werden. Der Trainingsplan beinhaltet, dass das Pferd vermehrt über den Rücken, vorwärts-abwärts longiert bzw. von einem möglichst korrekt sitzenden Reiter dahingehend geritten wird. Auch mit chondroitin- oder glucosaminhaltigen Ergänzungsfuttermitteln sowie essenzielle Aminosäuren, Vitamin E und Selen kann man Pferde mit Kissing Spines sinnvoll unterstützen. 
 Fall dies nicht den gewünschten Erfolg bringen sollte, kann der Tierarzt entzündungshemmende Medikamente an den betroffenen Stellen einspritzen. In sehr seltenen Fällen hilft die operative Entfernung der erkrankten Dornfortsätze mit der anschließenden Gabe von Entzündungshemmern. Da bei starken Veränderungen an den Dornfortsätzen aber meist auch die Gelenkfortsätze am Wirbelkörper schmerzhaft verändert sind, verwirft man den Gedanken an eine Operation rasch wieder. Denn auch nach der Operation an den Dornfortsätzen wird das Pferd starke Probleme haben. 
   MASTERHORSE Expertentipp – Vorbeugen von Kissing Spines   
 Natürlich spielen die körperlichen Voraussetzungen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Kissing Spines. Ist das Pferd anatomisch unauffällig, optimal beschlagen bzw. ausgeschnitten, passt der Sattel für Reiter und Pferd, sitzen wir so korrekt wie möglich auf dem Pferd, achten wir auf ausreichend Schwung aus der Hinterhand und eine korrekte Anlehnung, kann man Kissing Spines gut vorbeugen. Auch mit einer ausgeklügelten Futterration kann man den Muskelaufbau und damit auch den Pferderücken unterstützen. Essenziellen Aminosäuren wie Lysin, Methionin, Threonin und Tryptophan und vitalstoffreichen Mikroalgen Chlorella und Spirulina tragen maßgeblich zur Unterstützung des Muskelaufbaus bei. Diese Inhaltsstoffe finden sich beispielsweise im   MASTERHORSE TRI-POWER PLUS   wieder. Magnesium, Selen und Vitamin E sorgen für einen optimalen Muskelstoffwechsel und schützen die ohnehin empfindlichen Muskelzellen vor Schadstoffen, weshalb wir sowohl von Kissing Spines betroffenen Pferden als auch prophylaktisch das   MASTERHORSE MAG-E   empfehlen. Liegen aufgrund von Rückenerkrankungen bereits Entzündungen vor, hilft beispielsweise die Teufelskralle mit ihrer schmerzstillenden und entzündungshemmenden Wirkung. Bestens verfügbar ist diese über das Einzelfuttermittel   MASTERHORSE TEUFELSKRALLE  . 
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            <title type="text">Neuseeländische Grünlippmuschel fürs Pferd</title>
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                                            Die Grünlippmuschel enthält eine Vielzahl an Nähr- und Wirkstoffen, die besonders die Regeneration von Gelenken unterstützt. 
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                 Die Alarmsignale können diese sein: Das Pferd stolpert scheinbar grundlos. Sein Gang ist steif und löst sich erst nach einigen Minuten Aufwärmtraining. Es wirkt lustlos bei der Arbeit. Das können Anzeichen für eine Arthrose sein. 
 Gelenkprobleme sind ein häufiger Grund für gesundheitliche Einschränkungen beim Pferd. Irgendwann werden sie schmerzhaft, was sich in der Mimik und der Körperhaltung sowie der Beweglichkeit des Pferdes widerspiegelt.  Umso wichtiger ist die Vorbeugung: Dazu gehört ein angepasstes, das Pferd nicht überforderndes Training und die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen. 
  Die Neuseeländische Grünlippmuschel  eignet sich aufgrund ihrer besonderen Inhaltsstoffe sowohl für die Prophylaxe als auch für die Behandlung von akuten und chronischen Gelenkerkrankungen beim Pferd. Sie wird seit Jahrzehnten erfolgreich bei Pferden mit degenerativen Erkrankungen am Bewegungsapparat wie Arthrose, Spat oder auch Sehnenschäden eingesetzt. 
   Die Neuseeländische Grünlippmuschel   
  Die Neuseeländische Grünlippmuschel  (Perna canaliculus), auch GSM (green shell mussel) genannt, steht bei den Maori, den Ureinwohnern Neuseelands, seit jeher ganz oben auf dem Speiseplan. Auffällig: Arthrose, Rheuma oder andere Gelenkbeschwerden sind bei den Maori sehr selten. 
 Deshalb hat man begonnen, den Einfluss der Neuseeländischen Grünlippmuschel auf die Gelenkgesundheit zu untersuchen. Das Ergebnis: Sie hat eine entzündungshemmende Wirkung und weist einen hohen natürlichen Gehalt an Glykosaminoglykanen und Omega-3-Fettsäuren auf. Diese Stoffe sind für die Gelenkgesundheit essentiell. 
 Medikamente lindern allzu oft nur die Symptome von Arthrose und ähnlichen Erkrankungen. Um die Funktion von Gelenken und Sehnen zu erhalten beziehungsweise wieder herzustellen, ist jedoch die möglichst rasche Regeneration der beteiligten Gewebe von großer Bedeutung. Denn mit zunehmender Dauer der Erkrankung werden mehr und mehr auch die gesunden Gelenkstrukturen angegriffen, was zu einer immer schneller fortschreitenden Schädigung des Gelenks führt. 
 
 INFO TO GO – Neuseeländische Grünlippmuschel fürs Pferd 
 Für die Gesunderhaltung der Gelenke sind moderate Bewegung und eine ausreichende Nährstoffversorgung wichtig. 
 Die Grünlippmuschel enthält eine Vielzahl an Nähr- und Wirkstoffen, welche die Gelenkgesundheit maßgeblich unterstützen. 
 Die Zeit des Wachstums ist eine entscheidende Phase. Eine ausreichende Versorgung junger Pferde mit diesen wichtigen Nährstoffen legt den Grundstein für einen reibungslos funktionierenden Bewegungsapparat bis ins hohe Alter. 
 Regelmäßige kurweise Gaben auch bei unauffälligen Pferden fördern die Gelenkgesundheit und erhöhen so die körperliche Belastbarkeit.   MASTERHORSE GSM-PUR   wird hier seit Jahren erfolgreich eingesetzt. 
 Für Pferde mit Gelenkproblemen ist eine Kombination aus GSM mit Kräutern wie Weidenrinde oder Ulmenspierkraut sowie Ingwer und Teufelskralle sinnvoll.  GSM-FORTE  ist bei allgemeinen Problemen oder  GSM-PLUS  bei alters- oder abnutzungsbedingten Gelenkproblemen die richtige Wahl. 
 
   Problemzone Gelenke – Aufbau und Schwachstelle   
 Hintergrund: Gelenke bestehen aus mindestens zwei Knochenenden mit einem Gelenkkopf; dieser ist mit hyalinem Knorpel überzogen, der als Puffer dient und die Knochen vor Abnutzung schützt. Der Gelenkspalt zwischen den Gelenkflächen wird von einer Gelenkkapsel umgeben und ist mit Gelenkschmiere gefüllt. Sie versorgt den Knorpel mit Nährstoffen. Zahlreiche Bänder um das Gelenk stellen dessen Stabilität sicher. 
 Damit ein Gelenk seine Aufgabe erfüllen kann, sind insbesondere ein gesunder, kräftiger Knorpel sowie eine visköse Gelenkflüssigkeit notwendig. Beide enthalten in großen Mengen Glykosaminoglykane. Sie sorgen unter anderem dafür, dass das Knorpelgewebe Flüssigkeit binden kann. 
 Dies verleiht dem Knorpel eine enorme Elastizität, die nötig ist, um den dort auftretenden Druck optimal abzufangen. Die Gelenkflüssigkeit erhält durch die Glykosaminoglykane eine visköse, zähflüssige Konsistenz. Sie ist für die Gleitfähigkeit und damit für eine reibungslose Gelenkfunktion wichtig. 
 Gebildet werden Glykane von den sogenannten Chondrozyten, also Knorpelzellen, die auch Kollagen produzieren. Diese Zellen sind daher maßgeblich für die Bildung sowie die Regeneration des Gelenkknorpels verantwortlich. 
   Bewegung und Nährstoffe   
 Der Gelenkknorpel ist das einzige Gewebe im Körper, das nicht von Blut- und Lymphgefäßen sowie Nervengewebe durchzogen ist. Die Knorpelzellen werden also nicht über die Blutbahn mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt; diese gelangen durch Diffusion aus der Gelenkflüssigkeit in den Knorpel. Für den Flüssigkeitsaustausch ist Bewegung wichtig: Durch die mechanische Belastung des Gelenks wird der Knorpel wie ein Schwamm zusammengedrückt, bei Entlastung saugt er sich wieder voll. 
 Bewegung erleichtert also den Nährstofftransport. Aus diesem Grund sollten sich auch Pferde mit Gelenkerkrankungen vorsichtig und in Maßen bewegen. Steht ein Pferd zu viel, gelangen zu wenig Nährstoffe und Sauerstoff in die Knorpelzellen, das bremst den Heilungsprozess. 
   Wirkstoffe der Grünlippmuschel beim Pferd   
 Wie kann die Grünlippmuschel die Gesundheit der Pferdegelenke unterstützen? 
 Ebenso wichtig wie Bewegung ist die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen, damit die Knorpelzellen ihre Aufgabe überhaupt erfüllen können. Die Neuseeländische Grünlippmuschel liefert diese konzentriert in Form von Glykosaminoglykanen. Dazu zählen Chondroitinsulfat, Glucosamin und Hyaluronsäure. 
 Stehen dem Körper diese Bausteine in ausreichenden Mengen zur Verfügung, können Gelenkflüssigkeit und Knorpelgewebe besser und schneller gebildet werden. Eine optimale Nährstoffversorgung unterstützt also eine rasche Regeneration bei Gelenkerkrankungen. 
 Neben dem hohen natürlichen Gehalt an Glykosaminoglykanen enthält das Konzentrat der Grünlippmuschel etwa 60 % Protein, rund 7 % Mineralstoffe sowie bis zu 10 % Fett. Der Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist besonders hoch. Da diese in der Lage sind, die Entzündungskette zu unterbrechen, kann die Grünlippmuschel auch die Schädigung gesunder Gelenkstrukturen durch Entzündungen reduzieren. 
  Wichtig zu wissen : Mit zunehmendem Alter nimmt die Aktivität der Knorpelzellen ab. Damit sinkt mit den Jahren auch die Fähigkeit des Körpers, Schäden am Gelenkknorpel zu reparieren. Eine frühzeitige Unterstützung der Gelenke schafft optimale Ausgangsbedingungen für das Altern des Pferdes. 
   Studien zur Grünlippmuschel fürs Pferd   
 Sowohl im Humanbereich als auch in der Tiermedizin wurden Studien zur Wirksamkeit der  Neuseeländische Grünlippmuschel  durchgeführt. Die bekannteste deutsche Untersuchung bei Pferden ist Anja Dörrzapfs Dissertation „Die Wirksamkeit des Extraktes der Grünlippigen Muschel (Perna canaliculus) bei Pferden mit degenerativen Gelenkerkrankungen“. 
 Sie untersuchte über den Zeitraum von sechs Monaten die gesundheitliche Entwicklung von 30 Pferden mit degenerativen Gelenkerkrankungen. Die Hälfte der Tiere bekam ein grünlippmuschelhaltiges Ergänzungsfuttermittel. Die anderen 15 Pferde erhielten ein Placebo-Präparat. Am Ende des Versuchszeitraums hatte sich der Zustand bei 11 der 15 Pferde allgemein gebessert, sieben davon waren sogar lahmheitsfrei. Die Auswertung ergab eine signifikante Verbesserung der klinischen Symptomatik. Der Zustand der Tiere in der Placebo-Gruppe hatte sich dagegen tendenziell verschlechtert. 
   Herkunft und Herstellung des Konzentrats   
  Die Neuseeländische Grünlippmuschel  wird in Aquakulturen an den Küsten Neuseelands angebaut und geerntet. Die Qualitätsanforderungen sind äußerst hoch. Daher werden die Muscheln zunächst auf chemische und mikrobielle Verunreinigungen hin untersucht. Nur bei einwandfreier Qualität werden sie weiterverarbeitet. Verwendet wird lediglich der innere, weiche Teil. Er wird von der Schale getrennt, in einem patentierten Verfahren gefriergetrocknet und zu einem feinen Pulver vermahlen. 
 Dieses besonders schonende Trocknungsverfahren gewährleistet, dass die Bestandteile der Muschel nicht denaturieren und ihre volle Wirksamkeit behalten. Das so entstandene Produkt heißt Grünlippmuschelkonzentrat. 
   Anwendungsgebiete der Grünlippmuschel beim Pferd   
 Durch das frühzeitige Zufüttern von  Grünlippmuschel-Konzentrat  erhält der Körper in ausreichenden Mengen die Bausteine für Knorpel und Gelenkflüssigkeit in Form von Glykosaminoglykanen. Besonders bei wachsenden Pferden kann so die Gelenkgesundheit positiv beeinflusst und späteren Gelenkerkrankungen vorgebeugt werden. Grünlippmuschel-Konzentrat unterstützt aber auch die Regeneration des Gelenkknorpels. 
   Grünlippmuschel, die richtige Wahl für Pferde mit Arthrose - Expertentipp   
 Aufgrund der hohen natürlichen Wirkstoffgehalte reicht schon eine sehr geringe Menge  Grünlippmuschelkonzentrat  aus, um die Gelenkgesundheit des Pferdes entscheidend zu verbessern. Ein 600 kg schweres Großpferd bekommt täglich 5 g des Muschelkonzentrats. Bei wachsenden Pferden ist eine Dauergabe zur Vorbeugung von Gelenkschäden durchaus sinnvoll. 
 Auch bei ausgewachsenen Pferden mit einem gesunden Bewegungsapparat können kurweise Gaben über einen Zeitraum von jeweils sechs bis acht Wochen die Gesunderhaltung der Gelenke unterstützen. Diese Kuren können mehrmals pro Jahr durchgeführt werden. 
 Bei Pferden mit Arthrose, Spat und ähnlichen Erkrankungen ist es wichtig, dass eine im Gelenk vorhandene Entzündung möglichst rasch zu bekämpft und die Regeneration der geschädigten Gewebe zu unterstützen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Grünlippmuschel in Kombination mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Komponenten zu verabreichen. 
 Bewährt haben sich in den letzten Jahren Kräuter wie Weidenrinde und Ulmenspierkraut.  MASTERHORSE GSM-FORTE  vereint die positiven Eigenschaften der Grünlippmuschel optimal mit denen der bewährten Gelenkkräuter. 
 Auch  Teufelskralle  und  Ingwer  eignen sich zur Unterstützung bei Gelenkproblemen.  MASTERHORSE GSM-PLUS  enthält eine Kombination aus GSM, Ingwer, Teufelskralle und Granatapfel und hilft besonders bei Alters- oder Abnutzungserscheinungen im Bereich der Gelenke. 
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                            <updated>2019-10-30T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Gallen beim Pferd</title>
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                                            Gallen beim Pferd - nur ein Schönheitsfehler oder ein gesundheitliches Problem?
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                  Gallen beim Pferd wegbekommen  
 Pferde haben zwar keine Gallenblase, aber viele Pferde haben Gallen. Das sind weiche bis harte Verdickungen an den Beinen. Manchmal sind die Beulen nur eine kosmetisches Problem, einige führen aber auch zu schmerzhaften Lahmheiten. Lesen Sie im Masterhorse-Expertentipp, wie Sie Gallen richtig beurteilen, behandeln und vorbeugen können. 
 Gallen beim Pferd entstehen durch eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung in den Gelenken, den Sehnenscheiden und den Schleimbeuteln. Sie können weich und beweglich sein, mit der Zeit aber auch hart werden. Ihre Größe variiert von kleineren bis hin zu faustgroßen Beulen. Besonders häufig treten sie an den Beinen im Bereich des Sprung-, Kniescheiben-, Fesselgelenks und an der Fesselbeugesehnenscheide auf. 
  Wo sind die Gallen beim Pferd?   
 Je nach Lage haben sich für häufig auftretende Gallen eigene Bezeichnungen eingebürgert: 
 
  Piephacke : Anschwellung des Hautschleimbeutels am Fersenbein 
  Eiergalle : Schwellung am Sprunggelenk seitlich neben dem Fersenbeinhöcker 
  Stollbeule  oder  Liegebeule : Anschwellung des Hautschleimbeutels am Ellenbogenhöcker 
  Knieschwamm : Anschwellung des Hautschleimbeutels vorn an der Vorderfußwurzel 
  Genickbeule : Anschwellung des Schleimbeutels zwischen Nackenband und Atlas 
  Kurbengalle : Vorwölbungen seitlich am Sprunggelenk 
  Kreuzgalle ,  Sprunggelenksbeule  oder  Wasserspat : Anschwellung des Sprunggelenks 
 
  Tierärzte unterscheiden zwischen symptomatischen und nicht symptomatischen Gallen. Erstere machen Probleme, letztere nicht. Gallen, die im Normalfall auch langfristig keine Schmerzen oder Lahmheiten verursachen, nennt man auch  Windgallen . 
  Entstehung von Gallen beim Pferd  
 Viele Gallen sind zwar harmlos. Doch ihr Auftreten ist immer ein Zeichen dafür, dass Gelenke, Sehnenscheiden oder Schleimbeutel übermäßig beansprucht, verletzt oder durch eine Infektion gereizt sind. Gallen am Pferd sollten also nicht einfach als Schönheitsfehler abgetan werden. 
  Was passiert im Gelenk?  
 Die Gelenkflüssigkeit, auch Gelenkschmiere oder in der Fachsprache Synovia genannt, sorgt dafür, dass ein Gelenk überhaupt reibungslos funktionieren kann. Sie fungiert als Schmierstoff, versorgt den Knorpel mit Nährstoffen und ist für den Abtransport von Stoffwechselprodukten verantwortlich. Der Stoffaustausch zwischen dem Gelenkinnenraum und der Blutbahn ist bei einem gesunden Pferd intensiv. Wird das Gelenk durch eine Entzündung oder eine Verletzung gereizt, passieren zwei Sachen. 
 Einmal produziert das Gelenk vermehrt Synovia. Zum anderen wird die Gelenkkapsel dicker und erschwert damit den Flüssigkeitsabtransport. Es ist zu viel Flüssigkeit vorhanden, das Gelenk füllt sich zunehmend, eine Galle entsteht. Ganz ähnlich funktioniert das auch bei den Sehnenscheiden und Schleimbeuteln. 
  Gallen beim Pferd: Ursachen  
 Für die Entstehung von Gallen beim Pferd sind häufig übermäßig hohe Belastung und Verletzungen verantwortlich. Zu frühes Einreiten, intensives Training auf zu hartem oder zu weichem Boden, unzureichendes Warmreiten oder zu hohe Zugleistungen für Fahrpferde können zu Gallen führen. 
 Zu den möglichen Ursachen zählen außerdem nicht fachgerecht eingesetzte Gamaschen und Bandagen, Fehlstellungen, Trittverletzungen, Stürze, Kapselrisse und Chips (Knochen- und Knorpelabsplitterungen). Ebenso können starke Infektionen wie Borreliose und infizierte Stichverletzungen hinter den Gallen stecken. Sprunggelenksgallen können auch angeboren sein. 
  Was tun gegen Gallen beim Pferd  
 Die Lage der Galle kann manchmal etwas über den Grund ihrer Entstehung verraten. So treten Piephacken am Fersenhöcker häufig bei Pferden auf, die ständig gegen die Boxenwände treten, zum Beispiel vor der Fütterung oder weil sie ihren Boxennachbarn nicht ausstehen können. 
 Wenn Pferde mit unterschlagenen Beinen auf zu hartem Boden liegen, können ein- oder beidseitig im Bereich des Ellbogenhöckers die schmerzhaften Stoll- oder Liegebeulen entstehen. Besonders gefährdet sind Tiere, die Hufeisen mit zu langen Schenkeln tragen. Das Liegen auf hartem Boden kann auch zu einer Galle an der Vorderseite des Karpalgelenks führen, dem so genannten Knieschwamm. Leidet das Pferd unter einer Genickbeule, könnte das an einem zu engen Halfter oder drückendem Zaumzeug liegen. 
 Manchmal entsteht die entzündliche und schmerzhafte Beule aber auch, wenn sich das Pferd unter dem Futtertrog, bei einem Sturz oder beim Reißen eines Hindernisses den Genickbereich anschlägt. 
 
 INFO TO GO – Gallen beim Pferd 
 Gallen beim Pferd können durch übermäßige Belastungen, Verletzungen, schwere Infektionen und Fehlstellungen entstehen. 
 Manche Gallen gehen mit Entzündungen, Schmerzen und Lahmheiten einher. Andere verursachen zeitlebens keine Probleme. Auch harmlose Gallen sollten tierärztlich untersucht und wenn möglich zurück gebildet werden. 
 Die Wahl der Behandlungsmethode hängt von der Lage, den Eigenschaften und den Ursachen für eine Galle ab. Manchmal helfen schon Medikamente und Angussverbände, in anderen Fällen muss operiert werden. 
 Zusatzfutter mit entsprechenden Inhaltsstoffen können der Entstehung von Gallen vorbeugen und ihre Behandlung unterstützen. 
 
  Müssen Gallen beim Pferd behandelt werden?  
 Entzündete und schmerzhafte Gallen beim Pferd müssen natürlich möglichst schnell behandelt werden. Ob man auch etwas gegen unsymptomatische, also vermeintlich harmlose Gallen unternehmen sollte, ist unter Tierärzten umstritten. Es spricht aber einiges dafür, auch solche Gallen gleich im Anfangsstadium zurück zu bilden. Denn es kommt vor, dass sich kleine, weiche Gallen, die keinerlei Probleme verursachen, mit der Zeit immer mehr füllen, schließlich hart und dick werden und dann doch ganz schön weh tun. 
 Ernst nehmen sollte man unbedingt auch Sehnenscheidengallen am Fesselkopf. Die wirken am Anfang oft harmlos, können aber Vorboten des chronischen Fesselringbandsyndroms sein. 
  Was hilft gegen Gallen beim Pferd?  
 Welche Behandlung hilft, hängt immer von der individuellen Diagnose ab. Generell gilt: Je früher eine Galle behandelt wird, desto besser stehen die Chancen, dass sie ganz und dauerhaft verschwindet. Manchmal reicht dazu dann schon eine Therapie mit entzündungshemmenden Medikamenten sowie Wärmebandagen oder Kompressionsstrümpfen. Zusätzlich sollten natürlich die Ursachen wie Eiweißüberschuss in der Fütterung oder ein zu enges Halfter behoben werden. 
  Gallen punktieren   Die meisten Tiermediziner raten inzwischen davon ab, Gallen zu punktieren. Denn durch das Ablassen der Flüssigkeit verschwindet die Beule zwar schnell. In der Regel füllt sie sich mit der Zeit aber wieder. Weitaus schlimmer: 
 Das Anstechen erhöht das Risiko für eine Infektion erheblich. So kann dann aus einer vielleicht sogar harmlosen Galle eine Gelenkentzündung werden, die im schlimmsten Fall zu chronischer Lahmheit führt. 
  Gallen OP   Je nach Ursache kann auch eine Operation notwendig sein. So kann zum Beispiel ein Chip chirurgisch entfernt werden. Auch beim Fesselringbandsyndrom hilft oft nur noch eine Operation. 
  Gallen beim Pferd: Hausmittel   Die Behandlung von Gallen kann man, in Absprache mit dem Tierarzt, mit einigen Hausmitteln unterstützen. Bei akuten Entzündungen kann man die betroffenen Körperteile kühlen. Gute Erfahrungen haben einige Pferdebesitzer mit Angussverbänden mit Arnika oder essigsaurer Tonerde gemacht. Kräuter können als Beifutter von innen oder als Bestandteil von Salben von außen helfen. 
 So wirken zum Beispiel Schwarzkümmel, Brennessel und Beinwell gegen Entzündungen und regen die Durchblutung an. Will man harte Gallen beim Pferd weich bekommen, können dabei zum Beispiel Quark-Beinwell-Umschläge helfen. 
  Alternative Heilmethoden   Bei der Behandlung von Gallen können, zusätzlich zur Behandlung durch den Tierarzt, alternative Heilmethoden helfen. Welche Methode geeignet ist, kann ein erfahrener Tierheilpraktiker entscheiden. Wenn es um Gallen beim Pferd geht, wird unter anderem der Einsatz von Blutegeln, Schüsslersalzen und Akupunktur empfohlen. Außerdem kann man Gallen beim Pferd homöopathisch behandeln. 
  Gallen beim Pferd vorbeugen  
 Der beste Schutz vor Gallen sind gesunde und starke Gelenke, Sehnen und Bänder. Wie sich diese Strukturen entwickeln, hängt natürlich auch von individuellen genetischen Voraussetzungen ab. Mindestens ebenso viel Einfluss haben aber Haltung und Fütterung. Die sollten artgerecht und ausgewogen sein und zwar vom Fohlenalter an. 
 Bei der Haltung ist es nicht nur wichtig, dass sich das Pferd zusammen mit Artgenossen ausreichend bewegen kann. Auch die Zusammensetzung der Herde muss stimmen. Die schönsten Koppeln helfen nämlich nur wenig, wenn ein Pferd ständig Tritte von Herdenkollegen einstecken muss. 
 Dicke Einstreu und weiche Bodenbeläge können Liegebeulen verhindern. Kandidaten, die ständig gegen die Boxenwände treten, ziehen am besten um. Zum Beispiel in eine andere Box, in der sie die Nachbarn mögen, oder in einen Offenstall. Ist das nicht sofort möglich, sollte man die Boxenwände wenigstens mit dämpfenden Gummimatten verkleiden. 
 Eventuelle Fehlstellungen, die langfristig Sehnen und Gelenke überlasten können, korrigiert der Hufschmied. Beim Training sollten Sie auf zu frühes Anreiten verzichten, Überanstrengung vermeiden und regelmäßig überprüfen, ob die Ausrüstung noch richtig sitzt. 
  Gallen beim Pferd: Fütterung  
 Mit der richtigen Fütterung kann man Pferde, die Gallen haben, beim Heilungsprozess unterstützen. Zudem gibt es einige Wirkstoffe, die dazu beitragen können, die Entstehung von Gallen zu verhindern. Unsere Empfehlungen: 
   MASTERHORSE REPAR G   enthält hochdosiertes Chondroitinsulfat, Glucosamin und Hyaluronsäure. Diese Inhaltsstoffe erhöhen wirkungsvoll die Elastizität des Gelenkknorpels beim Pferd und sorgen so für belastbare und kräftige Gelenkstrukturen sowie ein stabiles Bindegewebe. 
 Das   MASTERHORSE MSM   unterstützt mit dem enthaltenen Schwefel den Aufbau des Bindegewebes und der Gelenkschmiere. 
 Omega-3-Fettsäuren und Kieselgur fördern die Elastizität und Stabilität des Bindegewebes, Mangan und Eisen sind gut für den Kollagenaufbau. Diese Inhaltsstoffe sind in ausgewogener Mischung im   MASTERHORSE REPAR G   enthalten. 
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            <title type="text">Botulismus bei Pferden</title>
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                                            Botulismus entsteht durch die Aufnahme von toxin-kontaminierten Futtermitteln. Eine Botulismus-Vergiftung endet zumeist tödlich. 
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                 Das Botulismus-Toxin gilt als eines der für unsere Pferde gefährlichsten Gifte überhaupt. Bereits kleinste Mengen im Futter können schwere, gesundheitliche Folgen für sie haben und führen nicht selten zum Tod. 
 Clostridium Botulinum lautet der Name des Bakteriums, das für die Entstehung dieses Nervengiftes verantwortlich ist. Es kommt in unserer Umwelt beinahe überall vor und ist dort paradoxerweise gänzlich ungefährlich. Erst in luftdicht abgeschlossener Umgebung entwickelt es die Giftstoffe, die für unsere Pferde so fatal sein können. 
  Was ist Botulismus beim Pferd?   
 „Bakterien luftdicht einschließen“ – dieses Stichwort fällt in der Pferdefütterung verstärkt bei der Silage-Produktion. Dabei wird das Gras dicht gepresst in Folie verpackt, so dass kein Sauerstoff mehr vorhanden ist. Nur unter diesen Umständen kann die gewünschte Milchsäuregärung optimal ablaufen. Da die Botulismus-Bakterien auf dem Boden und im Wasser in großer Anzahl vorkommen, geraten sie bei diesem Verfahren schnell ins Futter. Nicht selten werden mit dem Gras auch kleine, verendete Tiere in die Silage mit aufgenommen. 
 Auch diese können mit dem Botulismus-Bakterium kontaminiert sein. So kann während der Lagerung das biologische Gift recht schnell entstehen und im schlimmsten Fall an das Pferd verfüttert werden. Dieses schlüsselt das Toxin im Dünndarm auf. Von dort breitet es sich im gesamten Körper aus, wo es dann die Reizweiterleitung von Nerv auf Muskel blockiert. Es kommt zu einer sogenannten schlaffen Lähmung und in den meisten Fällen zum Tod durch Ersticken. Bereits die Aufnahme von 50-100 g kontaminierten Futters (es reichen wenige Nanogramm des Giftes pro kg Körpergewicht) kann beim Pferd zum Tod führen. 
  Ursachen von Botulismus beim Pferd   
 Die häufigsten Ursachen für den Ausbruch einer Botulismus-Erkrankung sind entweder 
 
 toxin-kontaminierte Silage 
 der Kontakt mit toten Kleintieren wie Mäusen oder Ratten, in denen sich Botulismus-Bakterien vermehrt und Gifte gebildet haben oder 
 eine Kombination aus beidem: tote Tiere in einem Silageballen. 
 
 Das Pferd nimmt das Nervengift in den meisten Fällen über die Nahrung auf. Nur ab und an kommt es auch zu einem sogenannten Wundbotulismus: Hier dringen die Erreger in eine Wunde ein und vermehren sich dort. In beiden Fällen gelangt das Gift in den Blutkreislauf. 
  Typische Symptome von Botulismus beim Pferd – Inkubationszeit und Krankheitsverlauf  
 Nach der Aufnahme von toxin-belasteten Futtermitteln können in den darauffolgenden 1-14 Tagen klinische Symptome auftreten. In den meisten Fällen beginnt alles damit, dass die erkrankten Pferde langsamer fressen, vermehrt speicheln, die Zunge heraushängen lassen und sich schwer tun beim Saufen und Fressen. Sie blinzeln immer weniger und auch der Schweif bleibt nahezu reglos. Dazu kommen möglicherweise 
 
 ein schwankender Gang 
 herabhängende Ohren 
 Muskelzittern 
 Kau- und Schluckbeschwerden 
 Lähmungen von Zunge, Kaumuskulatur, Rachen und Kehlkopf 
 Heraushängen der Zunge 
 Lähmung der Skelettmuskulatur 
 Kolikanzeichen 
 Ataxie 
 Festliegen 
 Sehstörungen 
 Atemnot 
 
 Im Gegensatz zu dem von Muskelkrämpfen geprägten Tetanus drückt sich der Botulismus durch eine schlaffe Lähmung aus. Der Tod tritt schließlich durch eine Atemlähmung ein. Wichtig: Mit Botulismus infizierte Pferde zeigen kein Fieber, da es sich hier nicht um eine infektiöse Krankheit handelt. 
 Die angesprochene Symptomatik ist nicht unbedingt sofort eindeutig und kann auch auf andere Krankheitsbilder schließen. Ein starker Verdacht auf Botulismus besteht allerdings, wenn das betroffene Pferd trotz der genannten Anzeichen nicht unter Fieber leidet und nicht depressiv, ängstlich oder bösartig scheint. An Botulismus erkrankte Tiere zeigen darüber hinaus auch kein Schmerzempfinden. 
  Diagnose Botulismus  
 Neben den nun genannten Hinweisen, die auf eine Vergiftung mit dem Clostridium Botulinum hinweisen, gibt es ergänzende Maßnahmen, um eine solche sicher nachzuweisen. Zum einen kann man diese Bakterien selbstverständlich anhand von Proben im Futter nachweisen. Doch ob sie dann letztendlich auch im Tier vorhanden sind, zeigt nur eine Toxinnachweis aus dem Magen- oder Darminhalt, dem Blut oder der Leber mittels verschiedener serologischer Methoden, die vom Tierarzt ohne Weiteres durchgeführt werden können. 
 
 INFO TO GO – Botulismus beim Pferd 
 Zu einer Botulismus-Erkrankung kommt es durch die Aufnahme von toxin-kontaminierten Futtermitteln. 
 Die Botulismus-Bakterien existieren überall in unserer Umwelt, allerdings sind sie im sauerstoffreichen Raum ungefährlich. Werden sie luftundurchlässig eingeschlossen, können sie ein für die Pferde tödliches Nervengift bilden. 
 Eine Botulismus-Vergiftung verläuft nur in seltensten Fällen nicht tödlich. Daher sollte stets ein großes Augenmerk auf der Stallhygiene und der Futterqualität liegen – vor allem in Zeiten, in denen Silage produziert und / oder verfüttert wird. 
 
   Behandlung und Heilung eines an Botulismus erkrankten Pferdes?   
 Besteht der Verdacht einer Botulismus-Erkrankung, muss umgehend ein Tierarzt gerufen werden. War die aufgenommene Dosis dieses Nervengifts sehr gering und wurde sie rasch bemerkt, kann eine Gabe von Antibiotika der Vermehrung der Bakterien eventuell noch entgegenwirken. Das Pferd muss umgehend in einen stabilen Zustand versetzen werden. Die Entgiftungszentrale Leber benötigt sofort Unterstützung, um das Toxin aus dem Körper leiten zu können. Kann das Pferd bereits schon nicht mehr schlucken, muss eine Nasenschlundsonde gesetzt werden. Hier sollte allerdings auf die Kombination von Paraffinöl und Aktivkohle (vgl. unten) verzichtet werden. Eine vollständige Ausheilung kann Wochen, oftmals sogar Monate dauern, gelingt allerdings nur in sehr wenigen Fällen. Um Verläufe heilen zu können, würde ein neutralisierendes Serum benötigt werden. Ein solches steht aktuell in Deutschland nicht zur Verfügung. Doch auch dieses würde nur Pferde im Frühstadium erfolgreich behandeln können. Im Humanbereich gibt es ein Antitoxin, dafür kann sich der Tierarzt laut Tierseuchenschutzgesetz im Ausnahmefall eine Genehmigung einholen. Ist das Pferd nicht mehr in der Lage zu fressen und zu saufen, muss in jedem Fall die Wasserversorgung mittels einer Magensonde aufrechterhalten werden. Ergänzend dazu müssen Infusionen zum Einsatz kommen, die in jedem Fall mit Glukose zur Energieversorgung angereichert werden sollten. Solange es geht, kann den Pferden das Futter noch über stark eingeweichte Cobs oder Flakes zugänglich gemacht werden. Selbstverständlich müssen die auftretenden Symptome dann therapiert werden. Mit Aktivkohle kann möglicherweise die Dekontamination mit dem Clostridium Botulinum eingedämmt werden. 
  Botulismus in der Praxis  
 Sehr anschaulich aufgearbeitet hat dieses Thema eine Studie von M. Köllmann und K. Feige in einer Veröffentlichung mit dem Titel „Botulismus bei einem drei Monate altem Fohlen“. Gegenstand und Ziel dieser Veröffentlichung war es, die Darstellung der Symptome, des klinischen Verlaufs sowie der labordiagnostischen Befunde bei einem Fohlen mit einer Botulismus-Infektion anschaulich herauszuarbeiten. Ein drei Monate altes Friesenpferdfohlen wurde mit seit 12 Stunden andauerndem unkoordiniertem Gang, vermehrtem Liegen und Husten vorgestellt und einer klinischen Allgemeinuntersuchung und speziellen Untersuchung unterzogen. Zu diesem Zeitpunkt war das Fohlen aufmerksam, zeigte aber bereits eine reduzierte Darmmotorik und einen generalisiert reduzierten Muskeltonus. Neben deutlich verzögerten Haltungs- und Stellreaktionen war die Hautsensibilität deutlich reduziert. Auch die Beweglichkeit der Zunge war hochgradig reduziert und das Fohlen war nicht in der Lage, die Zunge wurde nach seitlichem Herausziehen aus dem Maul wieder dorthin zurückgezogen. Auch ein Schluckreflex konnte nicht ausgelöst werden. Aufgrund der erhobenen Befunde wurde die Verdachtsdiagnose eines Botulismus gestellt und das Fohlen wegen der Schwere der Symptomatik euthanasiert. In der am lebenden Fohlen entnommenen Kotprobe konnte im Labor freies Botulinum-Neurotoxin der Gruppen C und D nachgewiesen werden. Das bedeutet für uns Pferdehalter und unsere Tierärzte, dass bei einer schlaffen Lähmung der Skelettmuskulatur, Zungenlähmung und Schluckstörungen bei gleichzeitig ungetrübtem Bewusstsein nach Ausschluss anderer infrage kommender Erkrankungen eine Vergiftung mit dem Botulismus-Bakterium in Betracht gezogen werden sollte – und das zügig. Denn eine Erkrankung mit Botulismus stellt beim Pferd wie beim Menschen und anderen Tierspezies eine lebensbedrohliche Erkrankung dar. Mehr Informationen über eben diese medizinische Betrachtung finden Sie unter  https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0038-1624047  
  MASTERHORSE-Expertentipp – die richtige Vorbeugung vor einer Botulismus-Vergiftung bei Pferden  
 Aktuell stehen keine zugelassenen Impfstoffe zur Prophylaxe bei Botulismus zur Verfügung. Deshalb ist ein gutes Prophylaxe-Management das berühmte „A und O“: 
 
 Keine Bekämpfung von Ratten und Mäusen mit Giften in der Nähe des Stalles oder der Scheune. Die Tiere könnten sich besonders im Heulager oder anderen Futterlagerstätten verkriechen und verenden. Die Gefahr der Futterkontaminierung steigt. 
 Achtung bei der Ernte: Je weniger Erde in das Futter gelangt, umso geringer ist die Zahl der Bodenkeime. Es empfiehlt sich die Einstellung des Mähwerkes auf eine Schnitthöhe von acht Zentimetern über dem Boden. 
 Gemähtes Gras gründlich wenden. 
 Weiden vor dem Mähen nach Tieren absuchen um zu vermeiden, dass Kadaver mit eingepresst werden. 
 Nur qualitativ hochwertige Silage füttern. 
 Verdorbene Silage niemals verfüttern oder auf den Misthaufen bringen! Sicherer Weg der Vernichtung: Verbrennung. 
 Achtung bei Tierleichen auf Paddocks und Weiden, im Stall oder der Futterkammer. 
 
 Pferde mit einer funktionstüchtigen Leber und einem intakten Immunsystem haben im Falle einer Vergiftung eventuell die berühmte Nasenlänge Vorsprung. Daher empfiehlt es sich, beides in regelmäßigen Abständen zu unterstützen. Die Leber profitiert von regelmäßigen Entgiftungskuren beispielsweise zum Fellwechsel oder nach Wurmkuren. Dazu eignet sich eine Kräutermischung wie das   MASTERHORSE HEPADURE  : Mariendistel, Artischocke und Fenchel fördern die Verdauung, Petersilie bringt den Harnstoffwechsel in Gang und treibt die körpereigene Entgiftung voran. 
 Somit kann der Leberstoffwechsel optimal angeregt werden.   Der SchutzPatron   aus der  Stallmeister-Serie  versorgt die Pferde optimal mit den für das Immunsystem wichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren. Sowohl in Zeiten besonderer Belastung als auch in der Rekonvaleszenz profitieren die Pferde von einer Futterergänzung durch das Produkt mit dem einzigartigen Vitamin ACE-Komplex. 
 Der   MASTERHORSE B-KOMPLEX   fördert die Regenerationsfähigkeit der Pferde aufgrund der enthaltenen B-Vitamine. Die Antioxidanzien Vitamin C und E unterstützen zudem die Regenerationsvorgänge im Körper. Es fördert die Funktionsfähigkeit der Nervenzellen und optimiert die Informationsübertragung von Zelle zu Zelle. 
 Da Silage nachweislich häufig in Zusammenhang mit Botulismus-Erkrankungen steht, sollte man bei deren Fütterung besondere Aufmerksamkeit walten lassen oder im Zweifelsfall komplett darauf verzichten. Eine Alternative wären beispielsweise die   MASTERHORSE HEU-COBS  . 
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                            <updated>2018-08-05T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Teufelskralle in der Pferdefütterung</title>
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                                            Die Teufelskralle wird gerne bei Gelenkserkrankungen der Pferde eingesetzt. 
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                   Welche Wirkung hat die Teufelskralle beim Pferd?   
 Sie gilt als die bitterste Heilpflanze schlechthin: die Teufelskralle, genauer gesagt die Teufelskrallenwurzel. Mit ihren Bitterstoffen hat sich die in der afrikanischen Savanne beheimatete Pflanze bereits vor Jahrzehnten bei Menschen und Pferden mit Gelenkschmerzen einen Namen gemacht. 
 In Deutschland wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts von der Wirkung der knolligen Wurzel berichtet. Mit einem Bitterwert von 5.000 bis 12.000 aus rein pflanzlichen Bitterstoffen (Iridoiden) regt die Teufelskralle (Hapargophytum procumbens) außerdem die Magensaftsekretion und den Appetit an. Darüber hinaus verfügt sie auch über einen entzündungshemmenden Effekt. Der Teufelskralle wird seit langem eine dem Kortison oder dem Phenylbutazon ähnliche Wirkung nachgesagt, die mittlerweile durch zahlreiche Studien an Mensch und Tier (auch am Pferd) nachgewiesen wurde. Der Großteil der wirksamen Inhaltsstoffe befindet sich dabei in den Wurzelausläufern. 
 Daher wird eben dieser bei Pferden mit degenerativen, entzündlichen und / oder schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates erfolgreich eingesetzt. Dazu zählen beispielsweise Arthritis, Hufrollenentzündung oder Rheuma sowie Spat und andere Arthrosen. Neben der schmerzstillenden, entzündungshemmenden und abschwellenden Wirkung ist die Teufelskralle beim Pferd ebenfalls als 
 
 stoffwechselanregend, 
 harntreibend, 
 leber- und nierenanregend, 
 appetitanregend und 
 verdauungsfördernd 
 
 bekannt. Da sie nicht scharf schmeckt wie beispielsweise der Ingwer, wird sie von den Pferden gerne gefressen. 
   Teufelskralle bei Gelenkproblemen    
 Gerade bei Pferden mit Erkrankungen am Bewegungsapparat leistet die Teufelskralle seit Jahren gute Dienste. Arthrosen machen den Pferden und natürlich auch den Besitzern, die ihre Vierbeiner unterstützen möchten, oft das Leben schwer. 
 Ständig wiederkehrende Entzündungen verbunden mit Schmerzen belasten die Pferde meist den Rest ihres Lebens. Doch die Teufelskralle enthält neben den Bitterstoffen auch Zimtsäure und Flavonoide. Diese kommen zur Bekämpfung von Muskelschmerzen, chronischen Entzündungen oder Schmerzen im Bewegungsapparat, aber eben auch bei Spat und anderen Arthrosen gerne zum Einsatz. In vielen Fällen ist eine rasche Wirkung bemerkbar. Innerhalb weniger Tage bewegen sich die Pferde weniger steif. Auch ältere Pferde erhalten so ihre Bewegungsfreude und eine gewisse Geschmeidigkeit zurück. 
   Bitterstoffe sind gut bei Verdauungsproblemen   
 Neben der Anregung des Gelenkstoffwechsels sorgt die Aufnahme von bitteren Kräutern für eine Stabilisierung der Darmflora. Damit leistet die bitterstoffhaltige Teufelskralle einen wichtigen Beitrag in der ausgewogenen Fütterung unserer Pferde. Dies ist besonders wichtig, wenn Pferde zu Stoffwechselstörungen, Hufrehe oder Koliken neigen. 
 Zusätzlich haben die Bitterstoffe eine beruhigende Wirkung bei Magenproblemen, aktivieren die Produktion des Gallensafts und der Leberfunktionen. Auch hier profitieren die Senioren unter den Pferden. Im Alter lassen Verdauung und Stoffwechselgeschehen oft nach. Bitterstoffe halten eben diese Prozesse in Schwung und regen den Appetit an. 
   Die richtige Dosierung der Teufelskralle   
 Entscheidend für die Wirkung der Teufelskralle ist die Qualität der geernteten Wurzel. Bei einer hochwertigen Wurzel genügen 25g am Tag für ein Pferd mit 600 kg Gewicht. Da die Teufelskralle, wie bereits erwähnt, als gut verträglich gilt, ist eine Gabe über einen längeren Zeitraum oder auch eine Dauergabe durchaus möglich. 
 Dabei sollte die empfohlene Dosierungsangabe aber nur auf Anraten des behandelnden Tierarztes überschritten werden. Dasselbe gilt bei tragenden Stuten: Aufgrund ihrer muskelstimulierenden Wirkung könnte die Teufelskralle bei einer viel zu hohen Dosierung eine Fehlgeburt auslösen. 
   Teufelskralle – dopingrelevant?   
 Gemäß den Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln für den Pferdesport (ADMR) der deutschen reiterlichen Vereinigung muss die Teufelskralle 96 Stunden vor dem Turnierstart abgesetzt werden. Andersfalls gilt das Pferd als gedopt. 
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                            <updated>2017-08-26T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ingwer, sinnvoll für Pferde?</title>
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                                            Ingwer hat in der Pferdefütterung u.a. eine schmerzlindernde Wirkung. 
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                   Ingwer in der Pferdefütterung   
 Ingwer, in den unterschiedlichsten Verabreichungs-formen, ist uns Menschen schon lange Zeit aus unserer eigenen Ernährung wohl vertraut. 
 Auch in der Pferdefütterung hat er sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Besonders bekannt ist der Ingwer (Zingiber offizinale) für seine ätherischen Öle und Bitterstoffe. Zudem enthält er neben magenschützenden Schleimstoffen zwischen fünf und acht Prozent Scharfstoffe (v. A. Gingerole und Shogaole). 
 Wir Menschen empfinden den Ingwer damit als scharf schmeckendes Gewürz – und eben so geht es den Pferden: Frisch und klein geschnitten im Futtertrog wird er ungern gefressen. Getrocknet in Form von Granulat geht es meist besser. Doch auch da sollten die Pferde ausreichend Gelegenheit bekommen, sich daran gewöhnen zu können. Mit kleinsten Mengen, die langsam gesteigert werden, kann man die Pferde am ehesten vom Ingwer überzeugen. 
   Welche Wirkung hat Ingwer beim Pferd?   
 Hat sich das Pferd an den scharfen Geschmack des Ingwers gewöhnt, kann er ihm in vielen Problemsituationen von Nutzen sein. Generell regt das scharfe Gewürz, welches aus der knolligen Wurzel der Pflanze gewonnen wird, den gesamten Kreislauf des Pferdes an. Es fördert die Durchblutung, die Pferde werden munterer und legen mehr Bewegungsfreude an den Tag. Die Scharf- und Bitterstoffe aktivieren die Produktion von Speichel, Magen- und Gallensaft, was wiederum die Verdauung ankurbelt. 
 Gerade bei Appetitlosigkeit sowie bei älteren, fressunlustigen Pferden hat sich daher die Fütterung von Ingwer stark bewährt. Ebenfalls bekannt geworden ist der Ingwer durch seine nachgewiesene schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Damit eignet er sich als optimale Unterstützung bei sämtlichen Entzündungen, Arthrosen, generell bei Gelenkerkrankungen oder bei Hufrehe. 
   Ingwer richtig dosiert   
 Beim Ingwer ist eine Dosierung im richtigen Maß sehr wichtig. Generell sollten 20 g am Tag für ein 600 kg schweres Pferd ausreichen, um sowohl das Verdauungssystem als auch den Bewegungsapparat und das Immunsystem positiv zu unterstützen. Doch in seltenen Fällen kommt es bei der Ingwer-Fütterung auch zu unerwünschten Nebenwirkungen. 
 Bei Pferden mit empfindlichem Magen oder Magengeschwüren gilt es generell, mit der Fütterung von Ingwer vorsichtig zu sein. Die in der Wurzel enthaltenen Scharf- und Bitterstoffe sowie ätherischen Öle können die Magenschleimhaut zusätzlich reizen. Pferde, die als anfällig für Koliken bekannt sind, sollten den Ingwer ebenfalls nur knapp dosiert verabreicht bekommen. 
 Aufgrund seiner blutverdünnenden Wirkung sollte man sich bei der Ingwer-Fütterung auch bei tragenden Stuten oder bei Pferden, die operiert werden müssen, genau an die Fütterungsanweisung halten. So können eventuelle Risiken vermieden werden. Generell erweist sich eine kurweise Fütterung durchaus als sinnvoll. Bei älteren und / oder arthrotischen Pferden, die eine Dauergabe benötigen, sollte man zwei Gramm pro 100 kg Körpergewicht nicht überschreiten. 
 
 INFO TO GO - Ingwer fürs Pferd 
 Ingwer ist in der Pferdefütterung aufgrund seiner schmerzstillenden und entzündungshemmenden Wirkung bekannt geworden. 
 Mit der Fütterung von Ingwer können außerdem der Kreislauf, die Durchblutung und die Verdauung positiv beeinflusst werden. 
 Achtung bei Nebenwirkungen: Bei Pferden mit empfindlichem Magen, bei tragenden Stuten oder auch bei Pferden, die operiert werden müssen, sollte der Ingwer wohl dosiert werden. Hierbei stehen wir Ihnen gerne zur Seite. 
 
    Vorsicht mit Ingwer in der Dopingkontrolle   
 Doping gilt im Pferdesport als heikles Thema. Wer mit seinem Pferd an offiziellen Wettkämpfen teilnimmt, darf dessen Leistung nicht mit Hilfe unerlaubter Substanzen steigern. Doch auf der Liste der verbotenen Inhaltsstoffe stehen nicht nur chemische Medikamente. 
 Auch Kräuter fallen beispielsweise unter die Doping-Richtlinien der FN. Ingwer gilt ebenfalls als dopingrelevant und steht damit auf der Liste der Substanzen mit empfohlener Karenzzeit. Um kein Risiko einer Disqualifikation einzugehen, sollte die Fütterung mindestens 48 Stunden vor dem Start eingestellt werden. 
   MASTERHORSE-Expertentipp    
 Wenn man die oben genannten Aspekte betrachtet, funktioniert der Ingwer schon als Einzelpräparat sehr effektiv. So auch der   MASTERHORSE INGWER  , der aus 100% getrocknetem Ingwer besteht. Ebenso kann der Ingwer seine Wirkung in Kombination effektiv entfalten. Gerade zusammen mit der Teufelskralle wird er oft zur Unterstützung des Bewegungsapparates empfohlen. 
 Im  MASTERHORSE AKTIV-PRO  wird diese Mischung zusätzlich von Kräutern und zellschützenden Antioxidantien sowie gelenkaktiven Nährstoffen ergänzt. Damit werden die Bewegungsfreude der Pferde und deren Mobilität bestmöglich unterstützt. Aber auch im Zusammenspiel mit der Grünlippmuschel ist der Ingwer eine gern eingesetzte Komponente. 
 In der Rezeptur des   MASTERHORSE GELENK-PERFEKT   unterstützen u. A. der Ingwer und die Grünlippmuschel den Gelenkstoffwechsel. Ergänzt mit zahlreichen anderen Inhaltsstoffen wie Methionin, Kieselgur, Gelenkkräutern, Bierhefe, Biertreber, Vitamin E sowie ausgewählten Spurenelementen gilt das Präparat als DIE Komplettversorgung für die Gelenke. 
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                            <updated>2017-08-25T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sehnenschaden beim Pferd</title>
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                                            Sehnen- und Bänderschäden beim Pferd entstehen häufig durch Über- oder Fehlbelastung. Hier gehts zum Expertentipp!
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                   Sehnen und Bänder – Stützapparat des Pferdes   
 Sehnen und Bänder werden benötigt, damit sich Pferde überhaupt fortbewegen können. Die Muskelfasern sind am Ende mit einem strumpfartigen Fasernetz umhüllt. Dies geht dann direkt in eine Sehne über. Am Knochen verflechten sich diese Fasern mit der Knochenhaut und sind fest mit dem Knochengewebe verbunden. So können die Sehnenfasern von Pferden die Kraft, die der Muskel entwickelt, aktiv auf das Skelett übertragen und in Bewegung umwandeln. Die bekanntesten Sehnen beim Pferd sind die oberflächliche und tiefe Beugesehne sowie der Fesselträger. Bei aufgehobenem Huf lassen sich die Sehnen hinter dem Röhrbein leicht ertasten. Sehnen bestehen überwiegend aus dicht aneinander gepackten Faserbündeln. Zwischen diesen aus Kollagen bestehenden Fasern liegen die so genannten Fibroblasten. Diese Zellen synthetisieren Kollagenfasern und Glykosaminoglykane. Das Sehnengewebe ist sehr schlecht durchblutet, deswegen dauert es etwa sechs Monate, bis sich das Gewebe komplett erneuert hat. 
   Dicke Sehnen beim Pferd kündigen Sehnenschäden an   
 Eine dicke Sehne ist in der Regel ein Anzeichen für einen Sehnenschaden beim Pferd. Sehnen können zwar immensen Zugkräften standhalten, aber sich nur um 3-4 % dehnen. Wird nun eine Sehne über ihre Belastungsgrenze hinaus gedehnt, kommt es zu einer Schädigung des Gewebes. Dabei wird nicht nur die Sehnenfaser geschädigt, es tritt auch Blut und Lymphflüssigkeit aus. Die Pferdesehne wird dick. Der betroffene Bereich ist warm und die Hauptmittelfußarterie pulsiert vermehrt. Oft lahmen die Pferde zusätzlich leicht. Bei größeren Sehnenschäden beobachtet man bei den betroffenen Pferden eine hochgradige Lahmheit. 
   Verletzung bzw. Überlastung – von der Entzündung bis zum Sehnenschaden   
 Die häufigsten Sehnenschäden entstehen durch eine Dehnung über die Elastizitätsgrenze hinaus. Überanstrengung, falsches Reiten oder auch ein unglückliches Aufkommen nach dem Sprung oder im Gelände können zu einem Schaden an den Pferdesehnen führen. Bei einer Übermüdung der Muskulatur lässt der Muskeltonus nach und damit wird die Grundspannung von der Muskulatur auf die Sehne geringer. Bei Belastung kann die Muskulatur die Kräfte auf die Sehne nicht mehr optimal abfangen und das Risiko eines Sehnenschadens steigt. Des Weiteren sollte man vor allem im Aufbautraining bedenken, dass sich Muskulatur in relativ kurzer Zeit aufbaut und eine Sehne länger braucht, um sich der neuen Beanspruchung anzupassen. Besonders achtsam sollte man bei leichten Sehnenverletzungen (Überdehnung) sein. Hier kommt es zu Rissen in den Querverbindungen (Schwefelbrücken) der Sehnenfasern und damit zu einer leichten Entzündung. Mit etwas Ruhe und Kühlen sind die Sehnen nach zwei Tagen wieder glasklar. Jetzt dürfen Pferde auf keinen Fall wieder voll belastet werden! Nach einer Überdehnung brauchen die Sehnen etwa fünf Tage Ruhe, dann ist die Entzündung abgeklungen und die Querverbindungen in der Sehne sind wieder gefestigt. Wird diese Pause nicht eingehalten, können gravierende Sehnenschäden die Folge sein. Die Übergänge zwischen einer leichten Überdehnung, einer Zerrung mit einzelnen Faserrissen bis hin zu einem schweren Sehnenschaden mit Zerreißung ganzer Faserbündel sind fließend. 
  Die Heilungschancen bei einer Überdehnung und Sehnenzerrung sind sehr gut.  Bei einer Sehnenzerreißung hängt es davon ab, wie viele Fasern gerissen sind.  Schlecht sind die Heilungschancen, wenn ein Großteil der Sehnenfasern beim Pferd gerissen sind.  
 
 INFO TO GO - Sehnenschaden beim Pferd 
  Kühlen:  Liegt ein akuter Sehnenschaden vor, so hilft ein Herunterkühlen des Gewebes, die Schwellung und den Schaden einzudämmen. 
  Ruhe:  Auch bei einer leichten Überdehnung sollte eine Pause von fünf Tagen bis zur vollen Belastung eingehalten werden. 
  Optimale Nährstoffversorgung:  Glykosaminoglykane wie Chondroitin-sulfat und Glucosamin werden für die Regeneration benötigt; weitere wichtige Mikronährstoffe sind u.a. Antioxidanzien (Vitamin E, Selen) und Schwefel (MSM, Methionin). 
 
   Therapie beim Sehnenschaden – wieviel Ruhe tut der Pferdesehne gut?   
 Aus den gerissenen Sehnenfasern treten schädigende Enzyme aus (z.B. Kollagenase). Diese lockern die umliegenden Fasern auf und schwächen die Sehne dadurch weiter. Ein leichter Schaden, der nicht behandelt wird, kann so zu einem sehr großen Problem werden. Aus diesem Grund sollte so schnell wie möglich die  Schwellung beim Pferd durch Kühlung  der betroffenen Stelle zurückgedrängt werden. Die Kühlung führt dazu, dass sich die verletzten Blutgefäße zusammenziehen und weniger Flüssigkeit austreten kann. Des Weiteren wird weniger Gewebe durch schädigende Enzyme angegriffen. Nach etwa zwei bis drei Tagen muss nicht mehr gekühlt, sondern mit einer Wärmebehandlung begonnen (z.B. wärmende Salben oder Bandagen) werden. Das fördert die Durchblutung und regt den Regenerationsprozess an. Ein Pferd mit einem Sehnenschaden braucht Ruhe.  Komplette Boxenruhe wird heutzutage nur noch in den wenigsten Fällen verordnet . Die meisten Pferde sollen nach der Diagnose leicht an der Hand oder unter dem Sattel bewegt werden. Die Dauer der Pause hängt vom Schweregrad des Sehnenschadens ab. In leichten Fällen kann das Pferd nach einigen Wochen wieder vorsichtig antrainiert werden, bei größeren Sehnenschäden sind Pausen von sechs bis zwölf Monaten keine Seltenheit. Das Pferd sollte geradeaus auf eher harten und ebenen Böden bewegt werden. Das fördert die optimale Regeneration der Sehnenfasern.  Tiefe und matschige Böden sowie enge Wendungen sind für das Pferd weitestgehend zu vermeiden.  Auch durch eine gezielte Fütterung können die Reparatur-Prozesse der Sehne beim Pferd unterstützt werden. Wichtig für eine schnelle Heilung ist die Versorgung mit Antioxidanzien wie Vitamin E, C und Selen. Sie sind als Radikalfänger im Körper unterwegs und reduzieren die Schädigung des Gewebes der Pferde. Die zu Beginn eines Sehnenschadens auftretende Entzündung kann durch ungesättigte Fettsäuren (z.B. aus Leinöl) oder Kräuter (z.B. Teufelskralle, Ingwer) in Schach gehalten werden. Für den Regenerationsprozess werden Glykosaminoglykane und Schwefel in großen Mengen benötigt. Diese können über das Futter in Form von Chondroitinsulfat, Glucosamin, MSM oder Methionin zugeführt werden. Das Zusatzfutter    MASTERHORSE REPAR S    enthält diese Wirkstoffe in einer ausgewogenen Kombination. 
   Sehnenschaden beim Pferd vorbeugen   
  &quot;Kaltstarts&quot; sind Gift für Gelenke, Sehnen und Muskulatur.  Wärmen Sie Ihr Pferd ausreichend vor jeder Belastung auf. Ein schonendes, dem Alter angepasstes Training baut Sehnen und Muskulatur auf. Überfordern Sie Ihr Pferd nicht. Wird es müde, unaufmerksam oder fängt es an zu stolpern, beenden Sie das Training. Kontrollieren Sie regelmäßig, v.a. nach einem intensiven Training oder anstrengenden Ausritten, die Sehnen Ihres Pferdes. Sind die Sehnen geschwollen, sehr warm oder schmerzempfindlich, besteht Handlungsbedarf für eine schnellstmögliche Vorbeugung vor Schäden an den Sehnen der Pferde. Besonders umsichtig sollte man mit bereits vorgeschädigten Pferden umgehen. Sehnengewebe regeneriert sich zwar, aber während des Heilungsprozesses entsteht auch „Narbengewebe“. Dieses ist nicht so dehnbar und daher auch nicht so belastbar wie es die ursprünglichen Sehnenfasern einmal waren. 
   MASTERHORSE-Expertentipp - Sehnenschaden beim Pferd   
 Während der Auszeit bei einem Sehnenschaden sollte die Kraftfuttermenge auf ein Minimum reduziert werden. Geschieht dies nicht, so wird dem Pferd unnötige Energie zugeführt und der Bewegungsdrang gefördert. Die Heumenge hingegen kann etwas erhöht werden. Ein Mineralfutter&amp;nbsp;versorgt das Pferd in dieser Phase ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen. Spezielle Ergänzungsfuttermittel wie zum Beispiel   MASTERHORSE REPAR S   liefern Mikronährstoffe und Kräuter, die den Regenerationsprozess der Pferdesehne nachhaltig unterstützen. Die hochwertigen Inhaltsstoffe werden als Bausteine und für Reparaturprozesse (z.B. Enzyme) verwendet. Wird das Pferd durch die verletzungsbedingte „Stehpause“  unruhig,  hilft die Kräutermischung   MASTERHORSE SILENCE   unter anderem mit Baldrian und Hopfen, das Pferd ruhiger werden zu lassen. Pferde, die schon einmal einen Sehnenschaden hatten, sollten regelmäßig Glykosaminoglykane, zum Beispiel über   MASTERHORSE GSM-PUR  , erhalten, um das Sehnengewebe zu kräftigen. 
 &amp;nbsp; 
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            <title type="text">Spat beim Pferd</title>
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                                            Spat - was sind die Ursachen und wie sollte behandelt werden?
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                  Spat beim Pferd - Ursachen, Symptome und Behandlung   
  Spat  ist eine unheilbare, fortschreitende Gelenkerkrankung. Die Diagnose Spat bedeutet meistens nicht das Aus als Reitpferd. Die richtige tierärztliche Behandlung, Haltung und Fütterung sowie ein angemessenes Bewegungsprogramm können die Symptome wesentlich verringern und zur verbesserten Lebensqualität des Pferdes beitragen. Lesen Sie in diesem  MASTERHORSE-Expertentipp  mehr zum Thema Spat beim Pferd. 
  Spat bei Pferden – was ist das?  
 Spat, oder auch Knochenspat genannt, ist eine Form von Arthrose und betrifft ein oder beide Sprunggelenke des Pferdes. Spat ist ein Überbegriff für diverse entzündliche bzw. chronische Erkrankungen am Sprunggelenk und zählt zu den „degenerativen Gelenkerkrankungen“ beim Pferd, also eine durch Verschleiß entstehende Veränderung am Gelenk. 
 Spat leitet sich vom althochdeutschen Begriff „Spatz“ ab, welches Knochen oder Knoten bedeutet. Es spielt auf die typischen Knochenauftreibungen an, die bei einem fortgeschrittenen Spat an der Innenseite der Sprunggelenke zu finden sind. Das Sprunggelenk ist sehr komplex aufgebaut und besteht aus mehreren kleinen Knochen und Gelenken. Bei Spat entwickeln sich im Gelenk schmerzhafte Entzündungen, die zu Lahmheiten beim Pferd führen. Durch die chronische Entzündung geht das stoßdämpfende Knorpelgewebe kaputt. Der darunterliegende Knochen verändert und verbindet sich mit anderen Knochen. Am Ende des Verknöcherungsprozesses ist das Gelenk steif und das Pferd in vielen Fällen schmerzfrei. Das besondere beim Spat sind die Spat-Schübe. Das Pferd läuft phasenweise sehr gut und lahmfrei, dann folgt wieder eine Periode mit Schmerzen und deutlicher Lahmheit. 
  Ursachen für eine Spaterkrankung beim Pferd  
 Das Sprunggelenk hat u.a. die Aufgabe, Druck- und Schubkräfte abzufangen. Bei hoher Belastung kommt es immer wieder zu kleinen Stauchungen, Rotationen der Knochen und vermehrtem Zug an den Gelenkbändern, damit wird die Entstehung von Spat begünstigt, weshalb vor allem Sportpferde und ältere Pferde unter Spat leiden. Bei Trabrennpferden ist Spat quasi eine Berufskrankheit. Aber auch unter stark beanspruchten Dressurpferden, Springpferden, Galoppern und Westernpferden (v.a. Reiningpferde) ist die Diagnose Spat weit verbreitet. 
 Pferde mit Fehlstellungen der Hinterbeine wie „kuhhessig“ oder einem bodenweiten Stand sind durch die anatomisch bedingte Fehlbelastung anfälliger für Spat. Auch Pferde mit schmalen, dünnen Sprunggelenken erkranken häufiger daran als Tiere mit kräftigen, gut entwickelten Sprunggelenken. Eine falsche Fütterung begünstigt ebenfalls die Entwicklung von Spat. So wird bei Trabern die energiereiche Fütterung in jungen Jahren in Verbindung mit der hohen Spatanfälligkeit gebracht. Aber auch Imbalancen oder Mangel an Mineralstoffen oder Proteinen können zur Erkrankung von Spat beitragen. Hormonelle Störungen, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion beim Fohlen, scheinen ebenfalls Spat zu begünstigen. 
  Die Symptome bei Spat  
 Spatpferde kommen nach einer Ruhephase steif und lahm aus der Box. Das Ganze bessert sich deutlich, wenn das Pferd sich bewegt und warm wird. Spat beim Pferd entwickelt sich schleichend, so dass gerade in der Anfangsphase die Ursachenfindung schwierig ist. Bei Spat entlastet das Pferd die schmerzenden Hinterbeine, bzw. winkelt das Sprunggelenk nicht stark an. Auch das Gangbild des betroffenen Pferdes verändert sich: Die Schritte und Tritte werden im Vergleich merklich kürzer als üblich. 
 Dazu verändert sich das Pferd auch bei der Arbeit unter dem Sattel: Es zeigt einen verspannten Rücken und gerade die Übergänge und Tempowechsel fallen ihm merklich schwerer. Der Trab wird zusehends schwungloser, Springpferde fangen nicht selten an zu verweigern. Das Bild über dem Sprung verschlechtert sich zusehends. Reining-Pferde tun sich mit schnellen Wendungen und Stopps schwer, Traber galoppieren bei höherem Tempo oder in Wendungen an. 
 Betroffene Pferde fußen auf der Hufspitze, so dass die Zehe bzw. das Hufeisen vermehrt abgenutzt wird. Nicht selten lässt sich beobachten, dass sie dazu beginnen, mit einem oder mit beiden Hufen zu schleifen, was dazu führt, dass sie vermehrte stolpern. Im Laufe der zeit wird das Becken dann merklich schiefer und das Pferd zeigt einen Rückgang der Rücken- und Kruppenmuskulatur. 
 In leichten Fällen läuft sich das Pferd nach etwa 10-20 Minuten ein und kann oft normal geritten werden; ist der Spat beim Pferd jedoch schon weit fortgeschritten, so verstärken sich die Symptome. Des Weiteren ist zu beobachten, dass die Lahmheit nach einer intensiven Trainingseinheit stärker ist und sich nach einem Ruhetag wieder bessert. Mit dem Fortschreiten der Krankheit treten auch die typischen knöchernen Veränderungen („Exotosen“) an der Innenseite des Sprunggelenks auf. 
 
 INFO TO GO&amp;nbsp;- Spat bei Pferden 
 Spat beim Pferd ist eine Form von Arthrose, betrifft die Sprunggelenke welche im Verlauf der Krankheit verknöchern. 
 Mit der Diagnose Spat müssen die Haltung, der Beschlag, das Bewegungsprogramm und die Fütterung optimiert werden. 
 Teufelskralle, Ingwer und andere Gelenkkräuter sind wertvolle Futterzusätze bei einem Pferd mit Spat. 
 
  Diagnose Spat – was ist zu tun?  
 Spat beim Pferd ist eine Erkrankung, die sich schleichend entwickelt. Gerade in der Anfangsphase ist es schwer, eine konkrete Ursache für die Lahmheit zu finden. Als erstes wird sich der Tierarzt das Pferd sowohl in Ruhe als auch in Bewegung anschauen und die entsprechenden Symptome feststellen Der nächste Schritt ist die so genannte „Spatprobe“. Hierzu wird das Hinterbein für etwa eine Minute hochgehalten und extrem gebeugt. Anschließend muss das Pferd einige Meter traben. Liegt eine Spätveränderung vor, so lahmt das Pferd deutlich. 
 Je nach Schweregrad wird die Lahmheit nach mehreren Tritten besser oder das Pferd lahmt weiter. Eine Lahmheit nach der Spatprobe kann allerdings auch durch andere Gelenkprobleme ausgelöst werden. Hier muss nun der Tierarzt im Auschlussverfahren herausfinden, welches Gelenk die Lahmheit verursacht. In der weiteren Untersuchung kommt u.a. die diagnostische Anästhesie zum Einsatz. Hierbei werden jeweils unterschiedliche Nervenstränge kurzzeitig betäubt. Wird der Nerv getroffen, der auf die Quelle der Lahmheit hindeutet, so geht das Pferd lahmfrei. In der Regel wird der Verdacht durch eine Szintigrafie oder Röntgen untermauert. Anhand der Röntgenbilder können Veränderungen am Knochen sowie beginnende Exotosen problemlos dargestellt und der Zustand des Sprunggelenks beurteilt werden. 
  Behandlung von Spat bei Pferden  
 Spat ist nicht heilbar. Ziel der Behandlung bei Spat sollte es daher sein, das Fortschreiten der degenerativen Gelenkveränderungen so lange wie möglich aufzuhalten, indem die Entstehung von Entzündungen im Sprunggelenk verhindert und die Regeneration der betroffenen Strukturen bestmöglich unterstützt wird. Gerade die rechtzeitige Behandlung bei beginnendem Spat ist für den Erfolg besonders wichtig. 
 Weitere Maßnahmen bei Spat sind Wärme und die richtige Hufbearbeitung. Wärmende Salben oder spezielle Spat-Gamaschen bringen Wärme an das Gelenk und lindern den Schmerz. Ein guter Hufschmied oder Hufpfleger wird den Huf so bearbeiten, dass das Pferd leichter über die Zehe abrollen kann und dadurch eine schmerzende Streckung des Sprunggelenks reduziert wird. Der orthopädische Beschlag hat deswegen in der Regel eine Verdickung an den äußeren Hufeisenschenkeln. Pferde mit Spat leiden an wiederkehrenden, schmerzhaften Spat-Schüben. Häufig treten diese bei nass-kalter Witterung auf. In dieser Phase kann man den betroffenen Tieren das Leben mit schmerzstillenden Medikamenten oder pflanzlichen Präparaten wie Ingwer oder Teufelskralle leichter machen. Vorsicht bei längerfristiger Gabe von Medikamenten mit dem Wirkstoffen Phenylbutazon oder Meloxicam: Sie schlagen leicht auf den Magen und belasten Leber sowie Nieren. Pflanzliche Mittel sind auf Dauer für den Verdauungstrakt und die Entgiftungsorgane verträglicher. Die starken Medikamente kann man für schmerzhafte Spatschübe bereithalten. 
 Es gibt noch weitere Methoden und Operationen (z.B. Spatschnitt nach Wamberg) zur Behandlung von Spat. Welches Verfahren für das eigene Pferd in Frage kommt, sollte mit dem behandelnden Tierarzt geprüft werden. Neben der konventionellen Behandlung gibt es wirkungsvolle alternative Heilmethoden wie zum Beispiel Blutegel. Der Speichel der kleinen Helfer enthält wirksame Substanzen, die entzündungshemmend, schmerzlindernd, antibiotisch und blutverdünnend wirken. Des Weiteren helfen Akkupunktur oder auch eine physiotherapeutische Behandlung, Blockaden und Verspannungen zu lösen. Damit wird das Wohlbefinden des Pferdes deutlich gesteigert. 
  Haltung des Pferdes bei Spat  
 Pferde sind Lauftiere, das gilt auch für Pferde mit der Diagnose Spat. Sie brauchen Platz und Bewegung sowie dem Gesundheitszustand angepasstes Training. Reine Boxenhaltung ist für ein Pferd mit Spat zu vermeiden. Es sollte wenigstens eine große Box mit täglichem Auslauf auf einem Paddock oder einer Koppel haben. So kann es sich frei bewegen und enge Wendungen weitestgehend vermeiden. Eine Gruppen- bzw. Offenstallhaltung ist für Spat-Patienten ebenfalls sehr sinnvoll. Hier ist eine homogene und ruhige Gruppe zu bevorzugen. Das Pferd muss die Möglichkeit haben zu ruhen, wenn die Gelenke wehtun. In akuten Enzündungsphasen kann der Tierarzt mit entzündungshemmenden, schmerzstillenden Mitteln helfen. Auch der Schmied ist in diesen Zeiten gefragt, denn nicht selten kann er mit einem entsprechend umgestellten Beschlag das betroffene Gelenk entlasten und das Laufen damit deutlich erleichtern. 
  Ein Pferd mit Spat reiten   
 Wie intensiv ein Pferd mit Spat geritten werden kann hängt vom Einzelfall ab. Bei weit fortgeschrittenem Krankheitsverlauf von Spat ist häufig nur ein gemütlicher Ausritt möglich. Aber vor allem Pferde mit beginnendem Spat können noch fast normal geritten werden. 
  Folgendes sollte man beim Reiten eines Pferdes mit Spat beachten:  
 Stellt sich in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt heraus, dass das Pferd trotz Spat-Erkrankung noch geritten werden kann, sollte man das Training in jedem Fall an die Bedürfnisse des Tieres anpassen. Hierbei sollte man auf eine ausreichend lange Zeit des Aufwärmens im Schritt achten. Diese sollte mindestens 15 bis 20 Minuten andauern. Im Anschluss sollte das Pferd in jedem Fall sanft über den Rücken gearbeitet werden. Es empfehlen sich lange, gerade Linien; enge Wendungen und Volten dagegen sollten nicht mehr auf dem Programm stehen. Ebenso sollten plötzliche Richtungswechsel, Stopps oder Spins komplett vermieden werden. Auch die Arbeit mit Cavaletti oder gar Sprüngen gehört bei der Diagnose Spat der Vergangenheit an. 
  MASTERHORSE-Expertentipp – die richtige Fütterung bei Spat  
 Eine Unterversorgung oder ein Ungleichwicht der Mineralstoffe kann Spat beim Pferd begünstigen. Hier spielen vor allem die zwei wichtigsten Knochenmineralstoffe Calcium und Phosphor eine wichtige Rolle. Es geht nicht nur um die absolute Versorgung, sondern auch um das Calcium-Phosphor-Verhältnis in der Gesamtration. Im optimalen Fall liegt es bei 2:1, sollte aber 1:1 oder 3:1 nicht unter- bzw. überschreiten. Vor allem eine phosphorlastige Fütterung trägt zur Demineralisierung des Knochens bei und fördert die Spatbildung. Phosphorreiche Futtermittel sind vor allem Maissilage, Getreide und Kleieprodukte. Bekommt das Pferd größere Mengen phosphorreicher Futtermittel, so sind ein  calciumreiches Mineralfutter  bzw. calciumreiche Futtermittel (z.B. Luzerne) zum Ausgleich des Ca:P-Verhältnisses empfehlenswert. Bei Renn- und Jungpferden besteht ein Zusammenhang zwischen energiereicher Fütterung und Anfälligkeit für Spat. Auch bei älteren Pferden sollte die Energie- und Eiweißversorgung ebenfalls dem Bedarf angepasst sein. 
 Wertvolle Dienste leistet die Phytotherapie im Futtertrog. Heilkräuter wie  Teufelskralle ,  Ingwer ,  Weidenrinde  oder  Ulmenspierkraut  haben entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften. Ähnliches gilt für Öle mit einem hohen Gehalt an entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren, wie zum Beispiel Leinöl. Chondroitin und Glucosamin sind Nährstoffe für den Gelenkknorpel und sind vor allem bei beginnendem Spat sehr effektiv. Sie sind u.a. in neuseeländischer Grünlippmuschel enthalten oder werden als Monokomponenten Futtermitteln wie dem   MASTERHORSE REPAR G   zugesetzt. Auch Kombinationspräparate mit neuseeländischer Grünlippmuschel und natürlichen Kräuter, wie zum Beispiel das  MASTERHORSE GSM-PLUS , haben sich bei Pferden mit der Diagnose Spat bewährt. 
  Vorbeugen von Spat  
 Das A und O in der Spat-Prophylaxe ist: 
 
 eine nährstoffbilanzierte Fütterung, 
 ein dem Leistungsstand des Pferdes angepasstes Training, 
 eine ausreichend lange Aufwärmphase 
 und eine korrekte Hufberarbeitung. 
 
 Liegt allerdings ein Stellungsfehler der Hinterbeine vor, so helfen kurweise Gaben von Chondroitin, Glucosamin oder auch neuseeländischer Grünlippmuschel das Gelenk geschmeidig zu halten. Das gleiche gilt für Pferdefreunde, die ein Pferd aus dem Turnier- oder Rennsport übernehmen. Hier wurden die Gelenke sicherlich großen Belastungen ausgesetzt und können eine Unterstützung seitens der Fütterung über ein Spezial-Präparat wie zum Beispiel das   MASTERHORSE REPAR G   vertragen. 
 Spat ist nicht heilbar, deswegen ist für viele Pferdebesitzer die Diagnose im ersten Moment ein Schock. Doch mit der richtigen Haltung und Bewegung, speziellen Futtermitteln und Medikamenten kann man die Symptome in vielen Fällen in den Griff bekommen und das Pferd noch lange reiten. 
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            <title type="text">Arthrose beim Pferd vorbeugen</title>
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                                            Mit der richtigen Haltung, Bewegung und Fütterung kann Arthrose beim Pferd vorgebeugt werden.
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                   Gelenke bei Pferden - Schäden wie Arthrose rechtzeitig vorbeugen   
 Pferde halten sich 16 bis 18 Stunden am Tag auf den Beinen und sind daher auf einen gesunden Bewegungsapparat angewiesen. Gelenkschäden wie eine Arthrose schränken Pferde, ungeachtet ihrer Nutzung, deutlich in der Bewegungs- und Leistungsfähigkeit ein. Deshalb sollte großes Augenmerk auf die richtige Aufzucht, Haltung, Fütterung und Bewegung des Pferdes gelegt werden. Nur wer richtig handelt oder frühzeitig reagiert, kann Arthrosen und anderen Gelenkprobleme beim Pferd vorbeugen.&amp;nbsp; 
   Arthrose vorbeugen bei Pferden im Wachstum   
 Schnelles Wachstum in Verbindung mit unzureichender Nährstoffaufnahme sowie zu wenig oder einseitige Bewegung begünstigen bereits im jungen Pferdealter die Ausbildung von Gelenkproblemen. Schon im jungen Fohlenalter werden häufig Veränderungen in den Gelenken entdeckt, die am Ende zu chronischen Bewegungsbeeinträchtigungen der Pferde und Arthrose führen können. Vorbeugende Faktoren in der Aufzucht sind vor allem die Haltung und die Fütterung. Fohlen brauchen viel Platz zum Bewegen und Spielen, das ermöglicht eine gleichmäßige Belastung der Gliedmaßen. Neben genetischen Faktoren fördert eine nicht bedarfsgerechte und meist zu energiereiche Fütterung (z.B. hohe Getreidemengen) die Arthrose beim Pferd. Die Tiere werden bereits im Fohlenalter zu schwer oder wachsen zu schnell, so dass die Gelenke über die Maße belastet werden. Die Spurenelemente Kupfer, Mangan und Zink werden für die Knorpelbildung benötigt. Die Versorgung bei Pferden im Wachstum ist oft nicht bedarfsdeckend, was auch Knorpeldefekte und damit Arthrosen begünstigen kann. Deswegen ist eine ausreichende Spurenelementversorgung bei Jungpferden sehr wichtig. 
   Arthrose vorbeugen – Gelenke für Belastungen fit machen   
 Bei Sportpferden sind die Gelenke besonders beansprucht. Beim Galoppieren lasten über 700 kg auf der Vorhand eine Pferdes mit ca. 600 kg Lebendgewicht. Bei einem Sprung muss das Konstrukt aus Widerrist, Schulter und Vorderbein etwa 1.000 kg abfedern. Damit das Pferd diesen Belastungen gewachsen ist, muss es sorgsam antrainiert werden. So können trainierte Muskeln und stabile Sehnen das Gelenk in seiner puffernden Funktion unterstützen. Während des Aufwärmens (z.B. Warmreiten im Schritt - mindestens 10 Minuten) saugt sich der Knorpel mit Gelenkschmiere voll und die Gelenke können reibungslos funktionieren. Insbesondere die täglichen Bewegungs- oder Trainingseinheiten, aber auch Ausritte sorgen dafür, dass Nährstoffe wie zum Beispiel Glykosaminoglykane aus der Gelenkschmiere in den Knorpel &quot;hineingepumpt&quot; werden. Der Knorpel behält dadurch seine Elastizität und Regenerationsvorgänge werden unterstützt. Gerade aber bei Pferden im Sport bzw. Leistungssport werden die Gelenke stark belastet. Sinnvoll als vorbeugende Maßnahme gegen frühzeitigen Verschleiß oder Arthrose ist die regelmäßige Zuführung gelenkaktiver Nahrungsbausteine (Glukosamin, Chondroitin, Spurenelemente usw.). 
 
 INFO TO GO - ARTHROSE BEI PFERDEN 
 Mit der richtigen Haltung, Bewegung und Fütterung kann Arthrose beim Pferd vorgebeugt werden. 
 Glucosamin, Chondroitinsulfat, Hyaluronsäure und andere Glykosaminoglykane halten durch die Feuchtigkeit den Knorpel elastisch und das Gelenk belastbar. 
 Sportpferde und ältere Pferde profitieren von Zusatzfuttern wie      REPAR G      mit Chondroitinsulfat, Glucosamin, Spurenelementen und Antioxidantien. 
 
   Arthrose vorbeugen – alte Pferde muss man „schmieren&quot;   
 Nicht immer ist die Aufzucht oder eine Sportkarriere schuld am Gelenkabbau bzw. einer Arthrose beim alten Pferd. Im Alter geht die Aktivität der Knorpelzellen zurück. Verschleiß oder Verletzungen werden nicht mehr so schnell repariert wie in jungen Jahren. Zudem ändert sich die Zusammensetzung des Knorpels und der Gelenkschmiere. Der Gehalt an Chondroitinsulfat, Glucosamin und Hyaluronsäure geht sowohl im Knorpel als auch in der Gelenkschmiere zurück. Der Knorpel ist dadurch weniger elastisch, wird spröde, die Gelenkschmiere wird dünnflüssig und verliert an Schmierfähigkeit. Verschleißerscheinungen haben so ein leichtes Spiel. Zusätzlich sinkt bei älteren Pferden generell die Nährstoffresorptionsrate aus dem Futter, d.h. der Bedarf an Vitalstoffen und Spurenelementen steigt stark an. Eine frühzeitige Unterstützung des Bewegungsapparates beim alten Pferd beugt einer Arthrose in vielen Fällen vor. 
   Weitere Nährstoffe für den Gelenkstoffwechsel   
 Neben Glucosamin und Chondroitinsulfat sind Spurenelemente, Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren zum Erhalt der Gelenkfunktion essenziell. Kupfer und Mangan beispielsweise sind Bestandteile von Enzymen, die in der Kollagen- und Knorpelbildung aktiv sind. Antioxidantien wie Vitamin E und Selen neutralisieren freie Radikale und schützen so auch Knorpelzellen vor Zerstörung. Omega-3-Fettsäuren wie im     Leinöl     beeinflussen das Entzündungsgeschehen bei Pferden positiv.&amp;nbsp; 
   Expertentipp: Innovation aus dem Hause MASTERHORSE   
 Sportpferde, ältere Pferde sowie Pferde mit akuten oder chronischen Gelenkproblemen haben einen erhöhten Bedarf an Gelenknährstoffen; hier sollte bereits vorbeugend     MASTERHORSE REPAR-G     gefüttert werden. Es versorgt Pferde zuverlässig mit hochwertigem Glucosamin, Chondroitinsulfat, Hyaluronsäure, Spurenelementen, Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren. 
 Lesen Sie unseren weiteren Expertentipp &quot;   Arthrose beim Pferd   &quot; 
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