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    <updated>2026-08-24T00:37:59+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Leberwerte im Blutbild beim Pferd</title>
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                                            Hier geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über die verschiedenen Leber-Laborwerte, die in der Regel standardmäßig im großen Pferdeprofil analysiert werden
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                 In diesem kurzen Beitrag geben wir Euch einen kleinen Überblick über die verschiedenen Leber-Laborwerte, die in der Regel standardmäßig im großen Pferdeprofil analysiert werden. Die meisten Parameter müssen im Zusammenhang mit anderen Werten gesehen werden. Auch der klinische Zustand des Pferdes spielt eine wichtige Rolle bei der richtigen Interpretation des Blutbildes. 
 Was kann alles zu erhöhten Leberwerten im Blutbild führen? 
 
 Aufnahme von Giftpflanzen (z.B. Herbstzeitlose) oder Giftstoffen (z.B. Schimmel, Mykotoxine) über das Futter 
 Parasitenbefall 
 virale oder bakterielle Infekte 
 zu energie- und eiweißreiche Rationen --&amp;gt; Übergewicht 
 ein Umkippen der Darmflora 
 
  ɤ-GT oder GGT – Die Gamma-Glutamyltransferasen 
 GGTs sind Enzyme des Aminosäuren-Stoffwechsels, die überwiegend in der Leber vorkommen. Es handelt sich um einen sehr sensiblen Leberwert, der schnell bei einer akuten Leberüberlastung freigesetzt wird. Leicht erhöhte Werte weisen Pferde mit EMS, dicke Pferde oder überfütterte Tiere auf. Erhöhte GGTS können auf eine Virushepatitis, einen Gallenstau (z.B. bei Koliken) oder eine Pankreatitis hindeuten. Bei chronischen Leberproblemen sind die GGTs oft die einzig erhöhten Leberparameter. Stark erhöhte Werte können grundsätzlich ein Zeichen für eine Überlastung des Leber- und Gallensystems sein. 
 AST - Aspartat-Aminotransferasen 
 Die ASTs sind an Ab- und Umbauprozessen von Eiweißbausteinen beteiligt. Sie befinden sich in der Leber aber auch in der Muskulatur, den Nieren oder der Lunge. Daher handelt es sich nicht um einen rein spezifischen Leberwert, die AST muss deswegen immer im Zusammenhang mit anderen Laborparametern gesehen werden! So ist der Wert beispielsweise nach einem intensiven Training oft erhöht. Erhöhte Werte können aber auch ein Hinweis auf geschädigte Leberzellen, eine Vergiftung, eine Entzündung der Leber oder der Gallenwege sein. 
 GLDH – Die Glutamatdehydrogenasen 
 Diese leberspezifischen Enzyme weisen auf eine Schädigung der Leberzellen hin. Erhöhte GLDHs können ein Anzeichen für aufsteigende Infekte, z.B. aus dem Dünndarm, sein. Ein Anstieg des Blutspiegels ist ein Indiz für ein akutes bzw. fortschreitendes Leberproblem. Gründe für erhöhte Werte können Vergiftungen, Gallenstau oder Leberzirrhose sein. 
 ALP/AP – Alkalische Phophatase 
 Das Stoffwechselenzym ist v.a. in den Zellen der Knochen, der Leber und der Gallenwege zu finden. Es kann Hinweise auf eine Überlastung bzw. Erkrankung der Leber, der Gallenwege oder Veränderungen im Knochenstoffwechsel liefern. 
 Bilirubin 
 Hierbei handelt es sich um ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Bilirubin ist verantwortlich für die typische Gelbfärbung bei Leberproblemen, diese tritt allerdings erst bei stark erhöhten Werten auf.  Es ist hauptsächlich bei akuten Lebererkrankungen erhöht. Man unterscheidet direktes und indirektes Bilirubin, meist wird das „Gesamt-Bilirubin“ bestimmt, welches allerdings eine geringere Aussagekraft hat. Erhöhte Werte können beispielsweise durch Giftpflanzen, Medikamente oder Störungen des Gallenflusses entstehen. Bilirubin steigt ebenfalls an, wenn Pferde hungern oder bei einer Hämolyse (u.a. Blutverlust). 
 Gesamteiweiß 
 Das Gesamteiweiß gibt Anhaltspunkte auf die Eiweißversorgung bzw. Störungen des Eiweißstoffwechsels. Bei einer Mangelernährung oder bei schweren Leberschäden ist der Wert zu niedrig. Des Weiteren führen Proteinverluste bei Nierenerkrankungen oder bei akuten Blutverlusten zu niedrigen Werten. Bei einer Leberzirrhose oder chronischen Infekten hingegen sind die Werte im Blut erhöht 
 Albumin 
 Albumin ist Bestandteil des Gesamteiweißes. Es transportiert u.a. fettlösliche Vitamine, Spurenelemente, Hormone und andere wasserunlösliche Stoffe. Des Weiteren dient es u.a. der Entgiftung und beeinflusst den Flüssigkeitshaushalt. Zu niedrige Gehalte sind ein Hinweis auf chronische Darmprobleme, Infekte und darauf, dass die Leber stark belastet ist. Durchfall, Kotwasser, Nierenerkrankungen und Leberentzündung führen ebenfalls zu niedrigen Werten. Bei niedrigen Albumingehalten steigt die Gefahr von Ödemen an. 
 Leberproblemen beim Pferd: Gezielt ergänzen 
 Kommen der behandelnde Therapeut bzw. Therapeutin zum Schluss, dass ein Leberproblem vorliegt, dann ist es sinnvoll das Pferd gezielt über die Fütterung zu unterstützen. In unserem &quot; Expertentipp Leber beim Pferd &quot; gehen wir detailliert auf die Fütterung eines Pferdes mit Leberproblemen ein. Seitens der Futterergänzung lohnt sich ein Blick in die Kräuterkiste. Denn  Mariendistel  und  Artischocke  sind die besten und beliebtesten Kräuter für die Leber. Sie sind reich an Bitterstoffen, regen dadurch den Gallenfluss an, unterstützen die Leberentgiftung und regen vor allem die Regeneration des Lebergewebes an.    MASTERHORSE HEPADURE   enthält Mariendistel, Artischocke, Fenchel und Petersilie und hat sich schon seit vielen Jahren zur Unterstützung der Leber bewährt. 
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                            <updated>2024-04-28T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Trageerschöpfung beim Pferd</title>
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                                            Die Begriffe Trageerschöpfung bzw. Trageermüdung fallen in letzter Zeit immer wieder. Wie der Name schon verrät, hat das Pferd Probleme etwas zu tragen.
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                 Die Begriffe Trageerschöpfung bzw. Trageermüdung fallen in letzter Zeit immer wieder. Wie der Name schon verrät, hat das Pferd Probleme etwas zu tragen. In diesem Expertentipp gehen wir darauf ein, wie man die Probleme rechtzeitig erkennt, was man dagegen tun kann und welche Rolle die Fütterung dabei spielt. 
 Was ist die Trageerschöpfung beim Pferd? 
 Die Begriffe Trageerschöpfung und ihre Vorstufe die Trageermüdung beschreiben einen Zustand, bei dem das Pferd nicht im Gleichgewicht ist und Probleme hat sein Gewicht zu tragen. Dabei geht es nicht nur um das Reitergewicht, auch das Tragen des eigenen Rumpfes kann zur Last werden und in gesundheitlichen Problemen enden. 
 Ursachen für die Trageerschöpfung beim Pferd - Der schwache Rumpftrageapparat 
 Die Ursache einer Trageerschöpfung bzw. ihrer Vorstufe der Trageermüdung liegt darin, dass Pferde kein Schlüsselbein besitzen. Den Vordergliedmaßen fehlt somit eine knöcherne Verbindung zum restlichen Skelett. Das hat an sich viele Vorteile, denn dadurch kann das Pferd z.B. springen und die Vorderbeine fungieren als Stoßdämpfer.  Die Vorderbeine sind mit einem Konstrukt aus Muskeln, Sehnen und Bändern v.a. am Hals und der Schulter befestigt. Der Rumpf samt Brustkorb wird im optimalen Fall von der Rumpftragemuskulatur getragen und angehoben. Verkrampfen die Muskeln oder sind sie zu schwach, dann verliert dieses Gerüst an Stabilität und der Brustkorb sinkt ab. Das Pferd versucht nun auf andere Weise den Brustkorb zu stabilisieren, dadurch schwindet allerdings die Elastizität und die Stoßdämpferfunktion, was wiederum zu gesundheitlichen Problemen führen kann. 
 Wie erkennt man eine Trageerschöpfung beim Pferd? 
 Die äußeren Anzeichen einer Trageerschöpfung resultieren daher, dass das Pferd versucht den Rumpf gegen die Schwerkraft zu halten. Dies äußert sich folgendermaßen: 
 
 die Vorderbeine stehen rückständig 
 die Hinterbeine sind unter den Bauch geschoben 
 
 Pferd steht wie eine Bergziege 
 
 das Pferd steht nicht im Gleichgewicht 
 Ellenbogen werden an den Brustkorb gepresst 
 hängender Brustkorb 
 ausgeprägter, nach unten gedrückter Unterhals 
 Axthieb 
 Rückenschmerzen, v.a. im Lendenbereich 
 durchhängender Rücken 
 das Becken ist blockiert und die Hinterbeine können somit nicht mehr richtig unterfußen 
 lautes Auftreten, flache Gänge 
 Leistung und Rittigkeit lassen nach 
 
  Ist die Trageerschöpfung eine Krankheit? 
 Nein, bei der Trageerschöpfung selbst handelt es sich nicht um eine Krankheit. Sie kann aber zu immensen gesundheitlichen Einschränkungen führen. Beispielsweise kann die mangelnde Stoßdämpferfunktion folgende Probleme auslösen: 
 
 Sehnenschäden 
 Arthrosen z.B. Schale und Spat 
 Hufgelenksentzündungen 
 Überlastung des Hufrollenapparates 
 
  Aber auch bei Atemwegsproblemen besteht die Möglichkeit, dass sie sich durch die verkrampfte Brustmuskulatur und den dadurch schlechteren Luftaustausch, verschlimmern. 
 Was tun bei Trageerschöpfung? Physiotherapie und Training des Pferdes 
 Ziel der Behandlung bzw. des Trainingskonzeptes eines trageerschöpften Pferdes muss es sein, dass es lernt seine Tragemuskulatur wieder richtig einzusetzen. So kann es sein eigenes Körpergewicht und dann auch den Reiter wieder ordnungsgemäß tragen.  Es ist besonders effektiv ein Zusammenspiel von Physiotherapie und Training am Boden bzw. unter dem Sattel anzustreben. Pferdephysiotherapeuten und -therapeutinnen können Probleme lokalisieren und die Muskulatur lockern, so kann man gezielte Übungen auswählen und mit einem effektiven Training beginnen. 
 Was muss man beim Training eines trageerschöpften Pferdes beachten? 
 
 Körperwahrnehmung und Propriozeption schulen 
 das Pferd muss lernen seine Muskulatur wieder richtig zu nutzen 
 die Kraft stärken 
 relative Aufrichtung erreichen, so dass es sich über die Hinterhand trägt 
 Pferd aus dem Hohlkreuz holen 
 Brustkorb anheben 
 Rücken anheben 
 Schultern beweglich bekommen 
 
  Wie trainiere ich ein Pferd mit Trageerschöpfung? Welche Trainingsmethoden und Übungen eignen sich? 
 
 Balance-Pads 
 Equikinetic 
 Stangenarbeit 
 Bodenarbeit/ Handarbeit 
 Seitengänge 
 Rückwärtsrichten 
 Reiten im Gelände, reiten über Hügel 
 
   Wichtig : Jedes Pferd ist in seiner Problematik individuell! Das eine Pferd profitiert von Stangenarbeit, für ein anderes Pferd hingegen wäre es kontraproduktiv. Oft stellt sich auch die Frage „Kann ich ein Pferd mit Trageerschöpfung reiten? Auch das muss individuell entschieden werden. Das eine Pferd kann gleich vom Sattel aus gearbeitet werden, während man bei einem anderen Pferd wochenlang vom Boden aus trainieren muss damit es seine Muskulatur richtig nutzen kann. Deswegen: Trainingsplan mit Therapeuten und Trainern erstellen! 
 Pferde mit Trageerschöpfung reiten – darauf muss man achten 
 Unter dem Sattel müssen Reiterin und Reiter das Pferd einrahmen und stabilisieren. Korrekte Stellung und Biegung in den Wendungen verhindert, dass das Pferd schief durch die Kurve läuft und sich der Brustkorb dabei verdreht. Ansonsten gelten die oben für die Bodenarbeit erwähnten Punkte natürlich auf für das Training unter dem Sattel. 
 Am Beispiel „Ecken durchreiten“ lässt sich gut zeigen worauf man achten muss: 
 
 saubere Biegung und Stellung des Pferdes dank korrektem Einrahmen des Reiters 
 das Pferd darf nicht auf die innere Schulter kippen 
 die Brustbein-Widerrist-Achse muss im Lot bleiben 
 die äußere Schulter öffnet sich 
 das Pferd stützt sich nicht auf die linke Schulter 
 
  Ziel der gerittenen Übungen muss es auch sein, dass das Pferd aus dem Hohlkreuz geholt wird, den Rücken aufwölbt und das Brustbein anhebt. 
  Wichtig : Rechtzeitig aufhören! Die Pferde müssen die gewünschte Übung gut und korrekt ausführen, damit der Trainingseffekt erreicht wird. Im Zweifelsfall lieber früher aufhören und bei Bedarf eine leichtere Lektion wählen. 
 Fütterung eines trageerschöpften Pferdes 
 Die Fütterung spielt nur eine kleine Rolle, wenn man sein Pferd aus der Trageerschöpfung holen möchte. Doch kann die Fütterung das Tüpfelchen auf dem „i“ im ganzen Konzept sein. 
 Ausschlaggebend ist eine angemessene Grundfütterung. Eine wichtige Rolle spielt hier das Heu. Wir empfehlen ausreichend, aber nicht zu viel Heu zu füttern. Zum einen um Übergewicht zu vermeiden und zum anderen, dass der „Heubauch“ nicht zu groß wird und das Pferd unnötigen Ballast tragen muss. Wir empfehlen nicht mehr als 1,5 - 2 kg Heu/ 100 kg Körpergewicht zu füttern. 
 Das weiteren gilt es, den Muskelstoffwechsel mit ausreichend Muskelnährstoffen zu unterstützen: 
 
 Magnesium: für lockere Muskeln und entspannte Pferde 
 Vitamin E und Selen: für den Muskelstoffwechsel 
 Aminosäuren: für eine kräftige Muskulatur 
 Glucosamin, Chondroitin oder neuseeländische Grünlippmuschel zur Stärkung der Gelenke 
 
  Eine Trageermüdung bzw. Trageerschöpfung beim Pferd kommt öfters vor als man vermutet. Damit keine gesundheitlichen Probleme entstehen, gilt es bei den ersten Anzeichen zu handeln und die entsprechenden Profis zu Rate zu ziehen. So bleibt das Pferd lange fit, gesund und leistungsfähig! 
 &amp;nbsp; 
 
 INFO TO GO -&amp;nbsp;Trageerschöpfung beim Pferd 
 Die Trageschwäche beim Pferd wird durch eine schwache oder verspannte Rumpftragemuskulatur ausgelöst. 
 Körperlichen Anzeichen sind u.a. Verspannungen der Brust- und Rückenmuskulatur und ein abgesackter Rumpf. 
 Ziel des Trainings ist es, dass das Pferd seine Tragemuskulatur wieder effektiv einsetzt und den Rumpf trägt und nicht nur hält. 
 Seitens der Fütterung helfen Magnesium, Vitamin E, Selen und Aminosäuren die Muskulatur zu lockern 
 
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                            <updated>2024-03-19T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Equines Cushing Syndrom beim Pferd</title>
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                                            Equines Cushing Syndrom - Erkennung, Diagnose und Behandlung dieser am häufigst auftretenden Hormonstörung beim Pferd. 
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                   Equines Cushing Syndrom (ECS) bei Pferden   
 „Eine häufige Alterserkrankung bei Pferden und Ponys ist das Equine Cushing Syndrom.“ So liest man es oft, wenn man sich eingehender über diese Krankheitsform informiert. Daran ist grundsätzlich nichts falsch, lässt aber die Schlussfolgerung zu, dass man als Besitzer eines jüngeren Pferdes sicher vor dieser Erkrankung sein kann. Doch Achtung: Die Erkrankung „Cushing“ tritt zwar vorwiegend ab einem Pferdealter von 15 Jahren ein. Intensive Forschungen in den letzten Jahren berichten allerdings von Fällen bereits ab dem zehnten Lebensjahr. Das Equine Cushing Syndrom, kurz ECS, ist nicht heilbar; doch diese Erkrankung muss keinesfalls zwingend das Ende für das Tier bedeuten. Mit dem richtigen Haltungs- und Futtermanagement sowie einer gezielten Therapie kann die chronisch fortschreitende Krankheit zwar nicht geheilt, aber dennoch wirksam behandelt werden. Und auch die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen des Pferdes lässt sich so deutlich verringern. 
   Equines Cushing Syndrom bei Pferden – was ist das?   
 Das Equine Cushing Syndrom gilt als die häufigste Hormonstörung bei Pferden. Der Ursprung der Krankheit liegt in der im Gehirn gelegenen, winzigen Hirnanhangsdrüse, auch Hypophyse genannt, die eine Vielzahl an Hormonen produziert. Über den Blutkreislauf des Pferdes gelangen diese in den Organismus, wo sie eine wichtige Rolle bei der Steuerung der Körperfunktionen spielen. Die Hirnanhangsdrüse ist Bestandteil eines komplexen Systems. Bei Pferden mit Equinem Cushing-Syndrom&amp;nbsp;befindet sich eben an dieser Drüse ein gutartiger Tumor, ein Adenom. Dieses bewirkt eine Störung in der Hormonproduktion und hat somit weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel des Pferdes. Die Schaltzentrale dieses Hormon-Systems ist der Hypothalamus. Er sendet Signalhormone an die Hypophyse und diese setzt daraufhin Hormone wie das ACTH (Adrenocorticotropes&amp;nbsp;Hormon) frei. Dieses Hormon ACTH wiederrum regt in der Nebennierenrinde die Bildung des Stresshormons Cortisol an. Beim Equinen Cushing Syndrom kommt es durch die tumoröse Veränderung der Zellen in der Hypophyse zu einer vermehrten ACTH-Produktion und damit gleichzeitig zu einer erhöhten Ausscheidung von Cortisol in der Nebenniere, auch&amp;nbsp;Hypercortisolismus&amp;nbsp;genannt. Dieser kann zu einer vermehrten Stressreaktion des Pferdes sowie zu zahlreichen sichtbaren Veränderungen im Verhalten und am Erscheinungsbild, aber auch zu Infektionskrankheiten und&amp;nbsp;  Hufrehe  &amp;nbsp;führen. Zur Unterstützung des besonderen Ernährungsbedarfs und damit der Stabilisierung der Hormonstoffwechselprozesse bei Cushing-Pferden eignet sich besonders&amp;nbsp;eignet sich besonders das spezielle Mineralfutter   MASTERHORSE BASIS-CORTOCARE  . 
 
 INFO TO GO -&amp;nbsp;Equines Cushing Syndrom beim Pferd 
 Ungewöhnlich langes Fell, Veränderungen am Körperbau, abnormal hohes Trinkverhalten und damit auch erhöhter Urinabsatz, Ansatz von Körperfett an untypischen Stellen, Hufrehe – all das können Anzeichen des Equinen Cushing Syndroms sein, die der Pferdebesitzer keinesfalls außer Acht lassen sollte! 
 Das Equine Cushing Syndrom kann zwar nicht vorständig geheilt, aber mit den richtigen Maßnahmen und einer angepassten Fütterung wirksam behandelt werden. Auch der Schweregrad der Folgeerkrankungen lässt sich minimieren. 
 Generell empfiehlt es sich, am Equinen Cushing Syndrom erkrankte Pferde in enger Zusammenarbeit mit dem Tierarzt zu behandeln und sich mit ihm zusammen auf die für das Tier optimale Fütterung, Haltung und Therapie festzulegen. 
 
   Der Unterschied zwischen dem Cushing Syndrom und dem Metabolischen Syndrom   
 Trotz des ähnlichen Namens haben das Equine Cushing Syndrom und das   Equine&amp;nbsp;Metabolische Syndrom   nichts miteinander zu tun. Denkt man beim ersten sofort an Pferde mit zu langem, welligem Fell und eigenartigem Körperbau, bringt man mit dem zweiten den oft auch beim Pferd alltäglichen Kampf gegen das Übergewicht in Verbindung. Vom Equinen Metabolischen Syndrom, kurz EMS, betroffen sind zwar vermehrt Ponys, Kleinpferde oder schwere Kaltblüter. Generell ist allerdings keine Pferderasse davor gefeit. EMS ist eine Störung des Zuckerstoffwechsels, die eine Insulinresistenz zur Folge hat. Insulin ist dafür verantwortlich, dass Glukose aus dem Blut in die Muskulatur oder die Leber geschafft und dort gespeichert wird. Hohe Insulinwerte sorgen dafür, dass der Körper Vorräte anlegt; der Abbau von Körperfett hingegen ist erschwert. Durch zu große Getreiderationen oder viel Weidegang erhöht sich der Blutzuckerspiegel. Eine Überzuckerung des Blutes (Hyperglykämie) über einen längeren Zeitraum hinweg kann dazu führen, dass das Insulin seine Wirksamkeit verliert. In diesem Zustand ist die Fähigkeit des Insulins, Muskulatur und Leber zur Aufnahme von Blutzucker zu veranlassen, eingeschränkt. Hierbei spricht man von der wohl bekannten Insulinresistenz. Die Bauchspeicheldrüse schüttet zur Kompensation noch mehr Insulin aus, wodurch sich die Insulinresistenz noch weiter verstärkt. Die Insulinresistenz, auch als Diabetes bekannt, zählt zu den möglichen Ursachen für die Entstehung von Hufrehe (Expertentipp &quot; Hufrehe beim Pferd &quot;). Der Zucker im Blut und andere vom Fettgewebe gebildeten Stoffe stören die Kapillarfunktion in der Huflederhaut und begünstigen dadurch eine Rehe. Im Gegensatz zum Equinen Cushing Syndrom existiert bislang noch kein Medikament gegen das EMS. So müssen die Hormonentgleisungen durch sinnvoll zusammengestellte Diäten kombiniert mit adäquater Bewegung (zum Beispiel lange Spaziergänge) in den Griff bekommen werden. 
   Das Equine Cushing Syndrom bei Pferden erkennen   
 Cushing bei Pferden zeichnet sich durch ein individuell unterschiedlich ausgeprägtes Krankheitsbild aus. Das bekannteste Anzeichen der Erkrankung ist die prägnante Fellwechselstörung, auch&amp;nbsp;Hirsutismus&amp;nbsp;genannt. Es fallen zunächst längere Haare am Kinn und der Rückseite der Beine des Pferdes&amp;nbsp;auf. Im weiteren Krankheitsverlauf kann das gesamte Deckhaar länger und auch lockiger werden und sich farblich verändern, in vielen Fällen setzt der Fellwechsel komplett aus. ECS-Pferde bauen zudem Muskeln ab und es kann zu einer Umverteilung des Körperfettes an Kruppe, Mähnenkamm sowie über den Augen kommen. Nicht selten leiden betroffene Pferde und Ponys unter extremem Senkrücken und Hängebauch, auch Pendelabdomen genannt. Cushing-Pferde trinken in Folge von Nierenproblemen häufig übermäßig viel, was auch vermehrten Harnabsatz mit sich bringt. Oft magern sie im Verlauf der Krankheit ab, erscheinen müde, teilnahmslos und wenig leistungsbereit. Darüber hinaus kann es zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen kommen, möglicherweise treten Zahnprobleme und Fruchtbarkeitsstörungen auf. Besonders bei alten Pferden vermindert sich die Stresstoleranz. 
   Diagnose des Equinen Cushing Syndroms   
 In manchen Fällen genügen bereits eine eingehende Untersuchung und die Vorgeschichte eines für das Equine Cushing Syndrom auffälligen Pferdes für eine eindeutige Diagnose durch den Tierarzt. Auch ein ausgeprägter Hirsutismus ist oft schon Hinweis genug. Doch um ganz sicher zu gehen und um im Zweifelsfall die oben genannten, teils schwerwiegenden Folgen des Equinen Cushing Syndroms zu vermeiden, sollte der Tierarzt bei Verdacht eine Blutuntersuchung mit Fokus auf die ACTH-, Leber-, Insulin- und Glukosewerte durchführen, um schnellstmöglich Klarheit zu schaffen und eine eventuell notwendige Therapie einzuleiten. Die Blutergebnisse liegen nach wenigen Tagen vor. Achtung: Auch bei gesunden Pferden kann es zu Hormonschwankungen kommen, die das Ergebnis der Blutuntersuchung verfälschen können! Es hat sich gezeigt, dass sich die Zeit zwischen August und Oktober am besten dazu eignet, um aussagekräftige Werte für eine eindeutige Diagnose des Equinen Cushing Syndroms (ECS) zu bekommen. 
   Die Behandlung des Equine Cushing Syndroms beim Pferd   
 Das ECS ist eine nicht heilbare Krankheit. Lediglich die Symptome können behandelt oder besser, gelindert werden. Im Normalfall rät der Tierarzt zum Einsatz von starken, oft auch mit nicht unerheblichen Nebenwirkungen behafteten Medikamenten, die die Ausschüttung von Dopamin (fehlt Dopamin, geht die Kontrolle über die Freisetzung von ACTH und Cortisol verloren) regulieren und so die Cortisol-Produktion steuern, ab. Besonders zu Beginn der Therapie kann es zu Appetitlosigkeit und Nahrungsverweigerung kommen. Auch von Benommenheit wurde berichtet. Bei laktierenden Stuten kann die Milchproduktion behindert werden. Das Präparat ist für lebensmittelliefernde Tieren nicht zugelassen; zudem gilt es als doping-relevant. 
   Mönchspfeffer zur Linderung der ECS-Symptome   
 Diverse Studien haben gezeigt, dass auch ein Mittel aus der Natur für Cushing-Pferde sinnvoll sein kann – der Mönchspfeffer (Vitex agnus castus). Man sagt auch ihm eine Dopamin-regulierende Wirkung nach. Pferde, die über einen längeren Zeitraum Mönchspfeffer bekommen haben, zeigten weniger Probleme mit dem Fell und nahmen weniger an Gewicht ab. Sie wurden wieder lebendiger, leistungsbereiter und die Verteilung des Körperfetts normalisierte sich. Studien zufolge können manche Pferde allein mit Mönchspfeffer-Präparaten ihre Lebensqualität wiedererlangen. In anderen Fällen hat sich der Mönchspfeffer als sinnvolle Ergänzung zu einer Medikamenten-Gabe erwiesen. Eine Therapie sollte allerdings immer in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt erfolgen; auch unsere Experten beraten Sie gerne. Denn mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Futterzusätzen, die Mönchspfeffer enthalten; aber nicht alle sind geeignet, die Cushing-Symptome positiv zu beeinflussen. 48 Stunden vor einem Turnierstart muss der Mönchpfeffer allerdings abgesetzt werden, auch er gilt nicht als ADMR-konform. 
   Die richtige Fütterung von Pferden mit Equinem Cushing Syndrom   
 „Diagnose Cushing“ – was tun? Soviel ist sicher: Auf keinen Fall sofort die sprichwörtlich bekannte Flinte ins Korn werfen. Neben der richtigen Therapie sind eine optimierte Fütterung und Haltung sowie konsequente Gesundheitskontrollen wichtige Bestandteile in der Betreuung der am Equinen Cushing Syndrom erkrankten Pferde und Ponys. Bei erhöhten Insulin- und Glukosewerten, wie sie häufig bei übergewichtigen Pferden vorkommen, empfiehlt es sich, das Heu in vielen kleinen Portionen über den Tag verteilt anzubieten, um den Insulinspiegel möglichst wenig zu beeinflussen. Reicht dem Pferd die Energie, die es über das Raufutter aufnimmt, nicht aus, kann zusätzlich ein getreidefreies Kraftfutter gegeben werden. Hierfür eignen sich besonders unsere&amp;nbsp;  MASTERHORSE HEU-FLAKES  &amp;nbsp;oder aber das&amp;nbsp;  MASTERHORSE FASER-PLUS  . 
 Durch die hohe Stoffwechselbelastung beim  Equinen Cushing Syndrom  kommt der bedarfsgerechten  Versorgung mit Vitaminen sowie Mineral- und Vitalstoffen  ein besonders hoher Stellwert für die Gesunderhaltung dieser Pferde zu. Wir empfehlen hier unser   MASTERHORSE BASIS-CORTOCARE   – eine Rundumversorgung speziell für Pferde mit Equinem Cushing Syndrom. Sie zeichnet sich aus durch eine bedarfsgerechte Zusammensetzung von Vitaminen (v.a. Antioxidanzien), Mineralstoffen, Spurenelementen (besonders Zink) und Aminosäuren. Eine weitere Besonderheit dieses Mineralfutters ist die enthaltene Kräutermischung mit Mönchspfeffer und Leberkräutern, die Hormonimbalancen harmonisieren. 
 Möchte man ein Pferd mit hormoneller Fehlfunktion neben seinem bestehenden Mineralfutter auch mit Kräutern unterstützen, so eignet sich   MASTERHORSE CORTOCARE  . Diese reine Kräutermischung enthält Mönchspfeffer, Ginkgo, Löwenzahn, Artischocke, Zimt und Hagebutten. Mit ihrer hohen Kräuterdichte liefert sie viele natürliche sekundäre Pflanzenstoffe. 
 Alternativ eignet sich als Ergänzung zu einer balancierten Ration das   EQUIPUR-opticort  . Dieses Diät-Ergänzungsfuttermittel, liefert die Nährstoffe,&amp;nbsp; die Pferde mit Cushing vermehrt benötigen. Dies wären u.a. Mönchspfeffer,&amp;nbsp; Leberkräuter, Antioxidanzien, Aminosäuren, Magnesium und Omega-3-Fettsäuren. 
 Beachtet man diese Punkte in Sachen Haltung und Fütterung ist also für Cushing-Pferde durchaus ein nahezu normales Pferdeleben möglich. Natürlich sollte das Pferd immer gut beobachtet und auch die Blutparameter von Zeit zu Zeit überprüft werden, um im Bedarfsfall entsprechend reagieren zu können. 
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            <title type="text">Eiweißversorgung beim Pferd</title>
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                                            Enthält die Ration zu wenig Protein, verliert das Pferd an Muskelmasse
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                   Eiweiß im Pferdefutter   
 Die Hauptnährstoffe des Pferdes sind Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Aber bei kaum einem Thema in der Pferdefütterung herrscht so viel Verunsicherung unter Pferdehaltern wie bei dem Thema Eiweiß. Bei Sport- oder Zuchtpferden ist Eiweiß unerlässlich für den Muskelaufbau oder zum Beispiel die Entwicklung des Fohlens. Aber auch alle anderen Pferde benötigen Eiweiß in der richtigen Menge. Ein Eiweißüberschuss beim Pferd wird, manchmal auch fälschlicherweise, mit vielen Erkrankungen in Verbindung gebracht. 
 Von  Eiweiß Unverträglichkeit beim Pferd bis Ekzem hin zu angelaufenen, dicken Beinen; zu viel Eiweiß kann den Stoffwechsel des Pferdes ziemlich belasten . Ein Eiweissüberschuss lässt keine Muskeln wachsen, sondern macht das Pferd auf Dauer tatsächlich krank. Dabei benötigt jedes Pferd für den Erhalt und Aufbau von Körpergewebe hochwertiges Eiweiß bzw. essentielle Aminosäuren. 
   Jedes Pferd benötigt Eiweiß   
 Um die große ernährungsphysiologische Bedeutung von  Eiweiß in der Fütterung des Pferdes  zu begreifen, muss man verstehen, was Eiweiß ist und wozu der Körper es braucht. Das Pferd benötigt für den Erhaltungsbedarf, abrufbare Leistung und seine Gesundheit Energie und Nährstoffe. Kohlenhydrate und Fette dienen in erster Linie der Energieversorgung; Eiweiße dienen vor allem dem Aufbau und Erhalt von Körpersubstanz. Eiweiß, auch Protein genannt, besteht aus Aminosäuren. Es gibt etwa 20 verschiedene Aminosäuren, die bei allen Lebewesen vorkommen. 
 Durch ihre vielfältige Kombination entsteht eine unzählige Vielfalt an Proteinen. Sie sind quasi die Grundbausteine allen Lebens. Diese Eiweiß-Bausteine wandelt das Pferd zum Beispiel in Muskelmasse oder anderes Körpergewebe um. Denn der gesamte Körper des Pferdes enthält und benötigt Eiweiß. Bindegewebe, Organe, Blut, Haut, Haare, Hufe, Nerven, Muskeln, all das besteht zum Großteil aus Eiweiß. Der Hauptbestandteil jeder Körperzelle ist Protein. Sogar Antikörper, die dem Immunsystem dienen, bestehen aus Proteinen. Proteine können die Grundlage der Enzyme und Hormone sein, was ihre Bedeutung für den Stoffwechsel des Pferdes verdeutlicht. 
 Da der Körper Proteine, im Gegensatz zu Fetten und Kohlenhydraten, nur bedingt speichern kann, ist er auf die tägliche Zufuhr von ausreichend Eiweiß angewiesen. Wen man nun noch bedenkt, dass sich viele Gewebe täglich erneuern oder regenerieren, wird klar, wie enorm wichtig die richtige Versorgung mit Eiweiß in der täglichen Ration des Pferdes ist. 
 Daher gibt es bei  Pferden selten eine Allergie  oder  Unverträglichkeit  auf Eiweiß im Futter. Problematischer sind vielmehr die Reaktionen auf einen Eiweißüberschuss. Zu viel  Eiweiß im Pferdefutter  bzw. der Ration belastet den Stoffwechsel und die Verdauung. Ein Pony auf der Weide benötigt zum Beispiel wesentlich weniger Eiweiß als eine Zuchtstute oder ein Sportpferd. Aber es benötigt dennoch ausreichend lebensnotwendige essentielle Aminosäuren. 
   Essentielle Aminosäuren im Pferdefutter   
 Pferde brauchen Eiweiß, so viel ist nun klar. Aber welches  Eiweiß fürs Pferd  ist das richtige? Um das zu beantworten ist zunächst ein Blick auf die Aminosäuren nötig. Es wird zwischen essentiellen Aminosäuren und nicht-essentiellen Aminosäuren unterschieden. Nicht-essentielle Aminosäuren kann der Körper des Pferdes aus Kohlehydraten und Fetten selber herstellen. Essentielle Aminosäuren wie Lysin, Methionin, Tryptophan oder Threonin muss das Pferd regelmäßig über das Futter aufnehmen. Pflanzen können alle Aminosäuren selber herstellen, Tiere müssen die essentiellen Aminosäuren mit ihrer Nahrung aufnehmen. 
 Fehlt nur eine dieser Aminosäuren in der Ration, so ist die Bildung von körpereigenem Eiweiß, also zum Beispiel der Muskelaufbau, schon nicht mehr optimal möglich. Diese essentiellen Aminosäuren sind im Grundfutter, also Heu, Hafer und Stroh, nur in geringen Mengen enthalten. Gerade Lysin ist oft der limitierende Faktor. Jede essentielle Aminosäure hat bestimmte Aufgaben im Körper. Sie fördern nicht nur den Muskelaufbau, sie sind ebenso für das Nervenkostüm notwendig, für das Hufwachstum oder den Hormonhaushalt. 
 Lysin ist für den Aufbau von Muskeln und den Erhalt der Muskelmassen während Trainingspausen von entscheidender Bedeutung. Da es in Getreide, Gras und Heu nur in sehr geringem Maß vorkommt, ist eine Fütterung von lysinhaltigen Futtermitteln sehr sinnvoll. Threonin ist ebenfalls entscheidend für die Bildung und den Erhalt von Muskulatur nötig. 
 Methionin ist eine schwefelhaltige Aminosäure und für den Körper die bedeutendste Quelle an organisch gebundenem Schwefel. Diese Schwefelverbindung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Beschaffenheit der Haut, der Haare und des Hufhorns. Das Methionin ist für den Zellstoffwechsel unentbehrlich. Eine nicht ausreichende Versorgung führt zu Abbau von Körpersubstanz, Leberschäden und Hautproblemen. 
 Tryptophan wandelt das Pferd in seinem Stoffwechsel u.a. zu Serotonin und Niacin (Vitamin B3) um. Serotonin ist ein Botenstoff bei der Reizübertragung im zentralen Nervensystem und trägt zur Stressreduzierung wesentlich bei. Regelmäßige Zufuhr von Tryptophan ist nötig, um den raschen Serotonin-Verbrauch zu kompensieren. Niacin findet sich in allen Zellen, dient der Energiegewinnung und wirkt als Antioxidans. 
   Eiweißverdauung beim Pferd   
 Die Verdauung von  Eiweiß beim Pferd  beginnt im Magen, die Magensäure enthält das eiweißspaltende Pepsin. Der Dünndarm setzt die Eiweißverdauung mit Hilfe von Enzymen fort. Das Pferd spaltet die Proteine mit Hilfe von Trypsin in seine Bestandteile, die Aminosäuren, auf. Diese werden anschließend von der Leber zu körpereigenem Eiweiß umgebaut. 
 Muskeln können effektiv aufgebaut werden, Stoffwechsel und Immunsystem funktionieren reibungslos und Gewebe kann sich erneuern. Steht mehr Eiweiß zur Verfügung als das Pferd benötigt, dient es der Energiegewinnung. Den bei diesem Verdauungsprozess anfallenden Stickstoff wandelt das Pferd zu Harnstoff um und scheidet ihn mit dem Urin über die Nieren aus. Bakterielle Prozesse wandeln den Harnstoff in der Einstreu zu Ammoniak um und dieser belastet wiederum die Atemwege. 
 Nimmt das Pferd zu viel Eiweiß auf, kann es dieses im Dünndarm nicht vollständig resorbieren. In Folge gelangt das übrige Eiweiß unverdaut in den Dickdarm. Die Eiweißbausteine kann das Pferd im Dickdarm jedoch kaum verdauen. Der Aufschluss erfolgt über Mikroorganismen, wobei Abbauprodukte wie Ammoniak entstehen. Die Darmschleimhaut nimmt diese Abbauprodukte auf und entgiftet sie über die Leber. 
 Ein Eiweißüberschuss in der Ration belastet somit die Leber wie auch die Nieren des Pferdes. Außerdem gerät die Darmflora im Dickdarm aus dem Gleichgewicht, da diese auf den Abbau von Rohfaser und nicht von Eiweiß spezialisiert ist. Durchfälle können bei großen Eiweißmengen die Folge sein. 
   Eiweißüberschuss beim Pferd   
 Die meisten  Pferde nehmen bei einer Fütterung mit Heu und Gras sowie mit zusätzlichem Kraftfutter ausreichend Eiweiß  auf. Ein Mangel ist also üblicherweise nicht zu befürchten. Dies gilt vor allem im Erhaltungsstoffwechsel, also bei Pferden, die nicht arbeiten, sich nicht im Wachstum befinden, trächtig oder laktierend sind. Aber was passiert bei zu viel Eiweiß? Das Pferd baut Muskulatur ab. 
 Was sich paradox anhört, wird logisch, wenn man die immense Belastung des Stoffwechsels bei einem Eiweißüberschuss betrachtet. Die Leber ist mit der Entgiftung der Eiweißabbauprodukte ausgelastet. Eine Umwandlung der Aminosäuren zu körpereigenem Eiweiß ist nun nicht mehr möglich. Diese werden aber für den Entgiftungsprozess benötigt und daher aus der Muskulatur abgebaut. Die übermäßige Belastung für Leber und Nieren durch einen Überschuss an Protein in der Ration des Pferds führt zu Leistungsabfall und Substanzabbau. 
  Angelaufene, dicke Beine, Allergien, Juckreiz, Ekzem oder Durchfall können die Folge von zu viel Eiweiß beim Pferd  sein. Gesunde Pferde kommen jedoch mit dem 3fachen des Erhaltungsbedarfs an Eiweiß im Futter zurecht. Ist der Stoffwechsel aber schon durch andere Erkrankungen angeschlagen, reagiert das Pferd empfindlicher. Die Eiweißversorgung des Pferdes lässt sich übrigens nicht am Blutbild ablesen. 
 Dort ist zwar der Wert „Eiweiß, gesamt“ aufgeführt, doch hohe Werte deuten auf Infektionskrankheiten hin und sagen nichts über die Fütterung in Bezug auf Eiweiß aus. Eine Berechnung der Ration im Hinblick auf den Bedarf des Pferdes ist hier aufschlussreicher. Hat das  Pferd Protein im Urin , deutet dies auf eine Entzündung der Nieren hin und hat ebenfalls keine Aussagekraft über die Fütterung. 
   Eiweißmangel beim Pferd   
 Obwohl unter der hierzulande üblichen Fütterung kein  Eiweißmangel beim Pferd  in der Fütterung zu erwarten ist, sollte man doch ein Augenmerk auf die Versorgung der essentiellen Aminosäuren werfen. Ein Mangel an diesen kann gravierende Folgen haben und sollte auch bei Freizeitpferden nicht außer Acht gelassen werden. 
 Ein  Eiweißmangel beim Pferd  ist fast immer ein Mangel an essentiellen Aminosäuren. Bei Sport-, Zucht-, Jungpferden sowie alten Pferden liegt ein erhöhter Bedarf vor, den das Grundfutter nicht abdecken kann. Für Muskelaufbau, Entwicklung des Fohlens, Milchproduktion und Wachstum benötigen diese  Pferde ein Extra an Eiweiß bzw. essentielle Aminosäuren im Futter . Reichlich hochwertiges Heu und ausreichend Weidegras sind für die Fütterung dieser Pferde eine gute Grundlage. Ergänzt mit speziellem Kraftfutter oder Ergänzungsfutter ist auch der Bedarf an Aminosäuren sicher gedeckt. 
 Aber auch energiearm gefütterte Pferde oder Ponys, die eine Ration aus wenig spätem Heu und reichlich Futterstroh erhalten, benötigen gegebenenfalls eine Zufuhr von essentiellen Aminosäuren. Denn Futtermittel, wie spätes Heu und Futterstroh, sind sehr arm an hochwertigem Protein. Ein besonderes Augenmerk sollten Besitzer von alten Pferden auf die Proteinversorgung legen. Ältere Pferde haben einen erhöhten Bedarf, da sie eine mit zunehmendem Alter abnehmende Eiweißverwertung haben. Das  alte Pferd hat somit eher einen Eiweißmangel . 
 Ein Mangel an den essentiellen Aminosäuren hat Muskelabbau zur Folge. Haut und Fell leiden, das Immunsystem ist geschwächt, es können Leber- und Nierenschäden auftreten. Die Pferde magern ab und fressen schlecht. Es kann keine Leistung erbringen;  ohne Eiweiß ist dem Pferd der Muskelaufbau  unmöglich. Jungpferde bleiben im Wachstum und ihrer Entwicklung zurück. Bei diesen Symptomen denkt man zunächst nicht daran, dass das Pferd mehr Eiweiß benötigt. Daher lohnt es sich für jeden Pferdebesitzer einmal die Fütterung bezüglich der Eiweißversorgung zu überschlagen. 
   Rationsberechnung – ein Beispiel   
 Um einen Eiweißüberschuss beim Pferd zu vermeiden ist eine Rationsberechnung ratsam. Den exakten Eiweißbedarf sowie den Eiweißgehalt der Ration zu berechnen ist etwas komplex. Bei dem Eiweißgehalt von Weidegras und Heu geht man von durchschnittlichen Werten aus. Mit exakten Werten kann man nur rechnen, wenn man die Futtermittel analysieren lässt. Da das Weidegras jedoch jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt, sind dies jeweils nur Momentaufnahmen. 
 Bei Kraftfutter sind die Werte des Rohproteins auf dem Sack nachzulesen. Unter dem Punkt analytische Bestandteile ist der Wert zu finden. Dass Proteingehalt und Bedarf manchmal in Rohprotein, in verdaulichem Rohprotein oder in dünndarmverdaulichem Rohprotein angegeben sind, gilt es zu beachten. Bei dem Bedarf des Pferdes geht man ebenfalls von Durchschnittswerten aus. Diese sind obendrein abhängig von der korrekten Einschätzung des Besitzers in Bezug auf Arbeitsleistung und Futterzustand des Pferdes. 
 Nehmen wir ein 600kg Freizeitpferd mit leichter Arbeit als einfaches Beispiel für eine grobe Rationsüberprüfung. Diese liefert einen Eindruck zur Eiweißversorgung bei üblicher Fütterung. Der Eiweißbedarf liegt bei diesem Pferd bei ca. 360-450g verdaulichem Rohprotein. In Bezug auf den Energiebedarf des Pferdes rechnet man alternativ mit 5g verdaulichem Rohprotein pro MJ (Megajoule) oder man geht von 0,5-1g verdaulichem Rohprotein je kg Lebendmasse aus. 
 Die Fütterungsempfehlung für ein 600kg Pferd liegt bei ca. 9kg Heu (1,5kg Heu je 100kg LM). Heu enthält im Durchschnitt 7-10% Eiweiß, was bei 9kg 630-900g Eiweiß bedeutet. Gras enthält zwar relativ wenig Eiweiß, jedoch hat das Pferd nach einigen Stunden etliche Kilo davon aufgenommen und somit eine große Menge Eiweiß. 400-500g Eiweiß nach einigen Stunden Weide ist also durchaus möglich. Nehmen wir weiter an, das  Pferd bekommt noch 1kg Müsli oder Hafer, was ebenfalls mit ca. 100g Eiweiß  zu Buche schlägt. 
 Anhand dieses Beispiels wird deutlich, dass das Pferd bei dieser Fütterung seinen täglichen Eiweißbedarf schon deutlich überschreitet. Für kurze Zeit, wenn im Frühjahr besonders viel Gras auf der Weide steht, kann das Pferd diese Eiweißflut gut kompensieren. Ebenso verkraften arbeitende Pferde einen Eiweissüberschuss besser als Pferde im Erhaltungsbedarf. Gerade Besitzer von Pferden, die wenig arbeiten, sollten also die Ration diesbezüglich im Blick behalten. 
   Wie viel Eiweiß ist im Pferdefutter?   
 Welche Futtermittel sind nun arm oder reich an Eiweiß? Arm an Eiweiß sind vor allem Stroh und spätes, überständiges Heu. Von den Getreiden hat der Mais den geringsten Eiweißgehalt. Öl enthält gar kein Eiweiß und ist daher sehr gut geeignet, um die Energiezufuhr ohne Eiweißbelastung zu erhöhen. Rübenschnitzel sind ebenfalls relativ arm an Eiweiß. Reichhaltige Eiweißquellen sind Leinsamen, Luzerne, Sojaschrot und Bierhefe. Diese enthalten zudem viele wertvolle essentielle Aminosäuren. 
 Bei den Müslis oder Mischfuttern kommt es ganz darauf an. Es gibt  eiweißarmes Müsli für Freizeitpferde, aber auch gehaltvollere für alte Pferde, Sportpferde oder Zuchtstuten . Getreidefrei bedeutet übrigens nicht automatisch eiweißarm. Diese Rezepturen haben häufig ebensolche Gehalte an Eiweiß wie normale Müslis oder klassischer Hafer. Heucobs verfügen oft auch über recht hohe Gehalte an Protein. Bei Weidegras schwanken die Werte saisonbedingt erheblich. 
 Hochleistungsgräser im Frühjahr auf gut gepflegten Weiden haben hohe Eiweißwerte. Im Spätsommer nimmt der Eiweißgehalt ab. In trockenen Sommern wächst das Gras weniger gut, dann enthält das Gras auch weniger Protein. Wer es mit dem Eiweißbedarf seines Pferdes ganz genau wissen möchte, dem sei ein Fachbuch ans Herz gelegt. Dort finden sich Tabellen mit Bedarfen je nach dem unterschiedlichen Anspruch. Außerdem die durchschnittlichen Gehalte an Protein der verschiedenen Futtermittel. 
 
 INFO TO GO – Die richtige Eiweißversorgung des Pferdes 
 Bei Eiweiß ist die richtige Menge wichtig, sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss kann zu Leistungsdefiziten und schwacher Muskulatur führen. Ein Proteinüberschuss beim Pferd belastet zudem Leber und Nieren. 
 Eiweißmangel selten – Aminosäurenmangel oft: Die meisten Pferde bekommen mehr als ausreichend Eiweiß, jedoch zu wenige essentielle Aminosäuren. Ausgleich schafft eine Optimierung der Ration sowie eine gezielte Futterergänzung. 
 Jungpferde, Pferde im Aufbautraining, Sportpferde, Zuchtstuten und ältere Pferde haben einen erhöhten Bedarf an hochwertigem Eiweiß bzw. essenziellen Aminosäuren. 
 
   Eiweißgehalt in der Ration optimieren   
 Wird nach der Berechnung der Ration deutlich, dass das  Pferd deutlich zuviel Eiweiß  aufnimmt, sollte man als Pferdebesitzer die Fütterung überdenken. Doch wie lässt sich der Eiweißanteil in der Ration optimieren? Zunächst gilt es, das Angebot an Heu kritisch zu überprüfen. Wiegen ist Wissen gilt in diesem Fall. Wie viel Heu frisst das Pferd tatsächlich und wie viel benötigt es? Über das Heu nehmen Pferde nicht unerhebliche Eiweißmengen auf. Das Heu lässt sich mit eiweißarmem Futterstroh strecken, der Eiweißgehalt des Raufutters auf diese Weise senken. Heunetze helfen die Fresszeiten zu verlängern, wenn man die Menge an Heu reduziert. Weidezeiten kann man der jeweiligen Jahreszeit oder dem Bewuchs der Weide anpassen. 
 Hat man Einfluss auf die Heuqualität, lohnen sich Analysen. Manche Landwirte lassen ihr Heu inzwischen sogar analysieren, so dass man beim Kauf gezielt auf den Eiweißgehalt achten kann.An Kraftfutter sollte das Pferd nur so viel bekommen, wie es tatsächlich benötigt. Ein Beispiel für ein eiweißarmes Kraftfutter sind Maisflocken mit Öl. Hier bietet sich Lein- oder Reiskeimöl an. Nachdem nun der Eiweißgehalt optimiert ist, schenken wir den essentiellen Aminosäuren die nötige Aufmerksamkeit. 
 Jung- und Zuchtpferde, Senioren, Sportpferde und Pferde im Aufbautraining profitieren von einem Ergänzungsfuttermittel mit einer Extra-Portion Aminosäuren, wie zum Beispiel   MASTERHORSE TRI-POWER PLUS  . Es enthält die Mikroalgen Spirulina und Chlorella, welche sich durch einen hohen Gehalt an essenziellen Aminosäuren auszeichnen, ähnliches gilt für das enthaltenen Sojaproteinkonzentrat und die wertvollen Leinsamen. 
 Lysin, Methionin, Threonin und Tryptophan runden die Rezeptur des   MASTERHORSE TRI-POWER PLUS   ab. Sportpferde und alte Pferde profitieren von den Müslis aus dem Masterhorse Sortiment. Das   NATURKORN-SPORT   und das   NATURKORN-SENIOR   berücksichtigen den jeweils erhöhten Bedarf an essentiellen Aminosäuren. Ein richtiger Booster an Aminosäuren ist das   EQUIPUR amino  . 
    
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                            <updated>2022-10-06T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Hafer fürs Pferd – wertvoll in der Pferdefütterung</title>
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                                            Hafer gilt nach wie vor als das Pferdegetreide schlechthin. Was macht ihn so besonders und wo liegen die Vorteile der Haferfütterung?
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                   Hafer als Pferdefutter   
  Avena Sativa – so heißt der Hafer auf Latein. Seit&amp;nbsp;Jahrhunderten schon wird er an Pferde verfüttert.  Er ist DAS Pferdefutter &amp;nbsp;schlechthin, das Pferd wird als Hafermotor bezeichnet und sogar Laien wissen,&amp;nbsp;dass Pferde Hafer fressen. In den 80er Jahren wurde noch reichlich Hafer&amp;nbsp;angebaut und fand als&amp;nbsp;Pferdefutter Verwendung. Doch in den 90er Jahren, während&amp;nbsp;das Müsli seinen Siegeszug in den Futterkrippen antrat, verschwand der Hafer&amp;nbsp;fast aus den Ställen.   
  Ein schlechter Ruf eilt ihm voraus. Reiter haben Angst vor&amp;nbsp;zu viel Eiweiß und dem Hafer wird nachgesagt, er „sticht“. Seinen schlechten&amp;nbsp;Ruf hat er zu&amp;nbsp;unrecht! Denn Pferde können den Hafer sehr gut verdauen, er&amp;nbsp;enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe und ist gut verträglich. Die meisten&amp;nbsp;Pferde fressen Hafer sehr gerne; sie wissen offenbar, was gut ist.  
   Farbe und Qualität – welcher Hafer ist der Beste?   
  Weiß, schwarz, gelb oder sogar grün, es gibt Hafer für&amp;nbsp;Pferde in vielen Varianten zu kaufen. Während es sich bei den ersten drei&amp;nbsp;Genannten um Haferkörner handelt, ist der Grünhafer Hafer in einer anderen&amp;nbsp;Variante. Er erfreut sich in jüngster Zeit wachsender Beliebtheit. Für den&amp;nbsp;grünen Hafer wird die noch&amp;nbsp;unreife Haferpflanze, wenn sie noch grün auf dem&amp;nbsp;Feld steht, geerntet, warmluftgetrocknet und kleingehäckselt. Grünhafer zählt&amp;nbsp;daher eher zum Raufutter. Ob der Hafer nun gelb oder weiß ist oder ob es gar Schwarzhafer&amp;nbsp;für das Pferd ist, macht für die Qualität und den Nährstoffgehalt keinen&amp;nbsp;Unterschied.&amp;nbsp;Schwarzer Hafer hat als Futter für Pferde jedoch einen besonders&amp;nbsp;guten Ruf. Das liegt daran, dass er vor allem im sonnigen Frankreich, wo&amp;nbsp;optimale Anbaubedingungen herrschen, angebaut wird. Hafer ist durch seinen&amp;nbsp;Spelzenanteil recht anfällig für Schimmelbefall. Durch das für Hafer optimale&amp;nbsp;Klima gedeiht&amp;nbsp;er dort besonders gut.   
  Aber auch aus Deutschland oder&amp;nbsp;Skandinavien ist guter Hafer zu haben. Wichtiger als die Farbe ist die&amp;nbsp;Qualität. Diese wird beim Hafer im so genannten Litergewicht angegeben. Man&amp;nbsp;misst hierzu einen Liter Hafer ab und wiegt ihn. Gute, schwere Haferqualität&amp;nbsp;sollte mindestens 500g oder&amp;nbsp;mehr wiegen. Schwerer Hafer ist außerdem an seiner&amp;nbsp;runden Form zu erkennen. Minderwertige Ware hat weniger als 450g, die Körner&amp;nbsp;sind eher länglich. Neben dem Litergewicht ist auch die hygienische Qualität&amp;nbsp;entscheidend. Der Hafer darf keine grauen Verfärbungen aufweisen, sollte&amp;nbsp;weitgehend frei von&amp;nbsp;Staub und Verunreinigungen sein und nussig- aromatisch nach&amp;nbsp;Hafer riechen. Ein ranziger, muffiger Geruch weist auf Schimmelbefall hin.&amp;nbsp; Verdorbener Hafer sollte auf keinen Fall als Pferdefutter Verwendung finden.  Er&amp;nbsp;kann zu Leberbelastungen, Atemwegsproblemen und Allergien führen.  
   Der Wasserglas-Test für Hafer   
  Da der Preis von Hafer fürs Pferd leider wenig über die&amp;nbsp;Qualität aussagt, kann man diese selbst überprüfen. Hafer für Pferde sollte&amp;nbsp;stets von guter Qualität sein. Ein einfacher Test, um die Qualität des Hafers&amp;nbsp;unkompliziert im Stall zu überprüfen, ist der Test mit dem Wasserglas. Man gibt&amp;nbsp;eine Hand voll Hafer in&amp;nbsp;ein Glas und füllt es mit klarem Wasser auf. Je mehr&amp;nbsp;Haferkörner zum Boden des Glases sinken, desto schwerer ist der Hafer. Schwerer&amp;nbsp;Hafer ist eher von guter Qualität. Bleibt das Wasser relativ klar, so deutet&amp;nbsp;das auf eine geringe Staubbelastung und wenig Dreck im Hafer hin. Trübes&amp;nbsp;Wasser, auf dem der&amp;nbsp;Hafer schwimmt, bedeutet: Hände weg. Solchen Hafer sollte&amp;nbsp;man als Pferdefutter nicht kaufen oder gar verfüttern.  
   Gewalzter, gequetschter oder ganzer Hafer   
   Welcher Hafer ist fürs Pferd der richtige?  Im Handel wird&amp;nbsp;Hafer meist in zwei Varianten angeboten. Es gibt ihn fürs Pferd als Walz- oder&amp;nbsp;Quetschhafer und als ganzen Hafer zu kaufen. Beim Walzen oder Quetschen wird das&amp;nbsp;Getreidekorn aufgebrochen und es ist dadurch leichter verdaulich. Dieser Hafer&amp;nbsp;ist für&amp;nbsp;Pferde ideal, die aufgrund von Zahnproblemen den Hafer nicht richtig&amp;nbsp;kauen können. Hierbei sollte neben alten Pferden auch an Jungpferde gedacht&amp;nbsp;werden! Bis zum Alter von ca. 3,5 Jahren ist das Gebiss noch nicht voll&amp;nbsp;entwickelt. Pferde mit intakten Zähnen sind ohne weiteres in der Lage ganzen&amp;nbsp;Hafer zu&amp;nbsp;kauen.   
   Hafer quetschen oder nicht , ist also eine Frage der Zähne des&amp;nbsp;Pferdes. Ganzer Hafer hält sich bei optimaler Lagerung, also trocken, dunkel&amp;nbsp;und kühl, etwa ein Jahr. Walzhafer verdirbt schneller, da durch das Quetschen&amp;nbsp;der Mehlkörper aufgebrochen wird. Die Fettsäuren werden ranzig, der Hafer&amp;nbsp;riecht&amp;nbsp;muffig und sollte dann nicht mehr verfüttert werden. Gewalzten oder gequetschten&amp;nbsp;Hafer sollte man also möglichst rasch füttern. Bei kühler, geschlossener&amp;nbsp;Lagerung ist er einige Wochen haltbar. Große Ställe, in denen Hafer verfüttert&amp;nbsp;wird, verfügen meist über eine Haferquetsche und können ihren Hafer selber&amp;nbsp;quetschen. Solch selbst gequetschter Hafer ist stets frisch.   
  Neben diesen&amp;nbsp;Varianten gibt es noch die Haferflocken, sie werden aus dem entspelzten Korn&amp;nbsp;gewalzt. Benötigt man nur sehr geringe Mengen Kraftfutter, zum Beispiel wenn&amp;nbsp;das Pferd sein Mineralfutter nicht frisst, kann man auch einfache Haferflocken&amp;nbsp;aus dem Supermarkt kaufen und verfüttern. Pferde dürfen kleine Mengen&amp;nbsp;Haferflocken fressen. Größere Mengen werden gegebenenfalls unzureichend gekaut.&amp;nbsp;Der Vollständigkeit halber sei noch der Nackthafer erwähnt, dies ist ein Hafer&amp;nbsp;ohne Spelz. Er ist als Pferdefutter jedoch eher unüblich.    
   Was macht den Hafer so geeignet als Pferdefutter?   
  Neben Hafer sind Gerste und Mais die Getreide, die in der&amp;nbsp;Pferdefütterung Verwendung finden. Gerste und Mais haben für Pferde eher&amp;nbsp;schlecht verdauliche Stärke. Die Stärke in diesen Getreiden muss erst thermisch&amp;nbsp;aufgeschlossen werden. Es wird aufgepoppt oder hydrothermisch zu Flocken&amp;nbsp;verarbeitet. Erst&amp;nbsp;dann ist die Stärke für das Pferd verwertbar. Wird ganze&amp;nbsp;Gerste, ganzer Mais oder Bruchmais verfüttert, drohen ernste&amp;nbsp;Verdauungsprobleme. Ganz anders beim Hafer, seine Stärke kann das Pferd&amp;nbsp;problemlos aufschließen. Eine thermische Bearbeitung ist nicht nötig.   
  Die&amp;nbsp;leicht verdaulichen Kohlenhydrate aus&amp;nbsp;dem Hafer nimmt das Pferd im Dünndarm&amp;nbsp;fast vollständig auf. Die Stärke aus unbehandeltem Mais oder Gerste hingegen&amp;nbsp;nur zu einem geringeren Teil. Hafer ist ein relativ naturbelassenes&amp;nbsp;Futtermittel, es wird lediglich mehrfach gereinigt und entstaubt. Müslis und&amp;nbsp;Pellets hingegen enthalten häufig&amp;nbsp;Konservierungsstoffe, Aromastoffe und&amp;nbsp;ähnliche Zusätze, die den Stoffwechsel des Pferdes unnötig belasten. Im&amp;nbsp;Gegensatz zu Mais und Gerste ist der Hafer weniger mit Pflanzenschutzmitteln&amp;nbsp;oder Halmverkürzern belastet.   
   Hafer – das beste Kraftfutter für Pferde   
  Hafer hat einen hohen Spelzanteil und dadurch sehr viel&amp;nbsp;Rohfaser. Diese lässt das Pferd den Hafer gründlich kauen und einspeicheln. Das&amp;nbsp;ist für den Magen und die weitere Verdauung wichtig. Auch die Inhaltsstoffe&amp;nbsp;machen den Hafer so wertvoll für Pferde. Die enthaltenen Beta Glucane&amp;nbsp;regulieren den&amp;nbsp;Blutzuckerspiegel, wirken entzündungshemmend und haben einen&amp;nbsp;positiven Einfluss auf die Darmflora.   
  Der Hafer verfügt über reichlich&amp;nbsp;Schleimstoffe, die sich wohltuend auf Magen und Darm des Pferdes auswirken. Er&amp;nbsp;ist mit Kalium, Magnesium, Eisen, Calcium und Phosphor mineralstoffreich. Zudem&amp;nbsp;stecken&amp;nbsp;im Hafer B Vitamine, die das Pferd für den Energiestoffwechsel und gute&amp;nbsp;Nerven benötigt. Das Vitamin E sorgt für leistungsfähige Muskeln und ein&amp;nbsp;starkes Immunsystem. An Spurenelementen finden sich Zink und Selen im Hafer.&amp;nbsp;Der Eiweißgehalt von Hafer liegt bei ca. 10%, das ist etwa der gleiche Gehalt&amp;nbsp;an&amp;nbsp;Eiweiß wie er in Heu zu finden ist. Hafer ist also kein eiweißreiches&amp;nbsp;Kraftfutter für Pferde. Er enthält reichlich lebenswichtige essentielle&amp;nbsp;Aminosäuren, die das Pferd für den Aufbau und Erhalt von Muskeln benötigt.   
  Mit&amp;nbsp;seinem Ölanteil von etwa 5% versorgt er das Pferd bei einer Fütterung von zum&amp;nbsp;Beispiel 2kg&amp;nbsp;Hafer mit 100ml Öl. Andere Getreide haben wesentlich weniger Öl,&amp;nbsp;dafür mehr Stärke. Hafer fürs Pferd enthält etwas weniger Energie als Mais oder&amp;nbsp;Gerste. Es sprechen also viele gute Gründe dafür, warum man Pferden Hafer gibt.   
   Sticht der Hafer?   
  Bei Betrachtung dieser vielen positiven Eigenschaften als&amp;nbsp;Pferdefutter stellt sich die Frage, warum Hafer den Ruf hat die Pferde „wild“&amp;nbsp;zu machen? Man sagt, „der Hafer sticht“, wenn Pferde auf eine Fütterung mit&amp;nbsp;Hafer sehr energiegeladen oder heftig reagieren. Zunächst muss gesagt werden,&amp;nbsp;der Hafer enthält&amp;nbsp;keinerlei Inhaltsstoffe, die für ein derartiges Verhalten der&amp;nbsp;Pferde verantwortlich sind. Doch was macht der Hafer mit dem Pferd? Er versorgt&amp;nbsp;das Pferd mit schnell verfügbarer Energie. Die leicht verdaulichen Kohlehydrate&amp;nbsp;wandelt das Pferd in Glucose um und kann diese als Energie nutzen. Das Pferd&amp;nbsp;ist ein&amp;nbsp;Lauftier mit hohem Bewegungsdrang.   
  Die Frage muss also nicht lauten&amp;nbsp;„warum macht Hafer Pferde wild“, sondern „warum wird das Pferd bei zu wenig&amp;nbsp;Bewegung lustig“. Die Antwort lautet also, es ist nicht der Hafer, der die&amp;nbsp;Pferde sticht, sondern meist der Mangel an Bewegung. Ein weiterer Punkt, warum&amp;nbsp;Hafer&amp;nbsp;auf Pferde eine besondere Wirkung hat, könnte daran liegen, dass er nicht&amp;nbsp;„schwer im Magen liegt“, wie manch anderes Kraftfutter.   
  Billige Pellets wie sie&amp;nbsp;in vielen Ställen üblich sind, sind schwerer verdaulich und beeinträchtigen&amp;nbsp;unter Umständen die Lauffreude. Die meisten Pferde vertragen eine Fütterung mit&amp;nbsp;Hafer problemlos. Wichtig ist es, die richtige Menge zu füttern. Doch wie viel&amp;nbsp;kg Hafer braucht ein Pferd am Tag? Wieviel das Pferd an Hafer fressen darf,&amp;nbsp;hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Hafer sollte stets bedarfsgerecht&amp;nbsp;gefüttert werden. Ist die Fütterungsmenge auf den Energiebedarf abgestimmt,&amp;nbsp;wird&amp;nbsp;das Pferd lauffreudig und leistungsfähig und nicht wild.   
   Wie viel Hafer braucht das Pferd?   
  Wieviel Kraftfutter ein Pferd braucht oder warum Pferde Hafer als Kraftfutter brauchen , hängt in erster Linie von der Arbeitsleistung ab. Als Faustregel für ein 600kg Pferd mit mittlerer Arbeitsbelastung können 1-2kg täglich verfüttert werden. Ponys und wenig gearbeitete Pferde bekommen entsprechend weniger. Sportpferde vertragen auch größere Mengen. 
 Für alte Pferde ist Hafer ebenfalls ein geeignetes Kraftfutter. Es ist leicht bekömmlich und enthält essentielle Aminosäuren, die diese Pferde benötigen.  Wie viel Hafer für ein altes Pferd die richtige Menge  ist, hängt von Größe, Futterzustand und Bewegung des Seniors ab. Zum Zunehmen bei zu dünnen Pferden ist er ebenfalls eine gute Wahl. 
 Eine  Pferdefütterung nur mit Hafer  als Kraftfutter ist durchaus möglich. Da Hafer reich an Phosphor und arm an Calcium ist, sollte bei größeren Hafermengen auf jeden Fall ein Mineralfutter zum Hafer gefüttert werden. Das Mineralfutter bringt das Calcium-Phosphor-Verhältnis wieder ins Gleichgewicht. 
 Die meisten Pferde lieben Hafer und fressen ihn sehr gerne. Daher ist Hafer eine gute Möglichkeit, um eine „Hand voll“ zu füttern, in der sich Mineralfutter oder Medikamente verstecken lassen. Solch kleine Mengen  Hafer vertragen in der Regel alle Pferde  problemlos. 
   Hafer für alle Pferde?   
  Vertragen Pferde mit  Cushing ,  Metabolischem Syndrom  (EMS) oder  Hufrehe  Hafer ? Bei Pferden mit diesen Krankheitsbildern gilt „weniger ist mehr“ in Bezug auf das Futter. Gerade die im Getreide enthaltene Stärke macht dem ohnehin überlasteten Stoffwechsel zu schaffen. Hafer enthält deutlich weniger Stärke als Gerste oder Mais.  Brauchen diese Pferde Kraftfutter , was immer eine Einzelfallentscheidung ist, ist Hafer sicherlich eher geeignet als die anderen Getreide oder Müslis. Zum einen wegen des geringeren Stärkegehalts, zum anderen weil Hafer keine belastenden Zusatzstoffe enthält. 
 Gleiches gilt für den  Hafer bei Pferden mit Sommerekzem . Wenn aufgrund von vermehrter Bewegung etwa durch Reiten oder Fahren ein Kraftfutter nötig ist, profitieren Ekzemer eher vom Hafer als anderen Kraftfuttern. Es gilt natürlich auch hier die richtige Menge zu füttern. Ein Zuviel an Hafer ist selbstverständlich zu vermeiden. 
 
 INFO TO-GO – Hafer in der Pferdefütterung 
 Hafer, ganz oder gequetscht, von hoher Qualität ist ein gutes, natürliches Kraftfutter für Pferde. Bestens verträglich und leicht bekömmlich. 
 Hafer steckt voller wertvoller Inhaltsstoffe, ist schmackhaft und versorgt das Pferd mit schnell verfügbarer Energie. 
 Bei größeren Hafermengen sollte ein Mineralfutter dazu gefüttert werden, um das Ca/P-Verhältnis auszugleichen. 
 
   Pferde richtig füttern mit Hafer   
  Ob Hafer nun für das eigene Pferd das richtige Wahl bei der&amp;nbsp;Pferdefütterung ist, kann man letztendlich nur mit einem Test herausfinden.&amp;nbsp;Reagiert es zu heftig auf den Hafer, sollte dieser zunächst reduziert werden.&amp;nbsp;Wieviel Hafer fürs Pferd die richtige Menge ist, muss in dem Fall ausprobiert&amp;nbsp;werden. Die Wirkung&amp;nbsp;des Hafers setzt etwa eine bis zwei Stunden nach der&amp;nbsp;Fütterung ein. Wenn dies bedacht wird, lässt sich Fütterung und Reiten&amp;nbsp;geschickt planen.   
  Von einer bedarfsgerechten Fütterung mit Hafer wird das Pferd&amp;nbsp;aber in der Regel nicht verrückt. Es profitiert vielmehr von den vielen&amp;nbsp;positiven Eigenschaften des&amp;nbsp;Hafers, welche ihn zurecht zu dem am besten&amp;nbsp;geeigneten Getreide in der Pferdefütterung machen. Sollte es mit dem Hafer&amp;nbsp;nicht klappen, kann das Pferd mit einem anderen Kraftfutter gefüttert werden.&amp;nbsp;Hier ist die jeweilige Fütterungsempfehlung und Zusammensetzung des&amp;nbsp;Kraftfutters zu beachten. 1kg Hafer&amp;nbsp;ist nicht gleich 1kg Kraftfutter. Die Menge&amp;nbsp;an Kraftfutter die an das Pferd gefüttert wird, ist abhängig von&amp;nbsp;Arbeitsbelastung, Zustand des Pferdes und Angebot an Raufutter.  
 Tipps für den eigenen Haferanbau 
 Lässt es die Witterung zu, sollte der Hafer so früh im Jahr wie nur möglich ausgesät werden. Spätestens bis Anfang März sollte dies geschehen sein. Je später die Saat erfolgt, desto geringer kann der Ertrag werden. Aufgrund zu hoher Niederschläge kann es vorkommen, dass sich der Termin der Aussaat dennoch nach hinten verschiebt. Hier können folgende Fakten helfen, dennoch eine ertragreiche Ernte feiern zu können: 
  1. Mehr säen  
 Wer spät sät, sollte mehr Samen ausbringen, da die Haupttriebe im Vergleich zu den Nebentrieben in der Ertragsleistung deutlich stärker sind. Und dieser Sachlage kommt bei einer späten Saat noch deutlicher zu tragen. Es empfiehlt sich eine Saatstärke von etwa circa 320 – 350 Körner pro Quadratmeter bei einem Pflanzenabstand von mindestens 3,5 cm. Zwischen den einzelnen Saatreihen sollte etwa 12,5 cm Abstand liegen. 
  2. Säen und düngen zur gleichen Zeit  
 Arbeiten Sie Düngemittel möglichst gleichzeitig mit der Saat in den Boden ein. So können diese auch bei Frühjahrstrockenheit ihre volle Wirkung einfalten. 
  3. Optimale Fruchtfolge  
 Besonders gute Erträge wurden in den Jahren verzeichnet, die auf ein Jahr des Anbaus von Kartoffeln oder Körnerleguminosen folgten. Wichtig zu wissen: Der Hafer kann in einem Abstand von drei bis vier Jahre auf derselben Fläche angebaut werden. In den Jahren nach dem Hafer wachsen Leguminosen, Winterweizen, Roggen, Hackfrüchte, Mais besonders gut. 
   Hafer als Kraftfutter für Pferde   
 Um das Calcium-Phosphor-Verhältnis auszugleichen, ist es ratsam, ein Mineralfutter zum Hafer zu füttern. Das Mineralfutter   MASTERHORSE SPORT   leistet dies zum Beispiel und versorgt das Pferd darüber hinaus mit allen nötigen Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen, die im Grundfutter nicht enthalten sind. Die Rezeptur ist ohne Melasse. Das Pferd wird zudem mit Nährstoffen für einen optimalen Muskelstoffwechsel versorgt. 
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            <title type="text">Weben beim Pferd</title>
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                                            Webt das Pferd, liegt eine Verhaltensstörung vor, die zumeist auf Stress zurückzuführen ist.
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                   Weben beim Pferd - was steckt hinter der Verhaltensstörung?   
 Wie Menschen können auch Pferde Verhaltensstörungen entwickeln. Anders als problematisches Verhalten wie Treten, Bocken oder Steigen, bereiten sie nicht nur den Besitzern erheblichen Kummer. Nein, betroffene Pferde leiden tatsächlich unter einem derartigen Fehlverhalten und werden dies im schlimmsten Fall auch nicht mehr vollständig los. 
 Um dies zu verhindern und die Pferdebesitzer auf mögliche Symptome zu sensibilisieren, dreht sich dieser MASTERHORSE-Expertentipp um das Weben beim Pferd und was man in welchem Stadium dieser Verhaltensstörung erkennen beziehungsweise tun kann. 
   Was versteht man darunter, wenn das Pferd webt?   
 Beim  Weben des Pferdes  handelt es sich um eine Verhaltensstörung, die auch bei anderen Tieren wie Elefanten oder Bären in menschlicher Obhut auftreten kann. Dabei schwingt das Pferd Kopf und Hals in einem gleichbleibenden Rhythmus von links nach rechts und wieder zurück. Dabei belastet es die Vorderbeine abwechselnd. 
 Neben Koppen, Zähnewetzen (an der Boxenwand oder an den Metallstäben) und Manegebewegungen (im Kreis laufen) gehört das  Weben  zu den  häufigsten Verhaltensstereotypien beim Pferd . 
 Derartige Anomalien treten in einem immer gleichen Muster auf und scheinen in den Augen des Beobachters keinem Zweck zu dienen. 
   Die Ursachen des Webens beim Pferd - webt das Pferd nur bei Stress?   
 Tiere, die Verhaltensstörungen zeigen, weisen in den meisten Fällen Veränderungen im Hirnstoffwechsel auf. Wie genau es zu diesen kommt, konnten Wissenschaftler noch nicht vollständig klären. Auffällig ist aber in jedem Fall, dass Verhaltensstörungen wie das Weben bei Tieren in freier Wildbahn praktisch nicht vorkommen. So liegt nahe, dass die Ursachen vor allem in der Haltung des Pferdes begründet sind. 
 Stundenlanges Stehen in engen Boxen ohne Kontakt zu Artgenossen, lange Fresspausen und ein eintöniger Tagesablauf erzeugen paradoxerweise Stress und erhöhen so das Risiko, dass das Pferd mit dem Weben beginnt. In pferdegerechten Haltungsformen mit ausreichend Auslauf, Sozialkontakt und Umweltreizen ist das Auftreten dieser Stereotypie hingegen unwahrscheinlich. 
 Auch genetische Komponenten, sprich die Vererbung des Webens an die Nachkommen, stehen in der Diskussion: Forscher haben herausgefunden, dass Pferde mit einem hohen Blutanteil häufiger betroffen sind als andere. 
   Die Symptome des Webens beim Pferd   
 Je nach Ausprägung der Verhaltensstörung können die Symptome des Webens variieren. Anfangs sind Veränderungen im Verhalten noch wenig auffällig. Das Pferd wirft nur manchmal den Kopf hin und her, wenn sich die tägliche Kraftfuttergabe ankündigt.Mit der Zeit kann sich das Verhalten aber immer mehr manifestieren und so zu einem offensichtlichen Problem werden. 
 Das Pferd beginnt auch bei anderen Auslösern sich hin und her zu werfen, wirkt weggetreten und das Weben lässt sich von außen immer schwerer unterbrechen. Irgendwann zeigt das Pferd das Verhalten auch, wenn es zuvor scheinbar gar keinen Auslöser von außen gab. Während das Pferd Kopf und Hals von einer Seite zur anderen bewegt, kann es abwechselnd ein Vorderbein vom Boden abheben. 
 Manche Pferde spielen dabei auch mit der Zunge. Viele Besitzer betroffener Pferde fürchten, dass die Vorderbeine des Pferdes durch die wiederkehrenden Bewegungen Schaden nehmen könnten. Das konnten Studien bisher aber nicht belegen. 
   Ist Weben beim Pferd ansteckend?   
 Oft haben Reiter Angst, dass sich ihr gesundes Pferd die Verhaltensstörung des webenden Boxennachbarn abschauen könnte und es sich um eine „ansteckende Krankheit“ handelt. Bisher gibt es aber keinerlei Hinweise darauf, dass Pferde sich stereotype Verhaltensweisen abschauen - obwohl Pferde grundsätzlich dazu in der Lage sind, durch Beobachtung von Artgenossen andere Verhaltensweisen zu lernen. 
 Doch auch wenn das Weben an sich nicht ansteckend ist, sollten Pferdebesitzer aufmerksam bleiben, wenn sich andere Pferde im Stall dieses Verhalten aneignen. Denn häufig gleichen sich die Haltungsbedingungen im selben Stall sehr und da Haltungsfehler den größten Risikofaktor für das Weben darstellen, können natürlich auch andere Pferde im Stall damit beginnen. 
   Die Behandlung der Verhaltensstörung Weben   
 An oberster Stelle bei der Bekämpfung einer Verhaltensstörung muss immer stehen,  die Lebensbedingungen des Pferdes zu verbessern . Das Weben ist Ausdruck davon, dass das Pferd unter seinen Haltungsbedingungen leidet. Mehr Auslauf, regelmäßiger Kontakt zu Artgenossen, ausreichend Raufutter und Beschäftigung sind für jedes Pferd wichtig und müssen zukünftig sichergestellt sein. 
 Moderne Gruppenhaltungssysteme, die zu mehr Bewegung animieren, lassen weniger Langeweile aufkommen als eine klassische Boxenhaltung. Auch in einer Box sind der Phantasie der Besitzer keine Grenzen gesetzt. Spielbälle, aus denen Leckerli purzeln, wenn das Pferd dagegen kickt, Heu aus einem Heunetz gefüttert, vielleicht stundenweise ein Kamerad wie eine Ziege oder ein Pony zu Besuch, können wahre Wunder bewirken. 
 Eine diesbezügliche Änderung sollte in jedem Fall so rasch wie möglich erfolgen, denn je nach Schweregrad der Stereotypie klingen die Symptome der Krankheit aber nicht immer vollständig ab. 
 Durch die Veränderungen im Hirnstoffwechsel kann es sein, dass ein Pferd, das schon lange webt, das Verhalten auch in einer verbesserten Haltung immer wieder zeigt. Man geht aber davon aus, dass es in diesen Situationen nicht mehr leidet. 
 
 INFO TO GO – Weben beim Pferd: 
 Während der Entwicklung einer Verhaltensstörung wie Weben lassen sich drei Stadien unterscheiden: 
 - 1. Stadium: Die Pferde zeigen das zwanghafte Verhalten nur in kurzen, dafür aber häufigen Episoden, die spontan unterbrochen werden. In dieser Phase sind dazu häufig eine Überempfindlichkeit gegenüber Berührungsreizen, eine motorische Unruhe oder verminderte Schlafzeiten erkennbar. 
 - 2. Stadium: Die Episoden des Webens werden weniger, dafür aber länger ebenso wie das Sozial- und Erkundungsverhalten. 
 - 3. Stadium: Das Weben kann nur noch durch massive äußere Reize unterbrochen werden. Dazu können eine reduzierte Futteraufnahme sowie regelrechte Schlafstörungen kommen. 
 Hat sich das Weben einmal etabliert, kann es meist nicht mehr vollständig therapiert werden. 
 Da Raufutter eine höhere Konzentration an Tryptophan (das sogenannte „Gelassenheitshormon“) aufweist als Kraftfutter, kann eine Erhöhung der Raufutter-Portion bzw. eine Ergänzung der Kraftfutterration und ein tryptophanhaltiges Zusatzfutter helfen. 
 
   Nicht verwechseln: Weben und Headshaking   
   Headshaking   lautet der Sammelbegriff für bei Pferden auftretendes, immer wiederkehrendes Schütteln des Kopfes oder meist vertikale, nur selten horizontale Bewegungen des Kopfes. Dies kann allerdings eine Vielzahl an klinischen Ursachen haben und muss daher von einem Tierarzt untersucht bzw. diagnostiziert werden. 
   Die richtige Fütterung bei Verhaltensstörungen - MASTERHORSE Expertentipp   
 Auch die Fütterung spielt in der Vorbeugung und Behandlung von Verhaltensstörungen wie dem Weben eine Rolle. Zum einen gehört zu einer pferdegerechten Haltung, dass dem Pferd eine ausreichende Menge an Raufutter in Form von Heu zur Verfügung steht. Täglich mindestens 1,5 kg Heu pro 100 kg Körpergewicht gewährleisten nicht nur, dass der Magen-Darm-Trakt des Pferdes gesund bleibt, sondern bieten auch eine wertvolle Beschäftigung. 
 Dazu kann auf ein faserreiches, energiearmes Müsli wie das   MASTERHORSE FASER-PLUS   zurückgegriffen werden. Aufgrund des hohen Faser-Anteils sind die Pferde dazu angehalten, das Futter lange zu kauen und intensiv einzuspeicheln. Dadurch ist es obendrein besonders magenschonend und kann optimal verdaut werden. Diese Maßnahme verringert das Risiko, dass das Pferd Stereotypien wie das Weben beginnt und hält bereits webende Tiere während des Fressens von dem Verhalten ab. 
 Engmaschige Heunetze eignen sich, um die Fresszeit weiter zu verlängern. 
 Die Fütterung verhaltensgestörter Pferde sollte man mit speziell entwickelten Zusatzfuttermitteln ergänzen.   MASTERHORSE MAG-PRO   ist für stressanfällige Pferde das optimale Präparat, da es neben Magnesium, B-Vitaminen und Vitamin E auch die Aminosäure Tryptophan enthält. Diese kann der Körper in den Botenstoff Serotonin umwandeln, das „Glücks- und Wohlfühlhormon“. 
 Da webende Pferde vor allem auf stressige Situationen mit der Stereotypie reagieren, kann   MASTERHORSE MAG-PRO   das Auftreten der Verhaltensstörung mindern, indem es das Wohlbefinden verbessert. 
    
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            <title type="text">Winterfütterung für Pferde</title>
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                                            Das A und O der Fütterung des Pferdes im Winter ist gutes Raufutter. Unter „gut“ versteht man: Aromatisch duftend, kaum staubend, frei von Schimmel und zu richtigen Zeitpunkt geerntet.
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                 Das A und O der Fütterung des Pferdes im Winter ist gutes Raufutter. Unter „gut“ versteht man: Aromatisch duftend, kaum staubend, frei von Schimmel und zu richtigen Zeitpunkt geerntet. Die Sinnesprobe gibt einen guten ersten Eindruck: Greifen Sie ins Heu. Finden Sie Verunreinigungen, Erde? Das ist kein gutes Zeichen. Ist es blattreich, langstielig, enthält wenige andere Pflanzen außer Gräser? Das ist ein gutes Zeichen. 
 Riechen Sie am Heu: Duftet es aromatisch? Sehr gut! Ist es geruchsneutral? Das ist nicht ideal, aber auch nicht schlimm. Riecht es muffig? Das ist ein sehr schlechtes Zeichen. Achten Sie auf den Staubgehalt: Steigt beim Aufschütteln gar eine Wolke aus Staub auf? Das ist nicht gut für die Atemwege ihres Pferdes! Können Sie kaum etwas Staubiges ausmachen? Dann ist das hervorragend! 
   Zuckergehalt im Heu    
 Doch was man mit den Sinnen nicht sieht, ist der Gehalt an Spurenelementen im Heu und der genaue Nährstoffgehalt. Daher: Wer es ganz genau machen möchte, lässt sein Heu im Labor untersuchen. Dann ist klar, wie viel Zucker enthalten ist (die Werte schwanken zwischen 3 und 16 Prozent, um die 10 Prozent sind normal und ideal). Sie können in der Analyse auch finden, wie hoch der Fruktanwert im Heu ist. Die Bestimmung von Fruktan ist besonders wichtig, wenn sie ein stoffwechselerkranktes Pferd haben und auf einen niedrigen Fruktanwert achten müssen. 
 Denn auch im Heu ist Fruktan enthalten. Wie viel, hängt zum Beispiel vom Schnittzeitpunkt des Grases ab. Früh am Morgen geschnittenes Gras enthält mehr Fruktan als Gras, das am Nachmittag gemäht wurde. Heu analysieren lassen funktioniert am besten über eine Sammelprobe, indem Sie aus mehreren Ballen eine Hand voll Heu nehmen, das in einer Tüte mischen und einschicken. 
 Heu ist grundsätzlich Heulage vorzuziehen, da das Verdauungssystem des Steppentieres Pferd nicht auf die Gärprozesse der Heulage ausgelegt ist. Wenn Sie aber die Wahl zwischen schlechtem Heu und guter Heulage haben, spricht alles für die Heulage. Gute Heulage ist recht trocken und riecht nicht sauer. 
   Pferdefütterung im Winter: Wenn das Heu nicht gut ist   
 Das Wichtigste für die Gesunderhaltung ihres Pferds ist es, Probleme zu analysieren und abzustellen. Meint: Sich nicht mit schlechtem Heu zufrieden zu geben. Doch in der Realität können Pferdebesitzer, die in einem Pensionsstall stehen, häufig wenig tun. Sie können aber alle anderen Faktoren, auf die Sie Einfluss haben, ideal gestalten: Das Pferd bewegen, damit sein Stoffwechsel angeregt wird. Eine hervorragende Spurenelement-Versorgung bereitstellen, damit im Körper alle wichtigen Prozesse unterstützt werden. 
 Die Leber und die Niere unterstützen mit Kräutern, damit sie Schadstoffe gut ausleiten können. Für Vitamingaben sorgen: Durch abwechslungsreiche Frischfutterkost und hervorragende Zusatzfuttermittel. Wenn Sie den Körperfunktionen Ihres Pferdes das zukommen lassen, ist das Pferd gut gerüstet, nicht ideale Zeiten zu überstehen. Stellen Sie langfristig sicher, dass das Grundfutter, das Heu, hervorragend ist! Denn ewig kann kein Organismus gegen schlechtes Grundfutter ankommen. 
   Winterfütterung Pferd: Notfallhilfe bei schlechtem Heu   
 Um die Heuqualität kurzfristig auszugleichen, sind   MASTERHORSE HEU-FLAKES   ideal. In den Heu Flakes sind mehr als 60 Gräser- und Kräutersorten enthalten. Das Futter ist warmluftgetrocknet und artenreich. Zusätzlich macht es bei nicht idealem Heu Sinn, die Leber zu unterstützen. Schlechtes Raufutter belastet immer auch die Leber, welche die Giftstoffe aus dem Pferdekörper filtert. Das ist eine Hochleistung. 
 Mit   MASTERHORSE DETOX   können sie die Leber dabei unterstützen. Es enthält unter anderem Johannisbrot; eine Frucht, die hervorragend auch bei Kotwasser den Körper unterstützt. Für eine gezielte Entgiftung des Darms und eine effektive Unterstützung der Darmflora ist das Produkt   EQUIPUR-digest plus   die optimale Wahl. 
   Saftfutter für Pferde im Winter   
 Im Winter fehlen die Vitamingaben, die das Weidegras dem Pferdekörper liefert. Auch Weidepferde müssen darauf im Winter meist verzichten. Saftfutter und Zusatzfuttermittel können helfen, das ausgleichen. Gut geeignet für Pferde sind Möhren, Rote Beete und Äpfel. Aber bitte in Maßen! Äpfel und Möhren haben einen nicht unbeachtlichen Zuckergehalt. 
 Pferde mit fittem Stoffwechsel profitieren von ihnen. Bei Cushingpferden und anderen Pferden mit Stoffwechselproblemen gibt man diese am besten in geringen Mengen. Das hat dann aber kaum einen Einfluss auf den Vitaminhaushalt, sondern entspricht eher einem Leckerli. Bei  MASTERHORSE  gibt es übrigens die getrocknete Form, die   MASTERHORSE ROTE BETE  . Eine gute Lösung auch als gesunde Belohnung! 
   Kolikgefahr durch kaltes Wasser   
 Achten Sie darauf, dass Ihr Pferd im Winter ausreichend trinkt! Ist das Wasser eiskalt, saufen manche Pferde zu wenig. Das kann zu Koliken führen. Inzwischen gibt es einige Tränksysteme, die das Wasser konstant auf guter Temperatur halten. Haben Sie diese Systeme nicht zur Verfügung, dann bieten Sie mehrfach am Tag handwarmes Wasser an. 
 Viele Pferde wissen einen Schuss Apfelsaft oder einen Teeaufguss aus Kräutern zu schätzen!  MASTERHORSE  bietet seit Jahrzehnten Erfahrung in diesem Segment. Gut geeignet für einen Teeaufguss sind zum Beispiel die Einzelkräuter   MASTERHORSE FENCHEL   oder, besonders magenpflegend und schmackhaft,   MASTERHORSE SÜSSHOLZ  . 
 
 Info to go – die richtige Winterfütterung fürs Pferd: 
 Bestes Heu ist das Wichtigste bei der Winterfütterung! 
 Geben Sie durchgehend eine Vitalstoffversorgung, also Mineral- und Spurenelementergänzungen, hinzu.   MASTERHORSE WINTER-BIGS   sind zum Beispiel gut einsetzbar in Gruppenhaltungen,   MASTERHORSE SPORT   oder   MASTERHORSE BASIS-PLUS   sind wertvolle Vitalstoffe, die besonders gut vom Pferdekörper aufgenommen werden. 
 Bieten Sie gut temperiertes Wasser an, um Koliken durch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme zu vermeiden! 
 Unterstützen Sie Ihr Pferd mit besonders hochwertigen Kuren in den Fellwechselmonaten, um dem Organismus zu helfen! 
 Saftfutter und Kräuter bringen Abwechslung, Vitamine und Vitalstoffe in den Monaten ohne Weidegang in den Futtertrog. 
 Geben Sie ungesättigte Fettsäuren zum Beispiel über   MASTERHORSE LEINÖL   in den Wintermonaten hinzu. 
 
   Energie durch Öle im Winter   
 Versorgen Sie Ihr Pferd im Winter mit ungesättigten Fettsäuren. Leinöl hat ein besonders günstiges Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Ein hochwertiges Leinöl ist das   MASTERHORSE LEINÖL  . Eine Hand voll Sonnenblumenkerne pro Tag ist auch ein natürliches Superfood, das Ihr Pferd zu schätzen weiß. Öle sind auch geeignet, um eine Ration kalorienreicher zu gestalten, wenn Sie das Kraftfutter nicht erhöhen möchten. Ältere Pferde profitieren besonders davon. 
   Fütterungstipps: Das Superfood Hagebutte für die Winterfütterung der Pferde   
 Hagebutten sind ein hervorragendes Winterfutter für Pferde: Sie liefern viele Vitamine, vor allem Vitamin C, aber auch Vitamin E und Lycopin. Superfood darf man sie ruhig nennen, da sie hoch aktive Antioxidantien enthalten und so die Zellen vor freien Radikalen schützen. Zudem sind Spurenelemente und Pektine in ihnen enthalten. 
 Manche Pferde mögen getrocknete Hagebutten sehr gern und fressen sie wie Leckerli. Bei anderen Pferden muss man sie einschleichen und unters Futter mischen, bis die Pferde sich daran gewöhnt haben. Probieren Sie es mit einer Tüte   MASTERHORSE HAGEBUTTE   aus! Um die Hagebutte in besonders einfacher Form ins Pferd zu bekommen, hat  MASTERHORSE  das   HAGEBUTTEN-FIT   entwickelt. Dafür wird eine spezielle Hagebuttenart genutzt, die besonders reich an so genannten Galaktolipiden ist. Sie kurbeln den Gelenkstoffwechsel des Pferdes an und stärken den Knorpel. Das ist gesund für alle Pferde, aber besonders hilfreich für Pferde mit Gelenkproblemen, zum Beispiel bei Pferden mit Arthrose. 
   Fütterung im Winter: Achten Sie auf Spurenelemente und Mineralstoffe   
 Damit der Stoffwechsel der Pferde rund läuft, ist eine hervorragende Versorgung mit Spurenelementen wichtig. Diese Versorgung ist die wichtigste Zusatzfütterung des Pferdes. Spurenelemente helfen dabei, dass alle Prozesse im Körper ideal ablaufen. Ein Pferd, das hier ideal versorgt ist, wird weitaus seltener krank. Es hat höchstwahrscheinlich weniger Wehwehchen. Im Winter fehlen Vitamine aus dem Frischfutter der Weide. Daher macht es Sinn, in dieser Zeit Vitamine zu ergänzen.   MASTERHORSE WINTER-BIGS   sind dafür zum Beispiel ideal. Sie enthalten zusätzlich zu Spurenelementen die Vitamine A, D und E. Durch die Bigs-Form, ähnlich großen Leckerlis, lassen sie sich auch gut an Pferde in Gruppenhaltung, zum Beispiel an Pferde im Offenstall, füttern. Sie sind auch ideal, wenn das Pferd oder Pony kein anderes Krippenfutter erhält und werden gern pur gefressen. Sportpferde und Ponys mit höherem Bedarf an hochwertigen Spurenelementen sind mit   MASTERHORSE SPORT   gut bedient. Das   MASTERHORSE BASIS-PLUS   ist die Wahl, wenn ein hochwertiges Spurenelement-Futter gesucht wird, das ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis hat. 
   Fellwechselzeit Winter   
 Der Winter hat es für den Stoffwechsel in sich, denn hier ist der Fellwechsel gleich zwei Mal im vollen Gang. Bis November wird das Winterfell aufgebaut, ab Ende Januar schon wieder abgebaut. Das bedeutet: Der Organismus braucht vermehrt Zink, um neues Haar zu produzieren. 
 Eine Zink-Kur mit   MASTERHORSE ZINK-PRO  oder  M  ASTERHORSE ZINK-TABS  hilft. Die  MASTERHORSE ZINK-TABS  sind höher dosiert, sie sind die richtige Wahl, wenn ein Zinkmangel definitiv vorliegt. Rundum unterstützen können Sie die Stoffwechselprozesse mit der   MASTERHORSE SPUREN-KUR  . Diese können Sie zum Beispiel im Herbst oder im Januar kurweise füttern. Gefällt ihnen das Haarkleid und die Haut ihres Pferdes im Winter nicht, dann finden Sie im   MASTERHORSE HAUT-PERFEKT   alle Inhaltsstoffe, die Haut und Fell unterstützen. Diese Zugaben sollten immer in Kombination mit einem generellen Mineral- oder Spurenelementfutter, einer so genannten Vitalstoffversorgung, gegeben werden. Die oben erwähnten   MASTERHORSE WINTER-BIGS  , das   MASTERHORSE BASIS-PLUS   oder   MASTERHORSE SPORT   sind drei von vielen, so dass Sie im Sortiment genau das Richtige für Ihren Fall finden werden. 
   Gesundheit für den Darm   
 Das Immunsystem hat im Winter einiges zu leisten. Es hängt eng mit der Darmgesundheit zusammen. Diese ist wiederum anfällig für schlechte Qualitäten im Heu; daher gibt es Probleme mit Kotwasser zum Beispiel vor allem im Winter. Dem Darm können sie helfen, indem sie präbiotisch unterstützen. 
 Als Kur eignet sich da zum Beispiel   MASTERHORSE DARMBALANCE  . Wichtig ist: Bringen Sie so ihr Pferd auf den richtigen Weg, aber suchen Sie vor allem nach der Ursache und stellen diese ab. Ursachen abzustellen, ist wahrscheinlich der wichtigste Fütterungstipp! 
    
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            <title type="text">Herpes beim Pferd!</title>
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                                            In den Wintermonaten steigt die Gefahr eines Herpes Virus beim Pferd.
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                  Immer wieder tödliche Fälle von Herpes beim Pferd  
 Fast jedes Jahr werden im Spätherbst und Winter Herpesfälle beim Pferd gemeldet. Bricht das Virus aus, ist es hoch ansteckend, führt zu Fehlgeburten, Husten, Nervenschäden und nicht selten zum Tod. Was man dagegen tun kann? Impfen und das Immunsystem stärken! 
  Das Equine Herpes Virus - Die verschiedenen Verlaufsformen und Symptome  
 Es gibt verschiedene Typen des  Equinen Herpes Virus  (EHV), die sich in unterschiedlichen Folgeerkrankungen äußern: 
 Equines Herpesvirus Typ 1: Es kommt zu Erkrankungen des Bronchialsystems, Aborten und Lähmungserscheinungen. 
 Equines Herpesvirus Typ 2: Der Herpes-Virus manifestiert sich im Auge in Form einer Augenentzündung (Keratokonjunktivitis). 
 Equines Herpesvirus Typ 3: Bläschenbildung an den Genitalien („Deckseuche“). 
 Equines Herpesvirus Typ 4: Atemwegserkrankungen, Lähmungserscheinungen. 
 Warum ist Herpes bei Pferden so gefährlich? 
 Beim Pferd treten überwiegend das EHV 1 und 4 auf. Diese kommen bei Pferden auf der ganzen Welt vor – ganz unabhängig von Rasse oder Alter. Eine Infektion erfolgt meist im ersten Lebensjahr; die Ansteckung passiert in den meisten Fällen über klinisch erkrankte Pferde oder Tiere, die das Virus latent (ohne Symptome zu zeigen) in sich tragen. Dazu kommt, dass Personen oder Gegenstände, die mit bereits infizierten Pferden in Kontakt waren, ebenfalls Viren übertragen können. Denn diese bleiben in für sie passender Umgebung bis zu sieben Wochen infektiös. Die Eintrittspforte für den Erreger sind die oberen Atemwege. Nach einer Inkubationszeit von zwei bis zehn Tagen kommt es zu ersten, meist noch milden Symptomen an den Atemwegen, die nach ein bis zwei Wochen auch wieder abklingen. Ab diesem Zeitraum werden Antikörper im Pferd sichtbar und können getestet werden. In diesem Moment gilt das Pferd für etwa drei bis vier Monate als immun und zeigt keinerlei Krankheitsanzeichen mehr – dennoch kann es das Virus nach wie vor in sich tragen. Man spricht hier von einer sogenannten latenten Infektion. Achtung: Eine solche kann sich jederzeit wieder zu einer klinisch manifesten Infektion umwandeln; in einem solchen Fall leidet das Pferd wieder an den gefährlichen Herpes-Symptomen. Diese Tatsache begründet, warum es sogar in geschlossenen Beständen immer wieder zu Erkrankungen kommen kann. 
 EHV 1 und 4 können in drei verschiedenen Verlaufsformen mit unterschiedlichen Symptomen auftreten: 
 1. Virusabort: Zuchtstuten bringen tote oder lebensschwache Fohlen zur Welt (nur EHV 1). 
 2. Rhinopneumonitis: Betroffene Pferde erkranken an den oberen Atemwegen, haben Nasenausfluss, hohes Fieber (40°C) und angelaufene Beine. Bei vielen Tieren geht der Atemwegsinfekt in eine Lungenentzündung über. 
 3. Paralytische Form: Es kommt zu Lähmungserscheinungen (v.a. an der Hinterhand) durch eine Entzündung des Rückenmarks, die betroffenen Pferde liegen oft fest, können häufig nicht mehr aufstehen und müssen in der Regel erlöst werden. 
  EHV 2- Infektionen Die Herpesviren der Typen 2 und 5 sind an der Entstehung von Augenentzündungen beteiligt. Zudem können sie virale und bakterielle Infektionen der Atemwege begünstigen. 
  EHV 3  Der EHV3 wird meistens beim Deckakt von einem infizierten Hengst auf die Stute übertragen. Etwa ein bis zehn Tage später treten am Scheidenvorhof, an den benachbarten Hautstellen und am Euter kreisrunde Bläschen und Pusteln auf. Bei erkrankten Hengsten sind Penis und Vorhaut betroffen. Neben den Bläschen können Schwellungen auftreten. 
 Das EHV-Virus wird in allen Fällen über Tröpfcheninfektion übertragen und kann sich rasant ausbreiten. Ist ein Pferd im Bestand erkrankt, so muss man es umgehend von anderen Pferden isolieren. Sind mehrere Tiere betroffen ist es ratsam, den kompletten Stalltrakt zu sperren. Um eine Ausbreitung zu vermeiden, dürfen Pferde eines betroffenen Betriebes den Hof nicht verlassen. Besondere Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen helfen zudem, die Ausbreitung einzudämmen. Herpes zählt nicht zu den melde- oder anzeigepflichtigen Tierseuchen, dennoch ist es sinnvoll, das zuständige Veterinäramt bzw. den Tiergesundheitsdienst zu informieren. 
 
 INFO TO GO – Herpesinfektion Pferd 
 Sehr viele Pferde sind Virusträger. Die Krankheit bricht jedoch relativ selten aus. 
 Es gibt keine Therapie gegen Herpesviren. Die wichtigsten Bekämpfungsmaßnahmen sind die Impfung des gesamten Bestandes, die Vermeidung von Stress und die Stärkung des Immunsystems. 
 Bei erkrankten Pferden kann man nur die Symptome behandeln und das Immunsystem unterstützen, zum Beispiel über hoch konzentrierte Vitaminpräparate. 
 Wegen der hohen Ansteckungsgefahr müssen erkrankte Pferde von gesunden Tieren isoliert werden. 
 Die Prognose für ein erkranktes Pferd steht abhängig von den Symptomen sehr gut bis fraglich. In schweren Fällen kann eine Herpes-Infektion zum Tod führen. 
 
   Was kann vorbeugend gegen Herpes beim Pferd getan werden?  
 Wie beim Menschen auch, tragen etwa 90 % der Pferde den Herpesvirus latent in sich. Die meisten Pferde infizieren sich schon im ersten Lebensjahr mit dem Herpesvirus. So lange sich die Viren in einer Art Schlafzustand befinden, treten aber keine klinischen Symptome auf. In der Fachsprache wird dieser Zustand Viruslatenz genannt. Bei einem geschwächten Immunsystem und unter Stress kann es zu einer sogenannten Reaktivierung der Viren kommen. Sie vermehren sich. Dann erkrankt das betroffene Pferd manchmal selbst. In jedem Fall aber scheidet es Herpesviren über den Nasenschleim aus und wird so zur Ansteckungsquelle für andere Pferde. Folgende Maßnahmen können unternommen werden, um das Risiko einer Erkrankung bzw. Ausbruchs zu reduzieren: 
 
 optimale Haltungs- und Fütterungsbedingungen 
 Stärkung des Immunsystems 
 Vermeidung von Stress 
 Impfung des gesamten (!) Bestandes 
 regelmäßige Reinigung und Desinfektion der Stallungen 
 Vorsicht bei Neuzugängen im Stall (Quarantäne) 
 
 Eine besonders wichtige Rolle spielt ein starkes Immunsystem, dadurch werden das Eindringen und die Vermehrungsrate der Viren so gering wie möglich gehalten. Seitens der Fütterung kann man die Abwehr über Zellschutzvitamine wie Vitamin E, C und Beta-Carotin sowie das Spurenelement Selen unterstützen. Auch Omega-3-Fettsäuren (Leinöl oder Lachsöl) und Zink werden für ein leistungsfähiges Immunsystem benötigt. 
  Wie oft muss ein Pferd gegen Herpes geimpft werden?  
 Pferde gegen Herpes zu impfen, mindert in jedem Fall den Infektionsdruck im Bestand und die Menge an dort zirkulierenden Viren in der gesamten Population kann gemindert werden. Dazu wird die Ausscheidung der Viren durch latent infizierte Pferde reduziert. Die Impfung gegen Herpes beim Pferd bietet keinen vollständigen Schutz, aber im Falle einer Erkrankung läuft diese deutlich milder ab und die Pferde scheiden weniger Virusmaterial aus. Im Moment gibt es zwei verschiedene Impfstoffe auf dem Markt. Zum einen Lebendimpfstoff (EHV1) und zum anderen eine inaktivierte Variante (EHV1 und EHV4), die sehr häufig verwendet wird. Die Grundimmunisierung gegen Herpes mit einem inaktivierten Impfstoff sieht zwei Impfungen innerhalb von etwa sechs Wochen vor. Der Impfschutz gegen Herpes beim Pferd hält leider nur kurze Zeit an und muss alle sechs Monate wiederholt werden. 
  Die Bedeutung von Lysin im Zusammenhang mit Herpes beim Pferd  
 Lysin zählt zu den essenziellen Aminosäuren, also den Proteinbausteinen, die dem Körper über das Futter zugeführt werden müssen. Die Aminosäure Lysin kennt der Pferdehalter vor allem aus Ergänzungsfuttermitteln für den Muskelaufbau, sie spielt aber auch beim Thema Herpes eine wichtige Rolle. Tierärzte empfehlen sowohl vorbeugend als auch in akuten Fällen die Fütterung von hohen Lysin-Mengen. Lysin ist der Gegenspieler der Aminosäure Arginin. Diese wird vor allem für die Vermehrung des Herpes-Virus benötigt. Liegt im Körper viel Lysin vor, so wird in der Vermehrungsphase fälschlicherweise das Lysin in das Virus eingebaut und somit wird es inaktiv. Die Ausbreitung des Virus wird somit eingedämmt. 
  Expertentipp - Herpes bei Pferden  
 Sowohl bei einer akuten Erkrankung als auch zur Vorbeugung können das vitamin- und zinkreiche Zusatzfutter   EQUIPUR-vitafit   und das lysinreiche   EQUIPUR-amino   bedenkenlos miteinander kombiniert werden. Auch das   MASTERHORSE MONO-LYSIN   hat sich bewährt. Die Aminosäure hilft sowohl vorbeugend, als auch in akuten Fällen. Der Baustein Lysin ist der Gegenspieler von Arginin. Arginin ist wichtig für die Vermehrung des Virus im Körper. Liegt viel Lysin im Körper vor, so baut das Virus dieses fälschlicherweise ein und die Vermehrung wird erschwert. 
 Der unten aufgeführte   Vitamin B-Komplex von MASTERHORSE   wird zusätzlich bei Symptomen wie Koordinationsstörungen (Ataxien), insbesondere in den ersten Tagen der Virusinfektion, unterstützend verabreicht. Ansonsten schafft eine bedarfsgerechte Energie- und Eiweißversorgung sowie ein ausgewogene Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementzufuhr die Basis für ein abwehrstarkes Immunsystem und ein gesundes Pferd. B-Vitamine in hohen Konzentrationen fördern den Energiestoffwechsel in der Nervenzelle und unterstützen so die Regeneration der Zelle.&amp;nbsp; 
 Damit das Immunsystem seinen Job machen kann, braucht es unter anderem ausreichend Zellschutzvitamine wie Vitamin E, C, Beta-Carotin und Selen. Wichtig sind auch Omega-3-Fettsäuren und Zink. Achtung: Nicht nur ein Mangel, auch ein massiver Überschuss kann bei einigen Vitaminen und Mineralstoffen zu gesundheitlichen Problemen führen. 
 Unsere Fütterungsexperten von MASTERHORSE können sie bei der Zusammenstellung eines ausgewogenen, auf das individuelle Pferd abgestimmten Futterplans unterstützen. So wird der Gesundheit der Pferde geholfen. 
  Ausbruch von Pferdeherpes – was tun?   
 Zu allererst geht es darum, eine großflächige Ausbreitung zu verhindern. Die Ansteckungsgefahr ist bei Herpes extrem groß. Die Krankheit wird oft durch die Tröpfcheninfektion von einem Pferd zum anderen übertragen. Aber auch die indirekte Ansteckung, zum Beispiel über das Putzzeug, ein Halfter, den Futtereimer, die Schubkarre, gemeinsam genutzte Wasserstellen oder Menschen, ist möglich. An Herpes erkrankte Pferde sollten sofort von den gesunden Tieren des Stalles räumlich getrennt werden. Auch über Futterwagen, Putzzeug und andere Gegenstände dürfen sie keinen Kontakt haben. Die Krankenstation sollte für Besucher gesperrt werden. Während der Betreuung der Herpespatienten Schutzkleidung tragen! Anschließend umziehen, Hände und Schuhe desinfizieren. Tierärzte empfehlen, den gesamten Stall mindestens drei Wochen lang unter Quarantäne zu stellen. Kein Pferd darf die Anlage verlassen, kein neues Pferd wird aufgenommen. 
  Wie können erkrankte Pferde behandelt werden?  
 Die Herpesviren selbst kann man nicht mit Medikamenten bekämpfen. Abhängig vom Einzelfall können aber Medikamente gegen Symptome wie Entzündungen und Kreislaufprobleme helfen. Zusätzlich sollte das Immunsystem unterstützt werden. 
  Wie steht die Prognose für ein an Herpes erkranktes Pferd?  
 Die Krankheit kann akut bis perakut (sehr schnell auftretend und oft mit tödlichem Ausgang) verlaufen. Die Symptome können sich dabei in den ersten Tagen in jede eingangs erwähnte Richtung entwickeln – bis hin zum Festliegen des Pferdes. Im weiteren Verlauf verschlimmern sich diese nur selten. Pferde mit geringgradigen Symptomen erholen sich in der Regel rasch vollständig von der Erkrankung. Pferde, die nicht festliegen, aber unter mittelgradigen Symptomen leiden, können neurologische Ausfallerscheinungen zurückbehalten. Erst nach einigen Monaten kann hier abgeschätzt werden, ob sich das Pferd davon vollständig erholt. Liegt das Pferd fest, steht die Prognose eher schlecht, insbesondere dann, wenn erste Versuche aufzustehen misslingen oder die Pferde länger als 24 Stunden liegenbleiben. 
  Was sollte nach einer Infektion im Stall passieren?  
 Ist der Herpesausbruch vorbei, ist eine Grunddesinfektion des Stalles Pflicht. Denn das Herpesvirus kann in den betroffenen Ställen noch etliche Wochen überleben. Vergessen Sie bei der Reinigungsaktion nicht Sattelzeug, Decken, Putzzeug und Gerätschaften wie Mistgabeln. 
 Hinweis: Der Equine Herpes Virus ist eine für das Pferd lebensbedrohliche Infektion und muss unbedingt fachmännisch von einem Tierarzt betreut werden! Auch wenn das Pferd das Virus in sich trägt, die Herpes-Erkrankung aber noch nicht akut ausgebrochen ist, ist eine ständige Aufmerksamkeit sowie regelmäßige Untersuchung des Tieres unerlässlich. 
 Jeder der einmal Herpes im Stall hatte, wird die Bilder, vor allem der zentralnervösen Form, nie wieder vergessen. Deswegen ist es wichtig die Fütterung (v.a. Versorgung mit Mikronährstoffen) und die Haltung (artgerecht, regelmäßige Reinigung und Desinfektion, neue Pferde in Quarantäne) zu optimieren sowie den gesamten Pferdebestand regelmäßig zu impfen. 
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                            <updated>2022-09-28T05:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ponys richtig füttern</title>
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                                            Das A und O einer guten Pferde- und Ponyfütterung ist Raufutter von hervorragender Qualität.
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                   Wissen über die Fütterung für die Gesundheit von Ponys   
 Ponys richtig füttern bedeutet oft: Sie nicht dick werden lassen und zugleich für die korrekte Zufuhr an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen zu sorgen. Die Ponyfütterung macht ein Erbe heutzutage schwierig: In allen Ponyrassen stecken Gene der robusten Ahnen. 
 Bedeutet: Sie kommen mit energiearmem Futter gut aus. Das sicherte früher ihr Überleben. Robuste Ponyrassen wie Islandpferde, Connemaras, Shettys oder Exmoorponys stammen aus Regionen, in denen ein karges Futterangebot herrscht. Nur weil sie so genügsam waren, überlebten sie karge Winter. Sie brauchen weniger Energiezufuhr als blütige Pferderassen. Diese Genügsamkeit ist auch heute noch Thema bei der Fütterung von Ponyrassen. 
   Natürliche Fütterung für gesunde Ponys   
 Das A und O einer guten  Pferde- und Ponyfütterung  ist Raufutter von hervorragender Qualität. Besonders Ponybesitzer haben es schwer, einerseits dem Fressbedürfnis genüge zu tun und gleichzeitig auf die Figur ihrer Ponys zu achten. Denn ein Pony braucht eine gewisse Anzahl an Kauschlägen, um ein Sättigungsgefühl zu erhalten. Das ist natürlich bei Pferden ebenso. 
 Herumgesprochen hat es sich inzwischen, dass lange Fresspausen nicht ideal für den Verdauungstrakt des Ponys oder Pferdes sind. Als Konsequenz haben viele Ställe auf unbegrenzten Heuzugang umgestellt: Ad libidum nennt sich das, unbegrenzter Zugang zu Heu. 
 Doch 24 Stunden Heu am Tag ist für die allermeisten Ponys ungesund. Sie können die aufgenommene Energie nicht verbrauchen oder in Muskelmasse umwandeln. Nur wenige Robustponys werden so viel trainiert und bewegt, dass sie bei 24 Stunden Zugang nicht zu dick werden. 
   Ponys natürlich &amp;amp; gut ernähren   
 Dick sein ist für Pferde und Ponys kein rein optisches Problem; so etwas kann meist zu Stoffwechselerkrankungen führen. Deshalb ist die Beschränkung der Heuaufnahme bei den meisten Ponys ratsam. Um keine zu langen Fresspausen aufkommen zu lassen, können zusätzlich kleine Mengen an Futterstroh angeboten werden. 
 Einem Pony Stroh zu füttern, ist als Ergänzung sinnvoll. Alleinige Strohfütterung ist gefährlich und keine empfehlenswerte Ponydiät! Es kann zu Koliken kommen. Knabberholz hilft, Fresspausen zu überbrücken. In der Natur gehören Rinden auch zum Speiseplan des Pferdes, ebenso wie Moose, Wurzeln, Blätter und Früchte wie Hagebutte zum Beispiel. 
 Letztlich gehört zur Ponyernährung, besonders von leichtfuttrigen Exemplaren, immer auch Training. Lange, ruhige Bewegung verhilft dem Organismus beim Fettabbau. Das können zum Beispiel Ausritte mit langen Schritt- und Trabstrecken sein. 
   Gesundheit und Mineralfutter in der Ponyfütterung   
 Wenn ein Pony energiereduziert gefüttert werden soll, darf an einem Futter nicht gespart werden: An einem hochwertigen Spurenelement-, Vitamin- und Mineralfutter. Genügsame Ponyrassen haben einen hohen Bedarf an diesen Zusätzen. Ein Salzleckstein reicht alleine nicht aus. Auch wenn das oft angenommen wird, da sich Mängel erst über die Jahre zeigen. Denn im Gegensatz zu Wildpferden leben unsere Hauspferde auf begrenzter Fläche und können sich ihr Futter nur begrenzt vielfältig aussuchen. Zudem sind sie von ihrem Nährstoffbedarf her nicht eins zu eins mit Wildpferden zu vergleichen. 
 Ponys haben zum Teil sogar noch einen höheren Bedarf an Spurenelementen als Großpferde. Ein Beispiel: Rassen mit viel Langhaar benötigen vergleichsweise mehr Zink als Rassen mit weniger Behang. Den Bedarf an diesen wichtigen Stoffen kann kaum ein Pferd über Gras und Heu decken (der Tagesbedarf an Zink beträgt übrigens im Mittel 425 mg pro Tag für ein 500-Kilo-Pferd ohne nennenswerte Arbeitsleistung). 
   Das Pony soll abnehmen   
 Gerade wenn ein Pony zu dick ist, braucht es eine hochwertige Versorgung mit Spurenelementen. Zu viele Kilos sind eine Überbelastung für den Körper. Durch diese wird der Bedarf an Mineralien und Spurenelementen nochmal erhöht. Die Energiemenge, die das Pferd bekommt, muss geringer werden, wenn das Pferd abspecken soll. Meint: Kein Kraftfutter und eine angepasste Heufütterung. Gleichzeitig soll die Bewegung erhöht werden. Nur eins darf bei der Ponydiät nicht reduziert werden: Die Mineralisierung und Versorgung mit Spurenelementen. 
 Ein vernünftiges Mineralfutter für Ponys ist zum Beispiel das   MASTERHORSE BASIS-METABOL  . Es ist hochwertig durch viele organische Verbindungen, die der Körper des Pferdes besonders gut aufnehmen kann. Da es getreide- und melassefrei ist, kommt es auch für Ponys mit Stoffwechselkrankheiten in Frage. Passend für diätende Pferde ist es zudem, da es Kräuter enthält, die Niere und Leber stärken. Diese Reinigungs- und Ausleitungsorgane müssen besonders viel leisten, wenn der Körper Reserven abbauen soll. 
   Kräuter in der Ponyfütterung   
 Zum vielfältigen Speiseplan gehörte bei wildlebenden Herden auch das Aufsuchen von Kräuterstellen und das Fressen von besonderen Flechten und Gräsern. Die Wirkstoffe nützlicher Kräuter kann man sich auch in der modernen Pferdefütterung zunutze machen. So sind zum Beispiel getrocknete   Brennnesseln   hilfreich für die Funktion der Niere, ebenso wie   Birkenblätter.   Für die Unterstützung der Leberfunktion, was wichtig ist nach Wurmkuren oder auch diätischer Fütterung, können Kräutermischungen mit   Mariendistel   und   Artischocke   hilfreich sein. 
   Dosierung von Heu in der Ponyfütterung   
 Soll das Pony abnehmen, gilt als Faustregel, 1,5 Kilogramm Heu pro 100 Kilogramm Zielkörpergewicht im Erhaltungsbedarf zu füttern. Ein Beispiel für einen Pony Fütterungsplan: Wiegt der Isländer 450 Kilogramm statt der idealen 350 Kilogramm, so sollte die Ration mit dem idealen Körpergewicht errechnet werden. Das wäre in diesem Fall eine Tagesportion 5,25 Kilogramm Heu. Das ist nicht viel! Wiegen sie es deshalb aus, um sich nicht zu vertun. 
 Beobachten Sie, wie ihr Pferd damit klar kommt. Denn jedes Lebewesen ist anders und die Heuqualität variiert ebenso. Letztlich ist es wichtig, ein gutes Auge für sein eigenes Pferd zu entwickeln. 
   Fresszeiten der Pferde verlängern   
 Strecken Sie das Heu mit etwas Stroh, damit das Pony länger mit der Futteraufnahme beschäftigt ist. Stroh liefert auch Energie, jedoch weit weniger als Heu. Wenn Sie zum Beispiel 5 Kilo Heu mit 1-2 Kilo Stroh mischen, haben Sie eine gute Grundlage an Pferdefutter für Ihr Pony geschaffen. Falls Ihr Pony sehr schnell frisst, ist die Verabreichung im Heunetz eine sinnvolle Möglichkeit, die Fresszeit zu verlängern. Wenn Sie nun noch die Beschäftigungsanreize durch Weiden-, Birken- oder Obstbaumzweigen, die das Pony abnagen kann, schaffen, wird das Pony auch seinem Bedürfnis nach Futtersuche nachkommen. Hinzu kommen Mineral- und Spurenelementgaben. 
 Kurweise Kräuter tun dem Pony gut und für die Winter Ponyfütterung bringt Saftfutter Abwechslung und Vitamine in den Trog. Saftfutter können Rote Beete, Äpfel und Möhren sein, doch bitte in geringer Menge. Der Zuckeranteil in Äpfeln und Möhren ist nicht zu unterschätzen. Dem Pony Äpfel zu füttern ist grundsätzlich in Ordnung. Ein kleiner Apfel reicht zum Beispiel aus! Für diese Futterberechnung müssen Sie natürlich wissen, was Ihr Pony wiegt. Ganz genau erfahren Sie das bei einer mobilen Pferdewaage. Solche Pferdewaagen fahren in verschiedenen Regionen Deutschlands von Stall zu Stall. 
   Aufbaufutter fürs Pony   
 Wenn Ihr Pony Muskeln aufbauen soll, braucht es eine Eiweißquelle. Einem Pony Leinsamen zu füttern ist hier eine gute Möglichkeit. Im Weidehalbjahr ist für die meisten freizeitmäßig gearbeiteten Ponys dieser Bedarf schon durchs Gras gedeckt. 
 Da kommt es auf die Haltung an, wann Gras zur Verfügung steht. Im Winterhalbjahr helfen gemäßigte Kraftfuttergaben oder eben Leinsamen, Eiweiße bereitzustellen. Das macht aber nur Sinn, wenn auch das Training als solches bezeichnet werden kann! Muskeln wachsen nur durch die Kombination von Training und Fütterung und nicht durch reine Eiweißgaben ohne Muskeltraining. 
 Eine halbe Stunde Spazierengehen ist zum Beispiel eine schöne Bewegung, aber noch kein Training! Bei leichtfuttrigen Ponys ist es etwas verzwickt, hier die Waage zwischen energiearmer Fütterung und notwendiger Eiweißgabe zu finden. Wer auf kleine Hafermengen pro Tag verzichten will, findet in Müslis Alternativen. Dem Pony einmal die Woche Mash zu füttern ist ebenso denkbar. 
 
 INFO TO GO 
 Die Inhaltsstoffe des richtigen Ponyfutters umfassen Raufutter, Spurenelemente und Mineralien und je nach Trainingsintensität zudem eine Eiweißquelle. 
 Raufutter bedeutet ganz einfach: Für qualitativ gutes Heu sorgen. Füttern Sie die Menge, die für das Idealgewicht des Ponys angemessen ist. 
 1,5 Kilogramm Heu pro 100 kg Körpergewicht im Erhaltungsbedarf sind meist passend. 
 Spurenelemente und Mineralstoffe als tägliche Zugabe sind kein Luxus, sondern absolut notwendig. Gut passend für Ponyrassen ist zum Beispiel   Masterhorse Basis Metabol  . 
 Fresszeiten können Sie durch die Nutzung von Heunetzen verlängern. 
 
   Die Pony Fütterung bei Stoffwechselproblemen   
 Ponys, deren Stoffwechsel entgleist ist, brauchen ein besonders gutes Futtermanagement. Die korrekte Fütterung eines Cushing Ponys ist zum Beispiel immens wichtig – es drohen sonst schlimme Folgekrankheiten wie Hufrehe. Zucker und Getreide im Futter sollten reduziert werden. Der Zuckergehalt des Heus kann z.B. durch ein einstündiges Tunken in Wasser gesenkt werden. 
 Aber Achtung: Dabei gehen auch Vitamine und Blattbestandteile bzw. Samen verloren. Der gleiche Aufwand muss bei Ponys mit Hufrehe bezüglich der Fütterung betrieben werden. Die Fütterung eines Reheponys ist anspruchsvoll. Gewaschenes Heu muss frisch verfüttert werden, Liegen im Wasser schmälert die Qualität erheblich! Achten Sie auch bei Mineralfuttermitteln darauf, dass möglichst keine großen Mengen an Zucker oder Melasse enthalten sind. 
 Einem gesunden Pony machen diese wohlschmeckenden Bestandteile nichts aus. Für ein stoffwechselgestörtes Pferd sind diese Inhaltsstoffe in größerer Menge jedoch nicht empfehlenswert. 
   Fütterung für alte Ponys   
 Ebenso aufwendig wie die Fütterung alter Pferde ist die alter Ponys. Liegen keine Stoffwechselerkrankungen vor, dann geht es im Alter vor allem darum, die Ponys rund zu halten. Also mal keine Reduzierung von Energieaufnahme, was ansonsten das Hauptaugenmerk bei den Ponys ist. Beim alten Pony geht es darum, genug Energie ins Pony zu bekommen! Eine gute Grundlage schaffen reichliche Heugaben oder alternativ aufgeweichte Heucobs, falls das Pferd nicht mehr gut kauen kann. Aufgeschlossene Getreide können gut vom Körper erschlossen werden. 
 Öle können die Portion anreichern. Der Nährstoffbedarf an Spurenelementen und Vitaminen steigt, da der Körper diese nicht mehr so gut aufnimmt wie bei einem jungen Pferd. Der Zeitpunkt und die Ruhe bei der Fütterung sind für alte Pferde wichtig. Viele Portionen pro Tag und Ruhe vor Herdenmitgliedern bei der Fütterung machen immens viel aus. 
    
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            <title type="text">Hufrehe beim Pferd</title>
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                                            Hufrehe beim Pferd ist eine der ältesten uns bekannten Krankheiten.
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                  Hufrehe beim Pferd – Wie füttere ich ein Hufrehepferd richtig?  
  Kein Gras! Wenig Kohlehydrate! Das sind die gängigen Empfehlungen für Hufrehepatienten. Was darf ein Rehepferd denn überhaupt fressen? Die Fütterung bei Hufrehe ist ganz schön schwierig für den Pferdebesitzer. Die Kunst der Fütterung eines Rehepferdes liegt darin, das Pferd mit Nähr- und Vitalstoffen zu versorgen, ohne den Organismus weiter zu belasten. Das gilt für Pferde in einer akuten Rehe und ebenso für Pferde, die eine Rehe überstanden haben. Sie sind weiterhin gefährdet, erneut an Hufrehe zu erkranken. Man spricht dann von einem weiteren Reheschub.  
  Welche Nährstoffe für Hufrehepatienten wichtig sind und wie Sie eine erneute Rehe vermeiden, verrät dieser Masterhorse Expertentipp.  
 Die Kunst der Fütterung eines Rehepferdes liegt darin, das Pferd mit Nähr- und Vitalstoffen zu versorgen, ohne den Organismus weiter zu belasten. Das gilt für Pferde in einer akuten Rehe und ebenso für Pferde, die eine Rehe überstanden haben. Sie sind weiterhin gefährdet, erneut an Hufrehe zu erkranken. Man spricht dann von einem weiteren Reheschub. 
  Was ist Hufrehe beim Pferd  
 Hufrehe beim Pferd ist eine der ältesten uns bekannten Krankheiten. Schon Aristoteles berichtete zu seiner Zeit von einer schmerzhaften Erkrankung der Gliedmaßen, die durch die Fütterung ausgelöst wurde. Hufrehe äußert sich durch starke Schmerzen im Bereich der Hufe und damit verbundener Lahmheit bzw. völliger Bewegungslosigkeit. Die betroffenen Pferde versuchen durch die charakteristische Körperhaltung den Druck von den Vorderbeinen zu nehmen und so dem Schmerz auszuweichen. Dabei verlagern sie ihr Gewicht vermehrt auf die Hinterhand und stellen die Vorderbeine weit nach vorne, um sie zu entlasten. 
 Grund für Schmerzen und Lahmheit bei Hufrehe ist die Zerstörung der Huflederhaut, die das Hufbein wie ein Klettverschluss mit der Hornkapsel verbindet. Beim gesunden Pferd ist diese Verbindung sehr stabil und hält extremen Belastungen stand. Neben dem Eigengewicht des Pferdes, welches eine Druckbelastung in Richtung Boden ausübt, wirkt durch die tiefe Beugesehne zusätzlich eine Zugkraft nach hinten/oben auf das Hufbein. Wird die Verbindungsschicht nun geschädigt, kann sie diesen Kräften nicht mehr standhalten. Als Folge kann es zu einer Drehung des Hufbeins (Hufbeinrotation) bzw. zu dessen Absenkung in der Hornkapsel kommen. Im schlimmsten Fall wird die Verbindung vollständig zerstört was zum Durchbruch des Hufbeins (Hufbeindurchbruch) durch die Hufsohle oder gar zum Verlust der Hornkapsel – dem sogenannten „Ausschuhen“ führen kann. 
 Wie kommt es zur Hufrehe beim Pferd? 
 Hufrehe kann ganz verschiedene Ursachen haben. Grob einteilen kann man diese in folgende Bereiche: 
 
 „Vergiftungs“-Rehe (hierzu zählt auch die fütterungsbedingte Rehe). 
 Rehe als Folge von Stoffwechselstörungen (ECS, EMS); hier spricht man von chronischer Hufrehe. 
 Belastungsrehe durch eine mechanische Überbelastung. 
 
 Da jede einzelne dieser Formen ein sehr komplexes Thema ist, beschränkt sich dieser Artikel auf die Vergiftungsrehe und hier speziell auf die fütterungsbedingte Rehe. 
 Hufrehe durch Fütterung – was passiert im Pferdekörper? 
  1.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   Ein Zuviel an Stärke im Futter  
 Die fütterungsbedingte Hufrehe kann durch zwei Faktoren ausgelöst werden. Zum einen kann sie die Folge der Aufnahme großer Mengen an dünndarmverdaulichen Kohlenhydraten wie zum Beispiel Stärke sein. Stärke ist ein Kohlenhydrat, das je nach Struktur und Zubereitung im Dünndarm enzymatisch aufgespalten wird. Die Kapazität des Dünndarms hierfür ist mengenmäßig begrenzt. Nimmt das Pferd mehr dünndarmverdauliche Stärke auf, als hier verarbeitet werden kann, wird sie unverdaut in den Dickdarm weitertransportiert, wo sie bakteriell fermentiert wird. Dies kann etwa dann vorkommen, wenn sich das Pferd Zugang zum Futtervorrat verschafft und in kurzer Zeit eine große Menge an stärkereichem Kraftfutter frisst. 
  2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   Die Futterration enthält zu viele Kohlenhydrate  
 Der zweite mögliche Auslöser der fütterungsbedingten Hufrehe ist die Aufnahme größerer Mengen an Kohlenhydraten, die aufgrund ihrer Struktur im Dünndarm nicht enzymatisch aufgespalten werden können, wie zum Beispiel Fruktan. Diese landen ebenfalls unverdaut im Dickdarm und werden bakteriell fermentiert. Fruktan nimmt das Pferd über das Weidegras bzw. das Heu auf. Als Speicherkohlenhydrat dient es vielen Pflanzen als Energiespeicher und ist somit unter anderem in Gräsern von Natur aus enthalten. Besonders hoch sind die Fruktangehalte in den Pflanzen dann, wenn die Energiegewinnung auf der einen Seite und der Energieverbrauch auf der anderen Seite nicht im richtigen Verhältnis stehen. Gerade im Frühjahr und im Herbst wenn tagsüber die Sonne scheint, die Temperaturen nachts aber stark absinken, kann die Pflanze die durch Photosynthese gewonnene Energie nicht direkt für das Wachstum „verbrauchen“ und speichert sie in Form von Fruktan ein. Fruktan ist nicht generell schlecht für Pferde – wie so oft kommt es auch hier auf die Dosis an. In Maßen ist die bakterielle Fermentation für den Dickdarm und den Stoffwechsel kein Problem. Gelangen aber große Mengen an Stärke oder Fruktan auf einmal in den Dickdarm, kommt es durch die Fermentation und die dabei entstehenden Spaltprodukte zu Veränderungen des Darmmilieus. Der pH-Wert sinkt stark ab, der Darminhalt wird also sauer. Unter diesen veränderten Bedingungen stirbt eine Vielzahl der Darmbakterien ab. Die dabei gebildeten Toxine gelangen durch die Darmwand in den Blutkreislauf und somit auch in die feinen Blutgefäße der Huflederhaut. Als Folge kommt es zu Entzündungen und Durchblutungsstörungen im Bereich der Huflederhaut und somit zur Schädigung dieses sensiblen Gebildes. Warum gerade in diesem Bereich die Folgen so gravierend sind, ist bis heute nicht endgültig geklärt. 
 Hufrehe Behandlung – Welche Möglichkeiten gibt es hier? 
 Die Behandlung bei Hufrehe beschränkt sich in der Regel auf folgende Punkte: 
  Linderung der Entzündung  
 Durch die Entzündung entsteht eine Schwellung in der Huflederhaut, die die Hornkapsel und die knöchernen Strukturen auseinanderdrückt. Um die Schäden möglichst gering zu halten ist es daher sehr wichtig, die Entzündung möglichst schnell und effektiv zu bekämpfen. 
  Durchblutungsförderung  
 Damit die Zellen der Huflederhaut möglichst gut versorgt werden, ist eine gute Durchblutung von großer Bedeutung. Blutverdünnende und durchblutungsfördernde Medikamente oder auch Kräuter sorgen dafür, dass auch die kleinsten Blutgefäße – die Kapillaren – ausreichend durchblutet werden. 
  Reduzierung des Zuges der tiefen Beugesehne auf das Hufbein  
 Um die mechanische Belastung, also den Zug am Hufbein, zu reduzieren ist es wichtig, dass die Stellung des Hufes angepasst wird. Durch das Hochstellen der Trachten, also des hinteren Teils des Hufes, mit Hilfe eines Spezialbeschlags wird die Sehne entlastet und der Zug auf das Hufbein reduziert. 
  Unterstützung der Leber  
 Da die Leber des Pferdes bei einer Hufrehe durch die hohe Konzentration an Giftstoffen im Blut besonders viel leisten muss ist es wichtig, dieses Organ zu unterstützen und zu stärken. 
  Förderung einer gesunden Darmflora  
 Die ursprüngliche Darmflora muss möglichst schnell wieder hergestellt werden, um eine physiologische Verdauung aller Futterbestandteile zu gewährleisten. 
 Hufrehe beim Pferd - Kann mein Pferd trotzdem auf die Weide? 
 Insbesondere bei Pferden, die bereits einen Reheschub hatten, muss man beim Weidegang vorsichtig sein. Gerade im Frühjahr und im Herbst, wenn die Fruktangehalte im Gras besonders hoch sind, sollte der Weidegang nur sehr dosiert erfolgen. Studien haben gezeigt, dass an kühlen, sonnigen Vormittagen der Fruktangehalt besonders hoch ist und erst ab der Mittagszeit abnimmt. Daher ist der Weidegang in den frühen Morgenstunden zumindest im Frühjahr und im Herbst für Rehepferde tabu. Während der wärmeren Monate können rehegefährdete Pferde in Maßen Weidegang bekommen. Man sollte aber auf jeden Fall darauf achten, dass sie nicht zu viel Gras aufnehmen. Hier können Fressbremsen gute Dienste leisten. Die Pferde können sich an der frischen Luft bewegen ohne allzu große Mengen an Gras aufzunehmen. 
 Hufrehe – Erste Hilfe 
 Bei einem Reheschub erleidet das Pferd enorme Schmerzen. Nicht zuletzt deswegen sollte immer sofort der Tierarzt gerufen werden, der Schmerzmittel verabreichen und somit das Leiden lindern kann. Außerdem kann er umgehend weitere Therapiemaßnahmen einleiten. 
 Als Soforthilfe ist eine Kühlung der Hufe wichtig, um die Entzündung zu lindern. Dies kann entweder durch kaltes Wasser oder aber mit Hilfe einer Kühlkompresse erfolgen. Da die Huflederhaut parallel zur Hufwand verläuft, wird die Kompresse vorn am Huf aufgelegt und gegebenenfalls mit Hilfe einer Bandage fixiert. Man sollte aber darauf achten, dass es nicht zu Erfrierungen im Bereich des Kronsaums kommt. Besonders kalte Kompressen oder auch Kühlakkus aus dem Gefrierschrank sollten in ein Geschirrtuch oder ähnliches gewickelt werden, bevor man sie am Pferd anwendet. 
 Hufrehe beim Pony 
 Hufrehe kommt statistisch gesehen bei Ponys häufiger vor als bei Großpferden. Dabei sind diese Tiere prinzipiell nicht anfälliger für Hufrehe als Großpferde. Allerdings sind Ponys in der Regel deutlich genügsamer was die Fütterung anbelangt, was die Gefahr einer Überfütterung erhöht. Zudem gelten Ponys als „verfressen“. Sie nehmen relativ große Mengen in kurzer Zeit auf, wodurch die Gefahr einer Futterrehe ebenfalls höher ist als bei Großpferden. Gerade bei Ponys sollte daher im Frühjahr beim Anweiden besonders darauf geachtet werden, dass nicht zu viel junges, fruktanreiches Gras aufgenommen wird. 
 Fütterung bei Hufrehe 
  Fütterung nach dem ersten Reheschub:  
 Pferde, die bereits einen fütterungsbedingten Reheschub hinter sich haben, gelten auch weiterhin als rehegefährdet. Bei der Fütterung solcher Pferde müssen einige Punkte besonders beachtet werden: Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren Vitalstoffen bildet die Grundvoraussetzung für einen gesunden und widerstandsfähigen Pferdekörper. Besonders wichtig ist die Versorgung mit Antioxidanzien wie Vitamin C und E, Selen sowie Omega-3-Fettsäuren. Diese haben eine schützende Wirkung auf die Gefäße und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Reheprophylaxe.&amp;nbsp; 
  Übergewicht vermeiden:  
 Übergewicht sollte generell vermieden werden. Die Energiezufuhr muss demnach streng auf den Energiebedarf abgestimmt werden. Als Energielieferant sollte in erster Linie gutes Heu dienen. Lediglich bei Pferden, die mit dieser Energiequelle nicht ausreichend versorgt sind, kann Kraftfutter zugegeben werden. Idealerweise wird dieses auf möglichst viele kleine Portionen verteilt und nicht in einer einzigen Fütterung verabreicht. So wird vermieden, dass die enthaltene Stärke unverdaut den Dickdarm erreicht und hier bakteriell fermentiert wird. 
  Die Verdauung unterstützen:  
 Da die Leber im akuten Rehefall besonders viel leisten muss, um die Giftstoffe aus dem Körper zu schaffen, benötigt dieses wichtige Organ von Zeit zu Zeit Unterstützung. Insbesondere bei Futterumstellungen ist eine kurweise Fütterung von leberstärkenden Zusätzen sinnvoll. Die Mariendistel besitzt einen hohen natürlichen Gehalt an leberzellschützendem Silymarin, wodurch sich  MASTERHORSE   MARI-KUR  sehr gut zur Unterstützung der Lebertätigkeit sowie der Leberregeneration eignet. 
 Lebendhefekulturen leisten wertvolle Dienste wenn es darum geht, die geschädigte Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Sie sind in der Lage, unerwünschte Darmkeime zu verdrängen und schaffen so ideale Bedingungen für eine „gesunde“ Besiedelung des Darms.  Der Stallmeister   LeibWächter  versorgt das Pferd mit diesen wertvollen Hefekulturen und ist so eine hervorragende Unterstützung für eine physiologische Darmflora. 
 Achtet man stets auf eine bedarfsgerechte Versorgung mit allen wichtigen Nähr- und Vitalstoffen sowie eine gute körperliche Verfassung und sorgt dafür, dass die Zufuhr an leicht verdaulichen Kohlenhydraten in moderaten Mengen erfolgt, kann man das Risiko eines weiteren fütterungsbedingten Reheschubes erheblich minimieren. 
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 INFO TO GO - Hufrehe beim Pferd 
 Große Mengen an leicht verdaulichen (Stärke) oder nicht dünndarmverdaulichen (Fruktan) Kohlenhydraten können eine fütterungsbedingte Hufrehe auslösen. 
 Das Anweiden im Frühjahr muss immer vorsichtig erfolgen, um die Aufnahme von Fruktan zu begrenzen und so zu vermeiden, dass die Darmflora im Dickdarm „umkippt“. Auch die Aufnahme von stärkereichem Kraftfutter muss immer dosiert erfolgen. Große Kraftfuttermengen sollten daher auf möglichst viele kleinere Einzelportionen verteilt werden. 
 Die Basis der Fütterung bildet gutes, spät geschnittenes Heu. Der erhöhte Bedarf an wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren Vitalstoffen sollte durch ein Mineralfutter gedeckt werden. 
 
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                            <updated>2022-09-23T02:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Eisenmangel beim Pferd</title>
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                                            Die Symptome eines Eisenmangels sind sehr oft unspezifisch, da die Beschwerden stets auf eine andere Grunderkrankung zurückzuführen sind. 
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   Eisenmangel beim Pferd und seine Folgen   
 Bei Eisenmangel handelt es sich um ein Problem, dass viele von uns von sich selbst wahrscheinlich zu gut kennen. Insbesondere Frauen kämpfen häufig gegen ein Defizit dieses Spurenelements an. Doch nicht nur wir Menschen, auch unsere Pferde können Probleme bekommen, wenn der Eisenwert im Körper zu gering ist. Daher legen viele Pferdebesitzer legen ein besonderes Augenmerk auf die Eisenversorgung ihres vierbeinigen Partners. Lesen Sie in diesem MASTERHORSE-Expertentipp, welche Rolle Eisen in der Pferdefütterung spielt, wie ein Eisenmangel beim Pferd entstehen und was man dagegen tun kann. 
   Das Spurenelement Eisen - wie wichtig ist es für das Pferd?   
 Bei Eisen handelt es sich um ein Spurenelement und gleichzeitig auch um einen sogenannten Mikronährstoff. Spurenelemente liegen, wie ihr Name schon sagt, nur „in Spuren“ im Körper vor. Doch die Tatsache, dass sie nur in kleinsten Mengen im Organismus vorhanden sind, bedeutet das nicht gleichzeitig, dass sie keine wichtigen Aufgaben im Körper erfüllen. Sie spielt Eisen beispielsweise als Bestandteil des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) und des roten Muskelfarbstoffs (Myoglobin) eine tragende Rolle für unsere Pferde. Denn diese beiden Farbstoffe sind unter anderem für den Sauerstofftransport in Blut und Muskel unentbehrlich. Damit der Körper eine ausreichende Menge dieser Farbstoffe bilden kann, muss das Pferd in jedem Fall regelmäßig und ausreichend Eisen über das Futter aufnehmen. Abhängig von Lebensabschnitt und Nutzung liegt die Empfehlung zur täglichen Eisenversorgung bei einem 500kg schweren Pferd ungefähr zwischen 400 und 530mg. 
 Wichtig zu wissen: Vor allem bei großen Blutverlusten oder in starken Belastungssituationen durch Leistungstraining steigt der Eisenbedarf des Pferdes. Doch nicht nur „die Großen“, auch heranwachsende Fohlen brauchen für die Blutbildung vermehrt Eisen. Deshalb kommen sie mit einer Art Reservepuffer an Eisen zur Welt, der einen Eisenmangel verhindert, bis das Fohlen selbstständig festes Futter aufnimmt. 
   Eisenanteil im Pferdefutter – die Menge macht‘s   
 Heu und Gras enthalten in der Regel ausreichende Mengen des Spurenelements, um den Eisenbedarf zu decken. Dennoch tritt ein Eisenmangel beim Pferd immer wieder auf. Eine Tatsache, die die Pferdebesitzer immer wieder verblüfft. Eine Tatsache, die schnell zu erklären ist: Denn ein Eisenmangel entsteht in der Regel nicht durch eine mangelnde Zufuhr über die Fütterung, sondern durch andere Faktoren. Ein sehr starker Befall mit Würmern beispielsweise kann zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt des Pferdes führen. Durch den dauerhaften Blutverlust im Körperinneren gehen auch große Mengen an Blutfarbstoff und mit ihm Eisen verloren. Die Pferde entwickeln eine Blutarmut (Anämie, Eisenmangelanämie). Andere Blutverluste z.B. durch Magengeschwüre, Verletzungen oder Operationen können ebenfalls zu einer vorübergehenden Blutarmut und damit zu einem Mangel an Eisen führen.   Wie bereits erwähnt kann der Eisenbedarf eines Pferdes unter sehr starken Belastungen kann gravierend steigen und die Versorgung über das Futter in Ausnahmefällen zu knapp sein. Vor allem Rennpferde müssen für die hohe Leistung, die sie erbringen, viele rote Blutzellen bilden und benötigen vermehrt Eisen. Außerdem kommt es über den Schweiß zu Eisenverlusten, was den Bedarf bei häufigem und sehr starkem Schwitzen erhöhen kann. 
 Um abzuschätzen, ob die Eisenversorgung in solchen Situationen weiterhin ausreichend ist, empfiehlt es sich, die täglichen Futtermengen grob zu errechnen, um festzustellen, wie hoch die Eisenversorgung tatsächlich ist. In vielen Fällen übersteigt sie den Erhaltungsbedarf und ist so auch in belastenden Situationen noch ausreichend. Hierbei muss man aber auch den im Futter vorliegenden Eisenverbindungen und ihrer Verfügbarkeit sowie eventuellen Überversorgungen mit anderen Spurenelementen, die mit Eisen in Konkurrenz stehen, Beachtung schenken. 
   Anzeichen eines Sideropenie beim Pferd   
 Da sich ein Eisenmangel beim Pferd in der Regel immer auf eine andere Grunderkrankung zurückführen lässt, überwiegen meist die Symptome der für den Mangel ursächlichen Krankheit. Handelt es sich aber beispielsweise um einen starken Parasitenbefall, können neben Gewichtsverlust trotz gutem Fressen und Leistungsschwäche im Training zum Beispiel Koliken auftreten. Häufig ist der Bauch eines Pferdes, das unter einem Eisenmangel leidet, stark aufgetrieben, während es selbst ansonsten dünn erscheint. Das Haarkleid wirkt ungepflegt und struppig.   Wie beschrieben, führen auch sehr weit fortgeschrittene Magen- oder Darmgeschwüre zu dauerhaften Blutverlusten und können so zu einer Eisenmangelanämie führen. Wie beim Parasitenbefall überwiegen hier die Symptome der Grunderkrankung, wie mäkeliges Fressen, Gewichtsverlust und allgemeines Unwohlsein des Pferdes. Die Anämie selbst verursacht – wenn überhaupt – nur sehr unspezifische Symptome. 
 Bei bekannten Grunderkrankungen, die eine Eisenmangelanämie begünstigen können, ist es deshalb sinnvoll, eine Blutuntersuchung durchführen zu lassen. Schon ein kleines Blutbild gibt Aufschluss über eine mögliche Blutarmut  beim Pferd . Auch bei scheinbar grundlosen Leistungseinbußen im Training oder anderen unklaren Symptomen kann ein Blutbild hilfreich bei der Ursachenforschung sein. 
 
 INFO TO GO - Eisenmangel beim Pferd 
 Die Eisenversorgung über das Heu ist in den meisten Fällen ausreichend. Im Wachstum oder bei Hochleistungspferden kann eine zusätzliche Eisenergänzung sinnvoll sein. 
 Eisenmangel tritt bei Pferden fast immer als Folge einer anderen Grunderkrankung mit Blutverlusten auf. Dazu zählen z.B. starke Verwurmung und weit fortgeschrittene Magen- oder Darmgeschwüre. Auch stark blutende Verletzungen oder operative Eingriffe können zu einem Eisenverlust führen. 
 Bei einer Blutarmut durch einen Eisenmangel (Eisenmangelanämie) gilt es die zugrundeliegende Krankheit zu finden und zu behandeln, damit das Pferd seine Eisenspeicher wieder füllen und Blutverluste ersetzen kann. 
 
   Wie lässt sich eine Unterversorgung an Eisen beim Pferd beseitigen?   
 Die Zufütterung eisenhaltiger Spezialfutter ist bei einem Eisenmangel grundsätzlich sinnvoll. Hier empfehlen wir, besonders darauf zu achten, dass das Eisen in hoch verfügbaren Verbindungen vorliegt. Eine ausreichende Versorgung ist wichtig, damit das Pferd verlorene Blutzellen ersetzen kann.  Da es sich fast immer um einen sekundären Mangel handelt, der auf eine Grunderkrankung mit Blutverlusten zurückzuführen ist, sollte die Behandlung zusätzlich immer auch dort ansetzen. Bei einem starken Befall mit Parasiten kommt man um eine zeitnahe Entwurmung nicht herum. 
 Eine Abklärung von Magen- oder Darmgeschwüren durch den Tierarzt ergibt ebenfalls Sinn, da diese meistens schon weit fortgeschritten sind, wenn sie eine Eisenmangelanämie verursachen. Eine fachgerechte Einordnung der zugrundeliegenden Krankheit und ihre Behandlung sind also unablässig. 
 Neben der Zufütterung von Eisen und dem Abstellen der Ursache für einen Mangel braucht der Körper des Pferdes für den Ausgleich einer Eisenmangelanämie Zeit. Die Bildung neuer rote Blutkörperchen beginnt im Knochenmark und jede Blutzelle durchläuft mehrere Vorläuferstadien, bevor sie ihrer Aufgabe als Sauerstofftransporter nachkommen kann. 
   Eisenüberschuss beim Pferd   
 Pferde sind gut daran angepasst, mehr Eisen aufzunehmen als sie benötigen, da sie ihre Nahrung vom Boden aufnehmen und dadurch immer auch eisenhaltige Erde in den Verdauungskanal des Pferdes gelangen kann. Regulationsmechanismen im Darm sorgen dafür, dass der Körper nicht zu viel des Spurenelements aus dem Futter aufnimmt. 
 Überschüssiges Eisen im Körper liegt an Eiweiße gebunden vor allem in der Leber vor. Durch diese Mechanismen kann das Pferd relativ hohe Eisenaufnahmen tolerieren, ohne dass es sich an dem Spurenelement vergiftet. Doch wie bei den meisten lebenswichtigen Nährstoffen gibt es auch beim Eisen ein „zu viel des Guten“. In den letzten Jahren diskutierten Experten darüber, ob ein Eisenüberschuss im Futter an Erkrankungen wie dem equinen metabolischen Syndrom (EMS) beteiligt sein könnte. Fragestellungen wie diese sind immer wieder Gegenstand von Forschungsarbeiten, bisher können Wissenschaftler aber keine sicheren Aussagen über einen möglichen Zusammenhang treffen. Akute Vergiftungserscheinungen traten beim Pferd bisher nur nach sehr hohen Gaben an Eisenfumarat auf. Diese befanden sich aber in Dimensionen, die in der herkömmlichen Pferdefütterung nicht zu erreichen sind. Dennoch ist es empfehlenswert, große Eisenüberschüsse zu vermeiden, da sie zu einem sekundären Mangel an Phosphor, Zink und Mangan führen können. 
 Eisenmangel im Blutbild erkennen 
 Wurde vor kurzer Zeit ein Blutbild erstellt und deuten nun gewisse Symptome auf einen Eisenmangel hin, kann man sich in erster Instanz auch hier rückversichern. Interessant: Der Eisengehalt im Blut wird am besten über Ferritin gemessen. Dabei handelt es sich um eines der erwähnten Eiweiße, das Eisen speichert. Ferritin gilt als der wichtigste Eisenspeicher des Körpers und kann mehrere tausend Eisenmoleküle speichern. Ist der Ferritinwert zu niedrig, liegt in jedem Fall ein Eisenmangel vor. 
  Die Versorgung des Pferdes mit Eisen - MASTERHORSE Expertentipp  
 Eine pferdegerechte Fütterung mit mindestens 1,5kg Heu pro 100kg Körpermasse des Pferdes sichert die Eisenversorgung im Normalfall ausreichend. Um auch eine optimale Versorgung mit allen anderen Nährstoffen zu gewährleisten, empfehlen wir bei Freizeitpferden eine Ergänzung der Futterration aus Heu und gegebenenfalls Hafer mit   MASTERHORSE BASIS  . Es enthält neben Eisen auch andere lebenswichtige Nährstoffe wie Kupfer, Zink, Selen und Vitamine. Besondere Lebensumstände wie Wachstum oder Hochleistungstraining stellen auch besondere Ansprüche an die Nährstoffversorgung. 
 Beim heranwachsenden Pferd ab dem dritten Lebensmonat empfehlen wie deshalb eine Zufütterung von   MASTERHORSE JUNIOR  . Durch höhere Gehalte an Eisen als im   MASTERHORSE BASIS   fängt es den Mehrbedarf durch das Wachstum ab und gewährleistet eine gesunde Entwicklung, damit einer späteren Karriere als Reitpferd nichts im Wege steht. Auch Pferde im Leistungssport haben durch hohe Belastungen des Herz-Kreislauf-Systems und Nährstoffverluste über den Schweiß einen höheren Eisenbedarf als Freizeitpferde. 
   MASTERHORSE POWERSPORT   enthält deshalb mehr Eisen als Mineralfutter für Pferde, die nur freizeitlich genutzt werden. Nach besonders belastenden Situationen mit großen Schweißverlusten in Training oder Wettkampf kann außerdem eine Fütterung von   MASTERHORSE-ELEKTROLYT-2000 PLUS PELLETS   sinnvoll sein. Neben Eisen enthält es auch die Elektrolyte Natrium, Chlorid und Kalium, um Verluste schnell und effektiv auszugleichen. 
 Neu im Sortiment haben wir unser   MASTERHORSE MONO-EISEN  . Es wurde speziell dafür entwickelt, dem Organismus der Pferde gezielt Eisen zur Verfügung zu stellen. Besonders erwähnenswert ist dabei die hohe Verfügbarkeit und damit die Tatsache, dass die Pferde das Eisen gut aufnehmen können. Daher werden überwiegend organische Verbindungen eingesetzt. Darüber hinaus ist das Pulver getreide- und melassefrei. Es kann gezielt über einen bestimmten Zeitraum oder auch in reduzierter Dosierung längerfristig gegeben werden. Damit kann gezielt die Eisenversorgung verbessert werden, ohne dass die gewohnte Vitamin- und Mineralstoffversorgung komplett umgestellt werden muss. 
 Zusätzlich ist in unserem Sortiment das speziell für die Eisenversorgung des Pferdes entwickelte   EQUIPUR-ferrochel   erhältlich. Neben Eisen enthält es unter anderem auch die Spurenelemente Silizium, Zink, Kupfer und Kobalt sowie lebenswichtige Vitamine. Es führt dem Organismus alle für die Blutbildung notwendigen Nährstoffe zu und unterstützt das Pferd so bei der Genesung. 
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            <title type="text">Hufrehe beim Pferd - Fruktane im Herbst</title>
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                                            Kalte Nächte und sonnige Tage lassen den Fruktan- gehalt im Weidegras ...
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                   Risiko Hufrehe - Fruktane im Weidegras   
 Fruktane werden im Rahmen der Photosynthese in einer Pflanze gebildet und dienen ihr als Energielieferant. Produziert die Pflanze mehr Energie als sie für das Wachstum benötigt, wird die überschüssige Energie in Form von Fruktanen gespeichert. 
 Biochemisch betrachtet sind Fruktane langkettige Zuckermoleküle. Zuckerarten wie Saccharose, Dextrose oder Fruktose kann das Pferd mit Hilfe von Enzymen problemlos im Dünndarm verwerten. Dies gilt jedoch nicht für Fruktane, denn den Pferden fehlt ein Enzym für die Aufspaltung. 
 Nimmt das Pferd auf der Weide größere Mengen an Fruktanen über das Weidegras auf, so gelangen diese leicht fermentierbaren Kohlenhydrate unverdaut in den Dickdarm des Pferdes. Hier werden die auch als Polyfructosen bezeichneten Saccharide mittels Bakterien schnell aufgespalten. Durch die Fermentation kommt es häufig zu einer Übersäuerung im Dickdarm und einem Absterben der physiologischen Darmflora. Dabei entstehen Giftstoffe, die in das Blut gelangen. Das ist häufig der Startschuss für die kaskadenartigen Vorgänge, die schließlich zu einer Hufrehe führen können. 
   Der Fruktangehalt in einer Pflanze hängt von verschiedenen Faktoren ab:   
 
 Pflanzenart: Grassorten, wie Weidelgräser, bilden höhere Mengen an Fruktane als beispielsweise Wiesenfuchsschwanz oder Knaulgras. 
 Pflanzenbestandteil: Im Stängel ist der Fruktangehalt in der Regel höher als in den Blättern. 
 Temperatur: Höhere Temperaturen führen zu niedrigeren und niedrige Temperaturen zu höheren Fruktangehalten auf der Pferdeweide. 
 Licht: Viel Sonnenlicht steigert die Photosyntheserate und fördert dadurch die Fruktanbildung. 
 Feuchtigkeit: Ist die Pferdeweide zu trocken, steht das Weidegras unter &quot;Stress&quot; und reichert damit vermehrt Fruktane an. 
 Jahreszeit: Die höchsten Gehalte an Fruktan&amp;nbsp;werden im Mai, Oktober und November gemessen. 
 
   Hufrehe durch Weidegras – was macht Fruktane im Herbst so gefährlich?   
 Die Witterungsbedingungen im Herbst sind ähnlich wie im Frühjahr: Viele Tage sind sonnig und die Nächte kalt. Dennoch leiden tendenziell mehr Pferde im Herbst an einer Hufrehe als im Frühjahr. Wie kann dies sein? 
 Ein Grund dafür ist, dass Pferdehalter im Frühjahr viel vorsichtiger sind. Die Pferde werden langsam angeweidet, um Hufrehe oder Koliken zu vermeiden, die durch die Futterumstellung entstehen könnten. Im Herbst sind die Pferde das Weidegras gewöhnt und die Koppeln abgefressen. Fälschlicherweise gehen viele Pferdebesitzer davon aus, dass hier keine Gefahr mehr besteht. Doch gerade jetzt ist Vorsicht geboten! Kurz abgefressenes Gras steht extrem unter &quot;Stress&quot; und dadurch kommt es zu einer vermehrten Fruktananreicherung in der Pflanze. Hinzu kommen Temperaturschwankungen. Dies führt dazu, dass die Grasstummel zu regelrechten Fruktanbomben werden. 
 
 INFO TO GO - Fruktane im Weidegras 
 Häufiger Auslöser einer Hufrehe sind Fruktane, sie lösen im Dickdarm ein Umkippen der Darmflora aus. Dies endet in vielen Fällen in einer Hufrehe. 
 Höchstes Reherisiko herrscht an sonnigen Tagen nach kalten Nächten. 
 Besonders gefährdet sind übergewichtige Pferde und Ponys (Insulinresistenz). 
 
   Symptome bei Hufrehe und Maßnahmen   
  Zeigt das Pferd erste Hufrehe-Symptome wie ...   
 
 es läuft steif oder nur sehr unwillig, 
 sägebockartige Stellung, 
 Trachtenfußung, 
 warme Hufe, 
 stark pulsierende Mittelfußarterie, 
 erhöhter Puls, schwitzen oder zittern, 
 
  ... dann sollte umgehend der Tierarzt gerufen werden.  
 Bis dieser eintrifft, helfen folgende Maßnahmen: 
 
 Das Pferd sollte so wenig wie möglich bewegt werden. 
 Hufe und Beine mit kaltem Wasser (wenn möglich Eiswasser) kühlen. 
 Die Box großzügig und weich einstreuen. 
 Das Pferd liegen lassen. 
 
  Hufrehe ist ein Notfall  und eine intensive Behandlung in den ersten Stunden kann den Verlauf der Rehe positiv beeinflussen. 
   Expertentipp - Fütterung bei Hufrehe:   
 Das Deutsche Weidelgras ist auf vielen Pferdeweiden zu finden. Es bildet eine dichte Grasnarbe und wächst schnell nach. Leider bildet es große Fruktanmengen und ist deswegen vor allem für rehegefährdete Pferde nicht geeignet. Sinnvoll ist eine Neuansaat mit einer fruktanarmen Saatgutmischung. Regelmäßige Ruhepausen für die Weide (etwa einen Monat), Düngung und Weidewechsel sorgen dafür, dass das Gras „stressfrei“ nachwachsen kann und sich dadurch weniger Fruktane im Weidegras anreichern. 
 Neben einem sinnvollen Weidemanagement hilft auch eine richtige Fütterung und Haltung einer Hufrehe vorzubeugen. Etwas Heu vor dem Weideaustrieb stillt den morgendlichen Hunger und sorgt dafür, dass die Pferde nicht gierig fressen. Bei leichtfuttrigen&amp;nbsp;Tieren tendiert man gerne dazu die Weidezeit zu reduzieren. Das bringt nicht immer den gewünschten Erfolg. Gefräßige Pferde verstehen schnell, dass die Zeit auf der Koppel begrenzt ist und fressen in wenigen Stunden größere Grasmengen als normal. Sinnvoller erscheint bei solchen Pferdetypen eine Fressbremse. Diese sollte gut sitzen und das Trinken dennoch ermöglichen. 
 Höhere Fruktanmengen belasten die Dickdarmflora und führen zu Toxinbildungen. Diese Giftstoffe müssen in der Leber unschädlich gemacht werden und belasten dadurch den Stoffwechsel. Futterzusätze wie  Probiotika  (z.B.   Stallmeister LeibWächter  ) oder  leberstärkende Kräuter  (z.B.   MASTERHORSE HEPADURE  ) helfen die Darmflora wieder aufzubauen und  stärken die Leber des Pferdes  bei ihrer Entgiftungsleistung. Kombi-Präparate wie zum Beispiel das  MASTERHORSE RE-AKTIV  enthalten neben Probiotika und Leberkräutern auch noch kreislaufstärkende und durchblutungsfördernde  Kräuter  sowie wichtige Nährstoffe  für die Gesundheit der Pferdehufe .  MASTERHORSE RE-AKTIV  ist sowohl in der Rehe-Prophylaxe als auch im akuten Fall ein wertvoller Vitalstofflieferant. 
 Schlanke und gut trainierte Pferde erkranken seltener an einer Hufrehe. Mit täglicher Bewegung und einer bedarfsgerechten Fütterung können Sie das Risiko der Hufrehe deutlich senken. 
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