<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipps/hund/verdauung/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Masterhorse</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://www.masterhorse.de/expertentipps/hund/verdauung/?sRss=1</id>
    <updated>2026-09-21T01:13:23+02:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Magenschleimhautentzündung beim Hund</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/magenschleimhautentzuendung-gastritis-beim-hund</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/magenschleimhautentzuendung-gastritis-beim-hund"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Mageschleimhautentzündung (Gastritis) ist durchaus keine Seltenheit und wird durch den empfindlichen Magen der Hunde begünstigt. Lesen Sie im MASTERDOG Expertentipp alles zu Behandlung und Vorbeugung der Gastritis bei Hunden.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Keine Seltenheit: Magenschleimhautentzündungen beim Hund 
 Übelkeit, Krämpfe, Schmerzen – das sind nur ein paar wenige, dafür aber nicht mindere Symptome einer Magenschleimhautentzündung beim Hund. Leider leiden heutzutage sehr viele Hunde an diesem schmerzhaften Problem. Und Ursachen dafür gibt es viele. Da die Anzeichen eines Magengeschwürs als eher unspezifisch gelten (sprich auch auf andere Krankheitsbilder hindeuten können), bleibt eine Magenschleimhautentzündung, auch Gastritis genannt, in vielen Fällen auch lange unerkannt. Schlimmstenfalls kann sich eine derartige Entzündung aber zu einem Magengeschwür bzw. auch zu einem Magendurchbruch entwickeln – eine nicht selten lebensgefährliche Situation. Daher empfehlen wir allen Hundebesitzern, sich – im besten Fall nur prophylaktisch – mit diesem Thema vertraut zu machen. 
 Warum ist der Hundemagen so anfällig? 
 Der Hund stammt ja bekanntlich vom Wolf ab, einem Jäger und Beutefresser. Von ihm hat er auch den Aufbau seines Verdauungstraktes „geerbt“ – darauf ausgerichtet, seine Beute schnell herunterzuschlingen, um sie nicht mit anderen Rudelmitgliedern teilen zu müssen. Trotz der vielen tausend Jahre der Evolution und Domestikation ist der Magen des Hundes auf der Entwicklungsstufe eines Beutejägers stehengeblieben. Störungen in der Magenverdauung gehen daher in den meisten Fällen auf die grundsätzliche Beschaffenheit des Hundemagens zurück. Bei diesem handelt es sich nämlich um einen sogenannten „Sackmagen“, der zum einen sehr dehnbar und zum anderen beweglich im Bauchraum des Hundes aufgehängt ist. Um das Organ vor der starken, zur Verdauung aber notwendigen Magensäure zu schützen, ist er von innen komplett mit einer Schleimhaut ausgekleidet. So kann dem gesunden Organ bei den Verdauungsprozessen nichts passieren, obwohl die Magensäure als ziemlich aggressiv gilt. Mit einem pH-Wert von 1 bis 2 tötet sie nicht nur viele Krankheitserreger auf dem Futter ab, sondern zersetzt auch den kompletten Nahrungsbrei. Damit gilt sie als so stark, dass sie selbst den Magen, wäre er nicht mit der Magenschleimhaut versehen, zersetzen würde.&amp;nbsp; Diese natürliche Schutzbarriere hält vielen Angriffen stand, kann aber auch auf Dauer angegriffen werden. Dann kommt es zu Reizungen und letztendlich eben zu Entzündungen, da Säuren in die tiefen Schichten des Magengewebes vordringen – eine Magenschleimhautentzündung kann entstehen. 
 Ursachen für eine akute Magenschleimhautentzündung beim Hund 
 Der Fachbegriff Gastritis leitet sich aus dem Griechischen von dem Wort Gaster (zu Deutsch Magen) kombiniert mit der Endung „itis“, die in der Medizin stets auf eine Entzündung hindeutet, ab. Als Ursache für eine akute Gastritis kommt zum einen die Aufnahme von schlechtem oder verdorbenem Futter in Frage. Aber auch Infektionen oder eine starke Verwurmung können eine akute Magenschleimhautentzündung beim Hund hervorrufen. Ein weiterer Auslöser ist möglicherweise die Aufnahme eines Fremdkörpers, doch dies lässt sich in den meisten Fällen schnell herausfinden. Dagegen stellen Infektionen mit Bakterien oder Viren aufgrund verdorbener Nahrungsmittel, eine Vergiftung oder bestimmte Medikamente als Auslöser eine nicht so rasch erkennbare Ursache für eine Magenschleimhautreizung dar. Auch eine individuelle Futterunverträglichkeit (allergisch oder nicht allergisch bedingt) kann zu einer akuten Gastritis führen. Hinzu kommt, dass auch körperlicher oder seelischer Druck akute Magenbeschwerden bei Hunden bewirkt. 
 Was sind begünstigende Faktoren für eine chronische Gastritis beim Hund? 
 Wie bei so vielen Krankheitsbildern kann auch eine akute Magenschleimhautentzündung, sollte sie nicht oder nicht ausreichend behandelt werden, zu einem chronischen Problem werden. Gründe dafür sind: 
 
 eine über langen Zeitraum fehlerhafte Fütterung bzw. falsche Ernährung des Hundes 
 dauerhafte Medikamentenvergabe 
 permanenter Stress 
 bestimmte Bakterien (z.B. Helicobacter pylori 
 Primärerkrankungen z.B. an der Leber oder der Bauchspeicheldrüse, den Nieren sowie der Schilddrüse 
 
 Symptome einer Gastritis beim Hund 
 Erkrankungen an den inneren Organen des Hundes sind nicht immer einfach zu erkennen und Symptome oft auch nicht eindeutig zuzuordnen. Daher hier eine Sammlung an möglichen Anzeichen, bei denen man als Hundebesitzer aufmerksam werden sollte:  Bei Verdacht auf eine Magenschleimhautentzündung können die Hunde beispielsweise unter Sodbrennen leiden. Dies zeigt sich durch ungewöhnliches Schmatzen, Leerschlucken, Speicheln, häufiges Gähnen, vermehrtes Fressen von Gras, Erde oder Aas. Auch Appetitlosigkeit wird bei Hunden mit einer Gastritis nicht selten bemerkt. Was zunächst danach aussieht, also ob die Hunde heikel werden, begründet sich dann darin, dass sie nach dem Fressen oft unter einem starken Unwohl sein leiden.   Morgens sind die Magenschmerzen bei vielen Hunden am schlimmsten, weshalb sie ihr Frühstück erst im Laufe des Tages anrühren. Hunde, die an einer chronischen Gastritis leiden, werden nicht selten von einer gewissen Ruhelosigkeit geplagt. Sie legen sich ab, stehen wieder auf, suchen sich einen neuen Liegeplatz – und das kann den ganzen Tag so gehen. Antriebslosigkeit, Mundgeruch, ein nach oben gekrümmter Rücken, Geräusche im Verdauungstrakt, Schmerzen in der Magen- und Darmgegend, ein großer Durst und ungewohntes Erbrechen können ebenfalls darauf hindeuten, dass der Hund an einer chronischen Magenschleimhautentzündung leidet. 
 Wenn sich der Hund erbricht… 
 …kann die Flüssigkeit ganz unterschiedlich aussehen. Das gibt Aufschluss über den Status der Magenschleimhautentzündung und sollte dem Tierarzt in jedem Fall mitgeteilt werden können: 
 Bei einer leichten Gastritis handelt es sich zumeist um einen eher wässrigen Auswurf mit weißem Schaum. Typisch hierfür ist auch ein sofortiges Erbrechen des aufgenommenen Futters. 
 In fortgeschrittenem Stadium gehen die Magenkontraktionen oft mit einer kräftigen Bauchpresse einher, so dass sich der Hund neben dem Erbrochenen auch gleich seines Darminhalts entledigt. 
 Bei einer starken Gastritis sind bereits Schäden an der Magenschleimhaut bzw. deren Blutgefäße zu verzeichnen, weshalb es zu einer leicht roten Färbung des Auswurfs kommt. 
 Diagnose Gastritis – je schneller, desto besser 
 Da sich unsere Hunde – ähnlich wie wir Menschen auch – in schmerzunempfindliche und eher wehleidige Charaktere einteilen lassen, ist es nicht immer einfach, eine Magenschleimhautentzündung schnell zu erkennen. Das bedeutet, dass es sich, auch wenn das Tier nur wenige der oben genannten Symptome zeigt, dennoch um eine Gastritis handeln kann. In diesem Fall sollte der Hund zur Sicherheit einem Tierarzt vorgestellt werden. Zögert man eine Untersuchung zu lange hinaus, kann sich aus einer vielleicht schnell behandelbaren, akuten Gastritis eine langwierige und für den Hund schmerzhafte, chronische Erkrankung entwickeln. 
 Der Tierarzt kann mit Hilfe einer Magenspiegelung (Gastroskopie) oder eine Ultraschalluntersuchung Aufschluss sowohl von innen als auch von außen über die Magengesundheit des betroffenen Hundes geben. Ergänzend nimmt er unterschiedliche Blut- und Kotuntersuchungen vor. So kann in vielen Fällen sofort festgestellt werden, ob etwas und wenn ja was dem Hund auf den Magen schlägt. 
 
 INFO TO GO - Magenschleimhautentzündung beim Hund 
 Hunde sind aufgrund ihres empfindlichen Magens sehr anfällig für Magenschleimhautentzündungen. 
 Glück im Unglück: Steht schnell die Diagnose fest, kann man die Entstehung einer chronischen Erkrankung oft noch abwenden. 
 Sowohl bei einer akuten als auch einer chronischen Gastritis sollte der Tierarzt zu Rate gezogen werden. Begleitend zur medikamentösen Therapie empfiehlt sich in jedem Fall auch eine Schonkost-Diät ergänzt mit magenschützenden und -schonenden Komponenten. 
 
 Mein Hund leidet an einer Gastritis – der MASTERDOG-Expertentipp 
 In nicht seltenen Fällen fordert eine vollständige Therapie einer Gastritis Zeit und Geduld. Der Tierarzt wird zunächst zu einer Therapie mit Hilfe von Antibiotika und Säureblockern raten. Dazu kommt eine Diät in Form von Schonkost. Diese kann mit speziellen Ergänzungsfuttermitteln optimal abgerundet werden. Dazu empfiehlt sich beispielsweise das   MASTERDOG MAGEN-PERFEKT  . Es enthält zum einen Komponenten, die die Magenschleimhaut explizit schützen. Dazu zählen beispielsweise Lein- und Flohsamen. Ebenfalls enthalten sind spezielle Säurepuffer in Form von Magnesiumoxid und Natriumcarbonat. Stressige Situationen erscheinen dem Hund nicht mehr so gravierend, wenn er regelmäßig Magnesium und Tryptophan zu sich nimmt. Auch diese finden sich im   MAGEN-PERFEKT   wieder. In weniger schweren Fällen oder prophylaktisch in stressigen Situationen kann auch der Griff in die Kräuterkiste helfen: Schafgarbe oder Süßholz sind als pflanzliche Magen-Helfer bekannt, und helfen dem Hund dabei, „cooler“ zu werden. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-08-13T09:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Durchfall beim Hund</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipp-durchfall-beim-hund</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipp-durchfall-beim-hund"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Durchfall entsteht durch eine Störung im Verdauungstrakt, welche die verschiedensten Ursachen haben kann.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Durchfall beim Hund - Ursachen, Symptome und Fütterung   
 Sicherlich hat nahezu jeder Hundebesitzer schon einmal Durchfall bei seinem Hund durchlebt: So unterschiedlich die Ursachen sein können, so verschieden ist auch die Ausprägung des Durchfalls - ob kurz und heftig, länger andauernd oder chronisch. Von Durchfall (Diarrhoe) spricht man, wenn Störungen im Magen-Darm-Trakt des Hundes vorliegen und sich dadurch die Kotkonsistenz verändert. Sie ist dann deutlich weicher als normal und der Kot wird wesentlich häufiger abgesetzt. Oft findet man darin neben noch unverdauten Futterbestandteilen auch Schleim oder Blut. Nicht jeder Durchfall ist ein Grund sofort zum Tierarzt zu gehen, es sei denn, es finden sich größere Mengen Blut darin, das Tier hat hohes Fieber oder es handelt sich um ein immer wieder auftretendes Problem des Hundes. Auch bei Welpen und alten Hunden sollte man lieber einmal mehr die Praxis aufsuchen um Folgeerkrankungen zu verhindern. 
   Ursachen von Durchfall beim Hund    
 Durchfall entsteht durch eine Störung im Verdauungstrakt, welche die verschiedensten Ursachen haben kann: 
 
 Zu rasche Futterumstellung 
 Futterunverträglichkeit/Futtermittelallergie 
 Fressen von Verdorbenem 
 Fressen von Straßen- oder Tischabfällen 
 Aufnahme von giftigen Substanzen 
 Stress (z.B. durch Transport, Trennung oder Silvesterknaller) 
 Parasiten, z.B. Würmer 
 Bakterien, z.B. Salmonellen 
 Pilze 
 Viren 
 
   Symptome von Durchfall beim Hund   
 Die folgenden Symptome treten nicht unbedingt bei jedem Hund mit Durchfall auf und können je nach ihrer Ursache mehr oder weniger heftig sein: 
 
 Häufiger Kotabsatz von breiiger bis flüssiger Konsistenz mit üblem Geruch 
 Schleim und/oder Blutbeimengungen 
 Ständiger Drang zum Koten 
 Blähungen 
 Vermehrte Darmgeräusche 
 Erbrechen 
 Fieber 
 Unverdaute Futterbestandteile im Kot 
 Mattheit 
 Gewichtsverlust 
 Dehydrierung 
 
   Was kann man gegen Durchfall beim Hund tun?   
 Die Behandlung eines Durchfalls erfolgt in Abhängigkeit von dessen Ursachen. Ist der Hund fit und fieberfrei, hilft in der Regel die Futterumstellung auf Schonkost in reduzierter Menge. Diese sollte fettarm aber auch rohfaserhaltig sein. Reis oder gekochte Kartoffeln eignen sich wegen ihrer hohen Verdaulichkeit besonders gut als Kohlenhydratquelle. Geflügelfleisch, Hüttenkäse oder Magerquark liefern leicht verdauliches Protein. Zur Regeneration der angegriffenen Darmflora eignen sich Prä- und Probiotika sowie darmaktive Kräuter.  Nach ein bis zwei Tagen Schonkost ist der Durchfall in der Regel abgeklungen. Hält er trotzdem länger an und es kommen noch Begleiterscheinungen wie Fieber, Erbrechen und Blut im Kot hinzu, sollte umgehende der Tierarzt aufgesucht werden. Bringt man direkt eine Kotprobe mit, so kann diese gleich auf Würmer, Bakterien oder Viren untersucht und gegebenenfalls eine entsprechende Behandlung durchgeführt werden. 
   Wie kann Durchfall beim Hund vorgebeugt werden?   
 Eine gut funktionierende Verdauung optimiert die Futterverwertung und legt damit den Grundstein für einen gesunden Hund. Als Voraussetzung für eine intakte Verdauung muss das Hundefutter ausgewogen und von optimaler Qualität sein. Gerade bei empfindlichen Hunden ist es wichtig, auf hochverdauliche Kost zu achten. 
 Dabei spielt es keine Rolle, auf welche Weise der Hund gefüttert wird. Ob Barf oder konventionelles Futter. Da auch Wurmbefall zu Durchfall führen kann, ist die regelmäßige Entwurmung des Hundes ratsam. Eine gesunde Darmflora ist für den Ablauf der normalen Verdauungsvorgänge von großer Bedeutung. Zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung kann die Darmflora des Hundes mit Hilfe von darmaktiven Wirkstoffen stabilisiert werden und so für eine geregelte Darmfunktion sorgen. 
  &amp;nbsp;  
 
 INFO TO GO 
 Durchfall beim Hund ist keine Erkrankung sondern die Folge von Verdauungsstörungen durch unterschiedliche Ursachen. 
 Regelmäßige Entwurmung sowie eine sorgfältige Fütterung verringern das Risiko für Durchfall. 
 Bei futtersensiblen Hunden ist die Stabilisierung der Darmflora durch entsprechende Ergänzungsfutter sinnvoll. 
 
   Die richtige Fütterung bei Durchfall - Expertentipp   
 Die richtige Fütterung spielt für geregelte Verdauungsabläufe eine große Rolle. Vor allem bei Welpen und alten Hunden ist es wichtig, das richtige Fütterungsmanagement einzuhalten. Die Mahlzeiten sollten hier auf mehrere Portionen aufgeteilt werden, damit das Verdauungssystem nicht unnötig belastet wird. Ein Tierarztbesuch sollte dann erfolgen, wenn der Durchfall länger als 1-2 Tage anhält und zusätzlich Fieber und/oder Blut darin sichtbar sind. 
 Zur besseren Diagnose hat es sich als sinnvoll erwiesen, direkt eine Kotprobe zum Tierarzt mit zu bringen. Um die Regeneration des Magen-Darm-Trakts zu unterstützen, ist die Fütterung des Hundes mit Schonkost ratsam. Diese sollte fettarm, rohfaserhaltig und leicht bekömmlich sein. Gekochte Karotten mit Reis sowie Geflügel, Magerquark oder Hüttenkäse haben sich hierfür bewährt. Die Fütterung von Ergänzungsfuttermitteln zur Stabilisierung der Darmflora wie z.B.   CANIPUR-intestifit   sowie darmaktiver Kräuter (  MASTERDOG DARMBALANCE  ) oder   MASTERDOG BIERHEFE   ist sinnvoll. Ist eine Futterumstellung notwendig, so sollte diese langsam über einen Zeitraum von mindestens 2 bis 3 Tagen erfolgen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2017-05-20T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Verdauung beim Hund</title>
            <id>https://www.masterhorse.de/expertentipp-verdauung-beim-hund</id>
            <link href="https://www.masterhorse.de/expertentipp-verdauung-beim-hund"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Falsches Futter, Stress oder Parasiten beim Hund beeinflussen die Verdauung.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Einfluss verschiedener Fütterungspraxen auf die Verdauung des Hundes   
  Die Verdauung des Hundes  ist die Zentrale der Nährstoffaufnahme. Sie beeinflusst somit nahezu alle weiteren Abläufe des Organismus. Eine altersgerechte, körperliche Entwicklung, eine perfekte Haut- und Fellqualität, ein stabiles Immunsystem und eine hohe Leistungsfähigkeit sind gewährleistet, wenn das Futter optimal verdaut und verwertet wird. Nur dann stehen dem Stoffwechsel die benötigten Nährstoffe zur Verfügung. Ebenso unterschiedlich wie die Hunderassen und die Art der Haltung ist auch die Fütterungspraxis der Hundebesitzer. Während der eine lieber trocken füttert, hat sich für den anderen nass füttern oder barfen bewährt. Egal auf welche Weise Sie Ihren Hund ernähren, die Fütterung muss immer bedarfsgerecht auf den Hund abgestimmt sein. 
   Futter für den Hund – fressen wie die Wölfe   
 Vereinfacht ausgedrückt sind unsere Hunde domestizierte Wölfe, die wir nach und nach über den Wildhund zum Haushund erzogen haben. Ebenso wie das Verhalten, hat sich durch die Domestikation auch die Art der Nahrungsaufnahme unserer Hunde verändert.  Wölfe können innerhalb eines Tages bis zu 12 kg Fleisch verschlingen . Da sie nicht jeden Tag, sondern im besten Fall zwei- bis dreimal wöchentlich ein Beutetier erlegen, würgen Sie einen Teil des Gefressenen wieder aus und verscharren diesen als Vorrat. Ein Wolf ist ständig auf Nahrungssuche, da er für den Erhalt seiner Muskulatur und zur Energieversorgung sowohl Proteine als auch Fette und Kohlenhydrate benötigt. Neben dem Muskelfleisch und den Innereien besteht die Nahrung aus dem Darminhalt des Beutetiers sowie aus Fell- und Hautstücken, Knochen, Früchten, Blättern und Gräsern. Diese liefern dem Wolf die benötigten Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. 
   Verdauung beim Hund   
 Das Verdauungssystem des Hundes unterscheidet sich kaum von dem des Wolfes. Allerdings muss dieser für die Nahrungssuche nicht auf die Jagd gehen, sondern bekommt sein Futter täglich frisch zubereitet in den Napf. Dadurch entfällt die Nahrungssuche, was bei unseren Haushunden nicht selten zu Verdauungsproblemen führt.  Hunde sind, ebenso wie der Wolf, sogenannte Schlinger . Das bedeutet, dass sie ihre Nahrung nicht kauen sondern mehr oder weniger große, eingespeichelte Brocken direkt abschlucken. Im Magen werden die einzelnen Nahrungsbestandteile mit Verdauungssäften vermischt und weiter zerkleinert. Zusätzlich sondert die Magenschleimhaut Salzsäure ab, welche den Nahrungsbrei so verändert, dass die Verdauungsenzyme ihre Arbeit leisten können. Der Magen des Hundes gibt ständig kleinere Portionen des Nahrungsbreis an den Darm weiter. Mit Hilfe weiterer Verdauungsenzyme gelangen die einzelnen Bestandteile der zerkleinerten Nahrung dann über die Darmwand in die Blutbahn und somit an ihre Wirkorte im Organismus. Der Rest des Nahrungsbreis wird im Dickdarm geformt und durchschnittlich nach 24 bis 36 Stunden als Kot ausgeschieden. 
  Für eine optimale Verdauung benötigt der Organismus ausreichend Bewegung,  Flüssigkeit und eine optimale Körpertemperatur. Bei Trockenfütterung ist daher die Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig. Fehlende Bewegung, trockenes Futter mit wenig Flüssigkeit oder zu große Portionen führen zu Verdauungsproblemen beim Hund. 
   Falsches Futter, Stress oder Parasiten beim Hund beeinflussen die Verdauung   
 Der Hund benötigt für einen geregelten Stoffwechsel die unterschiedlichen Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis: Wasser, Kohlenhydrate, Proteine, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Damit dieses Verhältnis stimmt, müssen Haltung, Aktivität, Alter, Gewicht und Gesundheitszustand des Hundes bei der Fütterung berücksichtigt werden.  Eine falsche Fütterung führt auf Dauer zu Verdauungsproblemen  wie Durchfall oder Verstopfung, Hautproblemen, Abmagerung oder Fettleibigkeit. Störungen im Verdauungstrakt des Hundes gehören zu den häufigsten Problemen in der Hundehaltung. Auslöser für Verdauungsstörungen, wie z. B. Durchfall können Parasiten, Entzündungen des Magen-Darm-Trakts oder Infekte sein. 
 Auch  Stress  hat beim Hund einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Verdauung. Hier reichen häufig schon eine Trennung, Reisen, der Besuch einer Hundeschule oder beim Tierarzt aus, um stressbedingten Durchfall auszulösen. Ebenso können Fütterungsfehler ein Grund für Verdauungsprobleme beim Hund sein. Häufig spielt die falsche Auswahl des Futters, bezogen auf den Energie- und Eiweißgehalt, sowie eine falsche Zusammensetzung oder Zubereitung der Futterkomponenten eine Rolle. Hat ein Hund länger anhaltende Verdauungsstörungen, so sollte neben der Vorstellung beim Tierarzt eine fundierte Veränderung der Fütterung vorgenommen werden. Sollten Sie eine Futterberatung wünschen, berät Sie das  MASTERDOG-TEAM  gerne. 
 
 INFO TO GO 
 Die richtige Grundversorgung ist die Voraussetzung für einen gesunden, vitalen Hund mit einer gut funktionierenden Verdauung. 
 Die Art der Hundefütterung (Nass-, Trockenfutter oder BARF) spielt meist keine Rolle, entscheidend ist die richtige Zusammensetzung des Futters. 
 Der Energie- und Eiweißbedarf muss dem Hund individuell angepasst sein. Dabei spielen Alter, Aktivität, Gesundheitszustand und Lebensweise die entscheidenden Rollen. 
 Vor allem beim Barfen ist auf eine umfassende Versorgung des Hundes zu achten. Die „fleischlosen“ Bestandteile der Fütterung können dabei optimal durch Ergänzungsfutter zugeführt werden. 
 Bei Hunden mit wiederkehrenden Verdauungsproblemen ist die Überprüfung der Fütterung wichtig. Eine gezielte Futterumstellung beseitigt die Probleme meist nachhaltig. 
 
   Trocken-, Nassfutter oder BARF - was ist richtig?   
 Sicherlich ist die einfachste und unkomplizierteste Art der Hundefütterung ein fertiges Trocken- oder Nassfutter, welches angepasst an das Alter und den Energiebedarf des Hundes gefüttert wird. Doch immer häufiger neigen unsere Haushunde zu Allergien. Eine Futterunverträglichkeit äußert sich oft zunächst in Verdauungsstörungen mit Blähungen oder Durchfall. Daher entscheiden sich immer mehr Hundebesitzer für die Ernährung über BARF. Um bei dieser Art der Roh-Fütterung Mangelerscheinungen und Verdauungsprobleme zu vermeiden, müssen einige Punkte berücksichtigt werden. Die Futterumstellung sollte einige Tage dauern, damit sich das Magen-Darm-System an die neue Nahrung gewöhnen kann. Eine ausgewogene BARF-Ration besteht aus Dreiviertel Fleisch und einem Viertel Obst und Gemüse (z.B.     MASTERDOG ROTE BEETE    ). Zum Ausgleich der fehlenden Komponenten, die in der Natur vom Beutetier stammen, sind Ergänzungsfuttermittel wie z.B.      CANIPUR-barf      für eine umfassende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen unbedingt erforderlich. 
   Durchfall oder Verstopfung beim Hund vorbeugen   
 Störungen des Verdauungssystems beim Hund sind häufig auf Fehler in der Fütterung zurückzuführen. Gerade bei jungen Hunden oder Senioren ist die richtige Art der Fütterung wichtig, um Verdauungsstörungen zu vermeiden. Hier sollten die Mahlzeiten auf mehrere kleine Portionen am Tag verteilt werden. Das Fassungsvermögen des Magens eines Welpen ist noch nicht sehr groß, so dass dieser nur kleine Futtermengen verdauen kann. Die Verdauungsvorgänge beim älteren Hund laufen, wie der gesamte Stoffwechsel, langsamer ab. Das Futter wird schlechter verwertet, so dass zu große Futtermengen rasch zu Durchfall oder Verstopfung führen können. Einen aktiven Hund füttert man am besten nach dem Spaziergang, damit die Verdauungsvorgänge in Ruhe ablaufen können und hier keine Probleme entstehen. Hat der Hund häufiger leichte Verstopfung, kann die Fütterung von Leinkuchen mit der täglichen Futterration Abhilfe schaffen. Kommt es dennoch zu länger anhaltendem Durchfall, kann man diesen häufig durch einige Tage Schonkost mit einer fettarmen, faserhaltigen Diät-Ration sowie Darmflorastabilisatoren (z. B.     CANIPUR-intestifit    ) wieder beheben. Gelingt dies nicht, sollte der Tierarzt aufgesucht werden, damit die Ursachen der Verdauungsstörung analysiert und beseitigt werden. 
  Expertentipp:  Die richtige Grundversorgung über eine ausgewogene und artgerechte Fütterung ist, neben ausreichend frischem Trinkwasser, entscheidend für den Erhalt der Lebensfreude, die Gesundheit und die Leistungsbereitschaft des Hundes. Wie wichtig die ausgewogene, individuell auf den Hund abgestimmte Fütterung ist, zeigt sich häufig erst, wenn es durch Fütterungsfehler zu gesundheitlichen Problemen kommt. Ein gutes Alleinfuttermittel für Hunde, wie z. B. die    MASTERDOG-SESITIV-KROKETTE    sollte alle wichtigen Nährstoffe wie Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe in ausgewogenem Verhältnis enthalten. Diese Bausteine benötigt der Hund für den Aufbau und Erhalt seiner Körpersubstanz, für eine geregelte Verdauung, ein schönes Erscheinungsbild und Vitalität bis ins hohe Alter. Insbesondere bei der Rohfütterung (BARF) muss die richtige Versorgung an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen, wie z. B. von     MASTERDOG BASIS MINERAL     erfolgen. Hunde mit Verdauungsstörungen benötigen besonders schonende Kost wie den    MASTERDOG-FLOCKEN-MIX   . Zusätzlich helfen spezielle Ergänzungsfutter die Darmflora zu stabilisieren. Das Ergebnis einer durchdachten und an alle Bedürfnisse angepassten Fütterung ist ein vitaler, gesunder Hund mit glänzendem Erscheinungsbild und geregelter Verdauung. 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2016-10-06T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
