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    <updated>2026-08-05T05:11:15+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Lungenwürmer beim Hund</title>
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                                            Lungenwürmer kann sich tatsächlich jeder Hund sehr leicht einfangen, da diese sich aufgrund ihres Zwischenwirts nahezu überall finden.
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                 Bei den Kleintierbesitzern gelten die  Lungenwürmer  bei Katzen schon seit langen Jahren als nicht zu vernachlässigen. In der jüngsten Vergangenheit erlangte eine mögliche Infektion mit eben diesen Parasiten, von Fachleuten Angiostrongylose genannt, aber auch bei den Hunden eine größere Plattform – leider berechtigt, denn deren Verbreitung nimmt auch unter dem „besten Freund des Menschen“ mehr und mehr zu. Dies darf auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden, denn eine  Infektion mit Lungenwürmern  kann unbehandelt sogar tödlich enden. 
 Um die Ursache der vermehrten Verbreitung herauszufinden, haben Forscher verschiedener Studien zum Auftreten einer  Angiostrongylose  durchgeführt. Das Ergebnis: Klimatische Einflüsse können für die Verbreitung dieser Parasiten in verschiedenen europäischen Ländern eine gravierende Rolle spielen. 
 Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Abhandlungen: Betroffene erkrankte Hunde können durch  Lungenwürmer  schwer geschädigt werden, auch wenn sie keine Symptome zeigen. Schon alleine wegen dieser wichtigen Gesichtspunkte sollten diese Parasiten nicht unterschätzt werden. 
 Für den Hund kritische  Lungenwürmer  sind allen voran die  Nematoden  (Fadenwürmer) Angiostrongylus vasorum und Crenosoma vulpis. Während erstere bis zu zwei Zentimeter lang werden können und sich in den großen Lungenarterien sowie in der rechten Herzkammer am wohlsten fühlen, siedelt sich der bis zu eineinhalb Zentimeter große Zweite am liebsten in den Bronchien und der Luftröhre seines Wirtes an. 
 Bis vor einigen Jahren ist man davon ausgegangen, dass  Infektionen mit Lungenwürmern  in Deutschland nur ab und an nachgewiesen werden. Ein Befall wurde bis dato in den meisten Fällen als Reisekrankheit abgetan, da andere europäische Länder wie z.B. Frankreich, Dänemark, Schweiz, Niederlande, Spanien, Italien oder Österreich von Haus aus mehr Fälle verzeichneten. 
 Eine deutschlandweite Studie, die zwischen 2007 und 2009 durchgeführt wurde, zeigte jedoch unerwartet hohe Befallsquoten. Besonders stark verbreitet waren die Lungenwurminfektionen im Süden und Westen des Landes – und die Tendenzen sind seither stark gestiegen. 
   Wie kommen die Lungenwürmer in meinen Hund?   
  Lungenwürmer  kann sich tatsächlich jeder Hund sehr leicht einfangen, da diese sich aufgrund ihres Zwischenwirts nahezu überall finden. Unabhängig von der Wurmart benötigen Lungenwürmer Schnecken als Zwischenwirte und die haben wir leider alle im Garten oder treffen sie beim Spazierengehen an. Somit kann sich jeder Hund leicht mit Lungenwürmern infizieren, der eine befallene Schnecke aufnimmt/frisst. Infektiöse Larven können sich darüber hinaus schon in dem von den Schnecken abgesonderten Schleim aufhalten, so dass damit kontaminierte Umgebungen (Wasser oder Futter) ebenfalls eine Infektionsquelle darstellen können. 
 Daraus ergibt sich leider ein reales  Infektionsrisiko für jeden Hund  – eine befallene Schnecke, die im Sommer nachts durch den draußen stehenden Hundenapf kriecht, kann schon für einen Befall mit Lungenwürmern ausreichen. Oft sind auch notorische Grasfresser von Lungenwürmern befallen. Einmal aufgenommen, setzen sich die erwachsenen Lungenwürmer in den Luftwegen sowie in der Lungenarterie oder der rechten Herzkammer fest. 
 Hier legen die Weibchen ihre Eier, aus denen bereits in der Lunge Larven schlüpfen, die wiederum massive Entzündungen hervorrufen können. Der Kreislauf setzt sich insofern fort, dass diese über die luftführenden Wege zum Rachen wandern können, wo sie abgeschluckt werden und damit über Magen und Darm mit dem Kot in die Außenwelt gelangen. Hier dringen die Larven wieder in diverse Arten von Nackt- und Gehäuseschnecken ein und alles beginnt von vorne. 
 Als Stapelwirte (Lebewesen, in dem sich der Parasit aufhält, aber nicht vermehrt) kommen für Lungenwürmer unter anderem Nagetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien in Frage. Wichtig zu wissen: Nach der Infektion können je nach Art des Lungenwurms zwischen drei und neun Wochen vergehen, bis im Kot die ersten Larven nachgewiesen werden können. 
   Symptomatik für einen Befall mit Lungenwürmern   
 Leider gibt es keine eindeutigen Anzeichen, die sofort auf einen Befall des Hundes mit  Lungenwürmern  schließen lassen. Infizierte Tiere zeigen verschiedenste Symptome in Zusammenhang mit dem Atemtrakt, die sich häufig nicht von denen anderer infektiöser (hervorgerufen durch Bakterien, Viren und Pilze) oder nicht infektiösen Lungenerkrankungen (Lungenfibrose, Allergien oder Tumore) abgrenzen. Denn Husten, Niesen und Nasenausfluss, eine erhöhte Atemfrequenz und -intensität, sowie unspezifische Allgemeinsymptome wie Apathie, Fieber und Gewichtsabnahme sind Begleiterscheinungen vieler Hundekrankheiten im Anfangsstadium.. 
 Für einen Befall mit dem  Lungenwurm Angiostrongylus vasorum  können Symptome wie leichte Hustenanfälle bis hin zu Atemnot, Herzschwäche, Blutungsneigung und Kreislaufversagen sprechen. Doch nicht immer sind derart schwere Krankheiten die Folge. 
 Hat der Hund nur wenige Larven aufgenommen, kann es bei leichten Hustenanfällen aufgrund der Lungenreizung bleiben. Beherbergt der Hund einen Crenosoma vulpis im Hund, kann sich das durch Anzeichen wie chronischem Husten und Fieber zeigen. 
   Hat mein Hund tatsächlich Lungenwürmer?   
 Eine  Infektion mit Lungenwürmern  kann über den Nachweis der Larven im Kot festgestellt werden. Hierzu wird der behandelnde Tierarzt den Kot des Hundes in ein spezielles Untersuchungslabor schicken. Um die Sensitivität des Tests zu erhöhen, ist es sinnvoll eine Sammelkotprobe von drei aufeinanderfolgenden Tagen einzusenden. 
 Achtung: Ein negatives Ergebnis bezüglich einer Infektion schließt einen Befall mit Lungenwürmern nicht automatisch aus, da bereits vor Beginn der Larvenausscheidung Symptome vorliegen können. 
 Ähnlich verhält es sich bei langandauernden Infektionen. Hierbei besteht die Möglichkeit, dass der Hund keine Larven mehr ausscheidet, aber dennoch lebende Würmer in seiner Lunge trägt. Im Zweifelsfall kann der Tierarzt mit Hilfe einer röntgenologischen Untersuchung mehr Einblick geben. Allerdings ist auch hierbei keine eindeutige Diagnose möglich, da das Bild der Lunge bei einem Befall oft ähnlich aussieht, so wie die Lunge eines Hundes, der unter chronischen, allergiebedingten Lungenveränderungen leidet. 
 Weiterführende Untersuchungen zum direkten oder indirekten Erregernachweis sind daher notwendig, um eine hundertprozentige Gewissheit zu bekommen. 
 
 Info to go – Lungenwürmer beim Hund: 
 1. Lungenwürmer sind mittlerweile heimisch in Deutschland und sollten in der Entwurmungsstrategie deshalb in jedem Fall berücksichtigt werden. 
 2. Ein Befall mit Lungenwürmern kann auch völlig symptomlos verlaufen. Zeigt der Hund Symptome, ähneln diese oft derer von anderen Krankheiten. Im Zweifelsfall sollte der Tierarzt hinzugezogen werden. 
 3. Bleibt ein Befall mit Lungenwürmern unerkannt, kann das zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen und auch zum Tod führen. 
 
   Mein Hund hat Lungenwürmer – was tun?   
 Eine  Infektion mit Lungenwürmern  kann zum einen mit entsprechenden Tabletten, die den Wirkstoff  Milbemycinoxim  enthalten, bekämpft werden. Zum anderen existieren auch sogenannte  Spot-on-Präparate  mit den  Wirkstoffen Imidacloprid und Moxidectin . 
 Bei Letzteren träufelt man die Wirkstoffe als Flüssigkeit auf die Haut. Diese sind neben der Therapie auch zur Prophylaxe gegen Lungenwurminfektionen zugelassen. 
   Die richtige Prophylaxe gegen Lungenwürmer    
 Da die Verbreitung von Lungenwürmern – von Experten nachgewiesen – weiter zunimmt und die Folgen einer Infektion, wie bereits erwähnt, gravierend sein können, ist es sehr wichtig, die Lungenwürmer ebenfalls in die Parasitenkontrolle mit einzubeziehen. 
 Bei Hunden kann mit Hilfe einer regelmäßigen Entwurmung mit geeigneten Wirkstoffen das Risiko einer Infektion deutlich gesenkt werden. 
   Lungenwürmer beim Hund – MASTERHORSE Expertentipp   
 Ein Husten beim Hund sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, im Gegenteil: Er ist in den meisten Fällen ein überzeugender Grund, den Tierarzt aufzusuchen. Er kann nicht nur ein Symptom einer schwerwiegenden Erkrankung (z.B. Zwingerhusten) darstellen, sondern eben auch anzeigen, dass Lunge und / oder Blutgefäße von Würmern befallen sind. Hier kann der behandelnde Veterinär am besten helfen. 
 Sollte der Hund im Rahmen eines Lungenwurm-Befalls an (Reiz-) Husten leiden, kann das   MASTERDOG BRONCHOLIQUID   Abhilfe verschaffen. Der konzentrierte Auszug aus 12 bewährten Kräutern unterstützt gezielt die Atemwege des Hundes und harmonisiert den Bronchialtrakt. Sämtliche Wirkstoffe sind durch die flüssige Darreichungsform dieses Ergänzungsfuttermittels für Hunde optimal verfügbar und können schnell aufgenommen werden. 
 Generell empfiehlt es sich, die Abwehrkräfte der Hunde, die viel draußen sind, optimal zu unterstützen. Dazu eignen sich beispielsweise das   MASTERDOG RESISTANT   (eine reine, pelletierte Kräutermischung zur Förderung der körpereigenen Abwehrkräfte) oder das   MASTERDOG SCHWARZKÜMMELÖL   (mit einem besonders hohen Anteil an ungesättigten Omega-6-Fettsäuren, die den Organismus des Hundes widerstandsfähiger gegen Entzündungsreaktionen machen). 
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                            <updated>2020-04-27T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zecken beim Hund</title>
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                                            Zecken beim Hund - welche Krankheiten überträgt die Zecke?
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                   Zecken beim Hund - Die Zeckensaison hat wieder begonnen   
 Die in Deutschland am häufigsten vorkommende Schildzecke lebt vorzugsweise an Rändern von Misch- und Laubwäldern, an Lichtungen und Bächen, mittlerweile aber auch in Gärten und Stadtparks. Sie bewegt sich im hohen Gras, im Unterholz, im Gebüsch und am Boden. Hier wird die  Zecke  dann von ihren bevorzugten Wirtstieren „aufgesammelt“. In der Regel sind dies die im Wald lebenden Säugetiere, aber genauso auch der dort spazierengehende Hund oder Mensch. 
 Da Zecken Feuchtigkeit und Wärme mögen, sind sie vor allem nach warmen Regentagen sehr aktiv. Kälte lieben sie weniger, können aber auch im Winter unter Laub oder der Schneedecke überleben. Die weit verbreitete Meinung, dass Zecken im Winter in der Natur absterben, ist daher nicht richtig. 
 Ganz im Gegenteil: Eine Schneedecke bietet den Spinnentieren sogar Schutz vor dem Erfrieren. Für ihren Entwicklungszyklus benötigen Zecken eine Außentemperatur von etwa 7°C. 
   Krankheitsüberträger Zecke beim Hund   
 Die bedeutendsten Krankheiten, die bei einem  Zeckenbiss auf die Hunde  übertragen werden können, sind Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose und die FSME: 
  Borreliose  (Lyme disease): Die Borrelien, eine Bakterienart, werden durch den „Gemeinen Holzbock“ übertragen. Das Krankheitsbild geht mit Fieber, Mattigkeit und Appetitlosigkeit einher. Im späteren Stadium nach der  Krankheitsübertragung  kommt es auch zu Gelenkentzündungen und Organschäden. 
  Babesiose  (Piroplasmose): Die übertragenden Protozoen heißen Babesien. Sie werden durch die „Braune Hundezecke“ und die „Bunt- bzw. Auzecke“ übertragen und zerstören die roten Blutkörperchen. Dies hat eine Blutarmut zur Folge. Fieber und Gelbsucht oder Augenentzündungen sind typische Symptome für die Babesiose. 
  Ehrlichiose  (Rickettsiose): Auch die Bakterien der Gattung Rickettsien bzw. Ehrlichien werden von einem Zeckenbiss der „Bunt- oder Auzecke“ übertragen. Sie leben in den Zellen des Immunsystems, den sogenannten Monozyten, und verursachen hohes Fieber, Schwellungen der Lymphknoten, Apathien und im weiteren Stadium auch Abmagerung und erhöhte Neigung zu Blutungen. 
  FSME  (Frühsommer-Meningoenzephalitis): Diese Viren werden durch den „Gemeinen Holzbock“ vor allem auf den Menschen übertragen. Beim Hund ist diese Erkrankung eher selten; tritt sie jedoch auf, sind die klinischen Symptome hohes Fieber, Mattigkeit und Bewegungsstörungen. 
   Wie haftet sich die Zecke am Hundekörper an?   
 Zecken fallen nicht von Bäumen. Sie warten vielmehr im Gras, bis sie von ihrem Wirt abgestreift werden. Der Hund sammelt sie beim Spaziergang regelrecht ein. Da Hunde häufig mit der Nase am Boden schnüffelnd laufen, haften sich die Zecken  vor allem  im Bereich von Kopf, Hals und Schultern an. Es ist also sinnvoll, den Hund nach den Spaziergängen besonders in diesen Bereichen auf Zecken abzusuchen. 
 Mit ihren scherenartigen Klauen am Kiefer ritzt die Zecke die Haut ihres Wirtes auf, so dass eine kleine Hautwunde entsteht. Dort hinein schiebt sie dann ihren „Stachel“ und sondert über diesen Speichel ab. Zeckenspeichel enthält 
 
 einen sogenannten Gerinnungshemmer; dieser fördert den Blutfluss an der Einstichstelle und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Saugrüssel der Zecken nicht verstopft. 
 „Klebstoff“, der die Mundwerkzeuge fest in der Haut des Wirtes verankert; so hilft dem Hund auch kein kräftiges Schütteln mehr – wenn die Zecke einmal „angedockt“ hat, sitzt sie so lange fest, bis sie satt ist und sich fallen lässt. 
 ein lokales Betäubungsmittel, das verhindert, dass der Wirt den Zeckenstich überhaupt bemerkt. 
 einen Entzündungshemmer; dieser unterdrückt das Immunsystem an der Einstichstelle, so dass die Zecke nahezu ungehindert bis zu einer Woche lang Blut saugen kann. 
 
   Hunde impfen gegen Zecken?   
 Immer wieder wird in Hundekreisen darüber diskutiert, ob man seinen Hund zum Schutz vor Folgeerkrankungen gegen Zecken impfen lassen sollte. Gegen Zecken gibt es jedoch keine Impfung. Allenfalls gegen die übertragenen Krankheiten wie die Lyme-Borreliose. Ob eine Impfung gegen die Borreliose sinnvoll ist, sollten sie ausführlich mit Ihrem Tierarzt klären. 
   Eine neue Zecke in Deutschland: die Hyalomma   
 Zur Gattung der  Hyalomma-Zecken  gehören zwei Arten, die sich aktuell in Deutschland ausbreiten:  Hyalomma marginatum  und  Hyalomma rufipes . Einen deutschen Namen haben die beiden bisher noch nicht. Die Universität Hohenheim beschäftigt sich intensiv mit  den beiden  eingeschleppten  Zecken . 
 Experten vermuten, dass diese auf Zugvögeln zu uns gekommen sind. Häufiger als jemals zuvor hat man sie im Rekordsommer 2018 gefunden – an Tier und Mensch. Und auch in diesem Jahr tauchen sie immer wieder auf. Ob sie sich auf Dauer bei uns in Deutschland „einnisten“, ist den Forschern bisher noch nicht klar. 
 Entdecken wir an unseren  Hunden eine Zecke , lässt sich die Hyalomma aufgrund ihrer Größe und der braun-gelb gestreiften Beine leicht von unseren heimischen Arten unterscheiden. Bis zu eineinhalb Zentimetern groß kann sie werden – und das, ohne Blut gesaugt zu haben. Und auch ihr Verhalten ist „anders“: Im Vergleich zu den bisher in Deutschland lebenden Zecken, die einfach im Gras auf ihren neuen Wirt „warten“ und, wenn dieser vorbeistreift, einfach an ihm haften bleiben, macht die Hyalomma aktiv „Jagd“ auf ihre Beute. 
 In Erdlöchern lauert die aktive Zecke einfach so lange ab, bis sie eine Bodenerschütterung wahrnehmen kann. Sogenannte „Warmblüter“ wie Hunde, Pferde oder Menschen erkennt sie dann bereits aus einer Entfernung von bis zu zehn Metern mit den Augen oder chemischen Sinnen. Ihr ausgespähtes Opfer kann die Hyalomma dann über mehrere hundert Meter verfolgen. Die beiden  Zeckenarten  können außerdem neue,  gefährliche Krankheiten  wie das  Krim-Kongo Hämorrhagische Fieber  übertragen. 
 Um die Ausbreitung und mögliche Gefahren durch die neue Zeckenart zu erforschen und im Nachgang natürlich auch ihre Verbreitung einzudämmen, bittet die Universität Hohenheim um Mithilfe. Sie haben eventuell ein Exemplar der Hyalomma an Ihrem Hund gefunden? Dann entfernen sie die festgebissene Zecke am besten genau wie ihre europäischen Artgenossen mit Zeckenzange-, Karte oder Pinzette. 
 Verpackt in einen kleinen, fest verschlossenen Containern darf diese gerne an die Universität Hohenheim geschickt werden (Adresse: Universität Hohenheim, Prof. Dr. Ute Mackenstedt, Fachgebiet für Parasitologie, Emil-Wolff-Straße 34, 70599 Stuttgart). 
 Hier können Sie im  Notfall  oder bei Unsicherheiten auch noch weitere Informationen online finden ( www.uni-hohenheim.de ). 
 
 INFO TO GO – Zecken beim Hund 
 Suchen Sie den Hund gleich nach jedem Spaziergang gründlich auf Zecken ab; wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, am besten noch vor Ort. 
 Nehmen Sie eine kleine Packung Feuchttücher und eine Zeckenpinzette immer mit, wenn Sie unterwegs sind; so fällt das Entfernen leichter. 
 Schützen Sie ihren Hund mit einem geeigneten Zeckenmittel. 
 Wenn Ihr Vierbeiner gerne und häufig schwimmt, sollten Sie den Zeckenschutz häufiger erneuern, denn durch das Wasser geht die Wirksamkeit schneller verloren. 
 
   Was tun bei einem Zeckenbiss?   
 Je schneller die Zecken gefunden und entfernt werden, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass krankmachende Erreger ins Blut gelangen. Bei Hunden mit längerem Fell ist das natürlich mühsamer als bei kurzhaarigen Hunden, da die Zecken sich in langem Fell besser verstecken können. Auf keinen Fall sollte in der Hoffnung, die Zecken würden daran ersticken, Klebstoff oder Öl verwendet werden. Es würde viel zu lange dauern, bis sie ersticken und ihre Erreger werden trotzdem übertragen. 
 Deshalb müssen die Plagegeister möglichst schnell und am besten mechanisch entfernt werden. Dafür eignen sich spezielle Zeckenzangen wie die   MASTERDOG Zeckenpinzette   am besten. Damit sollte man die Zecke so nah wie möglich am Hundekörper packen und mit einer leichten Drehbewegung vorsichtig herausziehen. 
   Können Hunde allergisch auf Zeckenbisse reagieren?   
 Ja, das können sie in der Tat. Dafür verantwortlich ist in den meisten Fällen der bereits erwähnte Gerinnungshemmer im Zeckenspeichel. In leichten Fällen kommt es, wie bei uns Menschen auch, bei den Hunden zu Entzündungen an der Einstichstelle. 
 Daraus können sich in der Folge nässende oder eitrige Wundstellen entwickeln, welche im weiteren Verlauf oft dicke Krusten bilden. Diese Wunden brauchen teils mehrere Wochen, um vollständig abzuheilen. Schwellungen treten in vielen Fällen auch ohne allergische Reaktion auf – klingen diese aber nicht innerhalb von zwei Tagen nach dem Entfernen der Zecke ab, können sie einen Hinweis auf eine Allergie sein. 
 Auch ein gewisser Juckreiz gilt nach einem Zeckenbiss als normal. Im Rahmen einer Allergie hören die Hunde oft nicht mehr auf, sich an der Einstichstelle zu kratzen oder zu lecken, so dass dort oft das Fell ausgeht. Bei einer schwerwiegenden Allergie kann es beim Hund zu den klassischen Symptomen einer allergischen Reaktion kommen. 
 Dazu zählen: 
 
 Mattigkeit 
 Übelkeit 
 Erbrechen 
 Durchfall 
 Hautreaktionen (nicht nur an der Einstichstelle) 
 Schwellung der Schleimhäute 
 schwerer Atem 
 Husten, ggf. Schnupfen 
 Schüttelfrost 
 
  In selteneren Fällen können auch eine Ohnmacht oder ein oder anaphylaktischer Schock auftreten. Zudem kann es zu einer sogenannten „Zeckenparalyse“ kommen, bei der die allergische Reaktion sogar Schäden an Muskulatur und Nerven herbeiführen kann. 
 In Folge kommt es zu Lähmungserscheinungen, die sich entweder auf kleinere Bereiche (z.B. eine Pfote) aber auch auf Atemsystems oder den Herzmuskel auswirken können. Eine solche Paralyse kann sogar zum Tod führen. Daher sollte bei Verdacht auf eine Zeckenbissallergie umgehend der behandelnde Tierarzt hinzugezogen werden. 
   MASTERDOG-Expertentipp:   
 Je schneller Sie die Zecke beim Hund finden und entfernen, desto geringer ist die Chance, dass sie Krankheitserreger überträgt. Bei kurzhaarigen Hunden hat es sich bewährt, mit einem Feuchttuch über das Fell zu streichen. Auf dem weißen Tuch sieht man dann die dunklen Zecken, die sich dort angehaftet haben, sehr gut und kann sie direkt mit dem Tuch entsorgen. 
   Zecken beim Hund - wirksam vor Stichen schützen!   
 Die Frage stellt man sich als Hundebesitzer alle Jahre wieder: Welches Mittel bietet meinem Tier den bestmöglichen Schutz? Es gibt heute viele unterschiedliche chemische und natürliche Anti-Zecken-Mittel. Vom Halsband über Sprays, Repellents, oder Ergänzungsfuttermittel. Wer kein sogenanntes „spot-on“ vom Tierarzt oder andere chemische Mittel verwenden möchte, kann auf einige Alternativen zurückgreifen. 
 Die dosierte Fütterung von   CANIPUR-knobletten   oder   MASTERDOG-SCHWARZKÜMMELÖL   bietet durch die Ausdünstung eines für die Zecke ungeliebten Geruchs einen natürlichen Schutz gegen die Parasiten. Auch Mittel, die den natürlichen Wirkstoff Geraniol enthalten, wie z. B. das   ZEDAN Super Plus   ist eine Alternative zur chemischen Variante. 
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                            <updated>2019-09-20T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Flohbefall beim Hund</title>
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                                            Ein Flohbefall wird gerne mit mangelnder Hygiene oder schlechter Pflege des Hundes in Verbindung gebracht.
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                   Was sind eigentlich Flöhe beim Hund?   
 Flöhe gehören zu den Ekto- oder Außenparasiten des Hundes. Insgesamt sind rund 2000 verschiedene Floharten bekannt. Allerdings spielen lediglich ein paar davon in unseren Breitengraden eine Rolle: der Katzenfloh (Ctenocephalides felis), der Hundefloh (Ctenocephalides canis), der Geflügelfloh (Echidnophaga gallinacea) und der Igelfloh (Archeopsylla erinacei). Entgegen ihrer Artenbezeichnung sind all diese Floharten wenig tierartspezifisch. Neben ihren bevorzugten Wirten können sie auch andere Säugetiere oder den Menschen befallen. Flöhe sind Blutsauger, die sich vom Blut ihres Wirtes ernähren. 
 Der Katzenfloh ist, trotz seines Namens, weltweit der mit Abstand häufigste und wichtigste Floh beim Hund. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass rund 97 % aller befallenen Hunde von diesen Parasiten infiziert sind. 
 Ein Flohweibchen legt täglich bis zu 50 Floheier im Fell des Hundes ab. Die ovalen Eier sind ca. 0,6 mm lang und glänzen milchig-weiß. Nach der Ablage gleiten sie aus dem Fell in die Umgebung und verteilen sich überall dort, wo sich der Hund gerne aufhält. Nach einigen Tagen schlüpft aus jedem Ei eine Flohlarve. Die Larven verbleiben so lange in einem geschützten Versteck (z.B. Teppiche und Bodenspalten), bis daraus eine Puppe geworden ist. Flohpuppen sind durch ihren „Kokon“ besonders widerstandsfähig. Sie können, bei ungünstigen Entwicklungsbedingungen, monatelang ohne Nahrung überleben und stellen dadurch die brisanteste Quelle einer Reinfektion dar. Unter optimalen Entwicklungsbedingungen (20 bis 23 °C Umgebungstemperatur und einer Luftfeuchte von 50-90 %) schlüpft nach ca. fünf bis neun Tagen ein fertiger Floh aus der Puppe. 
 Flöhe sind ein bis acht mm lang und bräunlich gefärbt. Ihr Körper ist von einem druckfesten Chitinpanzer umgeben, der an den Seiten abgeflacht ist. Dies ermöglicht den Parasiten die Fortbewegung im Fell des Hundes. Ein typisches Merkmal der Flöhe ist ihre ausgeprägte Sprungkraft, welche sie ihrem letzten Beinpaar verdanken. Damit können die Ungeziefer bis zu 50 cm weit und 25 cm hoch springen. 
 Adulte Flöhe können bis zu drei Monate auf ihrem Wirt überleben. In der Regel ist die Zeit aber auf 3 bis 4 Wochen beschränkt, da sie meist der Fellpflege zum Opfer fallen. 
   Wie kommt der Floh auf den Hund?   
 Ein Flohbefall wird gerne mit mangelnder Hygiene oder schlechter Pflege des Hundes in Verbindung gebracht. Dies ist jedoch nur in den seltensten Fällen der tatsächliche Grund für eine Infektion. Generell kann sich jeder Hund ganzjährig Flöhe einhandeln. Und das ist gar nicht so selten. Rund 80 % aller tierischen Patienten mit Hautproblemen leiden an einem zunächst unerkannten Flohbefall. Die Übertragung der Parasiten findet in der Regel im Freien statt. 
 Schon die kurze Begegnung mit einem anderen befallenen Hund, eine Rauferei mit einer von Flöhen befallenen Katze oder der Kontakt mit einem Wildtier (z.B. einem Igel) kann für einen Befall mit den Parasiten ausreichen. Gerade Igel leiden fast ohne Ausnahme unter einem starken Flohbefall. Teilweise ist hier schon ein ausgiebiges Schnuppern oder Wälzen des Hundes in den Bereichen, in denen sich zuvor ein Igel aufgehalten hat (z.B. Laubhaufen), ausreichend für eine Ansteckung. 
   Symptome eines Flohbefalls beim Hund   
 Die typischen und deutlichsten Anzeichen für einen akuten Flohbefall sind: 
 
 Ständiges Kratzen und Lecken sowie eine übertriebene Fellpflege des Hundes. 
 Evtl. eine gesteigerten Abwehrreaktion, die sogenannten Flohspeichel-Allergie. 
 Hautentzündungen. 
 Gerötete und geschwollene Haut an der Bissstelle 
 Krustenbildung. 
 Haarausfall. 
 Sekundärinfektionen der Haut. 
 Blutarmut (Anämie), v.a. bei Welpen mit sehr starkem Flohbefall. 
 Verwurmung durch Aufnahme einer Bandwurmlarve mit dem Floh. 
 
  Auch der Mensch ist nicht vor einem Befall mit den Parasiten gefeit. In manchen Fällen gehen die Flöhe vom Hund auf den Menschen über. Sie beißen auch hier meist mehrmals hintereinander zu, so dass eine sogenannte Flohstraße entsteht. Die betroffene Hautstelle juckt und reagiert mit Rötungen und ggf. Entzündungen. 
 
 INFO TO GO - Flohbefall beim Hund 
 Flöhe sind die am häufigsten vorkommenden Ektoparasiten beim Hund. 
 Trotz des irreführenden Namens sind Hunde meist vom Katzenfloh befallen. 
 Flöhe verursachen starken Juckreiz, extremes Unwohlsein und Hautirritationen. Sie gelten als Überträger von Bandwürmern und können Blutarmut und Flohspeichelallergien verursachen. 
 Flohbefall ist kein Zeichen für mangelnde Hygiene. 
 In über 90 % der Fälle werden die ersten Flöhe übersehen. Flöhe, die man erstmals entdeckt, können schon mehrere Wochen alt sein. 
 Flohweibchen vermehren sich rasant. Bereits nach der ersten Blutmahlzeit beginnen sie mit der Eiablage. Sie legen täglich bis zu 50 Eier. 
 Eine erfolgreiche Flohbekämpfung umfasst immer mehrere Maßnahmen: die Abtötung der lebenden Flöhe aller Tiere eines Haushaltes sowie eine Behandlung der Umgebung sowie eine intensive Reinigung der Aufenthalts- und Lebensräume des Tieres um alle Entwicklungsstadien zu beseitigen. Je nach Ausmaß des Befalls muss die Behandlung in bestimmten Intervallen wiederholt werden. 
 Bei Hunden mit Flohspeichel-Allergie ist eine ganzjährige prophylaktische Behandlung ratsam um Folgeinfektionen der Haut zu verhindern. 
 
    Die richtige Behandlung des Hundes bei einem Flohbefall   
 Nicht immer lässt sich ein Flohbefall beim Hund auf Anhieb erkennen. Ein plötzlich ausgeprägter Juckreiz kann auch andere Ursachen haben und bei einem mäßigen Befall bzw. bei Hunden mit langem, dichten Fell, lassen sich die Flöhe nicht so einfach mit bloßem Auge erkennen. Scheitelt man die Haare im Bereich des Rückens oder im Innenschenkelbereich wird man am ehesten fündig. 
 In den meisten Fällen erfolgt der Nachweis eines Befalls aber mit Hilfe eines Flohkamms mit dem sich die Hinterlassenschaften der kleinen Parasiten gut auskämmen lassen. Noch während des Saugaktes scheidet der Floh nämlich bereits wieder einen Teil des aufgenommenen Hundeblutes in nur teilweise verdautem Zustand aus. Dieser sogenannte Flohkot dient nach dem Herausfallen aus dem Hundefell zum einen als Nahrungsgrundlage für die Flohlarven, zum anderen ist er für eine gesicherte Diagnose eines Flohbefalls wichtig. 
 Wenn Sie Ihren Hund auf eine weiße Unterlage (z.B. ein Handtuch oder ein altes Bettlaken) stellen und sein Fell gründlich, auch an schwer zugänglichen Stellen, mit einem Flohkamm auskämmen, fallen dabei schwarze Krümmelchen heraus. Feuchten Sie diese leicht an. Verfärben sie sich rötlich-braun handelt es sich um Flohkot und Sie können von einem Parasitenbefall Ihres Hundes ausgehen. Bleiben die Krümmelchen hingegen dunkel schwarz ist es der normale Dreck im Fell eines Hundes. 
 Eine erfolgreiche Flohbekämpfung erfordert ein konsequentes Handeln auf mehreren Ebenen. Dabei ist es wichtig, mehrere Punkte einzuhalten. 
 Ist ein Flohbefall des Hundes diagnostiziert, steht zunächst die Bekämpfung der erwachsenen Parasiten im Fell des Patienten im Fokus. Da die Vermehrung von Flöhen rasant fortschreitet, sollte möglichst schnell gehandelt werden. Geeignete Mittel in unterschiedlichen Darreichungsformen wie z.B. Spot-On-Präparaten, Tabletten, Sprays oder Shampoos, findet man beim Tierarzt, in Apotheken oder im Fachhandel. 
 Neben der direkten Behandlung des Hundes ist eine Flohbekämpfung in dessen Umgebung unumgänglich, um eine erneute Infektion zu verhindern. Die Wohnräume müssen regelmäßig gründlich gereinigt werden. Besonders dunkle und warme Stellen sind oftmals mit Flöhen kontaminiert. Böden sollten je nach Beschaffenheit nass geputzt, Teppiche und Polster gut gesaugt und Kissen und Decken gewaschen werden. Flöhe sind wahre Überlebenskünstler. Sie überleben sogar im Staubsaugerbeutel. Deshalb ist es ganz wichtig den Beutel nach dem Staubsaugen gut verschlossen zu entsorgen um ein Entkommen der Flöhe zu verhindern. 
 Potentiell mit Floheiern und -larven befallene Kissen und Decken sollten bei mindestens 60 °C gewaschen werden. Alternativ können sie auch eingefroren oder entsorgt werden. Vergessen Sie bei der Bekämpfung nicht das Auto, sofern der Hund darin mitfährt. Unterstützend zur normalen Reinigung sollten immer auch geeignete Anti-Flohpräparate (Vernebler oder Umgebungssprays) eingesetzt werden. Mit ihrer Hilfe können Eier und Larven auch in verwinkelten Ecken, Ritzen und Spalten effektiv bekämpft werden. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, er wird Ihnen dabei helfen einen geeigneten Behandlungsplan aufzustellen. 
 Da Flöhe als potentielle Überträger des Gurkenkernbandwurms gelten, sollte der Hund nach dem Abschluss einer Flohbehandlung stets mit einem geeigneten Mittel entwurmt werden. 
 Wichtig ist in jedem Fall, dass alle empfänglichen Tiere, die in einem Haushalt leben, mit in die Behandlung eingeschlossen werden; auch wenn sie keine Symptome zeigen. 
   Vorbeugung eines Flohbefalls beim Hund   
 Grundsätzlich kann durch die entsprechende Prophylaxe einem erneuten Flohbefall vorgebeugt werden. Ob und in welchen Fällen eine ganzjährige Prophylaxe notwendig und sinnvoll ist, muss jeder Hundehalter für sich und sein Tier selbst entscheiden. Das individuelle Risiko eines Flohbefalls hängt von vielen Faktoren ab. Hierzu zählen u.a. der Kontakt des Hundes zu anderen potentiell befallenen Tieren oder ob der Hund an einer Flohspeichel-Allergie leidet. Besonders im zuletzt genannten Fall ist eine Prophylaxe im Sinne des Tieres unbedingt anzuraten, da bereits ein einziger Flohbiss zur Auslösung der unangenehmen Hautreaktionen ausreicht. 
 Flohlarven entwickeln sich je nach Jahreszeit, Temperatur und Luftfeuchtigkeit unterschiedlich schnell. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die von einer Allergie betroffenen Hunde das ganze Jahr hindurch regelmäßig gegen Flöhe zu behandeln. Hierzu eignen sich spezielle Spot-On-Präparate, Tabletten oder Halsbänder. 
   MASTERDOG Expertentipp – Hunde während und nach einem Flohbefall richtig füttern   
 Zur Bekämpfung eines akuten Flohbefalls kann die Fütterung des Hundes sicher keinen effektiven Beitrag leisten. Hier sollten Sie unbedingt zu geeigneten Anti-Flohmitteln greifen oder Ihren Tierarzt um Rat fragen. 
 Einige Futterergänzungen eignen sich jedoch zur wirkungsvollen Unterstützung bei der Abheilung der durch die Flohbisse ausgelösten Hautirritationen beim Hund. 
   MASTERDOG NACHTKERZENÖL   aus reinem kaltgepresstem Nachtkerzenöl enthält einen besonders hohen Gehalt an wertvoller Gamma-Linolensäure. Diese essenzielle Omega-6-Fettsäure ist wichtig für die Elastizität der Haut und spielt eine bedeutende Rolle bei der Immunabwehr des Hundes. Ungesättigte Fettsäuren sind auch Bestandteile von Gewebshormonen, welche das Entzündungsgeschehen regulieren. Dadurch sinkt die Neigung zu Entzündungen und Allergien, bestehende Hautveränderungen heilen schneller ab. 
   MASTERDOG EKZEMA   ist eine ausgewogene Mischung bewährter Kräuter zur Unterstützung der Hautfunktion und des Hautstoffwechsels. Traditionell angewendet sorgt das Ergänzungsfutter für eine geschmeidige und intakte Haut. Der Abtransport von Stoffwechselprodukten wird wirkungsvoll unterstützt. 
   CANIPUR-knobletten   versorgen den Hund mit Knoblauch, Kräutern, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Das Produkt steigert die Widerstandskraft des Organismus, fördert die Verdauung, unterstützt die Entschlackung des Stoffwechsels und dient darüber hinaus dem Schutz vor Außenparasiten. 
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                            <updated>2017-08-26T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Giardien beim Hund</title>
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                                            Giardien, die häufgst verbreiteten Darmparasiten, sind für andere Tiere und den Menschen hochinfektiös.
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                 Giardien sind, neben den Spulwürmern, die am meisten verbreiteten Darmparasiten beim Hund und gelten als hochinfektiös. Eine Giardiose zählt zu den klassischen Zoonosen. Dies bedeutet, dass unter bestimmten Bedingungen eine wechselseitige Ansteckung vom Tier auf den Menschen stattfinden kann. Giardien sind sehr vielseitige Parasiten. Man findet sie außer bei Hund und Mensch auch bei einer Vielzahl anderer Säugetiere (z.B. Katzen und Kaninchen), Amphibien, Reptilien und Vögeln. 
    Was sind Giardien und welche Arten von Giardieninfektionen gibt es?   
 Giardien sind besonders kleine, einzellige Parasiten, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Sie siedeln sich im Dünndarm des Hundes an und können für schlimmen Durchfall und Erbrechen sorgen. 
 Bisher sind weltweit 41 verschiedene Giardienarten bekannt. Beim Hund findet man in der Regel die Art Giardia intestinalis. Besonders interessant ist die Beobachtung, dass Tiere mit einem starken Immunsystem, die bereits eine Giardieninfektion durchgemacht haben, eine lebenslange Immunität aufweisen können. Da der Organismus dann gegen die Erreger bereits Antikörper gebildet hat, bleibt bei einer erneuten Infektion die Erkrankung aus oder es treten nur milde Symptome auf. 
   Ursachen und Verbreitung von Giardieninfektionen   
 Eine Giardieninfektion erfolgt immer durch das Maul des Hundes. Typische Übertragungswege sind die Aufnahme von verunreinigtem Wasser bzw. Futter oder von infiziertem Kot. Auch durch Körperkontakt zu anderen Hunden, wie z.B. durch das gegenseitig über die Schnauze lecken, kann eine Ansteckung erfolgen (Schmierinfektion). 
 Nachdem der Parasit das Maul des Tieres passiert hat, gelangt er in den Dünndarm, wo er sich mit Hilfe seiner Saugnäpfe an der Darmschleimhaut festsetzt. Hierdurch können leichte, z.T. auch leicht blutende Verletzungen an der Darmwand entstehen. Dieses Blut wird dann im Kot des Hundes sichtbar. Während sich die Giardien im Dünndarm des Hundes unter günstigen Bedingungen sehr rasch vermehren, findet hier zeitgleich auch eine Umwandlung des Parasiten zu einer Zyste statt. In dieser schützenden Umhüllung werden die Erreger in großer Zahl über den Kot des Hundes ausgeschieden. 
 Die Zysten sind sehr widerstandsfähig gegen diverse Umwelteinflüsse und sofort nach der Ausscheidung infektiös. Sie überleben etwa eine Woche in den Fäkalien der infizierten Tiere. Gelangen sie in den feuchten Boden oder in kaltes Wasser liegt ihre Überlebensdauer außerhalb eines Wirtes sogar bei mehreren Wochen. Trockenheit und hohe Umgebungstemperaturen hingegen bringen sie schnell zum Absterben. 
 Giardien sind extrem ansteckend. Schätzungsweise bei 10 bis 20 % aller Hunde, die an Durchfall leiden, lässt sich ein Giardienbefall nachweisen. Bei Welpen und Junghunden liegen die Befallsraten nach wissenschaftlichen Untersuchungen noch deutlich höher (ca. zwischen 50 und 70 %). Dies ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass gerade Welpen in der Trennungsphase von Mutter und Geschwisterrudel oft zu einem durch Stress geschwächten Immunsystem neigen. Wird dann zeitgleich noch etwas an ihrer Fütterung geändert, finden die Darmbakterien hier den idealen „Nährboden“. 
 Aber nicht nur das Alter, sondern auch die Haltungsform des Hundes spielt eine wichtige Rolle. Besonders schnell verbreiten sich Giardien, wenn Hunde in Rudeln gehalten werden, wie z.B. in Zwingern oder Tierheimen. Auch gemischte Hunde-Katzenhaushalte bieten ein breites Infektionsfeld. 
   Symptome einer Giardieninfektion   
 Mit Giardien infizierte erwachsene und sonst gesunde Hunde zeigen in vielen Fällen keine typischen Krankheitssymptome. Trotzdem ist das Tier für sein Umfeld sehr infektiös, da es über seinen Kot Zysten ausscheidet. 
 Bei Welpen oder immunschwachen Hunden jedoch kann man typische und häufig auch sehr heftige Anzeichen einer Erkrankung beobachten. Hierzu gehören: 
 
 Blutig-schleimiger Durchfall 
 starke Blähungen und Bauchschmerzen (mit deutlich verkrampfter Muskulatur im Bauchraum) 
 Erbrechen 
 hell bis gelbliche gefärbter, übelriechender Kot 
 mattes Fell 
 Hautentzündungen 
 Abmagerung trotz normaler bis gesteigerter Futteraufnahme 
 
 Giardieninfektionen haben häufig einen heimtückischen Verlauf. Während einer Erkrankung lassen die Symptome zeitweise deutlich nach, so dass der Hundehalter oft von einer „normalen“ Durchfallerkrankung seines Tieres ausgeht. In dieser Zeit jedoch findet eine massive Ausbreitung der Parasiten im Darm statt. Darüber hinaus ist der betroffene Hund auch in dieser symptomfreien Zeit eine ständige Infektionsquelle für andere Tiere und Menschen. 
 Ein Giardienbefall begünstigt zudem die Einnistung andere Darminfektionen. Dies führt zu einer zusätzlichen Schwächung der erkrankten Tiere. Davon betroffen sind vor allem Welpen, alte oder immunschwache Tiere. Sie zeigen bei einer länger andauernden Infektion mit den Darmparasiten deutliche Wachstumsstörungen sowie einen schlechten Allgemeinzustand. 
   Diagnose und Behandlung von Giardieninfektione   
 Eine gesicherte Diagnose kann der Tierarzt nur mit Hilfe einer laboranalytischen Kotuntersuchung stellen. Besonders wichtig dabei ist, über mehrere Tage hinweg Kotproben des betroffenen Hundes zu sammeln, denn die Giardien-Zysten werden in unregelmäßigen Abständen ausgeschieden. Eine einzelne im Labor negativ getestete Kotprobe steht demnach nicht zwingend für die tatsächliche Infektionsfreiheit des Hundes. 
 Eine Behandlung der Dünndarmparasiten sollte auf jeden Fall erfolgen, wenn das Tier klinisch krank ist. Aber auch bei Hunden, die zwar keine typischen Symptome zeigen, bei denen jedoch wiederholt Zysten gefunden werden, ist aus epidemiologischer Sicht dringender Handlungsbedarf angezeigt. Hier besteht immer die Gefahr einer Weiterverbreitung der Parasiten auf andere Tiere oder Menschen, besonders Kinder, Personen mit geschwächtem Immunsystem oder chronischen Erkrankungen. 
 Zwar stehen den Tierärzten wirkungsvolle Medikamente gegen Giardien zur Verfügung, dennoch gestaltet sich eine effektive Bekämpfung oft schwierig, da viele offensichtlich gesunde Tiere die Erreger im Körper tragen, ausscheiden und so für eine permanente Reinfektionsquelle sorgen. Die schulmedizinische Behandlung setzt meist Medikamente ein, die auch bei einem Wurmbefall des Hundes Anwendung finden. 
 Am häufigsten werden Mittel mit dem Wirkstoff Fenbendazol oder Metronidazol verwendet, deren Anwendung die Dünndarmparasiten tötet. Die Vereinigung der Veterinärparasitologen Deutschland (ESCCAP) empfiehlt eine Behandlung des erkrankten Hundes über die Dauer von drei Tagen. Nach einer zweiwöchigen Medikamentenpause ist die Behandlung aufgrund der hohen Rückfallquote noch einmal zu wiederholen. 
 Besonders wichtig ist eine Kontrolle des Behandlungserfolgs, auch in den Fällen, in denen sich die gesundheitlichen Probleme des von Giardien befallenen Hundes deutlich gebessert haben. Hierzu ist ein paar Tage nach Ende der letzten Arzneimittelgabe eine erneute Kotuntersuchung durchzuführen. Finden sich dann immer noch Giardien-Zysten, muss die Behandlung weitergeführt bzw. alternative Behandlungswege durch den Tierarzt verfolgt werden.      
 
 Giardieninfektion beim Hund - INFO TO GO 
 Giardien sind hochinfektiöse, einzellige Dünndarm-Parasiten, die unter bestimmten Bedingungen schlimme Durchfälle und Erbrechen beim Hund auslösen können. 
 Giardia intestinalis ist der bei Hunden hierzulande am häufigsten vorkommende Erreger. 
 Die Giardiose ist eine typische Zoonose. Durch den engen Kontakt mit dem Tier kann sich der Mensch ebenfalls infizieren. 
 Giardien können in widerstandsfähigen Dauerformen, den sogenannten Zysten, unter günstigen Bedingungen wochenlang auch außerhalb eines Wirtes überleben. 
 Eine Giardiose beim gesunden erwachsenen Hund verläuft meist symptomfrei, obwohl er infektiöse Zysten ausscheidet. Klinisch Symptome zeigen sich hauptsächlich bei Welpen, alten Hunden oder Tieren mit geschwächtem Immunsystem. 
 Der Kot von Welpen und jungen Hunden ist besonders infektiös, da er meist große Mengen an Giardien-Zysten enthält. 
 Ein mit Giardien infizierter Hund, bzw. ein Hund bei dem der Verdacht auf eine Giardiose besteht, sollte immer in tierärztliche Behandlung übergeben werden. Nur so lässt sich das Ansteckungsrisiko für andere Tiere und den Menschen minimieren. 
 
   Hygienemaßnahmen bei einer vorliegenden Giardieninfektion  
 Ein gesundes Maß an Hygiene ist im Hinblick auf eine Darmparasiten-Prophylaxe immer sinnvoll. Hierzu zählen, neben dem regelmäßigen Händewaschen, auch das Sauberhalten der Analregion des Hundes und die Entsorgung seines Kotes über den Hausmüll. Abgestandenes Wasser, wie z.B. in Pfützen oder Vogeltränken, sollte möglichst gemieden werden; ebenso wie Trinknäpfe an öffentlichen Plätzen. 
 Ganz besonders während der Behandlung einer akuten Infektion und am besten auch noch eine Zeit danach, sollte der Hundebesitzer unbedingt zusätzliche Maßnahmen ergreifen, die eine Verunreinigung der Umgebung mit Giardien-Zysten so gering wie möglich halten. Nur so kann verhindert werden, dass sich andere Tiere, Menschen und auch der Patient selber, immer wieder neu infizieren. 
 Leben z.B. mehrere Tiere in einem betroffenen Haushalt sollten diese, auch wenn sie keine offensichtlichen Symptome zeigen, auf jeden Fall getestet und ggf. behandelt werden. Verunreinigte Oberflächen, aber auch Futternäpfe, Trinkgefäße, Liegeplätze und Spielzeug sind gründlich zu reinigen und danach wieder vollständig abzutrocknen. Am besten eignen sich hierfür Wassertemperaturen über 60°C oder entsprechende Desinfektionsmittel aus der Tierarztpraxis. 
 Da sich die Zysten der Giardien sehr hartnäckig im Fell eines infizierten Hundes halten können, ist das Baden und ausgiebige Shampoonieren des betroffenen Tieres mit geeigneten Produkten (z.B. mit Chlorhexidindigluconat) unbedingt empfehlenswert. Besonders Kleinkinder und Personen mit einem schwachen Immunsystem sollten während einer Infektion nur sehr kontrollierten Kontakt zu dem betroffenen Hund haben. 
   Unser Expertentipp – den Hund richtig füttern während und nach einer Giardieninfektion   
 Begleitend zur schulmedizinischen Therapie kann eine Schonkost den Hund dabei unterstützen, sich besser von der Giardieninfektion zu erholen. Da ein hoher Kohlenhydrat-Anteil in der Nahrung den Krankheitsverlauf begünstigt, sollte eine leicht verdauliche, kohlenhydratarme Diät begleitend eingesetzt werden. 
 Auch die Darmflora verdient in dieser Zeit besondere Aufmerksamkeit. Um sie während der Infektion möglichst intakt zu halten, bzw. danach wiederaufzubauen, haben sich Prä- und Probiotika sowie darmaktive Kräuter sehr bewährt.   MASTERDOG DARMBALANCE   versorgt den Hund mit einer ausgewogenen Mischung wertvoller darmberuhigender Kräuter und nährstoffreicher Komponenten wie Topinambur, Johanniskraut, Karotten und Leinsamen. Auf diese Weise wird die gesamte Verdauung reguliert. 
 Ein weiterer Aspekt ist die gezielte Stärkung der körpereigenen Immunabwehr des Hundes. Wird ein Tier mit Giardien infiziert, muss sein Immunsystem darauf reagieren und die Erreger im Darm möglichst gut unter Kontrolle halten. Ein geschwächtes Immunsystem begünstigt eine massenhafte Vermehrung und eine ernsthafte Erkrankung des betroffenen Hundes. 
   MASTERDOG RESISTANT   versorgt den Hund mit einer Mischung bewährter Kräuter zur natürlichen Unterstützung seiner Abwehrkräfte. Diese sprechen die verschiedenen Bereiche der Immunabwehr an und unterstützen so die Widerstandskraft des Hundes. 
 Bei Infektionssymptomen wie einem matten Fell oder Hautentzündungen kann   MASTERDOG LEINÖL   eine wertvolle Unterstützung leisten. Das Produkt beinhaltet reines, kaltgepresstes Leinöl mit einem hohen Energiegehalt und wertvollen essenziellen Fettsäuren. Es liefert dem Hund leicht verfügbare Energie, sorgt für geschmeidige Haut sowie ein glänzendes Fell. Darüber hinaus beugen die wertvollen Omega-3-Fettsäuren Entzündungsreaktionen im Körper vor und stärken die Immunabwehr. 
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                            <updated>2017-07-21T12:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Würmer beim Hund</title>
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                                            Ein Wurmbefall beim Hund ist oft schwer zu erkennen.
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                  Wurminfektionen beim Hund  
 Die beim Hund am häufigsten vorkommenden Würmer sind Band-, Spul- und Hakenwürmer.  Lange Zeit galten Herz- und Lungenwürmer in Deutschland als lediglich sporadisch verbreitet bzw. als im Ausland erworbene Reisekrankheit. Neue Studien zeigen jedoch, dass die Infektionsgefahr mit diesen Wurmarten auch hierzulande immer mehr zunimmt. 
  Mein Hund hat Würmer – was bedeutet das?  
 Alle Hunde können sich jederzeit mit Würmern infizieren. Ein geringer Wurmbefall zeigt bei gut ernährten Tieren kurzfristig kaum Auswirkungen. Auf lange Sicht schwächt eine Wurminfektion jedoch das Immunsystem, so dass Krankheitssymptome wie z.B. Blutarmut auftreten können. Wichtig zu wissen ist, dass die Parasiten teilweise auch für den Menschen gefährlich sind. 
  Wie kommt der Wurm in den Hund – die Ursachen einer Infektion mit Würmern  
 Eine Ansteckung mit Würmern kann grundsätzlich über drei Wege erfolgen: Oral, über die Haut oder vom Muttertier auf die Nachkommen. 
  Orale Infektion über das Maul und die Nahrung:  
 In Fällen oraler Infektion handelt es sich meist um Bandwürmer. Die Übertragung erfolgt hier nie direkt vom Wurm auf den Hund, sondern immer über Zwischenwirte. 
 Der Hund kommt über die Schnauze oder durch das Futter in den Kontakt mit Wurmeiern oder Wurmlarven. Typische Situationen einer eventuellen Ansteckung sind das Beschnuppern von fremdem Kot, das Buddeln in der Erde oder die Aufnahme infizierter Zwischenwirte, wie z.B. kleiner Beutetiere. Auch die Fütterung des Hundes mit rohem Fleisch kann ein gewisses Infektionsrisiko bergen. Bei Jagdhunden ist eine orale Infektion vor allem gegeben, wenn das Tier die frischen Eingeweide des erlegten Wildtieres zur Belohnung bekommt. Die Wurmeier, bzw. -larven gelangen in den Darm, wo sie sich dann weiterentwickeln. Sie brauchen abhängig von der Umgebungstemperatur mehrere Tage in der Außenwelt um sich weiter fortzupflanzen und damit infektiös zu werden. Somit ist nicht der frisch abgesetzte, sondern der mehrere Tage alte Kot gefährlich! 
 Auch Flöhe können bestimmte Arten von Bandwürmern auf den Hund übertragen. Sie werden bei der Fellpflege vom Tier aufgenommen. 
  Perkutane Infektion über die Haut:  
 Die Larven von Hakenwürmern sind in der Lage, die gesunde Haut des Hundes aktiv zu durchdringen und das Tier auf diese Weise zu infizieren. 
  Perkutane Infektion durch Stechmücken:  
 Stechmücken gelten als Überträger der gefährlichen Herzwurminfektion. Hunde, die sich mit den Larven des Herzwurmes infiziert haben, müssen mit lebensbedrohlichen Folgen rechnen. Die Larven wandern über lange Zeit durch den Körper des Tieres und gelangen schließlich in die großen Blutgefäße von Herz und Lunge. 
 Eine Infektion kommt überwiegend in feuchtwarmen Gebieten Südeuropas vor. Dennoch beobachtet man auch in Deutschland zunehmend Herzwurmerkrankungen. Meist handelt es sich dabei um Hunde, die aus den betroffenen Regionen stammen oder dorthin in den Urlaub mitgenommen wurden. 
  Wurminfektionen über die Mutter:  
 Die pränatale Infektion ist der häufigste Übertragungsweg von Spulwürmern. Inaktive Spulwurmlarven können über lange Zeit in der Muskulatur eines Hundes überdauern. Im Falle einer Trächtigkeit der Hündin werden diese Larven durch den veränderten Hormonstatus des Tieres aktiviert und wandern über die Plazenta in Leber und Lungen der Feten. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich Spulwurmlarven in den Milchdrüsen des Muttertieres einnisten. Eine Infektion der Hundewelpen erfolgt in diesem Falle während der Säugephase direkt über die Muttermilch. 
 Die Ruhestadien der Spulwurmlarven in der Muskulatur der Hündin werden bei einer Trächtigkeit nicht vollständig aufgebraucht. Bis zu drei aufeinander folgende Würfe eines Muttertieres können infiziert werden. 
 
 Würmer beim Hund - INFO TO GO 
 Rund- und Bandwürmer sind die bei Hunden am meisten vorkommenden Endoparasiten. 
 Die Bekämpfung der Schmarotzer ist nicht nur wichtig für die Gesundheit des Hundes, sondern auch, um Menschen und andere Haustiere vor Ansteckung zu schützen. 
 Die Symptome einer Wurminfektion sind abhängig von Alter, Gesundheitszustand und Widerstandsfähigkeit des Tieres sowie der Wurmart und der Wurmmenge. Ein Hund kann auch ohne sichtbare Anzeichen von Würmern befallen sein. 
 Eine vorbeugende Entwurmung ist in jedem Fall wichtig, um Hund und Mensch dauerhaft vor der Wurmgefahr zu schützen. 
 Besondere Aufmerksamkeit verdient die Wurmprophylaxe bei trächtigen bzw. säugenden Hündinnen und deren Welpen. Das Ansteckungsrisiko für Welpen ist besonders hoch. Eine Infektion kann bereits im Mutterleib oder später direkt über die Muttermilch erfolgen. Die gesundheitlichen Auswirkungen für das Tier sind oft lebensgefährlich. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt. Er wird mit Ihnen zusammen einen geeigneten Behandlungsplan erstellen. 
 
  Der Wurm im Hund - Symptome und Auswirkungen eines Wurmbefalls  
 Ein Wurmbefall beim Hund ist oft schwer zu erkennen. Abhängig vom Gesundheits- und Ernährungszustand, der Widerstandsfähigkeit und dem Ausmaß der Infektion sind keine bzw. keine eindeutigen Symptome zu erkennen. In der Regel überstehen erwachsene Tiere eine Wurminfektion gut. Jungtiere jedoch können mitunter stark geschädigt werden. 
 Die meisten adulten Würmer, mit Ausnahme des Herzwurmes, besiedeln zunächst den Darm des Tieres. Von dort aus dringen ihre Larven in andere Organe vor. Betroffen sind z.B. Lunge und Leber. 
 Die folgende Auflistung gibt Ihnen einen Überblick über mögliche Anzeichen einer Infektion beim Hund: 
 
 Durchfall und /oder Erbrechen 
 Juckreiz am After, der Hund rutscht mit dem Gesäß am Boden 
 Verstopfung, Krämpfe und Darmverschluss 
 Appetitmangel und Gewichtsverlust 
 Stumpfes Fell 
 Aufgeblähter Wurmbauch 
 Ausscheidung von Bandwurmgliedern über den Kot (ähnlich wie Reiskörner) 
 Entzündungen (z.B. Darm oder Lunge) 
 Chronischer Husten 
 Blutarmut 
 
 Auch Hunde, die keinerlei Symptome zeigen, können Überträger von Würmern sein und so eine gewisse Gefahr für ihre Umgebung darstellen. 
  Vorsicht bei engem Kontakt mit Haustieren  
 Menschen können sich generell oral und perkutan infizieren, wobei die orale Aufnahme von Wurmeiern klar überwiegt. Betroffen sind in erster Linie Personen, die ein sehr inniges Verhältnis zum Vierbeiner pflegen. Besonders gefährdet sind Kinder, die sich vom Hund Hände und Gesicht ablecken lassen, Speisen und Bett mit ihm teilen oder im Sandkasten spielen, der mit Hundekot verunreinigt ist. 
  Der Wurm muss raus – Diagnose, Behandlung und Prophylaxe einer Wurminfektion  
 In der Regel untersucht der Tierarzt eine Kotprobe des betroffenen Hundes unter dem Mikroskop. Sie dient allerdings lediglich als Unterstützung der Diagnose, da das Ergebnis nicht in allen Fällen sicher ist. Das Problem stellt dabei die unregelmäßige Ausscheidung der Wurmeier dar. Zwischen einer Infektion und dem Auftreten der ersten Wurmeier im Kot z.B. vergeht einige Zeit. In diesen Tagen lässt sich die Infektion im Labor noch nicht nachweisen, das Tier ist jedoch schon Überträger. Darüber hinaus gibt es einige Wurmarten, die ihre Eier in sehr unregelmäßigen Abständen ausscheiden, so dass es notwendig ist, eine Sammelkotprobe über drei Tage zu untersuchen. 
 Der einzig sichere Weg um eine Infektion zu beseitigen ist die Anwendung von zugelassenen Tierarzneimitteln. Bei der Wahl der passenden Wurmkur ist entscheidend, gegen welche Arten von Würmern vorgegangen werden soll. Ob es sich um Tabletten, Tinkturen oder Pasten handelt, spielt keine Rolle. Die Hauptsache ist, dass die Wurmkur sachgerecht verabreicht wird und der Hund das Präparat gut verträgt. 
 Für die Behandlung von Lungen- und Herzwürmern muss unbedingt durch einen Tierarzt erfolgen. Die Bekämpfung der Zwischenwirte steht hier an erster Stelle. Die Verabreichung mückenabwehrender Präparate schützt bereits vor der Übertragung infektiöser Herzwurmlarven und ist besonders wichtig, wenn man seinen Hund mit in den Urlaub in Risikogebiet nehmen möchte. 
 Für Hunde in Wohnungshaltung ist eine regelmäßige Wurmkur zweimal im Jahr ausreichend. Alternativ kann man auch vier Mal im Jahr eine Kotprobe untersuchen lassen und nur bei Befall behandeln. In Einzelfällen (z.B. Familien mit Kleinkindern, bei Hunden, die Mäuse fangen, regelmäßig frisches Fleisch oder Schlachtabfälle erhalten) ist es ratsam, den Entwurmungsturnus auf ca. 4 Wochen zu verkürzen. 
 Stets zu bedenken gilt, dass einige Wurmarten auf den Menschen übertragbar sind und auch hier unter Umständen schwerwiegende Erkrankungen verursachen können. Neben der regelmäßigen Entwurmung sind daher konsequente Hygiene-Maßnahmen (regelmäßiges Händewaschen) im Umgang mit dem Hund erforderlich. 
  Unser Expertentipp – optimale Fütterung des Hundes während und nach der Wurmbehandlung  
 Trotz der sehr guten Verträglichkeit von Wurmkuren, reagieren manche Tiere mit leichtem Durchfall und Verdauungsproblemen. In diesen Fällen ist es sinnvoll die Darmflora zu unterstützen.   CANIPUR-intestifit   ist hierfür ein effektives Zusatzfuttermittel. Als biologischer Verdauungsförderer versorgt es den Hund mit hochwirksamen Pro- und Prebiotika sowie darmaktiven Wirkstoffen zur Stabilisierung der Darmflora und zur Erlangung einer geregelten Darmtätigkeit. Dadurch wird nicht nur die Nährstoffversorgung und der Stoffwechsel des Hundes verbessert, sondern auch die Kotkonsistenz optimiert und die körpereigene Immunabwehr gefördert. 
 Bei massiven Wurmerkrankungen können zur Unterstützung der Genesung vitaminreiche Futtermittel eingesetzt werden.     MASTERDOG LIQUIDOG   ist hierfür bestens geeignet. Als flüssige Vitaminmischung wertet das Produkt kurzfristig die Futterrationen von Hunden gezielt auf. 
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            <title type="text">Leishmaniose</title>
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                                            Leishmaniose beim Hund - Wie kann ich den Hund vor Leishmaniose schützen?
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                   Reisekrankheit Leishmaniose - wenn Hunde aus dem Süden kommen   
 So schön der Sommerurlaub mit seinem Vierbeiner auch gewesen sein mag, so unschön kann er für manchen Hundebesitzer werden, wenn er seinen Hund aus der Urlaubsregion wieder mit nach Hause bringt und der Tierarzt dort eine Leishmaniose diagnostiziert. Denn in einigen beliebten Reiseländern im Mittelmeerraum lebt eine Mücke, welche die Erreger der Leishmaniose auf den Hund überträgt.  Häufig wird ein infizierter aber noch symptomfreier Hund aus solchen Ländern über dort aktive Tierschutzorganisationen mit nach Hause gebracht.  
   Mücken aus dem Mittelmeerraum – für Mensch und Tier gefährlich   
 Die Leishmaniose beim Hund wird auch Mittelmeerkrankheit genannt, da die Sandmücke, welche die Leishmaniose-Erreger überträgt, ihren Lebensraum in diesen Breitengraden hat. Man findet sie u.a. in  Spanien, Portugal und Griechenland , aber auch in Ostafrika oder Südamerika. Seit einigen Jahren gibt es - vermutlich aufgrund der Klimaerwärmung - auch hier Hunde mit Leishmaniose Infektionen, obwohl diese Deutschland noch nie verlassen haben. 
   Leishmaniose beim Hund   
 Die Leishmaniose beim Hund ist eine parasitäre Infektionskrankheit. Ihre Erreger, die Leishmanien, werden beim Stich der Sand- bzw. Schmetterlingsmücke in die Blutbahn des Hundes übertragen. Da die Übertragung der Erreger auch auf den Menschen möglich ist, spricht man bei der Leishmaniose von einer Zoonose. Bis zum Ausbruch einer Leishmaniose-Erkrankung können Monate bis Jahre vergehen. In manchen Fällen dient der Hund nur als Überträger, ohne selbst Symptome zu zeigen. Daher ist es ratsam, den Hund  nach einer Auslandsreise  in entsprechende Länder  auf Leishmaniose-Erreger testen  zu lassen. Die Diagnose einer Leishmaniose-Erkrankung kann der Tierarzt mittels Antikörpernachweis im Blut oder durch eine Untersuchung des Knochenmarks abgeben. Zur Behandlung der Leishmaniose beim Hund werden meist Medikamente aus der Humanmedizin verwendet. Die einfachste Möglichkeit zum  Schutz während der Reise bieten Insekten-Abwehrmittel wie Sprays, Spot-ons oder Halsbänder . 
 
 INFO TO GO 
 Sorgen Sie für den bestmöglichen Parasitenschutz. 
 Unterstützen Sie im Vorfeld das Immunsystem des Hundes. 
 Legen Sie den Reisezeitraum in entsprechende Länder am Besten außerhalb der Monate August und September. 
 Der Schlafplatz des Hundes sollte im Reiseland trotz Hitze möglichst nicht ins Freie verlagert werden. 
 Treten nach der Reise Hautveränderungen im Nasen-, Ohren- oder Bauchbereich auf, sollte der Tierarzt einen entsprechenden Bluttest durchführen. 
 Stellen Sie die Fütterung um und unterstützten Sie das Immunsystem. 
 
   Symptome der Leishmaniose beim Hund   
 Wenn die Erreger (Leishmanien) nach dem Stich auf den Hund übertragen worden sind, treten zunächst Symptome wie Hautveränderungen im Bereich der Einstichstelle - meist an Ohrrändern, Nase oder Bauch - auf. Da die Symptome der Leishmaniose bei einigen Hunden recht schnell wieder abklingen oder erst Jahre später auftreten, wird eine Therapie häufig sehr spät eingeleitet. Im weiteren Verlauf der Leishmaniose-Erkrankung beim Hund nisten sich die Erreger in den Fresszellen (Makrophagen) des Hundes ein. Dies sind die Abwehrzellen des Hundes. Eine Zerstörung dieser Zellen schwächt somit die körpereigene Immunabwehr. Die klinischen Symptome sind zunächst unspezifisch und äußern sich in geschwächtem Allgemeinzustand mit Fieber und Durchfall. Im späteren Verlauf können folgende Krankheitsanzeichen hinzukommen: 
 
 Geschwollene Lymphknoten 
 Gewichtsverlust 
 Großflächige, schuppige und kahle Stellen an Nase, Ohren und Bauch 
 
  Ohne entsprechende tierärztliche Behandlung führt letztendlich die länger anhaltende Schwäche zu Organversagen und zum Tod des Hundes . 
   Wie kann ich den Hund vor Leishmaniose schützen?   
 Je früher eine Leishmaniose-Erkrankung erkannt wird, desto größer sind die Chancen, die Symptome möglichst gering zu halten. Eine vollständige Heilung der Leishmaniose ist jedoch nicht möglich. Die Sandmücke überträgt die Leishmanien  vorwiegend nach Sonnenuntergang und nachts  auf den Hund, da sie für das Blutsaugen etwa 5 Minuten benötigt. Hierbei befällt sie meist Kopf-, Rücken, oder Genitalbereich. Ein  Parasitenschutz  an den entsprechenden Stellen  kann Abhilfe schaffen . Hierfür können bestimmte Spot-ons mit Langzeitwirkung vom Tierarzt aber auch spezielle Sprays (z.B.     ZEDAN SUPER PLUS    ) und Halsbänder verwendet werden. Außerdem sollte die Reisezeit nicht in die Monate August und September gelegt werden, da hier die Sandmücke „Hochsaison“ hat. Seit kurzem steht deutschen und europäischen Tierärzten ein Impfstoff gegen die Leishmaniose zur Verfügung. Eine schützende Impfung kann ab dem 6. Lebensmonat beim Hund durchgeführt werden. Er beginnt mit einer Grundimmunisierung von drei Impfungen und kann dann jährlich aufgefrischt werden. 
   Hund mit Leishmaniose richtig füttern   
 Generell trägt ein starkes Immunsystem dazu bei, den Ausbruch der Erkrankung zu vermindern oder zumindest in ihrer Intensität einzuschränken. Sinnvoll ist daher die  Fütterung immunsystemstärkender Ergänzungsfutter . Wir empfehlen zur Steigerung der Abwehrkräfte     MASTERDOG RESISTANT     .  Leberstärkende, entschlackende Kräuter wie Mariendistel, Artischocke und Brennnessel helfen dem Organismus, Schadstoffe schneller abzutransportieren, die den Körper unnötig belasten. Hier eignet sich z.B.     CANIPUR-hepafit    . Zudem sorgt fett- und proteinarmes Hundefutter für eine erleichterte Verdauung und entlastet den Körper damit zusätzlich. 
   Lebenserwartung bei Hunden mit Leishmaniose   
 Während der eine Hund jahrelang symptomfrei mit den Erregern lebt, können die ersten Anzeichen der Leishmaniose beim anderen Hund bereits nach wenigen Wochen in Erscheinung treten. Unbehandelt führt die Erkrankung nach einiger Zeit zum Tod. Sind die Erreger erst einmal im Organismus des Tieres, werden sie ein Hundeleben lang dort verbleiben. Eine rechtzeitige, regelmäßige Behandlung kann jedoch dazu führen, dass das infizierte Tier noch jahrelang weitestgehend symptomfrei leben kann. 
  Expertentipp:  Berücksichtigen Sie bei der Einreise in Leishmaniose-gefährdete Länder die Jahreszeit. Reisen Sie am besten nicht in den Monaten August und September, da hier die Sandmücke am aktivsten ist. Vor allem nach Sonnenuntergang und nachts kann mit Hilfe von entsprechenden Insekten-Abwehrmitteln ein zusätzlicher Schutz geschaffen werden. Wenn Sie sich einen Hund aus dem Ausland holen, lassen Sie gleich beim Tierarzt einen Bluttest machen, um eine Infektion mit Leishmanien auszuschließen. Trägt der Hund die Erreger bereits in sich oder ist die Leishmaniose bereits ausgebrochen, sorgen neben regelmäßigen Tierarztbesuchen die unterstützende Fütterung mit einer Schonkost für eine verbesserte Lebensqualität des Hundes. 
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