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    <updated>2026-05-15T19:44:42+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Kreuzbandriss beim Hund</title>
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                                            Dauerhafte Fehlstellungen, Überbelastungen oder Traumatas sind die häufigsten Ursachen eines Kreuzbandrisses bei Hunden.
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                   Kreuzbandriss beim Hund – Symptome und Behandlung    
 Einer der häufigsten chirurgischen Eingriffe beim Hund ist die Operation eines gerissenen Kreuzbandes. Unsere Experten haben sich deshalb einmal genau damit auseinandergesetzt und beantworten im folgenden Text alle Fragen rund um dieses Thema. Um zu verstehen, wie ein kaputtes Kreuzband die Hunde beeinträchtigt, muss man zunächst einmal deren gesamtes Knie unter die Lupe nehmen. Die Kniegelenke sind für die Bewegung eines Hundes essentiell. Sie verbinden zum einen Ober- und Unterschenkel und gelten zum anderen als dessen „Hinterrad-Antrieb“; denn sie übertragen die dort entstehende Antriebskraft auf den gesamten Körper. 
 Nur so können die Hunde in gewohnter Manier schwungvoll laufen und springen. Dazu kommt, dass die Kniegelenke einerseits beim Laufen selbst, andererseits noch viel mehr beim Abbremsen die Funktion der „Stoßdämpfer“ innehaben. An den Hintergliedmaßen werden sie deshalb durch die kräftigen Kreuzbänder verstärkt. Je zwei an einem Hinterbein unterstützen dessen Stabilität und stärken es so zusätzlich. 
 Sie unterscheiden sich anhand ihrer Lage: das vordere (Ligamentum cruciate craniale) und das hintere Kreuzband (Ligamentum cruciate caudale). Beide verlaufen von einer Seite des Oberschenkels zur diagonalen Seite des Unterschenkels. Dabei kreuzen sie sich genau im Zentrum des Kniegelenks, woher auch ihr Name Kreuzbänder rührt. 
   Die Formen des Kreuzbandrisses beim Hund    
 Die Kreuzbänder sind bei Hunden immer sehr starken Belastungen ausgesetzt. Denn – im Gegensatz zu uns Menschen – strecken diese ihre Knie nie ganz durch, weshalb auch jede Phase der Belastung in einer gebeugten Stellung geschieht. Damit Ober- und Unterschenkel dabei immer an vorgegebener Stelle bleiben, dienen die Kreuzbänder als Halt, wobei besonders das vordere Kreuzband stark belastet wird. Kommt es trotz allem zu einem Kreuzbandriss, auch Kreuzbandruptur genannt, kann dies auf zwei verschiedenen Arten geschehen: 
 
 degenerativer Kreuzbandriss 
 traumatischer Kreuzbandriss 
 
 In beiden Fällen ist eher das vordere Kreuzband betroffen. 
   Ursachen des Kreuzbandrisses bei Hunden    
 Degenerativ bedeutet auf Deutsch soviel wie „verschleißbedingt“. Im Bezug auf einen Riss am Kreuzbein heißt das, dass die permanent einwirkenden, sehr starken Zugkräfte vor allem das vordere Kreuzband stark be- oder im Fall einer Ruptur dann überlasten. Derartige Fälle gehen meist mit einer anderen Ursache wie zum Beispiel einer dauerhaften Fehlstellung einher. Häufig beginnt alles mit kleineren Rissen und Verletzungen am Band, die nicht mehr komplett ausheilen, das Band wird in sich immer elastischer, es „leiert aus“. Und irgendwann kommt es dann unweigerlich zu einem Abriss. 
 Bei einem Trauma handelt es sich aus medizinischer Sicht um eine Gewalteinwirkung, bei der es zu einer Verletzung im Organismus, in unserem Falle am Kreuzbandriss, kommt. Das kann bei einem Hund beispielsweise ein Sturz oder ein Sprung aus großer Höhe sein, ein Kampf mit Artgenossen oder ein Verkehrsunfall. Dabei kommt es zu einer traumatischen Ruptur: Das Band reißt ruckartig durch. 
 In den meisten Fällen handelt es sich bei Kreuzbandrupturen beim Hund um die degenerative Variante. Dazu sollten Besitzer von Labradoren, Golden Retrievern, Bernhardinern, Berner Sennenhunden, Rottweilern und Boxern dahingehend aufmerksam sein, da diese Rassen eine verstärkte Veranlagung für einen Abriss am Kreuzband zeigen. 
 
 INFO TO GO 
 Erleidet ein Hund einen Kreuzbandriss, handelt es sich dabei häufig um eine Konsequenz einer dauerhaften Überbelastung oder einer Fehlstellung. 
 In den allermeisten Fällen kommen die betroffenen Hunde nicht um eine Operation herum. Konservative Behandlungen zeigen leider nur sehr selten den gewünschten Erfolg. 
 Eine vollständige Genesung nach einem Kreuzbandriss ist möglich. Entscheidend sind dafür die Heilungs- und die Reha-Phase. Beides kann sehr gut mit den geeigneten Futterergänzungsmitteln unterstützt werden. 
 
    Typische Symptome bei einem Kreuzbandriss beim Hund    
 Das schwierige an einem Kreuzbandriss beim Hund ist, dass ein solcher nicht unbedingt zu einer lang andauernden, starken Lahmheit führt. Manche Hunde heulen durch den plötzlichen Schmerz auf und humpeln. Andere schonen nur nach dem Aufstehen das betroffene Knie und „laufen sich wieder ein“. Wieder andere stehen nur noch auf der Spitze der Pfote und vermeiden im Stehen ein Strecken des Knies. Daher sollte man im Verdachtsfall auch bei einem leichten oder nur partiell auftretenden Humpeln den Tierarzt zu Rate ziehen. 
 Versäumt der Hundebesitzer dies, wird das Laufen jedoch mit der Zeit bei fast allen Patienten zunehmend schmerzhaft. Der Grund dafür: Nach dem Kreuzbandriss verliert das Gelenk an Stabilität, bei jeder Bewegung werden nun der Gelenkknorpel und der darunter liegende Knochen gereizt. Es können sich schmerzhafte Gelenkentzündungen ausbilden. Die Hunde zeigen zunehmende Bewegungsunlust und wollen, um dem Schmerz zu entgehen, lieber liegenbleiben. 
   Kreuzbandriss – die richtige Behandlung des Hundes (Operation oder Selbstheilung)?   
 Eine konservative Behandlung ohne chirurgischen Eingriff gilt leider nur selten als erfolgversprechend und wenn, dann häufig nur bei kleinen Hunderassen. Oft führt kein Weg an einer Operation vorbei. Nach dem chirurgischen Eingriff beginnen die für den Hund sehr langwierige Heilungs- und Rehabilitationsphasen. Dabei darf nicht vergessen werden: Eine sehr wichtige Rolle bei der Genesung der Hunde spielt deren eigenes Körpergewicht. Die Tierbesitzer sollten daher streng auf das Gewicht ihres Vierbeiners achten, denn jedes Gramm zu viel belastet das frisch operierte Gelenk unnötig und kann den Heilungsverlauf in die Länge ziehen oder gar verhindern. 
  Oberste Ziele der Heilungsphase:  
 
 mögliche Entzündungen des operierten Gelenks verhindern 
 den Hund – sobald vom Tierarzt verordnet – zu einer leichten Belastung des operierten Knies motivieren 
 
 Zu Punkt eins verschreibt der Tierarzt während der Heilungsphase entzündungshemmende Schmerzmittel und Antibiotika. Punkt zwei ist deshalb so wichtig, da die Muskeln nur dann im Training bleiben, wenn sich das Bein bewegt. Und eine ausgeprägte Muskulatur spielt wiederum eine gravierende Rolle für die Stabilisierung des Kniegelenkes und damit auch für das vollständige Wiedererlangen der Funktionsfähigkeit. Die Rede ist hier von sehr kurzen, kontrollierten Spaziergängen an der Leine. 
  Oberste Ziele der Rehabilitationsphase:  
 
 gezielter Muskelaufbau 
 das Wiedererlangen der vollen Beweglichkeit 
 
 Das kann auch in Zusammenarbeit mit einem kompetenten Physiotherapeuten von Statten gehen. Individuell abgestimmte Maßnahmen wie Bewegungstraining (z.B. mit Hilfe eines Waserlaufbands), Wärme oder Massagen können dem Knie zu seiner vollen Kraft und Beweglichkeit zurückhelfen. Außerdem sinkt das Risiko für erneute Fehlstellungen, die in den meisten Fällen die Fehlbelastung und damit den Kreuzbandriss bedingt hatten. 
   MASTERDOG-Expertentipp – die unterstützende Fütterung zur Vermeidung eines Kreuzbandrisses beim Hund   
 Auch nach der Reha-Phase sollten Hundebesitzer ein Auge auf das Gewicht ihres Hundes haben. Ein individuell angepasster Futterplan hilft zu einer eventuellen Diät, dessen Gelenke langfristig gesund zu erhalten. Ist der Kreuzbandriss gerade erst passiert, empfehlen sich Produkte mit entzündungshemmenden Komponenten wie Teufelskralle und Ingwer, welche beispielsweise im   MASTERDOG GSM-PLUS   enthalten sind. 
 Es bietet eine umfassende Unterstützung bei Abnutzungserscheinungen im Gelenkbereich, regt die Knorpelregeneration an und fördert dank der enthaltenen Grünlippmuschel die körpereigenen Reparaturvorgänge. Liegt die Ruptur des Kreuzbandes schon eine Weile zurück, profitiert der Hund vom   MASTERDOG LAUFWUNDER  . Es enthält unter anderem Chondroitin, Glucosamin und Hyaluronsäure. Diese Komponenten sorgen beispielsweise für belastbare, elastische und kräftige Gelenkstrukturen. Biologisch aktive Schwefelverbindungen und Kieselgur kräftigen Sehnen und Bänder. Der Gelenkapparat wird optimal gestärkt und der Hund erlangt wieder mehr Bewegungsfreude. 
 Die reine Grünlippmuschel erfreut sich seit vielen Jahren ebenfalls großer Beliebtheit bei Hunden mit Kreuzbandriss. Das   MASTERDOG GSM-PUR   enthält ausschließlich neuseeländisches Grünlippmuschelkonzentrat. Zahlreiche Studien belegen, dass die darin enthaltenen Glykosaminoglykane das Binde- und Stützgewebe auf natürliche Weise unterstützen. Die Omega-3-Fettsäuren wirken sich darüber hinaus positiv auf das Entzündungsgeschehen innerhalb der Gelenkstrukturen aus. 
 Alle drei Produkte versorgen den von einem Kreuzbandriss betroffenen Hund optimal und eignen sich darüber hinaus auch zur prophylaktischen Gabe. 
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                            <updated>2018-09-28T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">&quot;Bandscheibenvorfall&quot;</title>
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                                            Die Diagnose „Bandscheibenvorfall“ beim Hund erfordert sofortige Maßnahmen.
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                   Bandscheibenvorfall beim Hund   
 Bei der Diagnose „ Bandscheibenvorfall “ werden viele Hundebesitzer schnell unsicher. „Lähmung“, „Operation“ oder auch „Einschläfern“ sind Stichworte, die ihnen schnell in den Sinn kommen. 
 Doch man muss in einem solchen Fall nicht gleich mit dem Schlimmsten rechnen. Mit den richtigen Therapiemaßnahmen für einen solchen Vorfall, auch Diskusprolaps genannten, kann sogar oftmals eine Operation verhindert werden. 
   Was ist ein Bandscheibenvorfall beim Hund?   
 Die Wirbelsäule des Hundes besteht aus sieben Hals-, dreizehn Brust-, sieben Lenden-, drei Kreuzbein- und zehn bis dreiundzwanzig Schwanzwirbeln. Sie alle sind knöchern und wären, würden sie alleine die Wirbelsäule bilden, ein sehr starres Gebilde, das schnell verschleißt. Deshalb liegt in den Zwischenwirbelräumen je eine Bandscheibe (lat.: Discus intervertebralis) als Puffer. 
 Sie sorgt für eine wortwörtlich „reibungslose“ und elastische Bewegung des Hundes und verhindert somit einen Abrieb der einzelnen Wirbel. Kommt es zu krankhaften Veränderungen an den Bandscheiben, ist unter anderem der viel gefürchtete Bandscheibenvorfall eine mögliche Folge. 
 Eine Bandscheibe besteht aus drei Teilen: dem Kern (Nucleus pulposus), dem äußeren Ring (Anulus fibrosus) und der Übergangszone zwischen den beiden. Der Kern besteht aus gallertartigem Gewebe und somit zu 80 bis 85% aus Wasser. Dicke, weiße Faserbündel und kollagenproduzierende Zellen bilden den Ring. Zunächst handelt es sich bei einem Bandscheibenvorfall um makroskopisch kleine Veränderungen am Gewebe. 
 Doch im weiteren Verlauf fällt die Bandscheibe von ihrem angestammten Platz in den Wirbelkanal „vor“. Dort übt sie einen schmerzhafter Druck auf das Rückenmark und / oder die umliegenden Nerven aus. 
 Unterschieden werden derartige Vorfälle anhand des Schweregrades und der betroffenen Bereiche: 
 
  Schweregrad I:  Vorwölbung des Bandscheibenkerns in den Wirbelkanal bei noch weitestgehend intaktem Bandscheibenring. 
 
 
  Schweregrad II:  Der Bandscheibenring ist zerstört und die Bandscheibenmasse vollständig in den Wirbelkanal eingedrungen; dabei wird umgebendes Gewebe beschädigt und zerdrückt. 
 
 Am häufigsten betroffen sind beim Hund die Bereiche der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. 
   Die Ursachen eines Bandscheibenvorfalls beim Hund – rasseabhängig?   
 Die Bandscheiben durchlaufen in einem Hundeleben ganz natürlichen Alterungsprozessen, bestimmt durch die tägliche Beanspruchung des Hundes, dessen Haltungsweise, dem Trainingszustand, dessen Gewicht, seine Bemuskelung oder seine orthopädische Stellung. Deshalb sind Bandscheibenvorfälle bei älteren Hunden keine Seltenheit. 
 Doch bei manchen Rassen kommt es – abhängig vom Aussehen, dem Genmaterial und der Form der Bildung von Knochengewebe – bereits in jungen Jahren zu Bandscheibenvorfällen. Diese Hunde lassen sich unter dem Begriff chondreodystrophe Rassen zusammenfassen. Dazu gehören beispielsweise Dackel, Französische Bulldoggen, Pekinesen, Cocker Spaniel, Bassets oder kleine Terrier – Rassen mit einem zu langen Rücken für zu kurze Beine. 
 Ebenfalls betroffen sind Hunde mit abfallender Lendenwirbel- und langer Halswirbelsäule wie z.B. Deutsche Schäferhunde. Bei ihnen altern die Bandscheiben bereits in den ersten Lebensjahren drastisch, weshalb die Wahrscheinlichkeit für eine Verkalkung und damit eines Bandscheibenvorfalls höher ist als bei allen anderen Hunden, den nicht-chondreodystrophen Rassen. Denn im Normalfall beginnt die Alterung der Bandscheiben erst im Alter von fünf bis sieben Jahren. 
   Die Symptome eines Bandscheibenvorfalls bei Hunden   
 Bandscheibenvorfälle entstehen oft ganz spontan aus der Bewegung heraus. Plötzlich zeigt der betroffene Hund Symptome wie Schmerzen, Abwehrverhalten, verminderte Leistungsfähigkeit oder aber auch sensible und / oder motorische Störungen. Im Detail bedeutet das, dass der Hunderücken oftmals unnatürlich aufgewölbt bzw. gekrümmt und berührungsempfindlich ist oder dass die Rückenmuskulatur verhärtet (das kann entweder einseitig oder beidseitig der Fall sein). 
 Der Hund kann einen steifen Hals haben, Schwierigkeiten bei der Fortbewegung zeigen (Passgang, Nachziehen einzelner Gliedmaßen bis hin zu Lähmungserscheinungen) und – sollten die Nerven, die für Blasen- und Afterschließmuskel verantwortlich sind, betroffen sein – unter Inkontinenz leiden. 
 Welche Symptome die betroffenen Hunde zeigen, hat nichts mit der Schwere des Bandscheibenvorfalls zu tun, sondern damit, welche Nerven betroffen sind. Auch hier werden diverse Grade unterschieden: 
 
 Grad 1: Der Hund zeigt außer Schmerzen keine Symptome. 
 Grad 2: Der Hund zeigt starke Koordinationsstörungen (Ataxie). 
 Grad 3: Der Hund zeigt Lähmungserscheinungen, kann aber noch gehen. 
 Grad 4: Der Hund zeigt Lähmungserscheinungen, kann nicht mehr gehen. 
 Grad 5: Der Hund ist vollständig gelähmt und leidet unter Schmerzen. 
 Grad 6: Der Hund ist vollständig gelähmt, leidet aber nicht unter Schmerzen. 
 
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 INFO TO GO - Bandscheibenvorfall beim Hund 
 Bei einem Bandscheibenvorfall ragt die Bandscheibe zum Teil oder komplett in den Wirbelkanal hinein und drückt dort auf das Rückenmark und / oder die umliegenden Nerven. 
 Plötzlich auftretende Schmerzen am Rücken, eine abnormale Körperhaltung, Abwehrverhalten, sensible oder motorische Störungen sowie Inkontinenz können auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten. 
 Fragen Sie beim ersten möglichen Anzeichen auf einen Bandscheibenvorfall einen Tierarzt um Rat. Je schneller die richtigen Maßnahmen ergriffen werden, desto größer ist die Heilungschance. 
 Mit der richtigen Haltung und einem ausgeklügelten Futterplan kann man sowohl die Rückenmuskulatur und die Gelenkstruktur prophylaktisch unterstützen als auch im Fall einer Diskusprolapses die Genesung des Hundes fördern. 
 
   Behandlung und Folgen eines Bandscheibenvorfalls   
 Um einen Bandscheibenvorfall und dessen Schweregrad zu diagnostizieren, greift der Tierarzt neben der allgemeinen auf eine neurologische Untersuchung zurück. Dabei beurteilt er das Reaktionsvermögen (die Reflexe) des Hundes in verschiedenen Nervenbereichen. Der neurologischen Untersuchung folgt das sogenannte bildgebende Verfahren wie ein CT (die Darstellung mittels Röntgenstrahlen) oder ein MRT (die Darstellung mittels Magnetfeldern). Damit lässt sich eindeutig feststellen, welche Bereiche des Rückenmarks in welchem Ausmaß betroffen sind. 
 Handelt es sich tatsächlich um einen Diskusprolaps, muss das Tier sofort ruhig gehalten werden. Je nach Empfinden tut dem betroffenen Hund Wärme gut. Eine Behandlung mit B-Vitaminen in hochkonzentrierter Form (B-Komplex) und scherzmindernden Mitteln muss unbedingt erfolgen. Dabei gehen die Meinungen der Experten oft auseinander, ob sich NSAID (Entzündungshemmer ohne Cortison) oder Cortisonpräparate (Glukokortikoide) besser eignen. 
 Sind die Muskeln stark verhärtet, empfiehlt sich ebenfalls die Verabreichung von muskelentspannenden (relaxierenden) Mitteln; damit lässt der Druck auf Rückenmark und Nerven nach. Ist die akute Phase für den Hund überstanden, steht Physiotherapie in Form von vorsichtigen Massagen und / oder Bewegung auf einem Unterwasserlaufband auf dem Programm. Damit kann im Optimalfall bereits nach einigen Tagen begonnen werden. In vielen Fällen ist eine vollständige Abheilung ohne eine Operation möglich, der Hund kann sich wieder völlig schmerzfrei bewegen. Manchmal bleiben aber dennoch motorische oder sensible Ausfälle zurück wie zum Beispiel das Laufen im Pass oder das Nachziehen eines Beines. Mit diesen lernt der Hund allerdings zu leben. 
 Verschlechtern sich die Symptome trotz der genannten Therapiemaßnahmen, bleibt nur eine Operation, bei der das in den Wirbelkanal eingedrungene Bandscheibenmaterial entfernt wird. Diese sollte ausschließlich ein erfahrener Chirurg durchführen. Nach der Operation erfolgt eine mehrwöchige Regenerationszeit, in der sich der Hund so ruhig wie möglich verhalten sollte. Herumtoben oder Treppensteigen müssen in jedem Fall vermieden werden. Ganz wichtig ist auch bei einem operativen Eingriff die anschließende Physiotherapie. 
 Achtung: Bei Bandscheibenvorfällen zählen von Beginn schnelle und richtige Entscheidungen durch einen auf diesem Gebiet routinierten Tierarzt. Die Prognose steht in den meisten Fällen günstig, kann aber durch eine zu lange Wartezeit oder durch falsche Schritte in der Anfangsphase deutlich schlechter werden. In seltenen, besonders schweren Fällen bleibt nur die Option einer Euthanasie. 
   Vorbeugung eines Bandscheibenvorfalls beim Hund   
 Wichtig bei der Prophylaxe eines Bandscheibenvorfalls ist in jedem Fall, dass man als Hundehalter auf das richtige Training seines Hundes achtet. Je kräftiger die Rückenmuskulatur, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit für einen Diskusprolaps. Dazu sollten die Hunde nicht einseitig belastet werden. Vor allem die bereits erwähnten, prädisponierten Hunderassen sollten vermehrtes Treppenlaufen vermeiden. Dabei schadet vor allem das „treppab“ laufen, denn dabei werden Wirbelsäule und Bandscheiben extrem gestaucht. 
 Doch selbst, wenn man all diese Maßnahmen einhält, bedeutet das nicht, dass der Hund keinesfalls einen Bandscheibenvorfall erleiden wird. Wie bei uns Menschen auch, reicht manchmal nur eine dumme Bewegung – beispielsweise ein zu hektisches Aufstehen – und schon ist es soweit. Bei Hunden, die bereits unter Rückenproblemen leiden, empfiehlt sich daher eine begleitende Physiotherapie, um das Risiko eines Bandscheibenvorfalls zu mindern. Dazu erweist sich die Verwendung eines Brustgeschirrs als sinnvoll, um die (Hals-)Wirbelsäule zu entlasten. 
 Wichtig: Suchen Sie beim ersten Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall umgehend einen Tierarzt auf. Je früher mit den richtigen Maßnahmen begonnen werden kann, desto besser sind die Heilungschancen. Wird die Blutgefäßversorgung durch die hervorgefallene Bandscheibe zu lange unterbrochen, ist die Wahrscheinlichkeit einer irreversiblen Schädigung der Nerven sehr hoch. 
   Die richtige Ernährung und Haltung des Hundes zur Stärkung des Rückens – MASTERDOG-Expertentipp   
 Neben der bereits erwähnten richtigen Haltung, kann man auch über die Fütterung möglichen Abnutzungserscheinungen an der Wirbelsäule entgegenwirken. Mit Nähr- und Wirkstoffen wie Chondroitin, Glucosamin und Hyaluronsäure bleiben die Gelenkstrukturen belastbar, elastisch und kräftig. Biologisch aktive Schwefelverbindungen und Kieselgur stärken Sehnen und Bänder und stabilisieren darüber hinaus das Kollagennetz. Spurenelemente wie Zink, Selen und Mangan unterstützen unter anderem den Aufbau von Knorpel. 
 All diese Inhaltsstoffe sind im   MASTERDOG LAUFWUNDER   enthalten, das sich zur prophylaktischen Gabe in Hinsicht auf einen Bandscheibenvorfall damit bestens eignet. Die Muskulatur profitiert von Aminosäuren, Mikroalgen und hochwertigem Protein, um „zu Kräften zu kommen“. Diese finden sich im   MASTERDOG MUSKEL PERFEKT   wieder. Mit der Fütterung dieses wirkungsvollen Dreifach-Komplexes unterstützt man die optimale Bemuskelung und kann sich über einen fitten und leistungsfähigen Hund freuen. Leidet der Hund bereits unter einem Bandscheibenvorfall, empfehlen wir zusätzlich die Fütterung des   MASTERDOG B-KOMPLEX  . 
 Die B-Vitamine sorgen für eine reibungslose Funktion des Nervensystems und sind maßgeblich am Aufbau und am Erhalt der – im Falle eines Diskusprolapses stark angegriffenen – Nervenzellen beteiligt. Zusammen mit den Antioxidantien Vitamin C und E unterstützen die B-Vitamine ganz gezielt die Regenerationsvorgänge im Körper. 
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                            <updated>2018-01-29T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Arthritis beim Hund</title>
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                                            Arthritis beim Hund ist eine Gelenkentzündung, die oft zu bleibenden Schäden an den Gelenken und damit zu einer Arthrose führen kann.
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                   Arthritis – eine entzündliche Gelenkerkrankung beim Hund    
 Arthritis beim Hund bezeichnet eine Gelenkent-zündung, die nur eines oder auch mehrere Gelenke betreffen kann. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen der infektiösen und der nicht-infektiösen Arthritis. Während bei der infektiösen Krankheitsform Bakterien und andere Krankheitskeime der Auslöser sind, liegt bei der nicht-infektiösen Form eine Entzündungsreaktion des Immunsystems zugrunde. 
 Nicht zu verwechseln ist die Arthritis mit der Arthrose – auch wenn diese beiden Gelenkerkrankungen häufig eng miteinander verwoben sind. 
 Als Arthrose bezeichnet man Verschleißerscheinungen an den Gelenken, die aufgrund chronischer Gelenkerkrankungen entstehen. Arthrotische Gelenke erkennt man an geschädigten Gelenkknorpeln, überschießendem Knochengewebe, verdickten Gelenkkapseln und Veränderungen der Gelenkschmiere. Diese degenerativen Veränderungen sind das Ergebnis fehlgeschlagener Reparaturversuche des Organismus. Sie schränken die Funktion des Gelenks deutlich ein und führen zu Gelenkschmerzen beim Hund. 
 Aus einer akuten oder chronischen Arthritis kann Arthrose entstehen, da eine Gelenkentzündung oft zu bleibenden Schäden an den Gelenkstrukturen führt. Auf der anderen Seite ist der häufigste Grund für eine nicht-infektiöse Arthritis ein bereits vorliegender Knorpelschaden. Die dadurch frei gewordenen Knorpelbestandteile werden vom Immunsystem des Hundes fälschlicherweise als Fremdstoffe erkannt und mithilfe einer Entzündungsreaktion bekämpft. 
 Kurz gesagt, durch die Knorpelschädigungen bei einer Arthrose entstehen immer wieder neue Arthritis-Schübe, deren Entzündungsreaktionen das entsprechende Gelenk des betroffenen Hundes weiter schädigen. So entsteht der typische Teufelskreis aus Arthrose und Arthritis. 
   Die Ursachen einer Arthritis beim Hund   
 Eine  infektiöse Arthritis  entsteht zumeist durch Krankheitserreger (vorwiegend Bakterien), die in den Körper des Hundes eindringen und eine Entzündung im Gelenk verursachen. Dies kann z.B. durch Verletzungen, Bisse oder in seltenen Fällen auch durch einen tierärztlichen Eingriff passieren. Darüber hinaus kann eine  infektiöse Arthritis  auch durch Krankheitserreger ausgelöst werden, welche sich im Zusammenhang mit einer schweren Allgemeinerkrankung bereits im Körper des Hundes befinden. Neben Parvovirose und Leishmaniose ist die Borreliose wohl das bekannteste Beispiel hierfür. Bei einem Zeckenbiss gelangen die Krankheitserreger, die sogenannten Borrelien, in die Blutbahn und können so zu einer Entzündung des Gelenkes führen. 
 Die  Nicht-infektiöse (aseptische) Arthritis  entsteht dagegen durch ein so genanntes stumpfes Trauma. Das Gelenk des Hundes wird z.B. durch eine Zerrung oder Quetschung beschädigt und der Körper reagiert auf die freigewordenen Knorpelteilchen mit einer Entzündung. Auch Abnutzungserscheinungen im Gelenk infolge einer bereits bestehenden Arthrose können in eine nicht-infektiöse Arthritis übergehen. 
 Häufig findet man beim Hund die sogenannte  immunbedingte Arthritis . Hierzu zählt vor allem die chronisch verlaufende  rheumatoide Arthritis , bei der meist mehrere Gelenke gleichzeitig betroffen sind. Bei dieser Erkrankung bildet das Immunsystem des Hundes bestimmte Botenstoffe, welche entzündliche Prozesse in den Gelenken auslösen. 
 Die genaue Ursache der nicht-infektiösen Arthritis konnte bis heute noch nicht vollständig geklärt werden. Man vermutet jedoch, dass das Immunsystem des Tieres unter anderem auf bakterielle Bestandteile reagiert, die sich nach einer abgeklungenen Infektion noch in den Gelenken befinden. Immunbedingte Gelenkentzündungen können mithilfe der Gabe so genannter Immunsuppressiva meist gut behandelt werden. 
 
 INFO TO GO - Arthritis beim Hund 
 Arthritis ist eine Gelenkentzündung, welche eines oder mehrere Gelenke betreffen kann. 
 Man unterscheidet zwischen der infektiösen und der nicht-infektiösen Form einer Arthritis. 
 Die richtige Fütterung, gleichmäßige und kontrollierte Bewegung sowie die Vermeidung von Übergewicht sind wichtig, um die Gelenke des Hundes zu schonen. 
 Ergänzungsfutter mit gelenkaktiven Substanzen sowie verschiedene Kräuter unterstützen sinnvoll den Bewegungsapparat. 
 
   Der Krankheitsverlauf und die Behandlung einer Arthritis beim Hund   
 Das typische und zentrale Symptom bei einer akuten Arthritis ist die auffällige Lahmheit der betroffenen Gliedmaße des Hundes. Das Gelenk ist geschwollen, warm und sehr schmerzempfindlich. Darüber hinaus ist in den meisten Fällen die Bewegungsfähigkeit des Tieres deutlich eingeschränkt. Zudem kann es vorkommen, dass der Hund lange Spaziergänge verweigert und nachts oft seine Schlafposition wechselt. Weitere Zeichen einer Arthritis sind Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Aseptische Arthritiden treten meist sehr plötzlich auf, beispielsweise nach dem Spielen. 
 Hat sich das Gelenk aufgrund einer bakteriellen Infektion (septischen Arthritis) entzündet, so ist der betroffene Hund häufig fiebrig und teilnahmslos. Jede Gelenkentzündung sollte schnellstmöglich und intensiv von einem Tierarzt behandelt werden. Zum einen um die starken Schmerzen zu lindern und zum anderen, damit langfristige Einschränkungen in der Beweglichkeit des Tieres möglichst verhindert werden. Schmerzmittel, Antibiotika, entzündungshemmende Medikamente und gegebenenfalls auch chirurgische Maßnahmen sind hier häufig notwendig. 
 Bei einer Gelenkentzündung verabreicht der Tierarzt dem Hund entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente. Bei einer starken Entzündung spült er das betroffene Gelenk mit einer sterilen Lösung aus und kann so direkt entzündungshemmende Mittel ins Gelenk einbringen. Sind Bakterien Verursacher der Arthritis, erhält der Hund Antibiotika. 
 Kühlende Umschläge um das erkrankte Gelenk des Hundes können bei einer Arthritis außerdem kurzfristig Linderung verschaffen. Leichte Bewegung, Physiotherapie und Massagen unterstützen den Heilungsprozess sinnvoll. Um das Gelenk zu schonen, sollten zu lange Spaziergänge sowie abrupte Stopps, Springen und Treppensteigen möglichst verhindert werden. 
   Vorbeugung einer Arthritis beim Hund   
 Einer Arthritis (Gelenkentzündung) beim Hund lässt sich kaum vorbeugen. Generell ist es wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung zu achten, ohne die Gelenke des Hundes zu überlasten. Der zentrale Punkt für widerstandsfähige Gelenke ist ein gesundes Wachstum. 
 Aus diesem Grund sollten Welpen immer ein speziell an ihre Ernährungsbedürfnisse in der jeweiligen Wachstumsphase angepasstes Hundefutter bekommen. Darüber hinaus ist es wichtig, Übergewicht beim erwachsenen Hund zu vermeiden. Jedes überflüssige Kilo Körpergewicht belastet die Gelenke bei der Bewegung zusätzlich. Die Fütterung sollte jeweils an das Alter und die Lebensumstände des jeweiligen Tieres angepasst sein. Ruhige und gleichmäßige Bewegungen sind gelenkschonender als unkontrolliertes Herumspringen. 
 Regelmäßige Gesundheitschecks beim Tierarzt bringen mögliche Erkrankungen frühzeitig zum Vorschein. In jedem Fall ist es besonders wichtig, dass eine Gelenkentzündung sofort behandelt wird. Eine zu späte Behandlung kann irreparable Gelenk- und Knochenschäden nach sich ziehen. 
   Masterdog Expertentipp – den Hund bei Arthritis richtig füttern   
 Zusätzlich zur schulmedizinischen Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten bzw. Schmerzmitteln können gelenkunterstützende Nährstoffe die Gelenkfunktionen des Hundes positiv beeinflussen. Sie stellen wichtige Bausteine für den Gelenkstoffwechsel zur Verfügung und wirken zum Teil ebenfalls entzündungshemmend. 
   MASTERDOG LAUFWUNDER   mit hochdosierten, gelenkaktiven Substanzen wie Chondroitinsulfat, Glucosamin und Hyaluronsäure unterstützt gezielt die Knorpelregeneration sowie die Produktion von Gelenkschmiere bei Hund. Biologisch aktive Schwefelverbindungen und Kieselerde stärken das Kollagennetz und sorgen so für belastbare Sehnen und Bänder sowie einen stabilen Rücken. 
   MASTERDOG LAUFWUNDER   sorgt für einen starken Gelenkapparat des Tieres und steigert so die Bewegungsfreude. 
   MASTERDOG GSM-PUR   besteht zu 100 % aus reiner neuseeländischer Grünlippmuschel (Perna canaliculus). Das Produkt wirkt sich aufgrund seines hohen natürlichen Gehaltes an Glykosaminoglykanen und Omega-3-Fettsäuren positiv auf Knorpel und Gelenke aus und stärkt so den Bewegungsapparat des Hundes. 
   MASTERDOG GSM-HD   ist das optimale Produkt für Hunde, die durch Fehlstellungen oder genetische Veranlagung besonders anfällig für Gelenkerkrankungen sind. Die enthaltenen Wirkstoffe, Vitamine und Spurenelemente aktivieren den gesamten Stoffwechsel und erhalten so die Funktion des Bewegungsapparates. 
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                            <updated>2017-11-19T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Hüftgelenksdysplasie beim Hund</title>
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                                            HD beim Hund macht sich durch eine veränderte Gangart, durch lahm gehen oder Probleme beim Aufstehen und Hinlegen bemerkbar.
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                   Hüftgelenksdysplasie beim Hund   
 Die  Hüftgelenksdysplasie , abgekürzt „HD“, ist eine Gelenkerkrankung, von der meist große und mittelgroße Hunde betroffen sind. Der Begriff „ Dysplasie “ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „ dys “ = schlecht und „ plasia “ = Formgebung. Das Hüftgelenk passt also nicht richtig in die Gelenkpfanne. 
   Was sind die Ursachen einer Hüftgelenksdysplasie?   
 Die Ursachen einer  Hüftgelenksdysplasie  können genetisch bedingt, ein falsches Fütterungsmanagement oder eine ständige Überbelastung sein. Bestimmte Hunderassen, wie z.B. Labrador, Deutsche Doggen, Schäferhund und Rottweiler sind besonders häufig betroffen. Oft ist eine genetische Disposition für eine HD vorhanden, bricht aber nicht zwangsläufig aus. Das bedeutet, die Erkrankung kann weiter vererbt werden, auch wenn der Erbgutträger selbst keine Symptome zeigt. 
   Wodurch entsteht die HD?   
 Das Hüftgelenk besteht, wie jedes andere Gelenk auch, aus einem knöchernen Gerüst, der Gelenkkapsel und dem Knorpel. Im Becken liegt die sogenannte Gelenkpfanne, in deren Vertiefung der Kopf des Oberschenkelknochens liegt. Dazwischen befindet sich Gelenkknorpel, welcher durch seine stoßdämpfende Eigenschaft für einen reibungslosen Bewegungsablauf sorgt. Umliegende Bänder und Sehnen sowie die Muskulatur halten Becken und Oberschenkel zusammen und sorgen für deren Beweglichkeit. Bei der Hüftgelenksdysplasie passt der Oberschenkelkopf nicht exakt in die Gelenkpfanne. Dadurch sitzt das Gelenk zu locker und der gesamte Bewegungsablauf ist gestört. Die daraus resultierende, dauerhafte Fehlbelastung führt schließlich zu einem frühzeitigen Verschleiß durch die Abnutzung des Gelenkknorpels. 
 Auch zu rasches Wachstum kann bei großen Hunderassen diese Erkrankung hervorrufen. Eine wichtige Rolle spielt hierbei auch die falsche Fütterung. Wächst ein Welpe zu schnell, kommt es zu Fehlentwicklungen des Skeletts. Vor allem das richtige Calcium-Phosphor-Verhältnis in der Wachstumsphase ist hierbei ausschlaggebend. Beide Mineralstoffe sind für einen stabilen Knochenaufbau wichtig. Wird zu viel davon aufgenommen werden die Knochen spröde, zu wenig führt zu weichen, instabilen Knochen. Wachstumsschäden im Bereich des Hüftgelenks sind die Folge.   
 
 INFO TO GO 
 Die  Hüftgelenksdysplasie  ist eine  nicht heilbare Erkrankung  der Hüftgelenke des Hundes. 
 Nach röntgenologischer Befundaufnahme ist je nach Alter, Konstitution und Einsatz des Hundes eine entsprechende Operation sinnvoll. 
 Mit Hilfe bestimmter Gelenknährstoffe können die Gelenke positiv unterstützt und damit die Bewegungsfreude des Hundes verbessert werden. 
 Bei großen Hunderassen muss bereits im Welpenalter auf das richtige Calcium/Phosphor-Verhältnis im Futter geachtet werden. Dieses sollte für ein gesundes Knochenwachstum bei 1,3:1 bis 2:1 liegen. 
 
    Symptome einer Hüftgelenksdysplasie beim Hund   
 Die  Fehlstellung der Hüftgelenke  führt zu einer dauerhaften Fehlbelastung der Gelenke. Dadurch werden die Gelenkknorpel überbeansprucht. Der erhöhte Verschleiß verursacht eine Arthrose. Betroffene Hunde verändern Ihre Gangart; da die Hüftbewegung eingeschränkt ist, schwingt das Becken auffällig stark. Durch die Schmerzen geht der betroffene Hund lahm und hat Probleme beim Aufstehen und Hinlegen. Ohne schmerzhemmende Medikamente ist die Bewegungsfreude eingeschränkt. Beim Spazieren gehen kann sich dies dadurch bemerkbar machen, dass der Hund häufig stehen bleibt oder sich sogar hinsetzt, um seine Gelenke zu entlasten. Unter Umständen ist ein Knirschen im Bereich der Hüfte hörbar und das Tier reagiert schmerzempfindlich auf Berührungen in diesem Bereich. 
   Behandlung der Hüftgelenksdysplasie beim Hund   
 Da die Hüftgelenksdysplasie eine nicht heilbare Erkrankung des Hundes ist, besteht eine Behandlung lediglich in einer Verbesserung der Gelenkfunktion und einer Linderung der Schmerzen. Nach einem Röntgenbefund durch den Tierarzt kann die Therapie des betroffenen Hundes festgelegt werden. Je nach Ausprägung der Erkrankung sowie nach Alter und Konstitution des Tieres ist in bestimmten Fällen eine Operation zur Stabilisierung der Hüfte sinnvoll. Dadurch kann der weitere Verschleiß verhindert oder zumindest eingeschränkt werden. 
 Eine andere operative Behandlungsmethode ist der Einsatz eines künstlichen Oberschenkelkopfes. Diese recht aufwändige Operation erfordert jedoch eine anschließende Schonfrist von mehreren Wochen und ist zudem recht kostspielig. Zusätzlich können physiotherapeutische Behandlungsmethoden unterstützend angewandt werden. Ein Unterwasserlaufband ermöglicht dem Hund einen schmerzfreien Bewegungsablauf. So kann auf schonende Weise gezielt Muskulatur aufgebaut, die Beweglichkeit erhalten und das Gewicht reduziert werden. 
   Wie kann einer Hüftgelenksdysplasie vorgebeugt werden?   
 Die wichtigste präventive Maßnahme ist es, HD-positive Hunde aus der Zucht auszuschließen. Zusätzlich kann der Hundehalter selbst einige Maßnahmen zur Verbesserung der Symptome ergreifen. Vor allem bei Welpen großer Rassen sollte durch die richtige Fütterung ein zu schnelles Wachstum des Knochengerüstes verhindert werden. Starke Belastungen wie Treppensteigen oder Springen sind beim jungen Hund zur Schonung der Gelenke zu vermeiden. Generell sollte bei erkrankten Tieren auf sportliche Aktivitäten verzichtet und auf alternative Beschäftigungsmöglichkeiten zurückgegriffen werden. Bei übergewichtigen Hunden ist eine Gewichtsreduktion zur Entlastung der Hinterhand sinnvoll. 
  &amp;nbsp;   Die richtige Fütterung bei HD - Expertentipp   
 Um eine Hüftgelenksdysplasie zu verhindern bzw. die Symptome möglichst gering zu halten, ist die richtige Fütterung unerlässlich. Dabei müssen das Alter, die Rasse sowie die Aktivität des jeweiligen Hundes in die Ration mit einbezogen werden. Vor allem bei Welpen ist auf das richtige Verhältnis von Calcium und Phosphor zu achten, damit ein stabiles Knochengerücht aufgebaut werden kann. Bestimmte Nähr- und Wirkstoffe aus Ergänzungsfuttermitteln können zur Gesunderhaltung der Gelenke beitragen bzw. die Symptome einer Hüftdysplasie mindern. 
 So hat sich beispielsweise die Fütterung der Hagebutte mit ihrem hohen Vitamin C-Gehalt sowie den enthaltenen Galaktolipiden zur Verbesserung der Beweglichkeit als sinnvoll erwiesen. Gelenknährstoffe wie Chondroitin, Glykosaminoglykane oder Glucosamin, wie sie z.B. in   MASTERDOG LAUFWUNDER   enthalten sind, sorgen für elastische, belastbare und kräftige Gelenkstrukturen und bieten eine sinnvolle Ergänzung der täglichen Futterration. Die natürlichen Wirkstoffe aus   MASTERDOG TEUFELSKRALLE   und   INGWER   haben schmerzlindernde sowie entzündungshemmende Eigenschaften und eignen sich dadurch hervorragend zur Linderung der Schmerzen bei Gelenkerkrankungen. 
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                            <updated>2016-12-01T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Arthrose beim alten Hund</title>
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                                            Arthrose beim alten Hund - wenn unsere Vierbeiner in die Jahre kommen.
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                   Arthrose beim alten Hund - wenn unsere Vierbeiner in die Jahre kommen   
 Vor allem beim älteren Hund macht sich die schmerzhafte Arthrose durch erschwertes Aufstehen oder Hinlegen bemerkbar. Erste Anzeichen sind z.B. Probleme beim Treppensteigen oder Reinspringen in ein Auto. Insbesondere während der kalten Jahreszeit treten die o.g. Symptome häufiger auf. So ist es durchaus möglich, dass Ihr Hund während der warmen Frühlings- und Sommermonate kaum Probleme mit seinen Gelenken hat und im Winter seinen warmen Platz ungern verlassen möchte. Der betroffene Hund steht dann meist sehr langsam auf, hat steife Gliedmaßen oder geht lahm. Schmerzen zwingen den Hund in eine Schonhaltung, er wechselt sehr häufig seine Liegeposition. Arthrose ist ein Gelenkverschleiß, bei dem kontinuierlich Gelenkknorpel abgebaut wird. Es kommt dabei zu einer Zerstörung der glatten Gelenkflächen bis hin zur Verknöcherung und damit Versteifung der Gelenke. Dies hat zur Folge, dass ein normaler Bewegungsablauf nicht mehr möglich ist. 
   Nicht nur alte Hunde sind von Arthrose betroffen   
 Nicht nur alte Hunde können an dieser degenerativen Erkrankung leiden, immer häufiger sind auch junge Hunde davon betroffen. Es gibt unterschiedliche Ursachen für eine Arthrose: 
 
 zu frühe oder zu intensive Belastungen, 
 zu wenig Bewegung bzw. Auslauf, 
 starkes Übergewicht, 
 Fehlbelastungen durch Verletzungen, 
 falsche Fütterung, gerade während des Wachstums, 
 Fehlstellungen der Gelenke, wie z. B. die Hüftgelenksdysplasie (HD). 
 
 Man unterscheidet zwischen der primären und der sekundären Arthrose. Erstere tritt auf, ohne dass das betroffene Gelenk des Hundes vorher erkrankt war. Die sekundäre, die als Folgeerkrankung eines bereits geschädigten Gelenks  (z.B. Arthritis oder HD)&amp;nbsp; auftritt, finden wir vor allem beim älteren Hund. 
   Aufbau des Gelenks beim Hund   
 Um das Gelenk befindet sich eine Gelenkkapsel. Diese ist im Inneren mit einer Membran ausgekleidet. Gelenkknorpel und Synovia funktionieren wie ein Stoßdämpfer. Da der Knorpel -  nicht durchblutet wird, dient die Gelenkflüssigkeit auch der Ernährung des Gelenkknorpels. Dies geschieht durch ständigen Flüssigkeitsaustausch. Die tägliche normale Belastung des Hundes sorgt dafür, dass innerhalb seiner Gelenke ein Flüssigkeitsaustausch aufrechterhalten wird. Wird ein Gelenk sehr stark oder gar nicht mehr belastet, kommt es durch die fehlende &quot;Reizung“ zu einer reduzierten Nährstoffversorgung der Gelenke. In der Folge kann dies zu beeinträchtigenden Veränderungen am Knochen führen. 
   Sekundäre Arthrose als Folge der Hüftgelenksdysplasie    
 Tritt die Arthrose als Folge eines bereits geschädigten Gelenks auf, so spricht man von einer sekundären Arthrose. Dies ist z.B. bei der Hüftgelenksdysplasie der Fall. Ursächlich verantwortlich dafür ist eine meist angeborene und vererbte Fehlstellung beider Hüftgelenke. Durch die ständige Fehlbelastung, bedingt durch die Hüftgelenksdysplasie, kommt es zur überhöhten Belastung der Knorpel und damit verbunden zu einem erhöhten Verschleiß.&amp;nbsp; 
   Die richtige Fütterung beugt frühzeitiger Arthrose beim Hund vor   
 Eine artgerechte Fütterung des Hundes ist das A und O um Erkrankungen bzw. einem frühzeitigem Verschleiß der Gelenke vorzubeugen. Es ist darauf zu achten, dass die Futtermenge und Futterart dem Alter, der Rasse und der Aktivität des Hundes angepasst werden. Calcium, Phosphor und Vitamin D spielen die wichtigste Rolle für die Ausbildung eines stabilen Skeletts. Hierbei muss allerdings auf ein ausgewogenes Verhältnis der Komponenten geachtet werden. Vor allem bei großen Hunderassen sollte bereits im Welpenalter das richtige Calcium/Phosphor-Verhältnis von 1,3:1 bis 2:1 im Grundfutter eingehalten werden, damit es nicht zu Fehlbildungen kommt. 
   Die richtigen Nähr- und Wirkstoffe für den alten Hund mit Arthrose   
 Verschiedene Nähr- bzw. Wirkstoffe aus speziellen Futtermitteln und Futterergänzungsmitteln machen es möglich, einen an Arthrose leidenden Hund ernährungsphysiologisch zu unterstützen. Bestimmte Nahrungsbausteine wirken sich positiv auf den Gelenkstoffwechsel aus oder haben entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften. 
 Bestimmte Fettsäuren, wie z. B. die Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Decosahexaensäure) haben entzündungshemmende Eigenschaften. Da diese nicht vom Organismus selbst produziert werden können, müssen Sie zugefüttert werden .   So können Entzündungsreaktionen innerhalb der Gelenke reduziert und die Widerstandskraft des gesamten Bewegungsapparates gestärkt werden. 
 Chondroitinsulfat und Glukosamin sind Bestandteile des Knorpel- und Bindegewebes. Die Fütterung des reinen neuseeländischen Grünlippmuschelkonzentrats mit einem hohen Anteil Chondroitinsulfat und Glukosamin haben sich beim Hund zur Unterstützung des eingeschränkten Gelenkstoffwechsels sehr bewährt. Bestimmte Kräuter wie Teufelskralle, Weidenrinde, Mädesüß, Birke, Arnika oder Ingwer werden gerne in der Phytotherapie begleitend eingesetzt, um Entzündungen und Schmerzen in den Gelenken des Hundes zu lindern. 
   Ein Patentrezept für die Behandlung von Arthrose gibt es nicht   
 Um die Symptome nicht zu verschlimmern, sollte das Körpergewicht bei übergewichtigen Hunden mit Hilfe einer ausgewogenen Reduktionskost und Bewegung verringert werden. Schwimmen ist eine gute Möglichkeit, die Gelenke des Hundes zu entlasten und dennoch für Bewegung zu sorgen. Vermeiden Sie auch das Ablegen eines an Arthrose erkrankten Hundes auf kaltem oder hartem Boden, dies begünstigt die Steifheit der Gelenke. 
 Häufig werden älteren Hunden mit Gelenkbeschwerden schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente verabreicht. Der Nachteil ist, dass diese bei längerer Anwendung starke Nebenwirkungen zeigen können. Zweifelsohne hat hier die Nahrungsergänzung, als mögliche Alternative zu einer konventionellen Therapie, den höchsten Stellenwert. &amp;nbsp; 
  Expertentipp : Beginnen Sie nicht zu früh mit der körperlichen Belastung eines Welpen. Passen Sie sowohl die Fütterung als auch die Bewegung immer dem Alter und der Rasse entsprechend an. Wertvolle Ergänzungsfutter, wie z. B.    MASTERDOG GSM-HD    eignen sich zur Unterstützung bereits erkrankter Gelenke. Schwefel, Calcium und Vitamin D (   CANIPUR-calcigel   )&amp;nbsp;sind sinnvoll zur verbeugenden oder kurweisen Fütterung. Spezielle Kräutermischungen, wie z. B. Weidenrinde mit Teufelskralle und Hagebutten haben entzündungshemmende Eigenschaften und eignen sich speziell zur Fütterung bei einer akuten Gelenkentzündung.     MASTERDOG LAUFWUNDER    &amp;nbsp;kann bereits vorbeugend zugefüttert werden, um das Risiko einer Gelenkerkrankungen zu minimieren. 
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                            <updated>2016-10-06T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Gelenkschmerzen beim Hund</title>
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                                            Der Bewegungsapparat des Hundes ist ein komplexes System, das täglich vielen Belastungen ausgesetzt ist. 
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                 Jetzt im Frühjahr, wenn die Tage länger und wärmer werden, bekommt man wieder Lust auf ausgedehnte Spaziergänge mit dem Hund an der frischen Luft. Doch Vorsicht: Zu schnelle, intensive Bewegungen nach der „Winterpause“ können zu Gelenkproblemen führen. Die Gelenke des Hundes haben sich über den Winter an die kürzeren Spaziergänge gewöhnt und müssen sich erst langsam wieder der vermehrten Belastung anpassen. Um Gelenkschmerzen durch körperliche Überbelastung zu vermeiden ist es sinnvoll, die täglichen Bewegungseinheiten mit dem Hund langsam zu steigern. Auch die richtige Fütterung kann entscheidend zur Gelenkgesundheit beitragen. Wertvolle Nähr- und Wirkstoffe, die dem Hund über spezielle Ergänzungsfuttermittel zugefüttert werden können, tragen nachhaltig zur Funktionserhaltung der Gelenke bei. 
   Symptome bei Gelenkschmerzen beim Hund?    
 Schmerzen in den Gelenken erkennt man beim Hund recht schnell an seinen veränderten Bewegungsabläufen. Durch Ausweichbewegungen versucht das Tier Schmerzen zu vermeiden. Der betroffene Hund verändert seine Haltung, geht lahm, verweigert das Laufen und das Aufstehen oder beißt sich häufig an den schmerzenden Gelenken. Je nach Ursache und Schweregrad treten zusätzlich Fieber, Berührungsschmerz oder Schwellungen an den entsprechenden Bereichen auf. 
   Ursachen von Gelenkschmerzen beim alten und jungen Hund   
 Gelenkschmerzen können vielfältige Ursachen haben. Körperliche Überlastung, Übergewicht oder verschiedene Erkrankungen wie Borreliose, Gelenkentzündungen (Arthritis), Gelenkverschleiß (Arthrose), Ellbogengelenksdysplasie (ED) oder Hüftgelenksdysplasie (HD). Nicht nur alte Hunde können von Gelenkproblemen betroffen sein, häufig wird das Risiko für die Anfälligkeit der Gelenke auch bei jungen Hunden unterschätzt. Zu große Belastungen durch Rennen, Springen oder abruptes Stoppen, z. B. beim Ballspielen, können zu Gelenkproblemen führen. 
 Auch eine falsche Fütterung, Übergewicht und ungünstige Haltungsbedingungen sind mögliche Ursachen für Gelenkschmerzen. Sowohl beim jungen als auch beim alten Hund können mehrere Gelenkbestandteile wie Knorpel, Bänder, Kapsel und Knochen von Problemen betroffen sein. Bestimmte Gelenknährstoffe sind in der Lage, die Regeneration und den Erhalt dieser Gelenkstrukturen zu unterstützen. Je früher Gelenkprobleme erkannt werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Wiederherstellung. 
 
 INFO TO GO 
 Gelenkerkrankungen beim Hund gehören zu den häufigsten Gründen für einen Besuch beim Tierarzt. Dafür verantwortlich sind nicht selten Haltungs-, Bewegungs- und Fütterungsfehler. 
 Daher ist es wichtig, bereits beim jungen Hund auf die richtige, ausgewogene Nährstoffversorgung im Futter zu achten. 
 Eine langsame Steigerung der Bewegung, vor allem nach den Wintermonaten und auch beim heranwachsenden Hund, ist wichtig zur Schonung der Gelenke. 
 Bestimmte Gelenknährstoffe, wie z. B. Teufelskralle, Ingwer oder Schwefel&amp;nbsp;können sowohl vorbeugend (  MASTERDOG LAUFWUNDER  &amp;nbsp;oder   MASTERDOG GSM-PUR  ) als auch bei bereits bestehenden Gelenkproblemen unterstützend&amp;nbsp; (  CANIPUR-arthrofit  ).gefüttert werden. 
 
   Arthrose beim Hund   
 Die Arthrose ist ein schmerzhafter Gelenkverschleiß, bei dem kontinuierlich Gelenkknorpel abgebaut wird. Dabei werden die glatten Gelenkflächen zerstört. Dieser Prozess führt im weiteren Verlauf auch zu einer Ausbildung von Randwülsten am Knochen und damit zur Versteifung der Gelenke. 
 Arthrose macht sich zunächst durch erschwertes Aufstehen und Hinlegen bemerkbar. Die schmerzenden Gelenke ermöglichen dem betroffenen Hund keinen normalen Bewegungsablauf mehr und zwingen ihn in eine Schonhaltung.  Nicht nur alte Hunde können an dieser degenerativen Erkrankung leiden, immer häufiger sind auch junge Hunde davon betroffen. 
 Mögliche Ursachen für eine Arthrose können sein: 
 
 Zu frühe oder intensive Belastungen. 
 Zu wenig Auslauf. 
 Fehlbelastungen durch Verletzungen. 
 Falsche Fütterung, gerade während des Wachstums. 
 
 Die sogenannte sekundäre Arthrose tritt als Folgeerkrankung eines bereits geschädigten Gelenks auf. Das bedeutet, dass Hunde, die unter Hüftgelenksdysplasie (HD) oder Ellbogengelenksdysplasie (ED) leiden, häufiger diese degenerativen Gelenkveränderungen entwickeln. Durch dauerhafte Fehlbelastungen kommt es zur Überbeanspruchung der Knorpel und damit verbunden zu erhöhtem Verschleiß. 
 In unserem Expertentipp   Arthrose beim Hund   können Sie hierüber mehr nachlesen. 
   Gelenkschmerzen beim Hund vorbeugen   
 Der Bewegungsablauf des Hundes ist ein Zusammenspiel aus Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern. Die Gelenke spielen dabei die zentrale Rolle, da sie die bewegliche Verbindung zwischen den Knochen bilden. Damit hier möglichst wenig Reibung entsteht, sind die Knochenenden mit einer sehr glatten Knorpelschicht überzogen, die einen stoßdämpfenden Effekt hat. Dazwischen befindet sich die Gelenkflüssigkeit. Dieses komplexe System des Bewegungsapparates ist täglich vielen Belastungen ausgesetzt, welche die Funktion der Gelenke beeinträchtigen können. 
 Eine artgerechte Haltung sowie eine dem Hund angepasste Bewegung ist die Grundlage, um Gelenkschmerzen vorzubeugen. Daneben ist eine ausreichende Versorgung mit verschiedenen Nähr- und Wirkstoffen in speziellen Futtermitteln und Futterergänzungsmitteln, wie z.B.   MASTERDOG LAUFWUNDER   oder   MASTERDOG MSM   für die Gelenkaktivität unerlässlich. Chondroitin, Glucosamin und Hyaluronsäure sorgen für kräftige Gelenkstrukturen; Kieselgur stärkt Sehnen und Bänder, biologisch aktive Schwefelverbindungen unterstützen Sehnen, Bänder und Knorpel. Die in der Grünlippmuschel natürlich enthaltenen Glykosaminoglykane und Omega-3-Fettsäuren wirken sich ebenfalls positiv auf Knorpel und Gelenke aus und unterstützen somit den Bewegungsapparat. 
   Gelenkschmerzen - Erste Hilfe    
 Ein akut entzündetes Gelenk sollte zunächst gekühlt und von einem Tierarzt mittels entzündungshemmender Medikamente behandelt werden. Begleitend dazu ist es wichtig, dem Hund zur Schonung des Gelenks und zur schnellen Regeneration eine kontrollierte Bewegung (im Rahmen einer Physiotherapie) zu erlauben. Handelt es sich um eine nicht heilbare Gelenkveränderung ist es wichtig, Übergewicht nachhaltig zu vermeiden und auf hohe Belastungen, wie z. B. Hundesport, zu verzichten. 
   Fütterung bei Gelenkschmerzen   
 In den letzten Jahren haben sich natürliche Ergänzungsfutter bei Hunden mit Gelenkproblemen immer mehr durchgesetzt. Insbesondere die afrikanische Teufelskrallenwurzel sowie Ingwer haben sich aufgrund ihrer natürlichen Inhaltsstoffe beim Hund bewährt. Ihre entzündungshemmenden und schmerzstillenden Eigenschaften machen Sie zu wertvollen Helfern bei Hunden mit Gelenkschmerzen. Weitere natürliche Vitalstoffe finden sich in der Hagebutte. Sogenannte Galaktolipide sind in der Lage, entzündliche Prozesse einzudämmen und dadurch die Beweglichkeit der Gelenke zu verbessern. 
  Experten-Tipp  
 Achten Sie bereits beim jungen Hund auf eine ausgewogene, dem Alter entsprechende Fütterung und Bewegung. Zu rasches Wachstum und die falsche Bewegung können Gelenkprobleme verursachen, mit denen der Hund unter Umständen sein ganzes Leben lang zu kämpfen hat. Die Zufuhr spezieller Gelenknährstoffe wie z.B Chondroitinsulfat, Glucosamin, Hyaluronsäure oder die natürlichen Inhaltsstoffe der Grünlippmuschel sind sinnvoll, um die Gelenke - vor allem stark beanspruchter Hunde - zu unterstützen. Hier bieten spezielle Ergänzungsfuttermittel wie z.B. das   MASTERDOG GSM-HD   Hunden, die unter Arthrose leiden, wertvolle Vitalstoffe für den Bewegungsapparat. 
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