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    <updated>2026-10-07T05:31:44+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Ulmenrinde beim Hund</title>
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                                            Ulmenrinde ist ein bewährtes Naturheilmittel, das bei Hunden mit Magen-Darm-Beschwerden sanft, aber effektiv helfen kann.
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                 Ulmenrinde als Unterstützung für sensible Hundemägen 
  Ulmenrinde  ist ein bewährtes Naturheilmittel, das bei Hunden mit Magen-Darm-Beschwerden sanft, aber effektiv helfen kann. Ihre schleimbildenden Inhaltsstoffe beruhigen gereizte Schleimhäute, schützen den Verdauungstrakt und unterstützen die natürliche Regeneration. Egal ob akuter Durchfall, Sodbrennen, Übelkeit oder sensible Verdauung bei BARF-Umstellungen, Ulmenrinde ist in jedem Falle eine wertvolle Ergänzung der Hunde-Hausapotheke.&amp;nbsp; 
 So wirkt Ulmenrinde im Hundekörper 
 Die Wirkung der Ulmenrinde basiert auf einer Kombination aus physikalischem Schutz, entzündungshemmenden Eigenschaften und einer sanften Regulierung des Verdauungstrakts. Dabei ist die Wirkung nicht symptomunterdrückend wie bei Medikamenten, sondern unterstützend und stabilisierend. 
 Herkunft und botanische Einordnung (Ulmus rubra) 
  Ulmenrinde , auch Slippery Elm Bark genannt, stammt von der Rotulme (Ulmus rubra) – einem Baum, der vor allem im östlichen Nordamerika wächst. Verwendet wird die innere Rinde junger Zweige, die nach dem Schälen getrocknet und fein vermahlen wird. In der traditionellen Medizin der nordamerikanischen Ureinwohner wird Ulmenrinde seit Jahrhunderten bei Magenproblemen, Entzündungen und sogar Wunden eingesetzt – sowohl äußerlich als auch innerlich. 
 Schleimstoffe und ihre Funktion 
  Ulmenrinde  enthält bis zu 50 % pflanzliche Schleimstoffe, die bei Kontakt mit Wasser stark aufquellen und eine gelartige Substanz bilden. Diese Schleimstoffe legen sich schützend über die Magenwand. 
 Der Effekt ist spürbar – viele Hunde zeigen nach der Gabe ein schnelleres Nachlassen von Schmatzen. Der ganzheitliche Effekt macht Ulmenrinde zu einem echten Naturhelfer bei allen Reizungen im Verdauungstrakt – ohne bekannte Nebenwirkungen bei richtiger Anwendung. Aber nicht jede Ulmenrinde ist gleich wirksam. Um bestmöglich von der schleimhautschützenden Wirkung zu profitieren, sollte man auf Qualität, Verarbeitung und Darreichungsform achten. Denn nur hochwertige, naturbelassene Ulmenrinde enthält ausreichend aktive Schleimstoffe. Wichtig: Bei Anzeichen von Appetitverlust, Gewichtsabnahme oder Unverträglichkeit die Gabe beenden und tierärztlich abklären lassen. 
 Zur Unterstützung der Magenfunktion und zum Ausgleich ernährungsbedingter Empfindlichkeiten empfiehlt sich bei sensiblen Hundemägen die Zufütterung von   MASTERDOG MAGEN PERFEKT   – einem 3-fach Nährstoff-Komplex, der in Kombination mit einer angepassten Fütterung das Wohlbefinden des Hundes fördern kann.&amp;nbsp;   
 
  Magenschutz : Schleimstoffe aus Leinsamen und Flohsamenschalen sowie Pektine pflegen die Schleimhaut des angegriffenen Magens. Antioxidanzien schützen die Magenzellen vor weiterer Zerstörung.   
  Säurepuffer : Die im Magen produzierte Magensäure reizt verletzte Stellen in der Magenschleimhaut. Magnesiumoxid und Natriumbicarbonat mildern die Säure ab und ermöglichen so den Heilungsprozess.   
  Beruhigung : Probleme mit dem Magen sind oft stressbedingt. Magnesium und Tryptophan reduzieren die Stressreaktion, was sich positiv auf die auf den Magen auswirkt. 
 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2025-07-05T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Corona beim Hund</title>
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                                            Können sich Hunde mit COVID-19 infizieren? Diese Frage beschäftigt aktuell viele Hundehalter. 
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                   Können Hunde an Corona erkranken?   
  Corona  hat die gesamte Welt in den vergangenen Monaten nachhaltig geprägt. Wir Menschen haben einige Zeit gebraucht, um uns an diverse Veränderungen zu gewöhnen. Unsere Tiere dagegen leben ohne Sorgen weiter wie bisher. Doch immer wieder tauchen unter Hundebesitzern folgende Fragen auf: Können auch Hunde an Corona erkranken? Können sie das Coronavirus, der bei uns Menschen  COVID-19  auslöst, übertragen? Wir haben für Sie recherchiert. 
   Corona ist nicht gleich Corona   
 Um diese Fragen beantworten zu können, empfiehlt es sich, den  Stamm der Coronaviren genauer unter die Lupe zu nehmen . Tatsächlich können Menschen und Tiere von einer Vielzahl an Coronaviren befallen sein – und mit dieser Sachlage leben wir alle schon seit mehreren Jahrzehnten. 
 Speziell beim Hund existieren zwei Arten von Coronaviren. Die einen können starke Durchfälle auslösen, die anderen vor allem Atemwegsinfektionen hervorrufen. Doch das Coronavirus, das beim Menschen COVID-19 auslöst, ist ein anderes. Studien zufolge wurde eben dieses erstmals 2019 in der Literatur beschrieben und hat seinen Ursprung, wie wir alle mittlerweile aus den Nachrichten wissen, wahrscheinlich in einem Virus der Fledermaus. Es nennt sich SARS-CoV-2. 
 Ebenfalls nicht neu ist die Tatsache, dass dieses im Menschen ein schweres Krankheitsbild verursacht, das nicht selten zum Tod führen kann. Besonders tückisch daran gilt dessen rasante von Mensch zu Mensch, vornehmlich über Tröpfcheninfektion. Doch geht das auch von Mensch zu Hund? Oder Umgekehrt? 
   Können Hunde an Corona erkranken?   
 Aktuell zählen Forscher weltweit nur zwei Hunde, welche nachweislich Teile des  SARS-CoV-2  in sich trugen. In beiden Fällen galten die Viren aber als nicht infektiös (ansteckend). Beim ersten Kandidaten handelte es um einen 17-jähriger Zwergspitz, dessen Besitzer an Corona erkrankt war. Der zweite Hund, ein zweijähriger Schäferhund, gehörte ebenfalls einem COVID-19-Patienten. Beide Hunde lebten in Hongkong, eine Metropole, die von der Pandemie schwer betroffen war. 
 Die beiden „schwach positiven“ Ergebnisse können durchaus auch aus der Umgebung resultieren: Beispielsweise kann der Hund Viren durch Kontakt mit virushaltigem Sekret (an der Hand des Besitzers bei Streicheleinheiten etc.) mit der Schnauze oder an der Körperoberfläche angenommen haben. Daraus resultiert folgende Frage: 
   Wer darf Hunde aus einem Corona-betroffenen Haushalt ausführen?   
 Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sind die Tiere trotz des Corona-Ausbruchs im Haushalt nicht betroffen. Ganz ausschließen sollte man diesen Aspekt aber dennoch nicht – zu seiner eigenen Sicherheit; denn theoretisch ist die Übertragung möglich. Zu allererst sollte man vor allem bei der „Hundeübergabe“ auf die Einhaltung der Hygieneregeln achten; vor allem, wenn es sich bei den Besitzern um infizierte Personen handelt. 
 Ein umsichtiger Umgang empfiehlt sich auch in Hinblick auf den Hund: Ein Abschlecken sollte in jedem Fall vermieden werden. Dies und ein regelmäßiges Händewaschen nach Berührung der Tiere sollte allerdings ausreichen, um das ohnehin geringe Risiko weiter zu minimieren. Von einer Desinfektion des Hundes raten wir in jedem Fall ab. 
   Stellt SARS-CoV-2 eine Gefahr für die Hunde dar?   
 Aktuell ist die Antwort der Experten auf diese Frage ein klares Nein. Natürlich gilt in vielen Ländern der Grundsatz, vorhandene Tests nicht für Tiere, sondern für uns Menschen bereitzustellen. Daher gibt es aktuell keine vergleichbaren Zahlen oder Statistiken. 
 Man geht davon aus, dass eine weitere Übertragung – nach der von Fledermaus auf Mensch die von Mensch zu Hund – äußerst unwahrscheinlich ist. 
 Wichtig sind in jedem Fall folgende Punkte: 
 
 Die bereits erwähnten, bekannten anderen Coronaviren von Hunden unterscheiden sich stark vom neuen SARS-CoV-2 und diese sind ihrerseits für den Menschen ohne Gefahr. 
 Die Impfstoffe dagegen schützen nicht gegen COVID-19. 
 
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                            <updated>2020-09-12T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Magenschleimhautentzündung beim Hund</title>
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                                            Die Mageschleimhautentzündung (Gastritis) ist durchaus keine Seltenheit und wird durch den empfindlichen Magen der Hunde begünstigt. Lesen Sie im MASTERDOG Expertentipp alles zu Behandlung und Vorbeugung der Gastritis bei Hunden.
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                 Keine Seltenheit: Magenschleimhautentzündungen beim Hund 
 Übelkeit, Krämpfe, Schmerzen – das sind nur ein paar wenige, dafür aber nicht mindere Symptome einer Magenschleimhautentzündung beim Hund. Leider leiden heutzutage sehr viele Hunde an diesem schmerzhaften Problem. Und Ursachen dafür gibt es viele. Da die Anzeichen eines Magengeschwürs als eher unspezifisch gelten (sprich auch auf andere Krankheitsbilder hindeuten können), bleibt eine Magenschleimhautentzündung, auch Gastritis genannt, in vielen Fällen auch lange unerkannt. Schlimmstenfalls kann sich eine derartige Entzündung aber zu einem Magengeschwür bzw. auch zu einem Magendurchbruch entwickeln – eine nicht selten lebensgefährliche Situation. Daher empfehlen wir allen Hundebesitzern, sich – im besten Fall nur prophylaktisch – mit diesem Thema vertraut zu machen. 
 Warum ist der Hundemagen so anfällig? 
 Der Hund stammt ja bekanntlich vom Wolf ab, einem Jäger und Beutefresser. Von ihm hat er auch den Aufbau seines Verdauungstraktes „geerbt“ – darauf ausgerichtet, seine Beute schnell herunterzuschlingen, um sie nicht mit anderen Rudelmitgliedern teilen zu müssen. Trotz der vielen tausend Jahre der Evolution und Domestikation ist der Magen des Hundes auf der Entwicklungsstufe eines Beutejägers stehengeblieben. Störungen in der Magenverdauung gehen daher in den meisten Fällen auf die grundsätzliche Beschaffenheit des Hundemagens zurück. Bei diesem handelt es sich nämlich um einen sogenannten „Sackmagen“, der zum einen sehr dehnbar und zum anderen beweglich im Bauchraum des Hundes aufgehängt ist. Um das Organ vor der starken, zur Verdauung aber notwendigen Magensäure zu schützen, ist er von innen komplett mit einer Schleimhaut ausgekleidet. So kann dem gesunden Organ bei den Verdauungsprozessen nichts passieren, obwohl die Magensäure als ziemlich aggressiv gilt. Mit einem pH-Wert von 1 bis 2 tötet sie nicht nur viele Krankheitserreger auf dem Futter ab, sondern zersetzt auch den kompletten Nahrungsbrei. Damit gilt sie als so stark, dass sie selbst den Magen, wäre er nicht mit der Magenschleimhaut versehen, zersetzen würde.&amp;nbsp; Diese natürliche Schutzbarriere hält vielen Angriffen stand, kann aber auch auf Dauer angegriffen werden. Dann kommt es zu Reizungen und letztendlich eben zu Entzündungen, da Säuren in die tiefen Schichten des Magengewebes vordringen – eine Magenschleimhautentzündung kann entstehen. 
 Ursachen für eine akute Magenschleimhautentzündung beim Hund 
 Der Fachbegriff Gastritis leitet sich aus dem Griechischen von dem Wort Gaster (zu Deutsch Magen) kombiniert mit der Endung „itis“, die in der Medizin stets auf eine Entzündung hindeutet, ab. Als Ursache für eine akute Gastritis kommt zum einen die Aufnahme von schlechtem oder verdorbenem Futter in Frage. Aber auch Infektionen oder eine starke Verwurmung können eine akute Magenschleimhautentzündung beim Hund hervorrufen. Ein weiterer Auslöser ist möglicherweise die Aufnahme eines Fremdkörpers, doch dies lässt sich in den meisten Fällen schnell herausfinden. Dagegen stellen Infektionen mit Bakterien oder Viren aufgrund verdorbener Nahrungsmittel, eine Vergiftung oder bestimmte Medikamente als Auslöser eine nicht so rasch erkennbare Ursache für eine Magenschleimhautreizung dar. Auch eine individuelle Futterunverträglichkeit (allergisch oder nicht allergisch bedingt) kann zu einer akuten Gastritis führen. Hinzu kommt, dass auch körperlicher oder seelischer Druck akute Magenbeschwerden bei Hunden bewirkt. 
 Was sind begünstigende Faktoren für eine chronische Gastritis beim Hund? 
 Wie bei so vielen Krankheitsbildern kann auch eine akute Magenschleimhautentzündung, sollte sie nicht oder nicht ausreichend behandelt werden, zu einem chronischen Problem werden. Gründe dafür sind: 
 
 eine über langen Zeitraum fehlerhafte Fütterung bzw. falsche Ernährung des Hundes 
 dauerhafte Medikamentenvergabe 
 permanenter Stress 
 bestimmte Bakterien (z.B. Helicobacter pylori 
 Primärerkrankungen z.B. an der Leber oder der Bauchspeicheldrüse, den Nieren sowie der Schilddrüse 
 
 Symptome einer Gastritis beim Hund 
 Erkrankungen an den inneren Organen des Hundes sind nicht immer einfach zu erkennen und Symptome oft auch nicht eindeutig zuzuordnen. Daher hier eine Sammlung an möglichen Anzeichen, bei denen man als Hundebesitzer aufmerksam werden sollte:  Bei Verdacht auf eine Magenschleimhautentzündung können die Hunde beispielsweise unter Sodbrennen leiden. Dies zeigt sich durch ungewöhnliches Schmatzen, Leerschlucken, Speicheln, häufiges Gähnen, vermehrtes Fressen von Gras, Erde oder Aas. Auch Appetitlosigkeit wird bei Hunden mit einer Gastritis nicht selten bemerkt. Was zunächst danach aussieht, also ob die Hunde heikel werden, begründet sich dann darin, dass sie nach dem Fressen oft unter einem starken Unwohl sein leiden.   Morgens sind die Magenschmerzen bei vielen Hunden am schlimmsten, weshalb sie ihr Frühstück erst im Laufe des Tages anrühren. Hunde, die an einer chronischen Gastritis leiden, werden nicht selten von einer gewissen Ruhelosigkeit geplagt. Sie legen sich ab, stehen wieder auf, suchen sich einen neuen Liegeplatz – und das kann den ganzen Tag so gehen. Antriebslosigkeit, Mundgeruch, ein nach oben gekrümmter Rücken, Geräusche im Verdauungstrakt, Schmerzen in der Magen- und Darmgegend, ein großer Durst und ungewohntes Erbrechen können ebenfalls darauf hindeuten, dass der Hund an einer chronischen Magenschleimhautentzündung leidet. 
 Wenn sich der Hund erbricht… 
 …kann die Flüssigkeit ganz unterschiedlich aussehen. Das gibt Aufschluss über den Status der Magenschleimhautentzündung und sollte dem Tierarzt in jedem Fall mitgeteilt werden können: 
 Bei einer leichten Gastritis handelt es sich zumeist um einen eher wässrigen Auswurf mit weißem Schaum. Typisch hierfür ist auch ein sofortiges Erbrechen des aufgenommenen Futters. 
 In fortgeschrittenem Stadium gehen die Magenkontraktionen oft mit einer kräftigen Bauchpresse einher, so dass sich der Hund neben dem Erbrochenen auch gleich seines Darminhalts entledigt. 
 Bei einer starken Gastritis sind bereits Schäden an der Magenschleimhaut bzw. deren Blutgefäße zu verzeichnen, weshalb es zu einer leicht roten Färbung des Auswurfs kommt. 
 Diagnose Gastritis – je schneller, desto besser 
 Da sich unsere Hunde – ähnlich wie wir Menschen auch – in schmerzunempfindliche und eher wehleidige Charaktere einteilen lassen, ist es nicht immer einfach, eine Magenschleimhautentzündung schnell zu erkennen. Das bedeutet, dass es sich, auch wenn das Tier nur wenige der oben genannten Symptome zeigt, dennoch um eine Gastritis handeln kann. In diesem Fall sollte der Hund zur Sicherheit einem Tierarzt vorgestellt werden. Zögert man eine Untersuchung zu lange hinaus, kann sich aus einer vielleicht schnell behandelbaren, akuten Gastritis eine langwierige und für den Hund schmerzhafte, chronische Erkrankung entwickeln. 
 Der Tierarzt kann mit Hilfe einer Magenspiegelung (Gastroskopie) oder eine Ultraschalluntersuchung Aufschluss sowohl von innen als auch von außen über die Magengesundheit des betroffenen Hundes geben. Ergänzend nimmt er unterschiedliche Blut- und Kotuntersuchungen vor. So kann in vielen Fällen sofort festgestellt werden, ob etwas und wenn ja was dem Hund auf den Magen schlägt. 
 
 INFO TO GO - Magenschleimhautentzündung beim Hund 
 Hunde sind aufgrund ihres empfindlichen Magens sehr anfällig für Magenschleimhautentzündungen. 
 Glück im Unglück: Steht schnell die Diagnose fest, kann man die Entstehung einer chronischen Erkrankung oft noch abwenden. 
 Sowohl bei einer akuten als auch einer chronischen Gastritis sollte der Tierarzt zu Rate gezogen werden. Begleitend zur medikamentösen Therapie empfiehlt sich in jedem Fall auch eine Schonkost-Diät ergänzt mit magenschützenden und -schonenden Komponenten. 
 
 Mein Hund leidet an einer Gastritis – der MASTERDOG-Expertentipp 
 In nicht seltenen Fällen fordert eine vollständige Therapie einer Gastritis Zeit und Geduld. Der Tierarzt wird zunächst zu einer Therapie mit Hilfe von Antibiotika und Säureblockern raten. Dazu kommt eine Diät in Form von Schonkost. Diese kann mit speziellen Ergänzungsfuttermitteln optimal abgerundet werden. Dazu empfiehlt sich beispielsweise das   MASTERDOG MAGEN-PERFEKT  . Es enthält zum einen Komponenten, die die Magenschleimhaut explizit schützen. Dazu zählen beispielsweise Lein- und Flohsamen. Ebenfalls enthalten sind spezielle Säurepuffer in Form von Magnesiumoxid und Natriumcarbonat. Stressige Situationen erscheinen dem Hund nicht mehr so gravierend, wenn er regelmäßig Magnesium und Tryptophan zu sich nimmt. Auch diese finden sich im   MAGEN-PERFEKT   wieder. In weniger schweren Fällen oder prophylaktisch in stressigen Situationen kann auch der Griff in die Kräuterkiste helfen: Schafgarbe oder Süßholz sind als pflanzliche Magen-Helfer bekannt, und helfen dem Hund dabei, „cooler“ zu werden. 
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                            <updated>2020-08-13T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Vitamine für Hunde</title>
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                                            Versorgen Sie Ihren vierbeinigen Freund mit der richtigen Dosis Vitamine und erfahren Sie alles zur Vitamin- und Mineralstoffversorgung von Hunden im MASTERDOG Expertentipp.
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                 Der Hundebesitzer ist stark gefordert, wenn es um die Zusammenstellung der Futterration, insbesondere um die ausreichende Zufütterung aller wichtigen Vitamine geht. Daher haben sich unsere Futter-Experten einmal mit dem Thema Vitamine in der Hundefütterung auseinandergesetzt. In diesem Expertentipp beantworten sie alle wichtigen Fragen dazu. 
  Vitamine – Was bedeutet bedarfsgerechte Versorgung?  
 Als Vitamine verstehen sich organische Nährstoffe, die schon in kleinsten Mengen für die Hunde lebensnotwendig sind. Leider können – wie wir Menschen – auch die Tiere nicht alle Vitamine ausreichend selbst produzieren. Somit stellen Vitamine tatsächlich einen wichtigen Faktor in der Hundefütterung dar. Die Ursachen eines Vitaminmangels beim Hund können vielseitig sein – von einer zu einseitigen Fütterung bis hin zu verschiedenen Krankheitsbildern oder Umweltfaktoren gilt alles als möglich. Doch unabhängig davon, welcher Faktor einer solchen Situation zugrunde liegt, gilt in jedem Fall als oberste Priorität, diesen zu beseitigen. Denn wenn ein Hund über längeren Zeitraum nicht an alle notwendigen Vitamine in ausreichender Dosierung erhält, kann dies Auswirkungen auf Wohlbefinden und Verhalten des Tieres haben. Diese dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Langfristig kann eine unzureichende Versorgung sogar zu Krankheiten führen. Um eine bedarfsgerechte Futterration für den Hund zusammenstellen zu können, sollten zunächst folgende Gesichtspunkte berücksichtigt werden: 
 
 Rasse 
 Alter 
 Gewicht 
 Krankheiten 
 Allergien 
 Aktivität 
 
 &amp;nbsp; 
 
 INFO TO GO - Vitamine für den Hund 
 Hunde können nicht alle Vitamine selbst produzieren bzw. die Vitamine, die sie selbst herstellen, liegen oft nicht in ausreichender Menge vor, um eine perfekte Versorgung sicherzustellen. 
 Ein Mangel an Vitaminen kann sich je nach Vitamin unterschiedlich auswirken – daher sollte man als Hundebesitzer mit den wichtigsten Symptomen eines Defizits bzw. der Funktion der einzelnen Vitamine vertraut sein. 
 Gerade bei barf-gefütterten Hunden spielt die zusätzliche Versorgung mit Vitaminen eine große Rolle. 
 
  Braucht der Hund alle Vitamine?  
 Nachdem sich der Hundehalter mit den Voraussetzungen seines Hundes auseinandergesetzt hat, sollte er sich darüber informieren, welches Vitamin welche Funktion im Organismus seines Tieres innehat. Nur dann kann er entsprechend dosieren. Hier haben wir die für Hunde essenziellen Vitamine auf einen Blick zusammengestellt: 
 Vitamin A ist auch als das Wachstumsvitamin bekannt. Es beeinflusst die Ausbildung zahlreicher Gene ebenso wie das Knochenwachstum. Darüber hinaus unterstützt es die Ausbildung der äußeren Haut so wie die der Schleimhäute im Atmungs- Verdauungs-, Harn- und Geschlechtsapparat. Das erklärt auch dessen hohe Bedeutung für die Immunabwehr. Wichtig zu wissen: Bei chronischen Nierenschäden kann es zu einem verstärkten Vitamin A-Mangel kommen. Tragende Hündinnen sollten mehr Vitamin A zur Verfügung gestellt werden als im Erhaltungsbedarf, da sie dies ihren Welpen über die Muttermilch weitergeben müssen. B-Vitamine sind entscheidend für den Energie- und Eiweißstoffwechsel. Sie werden für die Regeneration der Haut- und Nervenzellen benötigt. Für den Hund sind vor allem die Vitamine B1, B2 (Riboflavin), B6 sowie B12 (Cobalamin) als essenziell. 
 VITAMIN D: Vitamin D fördert die Kalziumabsorption im Darm sowie die Einlagerung von Kalzium in den Knochen und ist somit für ein starkes Knochengerüst verantwortlich. Es ist in Futtermitteln wie Leber, Milch oder auch Fisch in der Regel reichlich vorhanden. Vor allem Hunde mit Störungen der Gallenfunktion oder mit degenerativen Nierenerkrankungen profitieren von einer erhöhten Dosis an Vitamin D. Hündinnen in der Trächtigkeit oder in Zeiten des Säugens sollte die doppelte Menge im Vergleich zum Erhaltungsbedarf gefüttert werden. 
 Vitamin E ist eines der wichtigsten Antioxidantien im Körper. Es ist für eine leistungsfähige Herz- und Skelettmuskulatur unentbehrlich. Die Aufnahme von Vitamin D erfolgt in den meisten Fällen über Getreide. Futtermittel tierischer Herkunft gelten in der Regel als Vitamin D-arm, dazu zählen besonders Milchnachprodukte oder fettarme Schlachtabfälle. 
 Vitamin K spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung sowie bei der Bildung bestimmter Eiweiße im Körper des Hundes. Unter den Futtermitteln gelten vor allem Leber, Grün- oder Fischmehl reich an Vitamin K. Zu einem Mangel kann es in Folge von Störungen des Gallenflusses, Schädigungen der Darmflora oder nach hohen Dosen von Medikamenten wie Antibiotika kommen. 
  Wie lassen sich fett- und wasserlösliche Vitamine unterscheiden?  
 Die Einteilung von Vitaminen erfolgt in fett- und wasserlösliche Gruppen. Der Unterschied liegt darin, wie sie im Körper aufgenommen, transportiert, gespeichert und ausgeschieden werden. Wichtig zu wissen: Der Körper kann fettlösliche Vitamine, im Unterschied zu wasserlöslichen, einlagern. Dazu zählen die Vitamine A, D, E und K. Diese werden vom Darm zusammen mit Fetten absorbiert. Die Aufnahme dieser Vitamine kann daher auch mit der gleichzeitigen Zufuhr von Fett über die Nahrung gesteigert werden. Der Organismus der Hunde ist in der Lage, fettlösliche Vitamine in großen Mengen an verschiedenen Orten zu speichern (zum Beispiel in der Leber und dem Fettgewebe). Durch die Fähigkeit zur Speicherung ist eine kontinuierliche Zufuhr nicht nötig. Doch Achtung: Es kann deshalb im Fall einer zu hohen Verabreichung zu einer Überdosierung kommen. Ausgeschieden werden fettlösliche Vitamine über den Darm. Wasserlösliche Vitamine können kaum überdosiert werden, da sie einfach mit dem Urin wieder ausgeschieden werden. Das bedeutet aber auch, dass sie regelmäßig zugeführt werden sollten, da der Körper sie im Gegensatz zu fettlöslichen Vitaminen schlecht speichern kann. 
  Was passiert bei einem Vitaminmangel?  
 Um einen Vitaminmangel zu erkennen und diesen dann auch dem richtigen Vitamin zuordnen zu können, werden im Folgenden die wichtigsten Symptome aufgelistet: 
 Vitamin A-Mangel   Bei wachsenden Hunden führt ein Mangel an Vitamin A zu Wachstumsstörungen, Bindehautentzündungen und Hornhauttrübung. Auch eine erhöhte Infektionsanfälligkeit bzw. eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen Parasitenbefall können Folgen sein. Von Ataxien, Koordinationsstörungen sowie Ausfallerscheinungen an Seh- und Hörnerven wird ebenfalls berichtet. Bei ausgewachsenen Hunden treten diese Symptome erst nach einem über langen Zeitraum vorliegenden Mangel auf. 
 Vitamin B-Mangel Ein Mangel im Bereich der B-Vitamine äußert sich in Blutarmut und Verhaltensänderungen wie verringerter Energie, fehlendem Interesse am Spielen, Verwirrung oder sogar Krampfanfällen. 
 Vitamin D-Mangel Fehlt über längeren Zeitraum Vitamin D im Futternapf, kann es zu Erkrankungen an Herz und Knochen kommen. 
 Vitamin E-Mangel Symptome eines Vitamin E-Mangels haben sich als sehr unspezifisch erwiesen und reichen von Wachstums- über Bewegungsstörungen bis hin zu Schäden an der Skelett- oder Herzmuskulatur. Im weiteren Verlauf sind auch zentralnervöse Störungen oder die Verfärbung des Körperfettes (Gelbfettkrankheit) beobachtet worden. 
 Vitamin K-Mangel Ein Mangel an Vitamin K verzögert die Blutgerinnung, in schweren Fällen treten Blutergüsse und Blutungen auf. 
  Warum gilt beim Barfen die Vitaminzufuhr als besonders wichtig?  
 Der aus dem Englischen stammende Begriff „BARF“ bedeutet ursprünglich „Bones And Raw Food“, also „Knochen und rohes Futter“. Bei dieser Art der Frischfleisch-Fütterung orientiert man sich an der Ernährungsweise der Wölfe und Wildhunde. Diese ernähren sich vom gesamten erlegten Beutetier. Den Hund artgerecht zu „barfen“ bedeutet daher weit mehr als ausschließlich rohes Fleisch zu füttern; fleischlose Komponenten sollten beigemischt werden, damit der Hund ausgewogen ernährt und dauerhaft gesund erhalten werden kann. Auch wenn die langfristigen Folgen des Barfens bislang kaum untersucht wurden, sehen viele Experten die Gefahr einer chronischen Fehlernährung. Im Rahmen einer aktuellen Studie der LMU München wurden 95 Barf-Futterpläne kontrolliert. Diese konnten Hundehalter freiwillig einschicken. Die wissenschaftliche Arbeit belegt, dass sich die Tierhalter im Vorfeld unter anderem nicht über eine zusätzliche Vitamin-Versorgung ihrer Tiere informiert hatten. Insgesamt fielen in der Studie 60% der Rationen durch. Einer der Gründe dafür: Auf 25% der Futterpläne standen weder Leber noch Gemüse, sie wiesen ein deutliches Vitamin A/β-Carotin-Defizit auf. In qualitativ hochwertigen „Fertigfuttermitteln“ für Hunde sind die Gehalte an Vitaminen und selbstverständlich auch an Mengen- und Spurenelementen sowie anderen Vitalstoffen perfekt aufeinander abgestimmt. 
  Wann benötigt der Hund zusätzliche Vitamine (auch wenn er ein Fertigfutter bekommt)?  
 An dieser Stelle kommen wir auf die eingangs erwähnten, hundespezifischen Faktoren Rasse, Alter, Gewicht, Krankheiten, Allergien sowie die Aktivität zurück. Abhängig davon ändert sich beim einzelnen Hund der Bedarf an Vitaminen generell und an einzelnen Vitaminen im Speziellen. Es empfiehlt sich, bei der Auswahl eines Fertigfutters bereits auf Prädikate wie Alters-, Einsatz- oder Rassehinweise zu achten. Bei vorliegenden Krankheiten stehen Experten der Futtermittelbranche sowie der behandelnde Tierarzt gerne mit Rat und Tat zur Seite. Auch bei Allergien sollte man sich zunächst von Fachleuten anleiten lassen, um dem Hund unnötiges Unwohlsein zu ersparen. Das Gewicht beziehungsweise eine einzuhaltende Diät spielt bei der Auswahl des Hundefutters bzw. den geeigneten Futterzusätzen ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch hier gilt: Lieber einmal zu oft nachgefragt und damit die optimale Futterration zusammengestellt, als Lücken in der Versorgung des Hundes nicht zu schließen. 
  Die richtige Vitamin-Ergänzung – MASTERDOG Expertentipp  
 Eine flüssige und damit sehr praktische Variante, das Hundefutter kurzfristig mit Vitaminen anzureichern, ist das   MASTERDOG LIQUIDOG  . Der Multivitaminsaft eignet sich besonders gut zur Zufütterung in Zeiten eines erhöhten Vitaminbedarfs (nach einer Krankheit oder bei erhöhter körperlicher Arbeit). Vom hochdosierten   MASTERDOG B-KOMPLEX   profitieren Hunde, die einen erhöhten Vitamin-B-Bedarf bzw. einen fütterungsbedingten Mangel an B-Vitaminen aufweisen. Dies kann beispielsweise nach Verletzungen (z.B. Nervenquetschungen, Bandscheibenvorfall), Erkrankungen (z.B. Borreliose), Durchfällen oder bei hoher Leistungsabforderung zu Tage treten. Für Barf-gefütterte Hunde empfiehlt sich die extra darauf abgestimmte Rezeptur des   CANIPUR-barf .  Eine weitere sinnvolle Ergänzung sind die für ihren hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen bekannten, getrockneten Karotten   MASTERDOG RÜBLI  . 
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            <title type="text">Kleine Drüse, große Wirkung</title>
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                                            Die Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund - auch SDU genannt - zeigt eine Vielzahl von Symptomen wie Müdigkeit, Leistungsschwäche, Haarausfall, Apathie, etc. 
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                   Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) bei Hunden – Symptome und Behandlung   
 Den Begriff „ Schilddrüsenunterfunktion “ – kurz  SDU  – kennen wir aus unserem menschlichen Umfeld nur zu gut. Denn erstaunlicherweise leidet mittlerweile jeder dritte Deutsche an einer Funktionsstörung dieser kleinen Hormondrüse. Eine solche Fehlfunktion kann den Organismus ganz schön „durcheinander wirbeln“. Und das nicht nur beim Menschen, auch Hunde erkranken nicht selten an einer sogenannten Hypothyreose, wie man die Schilddrüsenunterfunktion fachlich nennt. 
 Die meisten Hunde haben eine Hypothyreose infolge einer chronischen Entzündung, die zu einem Schrumpfen des Organs führt. Selten können auch Tumore eine  Schilddrüsenunterfunktion  verursachen. 
 Kommt Ihr Hund nicht zur Ruhe? Lässt er sich durch Kleinigkeiten provozieren oder ablenken? Sind Begegnungen mit anderen Hunden oft schwierig, sodass der Spaziergang zum Spießrutenlauf wird? Leidet der Hund unter wechselnden Stimmungen und evtl. zusätzlichen Hautproblemen? Dann könnte er unter einer  Unterfunktion der Schilddrüse  leiden. 
   Wirkungsweise der Schilddrüsenhormone   
 Die Schilddrüse (lat. Glandula thyreoidea) sitzt bei Hunden an der Halsunterseite unterhalb des Kehlkopfes und produziert zahlreiche, den Organismus beeinflussende Hormone. Bei einem ausgewachsenen, gesunden Hund haben die Schilddrüsenhormone einige verantwortungsvolle Aufgaben in dessen Körper: 
 
 Sie beeinflussen den gesamten Stoffwechsel. 
 Sie stimulieren den Abbau von Kohlenhydraten. 
 Sie regen den Leberstoffwechsel an. 
 Sie regulieren die Synthese und den Abbau von Cholesterin, was zu einer erhöhten Fettverbrennung und zu einer Mobilisierung der Fettdepots führt. 
 Sie beeinflussen den Wärmehaushalt. 
 Sie greifen in die Regulation anderer Hormone ein. 
 Sie beeinflussen z.B. das Herz und das sympathische Nervensystem. 
 
 Unter anderem produziert die Schilddrüse die Hormone Trijodthyronin (T3) und Tetrajodthyronin (auch Levothyroxin) (T4). Beide werden beispielsweise für das Wachstum benötigt und beeinflussen den Kohlenhydrat-, Protein-, Fett- und Vitaminstoffwechsel maßgeblich. 
 Auch auf die Muskel- und Herzmuskelkontraktionen wirken sie sich aus. T3 und T4 führen zusammen auch zu einer erhöhten Erregbarkeit des Reizleitungssystems. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion werden T3 und T4 nur noch in geringem Maß hergestellt, was schwerwiegende Auswirkungen auf alle Organe eines Hundes haben kann. 
   Welche Hunde sind von einer Schilddrüsenunterfunktion betroffen?   
 Am häufigsten erkranken Hunde im mittleren Lebensalter (zwischen vier und acht Jahren) und ab einem Alter von zehn Jahren an einer Hypothyreose. Da die Symptome meist nicht plötzlich, sondern schleichend auftreten, werden sie von den Hundebesitzern zunächst oft als „normale“ Alterserscheinungen eingestuft. Bis ein Tierarzt um Rat gefragt wird, der letztendlich eine SDU diagnostiziert, dauert es in vielen Fällen eine ganze Weile. 
 Betroffen sind vor allem mittelgroße und große Hunderassen wie Retriever, Dobermann, Bobtail, Cocker Spaniel, Irish Setter oder Boxer. Eine Ausnahme dieser Regel bilden allerdings die Dackel. Obwohl von geringer Körpergröße, gelten sie ebenfalls als sehr anfällig für eine  Schilddrüsenunterfunktion . Bei diesen kommt es häufig zu einem früheren Erkrankungsbeginn. 
 Experten gehen davon aus, dass Hündinnen eher betroffen sind als Rüden. 
   Ursachen einer Hypothyreose bei Hunden   
 Beim Hund sind zwei Mechanismen, die zu einer Schädigung des funktionellen Schilddrüsengewebes führen können, bekannt. Am häufigsten liegt eine chronisch-entzündliche Veränderung der Hormondrüse zugrunde. Diese verläuft solange unbemerkt, bis durch die Entzündungsreaktion ein großer Teil des Schilddrüsengewebes irreparabel zerstört ist. Die zweite, bei weitem seltenere, Ursache ist die sogenannte „autoimmune Thyreoiditis“. Hier bildet der Körper Antikörper gegen sein eigenes Schilddrüsengewebe und zerstört diese dadurch nach und nach selbst. 
   Symptome einer Unterfunktion der Schilddrüsen beim Hund – typische und wenige bekannte   
 Leider kann man bei einer  chronischen Hypothyreose  keine eindeutige Symptomatik festmachen, die sofort auf eben diese Erkrankung hinweist. Es gibt zahlreiche mögliche Merkmale. Da sie in allen denkbaren Kombinationen auftreten können, ist eine schnelle Diagnose ohne eingehende Untersuchung nur sehr schwer möglich. 
 Am häufigsten treten im Zusammenhang mit einer Hypothyreose Anomalien in den Bereichen Fell und Haut auf. Die Haare wachsen nur noch langsam, das Fell kann trocken und brüchig werden, Haarausfall ist möglich. Die Haut kann dazu an Feuchtigkeit verlieren, schuppig werden, stark jucken und sich in manchen Fällen auch entzünden. Manchmal ändert sich sogar die Fellfarbe im Rumpfbereich. 
 Dazu können weitere Symptome kommen wie 
 
 Müdigkeit, 
 Apathie, 
 Ängstlichkeit, 
 Leistungsschwäche, 
 Lustlosigkeit, 
 Konditionsverlust/Bewegungsunlust, 
 Gewichtszunahme in Folge von übernatürlichem Hunger, 
 zu niedrige Körpertemperatur, Aufsuchen von Wärmequellen sowie 
 Verstopfung. 
 
  Nur selten geht eine Schilddrüsenunterfunktion mit eitrigen Entzündungen, Durchfällen, Lähmung von Kehlkopf und/oder Schlund oder einer Vergröberung der Zunge und des Schlunds oder Schnarchen einher. Manchmal kann das Herz u. a. Rhythmusstörungen oder eine verminderte Kontraktionsfähigkeit aufweisen. Kommt es in wenigen Fällen zu Störungen am Nervensystem, können beispielsweise ein Schleifen der Gliedmaßen, das Schiefhalten des Kopfes, Gehörverlust, allgemeine Muskelschwäche oder Epilepsie mögliche Folgen sein. 
  Zu den frühen Merkmalen  zählen  Apathie bis Lethargie , ein erhöhtes Schlafbedürfnis, verminderte körperliche Aktivität, Kälteintoleranz sowie mentale Schwerfälligkeit und ab und an sogar Wesensveränderungen, Gewichtszunahme bei weniges Appetit. 
  Zu den auffälligsten Merkmalen  gehören unweigerlich die  Veränderungen an Haut und Haarkleid . Leider sind ein Ausbleiben des Haarwachstums, Haarausfall sowie kahle Flecken am ganzen Körper (ausgenommen Kopf und Pfoten) keine Seltenheit. Dackel z.B. haben häufig komplett kahle Ohren, Boxer kahle Flecken im Flankenbereich, andere Rassen einen nackten „Rattenschwanz“ sowie einen kahlen Nasenrücken. 
 Die Fellqualität kann sich am ganzen Körper ändern: Das Haar wird welpenartig, trocken, glanzlos, schuppig, oft heller und leicht „ausziehbar“. Im Verlauf der Krankheit verändert sich die Haut zunehmend, sie wirkt trocken, kühl, unelastisch und verdickt. Betroffene Hunde bilden im Zwischenzellraum Wasserdepots, was dicke Hautfalten insbesondere im Kopfbereich und damit zu einen eher traurig wirkenden Gesichtsausdruck zur Folge hat. 
 Wichtig zu wissen: Neben der  chronischen Verlaufsform der SDU  existiert auch eine  subklinische Form . In diesem Fall sind keine klinischen Symptome feststellbar. 
 
 INFO TO GO – Schilddrüsenunterfunktion beim Hund 
 Prädestiniert für eine Schilddrüsenunterfunktion sind vor allem mittelalte sowie mittelgroße und große Hunde. 
 Achtung: Nicht selten werden die Anzeichen einer Hypothyreose fälschlicherweise für Alterserscheinungen gehalten. 
 Mit individuell eingestellten Hormontabletten und einer darauf abgestimmten Zusatzversorgung kann ein Hund trotz Schilddrüsenunterfunktion ein schönes Leben führen. 
 
   Diagnose und typische Blutwerte zur Feststellung einer Schilddrüsenunterfunktion beim Hund   
 Die  Regulation der Schilddrüsenhormone  unterliegt dem Kreislauf der Hypothalamus-Hypophysen-Schilddrüsenachse. Der Hypothalamus ist bekannt als wichtige Schaltzentrale des Körpers eines Säugetiers. Unter anderem reguliert er, wann welche Menge eines Hormons gebildet wird. So gibt er auch die Informationen weiter, wann das Thyreoideastimulierende Hormon, auch TSH genannt, ausgeschüttet werden muss. TSH ist für die Kontrolle sämtlicher Funktionen der Schilddrüse verantwortlich. Die Ausschüttung von TSH erhöht die Blutversorgung und regt die Produktion der Schilddrüsenhormone T3 und T4 an. 
 Um eine  Hypothyreose  zu diagnostizieren, gibt zunächst eine  allgemeine Untersuchung  sowie  verschiedene Blutparameter  Aufschluss darauf, ob eine  Blutuntersuchung  in einem Speziallabor angefertigt werden muss. Besteht danach der  Verdacht einer Schilddrüsendysfunktion , erfolgt über ein sogenanntes  Schilddrüsenprofil  die genaue Diagnose. Hierzu müssen u.a. Messungen von T4, T3 und TSH durchgeführt werden. Achtung: Der Wert eines einzelnen Hormons besitzt keine Aussagekraft, es müssen alle Parameter im Zusammenhang analysiert werden. 
   Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion bei Hunden   
 Ist eine  Schilddrüsenunterfunktion  diagnostiziert, lässt sie sich im Normalfall gut in Schach halten. Die nur unzureichend produzierten Hormone können dem Hund in Form von Tabletten zugeführt werden. Dazu ermittelt der Tierarzt die benötigte Dosis. Innerhalb weniger Wochen werden die Symptome dann bereits besser, der Hund fühlt sich wieder wohler. 
 Es kann einige Wochen bis Monate dauern, bis die Symptome beinahe vollständig verschwinden. In der Regel werden die Tiere nach ein bis zwei Wochen munterer und innerhalb von acht Wochen wird ein Gewichtsverlust erkennbar. In einigen Fällen können die Hautveränderungen in den ersten Wochen nach Therapiebeginn schlimmer erscheinen, da das alte Fell ausfällt. Wenn ein Hund neurologische Probleme hatte dauert es normalerweise acht bis zwölf Wochen bis sich eine Besserung einstellt. 
 Um sicherzugehen, dass die Dosis bestmöglich eingestellt ist, sollte circa zwei Monate nach Behandlungsbeginn eine Blutkontrolle durchgeführt werden, welche sich ab dann alle drei bis sechs Monate wiederholt. Die  Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion  dauert in der Regel ein Hundeleben lang. 
   MASTERDOG-Expertentipp – die unterstützende Fütterung im Fall einer Schilddrüsenunterfunktion beim Hund   
 Hunde, die an einer Hypothyreose leiden, profitieren neben der optimal abgestimmten Medikation auch von einzelnen Ergänzungsfuttermitteln, die beispielsweise helfen können, die Symptome zu mindern. Dazu zählen unter anderem   MASTERDOG SEEALGEN  . Damit erfahren die betroffenen Hunde eine ideale Unterstützung zur Anregung des Stoffwechsels und zur Verstärkung der Pigmentierung von Haut und Fell. Dazu versorgt es die Haut mit allen für sie essentiellen Nähr- und Vitalstoffen. 
 Das angeschlagene Immunsystem kann mit   MASTERDOG CHLORELLA   wieder in Schwung gebracht werden. Diese Mikroalge fördert die Aktivität der Abwehrzellen und steigert damit die körpereigene Abwehrleistung. In Zeiten erhöhter Belastung, wie es bei einer Schilddrüsenunterfunktion der Fall ist, können sekundäre Pflanzenstoffe aus Kräutern wie z.B.   Echinacea   oder der   Hagebutte   das Wachstum von Bakterien und Viren effektiv hemmen. 
  Hagebutte ,  Isländisches Moos ,  Kamillen - und  Weißdornblüten  werden aber nicht nur wegen ihrer Wirkstoffkombination, sondern auch wegen des hohen Gehaltes an natürlichem Vitamin C gerne verwendet. All diese Pflanzen sind im   MASTERDOG RESISTANT   sinnvoll kombiniert. Die Gabe dieses Ergänzungsfuttermittels eignet sich für eine SDU-prädestinierte Hunderasse im typischen Alter auch prophylaktisch. 
   Spurenelemente für Hunde mit Schilddrüsenunterfunktion   
 Auch die  Versorgung mit Spurenelementen  spielt eine wichtige Rolle für die SDU-Hunde. Sehr wichtig ist ein Augenmerk auf die Selen-Versorgung zu legen. Dieses Spurenelement beteiligt sich maßgeblich am Schilddrüsenstoffwechsel, sowohl bei der Umwandlung von T 4 in T 3 als auch als Antioxidationsmittel in der Schilddrüse. 
 Ein  Mangel an Selen  kann zu erhöhten Thyreotropin- (TSH-) und T 4-Konzentrationen und zu erniedrigten T 3-Konzentrationen im Blut führen. Die gleiche Konsequenz haben Mangelsituationen in den Bereichen Zink und Eisen. Doch Achtung: Eine Überversorgung mit Zink kann eventuell eine Schilddrüsenüberfunktion provozieren und Hunde mit einer Schilddrüsenunterfunktion können eine verminderte Eisenaufnahme über den Darm aufweisen. Hier sollte der behandelnde Tierarzt bei der Dosierung zu Rate gezogen werden. 
   Wichtig zu wissen  :  Die Aufnahme von Jod kann die Schilddrüsenfunktion hemmen . Verschiedene Substanzen, z. B. Thiocyanat und Perchlorat-Ionen, die sich u. a. in verschiedenen Kohlarten, Maniok, Bohnen und Erdnüssen finden, können wiederum die Jodaufnahme in die Schilddrüse behindern. 
 Hier stehen Ihnen Ihr Tierarzt und unsere  Futter-Experten  von  MASTERDOG  gerne zur Seite, wenn es um die Zusammenstellung der Futterration geht. 
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            <title type="text">Lungenwürmer beim Hund</title>
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                                            Lungenwürmer kann sich tatsächlich jeder Hund sehr leicht einfangen, da diese sich aufgrund ihres Zwischenwirts nahezu überall finden.
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                 Bei den Kleintierbesitzern gelten die  Lungenwürmer  bei Katzen schon seit langen Jahren als nicht zu vernachlässigen. In der jüngsten Vergangenheit erlangte eine mögliche Infektion mit eben diesen Parasiten, von Fachleuten Angiostrongylose genannt, aber auch bei den Hunden eine größere Plattform – leider berechtigt, denn deren Verbreitung nimmt auch unter dem „besten Freund des Menschen“ mehr und mehr zu. Dies darf auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden, denn eine  Infektion mit Lungenwürmern  kann unbehandelt sogar tödlich enden. 
 Um die Ursache der vermehrten Verbreitung herauszufinden, haben Forscher verschiedener Studien zum Auftreten einer  Angiostrongylose  durchgeführt. Das Ergebnis: Klimatische Einflüsse können für die Verbreitung dieser Parasiten in verschiedenen europäischen Ländern eine gravierende Rolle spielen. 
 Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Abhandlungen: Betroffene erkrankte Hunde können durch  Lungenwürmer  schwer geschädigt werden, auch wenn sie keine Symptome zeigen. Schon alleine wegen dieser wichtigen Gesichtspunkte sollten diese Parasiten nicht unterschätzt werden. 
 Für den Hund kritische  Lungenwürmer  sind allen voran die  Nematoden  (Fadenwürmer) Angiostrongylus vasorum und Crenosoma vulpis. Während erstere bis zu zwei Zentimeter lang werden können und sich in den großen Lungenarterien sowie in der rechten Herzkammer am wohlsten fühlen, siedelt sich der bis zu eineinhalb Zentimeter große Zweite am liebsten in den Bronchien und der Luftröhre seines Wirtes an. 
 Bis vor einigen Jahren ist man davon ausgegangen, dass  Infektionen mit Lungenwürmern  in Deutschland nur ab und an nachgewiesen werden. Ein Befall wurde bis dato in den meisten Fällen als Reisekrankheit abgetan, da andere europäische Länder wie z.B. Frankreich, Dänemark, Schweiz, Niederlande, Spanien, Italien oder Österreich von Haus aus mehr Fälle verzeichneten. 
 Eine deutschlandweite Studie, die zwischen 2007 und 2009 durchgeführt wurde, zeigte jedoch unerwartet hohe Befallsquoten. Besonders stark verbreitet waren die Lungenwurminfektionen im Süden und Westen des Landes – und die Tendenzen sind seither stark gestiegen. 
   Wie kommen die Lungenwürmer in meinen Hund?   
  Lungenwürmer  kann sich tatsächlich jeder Hund sehr leicht einfangen, da diese sich aufgrund ihres Zwischenwirts nahezu überall finden. Unabhängig von der Wurmart benötigen Lungenwürmer Schnecken als Zwischenwirte und die haben wir leider alle im Garten oder treffen sie beim Spazierengehen an. Somit kann sich jeder Hund leicht mit Lungenwürmern infizieren, der eine befallene Schnecke aufnimmt/frisst. Infektiöse Larven können sich darüber hinaus schon in dem von den Schnecken abgesonderten Schleim aufhalten, so dass damit kontaminierte Umgebungen (Wasser oder Futter) ebenfalls eine Infektionsquelle darstellen können. 
 Daraus ergibt sich leider ein reales  Infektionsrisiko für jeden Hund  – eine befallene Schnecke, die im Sommer nachts durch den draußen stehenden Hundenapf kriecht, kann schon für einen Befall mit Lungenwürmern ausreichen. Oft sind auch notorische Grasfresser von Lungenwürmern befallen. Einmal aufgenommen, setzen sich die erwachsenen Lungenwürmer in den Luftwegen sowie in der Lungenarterie oder der rechten Herzkammer fest. 
 Hier legen die Weibchen ihre Eier, aus denen bereits in der Lunge Larven schlüpfen, die wiederum massive Entzündungen hervorrufen können. Der Kreislauf setzt sich insofern fort, dass diese über die luftführenden Wege zum Rachen wandern können, wo sie abgeschluckt werden und damit über Magen und Darm mit dem Kot in die Außenwelt gelangen. Hier dringen die Larven wieder in diverse Arten von Nackt- und Gehäuseschnecken ein und alles beginnt von vorne. 
 Als Stapelwirte (Lebewesen, in dem sich der Parasit aufhält, aber nicht vermehrt) kommen für Lungenwürmer unter anderem Nagetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien in Frage. Wichtig zu wissen: Nach der Infektion können je nach Art des Lungenwurms zwischen drei und neun Wochen vergehen, bis im Kot die ersten Larven nachgewiesen werden können. 
   Symptomatik für einen Befall mit Lungenwürmern   
 Leider gibt es keine eindeutigen Anzeichen, die sofort auf einen Befall des Hundes mit  Lungenwürmern  schließen lassen. Infizierte Tiere zeigen verschiedenste Symptome in Zusammenhang mit dem Atemtrakt, die sich häufig nicht von denen anderer infektiöser (hervorgerufen durch Bakterien, Viren und Pilze) oder nicht infektiösen Lungenerkrankungen (Lungenfibrose, Allergien oder Tumore) abgrenzen. Denn Husten, Niesen und Nasenausfluss, eine erhöhte Atemfrequenz und -intensität, sowie unspezifische Allgemeinsymptome wie Apathie, Fieber und Gewichtsabnahme sind Begleiterscheinungen vieler Hundekrankheiten im Anfangsstadium.. 
 Für einen Befall mit dem  Lungenwurm Angiostrongylus vasorum  können Symptome wie leichte Hustenanfälle bis hin zu Atemnot, Herzschwäche, Blutungsneigung und Kreislaufversagen sprechen. Doch nicht immer sind derart schwere Krankheiten die Folge. 
 Hat der Hund nur wenige Larven aufgenommen, kann es bei leichten Hustenanfällen aufgrund der Lungenreizung bleiben. Beherbergt der Hund einen Crenosoma vulpis im Hund, kann sich das durch Anzeichen wie chronischem Husten und Fieber zeigen. 
   Hat mein Hund tatsächlich Lungenwürmer?   
 Eine  Infektion mit Lungenwürmern  kann über den Nachweis der Larven im Kot festgestellt werden. Hierzu wird der behandelnde Tierarzt den Kot des Hundes in ein spezielles Untersuchungslabor schicken. Um die Sensitivität des Tests zu erhöhen, ist es sinnvoll eine Sammelkotprobe von drei aufeinanderfolgenden Tagen einzusenden. 
 Achtung: Ein negatives Ergebnis bezüglich einer Infektion schließt einen Befall mit Lungenwürmern nicht automatisch aus, da bereits vor Beginn der Larvenausscheidung Symptome vorliegen können. 
 Ähnlich verhält es sich bei langandauernden Infektionen. Hierbei besteht die Möglichkeit, dass der Hund keine Larven mehr ausscheidet, aber dennoch lebende Würmer in seiner Lunge trägt. Im Zweifelsfall kann der Tierarzt mit Hilfe einer röntgenologischen Untersuchung mehr Einblick geben. Allerdings ist auch hierbei keine eindeutige Diagnose möglich, da das Bild der Lunge bei einem Befall oft ähnlich aussieht, so wie die Lunge eines Hundes, der unter chronischen, allergiebedingten Lungenveränderungen leidet. 
 Weiterführende Untersuchungen zum direkten oder indirekten Erregernachweis sind daher notwendig, um eine hundertprozentige Gewissheit zu bekommen. 
 
 Info to go – Lungenwürmer beim Hund: 
 1. Lungenwürmer sind mittlerweile heimisch in Deutschland und sollten in der Entwurmungsstrategie deshalb in jedem Fall berücksichtigt werden. 
 2. Ein Befall mit Lungenwürmern kann auch völlig symptomlos verlaufen. Zeigt der Hund Symptome, ähneln diese oft derer von anderen Krankheiten. Im Zweifelsfall sollte der Tierarzt hinzugezogen werden. 
 3. Bleibt ein Befall mit Lungenwürmern unerkannt, kann das zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen und auch zum Tod führen. 
 
   Mein Hund hat Lungenwürmer – was tun?   
 Eine  Infektion mit Lungenwürmern  kann zum einen mit entsprechenden Tabletten, die den Wirkstoff  Milbemycinoxim  enthalten, bekämpft werden. Zum anderen existieren auch sogenannte  Spot-on-Präparate  mit den  Wirkstoffen Imidacloprid und Moxidectin . 
 Bei Letzteren träufelt man die Wirkstoffe als Flüssigkeit auf die Haut. Diese sind neben der Therapie auch zur Prophylaxe gegen Lungenwurminfektionen zugelassen. 
   Die richtige Prophylaxe gegen Lungenwürmer    
 Da die Verbreitung von Lungenwürmern – von Experten nachgewiesen – weiter zunimmt und die Folgen einer Infektion, wie bereits erwähnt, gravierend sein können, ist es sehr wichtig, die Lungenwürmer ebenfalls in die Parasitenkontrolle mit einzubeziehen. 
 Bei Hunden kann mit Hilfe einer regelmäßigen Entwurmung mit geeigneten Wirkstoffen das Risiko einer Infektion deutlich gesenkt werden. 
   Lungenwürmer beim Hund – MASTERHORSE Expertentipp   
 Ein Husten beim Hund sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, im Gegenteil: Er ist in den meisten Fällen ein überzeugender Grund, den Tierarzt aufzusuchen. Er kann nicht nur ein Symptom einer schwerwiegenden Erkrankung (z.B. Zwingerhusten) darstellen, sondern eben auch anzeigen, dass Lunge und / oder Blutgefäße von Würmern befallen sind. Hier kann der behandelnde Veterinär am besten helfen. 
 Sollte der Hund im Rahmen eines Lungenwurm-Befalls an (Reiz-) Husten leiden, kann das   MASTERDOG BRONCHOLIQUID   Abhilfe verschaffen. Der konzentrierte Auszug aus 12 bewährten Kräutern unterstützt gezielt die Atemwege des Hundes und harmonisiert den Bronchialtrakt. Sämtliche Wirkstoffe sind durch die flüssige Darreichungsform dieses Ergänzungsfuttermittels für Hunde optimal verfügbar und können schnell aufgenommen werden. 
 Generell empfiehlt es sich, die Abwehrkräfte der Hunde, die viel draußen sind, optimal zu unterstützen. Dazu eignen sich beispielsweise das   MASTERDOG RESISTANT   (eine reine, pelletierte Kräutermischung zur Förderung der körpereigenen Abwehrkräfte) oder das   MASTERDOG SCHWARZKÜMMELÖL   (mit einem besonders hohen Anteil an ungesättigten Omega-6-Fettsäuren, die den Organismus des Hundes widerstandsfähiger gegen Entzündungsreaktionen machen). 
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            <title type="text">Lebererkrankungen beim Hund</title>
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                                            Die Symptome einer Lebererkrankung beim Hund sind zu Beginn recht unspezifisch; hierunter fallen Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall und Erbrechen.
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                 Die Leber kann schwer erkrankt sein und tut dennoch nicht weh. Das ist eines der größten Probleme der  Lebererkrankungen beim Hund : Eine  Leberfunktionsstörung  oder  Leberentzündung ist nicht leicht zu erkennen  und wird oftmals zu spät diagnostiziert. Hat sie ein chronisches Stadium erreicht, ist sie meist nicht mehr komplett heilbar. Dabei sind Lebererkrankungen im Anfangsstadium oft sehr gut in den Griff zu bekommen. 
 Genau deshalb können leberunterstützende Futtermittel eine gute Hilfe sein.  Lebererkrankungen  zählen heute zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen von Hunden. Betroffen sind vor allem ältere Tiere. 
   Die Leber - das Stoffwechselzentrum des Körpers   
 Die  Leber  ist ein zentrales Organ des Stoffwechsels und an mehr als 1000 Vorgängen des Organismus beteiligt. Sie reguliert den Fett-, Eiweiß-, Kohlenhydrat-, Vitamin- und Hormonstoffwechsel. Gleichzeitig speichert sie Vitamine, Fette, Zucker und Spurenelemente, aber auch Abbauprodukte. Des Weiteren spielt sie eine große Rolle bei der Verdauung und bei der Entgiftung des Körpers. 
 Das Blut wird über den sogenannten Pfortaderkreislauf gefiltert und gereinigt. In der Pfortader sammelt sich das Blut aus Dünndarm, Dickdarm, Milz und Bauchspeicheldrüse. Es enthält neben den für den Hund wichtigen Nährstoffen auch Stoffwechselabbauprodukte. Es kann aber auch toxische Stoffe transportieren, zum Beispiel Rückstände aus Medikamenten. 
 Die Aufgabe der Leberzellen ist es, solche schädlichen Stoffe unschädlich zu machen. Sie werden danach über die Nieren oder über die Galle aus dem Organismus ausgeschieden. 
   Probleme der Leber   
 Die Leber ist das größte innere Organ des Hundes und kann bei großen Rassen ein Gewicht von 1,4 Kilogramm erreichen. Ihre Stärke ist ihre sehr große Regenerations- und Kompensationsfähigkeit. Leberprobleme fallen aus dem gleichen Grund aber oft erst spät auf. Lebererkrankungen können von einer  Leberinsuffizienz , also eine  Einschränkung der Leberfunktion , über eine  Leberentzündung  bis zu einem Ausfall des Organs reichen. 
 Chronische Leiden gehen oft mit einer  Lebervergrößerung  einher. 
   Die Ursachen einer Leberfunktionsstörung beim Hund   
 Wie Menschen können auch Hunde an einer Hepatitis erkranken. Viren, Bakterien, Pilze, Medikamente oder bestimmte Chemikalien können eine solche  Entzündung der Leber  auslösen. Auch Lebertumore können die Ursache für eine verminderte Leistung der Leberfunktion sein. 
 Lange anhaltendes Übergewicht kann durch Fettablagerungen in der Leber das Lebergewebe schädigen und ebenfalls  Ursache  für eine  Leberfunktionsstörung  sein. 
   Genetische Faktoren   
 Es gibt aber auch  angeborene Lebererkrankungen  beim Hund. Bei dem portosystemischen Shunt handelt sich um eine Fehlbildung der Blutgefäße. Diese führen an der Leber vorbei, so dass die Entgiftung des Organismus nicht mehr gewährleistet ist. Bestimmte Hunderassen wie Dackel, Schäferhund, Mops und Samojede neigen vermehrt zu derlei Missbildungen. 
 Neben den typischen Symptomen für Lebererkrankungen, treten hierbei in der Regel auch neurologische Symptome wie Verhaltensänderungen auf. Bei Krampfanfällen von Hunden muss der Tierarzt daher auch die Leber in die Diagnostik einschließen. 
   Terrier mit Neigung zu Leberproblemen   
 Bestimmte Terrier-Arten, wie der Arlington-Terrier, aber auch der Dobermann, haben die genetische Veranlagung, zu viel Kupfer in der Leber zu speichern. Das führt zur Schädigung der Leberzellen. Es beeinträchtigt dadurch die Stoffwechselleistung der Leber. Ein typisches erstes Symptom bei der Kupferspeicherkrankheit ist Leistungsabbau und Abmagern. 
 Je früher die Krankheit diagnostiziert wird, umso besser stehen die Heilungschancen. Hauptbestandteil der Therapie ist eine kupferreduzierte und zinkreiche Diät. 
 
 INFO TO GO - Lebererkrankungen beim Hund 
 Die Leber ist das wichtigste Organ für den Fett-, Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechsel des Hundes. 
  Leberprobleme  werden oft nicht gleich als solche erkannt, da die ersten Anzeichen denen einer Allgemeinerkrankung ähneln. Zunächst treten Symptome wie Abgeschlagenheit,  Appetitlosigkeit , Durchfall oder Erbrechen sowie vermehrter Bauchumfang auf. 
 Da die Leber sehr regenerationsfähig ist, führen die entsprechende Behandlung bei einer angepassten Fütterung häufig zur Besserung. 
 Die richtige Fütterung während und nach einer Lebererkrankung beim Hund ist wichtig, damit sie ihre volle Leistung wieder erbringen kann. 
 Zur Entgiftung und Regeneration haben sich Kräuter wie Mariendistel und Artischocke bewährt. 
 
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   Die Symptome einer Lebererkrankung beim Hund    
 Ein betroffener Hund kann unterschiedliche Krankheitssymptome zeigen, die nicht immer gleichzeitig und andauernd auftreten. Zu den häufigsten  Anzeichen für eine Lebererkrankung beim Hund  gehören: 
 
 Müdigkeit und Leistungsschwäche 
  Appetitlosigkeit   
 Durchfall 
 Fieber 
 Erbrechen 
 Gewichtsverlust 
 Vermehrter Durst 
  Mundgeruch   
 
  Schreitet die Lebererkrankung beim Hund fort, können folgende Symptome hinzukommen: 
 
 Gelbsucht, die sich oft an den Schleimhäuten zeigt 
 ein vermehrter Bauchumfang und Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe 
 erhöhte Erregbarkeit des Tieres 
 voluminöser, lehmig-heller  Kot  mit auffälligem Geruch 
 teilweise neurologische Symptome, wie Krampfanfälle, aber auch Verhaltensänderungen 
 
  Aber Achtung: Nur weil der  Hund nicht mehr frisst  oder  Durchfall  hat, heißt das nicht automatisch, das er an der Leber erkrankt ist. Da die Symptome unspezifisch sind, also Begleiterscheinungen vieler Erkrankungen sein können, sollte man immer einen Fachmenschen aufsuchen. Denn die  Symptome  einer  Lebererkrankung beim Hund  sind in der Regel eben nicht eindeutig. 
 Der Tierarzt wird bei Verdacht auf eine Lebererkrankung die entsprechenden Laboruntersuchungen und gegebenenfalls eine Biopsie vornehmen. Sie geben dann Aufschluss über die Art der Erkrankung. Anhand der  Leberwerte  lässt sich der Verfall aber auch die  Regeneration  recht gut nachvollziehen. 
   Behandlung von Lebererkrankungen beim Hund   
 Eine Therapie richtet sich nach der Art und der Schwere der  Lebererkrankung  und muss für eine erfolgreiche  Behandlung  meist über einen längeren Zeitraum erfolgen. Da die Leber ein hohes Regenerationspotential besitzt, ist eine Genesung des Hundes - vor allem bei  akuten Lebererkrankungen  - in vielen Fällen möglich. Das wichtigste Ziel der Behandlung liegt in der Regel in der Wiederherstellung der Stoffwechselfunktion der Leber, damit Sie ihre Aufgabe als Entgiftungsorgan wieder erfüllen kann. 
 Dafür müssen zunächst die Ursachen der Leberentzündung oder  Lebererkrankung  behoben werden. Gegen einen Bakterienbefall helfen Antibiotika, bei einer Vergiftung können gegebenenfalls Antidots Linderung verschaffen. Die Leber ist zwar regenerationsfähig. Sind Teile der Leber aber einmal zerstört, werden sie sich in der Regel nicht mehr regenerieren. Dann müssen die noch funktionsfähigen Teile die Arbeit übernehmen.  Chronische Lebererkrankungen  erfordern oft lebenslange unterstützende Therapie. 
 Der Ernährung kommt eine große Rolle bei der  Therapie  von Hunden mit  Leberproblemen  zu. Das Futter sollte den noch arbeitenden Teil der Leber möglichst wenig beanspruchen, sprich ihr wenig Arbeit machen. Daher hat  Futter für Hunde mit Lebererkrankung  oft eine hohe Energiedichte, also viele Kalorien, und muss alle lebenswichtigen Nährstoffe enthalten. Die richtige Zusammensetzung ist entscheidend. 
 So lassen sich zwar nicht immer alle Folgen einer Erkrankung beheben, aber die Lebensqualität und die  Lebenserwartung  von betroffenen Hunden deutlich steigern. Ein weitere wichtige Maßnahme: Halter müssen sehr genau auf das Gewicht ihres Tieres achten, da Übergewicht die Leber zusätzlich strapaziert. 
   Ernährung von Hunden mit Lebererkrankung   
 Eine wichtige Aufgabe der Leber ist die Entgiftung von Ammoniak. Der Stoff entsteht beim Abbau von Eiweißen sowie durch bestimmte Bakterien im Verdauungstrakt.  Schonkost für Hunde mit Lebererkrankung  setzt deshalb auf einen gesenkten Proteingehalt ist gesenkt, da die Abbauprodukte die Leber belasten. Das  Futter  sollte nur leicht verdauliches Eiweiß und hochwertige Fettsäuren enthalten und natriumarm sein. 
   Expertentipp   
 Bei stark übergewichtigen Hunden ist eine Gewichtsreduktion wichtig. Sie muss aber langsam erfolgen, da eine zu rasche Abnahme die Leber belasten würde und zu leberschädigenden Stoffwechselstörungen führen kann. Zudem hat sich die Fütterung von leberschützenden und stoffwechselunterstützenden Nährstoffen bewährt. 
 Bei  Lebererkrankungen  eignen sich bestimmte, bitterstoffhaltige Kräuter wie  Mariendistel , Artischocke und Löwenzahn, wie sie   MASTERDOG HEPADURE   enthält. Andere Wirkstoffe wie Lecithin und Cholin unterstützen die Regeneration der Leber, da sie als Zellbausteine benötigt werden.   CANIPUR-hepafit   enthält diese Wirkstoffe und außerdem Vitamine mit antioxidativer Wirkung. Sie schützen die Leber und stärken ihre Funktionsfähigkeit. 
   Futter für Hunde mit Lebererkrankungen   
 Halter, die trotz der  Lebererkrankung  des Hundes, weiterhin barfen möchten, müssen den Fleischanteil im Futter reduzieren. Dieser muss aber besonders hochwertig und leicht verdaulich sein, wie das etwa bei Kalb und Fisch der Fall ist. Innereien sind tabu, Getreide jedoch erlaubt. 
 Vitaminreiches Obst und Gemüse gehört auf jeden Fall in eine gute Mahlzeit. Da Keime im Futter zur Belastung der Leber führen, ist es sehr wichtig, bei der  Diät für lebererkrankte Hunde  auf Hygiene zu achten und nur einwandfreies Futter zu verfüttern. Zudem ist es empfehlenswert, die Tagesration auf kleinere Mahlzeiten aufzuteilen. 
   Vorbeugung einer Leberfunktionsstörung beim Hund   
 Als zentrales Stoffwechselorgan sorgt die Leber beim gesunden Hund dafür, dass der Organismus mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird und schädliche Stoffe herausgefiltert werden. Starkes Übergewicht, falsches Futter, längere Medikamentengabe oder die Aufnahme toxischer Stoffe belasten die Leber enorm und können ihre Funktionsfähigkeit stark einschränken. 
 Um ihre Leistungskraft zu erhalten, spielt die Fütterung eine große Rolle. Ausreichend Bewegung und eine artgerechte Haltung sind ebenfalls Faktoren, die die Gesundheit des Hundes beeinflussen. 
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                            <updated>2019-11-14T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Zecken beim Hund</title>
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                                            Zecken beim Hund - welche Krankheiten überträgt die Zecke?
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                   Zecken beim Hund - Die Zeckensaison hat wieder begonnen   
 Die in Deutschland am häufigsten vorkommende Schildzecke lebt vorzugsweise an Rändern von Misch- und Laubwäldern, an Lichtungen und Bächen, mittlerweile aber auch in Gärten und Stadtparks. Sie bewegt sich im hohen Gras, im Unterholz, im Gebüsch und am Boden. Hier wird die  Zecke  dann von ihren bevorzugten Wirtstieren „aufgesammelt“. In der Regel sind dies die im Wald lebenden Säugetiere, aber genauso auch der dort spazierengehende Hund oder Mensch. 
 Da Zecken Feuchtigkeit und Wärme mögen, sind sie vor allem nach warmen Regentagen sehr aktiv. Kälte lieben sie weniger, können aber auch im Winter unter Laub oder der Schneedecke überleben. Die weit verbreitete Meinung, dass Zecken im Winter in der Natur absterben, ist daher nicht richtig. 
 Ganz im Gegenteil: Eine Schneedecke bietet den Spinnentieren sogar Schutz vor dem Erfrieren. Für ihren Entwicklungszyklus benötigen Zecken eine Außentemperatur von etwa 7°C. 
   Krankheitsüberträger Zecke beim Hund   
 Die bedeutendsten Krankheiten, die bei einem  Zeckenbiss auf die Hunde  übertragen werden können, sind Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose und die FSME: 
  Borreliose  (Lyme disease): Die Borrelien, eine Bakterienart, werden durch den „Gemeinen Holzbock“ übertragen. Das Krankheitsbild geht mit Fieber, Mattigkeit und Appetitlosigkeit einher. Im späteren Stadium nach der  Krankheitsübertragung  kommt es auch zu Gelenkentzündungen und Organschäden. 
  Babesiose  (Piroplasmose): Die übertragenden Protozoen heißen Babesien. Sie werden durch die „Braune Hundezecke“ und die „Bunt- bzw. Auzecke“ übertragen und zerstören die roten Blutkörperchen. Dies hat eine Blutarmut zur Folge. Fieber und Gelbsucht oder Augenentzündungen sind typische Symptome für die Babesiose. 
  Ehrlichiose  (Rickettsiose): Auch die Bakterien der Gattung Rickettsien bzw. Ehrlichien werden von einem Zeckenbiss der „Bunt- oder Auzecke“ übertragen. Sie leben in den Zellen des Immunsystems, den sogenannten Monozyten, und verursachen hohes Fieber, Schwellungen der Lymphknoten, Apathien und im weiteren Stadium auch Abmagerung und erhöhte Neigung zu Blutungen. 
  FSME  (Frühsommer-Meningoenzephalitis): Diese Viren werden durch den „Gemeinen Holzbock“ vor allem auf den Menschen übertragen. Beim Hund ist diese Erkrankung eher selten; tritt sie jedoch auf, sind die klinischen Symptome hohes Fieber, Mattigkeit und Bewegungsstörungen. 
   Wie haftet sich die Zecke am Hundekörper an?   
 Zecken fallen nicht von Bäumen. Sie warten vielmehr im Gras, bis sie von ihrem Wirt abgestreift werden. Der Hund sammelt sie beim Spaziergang regelrecht ein. Da Hunde häufig mit der Nase am Boden schnüffelnd laufen, haften sich die Zecken  vor allem  im Bereich von Kopf, Hals und Schultern an. Es ist also sinnvoll, den Hund nach den Spaziergängen besonders in diesen Bereichen auf Zecken abzusuchen. 
 Mit ihren scherenartigen Klauen am Kiefer ritzt die Zecke die Haut ihres Wirtes auf, so dass eine kleine Hautwunde entsteht. Dort hinein schiebt sie dann ihren „Stachel“ und sondert über diesen Speichel ab. Zeckenspeichel enthält 
 
 einen sogenannten Gerinnungshemmer; dieser fördert den Blutfluss an der Einstichstelle und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Saugrüssel der Zecken nicht verstopft. 
 „Klebstoff“, der die Mundwerkzeuge fest in der Haut des Wirtes verankert; so hilft dem Hund auch kein kräftiges Schütteln mehr – wenn die Zecke einmal „angedockt“ hat, sitzt sie so lange fest, bis sie satt ist und sich fallen lässt. 
 ein lokales Betäubungsmittel, das verhindert, dass der Wirt den Zeckenstich überhaupt bemerkt. 
 einen Entzündungshemmer; dieser unterdrückt das Immunsystem an der Einstichstelle, so dass die Zecke nahezu ungehindert bis zu einer Woche lang Blut saugen kann. 
 
   Hunde impfen gegen Zecken?   
 Immer wieder wird in Hundekreisen darüber diskutiert, ob man seinen Hund zum Schutz vor Folgeerkrankungen gegen Zecken impfen lassen sollte. Gegen Zecken gibt es jedoch keine Impfung. Allenfalls gegen die übertragenen Krankheiten wie die Lyme-Borreliose. Ob eine Impfung gegen die Borreliose sinnvoll ist, sollten sie ausführlich mit Ihrem Tierarzt klären. 
   Eine neue Zecke in Deutschland: die Hyalomma   
 Zur Gattung der  Hyalomma-Zecken  gehören zwei Arten, die sich aktuell in Deutschland ausbreiten:  Hyalomma marginatum  und  Hyalomma rufipes . Einen deutschen Namen haben die beiden bisher noch nicht. Die Universität Hohenheim beschäftigt sich intensiv mit  den beiden  eingeschleppten  Zecken . 
 Experten vermuten, dass diese auf Zugvögeln zu uns gekommen sind. Häufiger als jemals zuvor hat man sie im Rekordsommer 2018 gefunden – an Tier und Mensch. Und auch in diesem Jahr tauchen sie immer wieder auf. Ob sie sich auf Dauer bei uns in Deutschland „einnisten“, ist den Forschern bisher noch nicht klar. 
 Entdecken wir an unseren  Hunden eine Zecke , lässt sich die Hyalomma aufgrund ihrer Größe und der braun-gelb gestreiften Beine leicht von unseren heimischen Arten unterscheiden. Bis zu eineinhalb Zentimetern groß kann sie werden – und das, ohne Blut gesaugt zu haben. Und auch ihr Verhalten ist „anders“: Im Vergleich zu den bisher in Deutschland lebenden Zecken, die einfach im Gras auf ihren neuen Wirt „warten“ und, wenn dieser vorbeistreift, einfach an ihm haften bleiben, macht die Hyalomma aktiv „Jagd“ auf ihre Beute. 
 In Erdlöchern lauert die aktive Zecke einfach so lange ab, bis sie eine Bodenerschütterung wahrnehmen kann. Sogenannte „Warmblüter“ wie Hunde, Pferde oder Menschen erkennt sie dann bereits aus einer Entfernung von bis zu zehn Metern mit den Augen oder chemischen Sinnen. Ihr ausgespähtes Opfer kann die Hyalomma dann über mehrere hundert Meter verfolgen. Die beiden  Zeckenarten  können außerdem neue,  gefährliche Krankheiten  wie das  Krim-Kongo Hämorrhagische Fieber  übertragen. 
 Um die Ausbreitung und mögliche Gefahren durch die neue Zeckenart zu erforschen und im Nachgang natürlich auch ihre Verbreitung einzudämmen, bittet die Universität Hohenheim um Mithilfe. Sie haben eventuell ein Exemplar der Hyalomma an Ihrem Hund gefunden? Dann entfernen sie die festgebissene Zecke am besten genau wie ihre europäischen Artgenossen mit Zeckenzange-, Karte oder Pinzette. 
 Verpackt in einen kleinen, fest verschlossenen Containern darf diese gerne an die Universität Hohenheim geschickt werden (Adresse: Universität Hohenheim, Prof. Dr. Ute Mackenstedt, Fachgebiet für Parasitologie, Emil-Wolff-Straße 34, 70599 Stuttgart). 
 Hier können Sie im  Notfall  oder bei Unsicherheiten auch noch weitere Informationen online finden ( www.uni-hohenheim.de ). 
 
 INFO TO GO – Zecken beim Hund 
 Suchen Sie den Hund gleich nach jedem Spaziergang gründlich auf Zecken ab; wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, am besten noch vor Ort. 
 Nehmen Sie eine kleine Packung Feuchttücher und eine Zeckenpinzette immer mit, wenn Sie unterwegs sind; so fällt das Entfernen leichter. 
 Schützen Sie ihren Hund mit einem geeigneten Zeckenmittel. 
 Wenn Ihr Vierbeiner gerne und häufig schwimmt, sollten Sie den Zeckenschutz häufiger erneuern, denn durch das Wasser geht die Wirksamkeit schneller verloren. 
 
   Was tun bei einem Zeckenbiss?   
 Je schneller die Zecken gefunden und entfernt werden, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass krankmachende Erreger ins Blut gelangen. Bei Hunden mit längerem Fell ist das natürlich mühsamer als bei kurzhaarigen Hunden, da die Zecken sich in langem Fell besser verstecken können. Auf keinen Fall sollte in der Hoffnung, die Zecken würden daran ersticken, Klebstoff oder Öl verwendet werden. Es würde viel zu lange dauern, bis sie ersticken und ihre Erreger werden trotzdem übertragen. 
 Deshalb müssen die Plagegeister möglichst schnell und am besten mechanisch entfernt werden. Dafür eignen sich spezielle Zeckenzangen wie die   MASTERDOG Zeckenpinzette   am besten. Damit sollte man die Zecke so nah wie möglich am Hundekörper packen und mit einer leichten Drehbewegung vorsichtig herausziehen. 
   Können Hunde allergisch auf Zeckenbisse reagieren?   
 Ja, das können sie in der Tat. Dafür verantwortlich ist in den meisten Fällen der bereits erwähnte Gerinnungshemmer im Zeckenspeichel. In leichten Fällen kommt es, wie bei uns Menschen auch, bei den Hunden zu Entzündungen an der Einstichstelle. 
 Daraus können sich in der Folge nässende oder eitrige Wundstellen entwickeln, welche im weiteren Verlauf oft dicke Krusten bilden. Diese Wunden brauchen teils mehrere Wochen, um vollständig abzuheilen. Schwellungen treten in vielen Fällen auch ohne allergische Reaktion auf – klingen diese aber nicht innerhalb von zwei Tagen nach dem Entfernen der Zecke ab, können sie einen Hinweis auf eine Allergie sein. 
 Auch ein gewisser Juckreiz gilt nach einem Zeckenbiss als normal. Im Rahmen einer Allergie hören die Hunde oft nicht mehr auf, sich an der Einstichstelle zu kratzen oder zu lecken, so dass dort oft das Fell ausgeht. Bei einer schwerwiegenden Allergie kann es beim Hund zu den klassischen Symptomen einer allergischen Reaktion kommen. 
 Dazu zählen: 
 
 Mattigkeit 
 Übelkeit 
 Erbrechen 
 Durchfall 
 Hautreaktionen (nicht nur an der Einstichstelle) 
 Schwellung der Schleimhäute 
 schwerer Atem 
 Husten, ggf. Schnupfen 
 Schüttelfrost 
 
  In selteneren Fällen können auch eine Ohnmacht oder ein oder anaphylaktischer Schock auftreten. Zudem kann es zu einer sogenannten „Zeckenparalyse“ kommen, bei der die allergische Reaktion sogar Schäden an Muskulatur und Nerven herbeiführen kann. 
 In Folge kommt es zu Lähmungserscheinungen, die sich entweder auf kleinere Bereiche (z.B. eine Pfote) aber auch auf Atemsystems oder den Herzmuskel auswirken können. Eine solche Paralyse kann sogar zum Tod führen. Daher sollte bei Verdacht auf eine Zeckenbissallergie umgehend der behandelnde Tierarzt hinzugezogen werden. 
   MASTERDOG-Expertentipp:   
 Je schneller Sie die Zecke beim Hund finden und entfernen, desto geringer ist die Chance, dass sie Krankheitserreger überträgt. Bei kurzhaarigen Hunden hat es sich bewährt, mit einem Feuchttuch über das Fell zu streichen. Auf dem weißen Tuch sieht man dann die dunklen Zecken, die sich dort angehaftet haben, sehr gut und kann sie direkt mit dem Tuch entsorgen. 
   Zecken beim Hund - wirksam vor Stichen schützen!   
 Die Frage stellt man sich als Hundebesitzer alle Jahre wieder: Welches Mittel bietet meinem Tier den bestmöglichen Schutz? Es gibt heute viele unterschiedliche chemische und natürliche Anti-Zecken-Mittel. Vom Halsband über Sprays, Repellents, oder Ergänzungsfuttermittel. Wer kein sogenanntes „spot-on“ vom Tierarzt oder andere chemische Mittel verwenden möchte, kann auf einige Alternativen zurückgreifen. 
 Die dosierte Fütterung von   CANIPUR-knobletten   oder   MASTERDOG-SCHWARZKÜMMELÖL   bietet durch die Ausdünstung eines für die Zecke ungeliebten Geruchs einen natürlichen Schutz gegen die Parasiten. Auch Mittel, die den natürlichen Wirkstoff Geraniol enthalten, wie z. B. das   ZEDAN Super Plus   ist eine Alternative zur chemischen Variante. 
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            <title type="text">Wenn der Hund zu dünn ist</title>
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                                            Der Hund ist viel zu dünn. Doch wie kann es soweit kommen? Und wie nimmt er am gesündesten wieder zu?
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                 Die Rippen- und / oder Hüftknochen stehen stark hervor, der Bauchbereich scheint eingefallen, dazu sieht das Fell struppig und stumpf aus und man sieht kahle Stellen – kurz um: Der Hund ist viel zu dünn. Doch wie kann es soweit kommen? Und wie nimmt er am gesündesten wieder zu? Woher kenne ich überhaupt das Idealgewicht meines Hundes? Unsere Hunde-Experten wissen Rat. 
   Zu dick, zu dünn oder „genau richtig“?   
 Auch wenn uns auf der Straße grundsätzlich mehr übergewichtige Hunde begegnen als zu magere, sollten Hundebesitzer dieses Problem nicht auf die leichte Schulter nehmen. Zu erkennen, wann ein Hund zu dünn ist, gestaltet sich allerdings nicht immer ganz so einfach. Wie bei uns Menschen hängt auch bei den Fellnasen das perfekte Gewicht von einigen Faktoren ab. 
 Dazu zählen unter anderem 
 
 die Körpergröße, 
 das Alter, 
 der Anteil an Muskelmasse sowie 
 die Fellbeschaffenheit. 
 
  Auch die Rasse spielt selbstverständlich eine Rolle. Windhunde oder Jagdhunde beispielsweise sind aufgrund ihrer hohen Lauffreude von Haus aus so schlank und drahtig, wie es ein gesunder Bernhardiner nie sein wird. Für jede Hunderasse gibt es in der Fachliteratur natürlich Richtwerte bezüglich des idealen Körpergewichts, doch kein Hund is(s)t wie der andere: Der eine schnappt fast über vor Freude, wenn er sieht, dass sein Napf gefüllt wird, schlingt alles hastig hinunter und ist stets für einen Nachschlag bereit. Der andere rümpft jedes Mal mäkelig die Nase, lässt sich bei jedem Bissen bitten. 
 Generell gilt als Faustregel, dass ein Hund dann zu wenig wiegt, wenn man ihn ohne großen Druck streichelt und bereits das Rückgrat, die Wirbel und / oder die Hüftknochen durch das Fell spürt. 
 Dazu gibt auch der  Body Condition Score  ( BCS ) für  Hunde  Information. Dieser ähnelt dem Body Mass Index (BMI) bei uns Menschen und „rankt“ von eins bis neun, wobei eins für sehr untergewichtig und neun für fettleibig steht. 
 Ideal gilt demnach ein BSC zwischen vier und sechs. Bei Hunden in diesem Bereich lassen sich die Rippen ertasten, weist der Bauch eine dünne Fettschicht auf und eine Taille ist gut sichtbar. Fühlt man sich trotzdem unsicher, ob das Gewicht des Hundes im optimalen Bereich liegt, hilft der behandelnde Tierarzt sicher gerne weiter. 
   Mögliche Ursachen für Untergewicht beim Hund   
 Frisst der Hund ausreichend? Der Beantwortung dieser Frage sollten wir zuerst nachgehen, wenn der Hund immer mehr an Körpermasse verliert. Nimmt er zu wenig Nahrung auf, kann das daran liegen, dass ihm sein Futter schlichtweg nicht schmeckt. Das wäre das am leichtesten zu lösende Problem – und kommt gar nicht so selten vor. 
 Viele Hunde sind mäkelig, möchten nicht über einen langen Zeitraum dasselbe Futter sondern „stehen“ mehr auf Abwechslung. Hier kann schnell und einfach Abhilfe geschaffen werden. Schwieriger wird es schon, wenn die Psyche auf den Appetit schlägt. Stresssituationen wie ein Besitzerwechsel oder ein Umzug, ein weiterer Hund in der Familie oder Läufigkeit (für die Hündin selbst aber auch für Rüden in der direkten Umgebung) können das Fressverhalten eines Hundes negativ beeinflussen und dazu führen, das diese weiter an Gewicht verlieren. 
 Nicht selten sind auch Erkrankungen die Ursache für Untergewicht. Magen-Darm-Infekte, Herzkrankheiten, Entzündungen an der Bauchspeicheldrüse, Nierenleiden oder Tumore oder schwere Operationen rauben den Hunden nicht nur Energie. Um schnell wieder fit zu werden, hat der Hund darüber hinaus einen höheren Bedarf an Vitalstoffen als im gesunden Zustand. Stellt man die Ration nicht dementsprechend um, gehen Krankheiten oft mit einem Gewichtsverlust einher. 
 Nimmt der Hund nicht zeitnah wieder zu, ist es sinnvoll, einen Tierarzt oder Futterberater zu Rate zu ziehen. Dieser kann eine spezielle Diätkost zusammenstellen. Denn häufig benötigen die Patienten eine spezielle Diät. Frisst der Hund seine gewohnte Portion und verliert dennoch an Körpermasse, kann dies auf starke Verwurmung hindeuten. Auch hier sollte der Besitzer unbedingt einen Tierarzt konsultieren. 
   Hund zu dünn – was tun?   
 „Mehr füttern!“ So lautet natürlich die naheliegende Antwort auf diese Frage. Generell ist dies schon richtig. Doch das führt nicht immer zum gewünschten Erfolg. Bleibt die gewünschte Gewichtszunahme trotzdem aus, sollte man als nächsten Schritt über eine Futterumstellung nachdenken. 
 Denn nicht jedes Futter passt zu jedem Hund – die einen können Trockenfutter schlechter verwerten, die anderen kommen mit Nassfutter nicht gut zurecht, wieder andere profitieren am meisten vom  BARFen . Außerdem empfehlen wir, einen genauen Blick auf die bisherige Ration zu werfen. Enthält diese ausreichend Protein, Fett und Kohlenhydrate? Häufig fehlt es hier und der Hund nimmt im Laufe der Zeit unweigerlich immer weiter ab. Wird der zu dünne Hund mit Frischfutter versorgt, sollte dieses mindestens 15 % fettiges Fleisch pro Portion enthalten. 
 Gegebenenfalls wären Rinder- oder Hühnerfett ratsame Zusätze. Bekommt der Kandidat täglich Fertigfutter in den Napf, kann dieses beispielsweise mit Rinderfettpulver angereichert werden. Abgerundet mit leichten Komponenten wie gekochtem Reis, Fleischbrühe, Hüttenkäse oder gekochtem Hühnchen versorgt man den Hund mit Kohlenhydraten und Eiweiß und entlastet darüber hinaus auch die Verdauung. Diese spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, zu dünnen Hunden zu mehr Körpermasse zu verhelfen. Denn nur, wenn der Verdauungstrakt optimal funktioniert, kann der Hund das Futter gut verwerten und Substanz aufbauen. 
 Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der Magen des Hundes sich bereits aufgrund von Futtermangel (z.B. Hunde aus dem Tierschutz oder Tiere nach längerer Krankheit) verkleinert hat. Hier sofort mit der Fütterung großer Portionen zu beginnen, würde den Magen-Darm-Trakt vermutlich überfordern. In diesem Fall kann ein Tierarzt den Hund ggf. zunächst über eine Magensonde oder eine Infusion ernähren und optimal beraten, wie man die ausgehungerten Vierbeiner wieder langsam ans Fressen gewöhnen kann. Begleiterscheinungen bei zu dünnen Hunden 
 Dauerhaftes Untergewicht führt auch bei Hunden zu weiteren Symptomen: 
 
 stumpfes Fell 
 schuppige Haut 
 schlechte Wundheilung 
 beeinträchtigtes Immunsystem 
 Muskelabbau 
 Schwäche 
 abnehmende Vitalität 
 geringere Fruchtbarkeit 
 zu niedriger Blutdruck 
 sinkende Knochendichte 
 
  Neben all diesen Merkmalen verringert sich – je länger der Zustand anhält – leider nicht nur die Lebensqualität des Hundes sondern auch die Lebenserwartung. Daher sollte man bei einem starken Gewichtsverlust nicht zu lange warten. 
   Untergewicht beim Hund vorbeugen   
 Um zu vermeiden, dass der Hund zu dünn wird, sollte sich das Herrchen bzw. Frauchen immer wieder selbstkritisch an der eigenen Nase fassen und ganz ehrlich folgende Fragen beantworten: 
 
 Füttere ich meinen Hund einmal am Tag? 
 Füttere ich ihn morgens? 
 Wenn ich ihm zweimal / mehrmals pro Tag füttere, bekommt er nach 17 Uhr wirklich nichts mehr? 
 
  Denn nur, wer diese Regeln befolgt, bringt seinen Hund dazu, einen natürlichen Hunger zu entwickeln. Hat er diesen nicht, greift der Mensch unweigerlich zu Tricks, um den Vierbeiner zur Nahrungsaufnahme zu bewegen. Ein Leckerchen hier, noch etwas Wurst da, vielleicht eine schmackhafte Soße über das geächtete Futter, die vom Mittagessen des Besitzers übriggeblieben ist – das alles bringt zwar zunächst den gewünschten Erfolg, belastet und schädigt langfristig aber die Darmflora. 
 Die Folge: Der Verdauungstrakt funktioniert immer weniger und der Hund kann sein Futter nicht mehr effektiv verwerten. Der Hund wird also dünner und dünner. 
   MASTERDOG-Expertentipp – welches Futter für den zu dünnen Hund?   
 Ein Chihuahua ist ein Hund – eine ausgewachsene Dogge auch. Schon anhand dieses Satzes lässt sich erkennen, dass Hundefutter den unterschiedlichsten Anforderungen entsprechen muss. Jeder Hund sollte seinen individuellen Bedürfnissen nach optimal gefüttert werden. 
 Greift der Hundebesitzer auf fertiges Nass- oder Trockenfutter zurück, sollte er darauf achten, dass dieses von einer renommierten Futtermittelfirma produziert wird. Hier klügeln Futterexperten für Hundeernährung die Zusammensetzungen so aus, dass nicht nur die Gehalte an Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett stimmen, sondern dass die Produkte darüber hinaus mit allen für den speziellen Hund wichtigen Vitalstoffen (Mengen- und Spurenelemente, Vitamine etc.) angereichert sind. 
 Ob Welpe oder Senior, klein oder groß, zu dick oder eben zu dünn – für jeden ist dann auch wirklich das Passende dabei. Greift man auf einzelne Komponenten zurück und stellt das Futter seines Lieblings selbst zusammen, sollte dies ebenfalls in Abstimmung mit einem Futterexperten geschehen. Und gerade, wer einen zu dünnen Hund besitzt, sollte in eine solche Analyse investieren, um seinem Hund schnellstmöglich zu helfen. 
 Als hochwertige und gut verfügbare Kohlenhydrat- und Proteinquelle können wir dazu aus unserem Sortiment die  MASTERDOG SPEZIAL-KROKETTE  empfehlen. Das getreide- und glutenfreie Alleinfutter basiert auf leicht verdaulichem Geflügelfleisch. Anstelle von Weizen enthält es Kartoffel und Rübenschnitzel. 
 Als Ergänzung für die zu dünnen BARF-ernährten Hunde haben wir den  MASTERDOG VEG-MIX  im Angebot; vorgekochter Reis, aufgeschlossene Karotten und Erbsen in Flockenform sorgen für eine ausreichende Versorgung der Tiere mit Kohlenhydraten und Ballaststoffen. 
 Um den belasteten Verdauungstrakt zu dünner Hunde wieder auf Hochtouren zu bringen, kann das   MASTERHORSE DARMBALANCE   eine gute Ergänzung der Futterration darstellen. Es trägt mit seiner speziell abgestimmten Mischung aus Darmkräutern und weiteren wertvollen Komponenten zu einer geregelten Verdauung und einer verbesserten Darmflora bei. Da es sowohl trocken als auch angefeuchtet gefüttert werden kann, passt es zu jeder Futterration problemlos dazu. 
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            <title type="text">Kreuzbandriss beim Hund</title>
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                                            Dauerhafte Fehlstellungen, Überbelastungen oder Traumatas sind die häufigsten Ursachen eines Kreuzbandrisses bei Hunden.
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                   Kreuzbandriss beim Hund – Symptome und Behandlung    
 Einer der häufigsten chirurgischen Eingriffe beim Hund ist die Operation eines gerissenen Kreuzbandes. Unsere Experten haben sich deshalb einmal genau damit auseinandergesetzt und beantworten im folgenden Text alle Fragen rund um dieses Thema. Um zu verstehen, wie ein kaputtes Kreuzband die Hunde beeinträchtigt, muss man zunächst einmal deren gesamtes Knie unter die Lupe nehmen. Die Kniegelenke sind für die Bewegung eines Hundes essentiell. Sie verbinden zum einen Ober- und Unterschenkel und gelten zum anderen als dessen „Hinterrad-Antrieb“; denn sie übertragen die dort entstehende Antriebskraft auf den gesamten Körper. 
 Nur so können die Hunde in gewohnter Manier schwungvoll laufen und springen. Dazu kommt, dass die Kniegelenke einerseits beim Laufen selbst, andererseits noch viel mehr beim Abbremsen die Funktion der „Stoßdämpfer“ innehaben. An den Hintergliedmaßen werden sie deshalb durch die kräftigen Kreuzbänder verstärkt. Je zwei an einem Hinterbein unterstützen dessen Stabilität und stärken es so zusätzlich. 
 Sie unterscheiden sich anhand ihrer Lage: das vordere (Ligamentum cruciate craniale) und das hintere Kreuzband (Ligamentum cruciate caudale). Beide verlaufen von einer Seite des Oberschenkels zur diagonalen Seite des Unterschenkels. Dabei kreuzen sie sich genau im Zentrum des Kniegelenks, woher auch ihr Name Kreuzbänder rührt. 
   Die Formen des Kreuzbandrisses beim Hund    
 Die Kreuzbänder sind bei Hunden immer sehr starken Belastungen ausgesetzt. Denn – im Gegensatz zu uns Menschen – strecken diese ihre Knie nie ganz durch, weshalb auch jede Phase der Belastung in einer gebeugten Stellung geschieht. Damit Ober- und Unterschenkel dabei immer an vorgegebener Stelle bleiben, dienen die Kreuzbänder als Halt, wobei besonders das vordere Kreuzband stark belastet wird. Kommt es trotz allem zu einem Kreuzbandriss, auch Kreuzbandruptur genannt, kann dies auf zwei verschiedenen Arten geschehen: 
 
 degenerativer Kreuzbandriss 
 traumatischer Kreuzbandriss 
 
 In beiden Fällen ist eher das vordere Kreuzband betroffen. 
   Ursachen des Kreuzbandrisses bei Hunden    
 Degenerativ bedeutet auf Deutsch soviel wie „verschleißbedingt“. Im Bezug auf einen Riss am Kreuzbein heißt das, dass die permanent einwirkenden, sehr starken Zugkräfte vor allem das vordere Kreuzband stark be- oder im Fall einer Ruptur dann überlasten. Derartige Fälle gehen meist mit einer anderen Ursache wie zum Beispiel einer dauerhaften Fehlstellung einher. Häufig beginnt alles mit kleineren Rissen und Verletzungen am Band, die nicht mehr komplett ausheilen, das Band wird in sich immer elastischer, es „leiert aus“. Und irgendwann kommt es dann unweigerlich zu einem Abriss. 
 Bei einem Trauma handelt es sich aus medizinischer Sicht um eine Gewalteinwirkung, bei der es zu einer Verletzung im Organismus, in unserem Falle am Kreuzbandriss, kommt. Das kann bei einem Hund beispielsweise ein Sturz oder ein Sprung aus großer Höhe sein, ein Kampf mit Artgenossen oder ein Verkehrsunfall. Dabei kommt es zu einer traumatischen Ruptur: Das Band reißt ruckartig durch. 
 In den meisten Fällen handelt es sich bei Kreuzbandrupturen beim Hund um die degenerative Variante. Dazu sollten Besitzer von Labradoren, Golden Retrievern, Bernhardinern, Berner Sennenhunden, Rottweilern und Boxern dahingehend aufmerksam sein, da diese Rassen eine verstärkte Veranlagung für einen Abriss am Kreuzband zeigen. 
 
 INFO TO GO 
 Erleidet ein Hund einen Kreuzbandriss, handelt es sich dabei häufig um eine Konsequenz einer dauerhaften Überbelastung oder einer Fehlstellung. 
 In den allermeisten Fällen kommen die betroffenen Hunde nicht um eine Operation herum. Konservative Behandlungen zeigen leider nur sehr selten den gewünschten Erfolg. 
 Eine vollständige Genesung nach einem Kreuzbandriss ist möglich. Entscheidend sind dafür die Heilungs- und die Reha-Phase. Beides kann sehr gut mit den geeigneten Futterergänzungsmitteln unterstützt werden. 
 
    Typische Symptome bei einem Kreuzbandriss beim Hund    
 Das schwierige an einem Kreuzbandriss beim Hund ist, dass ein solcher nicht unbedingt zu einer lang andauernden, starken Lahmheit führt. Manche Hunde heulen durch den plötzlichen Schmerz auf und humpeln. Andere schonen nur nach dem Aufstehen das betroffene Knie und „laufen sich wieder ein“. Wieder andere stehen nur noch auf der Spitze der Pfote und vermeiden im Stehen ein Strecken des Knies. Daher sollte man im Verdachtsfall auch bei einem leichten oder nur partiell auftretenden Humpeln den Tierarzt zu Rate ziehen. 
 Versäumt der Hundebesitzer dies, wird das Laufen jedoch mit der Zeit bei fast allen Patienten zunehmend schmerzhaft. Der Grund dafür: Nach dem Kreuzbandriss verliert das Gelenk an Stabilität, bei jeder Bewegung werden nun der Gelenkknorpel und der darunter liegende Knochen gereizt. Es können sich schmerzhafte Gelenkentzündungen ausbilden. Die Hunde zeigen zunehmende Bewegungsunlust und wollen, um dem Schmerz zu entgehen, lieber liegenbleiben. 
   Kreuzbandriss – die richtige Behandlung des Hundes (Operation oder Selbstheilung)?   
 Eine konservative Behandlung ohne chirurgischen Eingriff gilt leider nur selten als erfolgversprechend und wenn, dann häufig nur bei kleinen Hunderassen. Oft führt kein Weg an einer Operation vorbei. Nach dem chirurgischen Eingriff beginnen die für den Hund sehr langwierige Heilungs- und Rehabilitationsphasen. Dabei darf nicht vergessen werden: Eine sehr wichtige Rolle bei der Genesung der Hunde spielt deren eigenes Körpergewicht. Die Tierbesitzer sollten daher streng auf das Gewicht ihres Vierbeiners achten, denn jedes Gramm zu viel belastet das frisch operierte Gelenk unnötig und kann den Heilungsverlauf in die Länge ziehen oder gar verhindern. 
  Oberste Ziele der Heilungsphase:  
 
 mögliche Entzündungen des operierten Gelenks verhindern 
 den Hund – sobald vom Tierarzt verordnet – zu einer leichten Belastung des operierten Knies motivieren 
 
 Zu Punkt eins verschreibt der Tierarzt während der Heilungsphase entzündungshemmende Schmerzmittel und Antibiotika. Punkt zwei ist deshalb so wichtig, da die Muskeln nur dann im Training bleiben, wenn sich das Bein bewegt. Und eine ausgeprägte Muskulatur spielt wiederum eine gravierende Rolle für die Stabilisierung des Kniegelenkes und damit auch für das vollständige Wiedererlangen der Funktionsfähigkeit. Die Rede ist hier von sehr kurzen, kontrollierten Spaziergängen an der Leine. 
  Oberste Ziele der Rehabilitationsphase:  
 
 gezielter Muskelaufbau 
 das Wiedererlangen der vollen Beweglichkeit 
 
 Das kann auch in Zusammenarbeit mit einem kompetenten Physiotherapeuten von Statten gehen. Individuell abgestimmte Maßnahmen wie Bewegungstraining (z.B. mit Hilfe eines Waserlaufbands), Wärme oder Massagen können dem Knie zu seiner vollen Kraft und Beweglichkeit zurückhelfen. Außerdem sinkt das Risiko für erneute Fehlstellungen, die in den meisten Fällen die Fehlbelastung und damit den Kreuzbandriss bedingt hatten. 
   MASTERDOG-Expertentipp – die unterstützende Fütterung zur Vermeidung eines Kreuzbandrisses beim Hund   
 Auch nach der Reha-Phase sollten Hundebesitzer ein Auge auf das Gewicht ihres Hundes haben. Ein individuell angepasster Futterplan hilft zu einer eventuellen Diät, dessen Gelenke langfristig gesund zu erhalten. Ist der Kreuzbandriss gerade erst passiert, empfehlen sich Produkte mit entzündungshemmenden Komponenten wie Teufelskralle und Ingwer, welche beispielsweise im   MASTERDOG GSM-PLUS   enthalten sind. 
 Es bietet eine umfassende Unterstützung bei Abnutzungserscheinungen im Gelenkbereich, regt die Knorpelregeneration an und fördert dank der enthaltenen Grünlippmuschel die körpereigenen Reparaturvorgänge. Liegt die Ruptur des Kreuzbandes schon eine Weile zurück, profitiert der Hund vom   MASTERDOG LAUFWUNDER  . Es enthält unter anderem Chondroitin, Glucosamin und Hyaluronsäure. Diese Komponenten sorgen beispielsweise für belastbare, elastische und kräftige Gelenkstrukturen. Biologisch aktive Schwefelverbindungen und Kieselgur kräftigen Sehnen und Bänder. Der Gelenkapparat wird optimal gestärkt und der Hund erlangt wieder mehr Bewegungsfreude. 
 Die reine Grünlippmuschel erfreut sich seit vielen Jahren ebenfalls großer Beliebtheit bei Hunden mit Kreuzbandriss. Das   MASTERDOG GSM-PUR   enthält ausschließlich neuseeländisches Grünlippmuschelkonzentrat. Zahlreiche Studien belegen, dass die darin enthaltenen Glykosaminoglykane das Binde- und Stützgewebe auf natürliche Weise unterstützen. Die Omega-3-Fettsäuren wirken sich darüber hinaus positiv auf das Entzündungsgeschehen innerhalb der Gelenkstrukturen aus. 
 Alle drei Produkte versorgen den von einem Kreuzbandriss betroffenen Hund optimal und eignen sich darüber hinaus auch zur prophylaktischen Gabe. 
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                            <updated>2018-09-28T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Nierenerkrankung beim Hund</title>
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                                            Nierenerkrankungen beim Hund sind äußerst schwer zu erkennen, da sich die typischen Symptome erst zu einem späteren Stadium zeigen.
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                 Nierenversagen gilt als die zweithäufigste Todesursache bei Hunden. Mehr als 20 Prozent aller Hunde über fünf Jahren verfügen über eine eingeschränkte Nierentätigkeit. Häufig bleibt dies zunächst unerkannt. Denn erst bei über 50-prozentigem Funktionsverlust der Niere zeigen Hunde auffällige Symptome. 
   Welche Funktion hat die Niere beim Hund?   
 Nieren produzieren Urin, über welchen Abbauprodukte des Organismus ausgeschieden werden können. Zudem beteiligen sie sich durch die Bereitstellung des Hormons Erythropoetin an der Bildung der roten Blutkörperchen, durch die Vitamin D-Synthese am Knochenstoffwechsel und durch die Ausschüttung von Renin an der Regulation des Blutdrucks. Des Weiteren tragen die Organe zur Regulation des pH-Werts und damit zum Säure-Basen-Gleichgewicht bei. 
   Wie erkenne ich eine Nierenerkrankung beim Hund?   
 Das A und O ist es, die Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln. Dies gestaltet sich jedoch oft schwierig, da nierenerkrankte Hunde lange keine klinischen Symptome zeigen, was an der hohen Kompensationsfähigkeit dieser beiden Organe liegt. Da die Anzahl der Hunde mit Niereninsuffizienz ab einem Alter von etwa fünf Jahren steigt, empfiehlt sich in jedem Fall eine jährliche Routineuntersuchung des Hundes durch den Tierarzt. 
 Man unterscheidet generell zwischen einer akuten Niereninsuffizienz, bei der es spontan zu einem Ausfall der Nierenfunktion kommt und einer chronischen Niereninsuffizienz, welche zwar seltener aber für das betroffene Tier schwerwiegender ist. Letztere gilt als eine der häufigsten Krankheiten bei älteren Hunden. Das Charakteristische einer chronischen Niereninsuffizienz ist ihr schleichender Verlauf. Erst wenn etwa 70 % der Nephrone (kleinste Filteranlagen) zerstört sind, kommt es zu klar erkennbaren Auswirkungen. 
 Von Niereninsuffizienz spricht man dann, wenn noch etwa 35% der Nephrone funktionsfähig sind. Die Salze und Giftstoffe können dann nicht mehr vollständig aus dem Organismus transportiert werden. Durch eine vermehrte Wasseraufnahme versucht der Hund, den Urin zu verdünnen und somit auszuscheiden. Solange noch genügend gesunde Nephrone vorhanden sind, können diese die Funktion des geschädigten Nierengewebes übernehmen. Der Blutdruck wird gesteigert und die Durchblutung verbessert. 
 Mit fortlaufender Erkrankung kann der Organismus diese Mehrarbeit nicht mehr kompensieren. Die vermehrte Giftstoffansammlung führt zu weiterer körperlicher Beeinträchtigung oder sogar zum Tod des Tieres. Eine Nierenerkrankung ist nicht heilbar, dennoch kann der betroffene Hund bei entsprechender Behandlung noch jahrelang leben. 
   Die Nieren- Entgiftungsorgane des Hundes   
 Die Nieren gelten als die größte Filteranlage des Organismus. Sie liegen, geschützt durch eine Fettkapsel in der Lendenregion des Hundes, beidseits der Wirbelsäule und bestehen aus sogenannten Nephronen, deren zentrale Funktion die Ausscheidung von Giftstoffen und Stoffwechselendprodukten, Wasser, körperfremden Substanzen sowie nicht benötigten Elektrolyten ist. 
   Die Ursachen einer Niereninsuffizienz beim Hund   
  Rasse:   Bestimmte Hunderassen, wie z. B. Dalmatiner, Cocker Spaniel oder Yorkshire Terrier haben eine genetische Veranlagung für Nierenprobleme. 
  Medikamente:   Vor allem eine langfristige Medikamentengabe kann der Auslöser für Nierenleiden sein. In diesem Fall ist jedoch die Aufmerksamkeit des Tierhalters besonders wichtig, da das verursachende Medikament bis zum Auftreten der Nierenerkrankung oft schon wieder abgesetzt wurde. 
  Alter:   Da die Nieren mit zunehmendem Alter nicht mehr so gut arbeiten, treten Niereninsuffizienzen häufiger bei älteren Tieren auf. 
  Fütterung:   Auch auf die Ernährung sollte ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Zu hohe Eiweiß- bzw. Phosphorkonzentrationen im Futter können bei Hunden, die bereits Niernprobleme haben, weitere Probleme verursachen. 
   Symptome der Nierenerkrankung beim Hund   
 Die Symptome ähneln zunächst denen einer Allgemeinerkrankung wie 
 
 gelegentlicher Durchfall 
 Erbrechen 
 Abgeschlagenheit 
 Maulgeruch 
 
 Erst mit fortschreitender Erkrankung lassen die Krankheitssymptome auf eine Nierenerkrankung schließen. Hier können folgende klinische Befunde auftreten: 
 
 vermehrter Harnabsatz (Polyurie) 
 gesteigerte Wasseraufnahme 
 Entzündung der Maulschleimhaut 
 Appetitlosigkeit 
 Gewichtsverlust 
 Lethargie 
 blasse Schleimhäute 
 stumpfes Fell   
 
 
 INFO TO GO - Niereninsuffizienz beim Hund 
 Die Nieren sind die größte Filteranlage des Organismus. Durch ihre hohe Kompensationsfähigkeit können sie ihre Aufgaben auch noch erfüllen, wenn bereits ein großer Teil des Gewebes zerstört ist. 
 Mehr als 20 % aller Hunde über fünf Jahre leiden an einer Nierenerkrankung. Daher sind regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt sinnvoll, auch wenn der Hund noch keine Symptome zeigt. 
 Bestimmte Anzeichen lassen v.a. im späteren Stadium auf eine Nierenerkrankung schließen. Hierzu gehören u.a. vermehrter Durst, Fressunlust, Entzündungen der Maulschleimhaut, vermehrter Harnabsatz und Apathie. 
 Nierenerkrankten Hunden ist eine spezielle Diät zu füttern. 
 Frisches Wasser muss ad libitum zur Verfügung stehen. 
 Spezielle Ergänzungsfutter können helfen, die Nierentätigkeit zu unterstützen und den Organismus so zu entlasten. 
 
    Behandlung des Hundes bei einer Niereninsuffizienz   
 Beobachtet der Tierhalter eine vermehrte Wasseraufnahme des Hundes, ist es wichtig, rasch einen Tierarzt aufzusuchen. Dieser wird zunächst eine gründliche Allgemeinuntersuchung und im Verdachtsfall auch Harn- und Bluttests durchführen. 
 Bei fortgeschrittener Nierenerkrankung sind regelmäßige Tests durch den Fachmann unbedingt erforderlich, damit entsprechende therapeutische Maßnahmen ergriffen werden können. Neben der notwendigen Medikation ist auch auf eine entsprechende Fütterung zu achten, um das noch funktionierende Nierengewebe zu unterstützen und zu entlasten sowie dessen Funktionsfähigkeit noch möglichst lange aufrecht zu erhalten. 
 Wasser sollte einem nierenkranken Hund immer ausreichend zur Verfügung stehen, da er nicht mehr in der Lage ist, den Urin ausreichend zu konzentrieren. Wird dieser Flüssigkeitsverlust nicht ausgeglichen, kann dies zu einer lebensbedrohlichen Austrocknung des Tieres führen. 
   Vorbeugung einer Nierenerkrankung beim Hund   
 Da Eiweißüberschüsse im Futter die Nieren belasten können, sollte vor allem bei risikobehafteten Hunderassen von Beginn an auf eine eiweißarme Fütterung geachtet werden. Verschiedene Umweltfaktoren und Medikamente oder länger andauernde Krankheiten stellen ebenfalls eine Belastung für die Nieren dar. Daher ist es sinnvoll, ihre Entgiftungsfunktion in Extremsituationen zu unterstützen, damit schädliche Stoffe rascher aus dem Körper abtransportiert werden können. 
   MASTERDOG Expertentipp: Die richtige Fütterung des Hundes während und nach einer Niereninsuffizienz   
 Zur Vermeidung einer Dehydrierung des Hundes sollte vor allem darauf geachtet werden, dem Hund immer genügend frisches Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Gegebenenfalls muss eine Umstellung auf ein Nassfutter stattfinden, da dieses, im Gegensatz zu Trockenfutter, zusätzlich Flüssigkeit liefert. Verschiedene Kräuter wie z.B. Birke und Brennnessel regen die Harnproduktion an. Durch die erhöhte Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten aus dem Blut wird die Entgiftungsfunktion der Nieren unterstützt. 
 Weitere Kräuter stärken das Herz- Kreislaufsystem und sorgen so für einen verbesserten Lymphkreislauf und damit ebenfalls für einen besseren Abtransport von Giftstoffen aus dem Körper. Werfen Sie dazu einen Blick in unser breitgefächertes Kräutersortiment. 
 Mit Hilfe der Vitamine A, C und E können die Nieren vor entzündlichen Reaktionen, welche durch die Ausscheidung von Schadstoffen auftreten, geschützt werden. 
 Die wasserlöslichen B-Vitamine unterstützen die rasche Ausscheidung der Schadstoffe aus dem Blut. Aus unserem Sortiment kann bei Nierenproblemen auf das   CANIPUR-renafit   zurückgegriffen werden. Es enthält die oben genannten Inhaltsstoffe und unterstützt somit die Nierenfunktion optimal. Damit kann das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Hunde deutlich gesteigert werden. Erkrankte Tiere sollten in jedem Fall eine salz- phosphat- und eiweißreduzierte Schonkost erhalten, um den Organismus so wenig wie möglich zu belasten. 
 Da der Großteil nierenerkrankter Hunde älter und der Appetit häufig – nicht zuletzt aufgrund der Schmerzen – reduziert ist, sollte das verabreichte Futter zudem schmackhaft sein. 
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                            <updated>2018-02-05T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">&quot;Bandscheibenvorfall&quot;</title>
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                                            Die Diagnose „Bandscheibenvorfall“ beim Hund erfordert sofortige Maßnahmen.
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                   Bandscheibenvorfall beim Hund   
 Bei der Diagnose „ Bandscheibenvorfall “ werden viele Hundebesitzer schnell unsicher. „Lähmung“, „Operation“ oder auch „Einschläfern“ sind Stichworte, die ihnen schnell in den Sinn kommen. 
 Doch man muss in einem solchen Fall nicht gleich mit dem Schlimmsten rechnen. Mit den richtigen Therapiemaßnahmen für einen solchen Vorfall, auch Diskusprolaps genannten, kann sogar oftmals eine Operation verhindert werden. 
   Was ist ein Bandscheibenvorfall beim Hund?   
 Die Wirbelsäule des Hundes besteht aus sieben Hals-, dreizehn Brust-, sieben Lenden-, drei Kreuzbein- und zehn bis dreiundzwanzig Schwanzwirbeln. Sie alle sind knöchern und wären, würden sie alleine die Wirbelsäule bilden, ein sehr starres Gebilde, das schnell verschleißt. Deshalb liegt in den Zwischenwirbelräumen je eine Bandscheibe (lat.: Discus intervertebralis) als Puffer. 
 Sie sorgt für eine wortwörtlich „reibungslose“ und elastische Bewegung des Hundes und verhindert somit einen Abrieb der einzelnen Wirbel. Kommt es zu krankhaften Veränderungen an den Bandscheiben, ist unter anderem der viel gefürchtete Bandscheibenvorfall eine mögliche Folge. 
 Eine Bandscheibe besteht aus drei Teilen: dem Kern (Nucleus pulposus), dem äußeren Ring (Anulus fibrosus) und der Übergangszone zwischen den beiden. Der Kern besteht aus gallertartigem Gewebe und somit zu 80 bis 85% aus Wasser. Dicke, weiße Faserbündel und kollagenproduzierende Zellen bilden den Ring. Zunächst handelt es sich bei einem Bandscheibenvorfall um makroskopisch kleine Veränderungen am Gewebe. 
 Doch im weiteren Verlauf fällt die Bandscheibe von ihrem angestammten Platz in den Wirbelkanal „vor“. Dort übt sie einen schmerzhafter Druck auf das Rückenmark und / oder die umliegenden Nerven aus. 
 Unterschieden werden derartige Vorfälle anhand des Schweregrades und der betroffenen Bereiche: 
 
  Schweregrad I:  Vorwölbung des Bandscheibenkerns in den Wirbelkanal bei noch weitestgehend intaktem Bandscheibenring. 
 
 
  Schweregrad II:  Der Bandscheibenring ist zerstört und die Bandscheibenmasse vollständig in den Wirbelkanal eingedrungen; dabei wird umgebendes Gewebe beschädigt und zerdrückt. 
 
 Am häufigsten betroffen sind beim Hund die Bereiche der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. 
   Die Ursachen eines Bandscheibenvorfalls beim Hund – rasseabhängig?   
 Die Bandscheiben durchlaufen in einem Hundeleben ganz natürlichen Alterungsprozessen, bestimmt durch die tägliche Beanspruchung des Hundes, dessen Haltungsweise, dem Trainingszustand, dessen Gewicht, seine Bemuskelung oder seine orthopädische Stellung. Deshalb sind Bandscheibenvorfälle bei älteren Hunden keine Seltenheit. 
 Doch bei manchen Rassen kommt es – abhängig vom Aussehen, dem Genmaterial und der Form der Bildung von Knochengewebe – bereits in jungen Jahren zu Bandscheibenvorfällen. Diese Hunde lassen sich unter dem Begriff chondreodystrophe Rassen zusammenfassen. Dazu gehören beispielsweise Dackel, Französische Bulldoggen, Pekinesen, Cocker Spaniel, Bassets oder kleine Terrier – Rassen mit einem zu langen Rücken für zu kurze Beine. 
 Ebenfalls betroffen sind Hunde mit abfallender Lendenwirbel- und langer Halswirbelsäule wie z.B. Deutsche Schäferhunde. Bei ihnen altern die Bandscheiben bereits in den ersten Lebensjahren drastisch, weshalb die Wahrscheinlichkeit für eine Verkalkung und damit eines Bandscheibenvorfalls höher ist als bei allen anderen Hunden, den nicht-chondreodystrophen Rassen. Denn im Normalfall beginnt die Alterung der Bandscheiben erst im Alter von fünf bis sieben Jahren. 
   Die Symptome eines Bandscheibenvorfalls bei Hunden   
 Bandscheibenvorfälle entstehen oft ganz spontan aus der Bewegung heraus. Plötzlich zeigt der betroffene Hund Symptome wie Schmerzen, Abwehrverhalten, verminderte Leistungsfähigkeit oder aber auch sensible und / oder motorische Störungen. Im Detail bedeutet das, dass der Hunderücken oftmals unnatürlich aufgewölbt bzw. gekrümmt und berührungsempfindlich ist oder dass die Rückenmuskulatur verhärtet (das kann entweder einseitig oder beidseitig der Fall sein). 
 Der Hund kann einen steifen Hals haben, Schwierigkeiten bei der Fortbewegung zeigen (Passgang, Nachziehen einzelner Gliedmaßen bis hin zu Lähmungserscheinungen) und – sollten die Nerven, die für Blasen- und Afterschließmuskel verantwortlich sind, betroffen sein – unter Inkontinenz leiden. 
 Welche Symptome die betroffenen Hunde zeigen, hat nichts mit der Schwere des Bandscheibenvorfalls zu tun, sondern damit, welche Nerven betroffen sind. Auch hier werden diverse Grade unterschieden: 
 
 Grad 1: Der Hund zeigt außer Schmerzen keine Symptome. 
 Grad 2: Der Hund zeigt starke Koordinationsstörungen (Ataxie). 
 Grad 3: Der Hund zeigt Lähmungserscheinungen, kann aber noch gehen. 
 Grad 4: Der Hund zeigt Lähmungserscheinungen, kann nicht mehr gehen. 
 Grad 5: Der Hund ist vollständig gelähmt und leidet unter Schmerzen. 
 Grad 6: Der Hund ist vollständig gelähmt, leidet aber nicht unter Schmerzen. 
 
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 INFO TO GO - Bandscheibenvorfall beim Hund 
 Bei einem Bandscheibenvorfall ragt die Bandscheibe zum Teil oder komplett in den Wirbelkanal hinein und drückt dort auf das Rückenmark und / oder die umliegenden Nerven. 
 Plötzlich auftretende Schmerzen am Rücken, eine abnormale Körperhaltung, Abwehrverhalten, sensible oder motorische Störungen sowie Inkontinenz können auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten. 
 Fragen Sie beim ersten möglichen Anzeichen auf einen Bandscheibenvorfall einen Tierarzt um Rat. Je schneller die richtigen Maßnahmen ergriffen werden, desto größer ist die Heilungschance. 
 Mit der richtigen Haltung und einem ausgeklügelten Futterplan kann man sowohl die Rückenmuskulatur und die Gelenkstruktur prophylaktisch unterstützen als auch im Fall einer Diskusprolapses die Genesung des Hundes fördern. 
 
   Behandlung und Folgen eines Bandscheibenvorfalls   
 Um einen Bandscheibenvorfall und dessen Schweregrad zu diagnostizieren, greift der Tierarzt neben der allgemeinen auf eine neurologische Untersuchung zurück. Dabei beurteilt er das Reaktionsvermögen (die Reflexe) des Hundes in verschiedenen Nervenbereichen. Der neurologischen Untersuchung folgt das sogenannte bildgebende Verfahren wie ein CT (die Darstellung mittels Röntgenstrahlen) oder ein MRT (die Darstellung mittels Magnetfeldern). Damit lässt sich eindeutig feststellen, welche Bereiche des Rückenmarks in welchem Ausmaß betroffen sind. 
 Handelt es sich tatsächlich um einen Diskusprolaps, muss das Tier sofort ruhig gehalten werden. Je nach Empfinden tut dem betroffenen Hund Wärme gut. Eine Behandlung mit B-Vitaminen in hochkonzentrierter Form (B-Komplex) und scherzmindernden Mitteln muss unbedingt erfolgen. Dabei gehen die Meinungen der Experten oft auseinander, ob sich NSAID (Entzündungshemmer ohne Cortison) oder Cortisonpräparate (Glukokortikoide) besser eignen. 
 Sind die Muskeln stark verhärtet, empfiehlt sich ebenfalls die Verabreichung von muskelentspannenden (relaxierenden) Mitteln; damit lässt der Druck auf Rückenmark und Nerven nach. Ist die akute Phase für den Hund überstanden, steht Physiotherapie in Form von vorsichtigen Massagen und / oder Bewegung auf einem Unterwasserlaufband auf dem Programm. Damit kann im Optimalfall bereits nach einigen Tagen begonnen werden. In vielen Fällen ist eine vollständige Abheilung ohne eine Operation möglich, der Hund kann sich wieder völlig schmerzfrei bewegen. Manchmal bleiben aber dennoch motorische oder sensible Ausfälle zurück wie zum Beispiel das Laufen im Pass oder das Nachziehen eines Beines. Mit diesen lernt der Hund allerdings zu leben. 
 Verschlechtern sich die Symptome trotz der genannten Therapiemaßnahmen, bleibt nur eine Operation, bei der das in den Wirbelkanal eingedrungene Bandscheibenmaterial entfernt wird. Diese sollte ausschließlich ein erfahrener Chirurg durchführen. Nach der Operation erfolgt eine mehrwöchige Regenerationszeit, in der sich der Hund so ruhig wie möglich verhalten sollte. Herumtoben oder Treppensteigen müssen in jedem Fall vermieden werden. Ganz wichtig ist auch bei einem operativen Eingriff die anschließende Physiotherapie. 
 Achtung: Bei Bandscheibenvorfällen zählen von Beginn schnelle und richtige Entscheidungen durch einen auf diesem Gebiet routinierten Tierarzt. Die Prognose steht in den meisten Fällen günstig, kann aber durch eine zu lange Wartezeit oder durch falsche Schritte in der Anfangsphase deutlich schlechter werden. In seltenen, besonders schweren Fällen bleibt nur die Option einer Euthanasie. 
   Vorbeugung eines Bandscheibenvorfalls beim Hund   
 Wichtig bei der Prophylaxe eines Bandscheibenvorfalls ist in jedem Fall, dass man als Hundehalter auf das richtige Training seines Hundes achtet. Je kräftiger die Rückenmuskulatur, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit für einen Diskusprolaps. Dazu sollten die Hunde nicht einseitig belastet werden. Vor allem die bereits erwähnten, prädisponierten Hunderassen sollten vermehrtes Treppenlaufen vermeiden. Dabei schadet vor allem das „treppab“ laufen, denn dabei werden Wirbelsäule und Bandscheiben extrem gestaucht. 
 Doch selbst, wenn man all diese Maßnahmen einhält, bedeutet das nicht, dass der Hund keinesfalls einen Bandscheibenvorfall erleiden wird. Wie bei uns Menschen auch, reicht manchmal nur eine dumme Bewegung – beispielsweise ein zu hektisches Aufstehen – und schon ist es soweit. Bei Hunden, die bereits unter Rückenproblemen leiden, empfiehlt sich daher eine begleitende Physiotherapie, um das Risiko eines Bandscheibenvorfalls zu mindern. Dazu erweist sich die Verwendung eines Brustgeschirrs als sinnvoll, um die (Hals-)Wirbelsäule zu entlasten. 
 Wichtig: Suchen Sie beim ersten Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall umgehend einen Tierarzt auf. Je früher mit den richtigen Maßnahmen begonnen werden kann, desto besser sind die Heilungschancen. Wird die Blutgefäßversorgung durch die hervorgefallene Bandscheibe zu lange unterbrochen, ist die Wahrscheinlichkeit einer irreversiblen Schädigung der Nerven sehr hoch. 
   Die richtige Ernährung und Haltung des Hundes zur Stärkung des Rückens – MASTERDOG-Expertentipp   
 Neben der bereits erwähnten richtigen Haltung, kann man auch über die Fütterung möglichen Abnutzungserscheinungen an der Wirbelsäule entgegenwirken. Mit Nähr- und Wirkstoffen wie Chondroitin, Glucosamin und Hyaluronsäure bleiben die Gelenkstrukturen belastbar, elastisch und kräftig. Biologisch aktive Schwefelverbindungen und Kieselgur stärken Sehnen und Bänder und stabilisieren darüber hinaus das Kollagennetz. Spurenelemente wie Zink, Selen und Mangan unterstützen unter anderem den Aufbau von Knorpel. 
 All diese Inhaltsstoffe sind im   MASTERDOG LAUFWUNDER   enthalten, das sich zur prophylaktischen Gabe in Hinsicht auf einen Bandscheibenvorfall damit bestens eignet. Die Muskulatur profitiert von Aminosäuren, Mikroalgen und hochwertigem Protein, um „zu Kräften zu kommen“. Diese finden sich im   MASTERDOG MUSKEL PERFEKT   wieder. Mit der Fütterung dieses wirkungsvollen Dreifach-Komplexes unterstützt man die optimale Bemuskelung und kann sich über einen fitten und leistungsfähigen Hund freuen. Leidet der Hund bereits unter einem Bandscheibenvorfall, empfehlen wir zusätzlich die Fütterung des   MASTERDOG B-KOMPLEX  . 
 Die B-Vitamine sorgen für eine reibungslose Funktion des Nervensystems und sind maßgeblich am Aufbau und am Erhalt der – im Falle eines Diskusprolapses stark angegriffenen – Nervenzellen beteiligt. Zusammen mit den Antioxidantien Vitamin C und E unterstützen die B-Vitamine ganz gezielt die Regenerationsvorgänge im Körper. 
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