Schlechte Hufe beim Pferd!

26.01.2015

Gesunde Hufe braucht das Pferd!

Schlechte Hufe beim PferdDie Hufe des Pferdes sind Tag für Tag enormen Belastungen ausgesetzt. Sie tragen das gesamte Körpergewicht des Pferdes, das sich je nach Gangart und Bewegungsphase um ein Vielfaches erhöhen kann. Nur gesunde Hufe können dieser Belastung ein Pferdeleben lang standhalten.



Gesunde Hufe als Indikator für eine bedarfsgerechte Fütterung

Da für gesundes, stabiles Horn eine Vielzahl von Nährstoffen benötigt werden, sind die Hufe ein guter Indikator für die Überprüfung der Fütterung des Pferdes. Schlechte Hufe sind in der Regel ein Zeichen dafür, dass das Pferd entweder einen Mangel oder einen Überschuss an bestimmten Mikronährstoffen hat. Risse, Hornspalten, Ringe oder ausgebrochene Hufe sind ebenso ein Zeichen für eine unzureichende Versorgung wie mangelhaftes Hufwachstum oder weiches Horn.

Die Hufe als Verbindung zwischen Pferd und Boden

Der Huf stellt sozusagen die Verbindung des Pferdes zum Boden dar. Je nach Untergrund muss er dabei extrem stabil und anpassungsfähig sein und enormen Belastungen standhalten.

Der Hornschuh bildet die äußerste Schicht des Hufes. Er besteht aus verschiedenen Arten von Horn. Das so genannte Harthorn befindet sich an Wand und Sohle, aus Weichhorn bestehen Strahl und Ballen. Bei einem gesunden Huf bilden die verschiedenen Bestandteile eine stabile Einheit und arbeiten perfekt zusammen. Sohle und Ballen fungieren als eine Art Stoßdämpfer und fangen Druck und Zug ab, die durch die mechanische Belastung auf den Huf einwirken.

Verbunden ist die Hufkapsel mit dem Hufbein durch die Huflederhaut. Diese ist durchzogen von einer Vielzahl an Blutgefäßen und Nerven und ist ein ebenso stabiles wie empfindliches Gebilde. Die verschiedenen Bereiche der Huflederhaut produzieren die unterschiedlichen Hornarten und sorgen so für das Wachstum des Hufes. Die einzelnen Hornröhrchen werden durch eine Kittsubstanz zusammengehalten. Die Huflederhaut reagiert dabei äußerst sensibel auf Nährstoffimbalancen in der Futterration sowie auf toxische Stoffwechselprodukte, die der Körper bei Vergiftungen oder Fehlernährungen bildet und in die Blutbahn abgibt. Als Folge können Krankheiten wie Hufrehe auftreten.

Hufverband beim Pferd anlegen – Tipp

Leidet das Pferd an einer Hufkrankheit, wie z.B. einer Huflederhautentzündung, einem Hufgeschwür, Hufabzess oder an einer Hufverletzung, so sollte zum Schutz und zur schnelleren Heilung des Hufes ein Hufverband angelegt werden.
Wie ein Hufverband beim Pferd angelegt werden kann, erfahren Sie in unserer Videoanleitung "Hufverband beim Pferd anlegen" sowie in unserer Downloadversion als PDF unter "Hufverband beim Pferd anlegen".

Der Einfluss der Fütterung des Pferdes auf die Qualität der Hufe

Bei einer ausgewogenen und bedarfsgerechten Fütterung stehen dem Pferd die Nährstoffe für ein gesundes Hufwachstum in ausreichender Menge zur Verfügung. Stimmt die Ration nicht, kann sich das negativ auf den gesamten Stoffwechsel, insbesondere aber auf das Wachstum und die Qualität der Pferdehufe auswirken. Der Körper benötigt für die Bildung von gesundem, kräftigem Horn insbesondere die Spurenelemente Kupfer und Zink sowie das wasserlösliche Vitamin Biotin und das Mengenelement Schwefel. Eine angemessene Ergänzung mit Spurenelementen und Vitaminen sollte daher immer sichergestellt werden.

HINWEIS: Eine weitere wichtige Rolle spielt die Eiweißversorgung. Auch Eiweißmangel kann das Hufwachstum verzögern

Füttern Sie Ihr Pferd bedarfsgerecht und verbessern Sie dadurch nachhaltig die Qualität der Hufe!

Neben den Haltungsbedingungen, der Hufpflege und der korrekten Bearbeitung durch den Hufschmied oder Hufpfleger spielt die Fütterung die wichtigste Rolle für gesunde und stabile Hufe. Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Raufutter, Energie und Eiweiß sollte immer durch das passende Mineralfutter ergänzt werden. Masterhorse bietet je nach Pferde- und Leistungstyp verschiedene Mineralfutter an. MASTERHORSE BASIS-METABOL beispielsweise versorgt Pferde in leichter Arbeit zuverlässig mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Bei Problemhufen ist eine zusätzliche Ergänzung mit den „Huf-Nährstoffen“ Biotin, Zink, Kupfer und Schwefel (z.B. Methionin) sinnvoll. MASTERHORSE BIOTIN-2000-PRO liefert all diese Nährstoffe und eignet sich besonders für Pferde mit leichten Problemhufen. Zur Pflege des Kronsaums empfehlen wir reines Lorbeeröl. MASTERHORSE LORBEER-PUR in den Kronsaum einmassiert regt die Durchblutung an, fördert damit das Wachstum und hält das Horn geschmeidig.

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