Durchfall beim Hund

10.11.2016

Durchfall beim Hund - Ursachen, Symptome und Fütterung

Durchfall beim HundSicherlich hat nahezu jeder Hundebesitzer schon einmal Durchfall bei seinem Hund durchlebt: So unterschiedlich die Ursachen sein können, so verschieden ist auch die Ausprägung des Durchfalls - ob kurz und heftig, länger andauernd oder chronisch. Von Durchfall (Diarrhoe) spricht man, wenn Störungen im Magen-Darm-Trakt des Hundes vorliegen und sich dadurch die Kotkonsistenz verändert. Sie ist dann deutlich weicher als normal und der Kot wird wesentlich häufiger abgesetzt. Oft findet man darin neben noch unverdauten Futterbestandteilen auch Schleim oder Blut. Nicht jeder Durchfall ist ein Grund sofort zum Tierarzt zu gehen, es sei denn, es finden sich größere Mengen Blut darin, das Tier hat hohes Fieber oder es handelt sich um ein immer wieder auftretendes Problem des Hundes. Auch bei Welpen und alten Hunden sollte man lieber einmal mehr die Praxis aufsuchen um Folgeerkrankungen zu verhindern.

Ursachen von Durchfall beim Hund

Durchfall entsteht durch eine Störung im Verdauungstrakt, welche die verschiedensten Ursachen haben kann:

  • Zu rasche Futterumstellung
  • Futterunverträglichkeit/Futtermittelallergie
  • Fressen von Verdorbenem
  • Fressen von Straßen- oder Tischabfällen
  • Aufnahme von giftigen Substanzen
  • Stress (z.B. durch Transport, Trennung oder Silvesterknaller)
  • Parasiten, z.B. Würmer
  • Bakterien, z.B. Salmonellen
  • Pilze
  • Viren

Symptome von Durchfall beim Hund

Die folgenden Symptome treten nicht unbedingt bei jedem Hund mit Durchfall auf und können je nach ihrer Ursache mehr oder weniger heftig sein:

  • Häufiger Kotabsatz von breiiger bis flüssiger Konsistenz mit üblem Geruch
  • Schleim und/oder Blutbeimengungen
  • Ständiger Drang zum Koten
  • Blähungen
  • Vermehrte Darmgeräusche
  • Erbrechen
  • Fieber
  • Unverdaute Futterbestandteile im Kot
  • Mattheit
  • Gewichtsverlust
  • Dehydrierung

Was kann man gegen Durchfall beim Hund tun?

Die Behandlung eines Durchfalls erfolgt in Abhängigkeit von dessen Ursachen. Ist der Hund fit und fieberfrei, hilft in der Regel die Futterumstellung auf Schonkost in reduzierter Menge. Diese sollte fettarm aber auch rohfaserhaltig sein. Reis oder gekochte Kartoffeln eignen sich wegen ihrer hohen Verdaulichkeit besonders gut als Kohlenhydratquelle. Geflügelfleisch, Hüttenkäse oder Magerquark liefern leicht verdauliches Protein. Zur Regeneration der angegriffenen Darmflora eignen sich Prä- und Probiotika sowie darmaktive Kräuter.
Nach ein bis zwei Tagen Schonkost ist der Durchfall in der Regel abgeklungen. Hält er trotzdem länger an und es kommen noch Begleiterscheinungen wie Fieber, Erbrechen und Blut im Kot hinzu, sollte umgehende der Tierarzt aufgesucht werden. Bringt man direkt eine Kotprobe mit, so kann diese gleich auf Würmer, Bakterien oder Viren untersucht und gegebenenfalls eine entsprechende Behandlung durchgeführt werden.

Wie kann Durchfall beim Hund vorgebeugt werden?

Eine gut funktionierende Verdauung optimiert die Futterverwertung und legt damit den Grundstein für einen gesunden Hund. Als Voraussetzung für eine intakte Verdauung muss das Hundefutter ausgewogen und von optimaler Qualität sein. Gerade bei empfindlichen Hunden ist es wichtig, auf hochverdauliche Kost zu achten.

Dabei spielt es keine Rolle, auf welche Weise der Hund gefüttert wird. Ob Barf oder konventionelles Futter. Da auch Wurmbefall zu Durchfall führen kann, ist die regelmäßige Entwurmung des Hundes ratsam. Eine gesunde Darmflora ist für den Ablauf der normalen Verdauungsvorgänge von großer Bedeutung. Zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung kann die Darmflora des Hundes mit Hilfe von darmaktiven Wirkstoffen stabilisiert werden und so für eine geregelte Darmfunktion sorgen.

 

 INFO TO GO  
  • Durchfall beim Hund ist keine Erkrankung sondern die Folge von Verdauungsstörungen durch unterschiedliche Ursachen.
  • Regelmäßige Entwurmung sowie eine sorgfältige Fütterung verringern das Risiko für Durchfall.
  • Bei futtersensiblen Hunden ist die Stabilisierung der Darmflora durch entsprechende Ergänzungsfutter sinnvoll.
 
Die richtige Fütterung bei Durchfall - Expertentipp

Die richtige Fütterung spielt für geregelte Verdauungsabläufe eine große Rolle. Vor allem bei Welpen und alten Hunden ist es wichtig, das richtige Fütterungsmanagement einzuhalten. Die Mahlzeiten sollten hier auf mehrere Portionen aufgeteilt werden, damit das Verdauungssystem nicht unnötig belastet wird. Ein Tierarztbesuch sollte dann erfolgen, wenn der Durchfall länger als 1-2 Tage anhält und zusätzlich Fieber und/oder Blut darin sichtbar sind.

Zur besseren Diagnose hat es sich als sinnvoll erwiesen, direkt eine Kotprobe zum Tierarzt mit zu bringen. Um die Regeneration des Magen-Darm-Trakts zu unterstützen, ist die Fütterung des Hundes mit Schonkost ratsam. Diese sollte fettarm, rohfaserhaltig und leicht bekömmlich sein. Gekochte Karotten mit Reis sowie Geflügel, Magerquark oder Hüttenkäse haben sich hierfür bewährt. Die Fütterung von Ergänzungsfuttermitteln zur Stabilisierung der Darmflora wie z.B. CANIPUR-intestifit sowie darmaktiver Kräuter (MASTERDOG DARMBALANCE) oder MASTERDOG BIERHEFE ist sinnvoll. Ist eine Futterumstellung notwendig, so sollte diese langsam über einen Zeitraum von mindestens 2 bis 3 Tagen erfolgen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Fütterungstipps

  • MASTERDOG DARMBALANCE

    • für eine geregelte Verdauung
    • mit Topinambur, Johannisbrot, Karotten und Leinsamen

    ab 9,85 €* 39,40 € * / 1 kg ­10,95 €*
  • MASTERDOG BIERHEFE

    • reine Bierhefe
    • unterstützt die Verdauung und verbessert so die Nährstoffaufnahme
    • reich an B-Vitaminen, Aminosäuren und Enzymen

    ab 4,95 €* 19,80 € * / 1 kg
  • CANIPUR-intestifit

    • stabilisiert die Darmflora
    • Pro- und Prebiotika
    • bessere Nährstoffversorgung

    ab 14,90 €* 99,33 € * / 1 kg